U20-WM: Mit Last-Minute-Sieg ins Viertelfinale

Von am 23. August 2012 – 13.50 Uhr 53 Kommentare

Die deutsche U20-Nationalelf hat bei der WM in Japan ihren zweiten Sieg geholt. Doch gegen Ghana musste sich die DFB-Elf lange gedulden, erst in der Nachspielzeit gelang einer Einwechselspielerin der Siegtreffer, der aufgrund des Ergebnisses zwischen den USA und China den vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale bedeutete.

Beim 1:0 (0:0)-Sieg gegen Ghana erzielte die erst in der Schlussphase ins Spiel gekommene Lina Magull den Siegtreffer (90.+1). Matchwinnerin Magull erklärte: „Ich war heiß auf ein Tor. Wir haben immer an den Sieg geglaubt und haben ihn verdient. Ich bin froh, dass mir der Treffer gelungen ist.“

DFB-Elf im Viertelfinale
Im zweiten Gruppenspiel trennten sich die USA und China mit 1:1 (1:1). Somit ist der DFB-Elf bereits nach dem zweiten Gruppenspieltag die Teilnahme am Viertelfinale sicher.

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Kompakter Gegner
Zuvor hatte sich die deutsche Mannschaft trotz Überlegenheit an dem athletischen und in der Defensive kompakt stehenden Gegner die Zähne ausgebissen und zudem einige gute Torgelegenheiten ausgelassen.

Wensing mit früher Chance
So hatte Luisa Wensing bereits früh die Chance zur Führung, doch ihren Kopfball nach Freistoß von Dzsenifer Marozsan lenkte Ghanas Torhüterin Patricia Mantey mit den Fingerspitzen um den Pfosten (4.).

Rolser im Pech
Auch in der Folge hatte Deutschland deutlich mehr Spielanteile und Ballbesitz, doch die Überlegenheit konnte nicht in Zählbares umgemünzt werden. So scheiterte etwa Nicole Rolser ebenfalls knapp mit einem Kopfball (26.).

Benkarth verhindert Rückstand
Und die DFB-Elf musste gar froh sein, nicht in Rückstand zu geraten, denn nach einer Nachlässigkeit auf der linken Abwehrseite erreichte eine Flanke Florence Dadson, doch Laura Benkarth verhinderte reaktionsschnell den Rückstand (38.).

Lina Magull

Joker Lina Magull erlöste die DFB-Elf in der Nachspielzeit © Nora Kruse / ff-archiv.de

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Maier trifft Latte
Auch in der zweiten Halbzeit bestimmt Deutschland das Tempo, doch wieder war Mantey auf der Hut, als sie einen 20-Meter-Schuss von Leonie Maier an die Latte lenkte (52.). Auch Ramona Petzelbergers Versuch war nicht von Erfolg beschieden (73.).

Joker Magull sticht
Und als das Spiel einem torlosen Remis entgegenzusteuern schien, durfte die DFB-Elf doch noch jubeln. In der ersten Minute der dreiminütigen Nachspielzeit spitzelte Marozsan einen Ball in den Lauf der erst in der 83. Minute für Lena Lotzen eingewechselten Lina Magull. Die setzte sich gegen ihre Gegenspielerin durch und traf mit einem platzierten Flachschuss zum viel umjubelten Siegtreffer, der die Tür zum Viertelfinaleinzug weit aufgestoßen hat.

Unentschieden zwischen USA und China
Deutschlands Gruppengegner USA und China trennten sich 1:1. Durch Shen Lili (19.) waren die Chinesinnen zunächst in Führung gegangen, doch der Ausgleich zum 1:1-Endstand gelang Maya Hayes noch vor der Pause. Damit nehmen die US-Amerikanerinnen mit vier Punkten den zweiten Platz hinter Deutschland ein.

Nordkorea schießt Argentinien ab
Der höchste Sieg des Tages gelang den Nordkoreanerinnen, die Argentinien mit 9:0 besiegten und mit sechs Punkten Tabellenführer in Gruppe C sind. Aufgrund des Torverhältnisses von 13:0 ist den Asiatinnen der Einzug ins Viertelfinale kaum noch zu nehmen.

Im zweiten Spiel der Gruppe gewann Norwegen gegen Kanada mit 2:1. Die Kanadierinnen waren durch Jenna Richardson kurz vor der Halbzeit mit 1:0 in Führung gegangen. Nach dem Seitenwechsel gelang Ada Hegerberg (52.) aber zunächst der Ausgleich; später legte Andrine Hegerberg (79.) das 2:1 nach. Vor dem abschließenden Spiel gegen Tabellenschlusslicht Argentinien stehen damit auch die Chancen der Skandinavierinnen gut, das Viertelfinale zu erreichen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

53 Kommentare »

  • Lusankya sagt:

    Sehr schön, das ist die so gut wie sichere Quali fürs Viertelfinale.
    War ein hartes Stück Arbeit, da Ghana doch ziemlich gut verteidigt hat. Im Vergleich zu 2010 sieht man leider, dass jemand wie Popp fehlt. Eine schnelle, fähige Spielerin, die sowohl einen guten Schuss hat, als auch gut im Kopfball ist. Dafür gefällt mir die Abwehrarbeit alles in allem deutlich besser, Cramer lässt Elsigs Ausfall leicht vergessen machen.
    Das Spiel wurde vor allem in der ersten Halbzeit sehr hart geführt und es gab eine Menge Fouls auf beiden Seiten. Trotzdem hat mir recht gut gefallen, dass Deutschland ziemlich vielseitig ist. Kurzpässe, lange Bälle, Einzelaktionen, alles war dabei, nur leider noch nicht komplett ausgereift. Gegen die USA wird es nochmal richtig schwer, aber dort kann man vermutlich deutlich befreiter spielen, da die Quali fürs Viertelfinale nicht mehr in Gefahr sein sollte. Aus Gruppe C möchte man höchstwahrscheinlich Nordkorea vermeiden.

