Ralf Kellermann: „Wir haben unsere Lücken geschlossen“

Von am 21. September 2012 – 8.12 Uhr 24 Kommentare

Am Sonntag steigt Vizemeister VfL Wolfsburg mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger VfL Sindelfingen in die neue Bundesligasaison ein. Cheftrainer und Sportlicher Leiter Ralf Kellermann spricht im Interview mit Womensoccer über den verstärkten Kader, seine Erwartungen und den verspäteten Saisonstart.

Womensoccer: Der VfL Wolfsburg wird immer häufiger genannt, wenn es um das Thema Titelfavoriten geht.

Ralf Kellermann: Wir sind in der vergangenen Saison verdient Zweiter geworden, denn wir haben nach leichten Startschwierigkeiten, die wegen der Umstrukturierung zu erwarten waren, eine tolle Saison gespielt. Wenn man Zweiter wird, so nah an Potsdam dran war und den Kader noch weiter verstärkt hat, ist es verständlich, dass wir in einem Atemzug mit Frankfurt und Potsdam genannt werden.

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Womensoccer: Es wird also einen Dreikampf um den Titel geben?

Ralf Kellermann: Frankfurt hat aus meiner Sicht den besten Kader. Dazu kommt, dass Potsdam viermal hintereinander Meister war und auch namhafte Abgänge immer kompensieren konnte. Es wäre fahrlässig und überheblich, sie nicht auf der Rechnung zu haben. Ich sehe einen ganz klaren Dreikampf. Bayern München hat Potenzial, die Lücke nach oben ein bisschen zu schließen.

Ralf Kellermann

Ralf Kellermann blickt voller Optimismus in die neue Saison © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Womensoccer: Liegt die Wolfsburger Stärke darin, dass jetzt alle Positionen nahezu doppelt besetzt sind?

Ralf Kellermann: Absolut. Für die vergangene Saison hatten wir uns in zentralen Positionen verstärkt, in der Innenverteidigung, auf den beiden Sechserpositionen und im Sturm. Dieses Jahr haben wir auch noch zwei, drei Lücken geschlossen, die wir hatten. Wir haben mit Conny Pohlers und Martina Müller ein sehr erfolgreiches Sturm-Duo, aber frisches Blut in Form von Alexandra Popp war nötig, da die beiden 32 und 34 Jahre alt sind. Wir haben Luisa Wensing verpflichtet, die Innen- und Außenverteidigung spielen kann, dazu Viola Odebrecht, die wir als Führungsspielerin im Mittelfeld bewusst dazu geholt haben. Oder auch Carolin Simon, die wir schon länger auf dem Zettel hatten.

Womensoccer: Die Zielsetzung lautet also Titel zu gewinnen?

Ralf Kellermann: Wir haben als Mindestziel die erneute Qualifikation für die Champions League ausgegeben. Aber klar haben wir den Anspruch, dass wir in naher Zukunft auch einmal einen Titel gewinnen.

Womensoccer: Werden Sie aufgrund der ungewohnten Mehrfachbelastung in drei Wettbewerben auch zum Mittel der Rotation greifen?

Ralf Kellermann: Wir wollen rotieren, ganz klar. Wenn ich am Donnerstag Champions League gespielt habe, ist es schwierig am Sonntag vor vielleicht 1 000 Zuschauern Bundesliga zu spielen. Deswegen ist es wichtig, dass wir diesen breiten Kader haben, um auch einmal rotieren zu können, damit Spielerinnen, die viel spielen, den Kopf frei kriegen können. Das ist auch Neuland für uns, wenn wir etwa donnerstags in Polen spielen und dann direkt nach Jena reisen. Hinzu kommen die USA-Spiele der Nationalelf, die wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen, denn die Spielerinnen kommen drei Tage vor dem Bundesligaspiel und fünf Tage vor dem Champions-League-Spiel mit Jetlag zurück.

Jubel des VfL Wolfsburg

Der VfL Wolfsburg will auch in der neuen Saison jubeln © Lutz Kollmann / girlsplay.de

Womensoccer: Ist bei der geplanten Rotation auch mehr und mehr der Trainer als Psychologe gefragt?

