U20-WM: Marozsán beste Spielerin, Benkarth beste Torhüterin

Von am 8. September 2012 – 14.49 Uhr 36 Kommentare

Den Titel konnte die deutsche U20 bei der WM in Japan zwar nicht gewinnen, doch dafür dürfen sich zwei Spielerinnen der DFB-Elf mit begehrten Auszeichnungen trösten.

Dzsenifer Marozsán wurde als beste Spielerin des Turniers mit dem adidas Goldenen Ball ausgezeichnet. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die Japanerin Hanae Shibata und die Amerikanerin Julie Johnston.

U20-WM: Marozsán beste Spielerin, Benkarth beste Torhüterin

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Nur ein Gegentreffer
Als  beste Torhüterin wurde Laura Benkarth mit dem adidas Goldenen Handschuh ausgezeichnet. Sie musste im gesamten Turnierverlauf nur einmal hinter sich greifen. In der Torschützinnenliste landete Lena Lotzen mit sechs Treffern auf Platz 3.

Lotzen drittbeste Torschützin
Den adidas Goldenen Schuh als beste Torschützin gewann mit sieben Treffern Kim Un Hwa aus Nordkorea, gefolgt von der Japanerin Yoko Tanaka. Gastgeber Japan gewann zudem die FIFA Fairplay-Auszeichnung.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

36 Kommentare »

  • waiiy sagt:

    Der Kracher des Tages kommt diesmal von Anna Felicitas Sarholz, die auf Grund von Kommentaren bei Facebook auf ihrer Facebook-Seite eine Erklärung abgegeben hat, warum das Verhältnis zum DFB so ist, wie es ist. Das dürfte für die meisten sehr aufschlussreich sein und zeigen, warum eine der besten deutschen Torhüterinnen (für Viele die beste, wenn sie fit ist) nicht im deutschen Tor der N11 oder der U20 steht.

    Hier der Link: https://www.facebook.com/#!/annasarholz

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    Ganz stark von Felix! Das Beste daran ist: Sie sucht nicht nach einer Entschuldigung, sondern stellt die Dinge hin wie sie sind und steht zu ihrer Haltung, auch wenn das bis in alle Ewigkeit das Aus im N11-Trikot bedeuten sollte!
    Wie gefestigt sie ist, sieht man daran, dass sie diesen Fakt gelassen hinnimmt und erträgt!

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  • FF-Fuchs sagt:

    In diesem Bericht werden 2 U-20 Nationalspielerinnen für ihre besonderen Leistungen geehrt. Dazu herzlichen Glückwunsch, ihr habt diese Auszeichnung verdient.

    Was hat das nun mit Felix Sarholz zu tun??????
    Die 2 Kommentare verstehe ich nicht!!!!

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  • wrack sagt:

    Ich bezweifele, dass dieser Beitrag von Anna Felicitas Sarholz im Interesse der Fans ist, die sie in absehbarer Zeit in der Natio sehen wollen. MIR klingen diese Passagen wie ein Abschied von der Nationalmannschaft in den Ohren. Schade, denn das ist auf keinen Fall positiv für das deutschen Nationalteam.
    Nur Sarholz kann beantworten, ob das sein MUSSTE.

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  • fisch sagt:

    @FF-Fuchs
    ich gebe Dir natürlich Recht, hier sollten natürlich die verdienten
    Glückwünsche für Laura und Maro im Vordergrund stehen und gewürdigt werden. Ich schließe mich hier absolut an.
    Allerdings kommt bei der Torhüterinnennominierung für DFB-Auswahl-mannschaften immer wieder die sehr fragwürdige Geschichte um Anna
    Felicitas Sarholz hoch. Leider lassen sich die zuständigen DFB- Funktionäre seit nun 2 Jahren zu keinerlei Statement dazu herab.
    Anlässlich der beharrlichen, sportlich m.E. nicht zu rechtfertigen-
    den Nichtberücksichtigung schrieb ich Ende 2010 an den
    DFB folgendes eMail-Schreiben mit dem Betreff der Nominierung des U-19 Kaders zur EM-Vorbereitung:

    „Sehr geehrte zuständige Damen und Herren für o.a. Betreff,

    nicht nur ,weil ich Potsdamer und Turbine-Fan bin, aber was hier an Machtdemonstration, Arroganz und Ignoranz im Zusammenhang mit der notorischen, bannhaften Nichtberücksichtigung eines der größten Torhüterinnentalente, nämlich gegenüber der jetzt gerade mal 18-jährigen Anna Felicitas Sarholz, praktiziert wird, empört nicht nur Turbine-Fans. Empört, weil die Zuständigen eine einmalig, als 17-jährige nach einer für sie unfassbaren Situation als maßgebliche CL-Matchwinnerin gezeigte mentale Schwäche gnadenlos und scheinbar dauerhaft mit DFB-Auswahl-Bann belegen. Die wohlfeilen Worte von Dr. Zwanziger zur Robert-Enke-Trauerfeier zum Umgang mit menschlichen Schwächen werden hier geradezu ad absurdum geführt. Sind Sie sich denn garnicht der Verantwortung bewusst, wohin Sie diese junge Sportlerin, die nicht nur wegen ihren sensationellen CL-Spielen zu den besten Torhüterinnen Deutschlands zählt, damit treiben können? Statt mit ihr zu sprechen, ihr zu helfen und ihr hohes Potential für Deutschland zu nutzen, zeigen Sie für jedermann/frau wo es lang geht, wenn eine(r) neben der DFB-Spur läuft. Viele Anhänger des Frauenfußballs verstehen Sie hier wirklicht nicht.“

    Natürlich habe auch ich auf dieses Schreiben keinerlei Antwort erhalten. Ja, das gibts beim DFB auch.