    Auch nochmal ein Kompliment an Ghana, die aus dem Spiel gegen die USA gelernt haben und deutlich stabiler auftraten. Ich gehe davon aus, dass Ghana gegen China sich immerhin den dritten Gruppenplatz sichern kann. (Aber vielleicht zeigt sich China gegen die USA ja auch besser als noch gegen uns)

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  • Marcel sagt:

    Das ist ja nochmal gut gegegangen 🙂

    Aber mit der Manndeckung von Ghana ist man wohl nicht sehr gut klar gekommen.Da wurde der Ball immer schön abgelaufen weil man oft den Ball nicht entgegen gegangen ist.Was mich ein bisschen wundert da ja das vorher schon bekannt war das Ghana so spielt.
    Die abwehr hat heut zwar auch nicht viel zugelassen aber bei den zwei langen Bällen hat man sich auch nicht grad geschickt angestellt und sowas beherrschen die Us-Girls ja im Schlaf.
    Auch die Standarts waren heut ja zahlreich aber was rumgekommen ist auch nicht auch wenns mal gefährlich wurde aber irgendwie fehlte da heute der Killerinstinkt.
    Schade auch das man sich das tolle Spiel( meistens) bis zum 16er meistens selber kaputt gemacht hat,den da hat man den Spielerinen fast schon angesehen das sie ins Grübeln kommen.Durch dieses Zögern konnte sich Ghana natürlich wieder gut formieren.
    Trotzallem ein verdienter Sieg wie ich finde den man hat nie aufgegeben und viel investiert also den Willen kann man den Mädels wirklich nicht absprechen.Das Tor war ja auch noch wunderschön heraus gespielt und der zuvor vermisste Killerinstinkt hat sich dadurch dann doch noch gezeigt.
    Aber gegen die US-Girls muss dann doch ein bisschen mehr her.

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  • grammofon sagt:

    Tut mir echt Leid für Ghana. Großes Pech, dass sie ausgerechnet mit Deutschland und USA in einer Gruppe waren. Eigentlich haben sie in beiden Spielen sehr gut gespielt und hätten es verdient, weiter zu kommen.

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  • Guido sagt:

    Solche Siege können dem Team Energie für das ganze Turnier geben. Schön, dass alle bis zum Schluss an sich geglaubt und am Ende auch für den Einsatz belohnt haben. Das erinnerte mich an das Polen-Spiel bei der Männer-WM 2006, das ja tatsàchlich zu einem Schlüsselereignis für das Turnier wurde. Dass spielerisch nicht alles rund lief, hat Maren Meinert auch gesehen, und sie wird schon die richtigen Schlüsse daraus ziehen. – Ein wenig leid tut es mir um die Torhüterin aus Ghana. Sie wirkte alles andere als sicher, aber irgendwie gelang es ihr bis in die Nachspielzeit, jeden gefährlichen Ball abzuwehren, oftmals wenig lehrbuchmäßig und eher glücklich, aber erfolgreich. Sie wäre fast zur Heldin geworden – aber zum Glück nur fast.

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  • xyz sagt:

    Da hat haben unsere Mädels aber Glück gehabt.
    Kompliment an Ghana! Bei einem Unentschieden,hatten sich unsere Mädels nicht beklagen können.
    An der deutschen Abwehr,gibt es so gut wie gar nichts auszusetzen. Marozsan musste zwar am Anfang einiges einstecken,war aber im Spiel farblos(wie auch gegen China) Auch von Leupolz erwarte ich mehr. Ich hätte sie schon nach 45 minuten ausgewechselt.Warum Choinowki immer in der zweiten Hälfte gebracht wird,kann ich überhaupt nicht verstehen,die bringt keinen frischen Wind in das Spiel.
    Aber mit Magull hat die Trainerin ein glückliches Händchen bewiesen. Sie sollte mal ihre Auswechselspielerinnen mehr einbinden,denn manche Spielerinnen die jetzt zwei mal in der Startelf standen,haben meine Erwartungen nicht erfüllt

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  • Tobias sagt:

    @ Lusankya: Wenn Du eine Stürmerin vom Typ Popp vermisst: Vielleicht hätte man doch eine Ivana Rudelic vom FCB mitnehmen sollen. Die entspricht von allen aus dem erweiterten Kader am ehesten dem Typ robuster Mittelstürmer. Man verfällt ohnehin immer mehr dem Trend, nur noch spielende Offensivkräfte einzusetzen, die dann aber oft den Torabschluss vergessen oder ihn nicht perfekt beherrschen.

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  • FFFan sagt:

    @ Lusankya und Tobias:

    Ich hatte schon beim Spiel gegen China den Eindruck, dass uns im Sturmzentrum ein ‚Knipser‘ fehlt. Stattdessen haben wir ein Überangebot auf den Außenbahnen (neben Leupolz, Hegenauer, Rolser und Chojnowski sind da ja auch noch Pyko, Heinze und Jäger, die noch gar nicht zum Einsatz gekommen sind).

    Ivana Rudelic ist bekannt als eine Spielerin, die vor dem Tor nicht lange ‚fackelt‘. Laut Meinert hat sie aber in den Lehrgängen nicht genügend „Pluspunkte“ gesammelt – warum auch immer!

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  • qwert sagt:

    So ein blödsinn, die Deutsche Mannschaft ist Perfekt so wie sie ist. Haben wir doch bisher jeden Gegner absolut dominiert, und wir werden jeden Gegner vom Platz fegen wie bisher. Das ist schon mal sicher.

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  • waiiy sagt:

    Glückwunsch zum Einzug in die K.O.-Spiele!!!

    Ansonsten darf man eigentlich nicht viel sagen, wenn man sieht, dass die USA gegen China nur Unentschieden gespielt haben.

    Aber trotzdem sei angemerkt, dass unsere Mädels doch wohl deutlicher Favorit waren gegen Ghana. Und ein Unentschieden wäre nicht im Bereich des Unmöglichen gewesen, wenn das Tor erst in der Nachspielzeit fällt.

