Frankfurt trennt sich von Trainer Sven Kahlert

Von am 12. September 2012 – 12.16 Uhr 71 Kommentare

Der 1. FFC Frankfurt hat sich nach der Niederlage bei der SGS Essen heute mit sofortiger Wirkung von seinem Trainer Sven Kahlert getrennt.

Interimsweise werden die bisherigen Co-Trainer Philipp Dahm und Kai Rennich die Verantwortung übernehmen.

Unbefriedigender Start
FFC-Manager Siegfried Dietrich erklärt: „Nach der sehr wechselhaften Saison 2011/2012 und dem äußerst unbefriedigenden Start in die neue Spielzeit, haben sich die FFC-Verantwortlichen mit Blick auf die klaren Saisonziele des 1. FFC Frankfurt zu einer sofortigen Beurlaubung von Cheftrainer Sven Kahlert entschlossen.“

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Sven Kahlert, Trainer von Frauen-Bundesligist 1. FFC Frankfurt

Sven Kahlert ist nicht mehr Trainer des 1. FFC Frankfurt © Herbert Hein / girlsplay.de

Deutliches Zeichen setzen
Dietrich erklärt weiter. „Mit der aus unserer Sicht schon zu diesem frühen Saison-Zeitpunkt notwendigen internen Sofortlösung wollen wir ein deutliches Zeichen setzen und gleichzeitig auch an die Mannschaft appellieren, dass es für uns in den nächsten Spielen gilt, mit frischem Elan und hundertprozentigem Engagement gemeinsam unsere sportlichen Ambitionen zu untermauern.“

Bisherige Co-Trainer übernehmen interimsweise
„Zusammen mit dem FFC-Vorsitzenden Bodo Adler bin ich davon überzeugt, dass wir uns mit der neuen Konstellation auf den richtigen Weg begeben. Philipp Dahm und Kai Rennich kennen die Mannschaft bestens, haben das nötige Know-how und genießen im Team große Akzeptanz.“

Der FFC-Vorstand und das Management danken Sven Kahlert für die geleistete Arbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute!

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

71 Kommentare »

  • Be Ni sagt:

    Schade…

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  • Britt Sen sagt:

    endlich

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  • Und es wird nichts bringen… Aber Fubbes funktioniert nun mal so

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  • Mandy White sagt:

    Okay…..

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  • Be Ni sagt:

    Guido Kölzer: Hoffen wir, dass es nichts bringt! 😉

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  • Winter sagt:

    Das der „Baum schnellt brennt“ in Frankfurt war klar, so schnell aber nicht!
    Der anscheinend zukünftig richtige Weg ist auch jetzt schon wieder der Falsche!
    Ein 33jähriger Trainer mit einer Vielzahl von Nationalspielerinnen, da ist mir jetzt schon klar, das auch der schnell überfordert ist.

    Einfach kein Konzept-keine Philosophie-nur Geld und Einfluss, aber das reicht halt nicht!
    Fragt man sich nur warum oft das Gesamtkonzept die Spielerinnen überzeugt hat, wenn es das so nicht gibt!

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  • Anna More sagt:

    Es liegt wohl eher daran, dass man in Frankfurt statt eine Mannschaft zu bilden, lieber Nationalspielerinnen sammelt.

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  • chris sagt:

    was soll man dazu sagen hätte ja damit schon letzte saison gerechnet. das man diese saison aber so schnell denn cut macht hätte ich nicht mit gerechnet. dennoch muss ich sagen das die entscheidung mehr als richtig ist wie er jemals an diesen posten gekommen ist war mir schon nicht verständlich aber ob man mit der interimslösung nicht den bock zum gärtner macht bin ich mir auch nicht sicher.

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  • Sheldon sagt:

    Jetzt sollte man erstmal abwarten, was die neue Konstellation bringt, bevor man gleich wieder draufhaut.

    Ich bin zwar ziemlich skeptisch dem jetzigen Konzept (wie chris: „Bock zum Gärtner“), aber in Duisburg hat es schließlich auch funktioniert!

    Insofern, erstmal abwarten und Tee trinken!

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  • Michele sagt:

    Jetzt gibt es für die Mannschaft keine Ausreden mehr. Hoffentlich geht jetzt ein Ruck durch die Mannschaft und sie wacht endlich auf.

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  • Ca Ro sagt:

    ich find es nicht toll. sie hätten das tp spiel noch abwarten sollen 😉

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  • shane sagt:

    @anna: wenn man sich in frankfurt dazu ne(n) nationaltrainer(in) leistete, saehe es vielleicht besser aus.

    kahlert war einfach ueberfordert. und das nicht erst seit jena und essen. spricht nicht fuer’s ffc management, das zu erkennen dermassen lange gebraucht zu haben.

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  • Joerg Lattke sagt:

    Schade für Turbine!

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  • Anna More sagt:

    @Theo und Joerg: *lol* ihr seid gut. @shane: wenn die ganzen Nationalspielerinnen nur mit Nationaltrainer/in spielen können, sollte man sie schnellst möglich rauswerfen.

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  • speedy75 sagt:

    Da bin ich jetzt doch etwas überrascht dass man so schnell handelt.

    Allerdings würd ich mal in Ruhe abwarten denn wer sagt denn dass die beiden Interimscoaches besser sind. Spannend wird auf jeden Fall die Reaktion der Mannschaft in den nächten Spielen.

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  • uschi sagt:

    mit dieser entscheidung habe ich eigentlich schon am ende der letzten saison gerechnet. denn die ziele beim ffc waren doch klar gesetzt und nichts davon wurde erreicht. da kommt der gedanke hoch das sven kahlert vielleicht eine bewährungschance zu beginn der saison bekommen hat. ob das jetzt mit den bereits vorhandenen co-trainern die beste lösung ist, wage ich zu bezweifeln. denn auch sven kahlert hat das chef-traineramt als vorheriger co-trainer übernommen. als interimslösung ist es sinnvoll, aber der ffc sollte sich dieses mal zeit nehmen und eine/n erfahrene/n trainer/in besorgen, jemand der mit dem potenzial das auf dem papier in dieser mannschaft steckt auch umzugehen weiß und ein team formen kann aus individual-persönlichkeiten.

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  • Andreas sagt:

    Endlich, das muss auch ich sagen und natürlich viel zu spät. Diesen Schnitt hätte man schon nach dem Ende der letzten Saison machen müssen. So ist die Vorbereitungszeit letztlich verschenkt worden.

    Ich gehe mal davon aus, dass die Interimslösung nicht zu einer Dauerlösung wird, denn die beiden Co-Trainer haben den Karren ja mit in den Dreck gefahren. Ich hoffe das Management nutzt die Länderspielpause, um an einer überzeugenden Neuverpflichtung zu arbeiten.

