Schlappe für Frankfurt, Sieg für Gütersloh

Von am 9. September 2012 – 16.54 Uhr 75 Kommentare

Am zweiten Spieltag der Frauen-Bundesliga musste der 1. FFC Frankfurt eine herbe Niederlage bei der SGS Essen einstecken. Der FSV Gütersloh 2009 behielt im Duell der Aufsteiger gegen den VfL Sindelfingen klar die Oberhand.

Der 1. FFC Frankfurt kam im neuen Stadion Essen vor 1 152 Zuschauern gegen die Gastgeberinnen mit 1:3 (0:1) unter die Räder, Gütersloh feierte vor 1 315 Zuschauern in der Tönnies Arena mit einem 4:0 (1:0) einen gelungenen Start in die Liga.

Highlights Essen gegen Frankfurt anschauen

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Essen gegen Frankfurt in voller Länge anschauen

Dabei waren die Frankfurterinnen in Essen über weite Strecken die dominierende Elf, ließen aber zahlreiche gute Chancen ungenutzt. So vergab Sandrine Bretigny nach schöner Vorarbeit von Fatmire Bajramaj frei aus kurzer Distanz (18.). Zuvor hatte Katarina Tarr per Kopf nach Freistoß von Melanie Hoffmann bei der ersten Essener Chance das Tor nur knapp verfehlt (11.).

Führung durch Hoffmann, Pech für Bretigny und Bajramaj
Hoffmann brachte ihr Team dann Mitte der ersten Halbzeit nach einem Foul von Kim Kulig mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung (26.). Frankfurt hatte kurz vor der Pause Pech, als Bretigny nur den Pfosten traf (44.). Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit war der Gast feldüberlegen, doch zu pomadig und unpräzise war das Spiel und Pech kam hinzu, als Bajramaj nach schöner Vorarbeit von Kulig nur die Unterkante der Latte traf (47.).

Sven Kahlert

Erste Niederlage im zweiten Spiel: Frankfurts Trainer Sven Kahlert © Herbert Heid / girlsplay.de

Kurze Hoffnung für Frankfurt
Nach einem Handspiel von Tarr entschied Schiedsrichterin Sandra Blumenthal, die an diesem Tag mit ihrem Entscheidungen häufiger daneben lag, zurecht auf Elfmeter, Melanie Behringer traf flach um 1:1 (58.). Doch die Gastgeberinnen ließen sich dadurch nicht beeindrucken, nur kurz darauf staubte Hoffmann nach einem Pfostenschuss zur neuerlichen Führung ab (61.).

Essen besticht durch Effizienz
Mit Svenja Huth, Jessica Wich und Sandra Smisek versuchte Frankfurt verzweifelt die letzten offensiven Trumpfkarten auszuspielen, doch Essens Effizienz hatten die Frankfurterinnen nur wenig entgegenzusetzen. Die Umstellung auf die Dreierkette in der Abwehr ging nach hinten los, nach einem individuellen Fehler von Babett Peter bedankte sich Charline Hartmann mit dem Treffer zum 3:1-Endstand (72.). Sowohl Essen durch Hoffmann und Caroline Hamann wie auch Wich und Bretigny auf Frankfurter Seite ließen Chancen auf weitere Treffer aus.

Kahlert: „Waren nicht zielstrebig genug“
Frankfurts Trainer Sven Kahlert erklärte: „Wenn man seine Chancen nicht verwertet, kann man nicht gewinnen. Wir haben heute durchgängig engagiert, aber nicht zielstrebig genug gespielt. Der letzte Pass hat gefehlt. Vielleicht brauchen wir dringend eine Spielerin wie Dzsenifer Marozsán.“

Högner: „Sind ein Team“
Essens Trainer Markus Högner freute sich: „Frankfurt hat sehr gute Einzelspielerinnen, aber wir sind ein Team. Die ersten 50 Minuten waren wir nicht aggressiv genug und kamen nicht in die Zweikämpfe, doch wir haben nach dem Ausgleich mit Leidenschaft weitergekämpft und das 2:1 und 3:1 erzielt. An unserer Zielsetzung Klassenerhalt ändert dieser Erfolg nichts.“

Doppelt gegen Sindelfingen erfolgreich: Marie Pollmann (li.) © Nora Kruse, ff-archiv.de

Pollmann trifft doppelt
Groß war die Freude auch beim FSV Gütersloh 2009, der in seinem ersten Erstligaspiel im Duell der Aufsteiger einen souveränen 4:0 (1:0)-Erfolg gegen den VfL Sindelfingen feierte. Maren Wallerhorst brachte ihr Team in Führung (22.), nach der Pause schraubten Marie Pollmann (50., 89.) und Rebecca Granz (57.) das Ergebnis in die Höhe.

Graskamp: „Tore zum günstigen Zeitpunkt“
Güterslohs Trainer Markus Graskamp meinte: „Es war ein sehr schweres Spiel. Am Anfang hat man gemerkt, dass wir nervös waren. Aber wir haben die Nervosität abgelegt und die Tore sind zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt gefallen. Wir haben verdient gewonnen und in der zweiten Halbzeit teilweise ein sehr gutes Spiel gezeigt.“

Koutroubis: „Noch nicht in der ersten Liga angekommen“
Sein Gegenüber Nico Koutroubis erklärte: „Wir haben uns viel vorgenommen, denn es war ein Sechs-Punkte-Spiel. Das 0:2 war der Knackpunkt, die Niederlage geht auch in der Höhe in Ordnung. Wir sind noch nicht in der ersten Liga angekommen und ich hoffe, dass wir noch an Tempo zulegen können. Der Kunstrasen war kein Nachteil für uns und der Rahmen hat gepasst.“

Vier Spiele verlegt
Die restlichen vier Spiele des zweiten Bundesliga-Spieltags wurde wegen der Teilnahme der U20-Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft in Japan auf einen späteren Zeitpunkt verlegt.

Galerie vom Spiel FSV Gütersloh 2009 – VfL Sindelfingen (© Nora Kruse)

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

75 Kommentare »

  • Katrin Poindecker sagt:

    peinlich peinlich -.-

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  • Zonk sagt:

    Bin gespannt auf die Kommentare!!! Meiner Meinung nach ist es Zeit für einen Trainer-Wechsel, oder zumindest für jemanden, der zusätzlich zu Kahlert noch ein bisschen frischen Wind ins Team bringen kann.

    Die Auswechslungen heute waren nicht nachzuvollziehen. Genauso wie der Wechsel von 4 zu 3 Verteidigerinnen, obwohl Essen klar auf Angriff war…

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  • Jennifer sagt:

    Sven Kahlert: hahaha!

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  • Michele sagt:

    Ich weiß gar nicht was ich sagen soll? Ich verliere langsam die Hoffnung, dass aus dem FFC nochmal was werden kann. Es steht einfach kein Team auf dem Platz, sondern nur 11 Spielerinnen, die mit sich selbst beschäftigt sind. Essen hat heute als Team gewonnen. Ich verstehe den Trainer einfach auch nicht: Er hätte zur Halbzeit Behringer und Garefrekes rausnehmen können und dafür Wich und Huth bringen können. Auch Bretigny darf wieder durchspielen. Da brauch man sich auch nicht zuwundern, dass Crno irgendwann mal die Lust verliert.
    Jetzt brennt in Frankfurt bereits der Baum! Sollten es Trainer und Mannschaft nicht bald schaffen eine Einheit zuwerden, ist die Ära Sven Kahlert bald Geschichte!

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  • Katrin Poindecker sagt:

    ich bin definitiv für einen trainerwechsel.. des hätte schon viel früher passieren müssen….frisches blut muss da rein sonst nutzen die 5 neuzugänge auch recht wenig… irgendwie stimmt da hinten und vorne nichts mehr zam…

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  • Mandy White sagt:

    Was war das denn?????

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  • yellow'n'blue sagt:

    es würde mich nicht wundern,wenn silvia neid bald trainerin in frankfurt wird. dann wird maren meinert bei der a-natio trainerin. an den spielerinnen kann es meiner meinung nach nicht liegen, die kennen sich doch schon seit jahren aus der natio und haben schon oft zusammengespielt.
    glückwunsch an essen. ein verdienter und hart erarbeiteter sieg.

