Frankfurt bläst zur Titeljagd

Von am 31. August 2012 – 18.54 Uhr 41 Kommentare

„Wir haben viel erreicht, aber nichts gewonnen“, blickt Siegfried Dietrich, Manager des 1. FFC Frankfurt, auf die vergangene Spielzeit der Frauenfußball-Bundesliga. Das soll sich in der neuen Saison ändern, denn nachdem der Meistertitel viermal in Folge an den 1. FFC Turbine Potsdam ging, wollen die Frankfurterinnen ihn nun wieder an den Main holen.

„Die Saisonziele definieren sich aufgrund des Kaders von selbst“, so Dietrich. Angesichts der prominenten Neuverpflichtungen gibt man sich beim FFC selbstbewusst und bläst zur Titeljagd. „Mit dieser Mannschaft kann man kein anderes Ziel haben“, fügt FFC-Präsident Bodo Adler hinzu.

Zum Bundesliga-Tippspiel

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Neuzugänge haben eingeschlagen
Simone Laudehr, Babett Peter und Bianca Schmidt – drei deutsche Nationalspielerinnen wechselten an den Main, hinzu kam Frankreichs Nationalstürmerin Sandrine Brétigny. „Sie alle haben so eingeschlagen, wie wir uns das erhofft hatten – sowohl sportlich als auch menschlich“, ist Frankfurts Trainer Sven Kahlert mit Neuzugängen zufrieden.

Sandrine Bretigny

Treffsicherer Frankfurter Neuzugang: Sandrine Brétigny © Zetbo / Framba.de

Brétigny überrascht
„Alle dachten, ich würde für Paris unterschreiben“, schmunzelt Brétigny mit Blick auf ihren Wechsel von Olympique Lyonnais, „aber ich habe mich für Deutschland entschieden.“ Und zumindest in der Vorbereitung hat sie ihre Treffsicherheit bereits unter Beweis gestellt.

Gute Ergebnisse in der Vorbereitung
Da die deutsche Nationalmannschaft nicht an den Olympischen Spielen teilnahm, hatte Kahlert erstmals seit Jahren seinen Kader schon früh fast geschlossen beieinander. Dabei spielte der FFC zum Teil gegen prominente Gegner, wie den FC Barcelona und Paris Saint-Germain. Doch die Aussagekraft der deutlichen Siege ist gering. Top-Namen, „aber keine Top-Gegner, gegen die man ans Limit gehen musste“, beschreibt Kahlert die Begegnungen mit den ambitionierten Teams.

Kulig brennt auf Bundesliga-Rückkehr
Ambitioniert sind nach der Vorbereitung die Ziele von Kim Kulig. „Ich brenne auf Sonntag, wenn es endlich losgeht“, sagt die Nationalspielerin, die zwar schon im vergangenen Jahr nach Frankfurt wechselte, aber nach ihrem Kreuzbandriss bei der Weltmeisterschaft noch kein Bundesligaspiel für die Hessinnen bestreiten konnte. „Das Knie ist wieder voll belastbar“, sagt sie vor dem Auftakt gegen den FF USV Jena, bei dem nach überstandener Verletzung auch Nadine Angerer wieder im FFC-Kader stehen dürfte. „Ich habe alle Trainingseinheiten durchgezogen und bin wieder fit“, so die Torhüterin, die während ihrer Verletzung von Desirée Schumann stark vertreten wurde.

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Die Frankurterinnen wollen endlich wieder über Titel jubeln. © Nora Kruse, ff-archiv.de

„Der beste Kader“
Stark ist vor allem der Kader, „der beste der ganzen Liga“, so Angerer, dazu kommt ein Etat von 1,8 Millionen Euro. Die Voraussetzungen sind optimal, doch der FFC ist gefragt, den Verstärkungen und selbstbewussten Ansagen vor Saisonbeginn diesmal Titel folgen zu lassen.

Jena freut sich auf den FFC
Zum Auftakt geht es dabei am Sonntag auf eigenem Platz gegen den FF USV Jena. „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, und die Vorfreude auf das erste Spiel besonders groß“, schildert USV-Trainer Daniel Kraus die Stimmung vor dem Spiel.  „Spiele gegen die Top-Teams sind immer Highlight-Spiele, gerade wenn so viele Nationalspielerinnen dabei sind. Der Fakt, dass wir gleich zum Auftakt gegen solch eine Mannschaft antreten, hat dem gesamten Team nochmal einen extra Schub in der Vorbereitung gegeben.“

Potsdam zu Gast beim Aufsteiger
Im zweiten Spiel des Sonntags empfängt Aufsteiger VfL Sindelfingen den Deutschen Meister aus Potsdam. Ein Sieg in Sindelfingen ist für den 1. FFC Turbine Potsdam Pflicht, bei den Saisonzielen hält sich Trainer Bernd Schröder allerdings noch zurück. „Es ist ganz schwierig einzuschätzen, wo wir stehen, denn wir haben eine ganz neue Mannschaft. Vom Prinzip her denke ich schon, dass wir in der Lage sind, den anderen Paroli zu bieten.“

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41 Kommentare »

  • rockpommel sagt:

    Nur Häuptlinge. keine Indianer !!! 😉

    Das wird wieder nix.