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  • sitac sagt:

    @FF-Fuchs
    Ich bitte da um Nachsicht. Off-topic-Rügen werden hier immer wieder ausgesprochen.
    Aber: Hier im Forum ist es nicht möglich, eigene Threads zu eröffnen
    (ich kritisiere das nicht!). Deshalb muss man immer wieder, wenn man einen Beitrag für einstellwürdig erachtet zu einem Thema, das redaktionell hier nicht bearbeitet wird oder wurde, schauen, wo man ihn am besten unterbringt. Ich halte das für legitim.
    Ich fände es schade, wenn Hinweise und Links wie der obige von waiiy unterbleiben würden der reinen Topic-Lehre wegen.

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  • Sheldon sagt:

    @wrack: Er ist in dem Interesse aller Fans, die das Beste für Sarholz wollen. Sie wurde vor die Entscheidung gestellt, N11 oder Familie, und sie hat das Richtige gewählt. Dafür gebührt ihr Resepkt. Wenn das Opfer für ein verantwortungsbewusstes Leben mit seiner Umgebung bedeutet, dass man auf die Ehren einer N11-Spielerin verzichten muss, dann ist das so.
    Jedenfalls hat Sarholz mit ihrer Entscheidung mehr gewonnen, als sie jemals in der N11 gewinnen könnte, und so wie der Beitrag formuliert ist, weiß sie das auch. Demzufolge ist es nebensächlich, ob sie jemals in die N11 nominiert wird, alle wissen, dass sie es drauf hat, doch manchmal durchkreuzen Dinge die Pläne, die sehr viel mehr Bedeutung haben als das größste Fußballspiel!

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  • waiiy sagt:

    @wrack: Ja, Du hast mit Deinem Gefühl recht. Ich habe mich vor ca. einem Jahr mit Anna unterhalten. Da sagte sie mir schon, dass sie nicht mehr mit einer Nominierung rechne und dass sie damit auch ihren Frieden gemacht hat.

    Aber ich denke, dass diese Richtigstellung für sie persönlich sein musste. Sie ist erfolgt, weil ein Fan zu einem Bild bei Facebook geschrieben hat, dass sie doch viel besser im N11-Trikot aussehen würde. Sie wird halt immer wieder (weil sie auch bei den Fans immer sehr beliebt und präsent ist) auf dieses Thema angesprochen. Da muss das dann auch mal endgültig besprochen werden, damit sie ihren Frieden kriegt.

    @FF-Fuchs: Sorry, aber ich finde diese Aussage in Bezug auf die N11 und die U20 zu wichtig. Deshalb habe ich aktuell einen Thread gesucht, bei dem es am ehesten hineinpasst. Und wenn wir ehrlich sind, wurde dieser Artikel hier (leider) auch mit Nichtachtung gestraft.

    Übrigens hat Framba einen großen Artikel mit Bewertung draus gemacht:

    waiiy

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  • speedy75 sagt:

    Glückwunsch an die beiden Spielerinnen.

    Zum Thema Sarholz seh ich das ähnlich wie waiiy.

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  • Aldur sagt:

    Ich denke, momentan fehlen bei Sarholz – unabhängig vom Verhältnis zum DFB – zunächst mal die sportlichen Vorraussetzungen für eine Nominierung in irgendeine Auswahl. Dazu müsste sie erstmal wieder regelmässig spielen, und ihre Leistungen von damals über einen gewissen Zeitraum bestätigen.

    Was das Verhältnis zum DFB angeht, so wurde, soweit ich mich erinnere, von den Verantwortlichen damals vor allem ihre Uneinsichtigkeit bei jenem „Gütetermin“ bemängelt. Da sich die Einsicht, auch selbst einen Fehler gemacht zu haben, bei ihr dem Facebook-Eintrag nach ja nun offenbar eingestellt hat, kann ich mir nicht vorstellen, dass beim DFB die Tür grundsätzlich verschlossen ist, sollte sie irgendwann mal wieder sportliche Argumente liefern, die eine Nomnierung rechtfertigen.

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  • karl sagt:

    Deutschland hat doch weder in der Nationalmannschaft noch in den U Mannschaften ein Torwart-Problem. Da gibt es mindestens 5-6 erstklassige Kandidatinnen unter denen sich die jeweilige Trainerin die am besten passende aussuchen kann. Ich verstehe nicht wo da ein Problem sein soll….

