U20-WM: DFB-Elf verliert Finale gegen USA

Von am 8. September 2012 – 14.17 Uhr 52 Kommentare

Der deutschen Elf blieb bei der U20-WM in Japan nach einem starken Turnier am Ende der ganz große Erfolg versagt. Der einzige Gegentreffer im Turnierverlauf besiegelte die Niederlage gegen starke Amerikanerinnen, die 12 Tage zuvor noch klar bezwungen wurden.

Im Nationalstadion von Tokio setzten sich die Amerikanerinnen vor 31 114 Zuschauern mit 1:0 (1:0) durch, Kealia Ohai erzielte kurz vor der Pause den Treffer des Tages (44.).

Highlights des Spiels anschauen

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U20-WM: Marozsán beste Spielerin, Benkarth beste Torhüterin

In der an Höhepunkten armen Anfangsphase agierten beide Teams vorsichtig, die DFB-Elf wagte sich in einer athletischen Partie nach und nach ein wenig aus der Deckung. Dzsenifer Marozsáns Versuch per Außenrist war Mitte der ersten Halbzeit der erste Hauch einer Torchance.

Distanzschuss von Leupolz
Auf der Gegenseite war es mehrfach Maya Hayes, die am rechten Flügel gefährlich nach vorne stieß, allerdings ohne zählbaren Erfolg. Melanie Leupolz schoss aus rund 20 Metern nur Zentimeter über die Latte (36.).

DFB-Elf gerät in Rückstand
Die DFB-Elf hatte nach einer Ecke von Vanessa Di Bernardo Glück, dass Kapitänin Julie Johnston die Hereingabe nur knapp verfehlte (39.), Hayes scheiterte mit einem Schrägschuss von der Strafraumgrenze. Doch kurz darauf war es soweit: Crystal Dunn setzt sich auf der linken deutschen Abwehrseite gegen Annabel Jäger durch, ihre Hereingabe verwertete Kealia Ohai aus der Drehung zur US-Führung (44.) – der erste Gegentreffer für die DFB-Elf im Laufe des Turniers.

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USA am Drücker
Die Amerikanerinnen hatten auch die erste Chance der zweiten Halbzeit, doch der Kopfball von Cari Roccaro nach Ecke Di Bernardo ging am Tor vorbei (51.). Und das US-Team hatte zunächst weiter Oberwasser, Torhüterin Laura Benkarth war aber bei einem von Luisa Wensing abgefälschten Dunn-Schuss jedoch auf dem Posten (57.).  Doch die DFB-Elf hielt dagegen, Anja Hegenauers Schuss war aber zu zentral (59.).

Dzsenifer Marozsán

Dzsenifer Marozsán musste sich mit ihrem Team den Amerikanerinnen geschlagen geben © Nora Kruse / ff-archiv.de

Maier trifft Latte
Die deutsche Mannschaft ging nun ein höheres Risiko und eroberte sich mehr Spielanteile. Leonie Maier hatte Pech, das ihr Distanzschuss nur gegen die Latte krachte (72.) und auch ein weiterer Versuch aus der Entfernung ohne Erfolg blieb (75.). Die DFB-Elf kam allerdings zu selten gefährlich vor das US-Tor und versuchte es weiter mit Fernschüssen, wie etwa Lena Lotzen (79.).

Überlegene Schlussphase
Jennifer Cramer ließ aus fünf Metern für die nun überlegenen Deutschen die Ausgleichschance aus, nachdem der Ball plötzlich vor ihren Füßen gelandet war (86.). Und auch die Schüsse der eingewechselten Lina Magull (89.) und von Maier (90.+1) brachten nichts ein. Wenige Sekunden vor Ende der Nachspielzeit kam Magull noch einmal den Ball, doch ihr Schuss wurde von US-Torhüterin Bryane Heaberlin sicher gehalten (90.+3).

Meinert: „90 Minuten alles gegeben“
Meinert erklärte: „Kompliment an die USA. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Man hat gesehen, dass wir 90 Minuten alles gegeben haben. Wir sind durch eine Aktion in Rückstand geraten, dann ist es gegen die USA immer schwer. Ich bin sehr enttäuscht, aber wir haben ein großartiges Turnier gespielt. Aber wir werden noch ein paar Tage brauchen, bis wir wieder das Licht dieses Turniers sehen und nicht die Schatten des Finales.“

Japan wird Dritter
Im vor dem Finale ausgetragenen Spiel um Platz 3 setzte sich Gastgeber Japan gegen Nigeria mit 2:1 (1:0) durch. Yoko Tanaka (24.) und Asuka Nishikawa (50.) trafen für die Japanerinnen, Desire Oparanozie gelang per Freistoß nur noch der Ehrentreffer (73.).

USA – Deutschland 1:0 (1:0)

USA: Heaberlin – Pathman, Dunn, Roccaro, Brian – Johnston, Di Bernardo, Killion (89. Laddish) – Hayes (68. Mewis), Ohai, Stengel (60. Obogagu)

Deutschland: Benkarth – Maier, Wensing, Cramer, Jäger – Hendrich (66. Magull), Petzelberger – Leupolz (78. Chojnowski), Marozsán, Hegenauer (59. Simon) – Lotzen

Tore: 1:0 Ohai (44.)

Zuschauer: 31 114

Schiedsrichterin: Pernilla Larsson (Schweden)

Verwarnungen: Keine

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

52 Kommentare »

  • Stefan Theis sagt:

    Schade Mädels! Aber Kopf hoch, tolles Turnier und wieder im Finale, da kann man doch auch nicht meckern. Wir sind trotzdem stolz auf euch!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Eine völlig indisponierte DFB-Elf, die gemessen an dem Charakter dieses Finales keine Steigerung gegenüber dem HF zuwegebrachte. Zuviele Einzelspielerinnen blieben unter ihren Möglichkeiten als das dem US-Team hätte schwindlig werden müssen.
    Noch unzufriedener als mit der 2. HZ. des HF muss man mit dieser Leistung, die eigentlich keine war, ins Gericht gehen, denn noch bessere Voraussetzungen als einen souveränen 3:0-Erfolg aus der Gruppenphase, das Weiterkommen gegen das japan. Heimteam, wann gibt es dass schonmal.
    Ich bin enttäuscht, wie leichtfertig man einen möglichen Finaltriumph zum -disaster werden lässt! Man hätte unterm Strich noch Stunden ohne eigenes Tor weiterspielen können…

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  • Su Roschee sagt:

    naja, die US-Girls hatten ja auch ein wenig Hilfe von der Schiedsrichterin…

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  • Zaunreiter sagt:

    Das lag nicht unbedingt an den Spielerinnen. Denen ist kein Vorwurf zu machen. Sie sind hervorragende Zweite hinter einer starken US-Vertretung.

    Vielmehr hat Maren Meinert im Stile eines Jogi Löw die Taktik versaut, in dem sie Annabel Jäger hinten links reinstellte und Caroline Simon draußen ließ. Deutschland wurde nach den Einwechslungen offensiver, aber sie hatten kein Glück im Abschluß. Zuweilen erinnerte dieses Spiel an die Spiele der Männer gegen Spanien bei der WM 2010 und gegen Italien 2012.

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  • gerd karl sagt:

    das schlechtere team hat gewonnen, muss man schlecht spielen so wie chelsea und die usa a-team und u-20 teams um was zu gewinnen.
    das kann es doch nicht sein, jetzt können wir uns wieder das nationalistische rumgeheule der amis anhören.

    und mal wieder die schiedsrichter leistung zu gunsten der amis.

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  • Detlef sagt:

    Schade Deutschland, da wäre heute mehr möglich gewesen!!!