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  • Sheldon sagt:

    Diese Saison wird schon in einer gewissen Weise existenzentscheidend für den FFC.
    Denn nach der Saison werden eine ganze Reihe Integrationsfiguren (Angerer, Smisek, Garefrekes und Thunebro) ihre Karriere nach der EM wohl beenden.
    Dazu kommen einige Spielerinnen, deren Verbleib doch auf der Kippe steht.
    Schumann oder Kumagai dürften auch hochdotierte Angebote bekommen und den Anspruch haben, CL zu spielen.
    Wolfsburg dürfte Interesse an Schumann haben und wenn die im Gegensatz zu Frankfurt in die CL gehen sollten, dürfte das großes Gewicht haben in möglichen Transfergesprächen haben.
    Und auch eine Dzsenifer Marozsan oder eine Silvana Chojnowski dürften andere Ansprüche haben.
    Nimmt man diese Spielerinnen alle zusammen, dann ist der halbe Kader weg und das wären die übrigen 14:

    Kremer – Peter, Schmidt, Bartusiak, Krieger, Herbert, Weber, Behringer, Kulig, Laudehr, Huth, Wich, Bajramaj, Crno und Bretigny.

    Man kann propagieren, was man eigentlich holen müsste, doch man weiß es ja: Fußball ist ein Mannschaftssport. Wieso sollen die 8, die 2011 schon nicht zusammenspielen konnten, es auf einmal besser machen?
    Übrigens, in der letzten Saison war Frankfurt nach 6 Spielen ohne Gegentor, nach 7 Spielen ohne Punktverlust. Deutschland hat vor der WM geglänzt in der Vorbereitung.
    Man sollte nicht den Fehler machen, sich von solchen Dingen blenden zu lassen!

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  • Jennifer sagt:

    Traurig ist doch wohl auch, dass Frankfurt sich jetzt einen Kader zusammen gekauft hat mit richtig guten Spielerinnen, die gerne spielen würden und die wir auch gern sehen würden (z.B. auf DFB-TV), die dann aber auf der Bank sitzen. Das kann nicht der Anspruch von klasse Spielerinnen sein! Der Trainer ist m. M. nach der Schwachpunkt des Teams. Da fehlt vielleicht vom Typ her so ein „Bernd Schröder“.

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  • Winter sagt:

    Ich habe das Gefühl, trotz aller Erfolgsbekundungen, allen wackeln schon gehörig die Kniescheiben in Frankfurt. Der Grad ist sehr schmal, bleibt abzuwarten wer wo und wann als erstes die Nerven verliert. Vorhang auf!

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  • Maximus sagt:

    Ich glaube, dass es bestimmt ganz spannend wird. Aber am Ende setzt sich Qualität durch. Kahlert hat bestimmt aus seinen Fehlern gelernt.

    Seine Neuzugänge sind ERFAHRENE BL und Natio-Spielerinnen, die gut zusammenarbeiten werden.

    WEIL die letzte Saison so schlecht gelaufen ist, werden alle hochmotiviert sein. In der Abwehr z.B. muß auch nicht mehr groß eingespielt werden, da kennt man sich seit Jahren.

    Härteste Konkurrenten für Frankfurt werden wohl Wolfsburg und Bad Neuenahr sein, aber gegen die Frankfurter Konzentration von N11-Spielerinnen wird das über die ganze Saison nicht reichen. Wenn Frankfurt Punkte verliert, dann durch Unentschieden – die Abwehr ist zu stark. Ansonsten kann wohl diese Saison fast jeder jeden schlagen.

    Auch Teams wie Potsdam oder Essen können den Favoriten natürlich auch mal ein Bein stellen, vielleicht werden sie sogar die Meisterschaft zugunsten von Frankfurt entscheiden ?

    Für den deutschen Meister wird es aber in diesem Jahr hart werden, der Aderlaß war ZU groß. Schröder ist ein großer Trainer, aber Wunder wirken kann er nicht. Das wird meiner Meinung nach eine kritische Saison für ihn. Die Potsdam-Fans werden sich wohl weiter auf Frankfurt und die Hoffnung, dass Kahlert patzt, konzentrieren müssen. Wenigstens das wird beim alten bleiben 🙂

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  • Sheldon sagt:

    @Jennifer: Das ist das Erfolgsrezept jedes guten Teams: Du brauchst Bankspielerinnen!
    Der BVB macht es seit ein paar Jahren vor, als Musterbeispiel wähle ich mal den Kader von 2010/2011. Da waren diese mustergültigen 13-14 Spieler, die fast immer gespielt haben und auch zu Stars heranreiften. Aber dann gab es dazu noch – und das ist wichtig – Spieler wie Langerak, Dede, Santana, Owomoyela, da Silva oder Feulner, viele von denen schon an die 30, die alle das Potential nicht mehr unbedingt haben, eine komplette Saison in diesem Kader auf allerhöchstem Niveau zu spielen und das auch wissen.
    Und dennoch konnte man sie bringen, wann immer es notwendig war, und sie haben super gespielt.
    Und auch diese Saison haben sie mit Schieber einen für die Bank als Back-up für Lewandowski geholt, der weiß, dass er nicht viele Chancen bekommt, der aber alles dafür gibt, diese wenigen Chancen zu nutzen.