    Aber trotzdem wird dem Beitrag von xyz, der nach den Ursachen dafür forscht, heftigst widersprochen (siehe negative Daumen). Da frage ich mich, woran es die 12 Kontra-Stimmen denn wohl festmachen, dass wir es nicht geschafft haben, über 90 Minuten ein Tor zu schießen…

    Nur ein Beispiel: der einzige Torschuss (der dann auch gleich sehr gefährlich war) kam von einer Verteidigerin (Mayer). Sollten es da nicht einige andere Spielerinnen viel öfter probieren? Zumal da eine Torhüterin im Tor stand, die den Ball immer wieder hat prallen lassen?

    waiiy

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  • Lusankya sagt:

    qwert, solche Aussagen sind generell fehlplatziert, selbst wenn ein Team dann im Endeffekt so überragend spielt wie Deutschland 2010.
    In KO-Spielen reicht ein winziger Fehler, ein glücklicher Sonntagsschuss des Gegners oder einfach nur Pech im Abschluss und man ist draußen, egal wie sehr man dominiert hat. Sobald der Gegner ein gewisses Niveau erreicht, kann man immer mal ein Spiel nicht gewinnen, auch wenn man das bessere Team ist. So ist das nunmal im Fußball. Deswegen, und auch weil man immer Respekt vor dem Gegner zeigen sollte, geht man eben nicht davon aus, dass man „jeden Gegner vom Platz fegen“ wird.
    Zusätzlich gibt es doch das ein oder andere Team in diesem Turnier, das mindestens genauso gut ist wie das deutsche Team. Ich denke bereits im letzten Gruppenspiel gegen die USA wird man sehen, dass Deutschland solche Teams nicht „absolut dominieren“ kann über 90 Minuten. Sowas kann man auch von keinem Team verlangen.
    2010 hat die U-17 in T&T auch die Gruppenphase dominiert mit über 20 Treffern und einem 3:0 gegen den späteren Weltmeister, und trotzdem ist man dann gegen Nordkorea ausgeschieden.

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  • Tobias sagt:

    @ qwert: Überaus sachliche und qualitativ wertvolle Beiträge als Blödsinn einzustufen, disqualifiziert m.E. Dich, nicht uns. Ich würde mal ein bisschen auf meine Wortwahl achten. Inhaltlich ist Dein Beitrag ja in Ordnung.

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  • Lusankya sagt:

    waiiy schrieb: „Aber trotzdem wird dem Beitrag von xyz, der nach den Ursachen dafür forscht, heftigst widersprochen (siehe negative Daumen)“

    Liegt daran, dass der Sieg kein Glück, sondern hart erarbeitet war und die Mädels sich bei einem Unentschieden natürlich hätten beklagen müssen, da sie die ganze Zeit über das bessere Team waren.

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  • Guido sagt:

    Damit ist Deutschland der erste bereits sicher feststehende Viertelfinalist dieser WM. Nordkorea ist nach dem eindrucksvollen 9:0 gegen Argentinien allerdings ebenfalls so gut wie durch und trifft dann wohl auf den Zweiten der Deutschland-Gruppe. Daher wäre es enorm wichtig, dass das Team von Maren Meinert gegen die USA noch einmal Vollgas gibt – mindestens ein Unentscheiden, und man hat den Gruppensieg.

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  • Sheldon sagt:

    @Lusankya: Man hätte sich nicht mal über eine Niederlage beschweren dürfen. Wer das Spiel Gladbach gegen Kiew am Dienstag gesehen hat, weiß, was ich meine. Gladbach macht 90 Minuten das Spiel, ist überlegen, erspielt sich Torchancen und geht sogar 1:0 in Führung.
    Kiew schießt 4mal aufs Tor und trifft dreimal, ein Distanzschuss, ein Konter, ein Freistoß.
    Die einzige, logische Schlussfolgerung ist, dass Gladbach verloren hat, denn wer seine Chancen so fahrlässig vergibt und der Gegner derart eiskalt zuschlägt, der ist selbst dran Schuld.

    Wer die ganze Zeit hart arbeitet und es am Ende doch nicht schafft, ist an seinem eigenen Unvermögen gescheitert, so einfach und so brutal ist es!

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  • laasee sagt:

    I do not think that Germany played that well.
    However, the first objective has now been achieved.

    Germany are in far better shape than USA – the Yanks were very poor today.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ärgerlich das Rolser, die mit ihrer Einwechslung ins China-Spiel sich für die heutige Startformation empfohlen hatte, leider, obwohl sie sich sicherlich viel vorgenommen hatte, recht unglücklich agierte.
    Trotzdem gehört sie eher in das Team als z.B. eine Chojnowski, die anscheinend bei den Anweisungen vor ihrer Einwechslung nicht zugehört hatte.
    Entgegen mancher Meinung hat es mich allerdings schon gewundert, dass es 2, 3 Situationen gab, wo es offensichtlich zwischen Benkarth und ihren Vorderleuten Abstimmungsprobleme gab. Leider war Cramer da auch involviert, wo fast ein Gegentreffer rausgekommen wäre.
    Verwunderlich auch, dass trotz der Spielbeobachtung USA-Ghana durch Ballweg, die taktische Einstellung auf diesen Gegner nicht gelang. Man wußte doch eigentlich alles über die ghanaische Spielweise und dennoch kam man nie klar mit dessen frühzeitigen Attackieren und der robusten Spielweise die durchaus Ähnlichkeiten mit der von männl. Jugendteams hat. Man kann sich dieser Spielweise nur erwehren, wenn man selbst den Ball laufen läßt und one-touch vorzieht. Die techn. Vorausaussetzungen hat man doch dazu!
    Übrigens, wenn man Maroszan eine farblose Spielweise attestiert, was hat dann Lotzen gespielt?
    Fazit: Es ist selbst nach dem 2. Spiel noch viel Luft nach oben und die benötigt man im abschliessenden Gruppenspiel gegen die USA! Die wollen ihre heutige gleichfalls durchwachsene Leistung auf alle Fälle wieder wettmachen, um als Gruppenerster ins VF zu gehen.

