U20-WM: DFB-Elf zieht souverän ins Finale ein

Von am 4. September 2012 – 14.18 Uhr 18 Kommentare

Angeführt von einer starken Dzsenifer Marozsán hat die deutsche Nationalelf mit einem klaren Sieg gegen Gastgeber Japan das Finale der U20-WM erreicht. Dort geht es am Samstag, 8. September, (ab 12.15 Uhr live auf Eurosport) in einer Neuauflage des Vorrundenspiels gegen die USA, Japan spielt gegen Nigeria, das den USA mit 0:2 unterlag, um Platz 3 (live ab 8.30 Uhr auf Eurosport).

Beim 3:0 (3:0)-Sieg vor 28 306 Zuschauern, darunter Frauenfußball-Direktorin Steffi Jones, im Nationalstadion von Tokio erwischte die DFB-Elf einen Auftakt nach Maß.

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Leupolz sorgt für Blitzstart
Denn nicht einmal eine Minute war gespielt, da schüttelte Marozsán unweit der Mittellinie drei Gegenspielerinnen ab und legte den Ball zentimetergenau in den Lauf von Melanie Leupolz, die nach nur 56 Sekunden mit einem platzierten Schuss für Jubel im deutschen Lager sorgte (1.).

Marozsán mit Gefühl
Die DFB-Elf stand kompakt und arbeitete konzentriert in der Defensive, so dass das Aufbauspiel der Japanerinnen nicht zur Entfaltung kam. Und noch nicht einmal eine Viertelstunde war gespielt, da baute Marozsán mit einem geschickten Heber die Führung aus, nachdem sich Japans Abwehrspielerin Shiori Kinoshita nach einem weiten Schlag von Leonie Maier verschätzt hatte (13.).

Melanie Leupolz

Melanie Leupolz brachte die DFB-Elf nach nur 56 Sekunden in Führung © Nora Kruse / ff-archiv.de

Sechster Turniertreffer für Lotzen
Nur sechs Minuten später zappelte der Ball erneut im Netz der Japanerinnen, Lena Lotzen gelang nach Ecke von Marozsán per Kopf das 3:0 und ihr bereits sechster Turniertreffer (19.). Die Japanerinnen kamen kaum einmal gefährlich vor das deutsche Tor, ein Kopfball von Mina Tanaka war die einzige Chance der Asiatinnen in der ersten Halbzeit (21.), doch die deutsche Mannschaft hatte die Partie unter Kontrolle.

Japan mit mehr Schwung
Die Japanerinnen kamen allerdings mit mehr Schwung aus der Kabine, bei der DFB-Elf ließ ob der Drei-Tore-Führung die Konzentration ein wenig nach. Torhüterin Laura Benkarth konnte sich bei einem Schuss von Asuka Nishikawa auszeichnen (52.), im Gegenzug ging ein Leupolz-Schuss aus 18 Metern nur knapp über das Tor.

Benkarth hält die Null
Die Gastgeberinnen agierten weitaus druckvoller als in Halbzeit eins und kamen folgerichtig zu weiteren Chancen, Hanae Shibata traf jedoch aus aussichtsreicher Position den Ball nicht richtig (61.). Auch die eingewechselten Kumi Yokoyama und Ayaka Michigami kamen einem Ehrentreffer nah, doch Benkarth war auf dem Posten (74.). Kathrin Hendrich hätte das Ergebnis für die DFB-Elf in der Schlussphase in die Höhe schrauben, doch sie traf den Ball nicht richtig (84.) und so blieb es beim 3:0-Sieg, der durch drei Treffer binnen 19 Minuten unter Dach und Fach gebracht wurde.