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  • mas sagt:

    Bitte bitten liebe Leut, hackt doch nicht alle auf S.K. rum. Er braucht vielleicht Dzsenifer Marozsán – um ein Team zu formen oder hab ich ihn tatsächlich falsch verstanden? 🙂

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  • laasee sagt:

    I enjoyed watching the game.
    A good advertisement for a competitive Buli.
    Nice stadium (almost finished), good discipline from Essen, good tactics from the coach and nice goals.

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  • mas sagt:

    und Ende letzter Saison (nachdem die Abgänge von Peter, Odebrecht und Schmidt feststanden) tönte aus der frankfurter Ecke, die Turbinefans hätten vor DER FF-Übermacht Angst.

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  • Ralf sagt:

    Will Kahlert jetzt tatsächlich andeuten,dass man aufgrund des Fehlens von EINER Spielerin verloren hat?!
    Da kann man nur lachen!

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  • Speedy75 sagt:

    Na nach diesem Spiel werden sich wohl viele in ihrer Meinung zum FFC bestägtigt fühlen. Noch würd ich mich da aber nicht zu früh freuen denn es ist ja erst der Beginn der Saison. Sollten sich aber diese Auftritte wie heute über die Saison häufen dann bin ich gespannt auf die Reaktionen.

    Sindelfingen muss aufpassen dass es nicht gleich zu Beginn den Anschluss verliert. Die junge Mannschaft muss noch viel lernen um in Liga 1 zu bestehen.

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  • elfmeter sagt:

    Essen wird zum Favorietenschreck in dieser Form.

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  • Michele sagt:

    „Vieleicht brauchen wir eine Spielerin wie Dzsenifer Marozsan“!
    Genau deswegen hat der FFC verloren, weil Maro nicht dabei war. grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!!!!!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Da mir in den bisherigen Kommentaren zuviel Kontra-FFC dabei ist, möchte ich an dieser Stelle eine Pro-SGS-Kommentierung tätigen:
    Wenn man in die vergangene BL-Saison zurückblickt, hatte die SGS es eigentlich immer gute im Griff, die Spitzenteams zu ärgern, und da muss ich leider meine Turbinen mit einbeziehen!
    Insofern ist das heutige Ergebnis kein One-Hit-Wonder, sondern der guten Arbeit in ES, allen voran der Trainer Högner, geschuldet!
    Hinzu kommen u.U. ein paar Prozentpunkte, gezogen aus der Motivation – neues Umfeld, sprich Stadion.
    Ich fand erneut recht beeindruckend, wie die SGS den Ball laufen liess. Klar ist das wegen der kaum veränderten Teamstruktur wie eingemeißelt, aber das schmälert doch diese Leistung keinesfalls.
    Wenn Lira ihre Nerven nicht mehr im Zaun hat, spricht das auch bereits Bände und die Dünnhäutigkeit beim FFC könnte noch größer werden.
    Melanie Hofmann ist eine grandiose Grand Dame mit ihren 37 Lenzen und ein absolutes Vorbild für´s gesamte Team – ihre Leistung kann man gar nicht hoch genug bewerten!

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  • AdiPreissler sagt:

    Bajramaj in
    Potsdam 2009/10: 3x Gelb, 1x Rot
    Potsdam 2010/11: 1x Gelb, 1x Rot
    Frankfurt 2011/12: 3x Gelb, 0xRot
    Frankfurt 2012/13: 1x Gelb, 0x Rot (bisher)

    Die Haut in Potsdam muß ja schon transparent gewesen sein.

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  • gerd karl sagt:

    futbolista, guter artikel, ich stimme 100½ zu.

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  • enthusio sagt:

    Bei Frankfurt war heute kein richtiger Spielfluß und Zusammenhalt zu erkennen. Natürlich kam auch Pech (2x Aluminium) und Unvermögen (die verpasste Großchance von Bretigny in der 1. HZ) hinzu. Was mich nachdenklich, macht: nach dem Lattenknaller von Bajramaj gab es in der 2. HZ keine einzige sauber herausgespielte Torchance mehr. Essen hat dagegen seine wenigen Torchancen fast hundertprozentig verwertet und dabei noch wunderschöne Tore geschossen. Ich kann dieser Mannschaft ohne Stars und ihrem Trainer zu dieser Leistung nur gratulieren und bin froh, dass auch Underdogs manchmal für ihren Aufwand belohnt werden. Das macht die Bundesliga spannend und den Stadionbesuch interessanter.

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  • Sheldon sagt:

    Nun, ich würde Frankfurt nun nicht wirklich zu den Favoriten zählen. Was SF über Melanie Hoffmann gesagt hat, kann ich zu 100% unterschreiben und das ist für mich auch einer der Gründe, wieso Essen heute 3 Torchancen reichten: Sie kann ein Spiel lesen! So eine Spielerin hat Frankfurt nicht.
    Während Frankfurt noch nicht mal einen vernünftigen Trainer hat, hat Essen gleich zwei: Einen an der Seitenlinie und eine auf dem Feld. Hoffmann ordnet und lenkt das Spiel unfassbar stark, taktisch einwandfrei.

    Frankfurt fehlt genau so eine Spielerin. Kulig und Laudehr, ja selbst Peter oder Bajramaj haben dort vollständig versagt, da fehlt die ganz klare Hierarchie im Team. Und die wird auch mit Marozsan nicht kommen, bzw. wer von den ganzen Topstars soll dann bitte Platz machen?

    Und vor allem: Wie soll eine 20-jährige so einen Haufen Superstars dirigieren? Sie ist doch eher das Küken des Teams!

    Essen hat heute einfach alles richtig gemacht. Frankfurt würde ich jetzt allerdings nicht unbedingt als Favorit bezeichnen. Holt ruhig meine Tabelle der oberen Hälfte raus, ich habe Frankfurt schon vor der Saison auf Platz 6 eingeordnet!

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  • Aldur sagt:

    Geiler Fussballnachmittag mit einem hochverdienten SGS-Sieg! So hab‘ ich mir meinen ersten Besuch im neuen Stadion gewünscht. Trainer Högner hat es in dem oben im Beitrag zitierten Statement eigentlich so zusammengefasst, wie es treffender nicht geht – Frankfurt lebt von der Klasse der Einzelspielerinnen, die SGS ist ein Team. Natürlich kann es auch anders laufen, wenn Frankfurt mit den Latten- bzw. Pfostentreffern etwas mehr Glück hat, aber das war dann wohl heute das vielzitierte Glück der Tüchtigen.
    Das Stadion ist – obwohl noch halb ’ne Baustelle – ganz nett. Im Grunde isses kein großer Unterschied, dass nur eine Tribüne geöffnet ist. Am Hallo hatte sich das Gros der Zuschauer auch auf die eine vorhandene Tribüne konzentriert, und auf den Steinstufen auf Gegengerade verliefen sich (außer bei Bombenwetter) nur wenige Zuschauer, jetzt hat man gegenüber der besetzten Tribüne halt ’ne große leere Tribüne. Dafür ist es rein infrastrukturell natürlich ein großer Fortschritt. Also Daumen hoch, für die neue Spielstätte.

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  • Detlef sagt:

    Gratulation an die SGS!!!
    Sie haben beinahe das Optimum aus diesem Spiel herausgeholt, und Frankfurts Schwäche eiskalt bestraft!!!
    Frau Fußball hat absolut Recht, wenn man gegen Teams wie Essen bestehen will, muß man auch als Top-Mannschaft immer als Team auftreten!!!
    Letzte Saison hat Frankfurt noch die schlechte Torausbeute der Essenerinnen vor einer Niederlage bewahrt!!!
    Diesmal machten es die Högner-Schützlinge besser, und waren gnadenlos effizient!!!

    Frankfurt könnte nun schon nach dem zweiten Spieltag in eine erneute Krise reinrutschen, und ähnlich wie letzte Saison wertvolle Punkte um die Meisterschaft, und damit auch um die CL-Teilnahme einbüßen!!!
    Die Abschlußschwäche war ja schon letzte Saison der entscheidende Faktor, warum „die beste Mannschaft der Welt“ am Ende nur auf Rang 3 landete!!!
    Kommt jetzt mit den teuer eingekauften zwei Drittel der besten Abwehr der Vorsaison, auch noch eine wackelige Defensive hinzu???
    Schon vier Gegentore nach zwei Spieltagen, dazu eine Rot-gesperrte Abwehrchefin, klingt irgendwie gruselig für „das bestbesetzte Team der Liga“!!!

    Also für die Ligakonkurrenten steht wohl fest, daß Sven Kahlert unbedingt Trainer in Frankfurt bleiben muß!!!