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  • wrack sagt:

    Die deutsche Mannschaft zeigte vor allem in der ersten Halbzeit zwei, drei wunderbare Kombinationen und versuchte immer, schnell und direkt zu spielen. Mir schien – vor allem in Anbetracht, dass ihnen die Ghanaerinnen näher waren als die Chinesinnen im ersten Spiel – dass es besser klappte als beim Auftaktspiel. Bei der ghanaischen Torhüterin gab es natürlich erwähnte Unsicherheiten, dafür hat sie aber in einigen Situationen ihrem Team das Unentschieden gehalten, z.T. mit tollen Paraden, wenn ich an z.B den wunderbaren Maier-Schuss denke.
    Der Sieg der Deutschen war hochverdient, auch in Anbetracht der Tatsache, dass sie sich nicht frustieren ließen und weiter das Tor suchten.
    Psychologisch interessant: Nach der größten von zwei (drei ?) ghanaischen Chancen war das deutsche Team fast fünf Minuten lang sichtlich geschockt. Ich führe das an, um darauf hinzuweisen: Die sind alle noch sehr jung. Man erwartet zuviel, wenn man hier eine Partie aus einem Guß will.

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  • Detlef sagt:

    Das heutige Spiel gibt wohl allen Kritikern recht, die nach dem deutlichen Sieg über China auf die Euphoriebremse getreten sind!!!

    Ghana war ein wesentlich stärkerer Gegner als die Chinesinnen, und prompt kam der deutsche Motor bedrohlich ins stottern!!!
    Glücklicherweise verfügen die Afrikanerinnen über keine besonders torgefährlichen Spielerinnen, denn sonst hätte unsere Abwehr heute einige Male mächtig alt ausgesehen!!!
    Hier zeigte sich heute vor allem die fehlende Abstimmung zwischen der „Aushilfs-IV“ und der Torhüterin, die doch zu einigen brenzlichen Situationen führte!!!

    Lusankya schrieb;
    „Cramer lässt Elsigs Ausfall leicht vergessen machen.“

    Dies kann man so sicherlich nicht stehen lassen!!!
    Gegen die druckvolleren Afrikanerinnen hatte JENNY heute größere Probleme!!!
    Sie ist halt keine richtige Abwehrspielerin, und schon gar keine Innenverteidigerin!!!
    Mir ist absolut schleierhaft, warum man Spielerinnen in den Natios immer „umerziehen“ muß!!!
    Bei TURBINE ist/war sie eine sehr gute linke Flügelflitzerin, die (wenn man sie läßt) auch Tore schießen kann!!!
    JOHANNA wäre in Top-Form ganz bestimmt die bessere Innenverteidigerin!!!
    Lulle macht da für mich die etwas bessere Figur, da sie wohl auf dieser Position in Duisburg schon einige Male gespielt hat!!!

    Erschütternd fand ich heute die enorme Anzahl an Fehlpässen!!!
    Gerade JENNY unterliefen heute viele fehlerhafte Abspiele!!!
    Sicherlich war dies auch dem starken Pressing der Afrikanerinnen geschuldet, aber sowohl in der Abwehr, als auch in Mittellfeld (Petzel und Maro ganz schlimm) und Offensive häuften sich die Fehlabspiele gegenüber dem China-Spiel extrem!!!
    Dies blockierte einen vernünftigen Spielaufbau, und kostete zudem wertvolle Kraft!!!

    Ähnlich wie gegen China fehlte auch heute wieder das Flügelspiel!!!
    Und obwohl die deutsche Mannschaft körperlich überlegen war, kam kaum eine brauchbare Flanke von außen in den 16-er von Ghana!!!

    Ähnlich uneffektiv blieb erneut die Chancenverwertung!!!
    Es gab, wie von mir im „China-Beitrag“ bereits orakelt, gegen einen stärkeren Gegner auch weniger klare Torchancen!!!
    Mit dem einen entscheidenden Treffer dürfte die Quote aber ähnlich bescheiden gewesen sein wie am Montag!!!

    Auch heute blieb das deutsche Angriffsspiel unflexibel und ideenlos!!!
    Das „Gehirn des Teams“ konnte erneut nur ganz selten sein Ausnahmetalent unter Beweis stellen!!!
    Dafür zeigte Maro dann beim Assist fürs Siegtor wieder, was eigentlich in ihr steckt!!!

    Lena Lotzen hätte vieleicht in Poppis Fußstapfen treten können/sollen!!!
    Aber entweder ist ihr Nervenkostüm sehr dünn, oder ihr fehlen halt doch noch einige Prozent zu einer Topstürmerin!!!
    Thomas Wörle sollte mit seinem Schützling vor allem einmal richtig getimete und gezielte Kopfbälle üben!!!
    Wie gegen China fehlte Lenas Kopfstößen auch heute wieder die nötige Schärfe und die richtige Richtung!!!

    Aber auch Rolser, Leupolz und Hegenauer fehlten die Ideen und die nötige Durchschlagskraft!!!
    Erst die eingewechselte Magull rettete mit einem klasse Flachschuß die drei Punkte!!!
    Sie zeigte sehr eindrucksvoll, daß man auch in extrem kurzer Einsatzzeit zur Matchwinnerin werden kann!!!

    Und damit komme ich nach all der Kritik auch zum Positiven, daß man aus diesem Spiel mitnehmen kann!!!
    Die Meinert-Truppe hat sich bis zum Schluß nicht aufgegeben, und auch noch in der Nachspielzeit auf Sieg gespielt!!!
    Das zeigt, daß die Moral in der Truppe stimmt!!!
    Für den Turnierverlauf ist es vieleicht ganz hilfreich, daß man so ein Gurkenspiel am Ende doch noch gewonnen hat!!!
    So bleiben alle Spielerinnen fest geerdet, und man kann weiter die Ecken und Kanten abschleifen und abrunden!!!

    Das auch die Amis heute nur zu einem Remis gekommen sind, zeigt wohl sehr deutlich, daß die Konstanz in dieser Altersklasse noch sehr stark schwankt, und auch die US-Girls so ihre Probleme haben!!!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @qwert
    Ich gehe mal ganz fest davon aus, dass Deine wiederum vollmundige Aussage zum heutigen Spiel, wie die zum 1. Gruppenspiel gegen China, erneut zustande kam ohne dass Du das Spiel selbst gesehen hast!
    Anders kann ich mir jedenfalls Deine Kommentare nicht erklären und natürlich dass es Deine klare Absicht ist, Dich als Troll zu outen.