    Das Problem ist, dass es diese Back-up-Spielerinnen im FF einfach noch nicht gibt, weil die Leistungsdichte zu groß ist. Jede Spielerin, die irgendwie zu gebrauchen ist, will spielen und wird sich nicht mit einem Bankplatz zufrieden geben.
    Es gibt nur hier und da solche Spielerinnen, wie z.B. Isabell Bachor bei den Bayern, die auch immer mehr in den Schatten gedrängt werden wird, aber dennoch gerade als Frau von der Bank enorm wichtig ist.
    Duisburg hat immerhin gleich zwei von denen, nämlich Steffi Weichelt und Barbara Müller, die zwar selten erste Wahl sind, aber voll da sind, wenn sie gebraucht werden.
    Bei Wolfsburg wird vielleicht Martina Müller zu so einer Spielerin werden in dieser Saison.

    Das Problem, was Frankfurt hat, ist einfach Folgendes: Wenn sie nicht spielen, haben die meisten Spielerinnen kaum noch einen Grund, da zu bleiben, den ihn kein anderer Verein auch bieten kann.
    Geld: Da gibt es viele Teams, national wie international, die aufrüsten und das auch bieten können.
    Ausbildung: Frankfurt ist beileibe nicht die beste Uni Deutschlands.

    Es sind alles nur Söldnerinnen, die hier mal zwei Saisons spielen, dort mal drei Saisons, aber die keine wirkliche Bindung haben. Wenn der Erfolg woanders ist, ziehen sie woanders hin, denn sie wissen, dass sie da auf jeden Fall zum Zug kommen werden!

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  • Sheldon sagt:

    @Maximus: Hast du nicht Anonmas Worte gelesen? „Wir sind in diesem Jahr noch stärker!“
    In der Tat sind die Lücken bei Potsdam durchaus gefüllt worden. Wen haben sie denn verloren? Peter, Schmidt und Odebrecht, vielleicht noch Kershowski.

    Dafür wurden Elsig und Mirlach sowie Winters, Evans und Doorsoun geholt. Dass keiner die Namen kennt, muss nix bedeuten.

    Zu Frankfurt: Schmidt ist technisch auf der rechten Abwehrseite beschränkt, deswegen spielte sie in Potsdam auch meist im rechten Mittelfeld. Dort wird Frankfurt in der nächsten Saison sehr anfällig sein, ebenso auch in der Mitte, wo Bartusiak und Weber spielen, von denen sich Bartusiak im Aufbauspiel schon verbessert hat, allerdings auch immer noch nur zum Durchschnitt gehört.

    Ich sehe am Ende die Reihenfolge in der Tabelle so:

    1. Potsdam
    2. Bayern
    3. Wolfsburg
    4. Bad Neuenahr
    5. Duisburg
    6. Frankfurt

    Bayern hat es wieder geschafft, alle Spielerinnen zu behalten. Für mich haben sie auch die beste Abwehr der Liga (Huyleur/Schöne, Wenninger, Lewandowski, Baunach).
    Das Duo Cross (DM) und Hagen (ST) hat eine gewaltige Zugkraft, außerdem hat Wörle bei einer verletzungsfreien Saison sagenhafte Möglichkeiten, mit Simic, Bürki, Lotzen, Rudelic, Feiersinger, die Offensive ist unberechenbar.

    Wolfsburg ist stark, aber immer nur so stark, wie der Gegner es zulässt. Das ist ihre große Schwäche. Hat man das Spiel gegen Essen gesehen am 22. Spieltag, die haben es gut verstanden, die Kombinationsvielfalt im Mittelfeld einzuschränken.
    Die einzige, die das ändern könnte, wäre Magull, wenn sie spielt, denn Popp, Wensing und Odebrecht sind eher Brecher als technisch Filigran.

    Bad Neuenahr könnte sogar noch etwas weiter nach oben kommen. Es ist echt interessant, wie sich der Kader zusammenfinden wird. Das große Problem ist, dass sie fast nur Stürmerinnen und Abwehrspielerinnen haben, aber quasi kein echtes Mittelfeld. Nadine Rolser ist da leider etwas allein auf weiter Flur.

    Duisburg schätze ich auch stark ein dieses Jahr. Die Vorbereitung hat gezeigt, dass der erste Anzug sitzt.
    Hinten hat selbst Torhüterin Nr.3 Chiara Kirstein gezeigt, dass sie deutlich mehr drauf hat als Regionalliga, davor in der Abwehr werden wohl Himmighofen, Hauer (die enorme Fortschritte gemacht hat), Neboli und Reed spielen. Im Sturm wird das Duo Islacker/Martens Vorrang haben, Islacker als Wirbelwind, Martens als Goalgetterin.
    Bleibt noch das Mittelfeld. Hier gibt es unglaublich viele Möglichkeiten, die auch alle schon ausprobiert wurden:
    Da man mit Raute spielen wird, hat man einen 6er, der je nach Belieben von B. Müller, Cengiz oder Oster ausgefüllt werden kann. Auf den Außenbahnen hat Ketelaer dann die Wahl zwischen Groenen, Oster, Silva und Banecki, auf der „10“ wird es einen Zweikampf zwischen Streng und Groenen geben.

    Frankfurt ist eigentlich nicht so schwach, doch es wird an den Nerven liegen. Denn sobald Platz 2 außer Reichweite rückt, was schnell passieren kann, werden die Nerven blank liegen. Es dürfte eine ähnliche Chaos-Saison werden wie 2010/2011 bei Duisburg, weil sie enorm wichtig ist für das Image. Verpasst man die CL erneut, wird man endgültig die Lachnummer der Liga sein. Dass das passieren wird, generiert allein die Klasse von Potsdam und Wolfsburg!