    Ich habe damit seit Montag morgen stündlich gerechnet. Der Verein hatte letztlich gar keine andere Wahl. Noch so eine verkorkste Saison kann man sich beim FFC schlichtweg nicht leisten. Nach den Neuverpflichtungen für diese Saison ist man einfach zum Erfolg verdammt.

    Zum Schluss sei aber gesagt, dass es mir persönlich auch leid tut für Sven Kahlert. Im FF fällt man ja nun mal nicht so weich wie bei den Männern. Ich könnte mir vorstellen, dass er auch nicht so schnell einen neuen Verein wird. Ich wünsche ihm jedenfalls alles Gute für die Zukunft.

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  • waiiy sagt:

    Entscheidung 1: Richtig, aber zu spät. Die Vorbereitung ist rum. Man kann also physisch bis zur Winterpause kaum noch etwas ändern.

    Entscheidung 2: (In meinen Augen) Falsch. Ich glaube nicht, dass das Ansehen der Ex-Assis so hoch im Team ist oder wenn, dann nur, weil sie eine bequeme Variante sind. Jemand von außen wäre in meinen Augen besser. Besser wäre in meinen Augen sogar, wenn Garefrekes Spielertrainerin wäre. Aber ich lass mich auch gern überraschen (siehe Ketelaer in Duisburg).

    Auf jeden Fall wurde so das Spannungsmoment erhöht. 🙂

    waiiy

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  • be sagt:

    Hm. Ich bin mir nicht mal sicher, ob der Trainerwechsel zum jetzigen Zeitpunkt manch Spielerin nicht noch weiter verunsichert und unter Druck setzt. In einem Monat wissen wir mehr. Auf jeden Fall verliert die Liga damit einen Trainer, dessen Kommentare nach dem Spiel einen hohen Unterhaltungswert besaßen. Mich würde wirklich interessieren, wie sich Kahlert bei einem anderen Verein so machen würde.

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  • laasee sagt:

    „Interimsweise werden die bisherigen Co-Trainer Philipp Dahm und Kai Rennich die Verantwortung übernehmen“

    How long for?

    The next games :-

    Leverkusen (h)
    Potsdam (a)
    Gutersloh (h)
    Bayern (a) Pokal

    2 very difficult games, Leverkusen (?), Gutersloh the easiest game (theoretically).
    Possibly the season for Frankfurt could effectively be over by early October.

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  • kroete sagt:

    Bei aller berechtigten Kritik am FFC Deutschland finde ich es bedenklich, daß Herr Kahlert, der immer Verantwortung für sein Handeln übernommen hat und ein guter Trainer ist, geschmissen wird, was zwar zu diesem selbstgerechten Verein paßt, aber einmal mehr das Amt des Trainers gundsätzlich beschädigt.
    Endlich könnte jetzt die Bundestrainerin diesen Posten übernehmen, spielen dort doch ihre Nationalherzchen, die scheinbar eine kleine Palastrevolution auf dem Feld angefangen haben sollen.
    Im Nationaltrikot für Frau Neid reißen sich sich doch gerne mindestens ein Bein aus.
    Nein, für Leistungsverweigerung von Spielerinnen darf ein/eine Trainer/in nicht den Job verlieren, sind die Ursachen scheinbar anderswo zu suchen.

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  • Fair Gamer sagt:

    Schade für Sven Kahlert, das er jetzt gehen muss. Er war nah dran letzte Saison alle 3 Titel zu holen. Etwas mehr Mumm und ein bisschen Glück in den beiden Endspielen und dem Spiel in Potsdam und es wäre die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte gewesen. Allerdings war Frankfurt in diesen 3 Spielen der verdiente Verlierer, da klar unterlegen. Es sah so aus als würde man ihm die Chance geben nächste Saison in allen 2 Wettbewerben einen Schritt weiter zu gehen. Wenn man so sehr an ihm zweifelt, dass man ihn nach dem zweiten Spiel entlässt, dann hätte man vor der Saisonvorbereitung einen anderen Trainer einstellen sollen. Da hat man in Frankfurt das Momentum verpasst und wertvolle Zeit verschenkt. Vielleicht hatten sie auch einfach niemand anderen auf dem Zettel.

    Ob der Co-Trainer und der Athletik-Trainer die richtige Lösung sind? Ich glaube ein Trainer mit Erfahrung wäre besser. Es geht ja auch um taktisches Verständnis, und ich weiß nicht wie es bei den beiden darum bestellt ist. Bei dem Kader von Frankfurt wäre jemand mit starker Autorität gefragt der ohne zu zögern jede auf die Bank oder die Tribüne setzt die Faxen macht. Da man sowieso jede Position doppelt besetzt hat wäre das kein Problem selbst im Tor. Ich glaube in der Hinsicht wird in den nächsten Tagen was passieren. Wenn ich richtig informiert bin ist wegen der Länderspielpause fast der ganze Kader abwesend und man hat ein paar Tage Zeit. Vor dem Potsdam-Spiel sollte jedoch ein neuer Trainer im Amt sein, der die Saison auch beendet. Wenn man das Spiel gegen Potsdam verschenkt, kann es sein das man die Ziele der Saison riskiert.

    Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wen Sigi Dietrich aus dem Hut zaubert. Ich bin aber auch kein Kenner der Frauenfußballtrainer-Szene. Die einzige die mir einfällt, wäre Maren Meinert, die sich nach ein paar Jahren Nachwuchs zu höherem berufen fühlen könnte. Würde mich aber nicht wundern wenn es am Ende doch Otto Rehhagel oder Lothar Matthäus sind.

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  • shane sagt:

    @kroete: erkenne ich die ironie in deinem post nur nicht? kahlert hat fuer sein handeln immer die verantwortung uebernommen? wann denn? ich hoerte in seinen interviews immer nur, dass die spielerinnen schuld sind, nicht gefightet haben etc. selbst wenn das stimmt – es waere dann doch wohl seine verantwortung als coach, da konsequenzen zu ziehen, gegenmassnahmen zu ergreifen. hat er das? vielleicht. erfolgreich? klares nein. es ist ihm zu keinem zeitpunkt gelungen aus seinem starensemble nen team zu formen. und das liegt definitiv an ihm. denn die meisten spielerinnen haben in anderen zusammenhaengen durchaus gut in teams funktioniert. frankfurt hat die ja auch nicht gerade eingekauft, weil sie bei frueheren clubs als untermotiviert aufgefallen sind…
    verantwortung zu uebernehmen haette dann geheissen zu erkennen, dass er der aufgabe ganz offensichtlich nicht gewachsen ist und den hut zu nehmen. dann haette er auch bessere chancen auf nen nachfolgejob gehabt… aber irgendwie war kahlert schon immer – delusional.
    und wenn mein chef so offenbar mist baut, ist es dann nicht irgendwann auch meine pflicht als angestellte(r), darauf hinzuweisen und auf verbesserung hinzuwirken? duckmaeuser geben zwar ruhe in der firma, aber fuer erfolg sorgen die nicht.