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  • gerd karl sagt:

    sheldon, sie hat zu den trainern gesagt ich habe körperliche, geistige probleme und habe auch familiäre probleme und bin deshalb nicht in der lage zu spielen.
    dann konnte sie nach hause fahren, aber anstatt das sie sich ausruht und ihre familiären probleme klärt, was macht sie, sie feiert ausgiebig mit ihrem verein den cl sieg und lässt die nationalmannschaft im stich.

    das sich der dfb dann schwer angepisst fühlt, kann glaube ich jeder nachvollziehen.
    ich möchte einmal bernd schröder sehen was der mit einer spielerin macht die sagt sie kann nicht spielen und am selben abend erfährt schröder das sie in der disko war.

    und wenn man dann noch dickköpfig ist seinen fehler nicht einsieht, dann muss man sich auf komische reaktionen vom dfb nicht wundern.

    jetzt hat sie ja diesen fehler eingesehen, und ein gespräch unter 4 augen zwischen sarholz und meinert wird den rest auch wieder einrenken.
    dann glaube ich auch wieder an eine anna felicitas sarholz im nationaltrikot.

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  • Wolle sagt:

    Liebe Turbine-Fans, ich bin auch überrascht und auch geschockt, dass man einer 17-Jährigen seitens des DFB einen Fehler nicht verzeihen kann. Aber da gibts ja noch mehr Beispiele, wenn ich da nur an Hanebeck denke …
    Rein sportlich betrachtet habe ich allerdings nie verstanden, warum man Anna Sarholz so sehr für die N11 fordert. Da gibts dann in der Buli noch einige Bessere. Angefangen bei Almuth Schult, meiner Nr 1. Habe Sie letzte Saison ein paar mal live gesehen und bin von Ihr wirklich begeistert. Über die letzte Saison betrachtet hat Sie einen Riesensprung gemacht, der Wechsel nach BN war genau das richtige für Sie. Eine Nadine Angerer hat sicherlich Ihren Zenit überschritten, hat aber doch enorm Erfahrung. Und eine Benkrath aus Freiburg hat mich in Buli aber vor allem bei U20 WM überzeugt. Zu Recht wurde Sie als beste Torhüterin ausgezeichnet. Als echte Alternative für die Zukunft sehe ich vor allem aber Lisa Weis aus Essen wenn Sie wieder 100% fit ist.

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  • FF-Fuchs sagt:

    Ich sehe das genau so wie Karl, wir haben in Deutschalnd wirklich eine tolle Auswahl an Torhüterinnen, da sollte man nicht dauernd in der Vergangenheit rühren, dass ja immerhin schon zwei jahre zurück liegt. Außerdem hat der DFB damals versucht mit Felix zu sprechen und Herr Schröder war dabei. Es ist aber auch nicht so, dass eine Nationalmannschaft auf eine Felix Sarholz (oder auch andere Torhüterin) wartet. Nur noch ein Satz zu Sarholz: Es ist schon komisch nach 2 Jahren so eine Stellungnahme abzugeben. Beim Fußball braucht man Teamplayer(innen)und keine Eigenbrödler(Zitat Sarholz)!

    Das beste Beispiel, dass wir sehr gute Torhüterinnen in Deutschland haben, zeigt doch gerade der goldene Handschuh.

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  • waiiy sagt:

    @Karl, Wolle, FF-Fuchs: Ich hab noch einmal nachgelesen. Weder Sarholz selbst noch einer der hier Schreibenden (ob Turbine-Fan oder nicht) hat zu diesem Zeitpunkt gefordert, dass sie zwischen die Pfosten welcher unserer Auswahl auch immer stehen sollte. Von daher kommt diese Interpretation genau von Denjenigen, die davon überzeugt sind, dass sie es nicht sollte. Das ist schon eine komische Verdrehung von Meinungen und Wahrheiten.

    Warum sie das geschrieben hat, habe ich oben versucht zu erklären. Wenn das ein wenig zu schwer verständlich war, tut es mir leid.

    Zu dem Leistungsvermögen anderer Torhüterinnen lasse ich mich nicht aus. Aber Benkarth hat die Auszeichnung verdient gewonnen und das mit großem Abstand.

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    Noch einmal: Diese Stellungnahme diente allein ihren Fans, um ein für allemal mit der ewigen Sarholz-in-die-N11-Kampagne aufzuhören. Da schwingt womöglich auch die Tatsache mit, dass Sarholz keine Lust auf Schlammschlacht hat, sondern einfach nur befreit aufspielen will und das Thema N11 solange für sie keine Rolle spielt, bis sie nominiert würde.

    Dass sie das spielerische Leistungsvermögen dazu besitzt, müsste eigentlich außer Frage stehen. Natürlich haben wir in Deutschland 5-6 gute Torhüterinnen, doch ihr dürft eines dabei nicht vergessen, nämlich die Tatsache, dass von allen verfügbaren Torhüterin bisher nur Angerer, Schumann, Sarholz und Längert im internationalen Geschäft vertreten waren (CL/UEFA-Cup).

