Bundesligapremieren in neuen Stadien

Von am 7. September 2012 – 12.37 Uhr 37 Kommentare

Auch der zweite Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga steht am Sonntag im Zeichen der U20-Weltmeisterschaft. Vier der sechs Begegnungen wurden verlegt. Gespielt wird in Essen, wo die SGS den 1. FFC Frankfurt empfängt. Außerdem geht es im direkten Duell der Aufsteiger FSV Gütersloh 2009 und VfL Sindelfingen um wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Beide Partien werden in neu errichteten Stadien ausgetragen.

Sowohl für Gütersloh als auch für Sindelfingen gibt es nur ein Saisonziel: Klassenerhalt. Da das angesichts der Leistungs- und Etatunterschiede im Fußball-Oberhaus schwer genug wird, heißt es für beide Teams, gleich zu Beginn hellwach zu sein, um gegen den direkten Konkurrenten zu punkten.

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Enges Spiel
„Ich erwarte ein enges Spiel auf Augenhöhe“, so Güterslohs Trainer Markus Graskamp, der sich die 1:9-Niederlag des VfL vor Wochenfrist gegen den 1. FFC Turbine Potsdam über das Internet angeschaut hat.  An einen hohen Aussagewert glaubt er allerdings nicht. „Gegen Potsdam hat die Mannschaft am eigenen Strafraum gestanden, gegen uns werden sie mit Sicherheit mehr nach vorne spielen.“

Sindelfingen will Wiedergutmachung
So verlangt es auch Sindelfingens Trainer Niko Koutroubis von seinem Team. „Wir wollen uns für die bittere Heimniederlage rehabilitieren. Die Mannschaft hat das Spiel verdaut und strotzt vor Selbstvertrauen.“ Verzichten muss der VfL auf Julia Schneider (Handbruch), den Gütersloherinnen fehlt Shpresa Aradini (Bänderriss).

Hoffen auf 1000 Zuschauer
Während es für den VfL das zweite Saisonspiel ist, gibt der FSV am Sonntag seinen Einstand in der Bundesliga. Beim ersten Pflichtspiel in der neu errichteten Tönnies-Arena in Rheda-Wiedenbrück plant der Verein einen FSV-Tag. Auch die zweite Mannschaft spielt am Vormittag an gleicher Stelle, in der Halbzeitpause werden die Jugendteams des Vereins vorgestellt. Man hofft im 3000 Zuschauer fassenden Stadion auf über 1000 Besucher, im Vorverkauf konnten 120 Tickets verkauft werden.

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Die SGS Essen um Ina Mester (vorn) empfängt den 1. FFC Frankfurt. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Neues Stadion auch in Essen
Den Bundesligaeinstand im neuen Stadion feiert auch die SGS Essen im neu gebauten Stadion Essen an der Hafenstraße. „Das Stadion ist groß, modern und faszinierend! Es bietet uns als Verein völlig neue Möglichkeiten in den Bereichen Sponsoring und Marketing“, so SGS-Manager Willi Wißing. Und gleich zum Einstand kommt der 1. FFC Frankfurt, DFB-TV überträgt ab 14 Uhr live.

Frankfurt muss Abwehrreihe umstellen
Im Gegensatz zur SGS haben die Frankfurterinnen bereits ein Bundesligaspiel absolviert und gegen den FF USV Jena einen „schwer erkämpften 2:1-Sieg“, so FFC-Trainer Sven Kahlert, eingefahren. „Jeder weiß, dass das erste Saisonspiel nicht so verlaufen ist, wie wir uns es vorgestellt hatten. Nun gilt es, mit der nötigen Aggressivität und Laufbereitschaft unseren zweiten Sieg einzufahren und unser vorhandenes Potenzial in der Offensive zu nutzen“, fordert der Trainer, der allerdings in der Abwehr umstellen muss. Nach ihrer Roten Karte im Spiel gegen Jena ist Saskia Bartusiak für zwei Spiele gesperrt, Saki Kumagai muss mit einem Handbruch vermutlich sechs Wochen pausieren.