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  • Sheldon sagt:

    Zur Interimsgeschichte: Solange das wirklich eine Interimssache bleibt, die nicht wieder wie zuletzt 3 Jahre gedauert hat, ist das alles okay.

    @laasee: Unterschätze Gütersloh ja nicht. Die dürften durchaus genauso wie Freiburg letzte Saison für eine Überraschung gut sein.

    @kroete: Wo liegen denn deines Erachtens nach die Ursachen für dieses Chaos beim FFC Frankfurt? Gerade die Leistungsverweigerung einzelner Spielerinnen ist doch der größste Beweis dafür, dass es mit dem Trainer nicht gestimmt hat, anscheinend sowohl leistungstechnisch als auch menschlich. So etwas ist ein vernichtendes Urteil für den Trainer.
    Kahlert nun als Unschuldslamm in einem Käfig voller brüllender Löwen hinzustellen, ist zwar eine schöne Illusion, doch greift an der Realität vollständig vorbei.

    Und selbst wenn es so wäre, dann besitzt Kahlert anscheinend nicht die Durchschlagsfähigkeit, die ein Trainer benötigt, um sich Gehör zu verschaffen.
    Wer drei Jahre lang bei einem Verein als Trainer ist, und keine einzige Verbesserung einzelner Spielerinnen in ihrer Leistung erreicht, für den gilt das Prädikat „guter Trainer“ nicht. Da helfen keine Verschwörungstheorien und sonstiges, das ist einfach die brutale Wahrheit!

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  • Andreas sagt:

    @kroete: Woran machst Du denn fest, dass Kahlert ein guter Trainer ist? Bist Du selber Trainer oder hast Du beim Training ständig zugesehen und Dir aus erster Hand ein Expertenurteil gebildet? Vielleicht spricht aus Dir aber auch nur einer der FFC-Hasser.

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  • DAWIDenko sagt:

    Der frühe Zeitpunkt der Entlassung ist schon recht merkwürdig.
    Es zeigt jedenfalls das man dem Trainer doch recht wenig Vertrauen entgegenbrachte.
    Eine Trennung nahc der letzten Saison nach den verpassten Zielen und einiger Unstimmigkeiten wäre irgendwie logischer gewesen.

    Natürlich ist es ein blamabler Saisonstart vor allem bei den immens hohen Erwartungen. Letztes Jahr war dies ähnlich, damals spielte aber noch nicht die „ganze“ N11 in Frankfurt. Der Saisonstart gelang auch eingiermaßen jedenfalls von den Punkten. Die schwere Phase folgte erst noch.
    Eigentlich müsste man auch annehemen, dass die Spieerinnen mit einander spielen könnten, da sie sich aus der N11 kennen.
    Und vor allem war auch eine menge Zeit sich einzuspielen, da kein Turnier in der recht langen Sommerpause statt fand.
    So kann man es nicht auf mangelnde Regeneration schieben.

    Mal sehen wie es weitergeht, eigentlich kann es nur besser werden.

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  • waiiy sagt:

    Falscher Zeitpunkt = Imageschaden für den Verein

    –> Fehler des Managements…

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Imageschaden für den Verein? Schaut man sich die Kommentare der letzten 10 Monate an, so muss man sagen, dass der Verein bereits mit dem zwanghaften Festhalten an Kahlert nach der völlig verkorksten Hinrunde auf Platz 4 mit 8 Punkten Rückstand zur Spitze sein Image unwiderruflich ramponiert hat.
    Da kann ich vieles aufzählen, was das Image dieses Vereins sehr viel mehr beschädigt hat als die jetzige Trainerentlassung.

    Da war es letztlich nun auch egal, wann der Trainer entlassen wird, je früher, desto besser!

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  • mas sagt:

    Die Frage ist wer und wann.

    Gibts dazu Gerüchte?

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  • Jennifer sagt:

    Da habe ich schon seit über einem halben Jahr drauf gewartet. Jetzt ist es soweit! Die Lösung mit dem Co-Trainer halte ich für sehr bedenklich – allerdings ist jetzt Länderspielpause und da könnte sich das Management mal was Gutes einfallen lassen.

    Schade, dass die Entscheidung so spät kommt, da hat man jetzt echt die Vorbereitungszeit für diese Saison verbummelt.

    Die „aberwitzigen Kommentare“ von Kahlert nach den Spielen werden mir natürlich fehlen, wenn Frankfurt jetzt mit Maroszan gewinnt, hat dann Kahlert doch Recht gehabt? 😉

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  • Johannes sagt:

    So sympathisch mir der Trainer als Person auch ist, so war die Entscheidung doch überfällig. Eine Mannschaft mit diesem Kader muss (fast) alle anderen in Angst und Schrecken versetzen. Wenn Jena und Essen nicht nur glauben, erfolgreich mitspielen zu können, sondern das auch tatsächlich noch machen – dann läuft etwas grundlegend falsch. Ich habe seit Langem den Eindruck, dass Sven Kahlert oft nicht in der Lage ist, seiner Mannschaft durch schnelle taktische Umstellungen oder Einwechslungen zu helfen. Das habe ich bei Bernd Schröder aber schon ganz anders gesehen. Dabei hatte Kahlert immer mehr als genug Potenzial auf der Ersatzbank sitzen, um auch neue Impulse in schwierigen Spielen zu setzen.

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  • waiiy sagt:

    Ich halte übrigens alle Stimmen, die Silvia Neid auf den Stuhl setzen würden, für sehr bedenklich. Die Tätigkeit einer National- und einer Vereinstrainerin unterscheiden sich in Trainingsarbeit aber auch Motivation doch erheblich voneinander. Ob sich da Silvia Neid (oder auch Maren Meinert) beweisen könnten, ist fraglich.

    Am besten könnte dies wohl MVT beantworten. Sie ist in meinen Augen auch Kandidatin, wenn man bedenkt, wie schnell sie bei einem besseren Angebot den angewärmten Stuhl verlässt. Und ein halbes Jahr ist ja so ihre Zeit… 😉

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    @Jennifer: Wir richten bei Facebook die Gruppe „Kahlert’sche Kommentare“ für Dich ein und bemühen uns, dort nach jedem Spiel Kommentare zu schreiben, die er so gegeben hätte… 😉

    waiiy

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  • elfmeter sagt:

    Ich finde es schade,jetzt wird es für die Konkurenz wieder schwerer.
    Es wird der Mannschaft einen Schub geben,auch wenn es mir nicht passt.