    Schult ist natürlich zur Zeit die klare Nr.1, alleine schon deswegen, weil ein permanenter Wechsel im N11-Tor keinem etwas nützt, sondern nur verunsichert. Dennoch muss man hier im Vergleich mit Sarholz sagen, dass die größere Erfahrung sicherlich die 20-jährige Potsdamerin im Vergleich mit ihrer 1 Jahr älteren Kollegin.
    Sie spielt außerdem in einem international besetzten Topkader, was sie ebenfalls von Schult unterscheidet, insb. in Sachen Konkurrenzkampf im Tor. Dass Sarholz nur auf der Bank sitzt zur Zeit, darf nicht über ihre wahre Qualität hinwegtäuschen. Sie hat halt einfach nur die stärkste Konkurrenz der Welt innerhalb eines Vereins. Sie haben ja nicht nur Naeher, sondern auch Berger, übrigens bis heute wohl eine der einzigen Frauen überhaupt, die in der Bundesliga nie ein Gegentor kassiert haben.

    Aber um all das geht es hier nicht. Diese Erklärung ging nicht an den DFB, sondern an die Fans. Der Auslöser war ein ganz eindeutiger, nämlich der Kommentar eines Fans zu einem Bild.
    Gegenüber den Fans hat sie ihren Fehler eingestanden, gegenüber dem DFB nicht. Und das auch aus gutem Grund, wie ich finde. Auch wenn niemand weiß, was in dem Gespräch damals gesagt wurde, so ist doch die einseitige Erklärung des DFB etwas dünn. Womit haben sie denn bei Sarholz, einem damals 17-jährigen Mädchen, dass noch zur Schule ging und in dem Moment zwischen allerhöchsten Glücksgefühlen und tiefsten Existenzängsten stand, erwartet? Dass sie eine sachliche Selbstanalyse abgibt und sich verständig zeigt?
    Hättet ihr das als Jugendliche, die zuvor nur 3 Jahre Internatleben gekannt haben, tun können? In einer familiären Zerreißprobe?

    […]

    Ich bitte euch… Sie ist und bleibt das größste Torwarttalent der Welt, […]


    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Jennifer sagt:

    Ich verstehe die ganze Aufregung um Sarholz, ehrlich gesagt, nicht. Wann hat sie denn das letzte Mal für TP in der BL gespielt? Rein sportlich gesehen konnte ich den Hype um sie nicht nachvollziehen. Aber rein persönlich finde ich es schade, dass es damals offensichtlich zu keiner Einigung (aus welchen Gründen auch immer) kommen konnte.

    Warum sie die ganze Geschichte jetzt wieder aufreisst und bei Facebook veröffentlicht, weiss wahrscheinlich nur sie selber. Die Fans finden das offensichtlich gut. Ich kann mich da ehrlich gesagt nicht so für erwärmen. Stimme da, auch mit Karl (siehe oben) überein. (Auch wenn einige TP bzw Felix-Fans das nicht gern hören und andere Meinungen manchmal nur schwer ertragen bzw stehen lassen können).

    Deutschland hat auf jeden Fall richtig gute Torhüterinnen mit A. Schult, Benkarth, Längert und Weiss ist das Team für die Zukunft auf jeden Fall gut aufgestellt.

    Meine Glückwünsche aber natürlich auch an Maro, Laura Benkarth und Lena Lotzen. Starker Nachwuchs! Toll, dass sie dafür auch eine entsprechende Anerkennung bekommen.

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  • Detlef sagt:

    Jennifer schrieb;
    „Ich verstehe die ganze Aufregung um Sarholz, ehrlich gesagt, nicht. Wann hat sie denn das letzte Mal für TP in der BL gespielt? Rein sportlich gesehen konnte ich den Hype um sie nicht nachvollziehen.“

    Ähm, Du hast schon mitbekommen, daß FELIX (mit Unterbrechungen) fast ein Jahr verletzt war???
    Kurz vor Ende der Winterpause war sie schon fast wieder auf dem Level von vorher, konnte sogar beim Hallenturnier in Kiel mit sehr guten Leistungen begeistern!!!
    Dann der erneute Rückschlag, alles wieder von vorn!!!

    Bernd Schröder hat immer wieder gesagt, daß sie das größte Talent in Deutschland ist, und das sie alle Anlagen für eine Weltklassetorhüterin hat!!!
    Ansonsten hätte er sicherlich auch keine 17-Jährige in den wichtigsten Buli-Spielen, im CL-Halbfinale, und im CL-Finale eingesetzt!!!
    So einen Karrierestart hatten weder eine Silke Rottenberg, noch eine NATZE ANGERER, noch eine Almuth Schult oder sonst eine Torhüterin!!!
    Der Hype um sie war also nicht ganz unbegründet!!!

    Nun muß sie sich erneut im Stammkader vom deutschen Meister behaupten, und das gegen zwei absolut gleichstarke Konkurrentinnen!!!
    Schröder meinte auf der TURBINE-Fan-Party, daß ihr CL-Bonus jetzt aufgebraucht sei, und sie nun gleichberechtigt mit ALYSSA und KABA um die Position zwischen den Pfosten kämpfen müsse!!!
    Die tägliche Auseinandersetzung im Training könnte da ein großer Vorteil für FELIX sein, denn auch das gibt es weder bei Längert, Schult, Benkarth oder Weiß!!!
    Lediglich bei NATZE dürfte die Luft im Training immer dünner werden, denn DESI wird ihr mächtig viel Druck machen!!!

    In einem gebe ich Dir aber absolut Recht, denn gute Torhüterinnen gibt es in Deutschland reichlich!!!