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  • waiiy sagt:

    Also erst einmal muss man wohl Essen zu der Leistung gratulieren. Sie haben wirklich ihren Fähigkeiten entsprechend richtig gut gespielt. Dass das mit dem Sieg belohnt wurde, ist für sie umso schöner.

    Frankfurt hat sich die Niederlage natürlich auch selbst zuzuschreiben. Vor dem 2:1 muss Angerer den Ball unbedingt berühren und ins Aus lenken. So geht der Ball an den Pfosten und wird zur direkten Vorlage. Und so einen Fehler von Babs habe ich wohl noch nie gesehen. In Potsdam wäre der Ball in der Situation auf der Tribüne gelandet. Aber das darf sie in Frankfurt wohl nicht.

    Aber es gab auch positive Dinge im Frankfurter Spiel: Schmidti war nach dem 1:0 sehr offensiv und trotzdem gab es auf ihrer Seite keine Abwehrschwäche bei Frankfurt. Leider hat Garefrekes nicht mehr den Biss, dass man über diese Seite ein starkes Spiel aufziehen konnte.

    Außerdem fand ich die Leistung von Lira sehr gut, auch wenn es bei vielen anders gesehen wird. Sie war unermüdlich und hatte auch entsprechende Ideen. Sie hat sich als Einzige gegen die Niederlage gestemmt. Leider war ihr Umfeld indisponiert.

    Deutlicher Frust war bei Jessica Wich zu sehen. Obwohl sie nur einige Minuten auf dem Platz war, war sie in manchen Situationen zu langsam und ging nur noch in die Beine der Gegnerin.

    Tja, nun ist Gütersloh vor Frankfurt und damit ist die Schadenfreude (berechtigterweise) da. Aber: „Wer den Schaden hat, braucht für die Spott nicht zu sorgen.“ Für Frankfurt ist es natürlich negativ, dass man nun wieder hinterherläuft.

    Die Aussage zu Maro ist typisch für Kahlert. Und er erzielt damit auch wieder ein Eigentor, weil er seiner sensiblen Spielmacherin damit wieder den schwersten aller Rucksäcke aufschnürt. Wo das hinführt, kann man sich denken.

    waiiy

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  • pmm... sagt:

    Seit Moni Stab dem Frankfurter Frauenfussball abhanden kam, war interessanterweise der Fussballsachverstand, im laufe der Zeit, immer mehr verschwunden. Seit gut zwei Jahren ist er nicht mehr zu finden.
    Jetzt wird mal wieder der Kopf des Trainers gefordert. Der wird wohl festgestellt haben, das diese Superkickerinnen nur Mittelmass sind. Hat er bei deren Verpflichtung mitbestimmt?

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  • Marcel sagt:

    Die „alte Frau“ macht mal den „FFC Deutschland“ nass 🙂

    Ok ein bisschen übertrieben aber Respekt vor Frau Hoffmann die hats nicht nur noch drauf sondern hat auch noch richtig Spaß dabei wie es scheint.

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  • Pit sagt:

    Frankfurt benötigt einen Trainer,der in der Lage ist,die ganzen hochbezahlten guten Einzelspielerinnen zu einer Mannschaft zu formen.
    Man konnte heute sehen,dass die ,,Stars“ganz schnell aus der Fassung geraten,wenn sie, jede für sich,gegen eine geschlossen kämpferischen Mannschaft spielen müssen. Teamgeist fehlt ihnen ganz deutlich!Über das Argument,sie seien noch nicht richtig eingespielt,kann ich nur lachen. Die Spielerinnen kennen sich doch seit Jahren aus der a Natio !

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  • fisch sagt:

    Das muss man erst mal begreifen. Da spielt Ffm mit 8 (größtenteils
    von der direkten Konkurrenz zusammengekauften) aktuellen Stammnationalspielerinnen plus 2 weitere aus F und S gegen ein
    Team mit 0 solcher Stars und kriegt so eine Klatsche, wie es sich gegen Jena schon andeutete. Da lacht halb FF-Deutschland aber über den 1. FFC Deutschland und seinen großspurigen und realitätsfremden Machern. Schon lange erweist sich, dass die Starsammelei Dietrichs ohne einen fähigen Trainer kein erfolgreiches Konzept ist. Soll doch Neid den FFC übernehmen, da hat sie dann alle Zeit, die N11 wieder nach vorn zu bringen. Ob ihr es gelingt, bleibt allerdings offen.
    Übrigens verlor Ffm II heute 7:0 gegen FCB II, tolle Nachwuchsarbeit bei Dietrich & Co.

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  • cujo31 sagt:

    Ich sags einfach,gut das Frankfurt nicht das 1:0 gemacht hat.Ich denke dann wäre das Spiel sicherlich anders verlaufen.

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  • grammofon sagt:

    Ein bisschen Schadenfreude kann ich mir hier als Potsdam-Fan auch nicht verkneifen. Schön zu sehen, dass man sich nicht einfach eine Abwehr, inklusive Spielerinnen und Taktik, kaufen kann. Irre ich mich da, wurde Schröder nicht immer wegen seiner Taktik kritisiert? In dem Sinne ist es schon irgendwie dreist, dass Frankfurt erst 2/3 der Potsdamer Abwehr kauft, und dann auch noch die Potsdamer Taktik spielt…

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  • Sokrates sagt:

    Zunächst einmal Glückwunsch an die taktisch sehr gut eingestellten und defensivstarken Essenerinnen. Taktikfuchs Markus Högner leistet hervorragende Arbeit. Er entwickelt seine Spielerinnen individuell weiter und formt aus ihnen ein klug und diszipliniert spielendes Team mit Melanie Hoffmann als verlängertem Arm des Trainers auf dem Platz. Wenn Essn so spielt wie gestern, muss jede Spitzenmannschaft eine gute Leistung zeigen, um sie zu schlagen.

    Frankfurt ist nach dieser „Blamage” (F.A.Z.) endgültig auf dem sportlichen Tiefpunkt der letzten vier Jahre angekommen, der zur sofortigen Entlassung von Sven Kahlert führen muss. Ebenfalls sollte Dietrich den phlegmatischen Co-Trainer sofort entlassen (und sollte ihn auf keinen Fall zum neuen Chef-Coach machen) und sich ebenfalls vom Ahleitik- und Fitness-Trainer trennen, der das größte athletische Defizit der letzten Saison, nämlich die fehlende Antrittsschnelligkeit fast aller Spielerinnen, nicht beheben konnte. Ich würde den Trainerstab sogar dann entlassen, wenn man noch keine Alternativen in der Hand hat. Die Leistungen und Egebnisse gegen Jena und Essen mit einem ausgeglichen Punkte­­- und einem negativen Torverhältnis nach zwei Spieltagen können nicht hingenommen werden, zumal sich keine Verbeeserungen gegenüber der Vorsaison abzeichnen. Kahlert ist nicht mehr tragbar gegenüber den Sponsoren und Fans und man muss mit seiner Entlassung auch ein Signal an die eigene Mannschaft und die Konkurrenz senden.

    Markus hat in seinem Artikel die Spielweise der Frankfurterinnen als „pomadig” bezeichnet. Vielleicht ist das ein etwas zu starkes Wort, aber der FFC spielt definitv zu langsam. Die beste Aktion der Frankfurterinnen war der schnelle Doppelpass zwischen Lira und KG in der 47. Minute, der zum Lattentreffer von Lira führte. Ansonsten spielt nur Bretigny öfter One-Touch. Ferner hat man den Eindruck, dass keine Laufwege und Spielzüge einstudiert werden. Auch wird schnellen und technisch guten Spielerinnen wie Lira und KG der Ball fast nie in den Lauf gespielt, so dass sie ihre Schnelligkeit nicht richtig ausspielen können. Schließlich ist zwar der Sturm durch Sandrine verstärkt worden. Allerdings ist auch sie zu langsam und hat nicht die Klasse von Topstürmerinnen wie Yuki, Ayoma, Conny, Poppi oder Célia. Crno ist allerdings keine bessere Alternative. Sie hat technische und taktische Mängel (Achim Feifel), ist nicht zweikampfstark und torgefährlich genug und mental schwach.