Die vier abgesagten Begegnungen wurden vom DFB bereits neu angesetzt. Termine und Anstoßzeiten hier.

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37 Kommentare »

  • waiiy sagt:

    Alle Augen gehen nach Essen, um zu sehen, wie die Leistung von Frankfurt so einzuschätzen ist. Ich bin gespannt, auf das Spiel.

    waiiy

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  • laasee sagt:

    A proper stadium for FF in Essen is progress and very good news.

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  • Sheldon sagt:

    Echt tolle Idee! Da stampft man ein 20.000 Zuschauer-Stadion aus dem Boden für den FF, wo dann am Ende doch gerademal nur 1000 Zuschauer kommen, wenn überhaupt.
    Wirklich gute Neuigkeiten! Als ob das alte Stadion nicht gereicht hätte, nun sitzen alle Hundert Sitze ein Zuschauer oder ein kleines Grüppchen, was natürlich die Stimmung anregt!

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  • laasee sagt:

    Better to be a happy optimist rather than a grumpy pessimist.

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  • cde sagt:

    Das Stadion für Essen wurde nicht für den Frauenfußball gebaut,sondern für die Stadt Essen . Der Hauptnutzer wird der Kult Fußballverein RWE sein!
    Ich denke,damit die Stadt dieses Stadion politisch rechtfertigen kann,(trotz Verschuldung )soll der Frauen Bundesligist seine Heimspiele dort austragen.
    Ich hätte es besser gefunden,wenn die Heimspiele der SGS Essen am Hallo stattfinden würden,weil dieses Stadion sie passende Größe für die Frauenbundesliga hat.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Wäre mal für dich ne gute Einstellung in Sachen FCR Duisburg!

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  • laasee sagt:

    When clubs change to a quality new stadium, then the number of fans increases.
    It happens in every country and at all levels of leagues.
    I believe that this season the fan total for Essen will be the highest since the club got promoted to the Buli.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Das wäre auch ohne neues Stadion eingetroffen, denn die Zuschauerzahlen sind generell steigend!

    Du darfst hier nicht schon wieder von den Männern auf den Frauenfußball schließen. Das Problem, was man bei den Frauen hat, ist, dass die Stadien sowieso meist sehr leer sind und es noch nie ein ausverkauftes Spiel gab. Das ist bei den Männern ganz anders. Dortmund könnte locker ein 200.000 Zuschauer-fassendes Stadion füllen, ebenso die Bayern. Auch Gelsenkirchen könnte regelmäßig 100.000 Zuschauer bekommen.

    Doch das große Stadien nicht immer gleich hohe Zuschauerzahlen bedeuten, hat man in Japan gesehen. Dort standen nämlich die großen Fußballstadien bis vor kurzem relativ leer, 9 Jahre lang seit 2002. Damals wurden 40.000-50.000 Zuschauer-fassende Stadien gebaut für die WM. Im normalen Spielbetrieb sah man dann dort aber zum Teil nur 2.000-3.000 Zuschauer sitzen! Bis die Frauen Weltmeister wurden!

    Insofern denke ich, dass jeder Verein in der FF-Bundesliga erstmal gut damit beraten ist, mit einem größeren Stadion zu warten, bis die Zuschauerzahlen regelmäßig auf Ausverkauft zeigen. Denn das hat auch einen psychologischen Vorteil: Es macht attraktiv, wenn man Fans bereits 2 Wochen vor Spielbeginn sagen muss: Tut uns leid, aber das Spiel ist bereits ausverkauft, es sind keine Karten mehr erhältlich!
    Das macht Eindruck, da die Nachfrage das Angebot überboten hat und damit die Beliebtheit dieses Sportes deutlich wird!

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  • Detlef sagt:

    Ich glaube es ging und geht in Essen nicht um die Größe des Stadions, sondern eher um die Qualität!!!