    Ich wünsche FELIX vor allem Gesundheit, denn dann wird ihre Klasse von ganz allein wiederkommen!!!
    Denn einen sehr großen Vorteil hat sie auch noch, den wahrscheinlich besten Torwarttrainer der Liga!!!

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  • laasee sagt:

    „Als echte Alternative für die Zukunft sehe ich vor allem aber Lisa Weis aus Essen wenn Sie wieder 100% fit ist.“

    Yes, she would get my vote.

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  • DAWIDenko sagt:

    ein wenig off-topc von meiner Seite vorab.
    Bei der Aufzählung guter bis hervorragender Torhüterinne möchte ich auch noch auf Vetterlein verweisen.
    Auch wenn ich sie sicherlich noch zu wenig gesehen habe um ihre Leistungskonstanz zu beurteilen, habe ich schon einige herrausragende Paraden gesehen.
    Das mit der internationalen Erfahrung kann sie nun auch nachholen und unter Beweis stellen.

    Almuth Schult ist mittlerweile die Nummer 1 und ist auch kaum noch zu verdrängen, wenn keine Verletzungen auftreten.
    Ohne böse klingen zu wollen, ist Natzes Zeit langsam vorbei. Der Algarve-Cup war da schon richtungsweisend.
    Hinter Schult sehe ich Schumann, Längert, Vetterlein und Benkarth.
    Bei Sahrholz ist es keine einfache Situation, da sie so lange verletzungsbedingt fehlte.

    Ich bin wirklich gespannt wie das nächste Saison von „Mr. Frauenfußball“ gereglt wird.
    Alyssa und Felix im Wechsel, wie weiland bei Desi und Felix?
    und was wird aus Kaba? Für die Nummer 3 ist sie eigentlich zu stark.

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  • Sheldon sagt:

    @DAWIDenko: Vetterlein hochzujubeln bringt zu diesem Zeitpunkt noch nichts. Sie hat in der letzten Saison vor allem von ihrer Vordermannschaft profitiert, die unter Henning äußert geordnet stand. Dafür hat sie mit 18 Gegentoren immer noch zuviele Gegentore kassiert und zu unkonstant gerade auch gegen die kleinen Vereine: 3 Gegentore gegen Leipzig, 2 Gegentore gegen HSV und Leverkusen, das ist einfach zu viel.

    Zu Lisa Weiß: Sagen wir es mal so: Hätte Bretigny ihre beiden Großchancen besser platziert und Bajramajs Schuss ein bisschen niedriger gewesen wäre, dann wäre sie eben nicht die Heldin des Tages gewesen, sondern hätte 4 Tore kassiert. Das war mehr Glück als Verstand.

    Lasst mal erstmal bestimmte Namen raus. Benkarth, Weiß, Vetterlein haben noch nichts bewiesen.
    Beschränkt euch auf Schult, Längert und Schumann, diese haben sich schon auf der ganz großen Ebene präsentiert.

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  • speedy75 sagt:

    Vetterlein stand doch bei WOB scheinbar schon vor der Ablösung bzw. man überlegt wohl den Vertrag nicht zu verlängern.

    Lisa Weiß hatte eine lange Verletzungspause und kam ja erst zum Ende der vergangen Saison zurück von daher muss man hier noch abwarten bis sie wieder zur alten Leisung zurückfindet.

    Turbine hat gleich 3 starke Torhüterinnen, ich rechne damit das nächste Saison davon mindestens 1 wechseln wird.

    Natzes Zeit im DFB-Tor und auch beim FFC läuft ab auch wenn das die Trainer/in derzeit wohl noch anders sieht.

    Grundsätzlich brauchen wir uns aber über die Position im Tor keine Gedanken machen da gibt es genügend Talente die nachkommen.

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  • Detlef sagt:

    @speedy75,
    Ich denke, daß sogar zwei Torhüterinnen nach der Saison Potsdam verlassen werden!!!
    Für die Nummer Zwei und Drei sind alle TURBINE-Torhüterinnen zu ambitioniert, und Schröder wird auch nicht immer durchwechseln!!!
    Es wäre sogar möglich, daß keine der Drei Keeperinnen in Potsdam bleiben wird!!!

    Was macht ALYSSA, wenn es einen erneuten Versuch einer US-Profiliga gibt???
    Kann FELIX wieder an alte Form anknüpfen, oder macht ihr ihr Körper erneut einen Strich durch die Rechnung!!!
    Falls KABA in dem Trio die wenigsten Einsätze bekommt, dürfte sie Kandidatin Nummer Eins sein die wechselt, vor allem wenn Sifi in der Liga bleibt, oder Hoffe
    aufsteigt!!!

    Schröder muß sich also sehr gut überlegen, welche Torhüterin er bevorzugt!!!