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  • waiiy sagt:

    @Detlef: Ich stehe voll und ganz hinter Deiner Aussage.

    Etwas Positives will ich aber doch noch loswerden. Ich finde, dass die Standardsituationen von Maro in fast allen Fällen die richtige Höhe und Länge haben. Mit etwas besserem Timing von Wensing sind da noch mehr Kopfballtore nach Ecken und Freistößen drin. Leider ist sie die einzige Abnehmerin solcher Flanken.

    waiiy

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  • Tobias sagt:

    @ Detlef: Zu Lena möchte ich ergänzen, dass sie für mich keine Mittelstürmerin ist und daher sowieso nicht ansatzweise die Rolle einer Popp einnehmen kann. Auch im Verein spielt sie nie in vorderster Front, sondern maximal hängende Spitze. Wie gesagt, vielleicht sollte man mal hinterfragen, ob z.T. die Spielerinnen wirklich dort eingesetzt werden, wo sie am stärksten sind.

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  • Detlef sagt:

    @waiiy,
    Ist mir auch aufgefallen, daß außer Lulle eigentlich nur noch Lena zum Kopfball hochgeht, dies allerdings mit den beschriebenen Mängeln!!!
    Wenn heute ausgerechnet einer der kleinsten Spielerinnen fast ein Kopfballtor gelungen wäre (Rolser), dann zeigt das doch sehr gut, wo noch Potential vorhanden ist!!!
    Eine Marie Pyko ist so ziemlich das Gegenteil von Rolser, und muß weiter auf der Bank schmoren!!!

    @Tobias,
    Lena ist in der Rolle der Mittelstürmerin wohl ähnlich fehlbesetzt wie damals Birgit Prinz bei der WM!!!

    Sie hat ganz sicher ihre Qualitäten, aber bisher wirkt sie auf mich so ein bisschen wie das fünfte Rad am Wagen!!!
    Meinert und Wiegmann müssen sich nun entscheiden, ob sie Lena weiterhin das Vertrauen aussprechen, oder ob sie ihr „Bedenkzeit“ auf der Bank verordnen!!!

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  • Jarmusch sagt:

    Lena Lotzen hat doch bei der letzten U17-WM auf der linken Seite geglänzt. Sie jetzt als Mittelstürmerin zu bringen, stößt bei mir auf großes Unverständnis. Zudem braucht sie enorm viele Torchancen um mal zu treffen. Und man verschenkt ihre Stärken im 1gegen1, die sie auf der Außenbahn so gewinnbringend einsetzen kann.
    Gerade über die Außen kommt m.E. viel zu wenig. Leupolz und Hegenauer können da bisher nur wenig Betrieb machen. Würden die Außenverteidigerinnen Maier und Simon nicht immer wieder vorne mithelfen wäre da gänzlich tote Hose.
    Ich verstehe nicht, warum Meinert nicht einen Typ ‚Wuchtiger Stoßstürmer‘ aufbietet. Rudelic oder Wolff wären ja geradezu dafür prädestiniert, sind aber zu Hause geblieben. Oder hatte sie für diese Option etwa Pyko vorgesehen?
    Und auch aus dem Mittelfeld kommt zu wenig. Petzelberger spielt weit unter ihren Möglichkeiten, Rolser war heute enttäuschend und Hendrich spielt wie immer solide, bringt aber so gut wie keine Impulse für die Offensive.
    Ich würde dort zukünftig auf das kongeniale Duo Magull/Jäger setzen. Die sind laufstark, willensstark und schussgewaltig und insgesamt auch extrem torgefährlich. Das haben sie in der vergangenen Saison in Gütersloh bereits eindrucksvoll nachgewiesen.

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  • Maximus sagt:

    Mannomann, jedesmal, wenn ich hier reingucke, dann treffe ich nach Länderspielen immer die selben Bundestrainer ! Die Deutschen lassen China gerademal eine Chance, dominieren die Gegner völlig und schießen vier Tore, wo den Mitfavoriten Amerika nur ein 1-1 gelingt. Sie lassen Ghana gerade einmal 1-2 Chancen, aber die Kritiker stellen fest, dass das „Ghana-Spiel allen Kritikern recht gibt“ !! Die Deutschen aber haben Ghana BESIEGT – wann das Tor fällt, ist doch völlig schnuppe, Mensch ! Sie hätten 3-0 oder 4-0 gewinnen können ! Wenn das Japan oder die Amerikaner gewesen wären, dann hätten die Miesmacher hier wieder bewundernd von Effezienz oder Killerinstinkt geschrieben !
    Da werden junge Spielerinnen niedergemacht, aber was leisten die „Kritiker“ ? Originelle Sätze wie :

    „Es gab, wie von mir im “China-Beitrag” bereits orakelt, gegen einen stärkeren Gegner auch weniger klare Torchancen!!!“

    Da muss ich kein Orakel sein, um zu orakeln, dass man gegen stärkere Gegner weniger Torchancen hat.

    Ihr seid Zuschauer, $*# nochmal, nicht Trainer. Und nichtmal der hat alle Spieler zur gleichen Zeit im Auge, dafür hat er Assis. Ein Stürmer hat heute mehr Aufgaben als nur zu stürmen. Was seht ihr denn hin, wenn da eine Spielerin z.B. lange Laufwege macht, Wege fern des Balls freisperrt, um einen Pass dorthin möglich zu machen ? Es ist echt oberflächlich, nur nach den verpassten Toren einer Spielerin zu gucken. Und nicht eine Spielerin ist wichtig, das TEAM ist wichtig. Und die haben bisher als einzige keine Punkte und Tore verloren !!! Was kümmert mich heute, wie sie im Viertelfinale oder Halbfinale aussehen ? DIE HABEN BEIDE SPIELE GEWONNEN ! In Amerika wird kaum einer über das 1-1 gegen China nörgeln, die jubeln noch über das 4-0 gegen Ghana !