    Die Größe „Am Hallo“ hätte auch die nächsten 10 Jahre noch locker für die SGS ausgereicht!!!
    Aber es gibt kein Flutlicht und keine Rasenheizung, und auch die Parkmöglichkeiten waren bei gleichzeitiger Handballveranstaltung eher knapp!!!
    Auch die sanitären Einrichtungen und die Cateringstände waren ziemlich weit weg von den Rängen!!!

    Ich denke doch, daß dies in einem neuen, modernen Stadion deutlich geschickter verteilt ist!!!
    Das ist wohl das, was laasee mit „quality new stadium“ meint!!!
    Und es steht dem FF sicher gut zu Gesicht, wenn man in solch hochwertigen Stadien spielen darf!!!

    Ob die Hoffnung der SGS, durch die Nähe zum MF auch mehr Zuschauer anziehen zu können wirklich aufgeht, muß die Zukunft erst zeigen!!!

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  • laasee sagt:

    This article shows the truth about FF and fans:-
    .

    Especially these two extracts :-
    „The French tour generated tremendous publicity for the team and on Boxing Day of 1920 they managed to draw a crowd of 53,000 spectators to watch a match at Goodison Park, Liverpool in a game against St. Helen’s Ladies.“
    „The popularity of the team led The Football Association to ban women’s football at its members grounds on 5 December 1921. Ostensibly this was due of concerns that women were not physically able to play football, but there was a belief that the popularity of the team made some in the men’s game feel threatened.“
    In order to suppress FF the FA prohibited the playing of games at proper stadia – the girls had to go and play in fields. The FA achieved their objective.
    In the modern era – Arsenal do not play at the Emirates but some 40 miles away at an inferior place, they get only several hundred fans.
    Essen will increase the number of fans by playing at a new stadium.
    The logic of the equation is simple!!

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  • Sheldon sagt:

    Du kannst dieses Spiel von 1920, auf das du dich beziehst, doch nicht mit heute vergleichen! Das war ein Showwettkampf, da ging es doch nicht um Sport!

    Du hast manchmal das Problem, laasee, dass deine Logik zu simpel ist. Sie ist sehr eindimensional gedacht und bezieht eine ganze Menge Faktoren nicht mit ein.
    Es ist nicht so einfach, dass man sagt: Wir bauen jetzt ein 50.000 Zuschauer-fassendes Stadion, dann kommen auch 50.000 Zuschauer, wo vorher nur 1000 gekommen sind!
    Es ist wie mit den großen Namen: Im Fußball ist nichts für die Ewigkeit! Wer ist denn ein Ronaldo heute oder eine Birgit Prinz? Ronaldinho hat vielleicht 5, 6 Jahre top Fußball gespielt und der wurde für 125 Millionen bei Barca versichert, um ein Jahr später zu merken, dass er es nicht mehr bringt.
    Die Zeiten der Großen werden immer kürzer. Heute ist es selbstverständlich, dass ein David Villa nach einem halben Jahr Pause bei Barca dort höchstwahrscheinlich keine Zukunft mehr haben wird.

    Es würde helfen, seine Logik ein bisschen den echten Gegebenheiten anpassen. Fußball ist mittlerweile so komplex geworden, dass eine rein eindimensionale Logik nicht mehr zeitgemäß ist!

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  • laasee sagt:

    „Du hast manchmal das Problem, laasee, dass deine Logik zu simpel ist. Sie ist sehr eindimensional gedacht und bezieht eine ganze Menge Faktoren nicht mit ein.“

    Football is a simple game – that is why I am a football fan.
    For example, I am a fan of Inka because she scores more goals (and much faster) than any other player.
    Another example, I have big respect for Bernd Schroder because he has a simple and very successful football formula.
    Furher example, if teams play in top quality stadia, then more fans go and watch.

    I like things being simple. It is better for my head.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Die Dinge sind aber nicht so einfach. Was glaubst du, was für Arbeit hinter dem Erfolg von Bernd Schröder steht? Das sieht alles ganz leicht aus, dabei ist es hochkompliziert.

    Verabschiede dich von dem Gedanken, dass Fußball einfach ist! Am Ende hat immer der langfristigen Erfolg, der an der Seitenlinie das größste Gehirn hat, der als Trainer und Manager die Gesetze des Fußballs am besten versteht.