Ralf Kellermann: Natürlich birgt ein breiter Kader mit dieser Qualität auch Konfliktpotenzial. Auch etablierte Spielerinnen müssen darauf vorbereitet sein, einmal auf der Bank zu sitzen. Deswegen haben wir bereits im Trainingslager in Österreich zahlreiche Gespräche geführt. Ich hoffe aber auch ein bisschen auf die Gruppendynamik, dass die Mannschaft das unter sich ausmacht. Dass auch etablierte Spielerinnen, die mal draußen sind, trotzdem die Mannschaft anfeuern und wenn sie rein kommen, dann einfach zu 100 Prozent da sind. Dann haben wir eine Chance, viel zu erreichen.

Womensoccer: Wie schwierig war die Saisonvorbereitung aufgrund des zerrissenen Bundesligastarts?

Ralf Kellermann: Unsere Saisonplanung war immer auf den 23. September ausgelegt, da bin ich ganz ehrlich. Wir hätten trotz der vier Abstellungen zur U20-WM gerne schon am 2. September gegen Gütersloh gespielt, aber leider sind noch die Verletzungen von Alexandra Popp, Verena Faißt und Rebecca Smith hinzugekommen. Insgesamt hätten wir gar auf acht Spielerinnen verzichten müssen. Wenn das schief gegangen wäre, hätte man das erst mal jemandem erklären müssen. Außerdem wollen wir uns natürlich gerade beim ersten Heimspiel mit der möglichst besten Mannschaft präsentieren. Von daher war die Planung auf den 23. September ausgelegt, wohlwissend, dass es bis Weihnachten im Sonntag-Mittwoch-Sonntag-Rhythmus gehen wird.

Womensoccer: Ist der breite Kader notwendig, um den Tanz auf drei Hochzeiten zu bestehen?

Ralf Kellermann: Wenn wir in allen drei Wettbewerben weit kommen wollen, ist es natürlich wichtig, dass wir auf Ausfälle und die vielen Abstellungen für die Nationalmannschaft, die auch vom Kopf her ein bisschen müde machen, reagieren können. Wir wollen es ein bisschen besser machen als Frankfurt in der letzten Saison, die ins Finale von DFB-Pokal und Champions League eingezogen sind, aber in der Liga ein paar Körner gelassen haben. Das versuchen wir mit der Breite des Kaders etwas aufzufangen. Ich bin optimistisch, dass uns das gelingen wird.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

24 Kommentare »

  • waiiy sagt:

    Der Mann hat einen Plan. Das gefällt mir. Mit einer erfolgreichen Saison sollte Bernd Schröder überlegen, ob es nicht doch einen kompetenten Nachfolger für ihn geben könnte… 😉

    Ich sehe es auch so wie Kellermann:

    Wolfsburg – starker Kader, gutes Team
    Frankfurt – stärkster Kader, (noch) kein Team
    Potsdam – Kader schwer zu schätzen, (wohl) stärkstes Team

    Ich bin gespannt, welche Kombination am Ende am besten abschneiden wird. Viel wird die Trainerarbeit ausmachen. Wolfsburg ist insgesamt für mich Favorit.

    waiiy

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  • speedy75 sagt:

    Interessante Aussagen und man sieht er hat einen Plan, mal sehen wie die Saison verlaufen wird. Bin vorallem auch gespannt wie Bayern die Lücke nach oben schliesst.

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  • mas sagt:

    @waiiy
    Nachfolger für Bernd Schröder? 2 Dinge scheinen da besonders wichtig zu sein.

    – guter Tainer
    – Bezug zu Potsdam/Brandenburg

    Beides in einer Person gibt’s nicht oft.

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  • waiiy sagt:

    @mas: Ja, das ist klar. Den müsste Bernd Schröder selbst backen. Aber es gibt eben auch Trainer, die nur ein kleiner Kompromiss wären… 😉

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Was die Favoritenstellung von Wolfsburg angeht, so bin ich noch nicht ganz bei dir. Klar hat Wolfsburg aufgerüstet, doch müssen sie erst noch zeigen, dass sie es können. In dieser Saison wird ihnen jeder den Ball zuschieben und sie spielen lassen, und sich tief hinten reinstellen. Damit muss man erstmal fertig werden, gerade wenn das 2mal die Woche so geht. Ab sofort reicht das Fehler verhindern nicht mehr.