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  • Speedy75 sagt:

    Sollte Frankfurt in dieser Saison wieder nicht Meister wird, brennt dort aber mächtig der Baum. Das ist nun schon zum wiederholten male dass man sich so äußert bezüglich der Ansprüche.
    Es wird sehr interessant werden zu beobachten wie dieses Team agiert das meiner Ansicht nach aus zu vielen „Häuptlingen“ besteht.

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  • Jennifer sagt:

    Sheldon, das mit den „Bankspielerinnen“ sehe ich selbstverständlich auch so. Leider entkräftest du deinen Punkt mit dem Beispiel von Borussia Dortmund in der Herren-Bundesliga. Natürlich setzen sich die Männer für ein paar Millionen auf die Bank (auch wenn sie gern spielen wollen). Da kannst du auch mal bei Bayern München und sonstigen Herren-Vereinen schauen.

    Darum geht es beim 1. FFC Frankfurt (bzw. in der Frauen-Bundesliga) aber nicht. Das ist ein Frauenfussballverein, mit weniger Einkommen der einzelnen Spielerinnen als bei den Herren. Du schreibst dann aber weiter, dass es diese Back-up Spielerinnen auf Grund der Leistungsdichte im Frauenfussball nicht gibt. Das eben ist genau mein Punkt! Deswegen habe ich oben geschrieben, dass richtig gute Spielerinnen auf der Bank sitzen werden. Und das ist meiner Meinung nach traurig, weil es eben diese Leistungsdichte im Frauenfussball nicht gibt. Natürlich müssen wir in diesem Zusammenhang erstmal abwarten, wie die Aufstellung sein wird. Allerdings kann sich meiner Meinung nach eine Nationalspielerin (im heutigen Geschäft) es sich nicht leisten beim 1. FFC Frankfurt auf der Bank zu sitzen. Als Beispiel hatten wir in der vergangenen Saison Jessica Landström. Das kann eben schnell zu einem Karriereknick werden. Da hilft dann auch das Geld nicht mehr weiter.

    Zur Uni gebe ich dir ebenfalls Recht. Das war auch einer mit der ausschlaggebenden Punkte für Celia ihr Studium in Bad Neuenahr zu Ende zu machen. (Hat sie diese Woche auch nochmals auf DFB.tv während der Gala bestätigt).

    Natürlich will das Team des 1. FFC Frankfurt Titel holen, das muss doch ganz klar sein, bei diesem Kader. Aber die Frage stellt sich doch immer wieder, ob es sich hier auch um ein Team handelt. Da habe ich eben starke Zweifel. Schauen wir mal, morgen geht’s ja wieder los!

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  • Sheldon sagt:

    @Jennifer: Gut, das mit der Bundesliga war nicht das beste Argument. Dennoch würde ich nicht immer alles aufs Geld beschränken. Es geht doch in der Bundesliga genauso. Weichelt, M. Müller, B. Müller und andere machen es doch vor.

    Das, was Frankfurt verloren geht, ist die Bodenständigkeit. Dietrich investiert soviel in den Verein, dass er nicht sieht, dass er ihn an den Wurzeln beschneidet.
    Ihm fehlen nunmal die ganz normalen Spielerinnen, die ohne Prinzessinnen-Effekt, die mit dem ganz normalen Bezug zur Umwelt!

    Frankfurt ist kein Bundesligateam, Frankfurt ist ein Dream Team, im wahrsten Sinne des Wortes, ein Traum ohne Bezug zur Realität!

    Vielen dort fehlt einfach dieses Magdalena Neuner-Gen, das die Generation um Prinz und Künzer hatte. Und das macht sie verwundbar!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Nun, lasst sie blasen – die Wahrheit liegt immer noch auf’m Platz! 😀

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  • laasee sagt:

    „Ich sehe am Ende die Reihenfolge in der Tabelle so:
    1. Potsdam
    2. Bayern
    3. Wolfsburg
    4. Bad Neuenahr
    5. Duisburg
    6. Frankfurt“

    You have much humour.

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  • Michele sagt:

    @Sheldon

    Über deine Argumente, kann ich immer herzhaft lachen! Danke!

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  • Sheldon sagt:

    @Michele: Lache nicht! Ich würde Markus bitten, diese Reihenfolge mal zu archivieren und am Ende wieder rauszuholen!

    Wenn sie aber dennoch so lustig sind, bring doch mal Gegenargumente^^

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  • wfm sagt:

    @Sheldon
    Also ich sehe die Frankfurter Prinzessinnen direkt vor mir: Angerer, Weber, Behringer, Garefrekes und Smisek! Alle mit Kleidchen und Krone!

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  • Winter sagt:

    Frankfurt auf dem 6. Platz. Die Vorstellung ist schon sehr weit hergeholt.
    Aber lassen wir uns überraschen.

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  • Sheldon sagt:

    @wfm: Gut, diese Saison mag es noch die ein oder andere Frankfurterin geben.
    Doch was ist mit nächster Saison? Garefrekes und Smisek hören höchstwahrscheinlich auf, Angerer womöglich auch (nach einer erfolgreichen EM). Wer bleibt dann noch?
    Sie müssen nicht alle wie Prinzessinnen aussehen, um Prinzessinnen zu sein, denn Prinzesschen zeichnet vor allem eins aus: Sie sind verwöhnt! Und das sind sie bei Frankfurt alle! Sie wissen nicht, wie es ist, für sein Geld zu kämpfen, denn ihr Vertrag ist nunmal nicht prämienbasiert wie so manch anderer.