    You like think being simple, das ist der richtige Satz!

    Aber von den großen Zusammenhänge und der nachhaltigen Arbeit im Frauenfußball verstehst du nichts!
    Solche Leute wie du sind die Fans, die Siggi Dietrich beim FFC Frankfurt haben will, weil sie immer denken: Boah, soviele neue Superstars, damit gewinnen wir alles. Am Ende wundern sie sich, dass sie nichts gewinnen, weil sie einfach zu eindimensional gedacht haben!
    Und das nächste Jahr kauft man noch mehr „Stars“, die Fans fallen wieder darauf rein und so geht es immer weiter.

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  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:
    „Das Problem, was man bei den Frauen hat, ist, dass die Stadien sowieso meist sehr leer sind und es noch nie ein ausverkauftes Spiel gab.“

    Ach was, lüg doch nicht! Frankfurt-Potsdam war letzte Saison ausverkauft! 😛

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  • Sheldon sagt:

    @FFFan: Stimmt, 1 Spiel! Jedes Jahr gibt es 132 Bundesligaspiele. Was für eine Quote!

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  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    Stimmt genau was FFFan schrieb, mit 5200 Zuschauern ist das Brentano ausverkauft gewesen, was Töppi auch ganz stolz verkündete!!!

    Selbst das KARLI war schon 3-4 Mal ausverkauft, unter anderem beim Spiel gegen Frankfurt, Djurgarden, Essen und wahrscheinlich auch Duisburg!!!

    Aber wie schon geschrieben ist die Größe nicht der springende Punkt, sondern eher die Qualität und die Ausstattung der Spielstätten, sowie dessen Erreichbarkeit mit ÖPNV und Parkmöglichkeiten!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: In der BL kann Potsdam noch nicht ausverkauft gewesen sein, weil es 10.000 Zuschauer fasst und der Rekord bei irgendwo 8000 liegt.

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  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    Das ist halt Dein Problem, daß Du die Spiele nur vom Ergebnis her kennst!!!

    Vor dem Umbau paßten eben nicht wirklich so viele Zuschauer rein!!!
    Gegen Djurgarden und Essen waren die Ränge schon fast überfüllt, als der Stadionsprecher meinte, daß man noch etwas zusammenrücken solle, denn draußen ständen noch einige hundert Leute, die auch noch rein wollten!!!
    Durch die Baumaßnahmen gingen dann sowieso nur noch etwa 7000 Zuschauer rein, da eine Tribühne komplett, und eine zum Teil gesperrt war!!!
    Es war audverkauft, glaube mirs einfach!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Gut, aber das sind dennoch nur Ausnahmen! Wenn ich mir anschaue, wie das in Essen aussieht, da sitzen überhaupt nur Zuschauer auf der Haupttribüne und da sind auch massig Plätze frei!

    Übrigens, 1:0 für Essen nach einem Freistoß von M. Hoffmann ins TW-Eck!

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  • laasee sagt:

    The stadium is not yet completer?…..machines behind the goal on the left.

    One immediate benefit is that the tv visual presentation is much better (not the commentator).
    This is encouraging.

    Oh, super goal for the first in the new home.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Hinter dem Tor stehen noch die Bagger. Aber wenn du mal manche Kameraeinstellungen anschaust, siehst du, dass die komplette Tribüne hinter dem anderen Tor und gegenüber der Haupttribüne leersteht!

    Gütersloh führt 3:0, Essen nach Elfmeter für Frankfurt (Behringer 1:1, Weiß hatte die Ecke) und Abstauber Hoffmann mit 2:1!

    Hier und da gehen beide Teams sehr ruppig zu (Essen und Frankfurt).

    Jetzt 2 Wechsel bei Frankfurt: Huth und Wich für Thunebro und Behringer. Wohl ein 3-5-2 nun! Möglicherweise hat Kahlert aus dem 1. Spiel doch ein bisschen was gelernt!