    Wenn man über die Ursachen für die sportliche Stagnation des FFC in den letzten vier Jahren nachdenken will, muss man auch über Siggi Dietrich diskutieren. Waren die jahrelangen Erfolge nur dem historisch einmnaligen Glücksfall geschuldet, Steffi, Idgie und Birgit als gebürtige Frankfurterinnen bzw. langjährige Wahl-Frankfurterin in der Mannschaft gehabt zu haben? Hat seine Einkaufspolitik, das Hineinreden in die Mannschaftsaufstellung und die Verpflichtung zweier überforderter Provinztrainer den sportlichen Niedergang des einst besten Frauenfußballvereins der Welt nicht wesentlich mitverursacht? Wenn ja, was folgt daraus für das Verhältnis zwischen Dietrich und dem Verein?

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  • enthusio sagt:

    Es ist schade, dass dieses Spiel nur vor einer äußerst mageren Kulisse von 1152 Zuschauern ausgetragen wurde. Gegen eine Spitzenmannschaft wie Frankfurt hätte ich mir (und der SGS) bei dem schönen Wetter im neuen Stadion eine Zuschauerzahl von 3000 Besuchern gewünscht. Von solchen Zahlen hatte im Vorfeld auch Essens Manager Willi Wißing geträumt. Auch im fußballverrückten Ruhrgebiet hat leider der Frauenfußball nur sehr wenige Fans. Sogar die Ansammlung zahlreicher Stars bei diesem Spiel hat keine zusätzlichen Interessierten ins Stadion gelockt. In der sportinteressierten Öffentlichkeit bleibt der Frauenfußball leider nur eine Randsportart, daran wird sich auch durch den Umzug in ein neues moderneres Stadion nichts ändern.

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  • Ralf sagt:

    @enthusio:

    ich glaube ,um das wetter als pluspunkt zu deklarieren war es dann schon wieder VIEL zu warm 😉
    aber jetz wo ich das so lese, wär ich gern dabei gewesen…

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  • hopkins sagt:

    Es geht so weiter wie letzte Saison. Was hat der Trainer nur aus der Mannschaft/Spielerinnen gemacht? Seine Aufstellung+Auswechslungen+Argumente sind peinlich und schwach.
    Es wird höchste Zeit, daß der Verein reagiert.

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  • gerd karl sagt:

    enthusio, wenn ich mir die zuschauerzahlen von essen aus der saison 11/12 anschaue, dann ist das doch fürs erste spiel ganz gut.
    ganz anders die zuschauerzahlen in der schwedischen liga, wo im pokal entspiel letztes jahr nur 350 zuschauer da waren, und malmö hat gespielt.

    die höchsten zuschauerzahlen hat tyresö mit 2600 pro spiel. und da spielt marta.

    die zuschauerzahlen in deutschland wachsen langsam aber stätik, anders als in schweden, wo sie sinken.

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  • laasee sagt:

    „die zuschauerzahlen in deutschland wachsen langsam aber stätik, anders als in schweden, wo sie sinken.“

    The best feature of the Buli is the fans – they are the best in Europe. Not just in numbers but also with enthusiasm.
    The big criticism of the Buli is the amateur organisation (only 2 games played on Round 1, and only 2 games played on Round 2).

    The Buli organisers need to be more professional and organised.

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  • Sheldon sagt:

    Nach dieser Leistung von Frankfurt bin ich mal gespannt, wie Silvia Neid in der N11 spielen lässt. Fraglich, ob sie, nachdem sie nun beinahe ihre komplette Stammbesetzung konnte spielen sehen (lediglich um Bartusiak, Goeßling, Marozsan und Celia ergänzt), gegen Kasachstan so spielen lässt.
    Gerade aus der Zentrale kommen einfach viel zu wenig Ideen. Hier zeigt sich, dass die Kombination Kulig/Laudehr gegen defensive Mannschaften nicht unbedingt die richtige ist.
    Ein Grund für das mangelhafte Spiel der Frankfurterinnen war, dass kaum ein Ball von Kulig angekommen ist. Gerade ihre lange Distanzpässe landeten immer wieder in der Abwehr.
    Behringer war auf der Außenbahn natürlich einmal mehr die falsche Wahl, was nicht wirklich überraschend ist.
    Angerer war an zwei Toren beteiligt, beim dritten konnte sie nichts machen. Der Freistoß kam direkt ins Torwarteck, das ist ein ganz klarer Torwartfehler, klarer gehts kaum.

    Einzig Bajramaj war eigentlich positiv zu sehen gestern, da stimme ich waiiy zu. Allerdings: Bajramaj hat gestern das System in Frankfurt bestens in die Tat umgesetzt, sie hat den idealen Zehner in diesem System abgegeben: Bälle verteilt, Pässe auf die Außen, Passkombinationen in den Strafraum, Torschussvorlagen und eigene Torschüsse, alles umgesetzt, was man von einem Zehner erwartet. Und dennoch hat sie nicht halb so gut wie bei Potsdam einst gespielt. Wieso?
    Weil sie sich damit begnügt hat, Kahlerts System zu genügen. Sie hat es nicht gestaltet, sie hat sie nur gesetzlich an die von ihm und vom System gegebenen Richtlinien gehalten.

    Und das ist genau das Problem, weswegen ich denke, dass der Trainer in diesem Fall wirklich die Schuld an diesem Desaster hat: Die Spielerinnen ordnen sich einem Trainer unter, dem die Spielkunst, die sie zu leisten fähig sind, viel zu hoch ist. Das Gleiche gilt in der N11.
    Hier liegt ein elementares Problem vor, ein Hierarchienproblem, bei dem geniale Spielerinnen ihrer Genialität beraubt werden, da für diese im starren Fußballsystem kein Platz ist.

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  • uwe sagt:

    @enthusio

    Für EssenerVerhältnisse sind das viele Zushauer. Gestern waren auch noch viele FCR/Simon Fans im Stadion.

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Du hast geschrieben „Und dennoch hat sie (Lira) nicht halb so gut wie bei Potsdam einst gespielt. Wieso?“

    Die Antwort sieht man in ihrer Körpersprache. Meiner Meinung nach (die auch falsch sein kann) zeigt sie sehr schnell Resignation, weil die Dinge, die sie macht und für die Mannschaft anschiebt, nicht umgesetzt werden. Ganz selten steigen die Mitspielerinnen auf die Kombinationen ein.

    Jessica Wich (bei der sie das wohl wegen der gemeinsamen Potsdamer Zeiten machen kann) hat sie denn auch mal richtig den Kopf gewaschen und ihr gesagt, wo sie langlaufen muss. Aber bei anderen scheint sie offensiv nicht anzukommen.

    Das ist in meinen Augen auch der gravierendste Trainer-Fehler, dass beide N11-Regisseurinnen (Lira und Maro) im Team sind und es nicht gelingt, darum ein System zu bauen. Im Gegenteil, Lira wurde letzte Saison demontiert und Maro wurde so sehr mit Vorschusslorbeeren bedacht, dass sie unter dem Druck zusammenbricht (und das geht ja nach gestern schon wieder weiter).

    waiiy

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  • Frosti sagt:

    Auch wenn es der Erzrivale des eigenen Vereins ist und meine zweitliebste Mannschaft gewonnen hat!

    Ich mache mir ernsthafte Sorgen – und zwar um die N11.

    An einen solchen „Klopper“ kann ich mich bei unserer weiterhin geliebten Babett Peter in all den Turbine-Jahren nicht erinnern, auch wenn ihr hier und da mal ein schwerer Fehler unterlaufen ist.

    Zu Recht wird hier im Forum auch festgestellt, dass bei Frankfurt Motivations- und Schnelligkeitsmängel (auch im Kopf) vorhanden zu sein scheinen.

    Wie schafft man es, aus einem solchen Kader eine derart erfolglose Truppe zu machen.
    Bei jedem anderen Verein wäre Kahlert schon vor 1 oder 2 Jahren entlassen worden. Aber anscheinend deckt Siggi Herrn Kahlert, denn dieser beeinträchtigt offensichtlich nicht seine eigenen kommerziellen Interessen.

    Man kann es aus Sicht der Spielerinnen ja positiv bewerten, wenn Siggi sich zum Ziel gemacht hat, den Spielerinnen Einnahmen außerhalb des Fußballs zu verschaffen und auch damit zur Professionalisierung des FF beizutragen, wie er es immer schön ausdrückt.
    Aber offensichtlich scheint er damit nur zu erreichen, dass diese von der eigentlich angestrebten Profession – der Höchstleistung auf dem Spielfeld – abgelenkt werden.
    Ich sehe da nur den fußballerischen Niedergang von hoffnungsvollen Spielerinnen wie Bajmaraj und Co..
    Sollte es jetzt auch Babett mit ihrer riesigen Potenz erwischen?