    Was mich außerdem an der Kompetenz von Kellermann zweifeln lässt, ist die Tatsache, dass er denkt, es gäbe einen Dreikampf, in dem Frankfurt eine Rolle spielt. Ich weiß es nicht, aber muss man das als Trainer sagen, gibt es da irgendeine Richtlinie oder glauben die wirklich alle, dass Frankfurt weiter oben mitspielt?
    Mir hängen diese stereotypen Aussagen der Trainer derartig zum Hals heraus, man schreibt Duisburg ab, schätzt Frankfurt stark ein, traut lediglich Bayern den Sprung nach oben zu, alles absolut medial berechenbar. Kein Wunder, dass die Medien kein Interesse haben, medial ist der FF vollkommen langweilig!
    Daum-Hoeneß braucht der FF mal!

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  • gerd karl sagt:

    ja, sheldon, in der us profi liga, der allerbesten der welt, ist alles besser.
    die finanzen, die anzahl der mannschaften und die trainer sind grossartig. 🙂

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  • Sokrates sagt:

    @ Sheldon: Der FF braucht weder Lautsprecher (und altmodische Trainer) wie Daum oder Hoeneß noch „Fans” und Provokateure wie dich!

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  • Sheldon sagt:

    Wie kommst du schon wieder auf USA? Davon habe ich überhaupt nichts geschrieben!
    Ich sage nur, dass Kuschelkurs medientechnisch einfach nicht ankommt auf lange Zeit und dass es da einfach Leute geben muss, die sich mal anschreien und die ne eigene, auch mal leicht radikale Meinung vertreten!

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  • Sheldon sagt:

    @Sokrates: Verleg nicht deine Privatduelle hierhin… Daum, Hoeneß, Rehhagel, Assauer, der Erfolg gibt ihnen recht!

    Wann hat denn die Bundesliga ihre großen Zuschauerzuwächse bekommen: In den 80er und 90er Jahren! Wieso? Weil Fußball jeden Tag auf der Titelseite stand, weil die Trainer und Manager für Schlagzeilen gesorgt haben!

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  • bneidror sagt:

    In der Männer-Bundesliga tippten regelmäßig vor Saisonstart 17 der 18 Trainer auf Bayern München als nächsten Titelträger. Dies hat der medialen Aufmerksamkeit der Liga nicht im Geringsten geschadet.

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  • Woby sagt:

    Kellermann ist ja offensichtlich kompetent, aber am Rande …

    Zitat Kellermann: „…Wenn ich am Donnerstag Champions League gespielt habe, ist es schwierig am Sonntag vor vielleicht 1 000 Zuschauern Bundesliga zu spielen…“

    Meint er ernsthaft sinngemäß, dass es schwierig sei, sich nach der CL auf einen BuLi-Spieltag vor (nur) tausend Leuten zu konzentrieren/ motivieren!?

    Weiß ja nicht, was er für eine Vorstellung von Frauen-CL hat, aber das ist nicht dieselbe wie die Herren-CL bei Sat1Ran und Sky mit Messi und Glamour!
    Kellermann wird sich noch wundern, wenn er vor wenigen hundert in Osteuropa Champions League spielen muss, oder auf gefrorenen russischen Kunstrasenplätzen, auf Bolzplätzen und Vorortspielplätzen in Skandinavien und GB, vom CL-Finale am Schluss in einem leider hoffnungslos überdimensionierten Stadion mit bestenfalls (!) halbleeren Rängen einmal abgesehen. DAS ist manchmal auch motivationsfressende CL!
    Frauen-CL ist super, aber 1000 Zuschauer in der BuLi sind dann demgegenüber doch hoffentlich keine Motivations-Bremse, oder?

    Allein die Zahl (nur) „1 000 Zuschauer in der Bundesliga“ … zum Beispiel in Leverkusen würden sie feiern, vollgedröhnt mit Bayer-Pillen ;-D wenn sie diese „NUR 1000 Zuschauer“ jemals im Schnitt hätten.

