DFB-Elf mit Keßler und Kerschowski

Von am 3. September 2012 – 14.04 Uhr 31 Kommentare

Mit sechs Rückkehrerinnen geht die deutsche Nationalelf in die EM-Qualifikationsspiele gegen Kasachstan am 15. September (ab 15 Uhr live im ZDF) in Karaganda und gegen die Türkei am 19. September (ab 17 Uhr) in Duisburg. Mit dabei sind auch zwei Spielerinnen, die schon eine Weile nicht mehr dem A-Kader angehörten.

21 Spielerinnen hat Bundestrainerin Silvia Neid für die beiden abschließenden Partien der Qualifikation zur UEFA Women’s EURO 2013 berufen, die Teilnahme an den Titelkämpfen (10. bis 28. Juli 2013) hat die DFB-Elf als Gruppensieger bereits sicher.

Der DFB-Kader im Überblick

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Sechs erfahrene Rückkehrerinnen
Wieder im Aufgebot stehen sechs Spielerinnen, die zuletzt gegen Rumänien Ende Mai in Bielefeld ausgefallen waren. Kim Kulig (Kreuzbandriss) kehrt erstmals seit dem Viertelfinale der Frauenfußball-WM 2011 in die Nationalmannschaft zurück. Länger als ein halbes Jahr musste Nadine Angerer (Knorpelschaden im Knie) pausieren. Célia Okoyino da Mbabi (Muskelfaserriss im Oberschenkel), Fatmire Bajramaj (Wadenprobleme), Anja Mittag (Gelb-Sperre) und Tabea Kemme (Schultereckgelenksprengung) sind ebenfalls wieder einsatzbereit.

Ohne Bresonik, Popp und Faißt
Doch die Verletzungsmisere ist nicht überwunden, auch gegen Kasachstan und die Türkei fallen drei Spielerinnen aus: Linda Bresonik nach einer Achillessehnenoperation, Alexandra Popp nach einem Meniskuseinriss und Verena Faißt nach einer Nasenoperation und Problemen mit der Achillessehne stehen noch im Aufbautraining. “Ich hätte die drei natürlich gerne dabei gehabt, aber es macht leider noch keinen Sinn”, so Neid.

Nadine Keßler

Nadine Keßler (li.) bestritt bisher zwei Länderspiele in der A-Nationalelf, hier beim 5:0-Sieg gegen China am 1. März 2010 © Nora Kruse / ff-archiv.de

Keßler und Kerschowski
Dafür erhalten zwei Spielerinnen die zweite Chance, sich im Kreis der Nationalmannschaft zu bewähren: Nadine Keßler vom VfL Wolfsburg hat bisher zwei Länderspiele absolviert und kam zuletzt beim Algarve Cup am 1. März 2010 beim 5:0 gegen China zum Einsatz. Isabel Kerschowski von Bayer 04 Leverkusen weist erst eine Partie im Nationaltrikot auf – am 10. Mai 2007 durfte sie die zweite Halbzeit beim 6:0 gegen Wales in Haverfordwest spielen.

Frei gewordene Positionen
“Die beiden können auf Positionen spielen, die jetzt durch die Ausfälle offen waren”, so Neid. “Sie sind fit und haben von ihren Vereinstrainern gute Leistungen in der Vorbereitung attestiert bekommen. Von daher erhalten sie jetzt die Gelegenheit, sich im Kreis der Nationalmannschaft zu zeigen und für weitere Einladungen zu empfehlen.”

Verzicht auf U20-Spielerinnen
Freiwillig verzichtet die Bundestrainerin hingegen auf die Nominierung von aktuellen U20-Nationalspielerinnen. „Wir haben einige Spielerinnen der U 20-Nationalmannschaft auf dem Zettel. Dzsenifer Marozsan, Lena Lotzen und Luisa Wensing waren ja schon mehrfach bei uns dabei. Aber wir wollen sie nicht gleich wieder auf Reisen schicken. Die Belastung bei der WM ist ziemlich groß.”

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

31 Kommentare »

  • waiiy sagt:

    Gute Entscheidungen! 🙂

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    Wo gibt es denn den vollständigen Kader zu sehen?