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  • waiiy sagt:

    @Maximus: Wieso das Synomym Maren? 😉

    Ich denke, dass ein Forum die Plattform ist, auf der man seine Meinung kundtun kann. Willst Du sie einschränken? Dann such Dir eine andere Verfassung… 🙂

    Wenn Du anderer Meinung bist, ist das völlig okay. Dann argumentiere.

    Worin liegt Deiner Meinung nach der Grund, warum die USA 4:0 gegen Ghana gewonnen haben und Deutschland fast Unentschieden gespielt hätte? Wie kann man mit einer Leistung wie gestern gegen alle Anderen bestehen (was ja das Ziel ist)?

    waiiy

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  • Tobias sagt:

    @ Maximus: Ich kann jetzt nur für mich sprechen, ich habe keine Spielerin direkt kritisiert oder angegriffen. Aber man wird doch als fachkundiger Zuschauer noch eine Meinung bilden und äußern dürfen, die von der einer Bundestrainerin abweicht? Und mit einem 1:0 in der Nachspielzeit gegen Ghana muss man nicht wirklich begeistert sein. Es geht mir im U20-Bereich nicht nur um Titel und Erfolge, sondern vor allem darum, dass sich die jungen Spielerinnen nicht nur im Verein, sondern auch in der Auswahl weiterentwickeln und für künftige Aufgaben in der A-Natio empfehlen.

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  • sol1711 sagt:

    waiiy, die amis haben gegen china nur 1-1 gespielt, ist das das ende des amerikanischen frauenfussballs.

    beim fussball entscheidet auch die tagesform.

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  • Sheldon sagt:

    @Maximus: Nun, in der Abrechnung zählen leider nur die Tore und nicht, wie hoch die Passgenauigkeit war, wie viel man gelaufen ist, wieviele Zweikämpfe man bestritten hat etc.
    Zum Toreschießen stehen die Stürmerinnen auf dem Platz, insbesondere der Mittelstürmer. Es ist nicht erstaunlich, dass gerade die Teams in den deutschen Ligen ganz oben standen, die vorne einen Knipser hatten (sowohl Männer (Dortmund: Lewandowski, Bayern: Gomez, Schalke: Huntelaar) als auch Frauen (Potsdam: Anonma, Wolfsburg: Pohlers)).

    Dafür sind sie in erster Linie da, denn das sollte die Qualität eines Stürmers sein.
    Die ANDEREN 7-9 Spieler/innen sind dafür da, diesem Stürmer die Wege freizusperren, ihn mit Pässen in Szene zu setzen usw., quasi ihm den Weg zum Tor zu bereiten.
    Für ein Team ist es ein Armutszeugnis, wenn sich ein Stürmer die Bälle an der Mittellinie holen MUSS. Es ist gut fürs Team, wenn es das freiwillig tut, wenn er dadurch aber alle Körner verschleudert und am Ende nicht zu einem sauberen Torabschluss imstande ist, dann hat er seinen Dienst verfehlt.

    Der deutschen Mannschaft hat hier und da einfach der Zug nach vorne, der Zug zum Tor gefehlt. Hohe Fehlpassquote, schwache bis gar keine Dribblings, kaum Doppelpässe, wenig Tempo, das alles war ein Zeichen dafür, dass im letzten Drittel wenig bis gar nichts zusammenlief.

    Dass wir nun nicht Bundestrainer sind, ist klar. Und dennoch sollten gerade in einer komplexen Sportart wie Fußball sich soviele wie möglich an der Fehlersuche beteiligen, um einfach Eindrücke zu sammeln und auf neue Ideen zu stoßen.
    Nicht umsonst ist heutzutage einer der umfangreichsten Jobs im Fußball die Videoanalyse. Und das zurecht.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Maximus

    > Mannomann, jedesmal, wenn ich hier reingucke, dann…

    Die Lösung Deines Problems: Einfach nicht hier reinschauen!
    Alternative: Gönne jedem seine eigene Meinung, die er in diesem Portal offenlegt und damit dessen Berechtigung nachweist!

    Oder eben einfach die Finger stillhalten… 😉

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  • Sheldon sagt:

    @sol: Ja, is es. Dieses Ende steht schon lange an und hier und da gibt es Anzeichen dafür!

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  • frosti sagt:

    Mal was über den Tellerrand!

    Hat jemand das Spiel Norwegen gegen Kanada gesehen und wie Andrine Hegerberg nach ihrem Tor vor Freude weinte!
    Total süß! Das ist Fußball, wie ich ihn liebe!

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  • mausi_21 sagt:

    frosti, ja … siehe Interview:

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  • Maximus sagt:

    @ Alle Kritiker: Der Erfolg gibt MM und ihrem Team recht. Eure Analysen sind für die Katz und bestehen meistens nur aus Spekulationen, wenn man diese oder jene gebracht hätte. Oft werden nur einzelne Aktionen herausgegriffen und von ihnen auf das ganze Spiel geschlossen. Keiner von euch hat beide Spiele und die Performance der einzelnen Spieler stundenlang analysiert – das ist auch gar nicht euer Job – es sei denn, ihr hättet die Zeit.

    Auch ich habe eine freie Meinung und meine Kritik galt euch, nicht dem Team – das hat gewonnen.

    […]


    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Tobias sagt:

    @ „Alle Kritiker“: Diskussionen mit Maximus können wir uns künftig also sparen. Als ob wir das nicht schon gewusst hätten. Ich bitte die übrigen Diskutanten aber, fleißig weiterzuposten, weil ich die Kommentare und Meinungen hier auch für mich selbst sehr anregend finde.

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  • waiiy sagt:

    @sol1711: Ja, die USA haben nur Unentschieden gegen China gespielt.

    Aber das heißt nicht, dass es dort nicht auch die Gedanken gibt, warum das so ist. Das heißt auch nicht, dass wir uns hier diese Gedanken zum deutschen Spiel nicht auch tun dürfen. Das ist einfach nur eine Ausweich-Aussage…

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    @Maximus: Die Sache ist nicht, dass, sondern wie das Team gewonnen hat. Und das ist nunmal nicht so, wie wir uns das vorstellen.