    Allerdings haben sich die Meinert-Schützlinge auch selber ein Bein gestellt!!!
    Irgendwie hatten Lotzen & Co heute keinen Plan, und die US-Girls haben aus der Klatsche der Vorrunde ihre Lehren gezogen!!!

    Leider hatte auch Maren Meinert heute kein glückliches Händchen mit ihrer Aufstellung!!!
    Spätestens zur Halbzeit hätte Simon kommen müssen, denn Jäger war links völlig überfordert!!!
    Dann kam sie zwar noch rechtzeitig, ersetzte die schwache Teamkollegin aber nicht, sondern wurde ins Mittelfeld gesetzt!!!
    Damit spielte eine gelernte Abwehrspielerin im Mittelfeld, und zwei eigentlich offensive Mittelfeldkräfte waren in der Abwehr gebunden!!!

    Aber Ehre wem Ehre gebührt, Glückwunsch an den neuen WM der U-20 Frauen!!!

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  • NaviDrH sagt:

    Sorry für die DFB-Mädels, aber diese Niederlage muss sich auch der Trainerstab ankreiden lassen. Oder wer ist auf die Schnapsidee gekommen, Jäger anstatt Simon hinten links spielen zu lassen?

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich finde diese Fokussierung, dass die Finalniederlage Jäger anzulasten sei, und zu dieser Meinung lassen einen die obigen Kommentare kommen, als sehr einseitig, deplaziert und an den eigentlichen, vielschichtigen Grüden absolut vorbeidiskutiert!
    Keine Spielerin kann man heute aus ihrer Verantwortung herausnehmen – es ist ein Teamversagen, was zu dieser schmerzlichen Niederlage führte!

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  • Matthew sagt:

    Schade für Deutschland und Glückwunsch an die neuen Weltmeister. Die USA haben für lange Zeit praktisch perfekt gegen diese deutsche Mannschaft gespielt und hätte sogar noch ein paar Tore mehr erzielen können. Gegen Schluss aber war Deutschland überwiegend am Drücker, doch die Amerikanerinnen haben standgehalten.

    @gerd karl: Wie kann man das Spiel der USA heute etwa mit dem Chelseas im CL-Finale (was du vermutlich implizierst) vergleichen? Die USA standen nicht nur hinten herum, sondern spielten auch klug und gefährlich nach vorne und hätten sogar vielleicht mit noch mehr Toren gewinnen können, was man damals von Chelsea ja nicht behaupten konnte.

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  • Herr Schulze sagt:

    Die deutsche Mannschaft war in diesem Spiel im buchtäblichen Sinn chancen-los. So richtig Adrenalin gab es doch nur einmal, kurz vor dem Ende. Dem steht ein erhebliches Chancen-Plus der Amerikanerinnen gegenüber.
    Dabei muss man feststellen, dass in den ersten 20 Minuten wenig für die USA zu sprechen schien: zum Preis eines ungeheuren läuferischen Aufwandes (Forechecking), der anders als sonst nicht belohnt worden ist und plötzlich ein fatale Ratlosgkeit hinterließ.
    Auffällig: Nach fast jedem Eckball der USA brannte die Luft im deutschen Strafraum, keine der vielen von Maroszan durchweg sauber getretenen deutschen Ecken brachte die Amerikanerinnen in Gefahr. Was an der tollen Abwehrarbeit (Jones), aber meines Erachtens auch am fehlenden Biss lag. Im Zweikampf waren die Amerikanerinnen meist im Vorteil.
    Jäger war zweifellos ein Schwachpunkt im Spiel, und zwar in beiden Richtungen. Unverständlich, dass die Trainerin sie nicht erlöst hat. Ein Sonderlob dieses Mal für Maier. Maroszan ist kein Vorwurf zu machen, sie hat ihr Bestes gegeben, finde ich, aber nicht immer glücklich agiert.
    Schade, dass die Mädels sich nicht haben freuen können. Sie haben doch eine hervorragende WM gespielt und sollten stolz sein.

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  • Jarmusch sagt:

    Vielleicht sollte Frau Meinert endlich mal damit aufhören US-amerikanische Mannschaften im Vorfeld immer so stark zu reden!

    Vor dem Turnier las man von ihr ’stärkstes US-Team aller Zeiten‘. Und vor diesem Spiel standen die Chancen für unser Team laut Meinert bei 60:40. Nach dem Turnierverlauf hätte sie vor dem Finale doch sagen müssen: ‚Wir sind das bessere Team, die hauen wir weg!‘ Aber so waren die Hosen wieder voller als nötig.

    Dazu kamen dann falsche Personalentscheidungen mit Jäger statt Simon hinten links (Jäger hätte die im gesamten Turnierverlauf enttäuschende Hendrich auf der Doppel-Sechs ersetzen können). Und statt Hegenauer hätte sie doch die physisch starke Chojnowski bringen können, ja müssen.

    Für mich waren diese Amerikanerinnen das schwächste US-U-Team der letzten ca. 10 Jahre, ohne Kreativität und Inspiration. Lediglich die Taktik im Finale war als gut zu bezeichnen.

    Ich möchte ich aber nicht vergessen, den deutschen Mädels zu einem insgesamt starken Turnier zu gratulieren. Einige Spielerinnen wird man zukünftig sicher auch im A-Team wiedersehen.

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  • laasee sagt:

    When all goes well with Plan A there is no problem.
    When Plan A does not work, there is no Plan B – that is the big problem.
    It was the same scenario against North Korea at WM U-17.
    It was the same at Wolfburg against Japan in WM2011.
    It is a systemic fault at all levels.

    Today an average USA team made Germany look bad.

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  • jochen-or sagt:

    So geht es eben und das macht den Fußball spannend!
    Eine taktisch hervorragend eingestellte amerikanische Mannschaft hat letztlich verdient das Finale gewonnen. Gratulation!
    Ganz offensichtlich hat der Trainer der US-Girls erkannt, dass man den Spielfluss der Deutschen unterbinden muss und zudem auf der linken Seite der Deutschen deren Schwäche liegt.
    Dabei mache ich Maren Meinert keinen Vorwurf. Denn ich denke, dass Simon eben auch nicht schneller und beweglicher ist als Jäger. Daher wohl auch nicht der direkte Austausch der beiden.
    Es war eben jetzt ein anders eingestellter Gegner, der aus der Vorrunde gelernt hat. Deshalb kann man der deutschen Mannschaft auch keine Vorwürfe machen.
    Leider war die Körpersprache bei vielen Spielerinnen schlecht, als sie nach der Pause auf den Platz kamen. Es ist eben ein Problem jeder – und neuerdings auch besonders einer deutschen – Mannschaft nach erfolgreichen Spielen in einem Turnier erstmalig einen Rückstand aufholen zu müssen.
    Dies ließ mich schon nach dem Tor einiges befürchten, obwohl ein 0 : 1 zur Pause noch alles offen lässt.
    Jedenfalls war die erste Viertelstunde nach der Pause wirklich schlecht. Danach ging es ein bißchen besser, aber die Mannschaft war erkennbar verkrampft.
    Auch wenn sie immer über den Klee gelobt wird. Marozsan fehlt zur Weltklasse die Schnelligkeit und in diesem Spiel fand ich sie auch einfach schlecht, weil sie durch die Fummelei/Trickserei – anstelle z.B.aus dem Eckbereich die Flanke/Ecke zu suchen – nur das Spiel verzögert hat, wo gerade gegen die massierte, früh störende Abwehr der US-Girls schnelles Spiel wichtig gewesen wäre.
    Dennoch glaube ich, dass wir mit unserem Nachwuchs zufriedener sein können als die Amerikanerinnen, weil wir mehr Spielerinnen mit Potential nach oben besitzen.
    Ganz überragend – auch in diesem Spiel – die kleine Maier, die ich bald auch im Kader der N11 sehe. Sie spielt nicht nur gut hinten und nach vorne stark, sondern ist auch offensichtlich mental stark.
    Besonders gefallen hat mir, dass sie nach dem Rückstand voll dagegen hielt und durch agressives Spiel und viele Schüsse die Wende versuchte. Auch Cramer hat mir heute gut gefallen.
    Leider kamen bei den Chancen am Ende nur Schüsschen raus. Immerhin wurden noch Chancen erspielt.
    Gratulieren wir den Mädchen zur guten Leistung und freuen wir uns darauf, einige von diesen in Zukunft auch international wieder zu sehen.