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  • Sheldon sagt:

    Vetterleins Vertrag läuft noch bis 2014, insofern wird sie bis dahin noch im Verein sein.
    Bergers Vertrag läuft bei Potsdam ebenfalls bis dahin, doch ich tippe eher darauf, dass sowohl Naeher als auch Sarholz ihre Verträge verlängern werden (Naeher ist die Nr 1 beim besten Club der Welt, Sarholz ist in Potsdam bereits jetzt eine Ikone und fühlt sich nach eigenen Angaben dort pudelwohl) und Berger dann um Vertragsauflösung bitten wird.
    Es stehen mit Berger, Schult, Schumann und Längert vier Top-Torhüterin nach der Saison auf der Transferliste. Bin gespannt, wo es die ein oder andere hinzieht, auch Frankfurt wird sicherlich doch nachrüsten, wenn Angerer aufhört.
    Potsdam wird sich keine Gedanken darüber machen müssen, wenn Potsdam ruft, kommen normalerweise die Bundesligaspielerinnen (siehe Doorsoun).
    Aber für Vereine wie Bad Neuenahr oder Bayern könnte dieses Jahr ein Entscheidendes werden, wohin die Reise langfristig gehen wird. Es ist schade, dass wieder einmal diese kleinen Vereine durch die Leerkäufe der Großen betroffen sein werden und nahezu wieder von vorne anfangen werden müssen!

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Ich denke nicht, dass Alyssa oder Sarholz den Verein wechseln werden. Gerade Sarholz hat diese Woche ja betont, dass sie eben kein Karrieremensch ist, indem sie mit ihrer Erklärung eben nicht an die Medien gegangen ist in einem Interview (wie einst Grings), sondern diese Erklärung lediglich ihren Fans gegeben hat. Ich weiß nicht, ob es ihr wirklich was bedeutet, wenn heute Silvia Neid anrufen würde.
    Alyssa schätze ich ganz genauso ein.

    Ich sage mal so: Was für eine Motivation kann es für eine Spielerin geben, all das, was sie in Potsdam hat, aufzugeben? Ich meine, was bedeutet so ein langweiliges Bundesligaspiel schon noch, wenn die Liga so einseitig ist (jedenfalls was den Meister betrifft) und du dafür in jedem Training dich auf Augenhöhe im härtesten Konkurrenzkampf der Welt unter dem besten Trainer der Welt messen kannst und du beim Verein mit den besten Fans der Welt unter Vertrag bist?
    Erfolge feiert man bei Turbine in der stärksten Liga der Welt genug und sowohl Naeher als auch Sarholz haben aus unterschiedlichen Gründen keine Chancen im N11-Team. Wieso sich also den Spaß verderben, zumal die akute Gefahr besteht, sich bei einem anderen Verein zu verschlechtern?

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  • laasee sagt:

    „Gerade Sarholz hat diese Woche ja betont, dass sie eben kein Karrieremensch ist, indem sie mit ihrer Erklärung eben nicht an die Medien gegangen ist in einem Interview (wie einst Grings), sondern diese Erklärung lediglich ihren Fans gegeben hat.“

    Facebook is media!
    Facebook is ’self interview‘.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Natürlich ist Facebook ein Medium, aber ein Allgemeines und kein exklusives Sport- oder Frauenfußball-Medium. Außerdem ist sie fast überhaupt nicht auf Meinert oder Neid eingegangen, die Namen fielen im ganzen Beitrag überhaupt nicht.

    Außerdem: Lies dir den oberen Abschnitt durch. Sie wollte gar nichts dazu schreiben.

    Ich möchte nur noch eines zu der ganzen Geschichte schreiben: Das Drama, was hier veranstaltet wurde, ist kindisch. Deutschland hat eine sehr gute EM gespielt, Almuth Schult war ein guter Ersatz für Sarholz.
    Ich möchte nicht wissen, was passiert wäre, hätte sich Sarholz von Meinert überreden lassen, zu spielen und hätte dann aufgrund des großen emotionalen Drucks gepatzt, sodass Deutschland wieder in der Vorrunde ausgeschieden wäre. Hätte man ihr das entschuldigt? Nein!

    Ich finde es gegenüber sich selbst und gegenüber der U19 sehr fair, dass sie gesagt hat: Im Moment kann ich mich einfach nicht in dem Maße auf den Fußball konzentrieren, wie es notwendig wäre, um eine gute EM zu spielen. Den Mumm muss man haben und den bringen nicht viele auf. Bei Bastian Schweinsteiger wäre es gut gewesen, wenn er das vor der EM 2012 gesagt hätte. Kroos hätte ihn mehr als gut vertreten und vielleicht hätte es die deutsche N11 dann gepackt.

    Und ich finde es auch okay, dass sie mit Turbine gefeiert hat. Man muss wissen, Turbine war drei Jahre lang ihre Familie, dort waren alle ihre Freundinnen und ein Trainer, der für sie wie eine Vaterfigur wirkt. Wo soll man denn hin in so einer Situation? Die Menschen bei Potsdam haben ihr geholfen, diese Situation zu überstehen. Und ganz ehrlich: Bei so etwas hilft am besten sich den Frust wegzufeiern! Da geht nix anderes. Ziehst du dich zurück, dann gehst du ein (siehe Enke) und spielen geht nicht.

    Ich denke nicht, dass Sarholz die EM abgesagt hat, um zu feiern. Ich denke, dass Sarholz gefeiert hat, um einen Abend mal alles hinter sich lassen zu können!

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  • laasee sagt:

    She can not change the past. Now she must concentrate fully on football and get back into the Potsdam team – possibilities with the National team follow from there.