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  • Katerli sagt:

    WUNDERBAR FÜR BEIDE EHEMALIGEN TORBIENEN!
    HOFFENTLICH DÜRFEN SIE IHR KÖNNEN AUCH IM SPIEL UNTER BEWEIS STELLEN – EBENSO WIE TABI
    IST VIOLA DENN AUCH DABEI?

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  • Sheldon sagt:

    Kader findet man hier: http://www.doebelner-allgemeine.de/web/daz/sport/detail/-/specific/Kulig-und-Angerer-kehren-ins-DFB-Team-zurueck-636694889

    Gegen Türkei sollte man mit der Aufstellung anfangen:
    Schult – Peter, Bartusiak, Henning, Kemme – Kulig, Odebrecht – Bajramaj, Keßler, Mittag – Celia

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon:

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  • Nico sagt:

    Potsdam zu verlassen erhöht offensichtlich die Chancen, wieder in die Nationalmannschaft berufen zu werden 😀

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  • Horschd sagt:

    Trotz der benannten Ausfälle hat der Kader durch die Rückkehrerinnen m.E. eher an Stärke gewonnen, als verloren.

    Freut mich für Kimmi, dass sie durch die lange Vorbereitung ausreichend Zeit hatte sich behutsam (und doch konsequent) wieder in den Kader zu spielen !!

    @Sheldon
    Der link zum kompletten Kader ist im Artikel schon komfortabel eingebettet !?

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  • waiiy sagt:

    @Nico: Ich denke, das hängt eher damit zusammen, wie Schröder Spielerinnen verpflichtet. Er sucht sich Spielerinnen aus, die er entwickeln und verbessern kann und die in seinen Augen Potential haben.

    Und dann ist es der Werdegang, dass die Spielerinnen (aus unterschiedlichsten Gründen) nach ein paar Jahren wieder woanders hin wechseln. Aber die Entwicklung haben sie genossen und diese bringt sie in die N11.

    Bei Kessy ist es auch so, dass sie das 1. Jahr in Wolfsburg extrem weiter gebracht hat und dass sie zu Potsdamer Zeiten verletzungsbedingt nicht N11 spielen konnte.

    Bei Isy ist es so, dass sie erst in der 2. Hälfte 2011/2012 konstant zum Einsatz kam, sodass eine frühere Nominierung nicht gerechtfertigt war.

    Deine Behauptung ist sicher gut zum Sticheln gegen Silvia Neid bzw. andere Clubs und mit ihr koketieren die Turbine-Anhänger (mich einbegriffen) auch immer wieder mal. Aber oft gibt es auch recht objektive Gründe.

    Nichtsdestotrotz freue ich mich, dass die Beiden wieder online sind in der N11 und dass ihre Entwicklung Früchte trägt, weil sie eben spielerisch und auch menschlich klasse sind.

    waiiy

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  • Detlef sagt:

    Glückwunsch an KESSI und ISY!!!

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  • Katerli sagt:

    war kessi nicht auch in ihrer Potsdamer Zeit wenigstens einmal in der N11? dann kam ihr Verletzungspech. M.E. hatte sie in Potsdam ihren größten Leistungssprung, daran hat sie jetzt in Wolfsburg anknüpfen können. Und bei Isy hatte ich nur die Angst, dass ihr Wechsel zu einer Mannschaft, die eher gegen den Abstieg (erfolgreich, da bin ich überzeugt) als um den Titel kämpft, ihr Aus für die N11 sein könnte. Dass es nun anders kommt, scheint mir eine der positiven Entwicklungen im Denken von SN seit der WM zu sein und freut mich.

    -sieht man sich die Nominierungen an, sind darunter: Eine Potsdamerin und NEUN (!) Spielerinnen, die in Potsdam ihren Durchbruch erreicht hatten. Warum ist das wohl so?

    Sollte man die Diskussion FN – Natio-spielerinnen aus Potsdam nicht mal umdrehen?