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  • gerd karl sagt:

    wenn man gesehen hat, bei eurosport, wie die schiedsrichterinnen bei ihrer ehrung nach dem spiel, freudig zu den amerikanerinnen gelächelt und geschärtzt habe, dann weiss man wie die schiedsrichter gepfiffen haben.

    das sollte sich nochmal jeder bei eurosport anschauen, das ist verdächtig.

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  • hapl27 sagt:

    Ich bin eigentlich einfach nur enttäuscht und traurig!Mir tuen die DFB-Mädels aufs Äußerste leid,da sie bis heute ein überragendes Tunier gespielt haben. Aber leider ausgerechnet im Finale konnte die Leistung nicht abgerufen werden. Das ist leider Fußball und auf einmal steht dann da ein eigentlich schlechteres Team der USA ganz oben auf dem Treppchen! Wirklich bitter.
    Nun gilt es, die Mädels aufzubauen und auch wir Fans müssen sie wissen lassen, das sie uns stolz gemacht haben und ein gutes Tunier gespielt haben. Diese Mannschaft macht wirklich Mut für die Zukunft und lässt auf eine glo(d)rreiche Zukunft hoffen!

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  • rockpommel sagt:

    Zitat jochen-or:
    „….Auch wenn sie immer über den Klee gelobt wird. Marozsan fehlt zur Weltklasse die Schnelligkeit und in diesem Spiel fand ich sie auch einfach schlecht, weil sie durch die Fummelei/Trickserei – anstelle z.B.aus dem Eckbereich die Flanke/Ecke zu suchen….“
    *unterschreib*

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  • Mandy White sagt:

    Oh Mensch…. Was soll denn dies Gerede? Die Damen haben ein tolles Turnier gespielt und sind Super Vize Weltmeisterinnen geworden! Das ist Fussball.

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  • ruby sagt:

    sehr schade. die usa haben nicht überragend gespielt,aber hatten einfach mehr glück im abschluss. deutschland konnte sich auch keine klaren chancen erspielen,weil die anspielstationen gefehlt haben. vorne war viel zu wenig bewegung drin. die usa haben marozsan phasenweise getrippelt. in dem fall hätten spielerinnen wie leupolz oder auch petzelberger mehr aus dem platz machen können.
    im abschluss hat heute leider die kaltschnäuzigkeit gefehlt.
    leonie maier war für mich die überragende spielerin. degensiv mehr als sicher und sie hat auch nach vorne den abschluss gesucht und druck gemacht. ich hoffe,dass sie wieder in das a-team berufen wird.

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  • karl sagt:

    Mit dem von einigen Prophezeiten 5:0 wurde es ja nun nichts :). Das lag wohl hauptsaechlich daran dass der amerikanische Trainer aus der Vorrunde die richtigen Lehren gezogen hat. Im Prinzip musste er versuchen Marozsan und moeglichst noch Maier aus dem Spiel zu nehmen. Das ist weitgehend gelungen. Dadurch waren Lotzen und die anderen Offensivkraefte gleich mit abgemeldet. Die brauchte man dann nicht mehr so intensiv decken, konnte man auch nicht weil man immer zu zweit bei Marozsan war. Dass die linke deutsche Abwehrseite die Schwachstelle war , egal ob dort Jaeger oder Simon spielte sah man schon in den Spielen zuvor , auch das hat er erkannt und obendrein hat sein Team noch einen guten Tag erwischt. Ausserdem ist es schon sehr oft passiert dass ein Team das in der Vorrunde gegen den Finalgegner verlor im Finale dann gewonnen hat. Ich glaube das ist eher die Regel als die Ausnahme. So gewinnt man dann halt mal ein Finale. Mit der Schiedsrichterin hatte das nichts zu tun, obwohl ich einige Entscheidungen auch etwas merkwuerdig fand so waren sie doch nicht Spielentscheidend. Mir ist aber aufgefallen dass die Schiedsrichterinnen auch Medaillen bekamen. Ist das neu oder hab ich das bisher nur noch nie gesehen?

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  • AdiPreissler sagt:

    Das mit den „Auszeichnungen“ oder was immer das ist für Schiedsrichter nach Finalspielen gibt es schon länger. Das hat man von modernen Kindergeburtstagen abgeguckt, da gibt es ja nicht nur für das Geburtstagskind, sondern für alle Kinder Geschenke.

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  • Wolle sagt:

    Also jetzt mal langsam. Hätte, hätte Sägekette…..
    Nacher ist man immer Schlauer.
    Das hinten links nicht Simon verteidigt hat, habe ich vorher auch nicht ganz verstanden, zumal Sie dem „robusten“ Autreten der Amis eher geeignet ist. Den 1. Wechsel habe ich noch weniger verstanden, da hätte ich auch eher Jäger rausgeholt. Mich würde mal eine Stellungnahme von Meinet dazu interressieren, was dies sollte.
    Aber jetzt irgend jemanden verantwortlich dafür zu machen, halte ich für grundverkehrt.
    Den Vergleich mit Chelsea oder das Spiel gg. Spanien bei der Euro halte ich für gut, spontan habe ich auch daran gedacht. Ich weiß auch nicht warum aber irgendwie hat heute das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gefehlt.
    Und davon ist in diesem Team reichlich vorhanden, mehr als bei dem Team von vor 2 Jahren. Natürlich ist es schade den Titel nicht verteidigt zu haben. Ja, Sie waren das beste Team, hatten talentierte Einzelspieler, haben bis zum Finale alle in Grund und Boden gespielt. Wenn man dann die Ernte nicht einfährt ist es einfach schade und ich kann mir allzu gut vorstellen wie es in den Spielern aussieht.
    Letztendlich ist aber doch der Sinn solcher Teams Spieler in den Seniorenbereich ranzuführen. Und da sehe ich in dem US-Team keine Spielerin die das Zeug für höher Aufgaben hat. Kraft und Rennen reicht dann im Seniorenbereich nicht mehr aus. Und da sehe ich bei Japan und unseren Girls sehr großes Potential. Gerade die Verteidiger aus dem Neid-Team dürfen sich künftig wohl berechtigte Sorgen um Ihren Stammplatz machen. Wensing und vor allem Leo Maier, aber auch Caro Simon sehe ich mittelfristig im A-Team. Egal ob Rolser, Hegenauer, Leupolz und natürlich Petzelberger und Maro haben gewalltiges Potential. Voraussetzung dafür ist aber auch regelmäßiger Einsatz in 1. Buli. Da habe ich besonders bei den Spielern von Frankfurt + Wob so meine Zweifel, ob diese es überhaupt in den Kader schaffen.
    Für mich war es ein erfolgreiches Turnier und hatte gerade am Spiel der dt. Mannschaft viel Spass.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    > Und da sehe ich in dem US-Team keine Spielerin die das Zeug für höher Aufgaben hat. Kraft und Rennen reicht dann im Seniorenbereich nicht mehr aus.