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  • Sheldon sagt:

    @bneidror: Bayern erfüllt ja auch die Erwartungen. Das tut Frankfurt nicht. Bei Bayern wird der Trainer schon entlassen, wenn die CL-Quali in gefährliche Distanz rückt, da kennen die nix.
    Frankfurt als Meisterfavoriten anzusehen ist genauso wie beim HSV anzunehmen, dass er in Reichweite der Euroleague-Plätze kommt, pure Illusion!

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  • speedcell sagt:

    sheldon, ich hoffe,dass du weisst,dass frankfurt auf dem papier die stärkste mannschaft ist und natürlich zu den favoriten zählt. vor allem,weil kahlert jetzt weg ist und dadurch vielleicht einiges besser wird. deine einschätzungen sind manchmal ziemlich absurd.

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  • Sheldon sagt:

    @speedcell: Was ist daran absurd? Glaubst du, die Entlassung von Kahlert löst Probleme? Es geht wenn überhaupt nur noch weiter abwärts nach dem jetzigen Stand der Dinge!

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  • mas sagt:

    @waiiy
    Kannst du mir den „kleiner Kompromiss“ (z.B. bei Kellermann) bezüglich „Bezug zu Potsdam/Brandenburg“ bitte erklären. Oder ist das deiner Meinung nach prinzipiell nicht so wichtig?
    Danke

    P.s. Daß es Schröder nicht nur um den sportlichen Erfolg geht, finde ich gut, richtig und wichtig.

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  • bneidror sagt:

    Fantastisch wie Bayern München in den letzten beiden Jahren die Erwartungen erfülllt hat. Und es ging um die mediale Aufmerksamkeit oder?

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  • Sheldon sagt:

    @bneidror: Natürlich hat Bayern die Erwartungen erfüllt, jedenfalls genug, um sie als Meister zu favorisieren. Sie spielen immer um die ersten Plätze mit und konnten die letzten beiden Jahre nur durch grandiose Leistungen von Dortmund verdrängt werden, die jeglichem Vergleich entbehren (Dortmund letzte Saison mit der höchsten Punktzahl aller Zeiten).

    Doch wenn man in 4 Jahren nur einmal die CL erreichst, dann kann diese Mannschaft ja wohl kein Topfavorit auf die Meisterschaft sein.
    Das wäre genauso, als wenn man jetzt auf einmal eine Mannschaft wie Wolfsburg, Stuttgart oder Leverkusen die größsten Chancen auf den Titel zugesteht.

    Der Weg zur Meisterschale führt schon lange nicht mehr über Frankfurt, und die Trainer wissen das auch alle.

    Es ist keine falsche Einschätzung, die diese Trainer dort machen, nach 4 Jahren ist diese Einschätzung eine glatte Lüge, eine Lüge, die der medialen Aufmerksamkeit der Liga schadet.

    Es wäre sehr viel besser, wenn die Trainer auf einen Zweikampf zwischen Wolfsburg und Potsdam tippen, den es geben wird, und Bayern, Essen, Duisburg, Bad Neuenahr und vielleicht Frankfurt die Plätze 3-7 aussielen!

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  • speedcell sagt:

    wolfsburg hat auch noch nie etwas gewonnen,aber du zählst sie trotzdem zum favoritenkreis. abgesehen davon ist wolfsburg auf dem papier schwächer einzuschätzen als frankfurt (was in der realität vielleicht anders aussehen wird). darum finde ich deine ansicht,dass wob favorit ist und ffm nur mittelmass etwas absurd.

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  • Sheldon sagt:

    @speedcell: Das Papier wird durch Medienvertreter gemacht, die ihre Einschätzung nicht auf Grundlage von Daten machen, sondern von Nationalelf-Spielen. In der N11 spielen die, die schon immer gespielt haben, daher ist es klar, dass, wenn Frankfurt diese Spielerinnen alle holt, sie als Topfavorit eingeschätzt werden.

    Wolfsburg hat noch nie etwas gewonnen, doch auf meinem Papier sind sie sehr viel stärker einzuschätzen.
    Der Sturm ist in Wolfsburg sehr viel besser besetzt mit Pohlers, Müller und Popp, sogar die Joker sind exzellent. Im Mittelfeld hat Frankfurt keine Spielerin, die als Führungspersönlichkeit an Spielerinnen wie Keßler oder Odebrecht heranreicht, dazu verbreitet Jakabfi auf der rechten Seite mehr Gefahr als Garefrekes und Behringer zusammen.
    In der Abwehr haben sie mit Wensing, Henning, Faißt, Goeßling und Simon 4 N11-Spielerinnen und eine U20-Spielerin. Außerdem sticht Henning Bartusiak aus, was die Führung der Abwehr anbelangt.