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  • metalCORE sagt:

    …es ist doch mehr als offensichtlich, dass Spielerinnen, wenn sie bei Turbine aktiv sind, gern übergangen werden. Gerade jetzt, wo trotz der Pause 2 ehemalige Potsdammerinnen, kaum das sie gewechselt sind, umgehend berufen werden ohne zu beweisen, dass sie im neuen Verein genauso stark spielen.

    Wer das übersieht, macht sich schlichtweg lächerlich. Frau Neid hat, trotz ständiger anderslautender Bekundungen, offensichtlich ein Problem mit Turbine oder Herr Schröder generell.

    Das sah man schon bei Anja Mttag. Obwohl regelmäßig berufen, spielte sie kaum oder wurde spät eingewechselt. Kaum von Turbine weg, steht sie regelmäßig in der Startelf… 😉

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  • Andreas sagt:

    Anja Mittag ist da nicht so ein gutes Beispiel. Sie hatte ihre Leistungsexplosion erst, als sie nicht mehr in Potsdam gespielt hat. Bei den Spielen in der N11 während der Zeit als sie noch in Potsdam war, fand ich sie alles andere als berauschend.

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  • karl sagt:

    @Katerli und @metalCORE : Ich seh das anders. In der Vergangenheit haben in der Nationalelf nur wenige Potsdamer Spielerinnen wirklich ueberzeugt. Naemlich Ariane Hingst und Nadine Angerer und wenige andere teilweise. Woran das lag weis ich nicht, im Verein haben die eigentlich immer alle Superleistungen gebracht. Ich kann nur vermuten dass die vom Potsdamer Training so platt waren dass es fuer die Laenderspiele nicht mehr reichte, oder dass die vielleicht den Trainer(Schroeder) vor Ort brauchten um Leistung zu bringen. 🙂 🙂 .
    Bei den Frankfurter und Duisburger Spielerinnen war das Gegenteil der Fall. Die haben im Verein oft nicht so geglaenzt sind aber in der Nationalelf dafuer oft zu Hoechstleistungen aufgelaufen. Welche Spielrinnen wuerdet ihr denn da als Trainer wohl nominieren und spielen lassen. Wie schon gesagt, das ist alles nur mein Eindruck und meine persoenliche Beobachtung , und ich bin kein wirklicher Experte sondern nur interressierter Zuschauer, aber ohne Vereinsbrille.

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  • Sheldon sagt:

    Sehe ich wie Andreas. Ich glaube, dass sie eine Personalie war, bei der hier die Mehrheit selbst der Potsdam-Fans vor der WM Neid Recht gegeben hätten, sie zuhause zu lassen. Da fehlte ihr einfach einiges an Selbstbewusstsein, und das wäre bei der WM sicher nicht besser geworden.

    Dieses Selbstbewusstsein hat sie sich bei Malmö jetzt geholt. Die schwedische Liga ist bei weitem nicht die Schlechteste, auch wenn sie mit der Ausgeglichenheit der Deutschen vielleicht nicht ganz mithalten kann. Dennoch hat sie dort eine überragende Quote, 17 Treffer in 13 Spielen, und führt damit die Torschützenliste mit großem Abstand vor Chorepheen wie Marta oder auch Bachmann an.

    Für mich gehört eine Anja Mittag in dieser Form in der N11 gesetzt, zumal sie das Dauerproblem auf der linken Außenbahn lösen könnte.