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  • Sheldon sagt:

    3:1 Hartmann nach Kapitalfehler von Peter! Verstolpert den Ball als letzte Verteidigerin und Hartmann mit nem 20-Meter-Lupfer!

    Wie geil, Frankfurt nun nur 4. in der Tabelle^^

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  • be sagt:

    Dass in Essen heute nur eine Tribüne (Kapazität 3500) geöffnet sein wird, wurde bereits vorab kommuniziert: http://www.sgs-frauenfussball.de/?p=11869

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  • laasee sagt:

    Super start in the new home for Essen. A deserved victory.
    Now all factors increase – team morale, club status, more fans.
    It is an incremental process and today was a very good beginning.

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  • Sheldon sagt:

    Es wollte mir ja keiner glauben, aber Frankfurt fliegt diese Saison mal richtig auf die Schnauze!

    Essen heute ganz stark und abgeklärt! Eigentlich muss man alle loben, aber ganz besonders ausgezeichnet haben sich heute Lisa Weiß, die immer auf dem Posten war und beinahe sogar den Elfmeter gehalten hätte, und Melanie Hoffmann:

    Wenn die Frau so weitermacht, wird sie der Stanley Matthews im Frauenfußball – sie wird 38, wirkt aber noch genauso fit wie mit 22, 23! Sie ist für Essen unbezahlbar: Defensiv dirigiert sie dort ein taktisches Bollwerk mit aggressivem Pressing, offensiv glänzt sie sowohl als Regisseurin und Vollstreckerin! Dazu schlägt sie 1A-Standards. Man sieht, dass sie der rechte Arm vom Trainer ist.

    Bei Frankfurt spielen sehr, sehr viele gute bis sehr gute Einzelspielerinnen, die viel mehr könnten, wenn man sie nicht nur in dieses starres System pressen würden. Gerade bei Bajramaj hat man das gesehen. Sie steht da als „10“ und macht ihre Sache gut, aber man merkt, dass sie viel mehr könnte, wenn sie mehr Räume hätte!

    Besonders negativ aufgefallen sind mir Kulig, die viele Fehlpässe gespielt und das 1:0 verschuldet hat, auch Laudehr und Bretigny haben einfach versagt heute.

    Ich hoffe, wir haben noch viel Spaß mit Essen und ich wäre wirklich für mehr Liveübertragungen, denn das Spielerische Niveau ist einfach so dicht, dass es schade wäre, nur ein Spiel zu übertragen!

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  • Jennifer sagt:

    Ist ja schön, wenn das Stadion in Essen so über den grünen Klee gelobt wird, aber hatte da niemand Zeit mal die Markierungen ordentlich zu weissen?

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  • laasee sagt:

    „Wenn die Frau so weitermacht, wird sie der Stanley Matthews im Frauenfußball – sie wird 38, wirkt aber noch genauso fit wie mit 22, 23!“

    Age is no barrier for class and quality.

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  • gerd karl sagt:

    sheldon 1150 zuschauer sind sehr gut für essen, es sieht natürlich etwas leer aus bei einer kapazität von 20000.

    das machen andere vorteile wieder wett, neue kabinen, kraftraum, behandlungsraum und so weiter und für lau, das stadion zahlt die stadt, ist das schon sehr schön.

    frankfurt, duisburg und bad neuenhar würden sich die finger ausreissen für so ein stadion.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Es liegt in der Natur des Menschen, dass das Leistungsvermögen des Menschen zwischen 25 und 30 auf dem Höhepunkt ist. Danach baut der Körper nunmal sukzessive ab. man hörte auch im Interview, dass sie einiges an mehr Leistung aufbringen muss, um diese Leistung zu bringen.
    Ich bin allerdings enorm fasziniert von ihr, eine solche Spielerin gibt es heute sonst nicht mehr und die fehlt Frankfurt vehement!

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  • laasee sagt:

    „frankfurt, duisburg und bad neuenhar würden sich die finger ausreissen für so ein stadion.“

    Yes and not only other German clubs but the majority of clubs in Europe.