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  • Sheldon sagt:

    Ich würde es Frankfurt wirklich mal wieder einen durchsetzungsfähigen Coach gönnen. Fraglich, ob das SiDi erlaubt.

    Frankfurt braucht endlich mal einen, der auch mal den Hobel ansetzt und keine Angst hat, dass ihm ein Splitter ins Auge fliegt.
    Der Trainer muss über allen Spielerinnen stehen, autoritativ, dann wird es sich auch keine Spielerin erlauben, von der Leistung her nur halbe Kraft zu gehen.
    Was Frankfurt fehlt, ist der richtige Leistungsdrill. Dazu braucht es dann auch einmal einen Trainer, der auf die sensiblen Persönlichkeiten der Spielerinnen keine Rücksicht nimmt. Da muss man es sich auch einmal trauen, einer Marozsan oder einer Laudehr zu sagen: „Pass auf, wenn du hier Zicken machst und nicht deine Leistung auf den Punkt bringen kannst, spielst du nächste Saison bei Jena oder Sindelfingen.“

    Doch ich habe meine Zweifel, dass SiDi das zulässt. Er denkt meines Erachtens immer noch, dass man mit 11 Prinzessinnen auf dem Feld jede Saison 3 Titel gewinnen kann.

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  • shane sagt:

    @waiiy: stimme dir zu, was die verschiedenen aufgaben von NT & vereinstrainer(inne)n betrifft. mein vorheriger kommentar bezog sich mehr auf die „qualitaet“ an sich (und ja, vielleicht haben die momentan in D diese positionen besetzenden auch gar nicht noetige qualitaeten. das laesst sich in der tat schlecht abschaetzen. aber ich bin schon der meinung, dass neid das NT jedenfalls besser als team wirken lassen kann, als es kahlert mit dem FFC jemals gelungen ist. und das bei ja ziemlich grosser ueberschneidung dieser beiden kader…) als auf konkrete personen.
    ganz anderer meinung bin ich zu MVT. die war jahrelang in duisburg – warum wirfst du ihr vor, hals ueber kopf ihren posten zu verlassen? ich denke mal, das hat ja wohl mit der attraktivitaet der anstehenden angebote zu tun. also ich kann sehr gut verstehen, dass sie schweizer NT jena vorzieht. eine klare, zielgerichtete, professionelle karriereentscheidung. auch wenn’s fuer jena schade war.
    naja, ich hab keine ahnung, wie MVT mit starken & geformten persoenlichkeiten klarkommt. und wie nem uber-manager wir SiDi, denn den hat mensch ja beim FFC auch noch am hacken. meine interpretation der erfahrungen aus duisburg waere: letzteres ist vielleicht nicht ihr ding. ergo: ich wuerd ihr dringend vom FFC abraten. falls sie das in betracht zieht. und mich fragen taete 😉
    irgendwie zweifle ich, dass es ueberhaupt wen gibt, die/der diese beiden randbedingungen unter einen hut bringt: stark genug, diese horde NT spielerinnen zu dirigieren und schwach genug um SiDi’s geltungsbewusstsein nicht zu beschaedigen (denn so jemanden, wird SiDi nicht einstellen…).

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  • Jennifer sagt:

    @waiiy: hahaha, mein Mann meinte spontan zu deinem Kommentar, dass selbst er als Facebook-Gegner sich dann endlich mal anmelden würde … auf jeden Fall sind wir auf die Kommentare sehr gespannt! hahaha!
    Was mir noch einfällt, wenn jetzt dann so ein frischer Wind durch das Team geht ist das schlecht für das Spiel gegen TP (aus Potsdamer Sicht), aber da muss man wirklich mal abwarten, ob die FFC Damen sich so schnell wieder sammeln. Das geht ja schon viele Monate so quer daneben, dass einem da als Gegner schon nicht mehr Angst und Bange werden muss.
    Zum Pokallos glaube ich sogar, dass die FFC Damen da mehr Muffe haben nach München zu fahren als die Münchnerinnen.
    Na ja, da dürfen wir gespannt sein …

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  • dragonfly sagt:

    Tut mir ja Leid für Ihn weil Er mir recht sympathisch ist.
    Die Trennung war aber schon lange überfällig.

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  • laasee sagt:

    MVT goes to SiDi at 1.FFC Hollywood?……I think not.
    Better for MVT to stay in the Alps….and after EURO 2013 be the coach of the German N11.

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  • Frosti sagt:

    Ich bin wirklich gespannt, ob jetzt die Spielweise umgestellt und auch in der Aufstellung wesentliche Veränderungen vorgenommen werden.
    Da ist ja unbestreitbar mächtiges Potential vorhanden – wenn es dann nur richtig gut trainiert und eingesetzt wird und zudem mit professioneller Einstellung die Sache angeht.
    Ob da der Co-Trainer, der ja immerhin den oftmals müden Kick mit zu vertreten hat, der geeignete Mann ist, stelle ich in Frage.
    Ich wüsste zu gerne, was Schröder aus der Truppe machen würde.
    Aber da gibt es sicherlich auch gute junge Trainer/innen, die das Potential dieser Spielerinnen besser als bisher ausschöpfen.
    Jedenfalls sind die Spiele des 1. FFC in den kommenden Wochen von besonderem Interesse für alle FF-Fans.

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  • Doc sagt:

    Mich wundert doch reichlich, dass SiDI keinen Plan B in der Tasche hat und stante pede einen angemessenen Trainer installiert. Hat der Mann sich denn (durch die letzte Saison sensibilisiert) in keinster Weise für diesen Fall, der nun eingetreten ist, vorbereitet?
    WIR sind weit weg vom Geschehen und waren uns dennoch ziemlich sicher, was da trainermäßig passieren wird.
    Wenn nach dem Länderspiel nicht eine nachvollziehbare und akzeptable Lösung in Form einer „guten Trainerperson“ sichtbar wird, war SiDi fahrlässig.

    Ich bin auch gespannt, wie die Frauenschaft reagiert. Jetzt muss sie nach außen beweisen, dass Frankfurts Problem einzig der Trainer war und nicht sie selbst.

    Der FFC machte die Liga früher, vor diversen Jahren, eher langweilig. Heute ist es das Gegenteil 😉
    Zugegebenermaßen, ich warte auch auf die ersten Gerüchte über Zickengedöns oder andere Animositäten innerhalb der vielen Alphas. Unter Neid in der Natio gibt’s sowas nicht…aber unter SKs fehlender Autorität haben sich vielleicht die ersten „Blasen“ gebildet.

    Wie General Schröder wohl mit so einer Truppe umgehen würde? Für seine Stimmbänder wäre es wohl…gefährlich.