    Ach ja, Wolle? Eine Erkenntnis, die ich so gar nicht teile!
    Ich sehe da durchaus zwei, drei Spielerinnen, denen ich diesen A-Sprung zutrauen würde. In erster Linie gebe ich der heutigen Torschützin Ohai, die nicht nur körperlich einer Rapinoe ähnelt, aber auch Johnston durchaus eine reelle Chance.
    Andererseits halte ich auch dagegen:Welche U20-Weltmeisterin von 2010 spielt denn regelmässig A11 – ist da die Selektion wirklich soviel anders? Na ja, warten`s wir mal ab…

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  • xyz sagt:

    Schade!
    Aber das geschieht,wenn man sich den Luxus erlaubt,gut ausgeildete linkfüßige Abwehrspielerinnen auf der Bank zu lassen und bis zum bitteren Ende eine total überforderte Spielerin hinten in der Kette spielen lässt.
    Jäger ist eine sehr gute Offensievspielerin,war aber hinten links bei diesem Spiel eindeutig die schlechteste Option.
    Ingesamt war aber der Spielfluß auch zu langsam,um gegen die stark aufspielenden Us Girls zu punkten.

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  • enthusio sagt:

    Die US-Mädels waren von ihrem Trainerteam taktisch klug eingestellt und haben das im bisherigen Turnierverlauf so perfekt durchgeführte Kombinationsspiel unserer Mädels nicht zugelassen. Die Pässe in die Schnittstelle der Abwehr kamen diesmal nicht zustande und so beschränkten sich die wenigen Torchancen (bis auf die Schlussphase) auf Weitschüsse. Die Innenverteidigung machte mir heute in einigen Szenen nicht den sichersten Eindruck. Im Grunde erinnerte mich das Spiel an das WM-Spiel unserer Frauen gegen Japan vor einem Jahr, wo auch der letzte Biss und das Quäntchen Glück fehlte.Trotzdem haben unsere jungen Mädchen technisch und taktisch in den anderen Spielen sehr überzeugt und ich glaube auch, dass es einige in den Kader von Silvia Neid schaffen werden. Auf jeden Fall freue ich mich über die erfolgreiche Arbeit von Maren Meinert und ihrem Team. Mir hat es jedenfalls Spaß gemacht,die Spiele dieser jungen Mannschaft anzusehen.

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  • Daniel sagt:

    Meinert raus!

    Von mir aus kann man gerne mal einen Mann als Trainer einstellen, wenn der besser qualifiziert ist. Indem man auf Frauen in diesen Positionen beharrt, verringert man unnötigerweise die Auswahl an qualifizierten Trainern.

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  • Sylvijaaa sagt:

    My 2 Cents…
    Also erstmal Glückwunsch für die deutsche Mannschaft. Sie war insgesamt die beste Mannschaft des Turniers. Daher ist die Enttäuschung leider auch umso größer.

    Die Kritik an Jäger kann ich nicht so ganz verstehen. Simon hatte auch große Probleme als sie spielte. Die linke Abwehrseite war von Beginn an die Schwachstelle der Mannschaft. Außerdem sollten die Amerikannerinnen sowieso nicht so oft ins 1-gegen-1 kommen. Hier fehlte Jäger auch die Unterstützung aus dem Mittelfeld.
    Das war meiner Meinung nach auch der Schlüssel für die Amis. Sie haben sich weit zurückgezogen(und so die Pässe von Maro unmöglich gemacht) und auf Konter gespielt. Dadurch haben sie deutsche Mittelfeld so weit nach vorne gezogen, dass die Wege nach hinten sehr weit wurden. Und wenn man gegen die Amerikanerinnen ins Laufduell muss, sieht man meistens schlecht aus.

    Trotzdem hatte die deutsche Mannschaft mehr Ballbesitz, mehr Ecken, mehr Schüsse und mehr Schüsse aufs Tor; von Überlegenheit der Amis also keine Spur.
    Man hätte aber sicher mehr machen können. Auf den Flanken konnten sich Leupolz und Hegenauer einfach nie durchsetzen. Darauf hätten die Trainer viel früher reagieren müssen.

    Allerdings hatte leider auch die Schiedsrichterin ihren Anteil. So viele Fehlentscheidungen gegen eine Mannschaft bei Fouls, Ecken und Einwürfen habe ich selten gesehen und es ist einfach wahnsinnig schwer Druck aufzubauen, wenn einem der Schiri ständig den Ball wegnimmt.

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  • Silberlocke sagt:

    Glückwunsch an das deutsche Team, das bis ins Finale gekommen ist. Heute hat das Quentchen Glück eben gefehlt, dass wir in den Spielen zuvor hatten (1:0 in der Nachspielzeit, 1:0 in der ersten Minute). So ist Fußball halt, im Laufe einer Saison oder eines Turniers gleicht sich das meist wieder aus. Heute hatten die US-Girls das Glück, das wir im ersten Spiel gegen sie hatten. Sicherlich kann im Nachhinein über die Aufstellung diskutiert werden, hinterher ist man immer schlauer. Ich meine nur, jetzt namentlich hier Kritik zu üben und noch weiter draufzuhauen ist kontraproduktiv. Leute – wir sind Vizeweltmeister, vor dem Turnier wurden die USA, Nordkorea und Japan als Favoriten gehandelt, im Endspiel waren unsere Frauen und nicht Korea und nicht Japan.

    Ich gratuliere den Frauen zu ihrer guten Leistung und wünsche einen guten Rückflug.

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  • Sheldon sagt:

    Nun, nach allem, was ich höre, hat Meinert einfach Muffensausen bekommen. Die Umstellung in der Abwehr war total unnötig, (auch wenn Jäger im Vorrundenspiel gegen USA auch schon zum Zug kam) und offensiv hat man sich mit dieser defensiven Aufstellung den Wind aus den Segeln genommen. Es ist mir nicht begreiflich, wieso man Chojnowski und Magull auf der Bank ließ zugunsten von Hegenauer und Hendrich und wieso Marozsan sich da vorne wieder auf der „10“ aufreiben musste. Da gehört sie nicht hin, da wird sie nur verheizt.

    Dass man heute nicht Weltmeister geworden ist, das ist nicht schade oder traurig oder Pech, sondern das war naiv und verdient! Und daran hatte die Aufstellung der Trainerin massiven Anteil!

    Das mit dem männlichen Trainer finde ich gar nicht so schlecht! Es fehlt mir ein bisschen an dem kühlen Kopf in den Nationalteams, auch und gerade in wichtigen Situationen nicht wie ein Grashalm einzuknicken. Und da sehe ich doch einen männlichen Trainer wie Norio Sasaki deutlich im Vorteil als eine weibliche Trainerin wie zum Beispiel Pia Sundhage!
    Alles andere ist ja vorhanden, doch man bringt sich nunmal durch einzelne unverständliche und von vornherein eindeutig falsche Entscheidungen immer selbst um den Erfolg!

    Wenn man an einer Stelle niemals sparen sollte, dann am Trainer!

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  • yellow'n'blue sagt:

    das mit einem männlichen trainer ist doch totaler unsinn. ich ziehe eigentlich keine vergleiche zwischen männer und frauenfussball, jedoch hat jogi löw im EM finale auch fehler in der aufstellung gemacht. wurde da nach einer weiblichen trainerin gerufen ? nein, denn es macht keinen unterschied,ob da was männliches oder weibliches an der seitenlinie steht.