    Jedenfalls sehe ich so für die N11 schwarz und hoffe und bin nach dem letzten Jahr sicher, dass zumindest in Wolfsburg bessere Arbeit gemacht wird.

    Man wünschte auch Marozsan einen besseren Trainer(-stab), die – angesichts der technischen Qualitäten, aber auch der fehlenden Schnelligkeit – ins Mittelfeld gehört und nicht nach vorne.
    Zudem kann man an der für den Fußball wichtigen Antrittsschnelligkeit auch bei ihr arbeiten.

    Überhaupt verstehe ich bei Frankfurt nicht, nach welchen Kriterien die Spielerinnen aufgestellt werden – aber darüber muss nicht ich, sondern eine Michele, Lucy oder wer auch immer verzweifeln.

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  • Sascha sagt:

    @uwe und andere…

    Gegen Frankfurt waren noch nie weniger Zuschauer da als gestern!

    Und wenn man bedenkt das zahlreiche andere Fans da waren(die sonst nicht kommen) und das es trotz „zu warmen Wetter“ haha ,in Gülo 1350 waren und nur die 2 Spiele stattfanden bleibt nur die Vermutung das es ein Fehler war vor ca 4 wochen schon gegen FFc dort getestet zu haben(Stadioneröfnung) oder das diese emotionslose Komerzarena von einem großen teil nicht angenommen wird!

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  • gerd karl sagt:

    laasee, erst informieren und dann motzen.
    die spiele wurden wegen der u 20 wm verlegt.

    und das in schweden der club malmö alle 3 monate insolvents brüllt wenn er geld braucht, das ist amateurhaft.

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Ich sehe bei Frankfurt gerade das Phänomen, dass Bayern zu manchen Zeiten hatte. Es gibt ein festes System, das den Einzelspielerinnen nicht gerecht wird. Das war lange Zeit mit Ribery und Robben so. Sie mussten sich unter das System unterordnen, hatten keine Freiheiten und konnten ihre Fähigkeiten damit nicht zeigen.

    Bei Bajramaj ist das genauso, aber nicht nur bei Bajramaj, sondern bei einer Großzahl der Frankfurter Spielerinnen.

    Es wird noch schlimmer kommen, wie Frosti es schon geschrieben hat. Auch Spielerinnen wie Bianca Schmidt und Babett Peter wird es noch erwischen. Kulig und Laudehr hat es bereits erwischt, wie man dem Spiel gestern entnehmen konnte.

    Allerdings mache ich mir keine Sorgen für die N11. Diese Entwicklung wird selbst an SN nicht so einfach vorbeigehen. Und selbst wenn, sie wird nicht ewig im Amt bleiben, genauso wenig wie Siggi Dietrich. Ich sehe lediglich sportlich schwarz für jede Spielerin, die zum FFC Frankfurt wechselt.

    Wäre ich Nationaltrainer, würde ich mir ernsthaft Gedanken über ein N11-Comeback von Melanie Hoffmann machen. Ich weiß, es hört sich crazy an, eine bald 38-jährige in das N11-Team zu berufen, doch es ist mein voller Ernst. Macht sie so weiter, kann sie bis 45, ja vielleicht sogar bis 50 auf allerhöchstem Niveau weiterspielen. Und so eine wie sie haben wir sonst kaum, eine mit einem so brillianten Blick fürs Spiel!
    Besser als Kulig und Laudehr ist sie allemal!

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  • karl sagt:

    @sheldon: Eine 38jaehrige in die N11 zu berufen halte ich schon fuer etwas uebertrieben, aber vielleicht hast du ja nur wieder mal den smilie vergessen :). So schlecht siehts noch nicht aus dass man das tun muesste. Ich denke aber auch dass sich die n11 veraendern wird wenns in Frankfurt so weiter laeuft. Ich gehe mal fuer nach der Euro(je nachdem wies laeuft(mittl Katastrophe top 4 aber nicht europameister))
    von folgendem Kader fuer die WM Quali aus:
    Tor: Schult, Laengert, Weis
    Abwehr: Maier, Wensing, Elsig, Demann, Henning, Kemme
    Mittelfeld: Marozsan, Goessling, Kulig, Laudehr, Behringer, Bajramai
    Angriff: Okoyino da Mbabi, Mittag, Popp, Malinowski, Lotzen .
    Ob die Spielerinnen die jetzt in Frankfurt spielen dann immer noch dort spielen kann man nicht vorhersehen…

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  • laasee sagt:

    „laasee, erst informieren und dann motzen.
    die spiele wurden wegen der u 20 wm verlegt“

    The Buli do not consult the calendar when organising the game schedule?

    „und das in schweden der club malmö alle 3 monate insolvents brüllt wenn er geld braucht, das ist amateurhaft“

    And FCR Duisburg?

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  • ruby sagt:

    eine mit blick haben wir schon, nämlich nadine keßler.
    theoretisch auch kim kulig,schliesslich hat sie beim hsv oft offensiv gespielt und das spiel gelenkt.
    ich kann mir auch nicht vorstellen,dass sich melanie hoffmann die nationalmannschaft nochmal „antun“ will. 😉
    ich hoffe,dass herr dietrich nicht nur auf seine interessen achtet,sondern auch auf die sportlichen. was ich leider bezweifle,denn nach der letzten saison wäre kahlert wohl bei jeden verein geflogen,wenn man sich die verpassten zielsetzungen anguckt.

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  • Ralf sagt:

    @gerd karl:

    laasee meint vielleicht genau das.
    Man wusste ja wahrscheinlich schon einiges vorher,dass zu diesem Zeitpunkt die U20 WM stattfinden wird.

    2 Wochen späterer BuLi-Beginn hätts doch getan.

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  • gerd karl sagt:

    ralf, überleg mal, jetzt durch die u 20 wm, die spielverlegungen und die spiele die stattgefunden haben, hat der frauenfussball und die buli aufmerksamkeit bekommen, die sie in der form 2 wochen später nicht bekommen hätten.

    essen hat sein neues stadion eingeweiht und frankfurt geschlagen, potsdam ist gut in die saison gestartet, gütersloh hat gewonnen und auch sein neues stadion eingeweiht.

    und so bleibt der frauenfussball in den schlagzeilen, ich finde das das vom dfb sehr gut gemacht wurde.

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  • wrack sagt:

    @ Sheldon:
    „Wäre ich Nationaltrainer, würde ich mir ernsthaft Gedanken über ein N11-Comeback von Melanie Hoffmann machen… Macht sie so weiter, kann sie bis 45, ja vielleicht sogar bis 50 auf allerhöchstem Niveau weiterspielen“

    Also, wenn sie immer so weitermacht, gibt es da keine Grenze nach oben. Dann kann sie auch als Yoopi Hoffmann mit 100 noch in der N11 spielen.
    Und wenn Silvia Neid als Spielertrainerin gegen Japan 2011 aufgelaufen wäre, hätte sie Maruyama geblockt, im Elfmeterschießen gewonnen, dann wäre Deutschland amtierender Weltmeister. Dann wären sie auch zu Olympia gekommen, Maren Meinert wäre von Neid reaktiviert worden, folglich hätten sie Gold geholt, Frankfurt hätte beide übernommen, Kahlert wäre Balljunge geworden, Essen hätte gestern verloren und du hättest diese Zeilen über Melanie Hoffmann nicht schreiben können.
    Nix für ungut, Melanie Hoffmann, tolle Leistung gestern !

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  • gerd karl sagt:

    laasee, duisburg hat nur mitgeteilt das sie eine pleite, durch hilfe der sponsoren und den weggang der nationalspielerinnen, verhindert haben.
    den was diese nationalspielerinnen dem verein abgerungen haben und als gehalt bekommen haben, dafür hätte duisburg locker, alex morgan, hope solo und abby wambach finanzieren können.

    bei malmö ist das anders, sie wollen um die meisterschaft mitspielen und deshalb kaufen sie neue spielerinnen, haben aber nicht das nötige geld dafür.
    also was macht der manager von malmö, er erpresst die stadt malmö das sie dem verein ein darlehen gibt, sonst beantragt er die insolvens, grosser unterschied.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Der FCR hat nie „Insolvenz“ gerufen, um von irgendwelchen Sponsoren Geld zu bekommen. Das letzte Mal wurde es erst öffentlich verkündet, nachdem es abgewendet wurde.