    Ach, wie aufregend das ganze…

    😉

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  • karl sagt:

    Ich glaube vor Februar wird man da keinen neuen Trainer sehn, denn bis dahin hat ja Kahlert Vertrag und wird bis dahin auch wahrscheinlich Gehalt kriegen. Wenn ein zusaetzlicher Trainer nicht schon im Etat eingeplant war wird das schwierig mit der Finanzierung. Ich finde es interressant was da fuer Vorschlaege gemacht werden, aber ich glaube die beim DFB beschaeftigten werden sich hueten einen Schleudersitz einzunehmen der zudem hoechstwahrscheinlich noch schlechter verguetet wird als die Positionen beim DFB. Das trifft auch auf MVT zu denn der Schweizer Verband zahlt sicher nicht schlechter als der DFB. Das mit Mattaeus war wohl sicher ein Scherz, da haetten sie ja gleich Kahlert behalten koennen, aber fuer Rehagel koennte das eine interressante Herausforderung sein, aufs Geld wird er eh nicht angewiesen sein. Das einzige Problem das ich bei Rehagel sehe ist dass der Kader dafuer viel zu gut ist. Der kann aus Zweitklassigen Spielern eine erstklassige Mannschaft machen , aber ob er das auch mit erstklassigen Spielerinnen schafft ist zumindest fraglich. Bleiben eigentlich nur noch Obliers und Schroeder , wobei Obliers ja erst in Leverkusen angeheuert hat, also faellt auch der aus. Bleibt also von allen genannten nur Bernd Schroeder uebrig , waere eine interressante Variante bleibt aber fraglich wie SiDi damit klarkaeme. Es bleibt auf jeden Fall spannend….

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  • Speedy75 sagt:

    @Frosti
    Wer weiss ob Schröder überhaupt mit so vielen „Starspielerinnen“ zusammenarbeiten möchte, desweitern würd er sich wohl sehr viel mit SiDi reiben.

    Schauen wir die nächsten Wochen einfach mal gespannt zum FFC und lassen uns überraschen was passiert.

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  • uwe sagt:

    @waiiy
    MVT ist ein absoluter Machtmensch. Wenn sie einen Job übernimmt will sie alles unter eigener Kontrolle haben. Das lässt SiDi nicht mit sich machen.
    S.Neid hat 2011 einen sehr gut bezahlten Vertrag beim DFB unterschrieben. D kann selbst Frankfurt nicht mithalten.
    Maren Meinert ? Glaub nicht das SiDi sie auf dem Zettel hat und warum sollte sie auch ihren sicheren Job beim DFB aufgeben?

    Ich wäre für Bernd Schröder 🙂 Ganz grosses Kino wäre garantiert.:-)

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  • shane sagt:

    @uwe,karl: ja, klar. mister TP als nachfolge-coach beim FFC. also echt. eher fallen weihnachten und ostern, ausserdem wohl noch lok leipzig gewinnt die champions league und ick schlag usain bolt im 100m sprint auf einen tag.

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  • kg_fan sagt:

    So als rechter Neuling im Frauenfußball habe ich das Thema heut hier über den Tag ziemlich neugierig, interessiert, mal zumstimmend oder ablehnend und oft auch amüsiert verfolgt.

    Nun ein neugieriger Einwurf, bei der Diskussion um die mehr oder minder realistischen oder ernst gemeinten Namen. Irgendwie wundert es mich, dass niemand Birgit Prinz zumindest auf der Wunschliste stehen hat, die doch dem Verein so sehr verbunden ist und wohl ja auch aktuell an der Trainerlizenz arbeitet…

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  • Katerli sagt:

    herrlich, ich wollte auch gerade Schröder als Nachfolger vorschlagen, aber ironisch.wenn er noch Jenny oder die eine und andere mitnehmen würde, könnten künftig alle turbinefans auch für FFM sein, was für eine Fanmacht wärwn wir „unter fremder Flagg“ 😉
    -aber – man kann über Schröder denken, was man will, eins ist er keinesfalls: KÄUFLICH, ergo nichts für -sidi

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  • elfmeter sagt:

    Jede Trainerspeklation und dabei an B.Schröder nur 1sek zu denken
    ist absoluter Schwachsinn.Er ist ein super Trainer.Absolut mit TP
    verwurzelt,zu alt und wohl kaum einer für SiDi.FF-Experten wissen
    das er mit älteren,mündigen Spielerinnen nichts anfangen kann.
    Beispiele gibt es da genug,auch wenn es nicht alle TP Flüchtige
    der letzten

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  • elfmeter sagt:

    Jahre zugegeben haben.J.Tritschok wäre super

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  • laasee sagt:

    @kg_fan

    I like your idea…..but I do not think SiDi will.
    She is much too strong a personality for him.
    It would be fun – Birgit organises the football team and SiDi does the laundry.

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  • Sheldon sagt:

    Ich denke, diese Namen-Spekulationen bringen nichts. Ich würde Frankfurt einen Trainer aus der Jugendarbeit eines Männerbundesligisten empfehlen, zum Beispiel aus Dortmund oder aus München.
    Als Toptrainer reicht eine einzig und allein nur im Frauenfußball stattgefundene Tätigkeit heute nicht mehr aus. Dort muss man sich bei der heutigen Leistungsdichte zumindest einmal mit dem doch deutlich schnelleren und technisch-taktisch hochwertigerem Männerfußball als Trainer auseinandergesetzt haben und sich dort bewiesen haben.

    Einzig und allein Bernd Schröder kann diesem Trend durch seinen unter allen Trainern einzigartigen Erfahrungsschatz trotzen.

    So wird es wohl ein recht unbekannter Name werden, auf den man setzen sollte, ein unverbrauchtes Gesicht, das aber sich schon bewiesen hat und neue Impulse mitbringt sowie eine feste Hierarchie innerhalb des Teams begründet!

    Generell muss man sich allerdings beim FFC Frankfurt die Frage stellen: Wo will man hin? Ist man bereit, die medialen Aspekte spektakulärer Transfers zugunsten des Erfolgs des Teams zurückzuschrauben oder nimmt man es in Kauf, den langfristigen Erfolg des Teams durch das andauernde wahllose Zusammenkaufen von sog. Top-Stars zu gefährden?

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  • Beobachter sagt:

    Schade, dass Sven Kahlert nicht schon in der vergangenen Saison gesehen hat, dass ihm für die Aufgabe bestimmte Qualitäten fehlen. Es wäre für ihn besser gewesen, selbst die konsequenz zu ziehen.
    Das Frankfurter Management sollte das Sportliche nun Fachmännern und Fachfrauen überlassen und sich selbst Zurückhaltung auferlegen. Dann wird das auch wieder was.