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  • Pauline sagt:

    Glückwunsch Mädels aber heut war nicht mehr drin, die US Girls waren einfach ein dick schnell am Ball(das Spiel ohne Ball). Die Abwehr wurde nicht nur auf der linken Seite überlaufen auch recht hatte man Schwierigkeiten und wenn ich das Tor richtig gesehen habe lag es nicht Jäger sondern Wensing und Meier standen nicht richtig an Ihrer Spielerinnen.
    – bzw hätte es Wensing klären können oder müssen(im Finale)

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  • laasee sagt:

    The gender of the coach is not the issue.
    The problem is the coaching structure and the philosophy.

    Players (at all levels) are conditioned to play a certain system. This is no Plan B.

    After the debacle of WM2011 the German coach was not dismissed.
    In USA the coach would have been sacked.
    That is the difference in philosophy between the two nations.
    USA measure success/failure by reward/dismissal. They only accept success.
    Germany kept Neid as N11 coach and thus signal that failure is acceptable.

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  • gerd karl sagt:

    also ich habe im internet gelesen, das maren meinert eine kanditatin als nachfolgerin von pia sundhage ist.
    ich weiss nicht ob das stimmt, ich hoffe nicht, denn dann wäre die komische aufstellung erklärbar.

    wie gesagt, ich hoffe das stimmt nicht.
    vieleicht kann marcus juchem was dazu sagen.

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  • flaneur sagt:

    ich habe keine treffende analyse für das finale. aber eine subjektive sicht.

    die beste mannschaft des turniers war ingesamt deutschland. die usa waren gehobener mittelmaß. bei deutschland und japan konnte man mehr schärfe im konzept und in der ausführung sehen (alle spiele betrachtend).

    im finale war es zu keinem zeitpunkt zwingend, dass die amerikanerinen gewinnen, aber genausowenig war es zwingend, dass es die deutschen tun. mit abstand betrachtet, hat sich ein gefühl eingestellt, dass es so oder so hätte enden können.

    warum hinterlässt also ein spiel, wo die gesammteindrücke des turniers (recht starkers deutsches team gegen keine übermannschaft aus den usa), überhaupt nicht wiedergegeben werden.

    ich denke, es hat weder mit der deutschen aufstellung noch groß mit einer besonderen ami-taktik zu tun. die amerikanerinen haben in der vorrunde deftig verloren und spielten intuitiv/automatisch in der finalbegegnung mit mehr einsatz. jeder sportler kennt die eigenreaktion nach einem kampf, da man die kräfteverhälnisse/den gegner besser einschätzen lernt. davon hängt immer auch der einsatz bei der nächste begegnung ab.

    die usa haben sich nun etwas mehr reingekniet und das reichte, um die mädels zu verunsichern. da war er, der angstgegner. ähnlich haben ja die deutschen im em-halbfinale gegen die italiener verloren. eine im aufbau befindende azzuri konnte mit einsatz und leidenschaft die deutsche „superjungs“-generation und todesgruppenbeherrscher rauswerfen. angstgegner-gerede lähmt.

    das reichte wohl, um das spiel ausgeglichener zu machen, als es eigentlich sein sollte (wenn man vom turnierverlauf ausgeht). und dann gewinnt eben, die mannschaft die das tor macht. aber nochmal: zwingend war der sieg nicht, hätte auch anders enden können. (im vergleich zum endspiel der männer bei der em. ein sieg der italiener würde absurd erscheinen nach dem verlauf [auch wenn im fussbal auch solche dinge gut möglich sind)).

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Allerdings ist dies ein echtes Problem, dass auch noch jede Niederlage als Erfolg gerechnet wird.

    Ich sehe jedoch auch das Geschlecht des Trainers als einen entscheidenden Faktor an. Es ist kein Wunder, dass die meisten Trainer von technisch starken und taktisch variablen Teams Männer sind, während die Teams, die von Frauen trainiert werden, in aller Regel vor allem über Athletik kommen.
    In Deutschland kommt die immer stärkere Umstellung zu dynamischen Fußball dadurch, dass in Teams wie Duisburg, Leverkusen, Bad Neuenahr, Wolfsburg, Freiburg und Bayern Männer das Steuer in der Hand haben, die auch wie beispielsweise Colin Bell oder Thomas Wörle Beziehungen zum Männerfußball haben (Wörle selbst Profi, Bell Trainer im Juniorenbereich in Mainz).

    Gerade Ketelaer, Wörle oder Bell nehmen sich ein Beispiel an Bernd Schröders systemunabhängigen Spielstil, Lair und Bini gestalten den Fußball in Frankreich, dort zeigt sich doch einfach die größere Kompetenz.

    Wir sind in einer Zeit systemtaktischer Auflösung, weg von der Starrheit im Spiel hin zu einem individuell ausgeprägten Spielstil, der sich nicht mehr an einer festen Taktik orientiert, sondern der seine Taktik selbst entwirft anhand der jeweils persönlichen Fähigkeiten der Spielerinnen!

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  • Detlef sagt:

    Also ich teile die Meinung derer überhaupt nicht, die den US-Girls eine starke Leistung attestierten!!!
    Auch für mich ist dieses Team eines der schwächsten Mannschaften, daß jemals für „Stars and Stripes“ aufgelaufen ist!!!
    Selten sieht man bei den Nordamerikanerinnen solche schlechte Ballbehandlung und technische Fehler zuhauf!!!

    Deshalb ist es um so bitterer, daß unseren Mädels ausgerechnet heute die Nerven geflattert haben!!!
    Für mich lag die heutige Niederlage absolut nicht an der tollen Leistung der USA, sondern Deutschland konnte sich heute eigentlich nur selber schlagen, und das haben sie dann auch getan!!!

    Natürlich kann man Annabel Jäger keinen wirklichen Vorwurf machen, wenn sie von der Trainerin auf eine Position gestellt wird, die so völlig entgegengesetzt ist zu ihrer Position die sie in Gütersloh gespielt hat!!!
    JENNY CRAMER hatte ja im Ghana-, und auch im Norwegen-Spiel, ähnliche Probleme gehabt, weil auch sie auf dieser Position noch nie gespielt hatte!!!
    Aber anders als Annabel, konnte sich JENNY an die Aufgabe gewöhnen!!!

    Caro Simon ist dagegen eine gelernte Abwehrspielerin, war beim HSV sogar Abwehrchefin, und ist eine Linksfüßerin!!!
    Sie hätte sicher schon viel besser gegen die Amis gestanden!!!
    Das Meinert sie dann ins Mittelfeld steckte, wo sie in diesem Turnier (und auch sonst) noch nie gespielt hatte, machte die Sache auch nicht besser!!!
    Warum Maren Meinert ausgerechnet im Finale das Rad noch einmal neu erfinden mußte, bleibt ihr Geheimnis!!!
    Zumindest hätte sie ihren Irrtum schon nach der Pause korrigieren können, aber sie ließ Jäger weiter auf der „falschen Position“ spielen, und wartete viel zu lange mit der Einwechslung von Simon und Magull!!!

    Aber ähnlich wie man der Bundesgöttin nicht die alleinige Schuld am Versagen des A-Teams bei der WM geben konnte, kann man heute auch nicht alle Schuld auf Maren Meinert abwälzen!!!
    Auf dem Platz standen mit Marozsan, Lotzen und Wensing immerhin 3 A-Natiospielerinnen, und auch Hegenauer, Leupolz und Petzelberger sind keine heurigen Hasen mehr!!!
    Gerade von ihnen hätten viel mehr Impulse kommen müssen, um die anderen Spielerinnen mitzureißen!!!
    Aber leider konnte keine der Genannten heute auch nur ansatzweise ihre Möglichkeiten ausschöpfen!!!
    Viel zu viele Fehlpässe, und ein total verkümmertes Flügelspiel machten den Amis das Verteidigen relativ leicht!!!