    In die Insolvenzspirale kann jeder Verein im Frauenfußball heute noch in sehr schneller Zeit kommen. Beim HSV war es auch nicht anders, als Einzelverein wäre das ne ganz normale Insolvenz gewesen.

    Die Kunst ist es, sich selbst ohne fremde Hilfe aus diesem Kreislauf zu befreien!

    @karl: Ich weiß nicht, ob ich da wirklich einen Smiley hinter setzen würde. Ich denke nicht, dass es ein Armutszeugnis für die N11 wäre, Hoffmann noch einmal zu nominieren. Sie ist körperlich ein absolutes Wunder.
    Und was ihre Erfahrung anbelangt, da kann sie auf 5 Jahre N11, 17 Jahre Bundesliga und 1 Jahr USA aufweisen. Gerade Bundesligaerfahrung hat sie mehr als manch eine andere.
    Außerdem hat sie einen immensen Vorteil: Sie hat mit Neid noch in einem Team gespielt. Damit wäre sie eine absolute Führungsspielerin.

    Ich tippe allerdings auf einen sehr anderen Kader bei der EM:

    Tor: Schult, Längert, Weiß/Angerer
    Abwehr: Peter, Goeßling, Henning, Schmidt, Maier, Wensing/Bartusiak, Kemme
    Mittelfeld: Kulig, Laudehr, Keßler, Marozsan, Odebrecht
    Sturm: Celia, Bajramaj, Mittag, Popp, Müller, Lotzen

    Der geht weit von meinem Traumkader weg, in dem auch einige Duisburgerinnen (Oster, Islacker, Cengiz), einige Bayerinnen (Simic, Baunach, Rudelic), Essens Melanie Hoffmann und Wolfsburgs Lina Magull eine Chance hätten.

    Allerdings gehe ich davon aus, dass Neid sich auch bei einer Katastrophensaison von Frankfurt nicht von dem Großbestand der FFC-N11-Spielerinnen trennen wird, weil das einfach einen zu großen Schnitt ím Team ausmachen würde.

    Vielleicht kommt dieser Schnitt dann nach einer, dann wohl verkorksten EM im nächsten Sommer. Wollen wir hoffen, dass Melanie Hoffmann dann auch noch fit ist, vielleicht sogar als Spielertrainerin 😉

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  • Sheldon sagt:

    Hier übrigens ein toller Bericht über Melanie Hoffmann, über ihre Mentalität, ihre weiteren Pläne, die Entwicklung der Bundesliga, die sie 20 Jahre lang begleitete und über den Vergleich zwischen Buli und USA.

    Sehr lesenswert: http://www.dfb.de/index.php?id=511739&tx_dfbnews_pi1%5BshowUid%5D=35888&tx_dfbnews_pi4%5Bcat%5D=84

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  • H-GD sagt:

    Als ich von einem Bekannten dass Ergebnis der Essnerinnen hörte war ich total überrascht.Gratulation nach Essen.
    Ob es jedoch an frankfurts trainer liegt wage ich zu bezweifeln.Viele Spielerinnen der Frankfurter sind gerade nach den vielen Neuzugängen doch im Glauben,die Saison sei ein reiner Selbstläufer-was Tietel und Beherschung der Gegner angeht.
    Weit gefehlt-und gut dass der Favoritenschreck Essen gleich Frankfurts Schwächen aufgezeigt hat.Setzen sich dies schlechten/schwachen Spiele jedoch fort,so denke ich,wird die Frankfurter Vereinsführung schon handeln,

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  • Sheldon sagt:

    @wrack: Lach du nur, Stanley Matthews hat noch mit 42 in der Nationalmannschaft Englands und hat 1954 mit 39 Jahren noch eine WM bestritten. Der Kerl ist mit 50 Jahren der bis heute wohl älteste Profi der Welt, und das in der Premier League!

    Er hat 709 Premier League-Spiele in 31 Jahren bestritten. Seit ihm weiß man, dass man auch im hohen Alter noch auf allerhöchstem Niveau spielen kann.

    Dass Hoffmann auch noch mit 40 eine WM bestreiten kann (2015 in Kanada) sollte man also nicht ausschließen. Roger Milla hat noch mit 42 gespielt und mit 38 das Spiel seiner Karriere abgeliefert (bei der WM 1990 gegen Argentinien)!

    Es ist zwar nicht normal, mit 38 nochmal in die N11 berufen zu werden, doch was Hoffmann an Leistung abliefert, ist ebenfalls nicht normal. Eine Chance sollte sie wenigstens noch einmal bekommen!

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  • laasee sagt:

    @gerd karl

    Malmo are top of the Damallsvenskan and in CL.
    FCR as a club are in a real mess – FCRII have 1 point from 2 games in the Regionalliga!!
    Also, the best player that FCR ever had is scoring goals for fun in Switzerland.
    Anja Mittag is also scoring goals for fun with Malmo.
    It is more enjoyable to be a Malmo fan than a FCR fan at the present time!

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  • karl sagt:

    @sheldon: Das mit dem EM Kader seh ich eigentlich genauso wie du. Der von mir prophezeite kader war fuer nach der EM wenns so halb schief gelaufen ist (top 4 aber kein Europameister). 🙂 Sollte es bei der EM gut laufen wird sich da moeglicherweise weniger aendern.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Ich bin FCR-Fan und – wie sagt ein guter Freund aus Amerika – „ich liebe es“
    Du hast Duisburg noch in keinem Spiel gesehen. Natürlich bluten die anderen Teams beim FCR, denn alle Spielerinnen, die es in der 2. Mannschaft oder in den Juniorinnen bringen, stehen im Erstligakader. Die II. Mannschaft ist eine mehr oder minder U17-Mannschaft, die U17 eine U15.

    Na und? Wo sind denn die ganzen jungen Spielerinnen, die der FCR brauchen könnte? Haben alle unter MVT die Flucht ergriffen.

    Dennoch hat der FCR für seine Verhältnisse hervorragend aufgerüstet und hat endlich mal die Chance, wie Essen, Bayern oder Bad Neuenahr ein Team zu formen, dass über 3, 4 Jahre beinahe unverändert zusammenspielen wird, aber doch hochtalentierte Spielerinnen hat.

    Und: Lieber 5. oder 6. in einer Liga wie der Deutschen werden, die seit Jahren die CL dominieren, als Meister in einem Land, dessen Bilanz der letzten Jahren in der CL wie folgt ist:

    2006/07 Umea Finalist
    2007/08 Umea Finalist
    2008/09 Umea Halbfinalist
    2009/10 Umea Halbfinalist
    2010/11 Linköpings Viertelfinalist / Umea Quali-Aus
    2011/12 Malmö Viertelfinalist / Göteborg Viertelfinalist

    @karl: Für nach der WM, sollte Neid hinwerfen und ein neuer frischer Wind wehen, sehe ich deutlich mehr Veränderungen (je nachdem, wie für einzelne Spielerinnen die Buli-Saison läuft):

    Wie ich bereits gesagt habe, bleiben nach Abzug der bereits aussortierten Spielerinnen immer noch locker 30 Spielerinnen, die sich um die Plätze streiten werden!

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  • be sagt:

    laasee:

    Sowohl Duisburg als auch Malmö haben über ihre Verhältnisse gelebt. Duisburg hat die Insolvenz aber aus eigener Kraft abwenden können, auch wenn das bedeutet, dass man auch einige Leistungsträger ziehen lassen musste.

    Malmö hingegen hat sich trotz finanziellem Engpass weiter teuer verstärkt und war nicht in der Lage, sich selbst aus der Misere zu befreien. Im Gegenteil: Trotz Finanzspritze der Stadt Malmö hat man so weitergemacht wie zuvor und ist auch weiterhin akut insolvenzgefährdet. Vielleicht werden sie diese Saison schwedischer Meister. Aber was bringt es, wenn sie danach insolvent gehen und zur kommenden CL-Saison vielleicht gar nicht mehr existieren? https://ffschweden.wordpress.com/2012/08/16/niclas-carlnen-redet-schon-wieder-vom-konkurs-fur-ldb-fc-malmo/

    Da erscheint mir Duisburgs Weg doch deutlich besser, auch wenn man sich damit zunächst von der internationalen Bildfläche verabschieden musste und unklar ist, ob und wann man wieder international dabei sein wird. Das ist eine Leidensphase für echte Fans, aber echte Fans halten auch in Krisenzeiten zum Verein.