Zufriedene Meinert
„Ich bin stolz auf meine Mannschaft und freue mich sehr, dass wir im Finale sind“, so Meinert. „Ich bin sehr zufrieden mit der Einstellung, die meine Mannschaft in diesem Spiel gezeigt hat. Wir haben uns diesen Sieg und den Einzug ins Finale hart erarbeitet. Ich muss dem kompletten Team ein großes Kompliment machen. Alle haben defensiv hervorragend gearbeitet, und nur so war es möglich, gegen die Japanerinnen zu bestehen. Wir haben uns das Finale verdient. Es macht einfach Spaß, mit dieser Mannschaft zu arbeiten und Erfolg zu haben.“

Erneut gegen die USA
Die deutsche Mannschaft ist weiter ohne Gegentreffer im Turnier und wird nun zum zweiten Mal im Turnierverlauf auf die USA treffen, gegen die zum Abschluss der Vorrunde ein 3:0-Sieg gefeiert werden konnte.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

18 Kommentare »

  • Guido sagt:

    Egal wie das Turnier ausgeht, Maren Meinerts U20 ist einfach großartig. Klasse auch, dass die Spielerinnen mit diesem für sie ungewohnten Flutlicht-Spiel vor großer Kulisse so gut klar gekommen ist. Glückwunsch nach Japan!

    Wobei die Mannschaft mit ihren Leistungen, der Rekord-Siegesserie und den 15:0 Toren in 5 Spielen bisher so souverän aufgetreten ist, dass sie nun wohl als Favorit in das Finale gehen wird und dass ein zweiter Platz wohl schon als Enttäuschung empfunden würde.

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  • frosti sagt:

    Gleich 2 gute Nachrichten!

    Mit einer neuerlich in allen Mannschaftsteilen überzeugenden Leistung sicher das Finale erreicht.

    Und dann noch gegen den leichteren Gegner USA.
    Diese haben die für uns gefährlichere Mannschaft Nigerias – lauf- und kampfstark und zudem mit z.T. grenzwertiger Härte, die unsere Mädchen durchaus hätte beeindrucken können (.s. Ghana) – aus dem Weg geräumt.

    Die US-Girls haben sicherlich den typisch amerikanischen „Spirit“, was sie immer in einem Finale gefährlich macht.
    Sie sind aber – insgesamt betrachtet – unseren Mädchen sowohl technisch als auch läuferisch unterlegen. Insbesondere müssen unsere Mädchen auch bei dieser US-Abwehr eigentlich keine Angst haben.

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  • Andreas sagt:

    Endlich mal eine eigene und größere Meldung auf Spiegel.de zu unserer Mannschaft:

    http://www.spiegel.de/sport/fussball/u20-wm-deutschland-zieht-ins-finale-ein-a-853847.html

    Bisher war das immer in so einer Sammelmeldung versteckt. Hoffentlich hat das auch positive Auswirkungen auf die Quote für das Endspiel. Wäre ja schon, wenn es noch einen kleinen Schub für den Frauenfußball gibt. Dann müssen sie nur noch gewinnen.

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  • Ralf sagt:

    Jetzt müssen sie einfach nochmal die Leistung aus der Vorrunde gegen die USA abrufen..und dann klappt 🙂

    Welch herrliche Spielzüge dabei waren – technisch hochbegabte Mädels haben wir da.
    Die Zukunft der Natio ist top abgesichert!

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  • wrack sagt:

    Die Meinert-Girls haben heute erneut bewiesen, dass sie ein hoher Wechsel auf die Zukunft des deutschen FF sind. Maros wohl bestes Spiel bisher und endlich hochverdient ihr erstes Tor, Lenas sechster Treffer und Melanie hat auch schon drei. Und noch immer kein Gegentor…Nach nur 19. Minuten schon 3:0 – sozusagen KO in der ersten Runde.
    Kaum zu glauben, dass die deutsche Mannschaft gegen die USA unterliegt und trotzdem äußern einige Zuschauer ein ängstliches Gefühl. Vielleicht liegt die Ursache für die Angst, dass es doch anders kommen könnte, in dem Gefühl, dass das deutsche Team diesen Titel nach den gezeigten Leistungen am meisten verdient hätte und die Enttäuschung deswegen besonders groß wäre ?
    Natürlich kann man jedes Fußballspiel verlieren, aber die Mädels haben doch jetzt schon gewonnen – viele Herzen !