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  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    Dein Argument ist seit vielen Jahren immer wieder „at absurdum“ geführt worden, wenn das Geld (sorry, das bessere Gesamtpaket) ins Spiel kam!!!

    Wie viele Spielerinnen sind allein in den letzten 2 Jahren aus Potsdam weggegangen, obwohl sie dort alle sportlichen Erfolge bereits erreicht hatten, bzw die besten Voraussetzungen hatten, diese noch erreichen zu können???
    Und alle waren auch bei den Fans beliebt, und haben zumindest nichts Negatives über den Verein und sein Umfeld verlauten lassen!!!

    Daher darf man nicht so naiv sein, und Spielerinnen als ewige TURBINE ansehen!!!

    Für eine Sportlerin ist es wohl auch erfüllter, wenn sie in Sindelfingen, Bad Neuenahr, oder Hoffenheim im Stammkader steht, als in Potsdam, Frankfurt oder Wolfsburg die Bank anzuwärmen und Getränke zu tragen, selbst wenn es für Letzteres wesentlich mehr Kohle gibt!!!

    Das sind die zwei Möglichkeiten, die einen Wechsel zur Folge haben können!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Immer wieder gab es auch Spielerinnen wie Zietz, Wesely und andere, die in Potsdam lebenslang geblieben sind. Ich schätze Sarholz auch eher in diese Richtung ein, zumal sie mit obengenannter Wesely gerade auch bei den jüngeren Spielerinnen im Verein beliebt ist, während Bajramaj, Schmidt oder sogar Peter zwar nicht alle unbeliebt waren, doch aber eine gewisse Distanz zur Turbine-Basis hatten.

    Andere Wechsel wie Odebrecht und Mittag werden im Herzen auch immer ewige Turbinen bleiben. Sie waren beide schon einmal woanders und kamen dann wieder zurück. Für sie ist Turbine nicht nur generell ein Verein wie jeder andere, mit dem man Erfolg haben kann, doch ihnen wurde es dort einfach ein bisschen zu eng und sie mussten einmal nach so vielen Jahren raus. Odebrecht zum Beispiel reagierte sehr emotional und ihr wurde der ständige Leistungsdruck wohl zu viel, so wie sie sich Bernd Schröder gegenüber geäußert hat, den sie ja noch genau wegen dieses jetzt verteufelten Drills bei ihrer Rückkehr nach Potsdam lobte.
    Da ist sicherlich das Wollen da, dem gerecht zu werden, doch diese beiden Personen sind ein Zeichen dafür, dass man manchmal eine Auszeit davon braucht und in gewisser Weise ausgebrannt ist.

    Sarholz gehört eher zu diesen beiden. Man sollte bedenken, dass Sarholz heute wirklich mit die einzige ist, die bereits im jüngstmöglichen Alter mit 14 Jahren zu Potsdam kam. Das hat sie mit Odebrecht und Mittag gemeinsam, im Gegensatz zu Schmidt, Peter, Bajramaj, Schumann, Schröder usw.
    Solche Spielerinnen verlassen den Verein nicht so einfach. Zietz wird vielleicht nie mehr aufs Spielfeld zurückkehren und dennoch wird sie dem Verein nicht den Rücken kehren.
    Und ich denke auch nicht, dass Sarholz es bei Turbine zu eng wird und sie vor Schröder fliehen muss.

    Insofern treffen deine Argumente zwecks „Gesamtpaket“ schon zu, doch eben nur für bestimmte Typen von Spielerinnen!

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  • tomdo sagt:

    @Sheldon
    Wesely ist gerade mal 2 Jahre in Potsdam und daraus machst du ein „lebenslang in Potsdam geblieben“ ???

    Vom aktuellen Kader sind neben Zietz nur noch Draws und Kemme länger als 3 Jahre in der 1. Mannschaft.

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  • Sheldon sagt:

    @tomdo: Beides hast du falsch verstanden: Bei Wesely geht es nicht um die Zeit, die sie in Potsdam ist, sondern um ihr Standing innerhalb des Vereins und damit meine ich den ganzen Verein, alle Mannschaften. Sie ist eine der Integrationsfiguren schlechthin und trägt Turbine im Herzen und im Blut.

    Zu deinem „länger als 3 Jahre in der 1. Mannschaft“ muss ich dir sagen: Du bist nicht nur Turbine, wenn du in der 1. Mannschaft spielst, sondern du bist zum Teil bereits Turbine seit dem Alter von 14 Jahren. Sarholz ist übrigens seit dem Alter von 16 in der ersten Mannschaft, ebenso Kemme, die übrigens schon mit 13 zum Verein kam.

    Wiegand, Meister, Cramer und Dillmann sind ebenfalls seit ihrer Jugend bei Turbine, echte Turbinen eben!

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  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    INKA kann unmöglich die „Integrationsfigur“ sein, die Du in ihr siehst!!!
    Sie hatte in Potsdam einen Bombenstart, und konnte bereits in ihrer ersten Saison zur Stammspielerin aufsteigen!!!
    Aber immer wieder warfen sie kleinere und größere Verletzungen zurück, was ihr „Standing“ im Team eher negativ beeinflußt haben dürfte!!!