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  • Sokrates sagt:

    Für Sven Kahlert war der Traineramt beim FFC ein paar Nummern zu groß. Wie viele Menschen war er in seinem Job überfordert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er jemals wieder ein Traineramt im FF oder MF ausübt. Vermutlich wird er in seinen gelernten Beruf zurückkehren, was nichts Ehrenrühriges ist. Fußball ist nicht alles oder auch nur das Wichtigste im Leben.

    Dietrich hat diesmal die Beurlaubung nach dem zweiten Spieltag und nicht erst nach dem fünften Spieltag vorgenommen wie bei Kahlerts Vorgänger und (ehemaligen?) Freund Günter Wegmann am Anfang der Saison 2009/2010. Außerdem hat er den neuen Coach ausdrücklich zum Interimscoach und nicht zum neuen Chefcoach ernannt wie damals beim Wechsel von Wegmann zu Kahlert. Interessant ist auch, dass er nicht den bisherigen Co-Tariner Kai Rennich, sondern den Athleitk-Trainer Philipp Dahm zum vorläufig ersten Man des Trainerstabs befördert hat. Diese Entscheidung drückt vielleicht in erster Linie Siggis Zweifel an den Führungseigenschaften des zu ruhigen, sogar phlegmatischen und passiven Rennich aus. Dahm ist mir bisher allerdings auch nur beim CL-Rückspiel gegen Malmö aufgefallen, als er immer mal wieder taktische Anweisungen aufs Spielfeld rief. Dietrich sollte unbedingt nach neuen Fachleuten mit starker Persönlichkeit suchen, die sich im FF gut auskennen und auch echte oder vermeintliche Stars fordern und fördern können. Auch Dietrich selber will die Spielerinen nach der Länderspielpause an ihre Verpflichtungen gegenüber dem Verein erinnern.

    Zunächst sollte man versuchen, den Spielerinnen wieder den Spaß am Fußball, die Spielfreude und mehr Selbstvertrauen zu vermitteln. Dann muss allerdings relativ schnell die Spielweise und die Aufstellung verändert werden. Man muss überlegen, wie man die Kreativität von Maro und Lira am besten nutzen und das zentrale Mittelfeld gestaltet kann (Maro auf der offensiven 6 oder 8 und Lira davor auf der 10 mit der Freiheit, öfter auch mal auf den linken Flügel auszuweichen?, Kim und Simon weiterhin als Doppel-6?), wie man die Schwachstelle im linken Mittelfeld beheben kann (Mel darf nicht mehr in der Startelf stehen, Sveni hat auch ihre Schwächen im Offensivspiel) und wie man viel Druck auf den beiden Außenbahnen durch die beiden AV aufbauen kann, die beide auch gute Flanken in den gegnerischen Strafraum schlagen sollten. Vor allem muss auch das Passspiel auf flache Kurzpässe mit ein-oder zwei Ballberührungen umgestellt werden. Spielerinnen wie Lira oder Dzeni, die den Ball zu lange halten oder Meike, die sich den Ball zu lange zurechtlegen muss, müssten dann auch mal eine Denkpause auf der Ersatzbank erhalten.

    Sind die beiden Interimstrainer für diese Aufgaben geeignet und können sie andere Spitzenmannschaften bezwingen? Wohl kaum. Deswegen sollte Siggi diesmal sich genug Zeit lassen und nach einem richtig guten Trainer/in zu suchen. Eine exzessive Einkaufspolitik kann eine gute Trainerabeit nicht ersetzen oder überflüssig machen, sondern sie sogar erschweren. Also sollte er in Zukunft mehr in den Trainer/in und gute Nachwuchsarbeit investieren und weniger Geld für viele teure Neuverpflichtungen ausgeben. Neue Spielerinnen sollten nach dem Vorbild von Lyon (und Wolfsburg) nur noch als punktuelle Verstärkungen geholt und in eine gut eingespielte Mannschaft integriert werden.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Auch wenn’s so manchem hier nicht in den Kram passen wird (die Daumen werden’s zeigen, mir aber piepegal sein!): Ich hoffe für den gechassten Sven Kahlert, dass man ihm bei einem anderen Verein ein Team anvertraut und damit die sog. 2. Chance gibt, die jeder verdient hat, zu beweisen, was für ein Trainer er denn nun in Wirklichkeit ist!
    Von einem erlittenen Schiffbruch kann man keine entgültige Schlußfolgerung über die Qualität/Eignung eines Trainers ableiten und sich ein Urteil für alle Ewigkeit bilden.
    Vielleicht macht er doch einen grandiosen Coup und etabliert ein bisher namenloses Team in BL-Gefilden – würde ich sofort unterschreiben!
    Was Sheldon sich hier öffentlich zugetraut und geschrieben hat, nämlich ein schlagkräftiges Team aus gerade mal zweitligatauglichen Spielerinnen dauerhaft in die 1. BL zu führen, sollte doch einem SK auch gelingen, oder? 🙂

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  • Matze sagt:

    @kg_fan : Birgit Prinz hat gestern Abend bei Sport 1 live gesagt, das sie mit ihrem Psychologie – Posten bei Hoffenheim sehr zufrieden ist.

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Doch Trainerspekulationen bringen was: Spaß! 🙂 Ohne dies wär es doch hier langweilig.

    MVT: Ich habe mich von den Kommentaren überzeugen lassen. Sie wird es sicher nicht.

    SN: Sie hat zuviel Einblick und einen zu guten Job. Das wird sie sich nicht antun. Außerdem mag sie die Bühne, die ihr in Frankfurt SiDi wegnehmen würde.

    Schröder: Gelächter! Ja, er wäre wohl der Einzige, der Optimales auf die Schnell rausholen würde. Allerdings:

    1. Er übernimmt sicher keine Mannschaft, bei der er keine Vorbereitung machen kann, weil das für ihn das A und O für eine gute Saison ist.

    2. Würde er den Kader aussortieren von all den Püppchen. Die gehen ihm nämlich auf den Geist (siehe Löwenberg in Potsdam).

    3. (und Wichtigstes) Er würde nie in einem Verein arbeiten, in dem ihm die Spielerinnen vorgesetzt werden und er sich nicht mit aussuchen darf. Schröder sucht immer nach eigenen Kriterien nach Spielerinnen, die nicht unbedingt nach der Vermarktbarkeit gehen.

    4. Würde Schröder nie der Argumentation folgen, die er 2011 beim Wechsel von Lira nach Frankfurt aufgestellt hat. Das wäre eine persönliche Niederlage.

    Birgit Prinz sehe ich da schon realistischer. Sie bereitet sich ja zielgerichtet auf einen Trainerposten, bei einem großen Verein vor.