    Desweiteren denke ich, dass es kein Problem von Neid und Schröder ist, sondern dort zwei unterschiedliche Spielphilosophien aufeinandertreffen. Das sieht man ganz deutlich auch im Vergleich zu Kahlert in Frankfurt.
    Das Frankfurter System kommt dem in der N11 sehr nahe, was das taktische Konzept angeht. Es ist sehr starr, eine klare 4er-Kette hinten, eine Strafraumstürmerin vorne, im Mittelfeld zwei Defensive und eine offensive, sowie zwei Flügelläuferinnen. Es ist relativ selten zu sehen, dass bei Frankfurt oder in der N11 während des Spiels großartig rotiert wird, jede Spielerin hat einen festen Platz, einen festen Bereich im Team.
    Bei Potsdam hingegen ist das anders. Schröder gibt nicht viel auf taktische Spielereien, sondern sieht das System, in dem seine Mannschaft spielt, eher als eine Orientierungshilfe für die Spielerinnen an. Insbesondere im Sturm ist das so, da wird zwar am Anfang eine auf links, eine auf rechts und eine in der Mitte aufgestellt, aber am Ende kann nicht wirklich jemand sagen, wer auf welcher Position agiert hat, weil unglaublich viel Rotation im Spiel ist. Die Abwehr ist auch wirklich das, wie sie heißt, dort hinten stehen 3 Ausputzerinnen mit starken Zweikampfwerten drin, ein Zeichen, nicht lange den Ball zu halten, sondern ihn schnell wieder nach vorne zu spielen. Gerade das Spiel mit Libero zeigt, dass Schröder nicht davon ausgeht, dass der Ball lange in der eigenen Hälfte ist und hinten nur eine Spielerin drin lässt, falls doch mal irgendeine Angriffsbemühung der Gegnerinnen durchkommt. Die anderen beiden Abwehrspielerinnen stehen meist sehr hoch und fangen den Ball oft bereits an der Mittellinie ab.
    Im Mittelfeld ist dann das Kreativzentrum. Zwar sind hier die Aufgaben klarer verteilt, doch machen auch sie weite Wege und insbesondere die äußeren Spielerinnen ziehen gerne auch mal mit in die Mitte.
    Das Ganze zeigt, wie wenig die beiden Spielsysteme miteinander vereinbar sind.

    Dass es überhaupt immer mal wieder Spielerinnen aus Potsdam in die N11 geschafft haben, liegt einfach daran, dass sie spielerisch derart stark sind, um auch in einem anderen System zu spielen. Doch zeigen die mäßigen Erfolge von Schmidt und Bajramaj in der N11, dass sie dieses Spielsystem überhaupt nicht gewohnt sind, wozu auch die mangelhaften Leistungen in Frankfurt zu zählen sind.

    Ich für meinen Teil sehe bei dem Personal, was die N11 zur Verfügung hat, das 3-4-3 durchaus als eine überlegenswerte Alternative, einfach, weil man die Spielerinnen dafür hat und weil Schröder denke ich, durchaus bewiesen hat, dass mit den richtigen Spielerinnen dieses System dem 4-2-3-1 deutlich überlegen ist.

    Wäre ich N11-Trainer, ich würde mir die Spielerinnen anschauen und sowohl Spielerinnen für ein 3-4-3 als auch für ein 4-2-3-1 mitnehmen. Durch die Unterschiedlichkeit der Spielsysteme macht man es dem Gegner vollkommen unmöglich, sich auf den Gegner einzustellen und man kann bei der richtigen Aufstellung theoretisch in der Halbzeit sogar von einem aufs andere umstellen.
    Das größste Mittel, was man im Fußball haben kann, ist, den Gegner reaktionsunfähig zu machen, und das würde so ein Systemspektrum unweigerlich hervorrufen!

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  • Winter sagt:

    Hier muss man mal einigen den Zahn ziehen. Anja Mittag war auch in Potsdam schon überragend!!! Innerhalb einer langen Vereinszeit mal eine Verschnaufpause einzulegen ist völlig normal. Ich kenne keine Spielerin die 5-6 Jahre auf Top-Niveau spielt. Auch in Malmö würde bei längerer Zugehörigkeit eine Phase kommen in der es mal nicht so läuft. Trotzdem gilt, egal wo Anja M. ist, sie ist insgesamt immer TOP!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Winter: Es gab eine zwei Phasen, in denen Mittag richtig stark war, und das war zwichen 2004 und 2006, als sie zusammen mit Wimbersky und Pohlers einen unwiderstehlichen Traumsturm darstellte, sowie 2009 bis 2011, wo sie zusammen mit Nagasato und Bajramaj brillierte.

    Und dennoch waren ihre Torquoten nicht derart überragend wie zur Zeit in Malmö! Sie traf immer zwischen 15 und 20mal in einer Saison, das hat sie jetzt schon beinahe nach der Hälfte der Saison. Insofern ist es nur recht und billig zu sagen, dass ihre N11-Nominierung mittlerweile durchaus gerechtfertigt ist, zumal sie bewiesen hat (anders als viele Turbinen), dass sie sowohl mit dem Potsdamer als auch einem anderen System zurechtkommt, und das zeichnet sie in besonderem Maße aus!

