Champions League: Potsdam besiegt Lüttich

Von am 26. September 2012 – 21.29 Uhr 15 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam kam im Sechzehntelfinalhinspiel der Champions League bei Standard Lüttich zu einem 3:1 (3:1)-Erfolg. Dabei hatten die „Turbinen“ allerdings mehr Mühe als erwartet und gerieten zunächst sogar in Rückstand.

Gleich mit der ersten Chance des Spiels gingen die Gastgeberinnen in Führung. Nach einem Eckball köpfte Maud Coutereels das Leder in der sechsten Minute in den Kasten von Anna-Felicitas Sarholz. Die Antwort der Potsdamerinnen ließ allerdings nicht lange auf sich warten.

Andonova bringt Potsdam auf die Siegerstraße
Die für die verletzte Lisa Evans in die Startelf berufene Nataša Andonova konnte nach einer Viertelstunde ausgleichen. Die Mazedonierin versenkte einen Eckball von Jennifer Cramer zum 1:1. Lüttich verlegte sich in der Folgezeit vor allem auf die Defensive, blieb aber durch Konter stets gefährlich. Die Gastgeberinnen zeigten eine beherzte Leistung und wollten dem Champions-League-Sieger von 2010 nicht kampflos das Feld überlassen. In der 35. Minute war Potsdam dennoch erneut erfolgreich. Andonova verarbeitete ein Zuspiel von Yuki Ogimi zum 2:1. Nur drei Minuten später lenkte Imke Courtois einen Freistoß von Patricia Hanebeck in den eigenen Kasten.

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15 Kommentare »

  • happy sagt:

    Laut Turbine-ticker wurde das erste Tor von Potsdam durch Yuki erzielt.

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  • Markus Juchem sagt:

    @happy: Im Turbine-Liveticker ) als auch im offiziellen UEFA-Spielbericht ) wird Andonova als Torschützin genannt, im Turbine-Ticker wurde nur offenbar fälschlicherweise beim ersten Treffer das Foto von Yuki Ogimi verwendet.

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  • happy sagt:

    Tatsächlich. Hab ich falsch gesehen. Sorry.

    Klasse für Andonova. Das hat sie sich echt verdient!

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  • waiiy sagt:

    Tja, keine Wortmeldungen… dann ist wohl alles normal abgelaufen… 🙂

    Schön war gestern, dass Andonova sich wirklich frei gespielt zu haben scheint. Sie kann die Abschlussqualitäten jetzt auch in die 1. Mannschaft transportieren. Freut mich, dass die knapp 2 Jahre Geduld aufgebracht wurden bei ihr.

    Gefreut habe ich mich auch für Sarholz, dass sie im Tor stehen durfte. Und da gestern ja „keine Zeit für Experimente“ (O-Ton Schröder) war, war es eben auch kein „Experiment“. Das heißt, sie ist mit voller Leistungsfähigkeit wieder da. Vielleicht sehen wir wieder wie in der Saison 2010/2011 ein Wechselspiel im Tor, diesmal Naeher/Sarholz.

    Ansonsten kann man, wenn man dem Liveticker Glauben schenken darf, glücklich sein, dass offenbar alle Turbinen wieder heil nach Hause kommen werden, da Lüttich wohl doch sehr ruppig zur Sache ging, als sie dann in Rückstand geraten sind. Ein bisschen blieb mir das Herz stehen, als ich las, dass auch Hanebeck behandelt werden musste (siehe anderes Thema hier).

    Klar, hätte ich mir gestern auch ein höheres Ergebnis gewünscht. Aber in Hinblick auf das Spiel am Sonntag ist es wohl gar nicht schlecht, wenn die Mannschaft sieht, dass man (nach dem Spiel in Duisburg) nicht alles im Vorbeigehen mitnehmen kann.

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    Lyon hat gestern wie gewohnt gespielt. Was man dazu anmerken darf, dass Schelin nicht im Kader stand, Tonazzi gespielt hat und Thomis trotzdem auf der Bank Platz nehmen musste. Aber da war sie in bester Gesellschaft neben Georges und Abily.

    Barcelona wurden gestern die Grenzen aufgezeigt. Man sieht, dass die Mannschaft noch kein europäisches Format hat und Arsenal (das ja auch deutlich hinter Lyon und den deutschen Vertretern steht) um Längen besser ist.

    Heute darf man auf die Auftritte von Wolfsburg und Rossyianka gespannt sein.

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    Bernd Schröder spricht nach dem Spiel von gestern übrigens von „weiteren angeschlagenen Spielerinnen“… 🙁

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  • Detlef sagt:

    Schröder kann vielleicht mit dem Ergebnis, nicht aber mit dem Spiel unseres Teams zufrieden sein!!!