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  • Marcel sagt:

    Das ist ja sehr interessant da ist die Buli noch gar nicht richtig gestartet schon werden die Natioplätze „verteilt“ .
    Kim Kulig hat zweifelslos kein gutes Spiel gemacht aber jetzt mal ehrlich sie hat 1 Jahr so gut wie kein Fussball gespielt.Sie wird wohl noch die ganze Hinrunde sich durchbeissen müssen bis sie wieder an ihre Form vor der Verletzung rankommt, da muss man wohl auch ein bisschen Geduld haben.

    Die beiden anderen Favoriten Turbine und Wolfsburg müssen erstmal beweisen obs sie es besser können.
    Turbines 9:1 Sieg wurde heute durch den Gütersloh 4:0 Sieg über Sifi etwas relativiert.
    Wolfsburg hat noch kein Spiel gemacht und die Vorbereitungsspiele sind ja auch nicht alle überzeugend gewesen.
    Die letzte Saison hat glaub ich gezeigt das diese Teams sich keine „80% Spiele“ mehr leisten können sonst kanns ne böse Überraschung geben.

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  • laasee sagt:

    @be

    I agree that clubs should be financially well managed and that Malmo is not in a good financial position.
    I hope that they are able to make the club more secure.

    FCR is in a worse situation than Malmo. At least the Swedish club keeps fighting to remain at the highest level.
    The full truth about FCR problems has never been fully explained.
    I think that there were also issues other than just money.
    The club is in great danger of ‚free fall‘ and FCR is more likely to end the season closer to the bottom of the Buli than at the top.
    Relegation would be a sporting disaster.

    As a fan I care passionately about what happens at Duisburg and I get no pleasure from observing the chaos that has happened there.

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  • gerd karl sagt:

    laasee, duisburg wird es länger geben als malmö, da duisburg jetzt finanziel gesund ist.
    malmö dagegen hat einen schuldenberg angehäuft, das es der stadt malmö angst und bange ist.
    entsprechende kommentare im internet belegen das.
    ausserdem hat diesburg eine tolle mannschaft beisammen die auch oben mitspielen kann.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Du willst ein FCR-Fan sein? Seid Grings und MVT aus dem Verein rausgeworfen wurden, hast du nur nachgetreten, seit 1 Jahr nur Polemik gegen den Verein, obwohl man sich aus der Insolvenz selbst mehr oder weniger ohne jegliche staatliche oder andere Hilfe gezogen hat, den sportlichen Erfolg trotz größster finanzieller Engpässe einigermaßen gehalten, die Jugend gestärkt durch eine neue Jugendkoordinatorin, den Kader sogar noch verstärkt mit hochrangigen Spielerinnen (Neboli, Martens, Harris, Reed, Banecki).

    Und am Ende der Saison wird man höchstwahrscheinlich wieder in der oberen Hälfte der Liga stehen.

    Frag mal Vereine wie Flaesheim-Hillen, TSV Siegen, FSV Frankfurt, Hamburger SV, Heike Rheine, Brauweiler Pulheim, alle diese Vereine, die zum Teil eine noch längere FF-Tradition haben als der FCR, hat innerhalb von einer Saison die Insolvenz erwischt. Zum Teil reichte der Abgang einer Spielerin, um sofort bis in die Regionalliga/Verbandsliga durchgereicht zu werden.

    Wenn man dann noch die ungünstige Lage vom FCR Duisburg bedenkt (es ist kein Wunder, das unter den Teams 4 Mannschaften aus dem erweiterten Bereich des Potts kommen), dann ist es ein Wunder, dass der Verein überhaupt noch existiert! Der Pott ist hochverschuldet, anders als die meisten denken, gibt es hohe Arbeitslosigkeit, viel Armut (teils noch höher als im Osten) und dementsprechend kaum noch zahlungskräftige Sponsoren!
    Diese müssen sich aber Vereine aus allen Sparten teilen: Nicht nur von dem Dutzend Männer-Profifußballvereine gibt es dort Konkurrenz, auch im Basketball, Hockey, Eishockey, Handball stehen sie Schlange, um irgendwas vom Kuchen abzubekommen. Dass man überhaupt noch einen Sponsor in der Region abbekommen hat, ist ein kleines Wunder!

    Insofern sollten wir nicht noch weiter auf Duisburg rumhacken, sondern uns lieber daran freuen, dass dieser Club weiterhin besteht und dass die lange Zeit, in der in Duisburg Geld zum Fenster rausgeworfen wurde für Stars und Trainer, nun endlich ein Ende hat und dass vernünftige Wirtschaften nun auch in Duisburg eingesetzt hat.

    Frei nach dem Motto: Manchmal muss man auch viel Gesundes wegschneiden, damit die Pflanze überlebt! Wir sollten uns hüten, diese kleine Pflänzchen nun wieder totzutrampeln!

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  • be sagt:

    Sorry laasee, aber ich halte das „Malmö-Modell“ absolut nicht für tragfähig. Man sollte sich als Verein nur das zumuten, was man sich auch leisten kann. Alles andere führt früher oder später zum Kollaps. Wenn man nicht das Geld hat, „ganz oben mitzuschwimmen“, dann sollte man es auch nicht auf Zwang probieren. Schau zum Beispiel mal, wo TeBe (1. Liga 2009/10, 2. Liga 2010/11, Regionalliga 2011/12) jetzt spielt: Da ist ganz offensichtlich auch ein Kartenhaus eingestürzt – (kleinere) Erfolge hin oder her.

    Ja, in Duisburg war einiges schief gelaufen – vor allem aber weil man eben eine Zeit lang über die eigenen Verhältnisse gelebt hat. Solche Fehler sind nicht innerhalb von 2 Wochen behoben, die Folgen können Jahre andauern. Und man scheint in Duisburg sehr wohl aus der Vergangenheit zu lernen, auch wenn es derzeit unangenehme Einschnitte bedeutet (wie die Trennung von Co-Trainer Schmalenberg aus Kostengründen – ).

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  • Detlef sagt:

    Marcel schrieb;
    „Die letzte Saison hat glaub ich gezeigt das diese Teams sich keine “80% Spiele” mehr leisten können sonst kanns ne böse Überraschung geben.“

    Kommt drauf an gegen welche Gegner!!!
    TURBINE hat gegen SiFi eine 60%-ige Leistung (laut Schröder) gereicht!!!
    Gegen Duisburg könnten dagegen 80% in der Tat zu wenig sein!!!
    In Lüttich wird man sicherlich mit 80% gut auskommen!!!
    Die Konzentration muß halt stimmen, dann kann man sich auch kleinere Auszeiten gönnen!!!

    Keine Mannschaft kann und wird in jedem Spiel 100% geben können!!!
    Vor allem wenn man auf 3-4 Hochzeiten tanzen muß, und es bereits am 2. Spieltag schon absehbar ist, daß es am Ende der Hinrunde viele englische Wochen geben wird!!!

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  • waiiy sagt:

    @Detlef: Da hast Du Recht. Hoffentlich wird es gerade auch für die Leistungsträger immer wieder mal Verschnaufpausen geben, dass sie nicht körperlich und geistig müde bzw. dann sogar krank werden. Das fiel mir Anfang der letzten Saison auf, als Patti nach ein paar Spieltagen gleich für gute 2 Wochen mit einer Erkältungskrankheit ausfiel. Das muss man vermeiden, dass der Körper irgendwann nicht mehr will. Dann kann man vielleicht auch so ein mentales Tief wie letzte Saison vor Weihnachten begonnen (und erst nach dem Hinspiel in Lyon beendet) abwenden.

    Aber da kann es auch ein Vorteil sein, dass man solche psychischen Nackenschläge wie letzte Saison (erst Anja, dann Viola/Babs/Schmidti) nicht mehr kriegen wird. Solche Abgänge wird es diese Saison (hoffentlich) wohl nicht geben, die dann die Mannschaft verunsichern.

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    In Duisburg wurde in den letzten 1 1/2 Jahren die richtigen Maßnahmen ergriffen und der richtige Schnitt gemacht, damit es finanziell aufgefangen werden kann. Ich glaube auch, dass sich die Abgänge diesen Sommer im Nachhinein als Glücksfall erweisen werden.

    Mein Tipp: Duisburg wird sicher Vierter, bei Schwächeln eines der 3 Favoriten sogar Dritter.