    Heute zeigten sich genau die Unzulänglichkeiten, die einige hier schon nach dem China-Spiel kritisiert haben!!!

    Die Meinert-Elf muß auch niemanden Leid tun, denn sie hatten es ja ganz allein in der Hand, sprich in den Füßen!!!

    Und auch wenn das Schiedsrichterkollektiv so manchen Fehler gemacht hat, und einige klare Fehlentscheidungen getroffen hat, so lag es ganz sicher nicht an ihnen, daß Deutschland heute verloren hat!!!

    Aber auch wenn unsere Mannschaft ihre tollen Leistungen im Turnier nicht mit dem Titel krönen konnte, so hat sie doch gezeigt, daß uns um den Nachwuchs in Deutschland nicht Bange sein muß!!!

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  • laasee sagt:

    @Sheldon
    The problems are far greater than the gender of the coaches.
    A male coach was there when WM U-17 were defeated by North Korea.
    A female coach for the defeat today against USA.
    In both games Germany were superior in team play but inferior in tactical awareness.
    Germany have a set way of playing with a flat 4 defence.
    In most games Germany are so superior(kantersieg results are the normal outcome) to the opponents that having a flat 4 defence is stupid.
    Why do they have a flat 4 defence?……..because the mens N11 have a flat 4 defence!
    The girls have to have the same basic system as the men.
    So, the initial concept problem is within the DFB.
    Secondly, rewarding failure (Neid) is a disaster for the psyche/mentality of those within FF.
    Everyone knows that Neid screwed up at WM2011 but she remains in her job.
    Meinert did not qualify for the last EURO U19 but stays in her job and Germany now lose to an average USA team.
    Failure is tolerated and this breeds further failure.
    German football now has more failures but nobody cares!!
    People live in fantasy land about the problems.
    How many of the German group at WM-U20 are professional players?
    How many of the other 15 nations have professional players?
    The USA team is basically students but they can defeat professionals!
    Something is seriously wrong!!
    In last seasons CL, there were 5 defeats for German clubs (Frankfurt x 4, Potsdam x 1).
    So, the problems are not just with the national teams but universal.
    What happens?…….nothing, „business as usual“.

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  • wrack sagt:

    Glückwunsch zur Vizeweltmeisterschaft ! Die Gesamtleistung war herzerwärmend, mit dem Finalsieg wäre sie perfekt gewesen, aber Perfektion ist ein äußerst seltenes Ideal, deswegen: Gesicht nach vorn in die Zukunft, denn für die seit ihr hervorragend gerüstet Mädels, weiter so !
    Was hier selten anklang: Auch der Gegner spielt mit und hat Einfluss auf das Ergebnis. Die Amerikanerinnen haben gestern ihre mit Abstand beste Turnierleistung abgeliefert und es ist schon bezeichnend, dass man deutschen Mannschaften Siege mit nur einem Tor und viel Zittern abringen muss, selbst wenn sie nicht alles gezeigt haben, was sie können. Dies spricht für die Konstanz und die Stärke des deutschen FF.
    Sicher, „wir“ wurden nicht WM – aber wer will (kann) schon wählen zwischen der Gesamtleistung plus Titel der Amerikanerinnen und der Gesamtleistung plus Vizemeisterschaft der Deutschen ? Schöne Stunden wurden uns Zuschauern beschert, Happy End ist eben nicht garantiert (und das ist gut so).

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  • Speedy75 sagt:

    Trotz allem Missmut über die Niederlage, die wohl mit der richtigen Einstellung vermeidbar gewesen wäre, wichtig ist jetzt dass die Mannschaft aus dieser Niederlage die richtigen Schlüsse zieht und daraus lernt. Beste Spielerin auf deutscher Seite für mich gestern war Maier.

    Das US-Team ist zwar spielerisch nicht so stark aber dafür waren sie vom Trainer taktisch sehr gut eingestellt und haben genau die Schwächen bei unseren Mädels ausgenutzt.

    Für unsere Mädels gilt jetzt Kopf hoch und sich die kommenden Aufgaben stellen.

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  • gerd karl sagt:

    ja, die amerikaner haben die schwäche der linken abwehrseite, jäger, ausgenutzt.
    aber da hätte simon spielen müssen, weil sie robuster ist, und nicht die zweikämpfe verloren hätte.
    woher hat der amerikanische trainer gewusst, das jäger spielt, und er seine taktik so einstudieren konnte.
    es gibt eine trainerin die die usa sehr mag, und es gibt eine spielerin in den reihen der deutschen mannschaft die in amerika studiert und nach dem spiel sehr gelassen war.

    denn sein wir mal ehrlich, die amerikaner hatten nur einen plan, jäger zu überlaufen und von rechtsaussen anzugreifen.

    dies sollte vom dfb untersucht werden.
    und natürlich ob es vom amerikanischen verband kontakte zu den schiedsrichterinnen gab.

    die bei eurosport zu sehen waren, wie sie nach dem spiel mit den amerikanerinnen gelacht und geschärtzt haben.

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  • metalCORE sagt:

    …irgendwie steckt hier in jedem Post ein Fünkchen (oder mehr..) Wahrheit.

    Man muss es so formulieren: Hätte Deutschland gewonnen, wäre alles „O.K.“ gewesen, manche Fehler/Probleme wären unterschlagen worden.

    In der jetzigen Konstellation reimt sich jeder seine eigene Theorie, und die meisten stimmen daher auch:

    – kann Iaaseee zustimmen, dass es nach Niederlagen/Misserfolgen alles etwas zu sehr schngeredet wird – denn wie angesprochen, haben wir eine (verglichen mit anderen Ländern) hervorragende Nachwuchsarbeit, professionelles Umfeld in den Ligen, usw. – es KANN einfach nicht angehen, dass man mit diesem Hintergrund so regelmäßig scheitert (geht den männlichen Jugendteams ja tw. ähnlich…).

    – ohne die Leistung der USA schmälern oder schönreden zu wollen: über das Turnier und generell gesehen waren sie deutlich schlechter als die Deutschen, nur, sie konnten sich deutlich steigern, was sichern nicht zu knapp an der Einstellung lag. (das „Never Give Up“ zelebriert auch die USA-A-Nationalmannschaft immmer wieder in Perfektion).

    – den Deutschen muss man vorwerfen, dass sie, suboptimale Schiedsrichterleistung hin oder her, ihre wohl schlechteste Turnierleistung zeigten. Das hat sicher auch mit dem Rückstand zu tun, aber generell fehlte der Wille, diese „Jetzt erst recht“-Mentalität. Hätte Deutschland aufgedreht, hätten sie locker 3 Tore schiessen können. War aber alles nicht. Vorher hat Präzision gefehlt (hat irgendjemand vor dem gegentreffer eine 100% Chance der Deutschen gesehen, irgendeinen tollen Spielzug?), danach hat man den Eindruck gehabt, als wäre es eine Mischung aus Gehemmtheit/fehlendem absoluten Willen gewesen, der gefehlt hat.

    – einzelne Spielerinnen haben es trotzdem versucht (Leonie Maier war vlt. die einzige, die man im Vgl. zu den letzten spielen wiedererkannt hat, grosses Kompliment an sie, meine Spielerin des Turniers bei den Deutschen). Bei viellen anderen muss man feststellen, dass sie den Vorschlusslorbeeren nicht gerecht werden: Wenn eine D. Maroszan so eine überragende Spielerin ist, warum kann sie dann nicht mit ihrer Finesse etc. so etwas reissen? (Götze hat ja bei den Männern erst gezeigt, dass manchmal eine Einzelaktion was reisssen kann, bei einem Messi sieht man so etwas regel,ässig).

