Achim Feifel neuer Trainer in Rossiyanka

Von am 14. September 2012 – 15.29 Uhr 12 Kommentare

Achim Feifel, früherer Trainer des Hamburger SV, hat eine reizvolle internationale Herausforderung angenommen und wird ab sofort Champions-League-Teilnehmer WFC Rossiyanka trainieren.

Der 48-Jährige unterschrieb beim russischen Meister einen Zwei-Jahres-Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr.

„Tolle Herausforderung“
„Für mich ist das Engagement im Ausland zunächst eine Bestätigung meiner bisherigen Arbeit als Trainer. Darüber hinaus ist es eine tolle persönliche Herausforderung“, freut sich Feifel, der von 2005 bis 2012 die Frauen des Hamburger SV betreute, ehe der Verein seine Frauen-Mannschaft aus der Bundesliga abmeldete.

Im Sechzehntelfinale der UEFA Women’s Champions League bekommt es sein neuer Verein mit dem niederländischen Titelträger ADO Den Haag zu tun. „Die Zielsetzung für die Champions League lautet, soweit wie möglich zu kommen“, so Feifel.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

12 Kommentare »

  • ruby sagt:

    ich hatte in zwar bei frankfurt auf dem zettel, aber viel glück in russland.

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  • Fuxi sagt:

    Als Feifel nach Russland geflogen ist, war Kahlert noch im Amt.

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  • waiiy sagt:

    Gefährliche Kombination. Viel Geld, gute Spielerinnen, ein Trainer, der Struktur in den Laden bringen kann…

    waiiy

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  • laasee sagt:

    Rossiyanka want CL success – Hamburg do not want FF!
    Good luck to him.

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  • Detlef sagt:

    Damit wird Rossiyanka wohl ein heißer Kandidat fürs CL-Finale!!!

    Wenn man bedenkt, was Feifel aus dem bissel „Nasewasser“ beim HSV alles gemacht hat, und welche Mittel ihm nun zur Verfügung stehen!!!

    Allerdings wird er auch die Zeit zum Aufbau nicht mehr bekommen, die er noch an Alster und Elbe hatte!!!

    Viel Glück „alter“ Schwabe!!!

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  • enthusio sagt:

    Farid Benstiti hat es ja nicht sehr lange bei Rossiyanka ausgehalten, genau wie vorher Tatiana Egorova nur 1/2 Jahr. Auf welche Konstellation läßt sich Achim Feifel da denn ein ? Hält im Hintergrund vielleicht ein finanzstarker Oligarch die Zügel in der Hand und hat Achim Feifel, der ja laut eigener Aussage wenig Hintergrundwissen über die vorhandenen Spielerinnen hat,eine realistische Chance,die Erwartungen der Vereinsoberen zu erfüllen ? Immerhin ist der Verein in der Champions League ja recht weit gekommen.

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Gefährliche Kombination aber noch in eine andere Richtung. Feifel droht bei Rossiyanka das gleiche Geschick wie Kahlert bei Frankfurt, nur dass es dort noch sehr viel härter zugeht.
    Wollen wir hoffen, dass er dort nicht unter die Räder kommt, sondern sich behaupten kann!

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  • Speedy75 sagt:

    Würd mal sagen das könnte so ne 50:50 Sache sein. Auf der einen Seite jemand der wirklich Ahnung hat und da was reissen könnte, auf der anderen Seite sollte man auch sehen wie lang es die Vorgänger dort ausgehalten haben.

    Übrigens hatte ich den auch beim FFC auf dem Zettel.

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  • Sokrates sagt:

    Die Meldung ist der Hammer! Ich hätte niemals vermutet, dass Achim ins Ausland geht und dass er dort überhaupt bekannt ist. Hat ihn jemand weiterempfohlen?

    Ich hoffe, dass er sich in einer für ihn völlig neuen Kultur mit fremder Sprache und Schrift relativ schnell einlebt und wohlfühlt. Man muss allerdings abwarten, wie gut er mit (internationalen) Stars und gestandenen Spielerinnen in einem internationalen Spitzenverein zusammenarbeiten kann. Der HSV war ein Ausbildungsverein, in dem er junge Spielerinnen entwickeln konnte, was ihm nach eigenen Worten Spaß machte. Jetzt muss er eine Mannschaft trainieren, die vielleicht zum erweiterten Favoritenkreis der CL gehört. Ferner ist er ein netter Kerl, aber nicht die stärkste Persönlichkeit. Kann er sich gegenüber russischen und internationalen Stars und dem Vereinsumfeld durchsetzen? Schließlich muss er nun eine Mannschaft trainieren, die selber das Spiel machen muss und nicht wie früher die HSV-Frauen aus einer massiven Abwehr wenige Konter fährt.

    Aber das Angebot ist natürlich eine ganz besondere Chance, die man vielleicht nur einmal im Leben bekommt. Und außerdem geht Probieren über Studieren. Ich wünsche Achim das Beste.

    PS: Wer ist eigentlich der/die Co-Trainer/in? Kann Achim einen eigenen Co-Trainer mitbringen?

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  • waiiy sagt:

    Ist schon witzig, dass Speedy75 für die gleiche Aussage nur positive Bewertungen erhält, während Sheldon nur negative. Da sollten sich Einige mal fragen, wonach sie hier die Bewertungen vergeben.

    In der Sache haben Beide Recht.

    waiiy

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  • Reiner sagt:

    Großartige Entwicklung ! Beim HSV wird man noch merken, was man da vergrault und verscheucht hat.
    Fachliche Qualitäten äußern sich nicht nur in spektakulärer Außendarstellung.

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  • Speedy75 sagt:

    @waiiy
    Ist mir grad auch aufgefallen, aber evtl. hab ich es ja besser formuliert.

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