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    @Matze: Die Frage ist, ob die Aussage von Birgit Prinz nicht sogar eher darauf hinweist, dass da was im Busch ist… 😉

    waiiy

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  • chris sagt:

    Frankfurts größtes problem wird auch ein neuer trainer nicht lösen können. da es massig mittelfeldspieler gibt aber ne rein rassige stürmerin gibt es nicht und wer jetzt sagt sie haben doch britagny also da fällt mir nix zu ein ausser wer so dermassen schlampig mit den chancen umgeht wie sie ist keine stürmerin. aber was will mann auch von dieser spielerin verlangen fast ein jahr verletzt und bei der verpflichtung ging es siggi wahrscheinlich mehr darum eine spielerin von lion abzuwerben. wenn man wirklich nen neu anfang in frankfurt haben will sollte man ihn gleich mit entlassen oder er sollte endlich lernen die team gestaltung dem trainer zu überlassen. ich bin sehr gespannt was da noch passiert.

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  • Sheldon sagt:

    @chris: Da magst du recht haben, doch ich sehe bei Crno und Bretigny schon Potential. Wie gesagt, alles Kopfsache!

    Ich denke, wenn SiDi klug ist, überrascht er uns alle mit einem Namen, den wahrscheinlich nur die stärksten Insider kennen. Wenn er dumm ist, sucht er sich irgendeinen bestimmten Namen, bringt alle Kohle der Welt auf, um diesen Namen zu verpflichten, um am Ende auch dieser Person jahrelang beim Scheitern zuzusehen.

    Ich hoffe für Frankfurt, dass er sich nicht derartig dumm anstellen wird!

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  • Matze sagt:

    @waiiy : Sie hat auch ein „na, mal sehen“ angefügt. 😉

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  • kroete sagt:

    @sheldon
    Daß im besagten Essen – Spiel Leistungsverweigerung vorgelegen haben könnte, werden wir nie erfahren.
    Es ist das selbsterklärte Ziel des FFC quasi alle Spiele gewinnen zu müssen, was viele Jahre aus vielerlei Gründen geklappt hat.
    Herr Kahlert ist natürlich zur Verantwortung zu ziehen, wird bei Problemen aller Art gerne zuerst der Trainer geopfert.
    Ich bin immer zuerst auf Seiten der Spielerinnen, die im Gefüge der Liga und des DFB offensichlich in wichtigen Fragen der Organisation des Trainings etc. nichts zu melden haben, im Extremfall ihren Unmut nur über einen spielerischen Offenbarungseid kundtun, was der Frankfurter Elite mit einer N.Angerer, K. Garefrekes, M.Behringer u.s.w.nicht würdig ist.
    Was die Genese eines Teams angeht, bin ich wahrscheinlich hochnotkonservativ und wünsche, daß in mühevoller Arbeit die Mehrheit aus der eigenen Jugend, die Perspektive für die oberste Liga durch den Verein erhält.

    […]
    Ich wünsche hier allen Beteiligten einen paritätischen transparenten Dialog.

    Die Spielerinnen dürfen ohnehin immer alles ausbaden, dann die Trainingsleitung und wer das Kapital hat, darf den Molly machen.


    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Sheldon sagt:

    @kroete: Deine hier getroffenen Aussagen widersprechen sich mit denen im obigen Kommentar.
    Deine Argumente, die du im Kommentar vorbringst, treffen Kahlert eher als dass sie ihn entlasten.

    Zunächst das Argument der Jugend, das wir denke ich alle befürworten. Es ist bekannt, dass die Jugendförderung in Frankfurt nicht sehr groß geschrieben wird, auch wenn man sehr überraschend mit 3 Siegen aus 3 Spielen auf Platz 3 der B-Juniorinnenliga spielt. Doch auch Kahlert hat das nicht geändert, obwohl er dazu in der Lage gewesen wäre (Beispiele: Chojnowski, Herbert etc.; alle bekamen auch bei hohen Siegen nur selten eine Chance, nicht einmal von der Bank)!

    Auch, dass die Spielerinnen faktisch keinen Einfluss auf die Organisation des Trainings haben, liegt im Bereich Kahlerts. Dies hätte exklusiv er ändern können.

    Letztlich ist es aber auch immer die Frage, wie man zum Fußball und seinem System steht. Kahlert gehörte zum System SiDi. Das kann man gut finden oder nicht, auf jeden Fall war er nicht nur passiv, sondern auch aktiv daran beteiligt. Demzufolge trifft ihn bei der Analyse des Systems ähnlich viel Schuld wie alle anderen. Zusätzlich ist er allerdings auch die direkte Bezugsperson der Spielerinnen. Das bedeutet, er hätte seinen Kader durchaus abschirmen können und müssen und hatte einige Gestaltungsfreiheit. Demzufolge kann man ihm natürlich nicht die Kaderzusammenstellung oder andere Dinge anlasten, doch er hätte sich mehr als Teil des Teams zeigen können und dementsprechend auch müssen und hätte das Beste aus den ihm zur Verfügung gestellten Ressourcen machen können.
    Wie man es auch dreht und wendet, am Ende trifft immer Kahlert die Schuld, selbst wenn die Vermutungen, er hätte keine Bewegungsfreiheit gehabt, stimmen. In diesem Fall hätte er sich wenigstens dagegen auflehnen müssen, wenn er das Gefühl gehabt hatte, er sei in seinem Handlungsspielraum derart eingeschränkt, dass die verantwortungsvolle Führung des Teams nicht mehr möglich war. Da dies allerdings nicht geschah, muss man davon ausgehen, dass er in seiner Trainertätigkeit nicht beeinträchtigt war!

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  • mas sagt:

    Schröder nach Frankfurt? Wie geil ist das denn!

    Obwohl, ab einem Nettogehalt von 43 Millionen € ist er möglicherweise bereit dazu. lol

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  • Ben Becker sagt:

    da muß jemand hin der auch gegenüber SD mal Standfestigkeit zeigt – aber wirkliche Qualität gibt es auf dem deutschen Trainermarkt was Frauenfussball angeht nicht – und diejenigen welche gute Arbeit abliefern sind versorgt und in anspruchsvollen Positionen.
    Einzig S. Raith hat das Potential – kommt wohl nach ihrem Engagement und der WM im Oktober in Aserbeidschan wieder zurück….könnt auch interessant werden SR und SD !!