    – summa summarum war es kein schlechtes Turnier, die Spielerinnen weisen fast allesamt Potential auf, der Spielstil war besser als bei anderen Teams, aber wenn mal etwas nicht läuft (wie einem Rückstand hinterherzulaufen) vermisst man irgendwie das Gefühl, die Mannschaft kann ihr volles Potential abrufen. Ich hatte zu keiner Phase nach dem Gegentor das Gefühl, dass die deutschen das sicher drehen. Es war eher ein (vergebliches) Hoffen auf ein Ausgleichstor…

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  • Guido sagt:

    Schade, dass nach so einem Turnier meist der letzte Eindruck hängen bleibt. Klar, die Finalniederlage war enttäuschend, aber dem waren ein paar der besten internationalen Auftritte (egal on N11 oder Verein) vorausgegangen, die es im deutschen FF seit 2 Jahren gegeben hat. So ein Finale ist immer ein Spiel mit eigenen Gesetzen, und es ist oft genug so, dass nicht die Mannschaft mit der besten Turnierleistung gewinnt. Deutschland ist bei den Männern zweimal gegen eine spielerisch klar überlegene Mannschaft Weltmeister geworden (54 und 74). Die Amerikanerinnen hatten ihre Lehren aus dem Spiel in der Vorrunde gezogen und haben im Gegensatz zu diesem Spiel kaum Fehler gemacht. Dazu haben sie Wege gefunden, die Stärken der deutschen Mannschaft zu kompensieren und aus ihren eigenen Stärken spielentscheidende Vorteile zu erzielen. Und schließlich war es auch ein wenig Pech, dass keine einzige der deutschen Chancen in der Schlussphase zum Ausgleichstreffer führte. Von daher war das ein verdienter, wenn auch ein wenig glücklicher Erfolg der Amerikanerinnen gegen ein eigentlich überlegenes deutsches Team, das ansonsten viel Respekt verdient hat.

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  • Chefchen sagt:

    Ich hab ein paar schöne Stunden am TV mit unserem „Nachwuchs“ verbracht und habe mich mit Ihnen gefreut und letzlich auch ein wenig getrauert. Im Endspiel hatte ich das Gefühl das die deutsche Elf von Beginn an ein wenig Angst vor dem Versagen hatte. Vermutlich war das auch der Schlüssel zum Erfolg der Ami’s. Im Sport allgemein ist es doch so das der / die Ami(s) dieses Siegergen schon mit der Muttermilch aufnehmen. Und mit dieser positiven Arroganz geht man halt dann an die Aufgaben. Verlieren haben die Ami-Mädels nicht auf dem Tacho. Und wenn man mal verloren hat, trauert man ein wenig und weiter gehts. Mit dieser Mentalität gewinnt man wichtige Spiele. In der Vorrunde gings für die Amis um nix mehr und so haben sie auch im Schongang gespielt. Denen war es vollkommen Wurscht wer da im Viertelfinale wartet. Wenn man Weltmeister werden will muss man gegen jeden Gegner gewinnen können. Und das gute Vorrunden-Ergebnisse nix wert sind hat sich wiedermal auf brutale Weise gezeigt. In Deutschland haben wir glücklicherweise die besseren Spielerinnen für die Zukunft, was mir Sorge macht ist dieses völlig sinnfrei Raus und Rumrotieren der Spielerinnen vor wichtigen Spielen. Das betrifft unser Buli und auch die Nationalmannschaften. Die Worte Stamm und Ergänzungspieler schaffen Klarheit und vertrauen. Ein eingespieltes Team auf den Rasen zu schicken ist mit diesem Rotations-Unsinn nicht möglich und wird manchmal hart bestraft. Kopf hoch Mädels, Ihr habt die Zukunft für Euch.

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  • laasee sagt:

    @metalCORE

    If Germany had lost a ‚classic‘ game of football 3:4 to the USA then I would heve been disappointed and proud at the same moment.
    Yesterday, USA won a poor game because they were tactically better and their game plan was superior.
    Almost all the German players are more talented than their Yank opponents.
    The advantage the USA had was that their players were more conditioned to playing tactical football.

    I think that the biggest problem is that Germany progress in qualifying games and at the start of tournaments with kantersieg victories. Plan A is very successful.
    The problem arises in games towards the end of tournaments when Plan A does not work.
    It is a fundamental problem with the coaching system.
    Yesterday, the weak part of the defence was on the left. A top coach would have taken measure to remedy that – either by changing personnel earlier or by having additional cover from a left sided defensive midfield player.
    The USA goal came from that area.

    The German response to the USA goal was more of Plan A. It was hopeless.
    The problem then affects the German players (more talented) and they come down to the lower level of the Americans.
    Then it is relatively easy for USA to shut the game out.

    The combination of top quality players with top quality coaches is a virtual guarantee for winning trophies.
    Germany have a surplus of talented players but the absence of intelligent coaching is the weak link.

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  • Wolle sagt:

    Also das eine in Amerika studierende Spielerin Taktik + Aufstellung verraten haben soll, oder gar Meinert selber dafür verantwortlich zu machen ist wirklich köstlich. Vielleicht wurde die Mannschaftsbesprechung ja auch von der CIA abgehört, und die Schiedsrichter waren ja sowieso bestochen worden. Gehts noch?
    Ich fand ja auch, dass die Schiris sehr viel durchgehen ließen, das kam halt der amerikanischen körperbetonten Spielweise zu Gute. Einige Aktionen wurden durchaus auch zu Gunsten der Amis beurteilt. Aber wer das Spiel gg. Japan gesehen hat, hätte gleiches Vemuten können. Nur das da Deutschland von der aggressiveren Spielweise profitiert hat. Also lasst mal die Kirche im Dorf.
    Was die Kritik an Maro angeht kann ich nicht folgen. Sie wurde ständig gedoppelt, meistens sogar hatte Sie es mit Dreien zu tun. Da hätten andere die Räume nutzen müssen. Sie hat die Einzelaktionen vielleicht übertrieben, aber davon lebt sie nun mal.
    Schenschtschina Futbolista: Welche Spielerin von 2010 regelmäßig in Natio spielt? Popp, B. Schmitt, Kulig, manchmal Maro und wenn Hegering seit dem Endspiel 2010 nicht verletzt wäre, hätte Sie bestimmt auch ihre Chance bekommen.

    Ich bin ja auch der Meinung, dass der Kader in der Breite erheblich stärker ist wie 2010. Namen mit Perspektiven für die N11 sind ja hier schon reichlich genannt worden. Damals hatte man halt A. Popp die aus wenig mind. 1 Tor/Spiel machte. So Eine hat diesesmal sicherlich gefehlt. Ich bin wirklich optimistisch das vielleicht schon bei der Euro nächstes Jahr die ein oder andere aus dieser Mannschaft zumindest im Kader sein wird. Gerade wenn ich an die Wackelabwehr denke, sehe ich hier Alternativen.
    Ich finde auch man sollte mit allen Beteiligten nicht so hart ins Gericht gehen. Natürlich darf man nicht alles schön reden, das Turnier soll schon genauestens analysiert werden. Aber spielerisch und taktisch war man das stärkste Team. Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit im Vergleich zu den anderen Teams und einer großen Verletztenliste (Elsig, Demand, Malinowski …)konnte man nicht davon ausgehen so erfolgreich zu spielen. Von daher kann man mit der Arbeit von M.Meinert schon zufrieden sein, auch wenn am Ende kein Titel herausgekommen ist. Wer im Jugendbereich selber mal als Trainer gearbeitet hat, egal ob männl. oder weiblich, hat glaube ich schon ähnliche Erfahrungen gemacht. Kein Tag ist wie der Andere, und man verliert vorher sicher geglaubte Spiele.
    Ich freue mich jetzt jedenfalls darauf, möglichst viele dieser Mannschaft in der 1. Buli zu sehen. Mal gespannt wer überhaupt aufläuft und wie sie ihre Chance nutzen.