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  • Winter sagt:

    Mittag war in Potsdam nicht nur Stürmerin, sondern insbesondere auch Vorbereiterin.
    Sie hat sich nicht als diejenige verstanden, die die beste in der Torschützenliste werden muss, sondern wie kann ich der Mannschaft zu optimalen Erfolg verhelfen!

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  • Sheldon sagt:

    @Winter: Dennoch, sie stand auf dem Platz als Stürmerin und spielte diese Position auch in der N11, und zwar als Mittelstürmerin.

    Das ist es, was ich oben schon ansprach! Mittags Position bei Potsdam gab es in der N11 überhaupt nicht, ich weiß nicht, ob es sie überhaupt gibt. Potsdam spielt ein System, das nur Potsdam eigentlich spielen kann. Bernd Schröder hat 40 Jahre daran gearbeitet, dieses offiziell als 3-4-3 deklarierte System voll und ganz auf seine Bedürfnisse umzuformen. Sieht man Potsdam zu, ist da kein klares System erkennbar, doch jeder weiß, wie er zu laufen und zu stehen hat. Das ist Fußball in Perfektion, denn er ist frei von jeglichem Systemzwang.

    Dass es Mittag nun geschafft hat, sich umzustellen und dabei auf der Position, auf der sie in der N11 spielt (MS oder LA) Tore zu schießen, und zwar eine Quote, die einmalig in Europa ist (Celia hätte sicherlich auch diese Qualitäten, doch die Vereinsstärke reicht dafür nicht).
    Deswegen ist die Nominierung in die N11 zu diesem Zeitpunkt auch gerechtfertigt, zu einem früheren Zeitpunkt war sie dort zu sehr beschnitten durch das starre System.

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  • waiiy sagt:

    Ich denke, dass es bei Anja das Selbstbewusstsein aus Malmö und die neue Position (mehr rechts) in der N11 ist, die sie dort so wirkungsvoll werden lässt.

    Das ist auch der Grund, warum ich mich für Isy freue, ihr aber keine große Karriere in der N11 zutraue, weil sie weder vorn (wg. Celia und Alex) noch rechts (wg. Anja) große Chancen hat.

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Anja mehr rechts? Ich würde eher sagen, mehr links! Rechts ist Lira gesetzt und das ist gut so! Mittag löst das Problem auf Linksaußen, außerdem glaube ich, steckt hinter ihren guten Leistungen in der N11 noch was ganz anderes:
    Mit Bajramaj (ihrer alten Teamkollegin) und Celia kann sie wieder so spielen wie in Potsdam. Celia ist auch eher eine Systemunabhängige Spielerin, die diese Rotation sehr gut mitmachen kann. Mittag kann wieder ihre für mich immer noch undefinierbare Position einnehmen, genauso wie Bajramaj und Celia.

    Das ist einfach eine Waffe, denn alle drei spielen so intelligent, so harmonisch, dass sie kein Spielsystem brauchen, sondern sich blind verstehen!

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Schau Dir bitte noch einmal die letzten Länderspiele an und resümiere, wo Anja eingesetzt wurde (im Gegensatz zu der links spielenden Behringer).

    Dass heißt nicht, dass Anja vielleicht links besser wäre. Aber ich sprach davon, wo sie einsetzt wird aus Silvia Neids Sicht (sie ist übrigens die Trainerin, die das bestimmt).

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    Laut Aufstellung hat sie rechts gespielt, ja, doch die Aufstellung auf dem Blatt entsprach nicht der Realität auf dem Platz. Die Spielformation nahm in letzter Zeit immer öftter die Züge eine 4-3-3 ein, in dem Behringer sehr weit zurückhängend im Mittelfeld gespielt hat und eigentlich mehr eine linke defensive Mittelfeldspielerin abgab anstatt eine Linksaußen. Vorne haben je nach Wahl Bajramaj, Celia und Popp/Mittag herumgewirbelt.