    Und Prinzessinnen kämpfen nicht darum, wenn ihnen irgendwer ihr liebstes Spielzeug wegnimmt (in diesem Fall den Erfolg), sondern sie laufen zu Papi (in diesem Fall Siggi Dietrich) und heulen sich aus.

    Genau das ist in der letzten Saison passiert: Da war kein Sich-Aufbäumen gegen den Misserfolg, da war nur ein Zur-Kenntnis-Nehmen. Und die ewigen Entschuldigungen oder auch gar keine Entschuldigungen, sondern einfach nur die Annahme, es könne einfach nicht so sein, man wäre im falschen Film.
    Tut mir leid, aber dieser falsche Film ist nunmal die Realität und wer damit nicht zu Recht kommt, sollte dringend zum Arzt!

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  • Speedy75 sagt:

    @Sheldon,
    Na also ich halte die Reihenfolge auch für sehr weiter hergeholt, sollte es aber doch so kommen trifft man sich mal auf ein Bier und nen Rostbraten oder so.

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  • be sagt:

    Sheldon: Wie bist du denn darauf gekommen, dass Schumann nach Saisonende nach Wolfsburg wechseln könnte? Selbst wenn die Saison aus Frankfurter Sicht wieder […] laufen sollte: Mit Angerers Abgang ist mittelfristig zu rechnen, sodass sie nach derzeitigem Stand der Dinge dort ihren Stammplatz sicher hätte. Wolfsburg hingegen hat gerade erst mit Frohms vorfristig verlängert und sieht sie stark im Aufwind. Auch Vetterlein hat noch bis 2014 Vertrag, sodass ein solcher Wechsel einen Abgang von Burmeister bedeuten würde. Nur: Keine Stammplatzgarantie auf lange Sicht hätte Schumann auch in Potsdam haben können. Der Wolfsburger Kader wird sicher auch in den kommenden Jahren sehr gut besetzt sein und der Bedarf an neuen Spielerinnen sich in Grenzen halten – so niemand abgeworben werden wird. In Wolfsburg bin ich gespannt, wie man den eigenen Nachwuchs entwickeln und in den Kader integrieren wird.

    Man muss sehen, wie gut sich in Frankfurt das Überangebot an Nationalspielerinnen auf Dauer verträgt und sich auf die Spielkonstanz auswirkt. Hochgesteckte Saisonziele, vielversprechende Testspiele und einen guten Saisonstart hatte man bereits letzte Saison. Auf Platz 6 wie du einordnen würde ich sie aber nicht, dafür ist der Kader doch zu gut. Schauen wir mal, ob sie diese Saison wieder ohne Sturm spielen. 😉

    Potsdams Abgänge sehe ich nicht ganz so als Einschnitt an wie vor und während der vergangenen Saison. Auch wenn es in der Rückrunde, sagen wir mal, unschöne Niederlagen auch durch interne Verstimmungen gegeben hat, zum Schluss hatte man sich ja doch wieder gefangen und wenigstens die Meisterschaft gerettet. So es nicht zu irgendwelchen Verstimmungen kommt, kann es eine souveräne Saison werden, stärker noch als vergangene Hinrunde. Und vielleicht lässt man ja mal ein paar Großchancen weniger liegen. Die 30 Añonma-Tore sind notiert.

    Bayern sehe ich auch recht weit oben, wenn sie an die vergangene Rückrunde anknüpfen können. Ob es aber für einen CL-Platz oder gar die Meisterschaft reichen wird, da wäre ich mir dann doch nicht so sicher.

    Duisburg kann ich irgendwie schwer einschätzen, ob sie diese Saison nah an der Spitze sein werden oder doch irgendwo im Mittelfeld, vielleicht gar hinter Essen, verschwinden. Vor der vergangenen Saison gab es ja auch schon einen Umbruch, wenngleich der jetzige heftiger ist. Essen selbst wird sicher wieder im oberen Mittelfeld sein.

    Bad Neuenahr sehe ich nicht so stark wie du, eher wieder irgendwo im Mittelfeld.

    Bei Leverkusen kann es ja eigentlich nur besser werden – schauen wir mal. Ich vermute sie trotzem in der unteren Tabellenhälfte.

    Freiburg hat für mich nichts mit dem Abstieg zu tun; Gütersloh, Jena und Sindelfingen hingegen dürften sich um Platz 10 kloppen.

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  • Sheldon sagt:

    @be: Ganz einfach: Die Torwartposition ist neben der Linksaußenposition die einzige, die bei Wolfsburg nicht topbesetzt ist. Vetterlein mag eine Gute sein, doch im Vergleich zu Potsdam (Naeher, Sarholz, Berger), Frankfurt (Schumann, Angerer), Duisburg (Harris, Kämper), Bayern (Längert) und Bad Neuenahr (Schult) hat sie nunmal kein Weltniveau. Das wird Wolfsburg in der CL noch zu spüren bekommen.
    Wenn man jedenfalls mit der Abwehr vor sich nur 4 Gegentore weniger reinbekommt als Bad Neuenahr, dann muss man sich schon fragen, inwieweit da wirklich eine Spitzentorhüterin zu Gange ist.