    TURBINE tat sich von Beginn an sehr schwer mit der zT überharten Gangart der Gastgeberinnen!!!
    Durch den frühen Rückstand kam eine Hektik und Unruhe ins Potsdamer Spiel, die sich durch die gesamte Partie zog!!!
    Möglicherweise waren die TURBINEN auch mit den Köpfen schon beim Spiel am Sonntag, und unterschätzten den belgischen Meister etwas!!!

    Allerdings war der jetzt von der Spielanlage auch nicht so überragend, als das sich Potsdam deswegen hätte deren Spiel aufzwingen lassen müssen!!!
    Aber da die katastrophale russische Schiedsrichterin fast alles laufen lies, und mit den Karten sehr sparsam umging, kam auch kein ordentlicher Spielfluß zustande, sondern wurde immer wieder von oft harten Fouls unterbrochen!!!
    Ich hoffe sehr, daß die angeschlagenen Spielerinnen bis zum Sonntag wieder fit sind!!!

    Potsdam machte sich aber auch selber das Leben immer wieder schwer, weil sie sich oft zu spät vom Ball trennten, und am und im Sechzehner viel zu kompliziert agierten!!!

    Für mich völlig unverständlich, daß Schröder nicht ein einziges Mal ausgewechselt hat!!!
    Gerade bei der sehr harten Gangart der Standard-Elf, hätte er so zumindest einige Akteurinnen vorzeitig schützen können!!!

    Da wir ja von TURBINE schon einige Male erlebt haben, wie sie sich innerhalb weniger Tage steigern konnten, hoffe ich auch dieses Mal darauf!!!

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  • grammofon sagt:

    @Detlef: Danke für den Bericht. Ich hatte mir schon fast gedacht, dass du da warst. Darf ich denn mal nach deiner Meinung zu Sarholz und Andonova fragen? Laut Ticker hat Sarholz einiges gehalten. Aber hat sie auch wirklich Sicherheit ausgestrahlt? Ist sie wieder so Fit wie vor den Verletzungen? Und wie hat Andonova gespielt, mal abgesehen von ihren Toren?

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  • Winter sagt:

    @grammofon

    Ich habe Sarholz in Töplitz gesehen gegen eine Männermannschaft. Sie geht für mein dafürhalten deutlich gestärkter aus dieser Phase. Ihre Körpersprache, ihre Technik, ihre kraftvolle Ausstrahlung und ihre Abwürfe/Abschläge waren noch einmal deutlich verbessert. Vielleicht sollte man sie noch nicht gegen Frankfurt einsetzen, da sie vielleicht übermotiviert ist. Danach aber auf jeden Fall, sie ist wirklich auf dem besten Weg!!! Alle Turbinen sind Naeher und Sarholz aber auch jetzt schon unendlich dankbar, denn beider haben bisher großartiges geleistet!!!

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  • Detlef sagt:

    @grammofon,
    FELIX hat eigentlich ganz ordentlich gespielt!!!
    Sie hatte zwei ganz starke Paraden!!!
    Einmal im Eins gegen Eins gegen eine Belgierin stark geklärt!!!
    Die beste Aktion hatte sie gegen einen verdeckten Hackentrick einer Standard-Angreiferin, der war wirklich schwer zu halten!!!

    In Ermangelung einer „Zeitlupe“ bin ich mir nicht so ganz sicher, aber im Stadion hatte ich den Eindruck, daß sie beim Gegentor zumindest eine Mitschuld hatte!!!
    Der Ball kam in ihre kurze Torwart-Ecke zwar aus kurzer Distanz, was für einen Torhüter immer schwer ist!!!
    Aber sie hatte ihn die ganze Zeit im Blick, und hätte vielleicht auch rauskommen können!!!

    Ob sie Sicherheit ausgestrahlt hat ist wirklich sehr schwer zu beantworten, denn ihre Vorderleute waren das ganze Spiel über hektisch, zT sogar etwas nachlässig beim Arbeiten gegen den Ball!!!
    Das möchte ich aber nicht FELIX anlasten, denn sie hat ihren Job eigentlich gut gemacht!!!

    NATASCHA hat ein prima Spiel abgeliefert, und war mit TONI und mit Abstrichen auch PATTI die beste TURBINE an diesem Tag!!!
    Ihr fehlt zwar die Schnelligkeit von LISA, aber dafür kann sie den Ball sehr gut behaupten, und hat auch eine gute Übersicht!!!
    Man sieht ihr förmlich an, daß sie Spaß am Fußball hat!!!
    Zu Beginn hat sie zwar eine klare 100%-ige Chance noch versemmelt, aber dafür hat sie ja die beiden anderen Tore gemacht!!!
    Ich glaube, je öfter sie spielen darf, um so größer wird ihr Selbstvertrauen, und um so mehr Tore macht sie!!!