    Beim Spiel gegen Kasachstan gab es sogar diesen Positionsbezogenen Wechsel und Mittag agierte direkt auf der linken Seite. Du kannst also nicht behaupten, Mittag würde nicht als Option auf links gesehen werden, insbesondere nachdem Behringer sich nun mehr und mehr aus dem Rampenlicht spielt!

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  • FFFan sagt:

    @ waiiy und Sheldon:

    Nach meiner Erinnerung hat Anja Mittag in den Länderspielen des Jahres 2012 überwiegend auf der Position „9“ gespielt, also vor bzw. neben Celia.

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  • waiiy sagt:

    Nein.

    waiiy

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  • Andreas sagt:

    Für das Spiel in Kasachstan ist das ZDF ja inzwischen mit der Live-Berichterstattung abgesprungen (so auf framba.de zu lesen). Ich könnte k….. Jedes noch so armselige Männerspiel wird zur besten Sendezeit übertragen und bei den Frauen reicht es nicht mal für eine Liveübertragung am frühen Nachmittag. Selbst unter der Berücksichtigung, dass es sich nicht mehr um ein wahnsinnig wichtiges Spiel handelt, ist das echt armselig. Da müsste der DFB einfach mehr Druck machen. So wie es aussieht, ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass ein anderer Sender (z.B. ARD oder Eurosport) noch einspringt.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Andreas: Da kann ja das ZDF nichts dafür, wenn vor Ort produktionstechnische Zusagen nicht eingehalten werden. Deswegen wird es auch mit großer Wahrscheinlichkeit gar keine Bewegtbilder von dem Spiel geben.

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  • Michele sagt:

    Es ist trotzdem beschämend und armselig!

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  • Andreas sagt:

    Dann war ich wohl nicht vollständig informiert. Tut mir leid. Ich hatte mich nur schon auf das Spiel gefreut und bin halt sehr enttäuscht.

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  • laasee sagt:

    The answer is simple.
    All National Federations, UEFA, and FIFA should have mandatory TV agreements that legally enforce the TV companies to broadcast all MF and FF games.

    Example 1 – DFB only give contract to ARD/ZDF that includes live broadcast of all (MF and FF) N11 games.
    Exampe 2 – FA similarly only give contract to BBC on the same basis as Example 1.
    Example 3 – UEFA only give CL broadcast contracts that includes both mens and womens CL games.
    Example 4 – FIFA only give WM broadcasting contracts to TV companies that include MF WM and FF WM. So, if a TV company wants to broadcast WM2014, it also must broadcast WM2016.

    Tennis includes both mens and womens matches in their TV deals.
    The male dinosaur attitude within football needs to change – either voluntarily or by Political pressure.

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  • be sagt:

    Zumal man sich nach dem 17:0-Hinspiel ohnehin fragen darf, ob die Rückspielübertragung sehenswert im Sinne von Werbung für den Frauenfußball wäre. Da wäre mir die eine oder andere zusätzliche Übertragung vom Algarve-Cup deutlich lieber (gewesen) als dieses „Freundschaftsspiel“ gegen Kasachstan.

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  • Guido sagt:

    In den Länderspielen, die ich in letzter Zeit (Stadion oder TV) mit beiden gesehen habe, haben Anja Mittag und Celia ziemlich variabel vorne gespielt und oft spontan die Positionen getauscht. Das Zusammenspiel der beiden ist bemerkenswert, zumal beide torgefährlich und kombinationsstark sind. Schade, dass wir die beiden nicht in dieser Form und in dieser Zusammensetzung bei der WM erleben konnten – da hätte manches anders laufen können. Aber die beiden können ja noch ein paar Turniere zusammen für Furore sorgen.

    Der Ausfall der Übertragung aus Kasachstan ist wirklich schade. Ich stelle mir gerade mal vor, das WM-Quali-Spiel der Männer auf den Färöern würde wegen irgendwelcher technischer Probleme nicht im TV übertragen. Was wäre das dann wohl für ein Aufstand! Nach Karaganda zu reisen ist wohl für die wenigsten eine brauchbare Alternative …

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