    Für Schumann macht der Wechsel Sinn, das Gehalt würde ähnlich bleiben, sie hätte eine Stammplatzgarantie, denn weder Vetterlein noch Burmeister können ihr das Wasser reichen und sie könnte aller Voraussicht nach CL spielen. Das sind die drei Komponenten, die zählen.

    Eine weitere Anmerkung hätte ich noch: Ich sehe nicht, wieso der Schnitt bei Duisburg diese Saison in irgendeiner Weise schlimmer gewesen sein soll als letzte Saison.
    Du musst nur bedenken, dass mit Grings Mrs. Torgefahr persönlich ging, dazu mit Maes die Spielmacherin, mit Holl die Nr. 1 sowie eine ganze Menge Ergänzungsspielerinnen, während man als Transfer nur Laura Neboli geholt hat.
    Diese Saison sind zwar Wensing, Popp, Bellinghoven, Laudehr, Krahn und Bresonik gegangen, doch bis auf Laudehr wurden alle bisher mindestens gleichwertig durch Reed, Martens, Harris, Hauer und B. Müller ersetzt, außerdem kamen noch Nicole Banecki sowie eine ganze Menge vielversprechende Jugendspielerinnen, wie Daria Streng oder Isabel Schenk.
    Außerdem wurden die Stützen des Teams gehalten (Neboli, Oster, Islacker).
    Ich denke durchaus, dass Islacker ihre 20 Scorerpunkte, mit denen sie übrigens unter den Top 5 der Topscorer im letzten Jahr war, halten kann. Auch denke ich, dass Martens durchaus wieder eine Topstürmerin mit 15-20 Treffern abgeben könnte (nicht nur 7 wie Popp).
    Auch denke ich, dass die „kleine“ Abwehr da hinten mit Harris ein Abwehrbollwerk werden kann, dass wieder einmal die 20 Gegentore-Grenze unterbieten wird.
    Damit sehe ich Duisburg immer noch bei den Meisterschaftskandidaten.

    @Speedy: Leider komme ich schlecht nach Jena, sonst würde ich das Angebot gerne annehmen^^

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  • wfm sagt:

    @sheldon
    Man muss Frankfurt nicht mögen, aber man sollte sich auch nicht so an seinen eigenen Ergüssen berauschen, dass man den Sinn für die Realitäten verliert.
    Bleiben wir noch mal bei Deinen Prinzessinnen. Zunächst einmal habe ich mich nicht – sexistisch – an dem Aussehen orientiert, sondern allein an dem Charakter der Spielerinnen und mir da nur besonders naheliende Frankfurterinnen herausgepickt, auf die das ganz und gar nicht zutrifft. Aber es gibt noch andere, die ihre Karriere keinesfalls in der nächsten Saison beenden werden. Da ist z.B. Babett Peter, die ebenso zu kämpfen weiß wie auch Simone Laudehr, die auf dem Platz zum Tier wird und bisweilen sogar von Neid zur Zurückhaltung aufgerufen werden muss. Und wer Marozsan z.B. in Japan gegen Ghana erlebt hat, wie sie dort im wahrsten Sinne des Wortes auf die Fresse bekommen hat, der weiß mit Ralf Itzel von Eurosport, dass sie eine Spielerin ist, die trotz ihrer technischen Fähigkeiten auch schon in Frankfurt gezeigt hat, dass ebenso ein Kämpferin ist. Selbst von einer Lira Bajramaj weiß man doch nicht nur in Potsdam, dass sie für den Erfolg sogar ihre Gesundheit riskiert. Kurz: ich halte die Sache mit den Prinzessinen für mehr als abwegig. Da überzeugen mich die Argumente, dass es schwierig ist, aus den vielen Alpha-Frauen eine harmoniserende Mannschaft zu formen doch sehr viel mehr.

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  • Sokrates sagt:

    @ Michele: Ich bewundere, dass du im Umgang mit Sheldon noch nicht den Humor verloren hast. Mir schon lange das Lachen vergangen, wenn ich an diese „absolute Lachnummer” (FFC-Fan Sheldon über Manager Dietrich) denke. Ich könnte allenfalls im Anschluss an Heinrich Heine sagen: Denke ich an Sheldon (und einige andere FFC-Fans) in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.

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  • Pauline sagt:

    Finde keine Live Ticker Frankfurt:Jena, kann jemand sagen wie es steht und wer spielt ?

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  • speedy75 sagt:

    Via UTMS mal schnell eine Info aus dem Floschenstadion.

    Sindelfingen sehr kompakt hinten drin, ca. 900 Zuschauer darunter erstaunlich viele Turbinefans. Zur Pause 2:0 für Turbine gegen Sindelfingen, Tore nach Ecke und Standard. Für Sindelfingen bisher nur durch einen Freistoss eine Torchance.

    Wie ich grad noch höre liegt der FFC gegen Jena 0:1 hinten und Bartusiak folg mit Rot vom Platz.

    Geh mir jetzt erstmal ne Wurst holen.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Pauline:

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  • Jennifer sagt:

    Also, wenn Frankfurt jetzt nicht zu Hause gegen Jena gewinnen kann, dann weiss ich auch nicht mehr weiter. Das ist ja schon super-peinlich! Na ja, sind ja noch 10 Minuten – vielleicht wechselt Kahlert ja doch noch eine (weitere) Stürmerin ein.