    Frage: Würdest du das bei der A-Mannschaft auch sagen, wenn die zum Beispiel gegen Kasachstan oder Türkei spielt, ein gerade so hingestottertes 1:0 in der Nachspielzeit ist ein Erfolg?

    Fußball ist noch mehr als bloß mehr Tore schießen als andere. Wäre das der einzige Knackpunkt, dann wären alle Menschen Fans von Dortmund oder Bayern bei den Männern und es gäbe nur noch Potsdam-Fans bei den Frauen.

    Es geht dabei auch um gute Spielanlage, wie sind die Tore zustande gekommen, was hat gestimmt, wo waren Fehler etc.

    Das gehört nunmal heutzutage auch für den normalen, durchschnittlichen Fan dazu.

    (0)
  • MariaOzawaFan sagt:

    @Sheldon,

    „Fußball ist noch mehr als bloß mehr Tore schießen als andere.“

    Der Sinn eines Fußballspiels ist es ein Tor mehr zu schießen als der Gegner – auf gut Deutsch gesagt, zu gewinnen.

    Ein Beispiel von den Männern, weil mir bei den Frauen grad kein Beispiel einfällt. Was hat Barcelona davon daß sie angeblich den besten und schönsten Fußball spielen? Chelsea hat die CL gewonnen und Real Madrid wurde Meister.

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  • Sylvijaaa sagt:

    Ich konnte das Spiel mit englischem Kommentar sehen und kann euch sagen, dass nicht nur womensoccer.de-Fans das Spiel der deutschen U20 suboptimal fanden.
    Schwach, langsam und unkreativ fanden die englischen Eurosport-Kommentatoren das deutsche Spiel. Außerdem habe man sich vom harten Spiel der Ghanaerinnen den Schneid abkaufen lassen.
    Übrigens, auch die USA wurden nur durch Flanken gegen Ghana gefährlich, aber die haben eben Kopfballspielerinnen. Daher fand ich diese Eurosport-Analyse etwas zu hart, aber Probleme waren klar zu erkennen.
    Lotzen fühlt sich sichtlich unwohl in der Sturmspitze und konnte, wie Leupolz, bis jetzt noch keine Akzente setzen.
    Jetzt hat man gegen die USA ein „freies“ Spiel und da wird MM sicher das ein oder andere ausprobieren.

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  • Detlef sagt:

    @Maximus,
    Jemand mit diesem Synonym kann wohl keine andere Meinung außer der eigenen akzeptieren!!!

    Dies hier ist ein Blog, und der hat einen ganz bestimmten Sinn, nämlich das sich Gleichgesinnte über ihre Interessen (hier FF) gemeinsam austauschen!!!
    Und ich finde es unverschämt, anderen Usern seine Meinung aufzudrängen, und keine andere Meinung zuzulassen!!!
    Wenn alle hier wie Du denken, dann wäre dieser Blog mausetod, weil ja keiner (höchstens Eine) hier die Bundestrainerin ist, und damit das Recht verwirkt hat seine Meinung zu sagen!!!

    Ich bin zutiefst erschüttert, wie viele positive Zustimmungen es für Maximus Beiträge gibt!!!

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  • karl sagt:

    Dass die Meinungen von Maximus und einigen anderen weit auseinander liegen ist ja offensichtlich. Aber hier ist doch genau der Platz wo beide Seiten ihre Meinungen vertreten koennen.

    Aber zurueck zum Fussball: Vielleicht liesst ja Maren Meinert manchmal auch mit und hat vor einiger Zeit einen Beitrag gelesen wo einer (ich glaub es war sheldon) behauptet dass nur die spanische Maenner nationalmannschaft ohne Stuermer spielend gewinnen koenne , und das hat ihren Ehrgeiz angestachelt es allen zu beweisen dass das nicht so ist. 🙂 🙂
    Das ist natuerlich auch reine Phantasie oder Spekulation, aber es koennte ja so sein.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Geht mir absolut genauso, Detlef, kann also Deinen Vergleich vollkommen nachvollziehen!
    Die Schar derjenigen, die primär auf Konfrontation und das Vergeben von „Daumen runter“ aus sind, steht im umgekehrten Verhältnis zum Gehalt der Beiträge (vorsichtig formuliert!).

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  • Sheldon sagt:

    @MariaOzawaFan: Barca hat mit diesem Fußball in 4 Jahren 15 von 19 möglichen Pokalen gewonnen. Das spricht deutlich für diesen Fußball!

    (0)
  • Jan sagt:

    Für China und Ghana muss es geradezu ‚brutal‘ gewesen sein, zu erfahren, auf die USA und Deutschland zu treffen; u. vllt. werden sie sich ärgern, nicht schon im 1. Spiel so engagiert gespielt zu haben wie im 2. Spiel.

    * * *

    die U20-Weltmeisterinnen:

    2002: USA
    2004: Deutschland
    2006: Nordkorea

    2008: USA
    2010: Deutschland
    2012: Nordkorea ?

    (0)
  • Maximus sagt:

    Schenschtschina Futbolista schrieb:
    „Die Lösung Deines Problems: Einfach nicht hier reinschauen!
    Alternative: Gönne jedem seine eigene Meinung, die er in diesem Portal offenlegt und damit dessen Berechtigung nachweist!
    Oder eben einfach die Finger stillhalten…“

    Detlef schrieb:
    „ich finde es unverschämt, anderen Usern seine Meinung aufzudrängen, und keine andere Meinung zuzulassen!!!“

    Tobias schrieb:
    „Diskussionen mit Maximus können wir uns künftig also sparen.“
    waiiy schrieb:
    „Ich denke, dass ein Forum die Plattform ist, auf der man seine Meinung kundtun kann. Willst Du sie einschränken? “

    Maximus meint:
    Wo habe ich meine Meinung aufgedrängt, wollte einschränken oder wie kann ich hier Meinungen nicht zulassen ? Warum soll ich die Finger stillhalten oder dem Blog fernbleiben ? Lest doch mal eure Kommentare und fragt euch, was ihr mit meiner Meinung macht.

    Warum diese scharfe Reaktion, diese Unterstellungen ? Könnt ihr nicht einfach meine Meinung stehen lassen, ohne mich zu beschuldigen ?