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  • waiiy sagt:

    Heute steht auf der Homepage von Turbine Potsdam, dass Doorsun, Hanebeck und Ogimi die angeschlagenen Spielerinnen aus dem Mittwoch-Spiel sind. Besonders der Einsatz von Ogimi ist am Sonntag gegen Frankfurt fraglich. Das war ein hart und teuer erkämpfter Sieg gegen Lüttich… 🙁

    waiiy

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  • Detlef sagt:

    @waiiy,
    Ich bin da zuversichtlich, daß unsere medizinische Abteilung die Spielerinnen wieder fit bekommt!!!

    Ohne blaue Flecken ist wohl kaum eine TURBINE geblieben, denn da bekam fast jede was auf die Socken!!!

    Bei YUKI kann es auch noch von Sonntag sein, denn schon in Duisburg humpelte sie zum Mannschaftsbus!!!

    Hart hatte es auch NATASCHA erwischt, die am Ende in vollem Lauf umgesenst wurde, und in der Nähe der Standard-Bank hart aufschlug!!!

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  • MariaOzawaFan sagt:

    Also ich finde es irgendwie komisch das alle angeschlagenen Spielerinnen bis zum Ende durchspielen mussten. Das Spiel war eigentlich nach dem 3:1 gelaufen und man hätte die Spielerinnen schonen können, aber das versteht wohl nur der Trainer oder ist es die Turbine-Philosophie „Was nicht sofort tötet. härtet ab.“ ?

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  • grammofon sagt:

    Tja, es sieht echt so aus, als wäre das Schröders Philosophie. Das würde ich persönlich auch nicht so machen aber der Erfolg gibt ihm immer wieder recht. Immerhin hat er den Spielerinnen nach dem Spiel frei gegeben, so dass sie sich erholen können. Und ausruhen können sie sich dann wohl auch wenn sie verletzt sind…

    Was mich wundert: Ich verfolge Potsdam schon recht lange und irgendwie habe scheint es mir, dass Schröder früher mehr gewechselt hat (oder zumindest ein oder zwei mal pro Spiel) und auch hier und da mal geschont hat. Kann es sein, dass er in seinem Alter irgendwie härter wird? Oder hab ich das nur falsch in Erinnerung?

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  • Detlef sagt:

    @grammofon,
    Das hat es früher auch schon gegeben!!!

    Ich erinnere mich zB an ein UEFA-Cup-Spiel in Bröndby, als er JENNY ZIETZ fast 20 Minuten über das Spielfeld humpeln ließ, obwohl genügend Spielerinnen auf der Bank saßen!!!

    Ich kann diese „Philosophie“ auch nicht nachvollziehen!!!
    Und seine Phrasen kann ich auch schon nicht mehr hören!!!
    „Wir müssen uns einspielen“, ja wie, mit 10-12 Spielerinnen, und der Rest???

    „Wir wollen kein Risiko eingehen“, wieso Risiko, hat er die Spielerinnen nun verpflichtet oder nicht???
    Wenn sie unverletzt sind müssen sie auch Spielpraxis bekommen (vor allem bei so dünner Personaldecke), sonst kann man sie auch weiter in der Zweiten spielen lassen!!!

    Eine STEFFI MIRLACH hat fast alle Testspiele bestritten, und keine schlechte Figur dabei gemacht!!!
    HELEEN JAQUES wurde als Alternative zu JOHANNA ELSIG geholt, nun ist sie wieder fit, und man traut ihr plötzlich nix mehr zu???
    Und das Experiment mit SARA als KEELIN-Ersatz ist für mich auch nicht die Wucht in Tüten!!!

    Und wann will Schröder nun eigentlich mal eine Abwehrchefin festlegen???
    Ürsprünglich sollte JOHANNA den Job von BABBS übernehmen!!!
    Durch ihre Verletzung wurde HELEEN nachverpflichtet!!!
    Auch sie verletzte sich, und STEFFI übernahm den Posten in den meisten Testspielen!!!
    In Sindelfingen stand plötzlich SARA im Abwehrzentrum, und seit Duisburg darf nun ULLA die Abwehr dirigieren!!!
    Mit „Einspielen“ hat das wohl wenig zu tun, und Sicherheit bekommt man so auch nicht in die Abwehr!!!

    Abwehr und defensives Mittelfeld sind für mich noch die größten Baustellen bei TURBINE!!!
    In Lüttich hat man gesehen, daß Potsdam bei hohen Bällen in den Strafraum Probleme bekam!!!
    Hier sehe ich für morgen große Gefahr, wenn Garefrekes, Laudehr und Marozsan in den Luftkampf gehen!!!
    Auch die Spieleröffnung aus der Defensive ist noch stark verbesserungswürdig!!!
    Schon in Duisburg scherzte ein TURBINE-Fan, ob unsere Defensive einen „Kurs in Spieleröffnung“ bei Annike Krahn gemacht hätte!!!
    Auch in Lüttich wurden Bälle ohne Not entweder direkt zum Gegner gespielt, oder so ungenau nach vorn gedroschen, daß die für unsere Stürmerinnen völlig unerreichbar waren!!!
    Hier muß Schröder noch sehr viel Arbeit investieren!!!

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