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  • speedy75 sagt:

    So via UTMS noch schnell ne Infos zur Halbzeit 2.

    Sindelfingen offensiver als in Halbzeit 1 allerdings sieht man schon den Klassenunterschiede zu Turbine Potsdam die in Halbzeit 2 noch 7 Tore nachgelegt hat. Endstand 1:9 für Turbine. Hätte Turbine die Chancen noch besser genutzt wäre den Endstand wohl noch deutlich höher ausgefallen. Man sieht auch wo beide Mannschaft noch arbeiten müssen denn auch bei Potsdam war heute noch nicht alles gut.

    Werd mir jetzt noch ein Zweitligaspiel anschauen gehen.

    Frankfurt schiesst übrigens gerade noch das 2:1 gegen Jena.

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  • eisbär sagt:

    Hat jemand auch soviel Probleme mit dem Liveticker auf dfb.de? Der Liveticker der letzten Jahre hat mir auf jeden Fall besser gefallen.

    Frankfurt ist nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen.
    Sindelfingen hat sich am Ende abschlachten lassen und innerhalb von 5 Minuten 4 Tore bekommen. Wenn sie in den anderen Spielen auch so mutlos auftreten, gehts wieder zurück in Liga 2. Turbines Leistungspotenzial ist nach diesem Spiel schwer einzuschätzen, da der Gegner kein Erstliganiveau hatte.

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  • Guido sagt:

    Jetzt würde mich ja mal interessieren, wie dieses Spiel in Frankfurt heute gelaufen ist. Vom reinen Ergebnis her lässt sich das schwer interpretieren. Entweder war das ein Grottenkick einer übernervösen, schlecht harmonierenden und taktisch seltsam aufgestellten Mannschaft, der mit ganz viel Dusel noch zu einem Dreier geführt hat. Oder es war ein in der ersten Halbzeit super-unglücklicher Spielverlauf mit einem Gegentor aus dem Nichts und einer fragwürdigen Roten Karte, in dem eine bis zum Schluss leidenschaftlich fightende dezimierte Mannschaft am Ende den Sieg erzwungen hat. Oder es war irgendwas dazwischen. – Von außen lassen sich nur folgende Punkte festhalten:
    1. Souverän war das nicht, insbesondere im Vergleich zu der Show, die Turbine geliefert hat.
    2. Sämtliche Tore wurden von Neuzugängen erzielt.
    3. Mit Simone Laudehr hat Kahlert den Sieg eingewechselt (warum auch immer sie nicht in der Startelf gestandten hat).
    4. Wenn das heute daneben gegangen wäre, wäre es gleich zu Beginn sehr ungemütlich geworden. Der FFC hat sich heute auf einem ganz schmalen Grat bewegt.
    5. So ein Sieg nach Rückstand bis zur 70. Minuten in Unterzahl kann der Mannschaft eine Menge Selbstvertrauen für die weitere Saison geben.
    Also in Summe ein sehr gemischtes Bild. Mal sehen, wie es weiter geht.

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  • wfm sagt:

    ja der Liveticker hinkte immer weit hinterher. Auf HR-Text hatte man die Ereignisse stets sehr viel früher.

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  • rockpommel sagt:

    Da ist es für die „Häuptlinge“ ja nochmal gutgegangen. 😉

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  • AdiPreissler sagt:

    „Jetzt würde mich ja mal interessieren, wie dieses Spiel in Frankfurt heute gelaufen ist. Vom reinen Ergebnis her lässt sich das schwer interpretieren. Entweder war das ein Grottenkick einer übernervösen, schlecht harmonierenden und taktisch seltsam aufgestellten Mannschaft,“

    –> so war es

    „der mit ganz viel Dusel noch zu einem Dreier geführt hat. Oder es war ein in der ersten Halbzeit super-unglücklicher Spielverlauf mit einem Gegentor aus dem Nichts und einer fragwürdigen Roten Karte“

    –> das Gegentor war ein doppelter Abwehrfehler nach einer Ecke, die rote Karte war ok, der Spielstand zur Halbzeit korrekt

    „in dem eine bis zum Schluss leidenschaftlich fightende dezimierte Mannschaft am Ende den Sieg erzwungen hat. Oder es war irgendwas dazwischen.“

    –> Sagen wir, ein Unentschieden erzwungen. Der Sieg war am Ende nicht unverdient, aber doch auch Dusel so kurz vor Schluß.

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  • Sheldon sagt:

    Na bitte, meine Reihenfolge scheint doch nicht so weit hergeholt zu sein!

    Das, was Frankfurt heute gespielt war, ist, wie ich einigen Kommentaren hier entnehmen kann, genau das, was ich erwartet habe. Da fehlt einfach alles und da können sie am Ende noch froh sein, wenn sie auf Platz 5-6 landen, denn so wird das nix.

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  • rockpommel sagt:

    🙂

    Ich zitiere mich hier gerne nochmal selbst:

    „Nur Häuptlinge. keine Indianer !!!

    Das wird wieder nix.“

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  • Andreas sagt:

    @rockpommel: Dann dürften ja auch Mannschaften wie Real Madrid, Barca oder auch Bayern München keinen Erfolg haben.
    In Frankfurt hat der Misserfolg offensichtlich einen Namen: Sven Kahlert. Wenn der nicht schnellstens entlassen wird, dann sehe ich für diese Saison echt düster.