    Wenn ich mir den Liveticker so anschaue, dann sehe ich mich nur bestätigt. Bajramaj wird neuerdings auf der Bank versauern lassen, ein 3:2 spricht nicht für die Abwehr, die zwar drei Nationalspielerinnen in der Abwehr (Krieger, Peter, Schmidt) haben, aber dennoch nach dem 3. Spieltag nun bereits so viele Gegentore wie in der gesamten Hinrunde der letzten Saison haben. Zu den Gegnern zählen dabei 2 Abstiegskandidaten der letzten Saison sowie die Mannschaft aus Essen. Die Ergebnisse der letzten Saison gegen diese Teams:
    Jena (H) – 3:0
    Essen (A) – 3:0
    Bayer (H) – 4:1

    Da ist die Tendenz doch eher stark fallend!

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  • speedcell sagt:

    ich hab ja auch gesagt,dass es in der realität anders aussieht als auf dem papier. deine fakten sind auch alle vollkommen richtig. aber frankfurt sollte man nicht schon vor der saison abschreiben. genauso wenig wie jena als klaren abstiegskanditaten. es gibt immer überraschungen, die man vor einer saison nicht vorhersehen kann.
    bei mir persönlich ist frankfurt auch kein titelfavorit,aber vom potential müssten sie alles an die wand spielen was ihnen über den weg läuft.

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  • Pauline sagt:

    Sheldon@ ich weis nicht wieviel Spiele du schon gehen hast —aber ein Fehler/Ballverlust kann auch Mittelfeld erfolgen— dann ist selbst eine Abwehr Machtlos— oder seh ich das falsch 🙂

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  • Pauline sagt:

    —gesehen—

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  • Sheldon sagt:

    @speedcell: Sehe ich im Moment nicht so. Man sollte nicht immer denken, dass das Potential von Spielerinnen eine konstante Größe ist. Bei vielen ist das ziemlich zusammengeschrumpft seit sie zu Frankfurt gegangen sind, und das wird man auch nicht so schnell reparieren können.

    Jena und Leverkusen als Abstiegskandidaten war auf letzte Jahr bezogen, wo diese beiden den zweiten Absteiger ausgespielt hätten.

    Ich frage mich, von welchem Papier du ausgehst. Wer sagt denn, dass diejenigen, die als die besten deutschen Spielerinnen bezeichnet werden, auch wirklich besten deutschen Spielerinnen auf dem Papier sind?
    Ich denke, das Papier sollte doch gerade die Fakten der letzten Jahre und nicht irgendwelche Vermutungen von Neid, Dietrich und co. repräsentieren.
    Und da sehe ich „auf dem Papier“ Potsdam und Wolfsburg einfach vorne. Dahinter scheint Frankfurt tatsächlich Nr.1 zu sein, dort kommen dann aber Teams wie Essen, Bayern, Duisburg und Bad Neuenahr, auch Freiburg, die echte Teams sind und zeigen, dass mit ihnen auf jeden Fall zu rechnen ist.

    Du wirst mir aber zustimmen, dass ein 4:2 gegen Leverkusen oder ein 2:1 gegen Jena gegen Teams wie Potsdam, Wolfsburg oder auch Duisburg nicht ausreichen wird!

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  • Sheldon sagt:

    @Pauline: Wieso ist eine funktionierende Abwehr bei Ballverlust im Mittelfeld machtlos? Dafür ist sie doch schließlich da, solche Fehler wieder auszubügeln.

    Schaut man sich allerdings die Tore von Essen von vor zwei Wochen an, waren das eiskalte Abwehrfehler, sowohl bei der Ecke als auch beim 3:1, dazu vorm 1:0 ein Torwartfehler.

    Von heute habe ich die Tore noch nicht gesehen, aber es fällt auf, dass man nun schon 3 oder 4 Gegentore nach Standards hat!

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