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Man-o-man, wie musste ich mir doch das Gesicht nach dem Spiel eincremen!
    Wieso? Na, vom vielem Augenreiben wurde es ganz wund, und das die Schenkel vom vielen Draufklopfen dick wie eine dt. Eiche wurden, sei auch noch erwähnt! 😀
    Hin und weg, so ungefähr war meine Gefühlslage von dem, was mir da an nahezu Unglaublichem auf dem Rasen per TV entgegensprang (Danke, Eurosport!). Seltenst gesehene Effizienz eines dt. Teams, durchsetzt von traumhaften Spielzügen inkl. herrlichen Torabschlüssen!
    Schade nur, dass nach dem 3. Tor die Dominanz zwar noch da war, aber das Zwingende ging um Einiges verloren. Die 2. HZ. zeigte zwar noch hochmotivierte Nadeshikos, aber wir liessen sie auch plötzlich spielen. Dinge, die noch in der HZ zuvor problemlos funktionierten, waren wie weggewischt. Zum Glück gelang kein Gegentor…
    In der Frage der taktischen Einstellung wurde mir sofort klar was hier abgeht, man will unter keinen Umständen das VF-Aus der A11 aus der Heim-WM kopieren!
    Nun kommt es zum erneuten Prestigespiel USA-DEU, und obwohl die Karten neu gemischt werden, sollte der Titelverteidiger -anwärter Nr.1 sein – also bitte eine Bestätigung des deutlichen Sieges aus der Gruppenphase und dann den Pokal hochhalten! „Beste Spielerin“ und „Beste Torschützin“ am besten gleich mit einvernehmen!

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  • Guido sagt:

    Ich hoffe jetzt bloß nicht, dass irgendein anderer ausländischer Fußballverband – z. B. der amerikanische – nach der WM auf die Idee kommt, dem DFB Maren Meinert abzuwerden …

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  • Matthew sagt:

    Auch wenn bei mir die Enttäuschung groß ist, Glückwunsch an Deutschland. Sehr starke Vorstellung, vorne tödlich und das japanische Spiel erfolgreich erstickt.

    Japan war in Hälfte eins in der Verteidigung ganz schwach, zudem haben sie sich immer verdribbelt und so die Bälle verloren. Es ist schade, ein so talentiertes Team vor allem taktisch so verlieren zu sehen. Nichtsdestotrotz werden sie hoffentlich daraus lernen und in Zukunft es schaffen, den japanischen Fußball entscheidend zu verstärken – Potential ist reichlich vorhanden.

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  • Jan sagt:

    Unsre U20-Mädels spielen sehr konzentriert u. solide, strahlen Spielfreude aus, treffen – vor allem auch intuitiv – meist immer die richtigen Entscheidungen, treten selbstbewusst auf ohne überschwenglich zu werden u. das Ziel aus den Augen zu verlieren; man traut ihnen zu, Tore auch mal erzwingen zu können.

    Und sie stellen’s schlauer an als im VF d. U17-WM 2010, wo es in der andauernd mit 21 Spielerinnen zugestellten gegnerischen Hälfte einfach enorm schwierig war, ausreichend u. aussichtsreiche Torchancen zu kreieren.

    Gefühlte […] Endspiel-Chancen: 75% zu 25%. Selbst wenn sie am Sa. einen schlechten Tag erwischen und es mit dem Titel nicht klappen sollte, haben sich unsre Spielerinnen bei dieser U20-WM in die Herzen gespielt! 🙂


    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • wolle sagt:

    Ich habe mir gestern Abend das Spiel zeitversetzt angeschaut. Und obwohl ich das Ergebnis kannte habe ich mir auch verwundert die Augen gerieben. Zunächst einmal wie ich die dt. Aufstellung gesehen habe, da wurde ja wieder kräftig rotiert. Und dann so ein überlegenes Spiel, zumindest in HZ1. Ich möchte gar keine Spielerin herausstellen, das war eine ganz starke geschlossene Mannschaftsleistung. Bis auf eine, Maroszan. Wahnsinn wie Sie im Mittelfeld geschaltet und gezaubert hat.
    Der Unterschied zu Japan und den anderen Teams ist glaube ich einfach, dass der Kader in der Breite gleich stark ist. Meinert hat wenigstens 17 gleichwertige Feldspieler, die Sie alle bedenkenlos von Anfang an bringen kann. Dadurch wird man für den Gegner natürlich unberechenbar. Jede Spielerin ist technisch versiert und der Ball ist Ihr „Freund“. Das gibts bei der N11 von Neid nicht! Gratulation an das Team noch einmal für eine starke Leistung