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Trainer einer der Gründe war, warum Celia nicht nach Frankfurt wechseln wollte.

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  • Sheldon sagt:

    @Andreas: Bei Real, Barca und Bayern gibt es jede Menge Indianer.

    Bei Real übertrumpft CR7 alles, dort sind selbst Spieler wie Higuain, Benzema, Xabi Alonso oder Khedira keine Stars, sondern alle lediglich Zuarbeiter für den großen Star.

    Bei Barca ist es anders, denn die Situation ist anders. Die Spieler bei Barca spielen seit vielen Jahren zusammen, gerade Xavi, Iniesta, Messi etc. Diese Eigengewächse haben automatisch Autorität, weil sie immer schon bei Barca waren. Sie haben sich bei Barca nie als Häuptlinge gefühlt und dadurch konnte man den Charakter: Das Team ist der Star! erhalten.
    Einzelne Neuzugänge wie zum Beispiel Villa letztes Jahr, wissen, dass sie bei Barca ganz neu anfangen müssen, ganz von vorne, um eine Chance zu haben.

    Bei Bayern ist es vielleicht eine vergleichbare Situation und wer die Buli kennt, weiß, dass Bayern in den letzten Jahren auch oft unter seinen Möglichkeiten geblieben ist.
    Doch auch da ist eine Hierarchie unter den ganzen Häuptlingen, dort haben Ribery oder Gomez aufgrund ihrer Leistung einen besonderen Platz im Team und das System richtet sich nach ihnen aus!

    Insofern, ich denke, dass es daran liegt, dass sich in einem Verein 11-14 Leute wie der Häuptling fühlen dürfen, und das gibt Probleme!

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  • Speedy75 sagt:

    Frag mich echt warum so viele die schlechte Leistung des FFC nur Kahlert ankreiden, im Trainerteam gibt es auch noch andere die verantwortlich sind und SiDi kommt mir einfach zu gut weg.

    Aber bevor man jetzt wieder ohne Rücksicht draufhaut sollte man schon mal noch ein paar Spiele abwarten, geht die Tendenz dann weiter abwärts kann man immer noch kritisieren.

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  • hopkins sagt:

    Lt. SK gibt es „Problemfälle“ beim FFC. ich finde SK ist der größte Problemfall. Er ist zwar bemüht, kann es nicht umsetzten und er erreicht die Mannschaft nicht. Um von seinen „Problemen“ abzulenken, versucht er wieder sich „Opfer“ zu suchen. FFC muß handeln!

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  • Sheldon sagt:

    @Speedy: Du hast ja recht. Dennoch ist es beim FFC Frankfurt so, dass es ja kein spielerisches Problem, sondern eher ein Kopfproblem ist. In dem Bericht auf hr-online gibt Kahlert indirekt selbst zu, dass er nicht dazu fähig ist, den Druck auf die Spielerinnen vernünftig zu dosieren. Dort ist Kahlert als Hauptverantwortlicher in der Pflicht, zu handeln oder zumindest die Spielerinnen dann an den jeweiligen Experten zu verweisen.

    Diese öffentliche Stellungnahme von Kahlert kann man schon als eine erste Kapitulation ansehen. Er hat einfach nicht mehr den Zugang zu den Spielerinnen, das macht er im Interview ganz klar deutlich. Er überlässt die Spielerinnen ihren Problemen, weil er kein Mittel dagegen weiß.

    Auch SiDi wird sich bald Vorwürfen stellen müssen. Er trägt eine ebenso große Last wie Kahlert, da diese Prozesse, die sich in der Mannschaft abspielen, auch zum großen Teil durch die Kaderzusammenstellung bedingt sind. Da muss nicht nur das jetzige Trainerteam, sondern auch das gesamte Konzept, auf dem der Verein fußt, hinterfragt werden!

    In Frankfurt wird es jedenfalls in den nächsten Jahren viel Arbeit geben, sollte nicht ein ganz großes Wunder geschehen!

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  • waiiy sagt:

    @Speedy75: Letztendlich gilt: „Verantwortung ist unteilbar.“ Und ich denke, dass in einem Trainervertrag auch unmissverständlich drinsteht, wofür der Trainer Verantwortung trägt.

    Und die Quintessenz, die aus den meisten Beiträgen hier hervorgeht, ist, dass die Spielerinnen in Frankfurt schon die Qualität haben, aber als Team nicht funktionieren, es im Kopf nicht stimmt und die Wendigkeit (körperlich wie geistig) fehlt. Das sind alles elementare Sachen, die ein Trainer in den Griff kriegen muss. Und der Trainer muss auch sein Co-Trainer in den Griff kriegen, wenn die denn Mitschuld tragen, sonst geht er mit ihnen unter.

    Mich wundert ehrlich, dass ein Mann wie SiDi, der alles (zu Recht) auch unter wirtschaftlichen Aspekten sieht, so lange an einem derart erfolglosen Mitarbeiter, der viele Fehler macht, festhält. In welchem anderen Unternehmen gibt es das (okay vielleicht DB od. Deutsche Bank 😉 ) noch? So etwas kenne ich von vor über 20 Jahren, als die Gegend hier (um Potsdam) noch ein anderes Land war…

    waiiy

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  • rockpommel sagt:

    Der Trainer geht, das Problem bleibt! 😉

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