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  • Günni sagt:

    Hättest du vor 150 Jahren Cochise,Sitting Bull,Yellow Hand usw. für einen neuen Stamm geholt, hättest du Custer auch wohl nicht besiegt.
    Ich glaube, dass es extrem schwierig sein dürfte, viele Häuptlinge und kaum Indianer unter einen Hut zu bekommen.
    Nur selbsternannte Superstars mit Hang zu klingernder Börse wird immer scheitern. Da kannst du auch als Trainer nichts machen.
    Auch wenn ich nicht nah an FRA dran bin, ist für mich schon allein das Vernachlässigen der Jugend und der zweiten Mannschaft mehr als schade.
    Hier kann man mit geringerem Aufwand hoffnungsvollen Talenten mal Perspektiven bieten und an die 1.Mannschaft heranführen.
    Und was passiert, wenn SIDI mal die Brocken wirft oder die Schatztruhe nicht mehr aufmachen kann?
    Dann läuft alles weg und es braucht Jahre wieder etwas aufzubauen.
    Logisch, der Trainer ist immer der Dumme.Das ist auch bei den Herren nicht anders.
    Egal, ob ein Schröder,eine Raith oder Manitu selber in FRA Trainer werden würden. Spielerinnen, die Stammplatzgarantien einfordern, nicht bereit sind, bei der Zweiten einzuspringen, Mimosenverhalten, Grüppchenbildungen etc. wirst du nie in die Spur bekommen.
    Ach ja, Frau Neid könnte es hinbekommen. Die ausländischen Spielerinnen grundsätzlich auf die Bank und meine ersten Elf der Natio spielen. So schwäche ich durch fehlende Spielpraxis künftige Gegner der A-Mannschaft und ich habe eine eingespielte Truppe.
    Die langweiligen Reisen in ländliche Gegenden der Republik entfallen auch noch!
    Oder Thomas Obliers, der doch gute Kontakte zu SIDI hat. Er hat ja auch die Finger bei Obliers Engagement in Nigeria im Spiel gehabt.
    Zum Winter nach Leverkusen mal ordentlich Kohle rüberschicken und schon ist er da!
    Dazu noch Mbabi aus Neuenahr holen.
    Nein, liebe Forumsnutzer: Viele Häuptlinge und kaum Indianer machen nun mal keinen Stamm!
    Obliers lässt sich zumindest gewisses Gehabe nicht bieten.

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  • waiiy sagt:

    @mas: Schröder ist mit Geld nicht zu bestechen. Er arbeitet in Potsdam offiziell ehrenamtlich als Manager und Trainer. Von daher ist wohl monetär auch keine Chance. 🙂

    @Günni: Auch mit vielen „Häuptlingen“ kann man ein Team bilden. Das beweisen andere Mannschaften in allen Sportarten (THW Kiel, Barcelona, Madrid, Lyon). Aber gerade am Beispiel Real Madrid sieht man auch, dass man dazu einen wirklich guten Trainer braucht. Das waren in den letzten Jahren nur Heynckes und Mourinho. Es ist in meinen Augen wirklich eine Trainerfrage, weil Teambuilding bei so einem Staraufgebot nicht von der Mannschaft selbst kommt. Das kam es übrigens bei Barcelona auch nicht, wenn man an Eto’o, Ronaldinho oder Ibrahimovic betrachtet.

    Von daher bin ich sehr gespannt, wer das machen will und auch hinkriegen wird. Sollte das passieren, dann kann SiDi’s Version wahr werden.

    waiiy

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Bei richtigen Sportlertypen mit ausgeprägtem Charakter rangiert der Erfolg noch vor den eventuellen persönlichen Animositäten gegenüber Mitspielern; das gemeinsame Ziel, der unbedingte sportliche Erfolg ist stärker! Man muss Unzufriedenheit mit der eigenen sportlichen Leistung, d.h. den Grund weswegen man z.B. Bankdrücker ist, korrekt erkennen, bewerten und in positive Energie umwandeln.
    Selbst Faustschläge und Blutgrätschen im Training werden nicht so hoch gehängt, wie die Boulevardpresse es immer wieder vorgaukelt.

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  • fisch sagt:

    In fast allen Beiträgen wird völlig richtig zwischen den Zeilen der
    wirkliche Verursacher der nun schon mehrjährigen Frankfurter Misere
    benannt: Siegfried Dietrich!! Seine fragwürdige Erfolgsphilosophie
    durch allein hochkonzentrierte Staransammlung bei gleichzeitiger Schwächung der direkten sportlichen Konkurrenz ohne einen entsprechend erfahrenen, hochbegabten und durchsetzungsfähigen Trainer hat sich nicht bewährt. Insofern richtige aber späte Einsicht Dietrichs.
    Als großer Verehrer von Bernd Schröder haben mich zu diesem Thema die vielen, in dieser Einmütigkeit so noch nie erlebten, hochach-tungsvollen Einschätzungen seiner unstrittigen Fähigkeiten in der Frage “Wer könnte so eine Staransammlung überhaupt zu einem Team formen?” sehr positiv beeindruckt, weil ich im Zusammenhang mit den meistens von SiDi mit den “besseren Gesamtpaketen” weggelockten Turbinestars auch ganz Anderes zu Bernd Schröder gelesen habe. Everybodies Darling und Erfolgstrainer funktioniert nun mal zusammen nicht. Und Dietrich und/mit Schröder schon garnicht. Das würde sich Bernd Schröder nie im Leben antun. Neben seinem über 40-jährigen großen Erfahrungsschatz und Können hat er dazu auch noch unumstößliche Prinzipien.

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  • Sheldon sagt:

    @fisch: Ganz genau. Es lässt sich anmerken: Schröder könnte den Laden dort auf Vordermann bringen, Fakt ist aber: Keiner in Frankfurt will das ernsthaft. Weder SiDi noch die Spielerinnen, die ja gerade vor Schröders autoritärem Führungsstil aus Potsdam geflohen sind.

    Daher liegen die Leute hier meines Erachtens gar nicht mal so falsch, die behaupten, Kahlert sei nur ein Bauernopfer, die Ursache läge woanders und auch ein neuer Trainer wird keine Besserung bringen.
    Denn um wieder erfolgreich sein zu wollen, müssen die Spielerinnen zwangsläufig auf Privilegien verzichten und sehr viel härter ackern als sie es bisher gewohnt waren. Das wird SiDi nicht zulassen und wiederum einen Trainer einstellen, der wie Kahlert keine Chance gegen die Kombi SiDi/Kader hat!

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  • Fair Gamer sagt:

    Bernd Schröder verlässt Potsdam niemals. Wenn er dort aufhört Trainer zu sein, hört er auf Trainer zu sein.

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  • Sheldon sagt:

    Apropos, es sind seit Dienstag jetzt 5 Tage vergangen und bis zum Spiel gegen Leverkusen sind es nur noch 7 Tage! Frage: Wann bekommt Frankfurt einen neuen Trainer? Oder will man erst die Spiele gegen Potsdam und Bayern abwarten, damit man den Neuen nicht auch gleich rauswerfen muss?

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