    Schließe mich tomdo an, daß man INKA in keinster Weise mit TURBINE-Urgesteinen wie JENNY oder ULLA vergleichen kann, denn sie ist erst gut zwei Jahre eine TURBINE!!!

    Ob FELIX auch in die Richtung von JENNY und ULLA tendiert, bleibt im Moment nur Spekulatius, und höchstens Dein Wunschtraum!!!

    Was meinst Du damit, daß BABBS und SCHMIDTI eine „gewisse Distanz zur Turbine-Basis hatten“???
    BABBS war vieleicht nicht ganz so offen gegenüber den Fans, dazu ist sie wohl auch nicht so der Typ!!!
    Aber BIANCA konnte man immer ansprechen, ihr liegt diese Fannähe viel eher!!!

    Eine „ewige TURBINE“ wird für mich (außer VIOLA ud ANJA) zB auch immer ARI HINGST bleiben, oder CONNY POHLERS!!!
    Beide haben so lange in Potsdam gespielt, daß man ihnen sicher schon irgendwo eine Inventarnummer eintätooviert hat!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Es geht hier nicht um die Fans und nicht um „auf dem Platz“, es geht hier nicht um den A-Kader, sondern um den Verein als solches.
    Es geht hierbei um die Dynamik innerhalb des Teams, das, was hinter den Kulissen abgeht.
    Ich bin ziemlich geschockt, dass selbst Fans von Turbine nicht verstehen, dass gerade in Potsdam Sportliches nicht alles ist. Aber es zeigt doch, wie sehr die Potsdamerinnen ihre Geheimnisse schützen.

    Nur soviel: Weselys Verletzungen haben ihren Status im Team keinesfalls geschmälert. In Potsdam zählt es nicht, wie lange du eine Turbine bist oder wieviel Leistung du bringst, sondern wieviel du Turbine bist. Was meinst du, wieso Hanebeck, Anonma, Nagasato oder Naeher so phänomenal eingeschlagen haben, wieso Wesely so fantastisch eingeschlagen hat, wieso Sarholz mit 17 Jahren die Nerven hat, zweimal zur Elfmeterheldin zu werden? Wieso haben diese eingeschlagen?
    Nicht, weil sie die besten Spielerinnen sind, nicht die talentiertesten. Das mag auf einige zutreffen, zum Beispiel Anonma. Das traf auch auf Peter, Schmidt oder Bajramaj zu.

    Doch bei den meisten ist es der Spirit von Potsdam! Bei manchen braucht er länger, bei anderen schlägt er sofort ein! Bei manchen stärker, bei manchen weniger stark!
    Doch bei keiner Spielerin des aktuellen Kaders stärker als bei Wesely, Zietz und Sarholz, sie sind die Sympathieträgerinnen für den Großteil aller Nachwuchsspielerinnen in Potsdam. Diesen drei Spielerinnen kann die Bank nichts anhaben, weil sie menschliche Vorbilder innerhalb des Kaders sind, ohne die der Verein überhaupt nicht so funktionieren könnte!

    Aber so etwas kann man vielleicht nur als Werder-Fan verstehen. Schau dir doch Ailton an, einen Diego, einen Micoud, einen Klasnic, einen Frings. Das waren keine derart großen Spieler. Selbst ein Diego zeigte zuvor und danach, dass er nicht der Superstar ist, den man aus Bremen kennt. Bei einem Ailton reicht es gerade mal noch für die Bezirksliga, selbst Micoud spielte nie annähernd so genial wie bei Bremen, weder vorher noch nachher. So kann man noch viele Namen nennen: Davala, Naldo, Stalteri,…

    Alle sie, wie jetzt wohl auch ein Arnautovic, sie alle verdanken ihre Fähigkeiten dem Spirit, ein Teil dieses Teams zu sein, und insbesondere Ailton war das, Ailton war der Bremer schlechthin. Dass er bei seinem Abschied schon weinte, zeigte wirklich seine enge Beziehung zu Werder, eine Beziehung, die er zu keinem anderen Verein der Welt jemals mehr fand.

    So ein Ailton sind Sarholz und Wesely anscheinend auch, auch Bajramaj, Peter, Odebrecht, selbst Schmidt.

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  • Sheldon sagt:

    Wie war das? Wesely keine echte Turbine? Wieso macht sie dann bitteschön Turbine zum Anfassen??? Soweit ich weiß, wird das nur von echten Turbinen (Odebrecht, Sarholz) geleitet!!!

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  • DAWIDenko sagt:

    Warum drücken den bei sheldons beiträgen, so viele Leute in großer anzahl auf rot? Das hat mE gar nihts mehr mit den Inhalten zu tun. Finde ich eigentlich schade, wenn so eine Anti-Haltung automatisch vervielfältigt wird.
    Ist natürlich jedem selber überlassen, aber eigentlich geht es doch hierbei über diskussion und die spannensten diskussionen benötigen auch ihre kontroversen meinungen.
    Auch der Vergleich TP und SV Werder (Männer) finde ich sehr interessant. Ich weiß nicht warum, vielleicht wegen des „No-Go“ Männer und Frauenfußball zu vergleichen.
    Allerdings hinkt irgendwie jeder Vergleich und dann wären viele Diskussionen ad absurdum.

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