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    Ich denke, bei diesen 80%-Spielen, die Marcel anspricht, geht es vor allem um den Kopf, die Einstellung. Klar wirst du bei einem Spiel, wo es nach 60 Minuten 6:0 steht, keine 100% mehr geben. Und natürlich hat in dieser Liga noch nicht jede Mannschaft das Niveau, jeden Fehler postwendend zu bestrafen, sodass unter Umständen auch mal nur 60% reichen.

    Doch ein Team, dass ein Spiel im Kopf mit einer Einstellung eingeht: „Gegen diesen Gegner reicht halbe Kraft!“, das wird knallhart auf der Schnauze landen!

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  • laasee sagt:

    @gerd karl, be, sheldon

    Contrast Malmo and FCR.

    Malmo have financial problems. Monetary debt can be solved.
    FCR have integrity problems. That is much more difficult to solve – almost impossible.

    FCR decided to force Inka out – all the other top players then decided to leave the club.
    Inka was the ’soul‘ of FCR. Without ’soul‘ a club has zero.

    The future of Malmo will be determined internally. They have control over their own destiny.
    Not so in Duisburg. What happens in Zurich will impact on FCR.
    The writing is already on the wall for FCR. In the Regionalliga, 1 point from 2 games indicates the severity of the demise of the club.

    The essence of the problems at FCR are far, far worse than those in Malmo.

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  • waiiy sagt:

    @laasee: Du verstehst das Wesen von Fußballclubs in Deutschland nicht. Der Verein und die Solidität des Vereins steht über irgendwelchen Spielern, ob sie Grings oder sonstwie heißen. Das mag bitter sein für die Spieler und Spielerinnen, ist am letztendlich der Grund, warum die meisten deutsche Vereine recht solide dastehen und wohl europaweit die wenigstens Schulden gemacht werden. Sicher gibt es auch unrühmliche Ausnahmen, aber auch da wird umgedacht.

    Wenn Du also einen Verein erleben willst, bei dem alles auf das Bezahlen teurer Spielergehälter ausgelegt wird, ohne dass das fundiert ist, dann gründe selbst einen Verein, werde Trainer, Manager und Präsident und Inka wird Deine Ikone…

    waiiy

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  • uwe sagt:

    @waiiy

    So sehr ich mir wünsche das du recht hast, glaube ich nicht wirklich dran. Also ich wäre auch schon mit Platz 6 zufrieden.
    Der FCR hat mit seiner ersten Elf sicherlich das Potenzial jeden Gegner in der Bundesliga zu schlagen. Aber wenn das Verletzungspech zuschlägt wird es eng. Bestes Beispiel,Elena Hauer die eine hervorragende Vorbereitung gespielt hat, verletzte sich letzte Woche am Miniskus und fällt wohl 6 Wochen aus. Ersatz ist entweder Julia Debitzki(aus der Zweiten hochgezogen oder Isabella Schenk (von der U17 gekommen)
    Selbst ein Talent wie Daria Streng hat in der Vorbereitung erkennen müssen das der Sprung von der U17 in die Erste Mannschaft gewaltig ist.
    Diese Spielerinnen brauchen Zeit. Die sie aber auch beim FCR bekommen werden.
    Ich bin jedenfalls gespannt auf die neue Saison und lass mich gerne positiv überraschen.

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  • Sheldon sagt:

    Hauer fällt 6 Wochen aus????? So ein Mist, das trifft den FCR wirklich heftig. Doch ich denke, dass eher Himmighofen in die IV rücken wird und Silva oder Banecki dafür auf Außen gehen.

    @waiiy: Ich weiß nicht, wen du mit den 3 großen Favoriten meinst: Turbine, Wolfsburg, und wen noch???

    Ich wäre mit Platz 5 zufrieden, Turbine und Wolfsburg sind diese Saison schwer zu knacken, dazu noch zwei Vereine der aufstrebenden 4 (Essen, Bayern, Bad Neuenahr und Freiburg) in vorderster Front, das ist realistisch!

    Ansonsten würde ich mich mal spätestens in dieser Saison von herkömmlichen Platzverteilungen in der BuLi verabschieden. Selbst Gütersloh kann zum großen Angriff blasen und sich in der oberen Tabellenhälfte platzieren, diese Saison ist alles möglich.

    @laasee: Das „Grings“-Team war einmal, das jetzige Team hat nicht mehr den Hauch von Grings, lediglich Oster, Islacker und Ando haben aus der jetzigen Startelf noch mit Grings zusammengespielt.

    Zu den Problemen: Ich sehe in Duisburg keine Probleme mehr. Die finanziellen Probleme sind gelöst und der Club wird nun eine Phase des Wachstums erleben.
    In Malmö wird man allerdings irgendwann, genauso wie in Großbritannien/England feststellen, dass auch die Ölquellen der Scheichs irgendwann versiegen und man nicht bis in alle Ewigkeit auf Pump leben kann.
    Kommt die Schuldenbremse in der CL, wird man gerade in England und in Spanien schnell erleben, dass viele Vereine auf deutsch gesagt, den Pöter zukneifen, weil sie nicht mehr zugelassen werden und dann alle Investoren ganz schnell abspringen!

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  • enthusio sagt:

    Mir laufen hier zuviele Propheten herum. Den Abgang sovieler TOP-Spielerinnen muß Duisburg erst mal kompensieren. Immerhin reden wir hier von Stammspielerinnen in der Nationalmannschaft. Natürlich würde ich mich für das Ruhrgebiet auch freuen, wenn uns weiterhin eine Mannschaft erhalten bliebe, die national und international für Furore sorgen kann. Aber ich bin auch der Meinung, dass Duisburg sich finanziell konsolidieren mußte, um seine Existenz nicht aufs Spiel zu setzen, und nun versuchen muß, neue und junge Spielerinnen mit den verbliebenen zu mischen, um auch in den nächsten Jahren attraktiven Fußball zu spielen. Inka Grings und Co sind jetzt Vergangenheit. Mit konkreten Prognosen wäre ich aber sehr vorsichtig und man sollte auch nicht erwarten, dass die Mannschaft schon in diesem Jahr einen der ersten vier Plätze belegt. Vielleicht wird es ja in diesem Jahr erstmals einen Zweikampf mit Essen um die „Ruhrgebietsmeisterschaft“ geben.

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  • Sven sagt:

    Himmighofen hat auch noch mit Grings gespielt;-) und sie wird sicherlich jetzt Innenverteidigung spielen und ist zum Glück da überall einsetzbar! So ist da auch wieder jemand schnelles zu finden!

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    What do the Arabs have to do with FCR???

    The main problem at FCR is a void of INTEGRITY, RESPECT, FAIR PLAY – all slogans promulgated by FIFA and UEFA but absent in Duisburg.

    Look at the facts :-

    1. The reason that the Club gave for sacking MVT was, ‚we want to get to CL Final‘. They failed to get to the Final but none of the „gentlemen“ took responsibility and resigned – it was „business as usual“.

    2. They decided to force Sonja out of the club – not allowing her to train with the first team.

    3. They remove the Captain armband from Inka (the greatest player they ever had) and force her out of the club.

    Is this the way to run a football club????

    The irony is that FCR are not playing in CL but Inka and Sonja are.
    Watch how the season develops – it is going to be very interesting.
    Football has a certain karma.

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  • enthusio sagt:

    Ich bin noch nicht solange beim Frauenfußball dabei und hab deshalb mal eine Frage zu Bernd Schröder von Turbine Potsdam. Er ist ja schon seit 1971 im Trainergeschäft. Hat/braucht er eigentlich auch einen offiziellen Trainerschein (Fußballlehrer, A-Lizenz etc.)? Oder ist er davon wegen seiner „Berufserfahrung“ befreit ? Ich hab noch nie was von ihm darüber gelesen oder gehört,das würde mich aber sehr interessieren.

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  • waiiy sagt:

    @enthusio: Genau weiß ich es nicht. Aber meiner Meinung nach hat Bernd Schröder eine Trainer-Lizenz zu DDR-Zeiten gemacht und im Zuge der Wiedervereinigung wurden diese Lizenzen anerkannt (wie auch bei Eduard Geyer und Hans Meyer).

    Stell doch die Frage mal beim DFB oder bei Bernd Schröder selbst. Adressen sind auf den entsprechenden Homepages zu finden.

    waiiy

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  • enthusio sagt:

    @waiiy: Danke, das ist wirklich ein guter Vorschlag, so werde ich es machen.

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