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  • Sheldon sagt:

    @gerd karl: Da magst du Recht haben. Die Technik eines solchen Stadions ist nicht zu verachten, und ich muss sagen: Spielt Essen so weiter wie gestern, dann könnte sich dieses Stadion auch atmosphärisch bald lohnen.

    Dennoch sehe ich auch die Nachteile. In einem kleinen 2000 Zuschauer fassenden Stadion kann man bereits mit 1000 Zuschauern Hexenkesselstimmung erzeugen. Diese Stimmung kann im Abstiegs- oder Meisterkampf entscheidend sein.
    Das ist ja auch der Grund, wieso beispielsweise St. Pauli immer noch am Millerntor spielt und wieso auch die FSV Mainz-Fans dem neuen Stadion sehr abgeneigt waren!

    Lassen wir uns aber überraschen, was Essen daraus macht!

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  • laasee sagt:

    „Dennoch sehe ich auch die Nachteile. In einem kleinen 2000 Zuschauer fassenden Stadion kann man bereits mit 1000 Zuschauern Hexenkesselstimmung erzeugen.“

    Look at it this way.
    Potentially, Essen have a very good season and the result of the last home game decides if they qualify for CL (or become Buli Champions).
    They get 10,000 fans for that game. It is only 50% of the stadiums capacity.
    However, the old stadium would only allow some 3,000 fans.
    Therefore, 7,000 more fans are able to see the game and many will be back to watch Essen in the following season.
    It is about incremental progress. But the club need to have the facilities to accomodate fans.

    The same scenario applies to the possibility of Essen reaching the semi-final of the DFB-Pokal.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Okay, gehen wir davon aus, dass 10.000 Fans das letzte Spiel sehen wollen, was für den Ruhrpott eine enorme Menge sein würde (zumal das letzte Heimspiel gegen Sindelfingen stattfindet).

    Im neuen Stadion wäre das irgendein vorübergehender BuLi-Rekord, der in 2, 3 Jahren wieder eingestellt wird.

    Im alten Stadion musst du dir nur einmal das Szenario vorstellen: 3000 Zuschauer fasst das Stadion und 7000 stehen davor. Das wäre überwältigend. Oder hast du schon jemals eine Meterlange Schlange vor einem Stadion gesehen? Beziehungsweise wäre das Stadion zwar bereits 2 Wochen vorher ausverkauft und man hätte ein riesiges Public Viewing veranstaltet.
    Und glaub mir, sobald du als Fußballfan einmal vergeblich gewartet hast vor einem Stadion (noch dazu bei einem Spiel gegen 2.klassige Amateure), was wirst du tun?
    Wirst du nach Hause gehen und nie wieder kommen? Oder wirst du nicht um so früher dir deine Karte kaufen beim nächsten Mal, um ja nicht wieder ein solches Spiel zu verpassen?

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  • laasee sagt:

    „Okay, gehen wir davon aus, dass 10.000 Fans das letzte Spiel sehen wollen, was für den Ruhrpott eine enorme Menge sein würde“

    Not many people live there?

    Game 21 – Essen – Sindelfingen
    Game 22 – Frankfurt – Bayern

    I predict that there will be more fans in Essen than at Brentanobad.

    We can argue endlessly about this matter but fan statistics at the end of the season will provide the worth of the new stadium.

    (ps. it would have been better PR if the entire stadium had been built before the season started.)

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Lassen wir uns einfach überraschen! Solange die Fans in Essen damit zufrieden sind und Essen sich mit den Mieten nicht verschuldet, ist ja alles okay!

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  • laasee sagt:

    Only 4 games have been played but in each game there have been over 1,000 fans.

    Essen – 1152
    Frankfurt – 2370
    Gutersloh – 1315
    Sindelfingen – 1050

    That is a good start.

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  • Sheldon sagt:

    Natürlich ist das ein guter Start. Aber ich denke, das liegt gerade auch an den Spielverlegungen. Beispielsweise denke ich mal, dass in Essen auch viele Duisburg- und Leverkusen-Fans waren, die nunmal nicht zu ihren eigenen Teams gehen konnten!

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