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  • waiiy sagt:

    Großes Lob an Maro! Sie hat sich nach der durchwachsenen Leistung im 1. Gruppenspiel (was auch ich kritisiert hatte) immer mehr in die Mannschaft und ins Turnier gespielt. Jetzt ist sie die Lenkerin des Spiels. Ihr gelingen die meisten Sachen und sie zieht sehr viel Selbstvertrauen daraus. Das spürt man. Da klappen dann auch solche Tore, wobei die Vorlagen in meinen Augen deutlich wichtiger sind.

    Von dieser Steigerung Maro’s profitiert vor allem Lena Lotzen, die vorn immer besser aussieht, was eben an der gestiegenen Passgenauigkeit liegt.

    Die Spielerin der letzten beiden Spiele ist für mich dennoch Melanie Leupolz. Sie macht rechts wie links genauso viel Druck und ist in meinen Augen kaum noch wegzudenken. Da war auch ein deutlicher Leistungsunterschied zur rechten Seite (Nicole Rolser) gestern zu sehen.

    Begeistert bin ich auch weiterhin von der Defensive. Klar unterlaufen da auch mal Fehler, wenn der Gegner (wie Japan in der 2. Halbzeit) Druck macht. Aber da kämpft Eine für die Andere und man merkt, dass es von Benkarth bis Simon (bzw. gestern Jäger) nicht nur um den Gewinn des Spiels oder des Turniers geht sondern mittlerweile auch darum, das ganze Unternehmen ohne Gegentor über die Bühne zu bringen. Unglaublich, welcher Ehrgeiz da in der Nachspielzeit beim Stand von 3:0 noch da ist. Ich drücke ihnen die Daumen, dass es klappt.

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    Was mir noch aufgefallen ist, war die Foul-Statistik Ende der 1. Halbzeit: 5:0 für Deutschland. Daran sieht man, dass die Mannschaft durchaus auch mal körperlich hart dagegenhalten kann, wenn man dem spielerisch guten Gegner den Schneid abkaufen will. Darunter waren keine harten Fouls, die zu Verwarnungen führten. Das war sehr clever gemacht. Da zeigt sich, dass sich die Spielerinnen täglich mit Gegnern wie Behringer und Co. messen, die vollen Körpereinsatz bringen.

    Das ist auch der Grund, warum ich gegen die USA, die natürlich anders als im letzten Gruppenspiel auftreten werden, keine Bange habe.

    waiiy

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  • nowornever sagt:

    die auswertung des spieles hinsichtlich der ballkontakte der einzelnen spielerrinnen ist mir nicht bekannt, aber es würde mich nicht überraschen, wenn maro mit zu den spielerinnen im deutschen team gehörte, die die wenigstens ballkontakte hatten.

    zumindest kam es mir (nicht nur gestern) so vor … und ich habe (öfters) das gefühl, eine spielerin mit solch einem potential und spielverständnis müsste eigentlich noch viel mehr mit in das spiel eingebunden werden.

    klar hängt das auch viel von der spielerin selbst ab … von der art&weise z.b. wie man sich ‚bewegt‘ etc … und doch denke ich müsste man sie mehr ‚zwingend‘ in das spiel einbinden.

    und hierbei frage ich mich, ob die position, die sie momentan einnimmt (hängende spitze, oder wie immer man es benennen mag) nicht einen tick zu offensiv ist … und sie etwas mehr zurückgezogen, im zentralen mittelfeld, nicht noch viel mehr zur entfaltung kommt(?)

    eine knipserin ist (& wahrscheinlich wird) sie eh nicht … absolute torgefährlichkeit, ist eines der wenigen privilegien, die man ihr nicht unterstellen kann ;))

    aber, z.b. in der possition eines andrea pirlo … ständiges zirkulieren (ohne viel stress;)) aber mit einem wahnsinnsauge … und immer present für das jeweilig notwendige …

    so in etwa … könnte ich mir sie (auch) sehr gut vorstellen …

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  • Andreas sagt:

    Da scheinen ja dann auch für die N11 wieder erfolgreichere Zeiten auf uns zuzukommen. Hoffentlich schaffen einige Spielerinnen aus der U20 den Sprung in die N11. Insbesondere in der Defensive gibt es da ja einige Baustellen. Sowohl links wie rechts haben mich weder Bianca Schmidt noch Verena Faisst überzeugt. Und auch in der Innenverteidigung gibt es ja einige Schatten. Vielleicht ist es dann auch möglich, Babett Peter in die Innverteidigung zu nehmen. Hoffentlich probiert SN die eine oder andere in der Vorbereitungszeit zur Euro 2013 aus.

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  • FFFan sagt:

    Großartige Leistung der deutschen U20-Frauen! Zum ersten Mal bei diesem Turnier ist es einer Mannschaft gelungen, das Kombinationsspiel der ‚Young Nadeshiko‘ über die gesamten 90 Minuten effektiv zu unterbinden. Mit einer klaren taktischen Ausrichtung sowie einer disziplinierten und engagierten Leistung des gesamten Teams wurde dem -vor dem Spiel leicht favorisierten- Gastgeber ‚der Zahn gezogen‘. Die DFB-Elf agierte aus einer kompakten Defensive und machte im Mittelfeld konsequent die Räume eng. Die japanische Spielerin am Ball wurde meist von drei deutschen Spielerinnen umringt und nach Balleroberung wurde blitzschnell umgeschaltet – auf diese Weise wurden die ersten beiden Tore eingeleitet!
    In der 2.HZ spielte Japan zwar druckvoller und hatte mehr Ballbesitz, kam aber mit dem weiterhin dicht gestaffelten und gut verschiebenden Defensivblock der Deutschen nicht zurecht und entwickelte somit kaum Durchschlagskraft. Dass die Meinert-Elf nun selbst offensiv kaum noch Akzente setzte, war wohl der sehr kraftaufwendigen Spielweise geschuldet.
    Der Finaleinzug ist aufgrund der herausragenden taktischen und läuferischen Leistung hochverdient.

    Das Endspiel gegen die USA sehe ich übrigens nicht als ‚Selbstläufer‘. Das 3-0 aus der Gruppenphase hat keine Bedeutung mehr. Die Amerikanerinnen haben sich seitdem enorm gesteigert. Sie verfügen in ihrem Spiel über einige ‚Waffen‘, die damals entweder nicht gezeigt wurden oder noch stumpf waren, inzwischen aber geschärft worden sind.
    Aber wenn unsere Spielerinnen am Samstag genauso fokussiert und diszipliniert zu Werke gehen wie im Halbfinale, bin ich sehr zuversichtlich, dass es mit dem Titelgewinn klappt!

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  • Sheldon sagt:

    Ich tippe mal ganz pessimistisch auf ein 5:0 für Deutschland.

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  • Andreas sagt:

    @Sheldon: Dein „Pessimismus“ wird von mir natürlich mit grün belohnt. Ich würde mich freuen und halte es auch nicht für ausgeschlossen. Wenn die Mannschaft wieder so eine konzentrierte Leistung abruft und bis zum Schluss voll durchzieht, ist ein hoher Sieg durchaus möglich.

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  • Detlef sagt:

    Ich teile die allgemeine optimistische Einschätzung!!!
    Zumal die US-Girls wohl auch gegen Nigeria (habe nur Kurzzusammenfassung gesehen) über weite Strecken des Spieles vieles schuldig blieben, was man von ihnen erwartet hat!!!

    Aber das Spiel hat auch gezeigt, daß man ihnen keinen Raum geben darf, und ständig auf der Hut sein muß!!!
    In einigen Szenen gegen Japan sah die deutsche Hintermannschaft doch ziemlich wackelig aus, hatte aber bisher auch das nötige Quäntchen Glück!!!

    Nach vorne läufts bei Lotzen & Co ohnehin fast wie von selber, und die werden wohl auch dieses Mal mindestens 3 Tore ins Ami-Tor versenken!!!

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