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  • gerd karl sagt:

    wolle, ist es nicht komisch das in der gruppenphase, gegen die usa, links simon gespielt hat und alles war sicher.
    im finale spielte dann jäger, die langsamer und nicht so robust ist, und die amerikaner setzen dann eine schnelle und robuste spielerin rechtsaussen ein um sie zu überlaufen.

    das war geplant vom amerikanischen trainer, gut geplant und tolle taktik, aber man muss vorher wissen wer spielt, sonst kann man diesen schachzug nicht planen.

    und die schiedsrichterinnen die haben sich aber für die us mädchen gefreut, hab ich zwar noch nie gesehen das ein schiedsrichter gespann sich so mit dem sieger freud und lacht und schärtzt.

    eurosport hat dies alles bei der sieger ehrung gezeigt, ich finde das komisch.

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  • Emmi sagt:

    Jäger spielte sowohl im Gruppenspiel gegen die USA, als auch im HF gegen Japan. Scheinbar so souverän, dass es den meisten hier entgangen ist und sie keinen Grund fanden zu meckern.

    Finde es ungeheuerlich, dass gut 2/3 aller Kommentare darauf hinauslaufen eine Spielerin anzuprangern.
    Natürlich sah A.Jäger im kompletten Spiel etwas ungünstig aus und wurde teilweise überlaufen, aber man darf nicht vergessen, dass das doppeln einer Gegenspielerin heutzutage beim modernen Verteidigen nicht mehr wegzudenken ist. Kann mich an kaum Szenen im Spiel erinnern, in denen dies der Fall war 😉

    Und wie man nach einer 1:0 Niederlage einer Abwehrspielerin die Schuld in die Schuhe schieben kann, ist mir ein Rätsel. Die Mannschaft hatte kaum Impulse nach vorne. Torgefahr wurde fast gar nicht ausgestrahlt. Selbst wenn man eine Maroszan aus dem Spiel nimmt, sollten noch genug Spielerinnen auf dem Platz stehen, die mal das Heft in die Hand nehmen können um wenigstens mal den Hauch von Gefahr zu versprühen. Diese Aufgabe sollte wohl nicht primär von der LV übernommen werden..

    Ca. 80% der deutschen Spielerinnen blieben heute unter ihren Möglichkeiten. So eine Leistung reicht im Finale dann eben nicht mehr.

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  • Aldur sagt:

    gerd karl sagt:
    „…ist es nicht komisch das in der gruppenphase, gegen die usa, links simon gespielt hat und alles war sicher.“

    Nein, das ist nicht komisch, und auch nicht wahr. Im Gruppenspiel gegen die USA hat genau wie im Finale Jäger links verteidigt.

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  • waiiy sagt:

    Also erst einmal Glückwunsch an unsere Mädels zum Vizeweltmeister! Auch wenn man das letzte Spiel knapp verloren hat, so war es doch ein richtig gutes Turnier.

    Glückwunsch auch an die USA! Sie haben sich im Turnierverlauf gesteigert und das Finale verdient gewonnen, auch wenn sie zwischendurch auch Glück hatten.

    Dass es eine schwächere USA war als in den vergangenen Jahren, stimme ich zu. Aber dieses Team und dieser Trainer hatten etwas, was andere nicht hatten: sie wussten um ihre Schwächen und wie sie diese verdecken können. Sie haben die Abwehr massiv gestärkt. Dazu haben sie nach der Vorrunde ihre torgefährlichste Spielerin (Hayes) aus der Sturmspitze auf die rechte Seite genommen. Damit hatten sie in meinen Augen die gefährlichste Flügelzange (Hayes/Ohai) des Turniers. Wenn sie über die Flügel kamen, wurde es dementsprechend auch immer gefährlich, auch wenn es Maier auf der rechten Abwehrseite gut im Griff hatte (obwohl sie beim Tor von Ohai nicht zu sehen war). Dazu kam auf der rechten Angriffsseite der USA noch Dunn, die immer wieder nachrücken konnte, weil die linke Seite Deutschlands nicht gut genug war (Gründe sind alle erklärt). Und dann nehmen die USA die quirlige Ubogagu raus und stellen einen richtigen Brecher (Stengel) rein und gehen von Beginn des Spiels an auf die Standards.

    Das war taktisch schon sehr gut gemacht, wie sie auf die Niederlage im Gruppenspiel reagiert haben. Wenn man dann noch Maro eine Gegenspielerin direkt auf den Fuß stellt, dann wird es schwer für die deutschen Mädels.

    Zum Schluss hat also die lernfähigste und kampfkräftigste Mannschaft gewonnen.

    Schade ist an dieser Stelle nur, dass ein Eurosport-Reporter, der sicher nicht zu den Insidern zählt, die Veränderungen im US-Team (Hayes nach rechts, Stengel statt Ubogagu) erkennt (wenn er sie auch nicht versteht: „USA schwächen sich, wenn sie Hayes nach rechts nehmen.“), aber vom deutschen Trainerteam nicht darauf reagiert wird.

    Bei unserer Mannschaft war die Spielerin des Turniers in meinen Augen Leonie Maier. Sie hat wirklich in jedem Spiel überragende Leistung abgeliefert. Respekt dafür.

    Aus Potsdamer Sicht ist erfreulich, dass sich Jenny Cramer innen an der Seite einer starken Innenverteidigerin so gut geschlagen hat. Damit hat sie jetzt noch mehr Optionen im Spiel.

    waiiy

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  • metalCORE sagt:

    Lustig. Da erwähne ich viele der angesprochenen Punkte hier in einem Post, bekomme demgegenüber aber „nur“ 6 Daumen hoch und demgegenüber 2 runter. Ich gebe zwar da nix drauf, aber würde mich doch interessieren was so „falsch“ an dem Post gewesen sein soll. Schon merkwürdig hier… 😉

    Muss man hier „Freunde“ haben um deutlich positiv bewertet zu werden? Oder muss man sich als Frankfurt-Fan outen (hahaha)?

    …das wird jetzt bestimmt ein „10-Daumen-runter-Minimum“ Post… 😀

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  • KarlMai sagt:

    @metalCORE:

    ???

    Was ist denn an einem Verhältnis von 6 positiven Daumen zu nur 2 negativen so schlimm?

    Bedeutet doch 75 % Zustimmung, oder irre ich mich da?

    Liegt also völlig im Rahmen.

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  • karl sagt:

    @metalCORE : Bei so langen posts ist es halt riskant dass dem einen oder anderen einer der Absaetze misfaellt und das dazu fuehrt dass man den daumen hoch nicht drueckt. Ich fand den gesamten Beitrag im Prinzip gut aber den Absatz ueber Maro total daneben. Deshalb gabs von mir keinen daumen hoch, fuer die anderen koennen natuerlich ganz andere Kriterien gelten.

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  • pinkpanther sagt:

    @karl: schließe mich dir kommentarlos an. Will sagen: 100% Zustimmung 😉

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