    Sheldon suchte die Diskussion.

    @Sheldon: Videoanalyse enthält für mich mehr als nur das Spiel zu gucken. Da kommen auch Zahlen raus, Statistiken usw. Aber die lese ich hier nicht oder selten. Was ich lese, ist z.B. sowas:

    „Thomas Wörle sollte mit seinem Schützling (Lena Lotzen) vor allem einmal richtig getimete und gezielte Kopfbälle üben!!!“

    Was mich nervt, ist, dass man nach einem GEWONNENEN Spiel (Ghana ist nicht Kasachstan) einzelne Spielerinnen rauspickt und niedermacht. Wenn sie eine Niederlage verursachen – okay. Aber beim Sieg sind sie Teil des Teams, spielen auch nur so, wie das Team es zuläßt und sind am Sieg beteiligt, selbst wenn sie ein Eigentor schießen. Wenn man das Team allgemein kritisiert – okay. Wenn man nach der Ursache von Niederlagen sucht – okay. Aber z.B. zu schreiben:

    „der Grund, warum die USA 4:0 gegen Ghana gewonnen haben und Deutschland FAST Unentschieden gespielt hätte?“ ???

    Fast ? FAST Unentschieden ? DAS kritisiere ich ! Mit Spekulationen argumentieren statt mit ZAHLEN und FAKTEN. Fakt ist das 1-0, nicht das Unentschieden. Und besonders mit Spekulationen junge Spielerinnen niedermachen, siehe oben.

    (0)
  • grammofon sagt:

    Um mal kurz das Norwegen-Kanada Spiel anzusprechen:

    Für Norwegen hat für mich vor allem Caroline Hansen geglänzt. In der 2. Halbzeit hat sie so ziemlich im Alleingang die Kanadier ausgedribbelt. Hat aber auch sonst sehr intelligent und mannschaftsdienlich gespielt, und beide Tore vorbereitet. (Das Erste war eigentlich ihr Tor, der Ball wäre auch ohne die Hilfe von Hegerberg reingegangen.) Außerdem hat sie einen Hammerschuß und hat mit ihren Distanzschüssen das ein oder andere Mal fast selbst getroffen.

    Da kann sich Norwegen darauf freuen. Wenn sie so weiter macht, spielt sie sehr bald auch in der A-Natio mit.

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  • Sheldon sagt:

    @Maximus: Ghana sollte für die deutsche N11 eigentlich keine Hürde darstellen. Sie sind zwar zum Teil ziemlich stark in den technischen Belangen, gegen die USA haben sie den Ball häufiger sehr gut laufen lassen. Dennoch sind sie für den U20-Weltmeister kein Maßstab. Da fehlt einfach noch viel Substanz bei den Spielerinnen.

    Aber Ghana hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Sie haben es verstanden, das Spiel der Deutschen im Griff zu haben und auch mit rustikalem Einsteigen gewusst, Schlimmeres zu verhindern.

    Das Schlimme daran ist, dass unsere so hochgehandelten Mädels über 90 Minuten offensiv kein echtes Mittel dagegen gefunden haben. Da waren, gerade in der Zweiten Hälfte kaum herausgespielte Chancen, man bekam überhaupt keinen Zugriff auf den gegnerischen Strafraum.
    Und das muss man von einer derart talentierten Mannschaft erwarten dürfen.
    Was wäre gewesen, wenn es keine Lina Magull gegeben hätte, die in dieser Situation genau richtig steht? Dann wäre aus dem „FAST“ ein „IST“ geworden.
    Aber man erwartet in einem solchen Spiel, dass man sich diese Frage überhaupt nicht stellen muss, ob aus dem „FAST“ ein „IST“ wird.

    Deine These, dass an einem Sieg wirklich alle gleichermaßen beteiligt sind, kann ich nicht so halten. Genauso wie bei einer Niederlage trägt auch zu einem Sieg jeder unterschiedlich viel bei.

    Beispielsweise hat hier niemand die Abwehr kritisiert. Die stand sehr gut und hat Impulse nach vorne gesetzt. Leonie Maier (Distanzschüsse) und Carolin Simon (Freistöße) dürften in der zweiten Halbzeit zusammen mehr Torschüsse haben als die gesammte Offensivabteilung. Und trotzdem standen sie danach hinten immer wieder sicher.
    Keiner hat hier auch Lina Magull kritisiert, die das Siegtor geschossen hat. Keiner hat auch Nicole Rolser kritisiert, die in der ersten Halbzeit einige gute Chancen hatte.

    Doch es muss auch Kritik angebracht werden. Wenn Lena Lotzen in der 2. Halbzeit nahezu keinen einzigen, verwertbaren Ball in die Sturmspitze bekommt, so liegt das entweder an der Zuspielerin (Mittelfeld) oder an ihr selbst. Kopfbälle gut und schön, aber wie soll sie die machen können, wenn keine Flanken von den außen kommen?
    Manche Spielerinnen in der Offensive sind nahezu komplett abgetaucht, zum Beispiel Anja Hegenauer.

    Es wurden hier aber auch die Aktionen der Offensive, die gelungen sind, gelobt. Da wurde z.B. nicht auf Chojnowski herumgehackt, weil sie den Ball nicht ins Tor gemacht hat, sondern die schöne Doppelpass-Kombi mit Marozsan gelobt.

    Wir sind schon immens gnädig mit den Mädels gewesen. Bei der deutschen A-N11 wäre die Kritik noch weitaus größer ausgefallen. Doch ich denke, vieles von dem, was wir hier erwähnt haben, werden die Mädels selbst auch bemerkt haben, denn man selbst ist normalerweise immer sein schärfster Kritiker. Und es dürfte ihnen ein Ansporn sein, noch stärker an ihren Eigenschaften zu arbeiten.

    Denn Fans wollen nicht nur Siege. Fans wollen Spektakel. Ich wette, kein deutscher Fan im WM-Halbfinale 1970 hätte dieses Spiel gegen einen langweiligen 1:0-Sieg der Deutschen eingetauscht. Ich wette, kein deutscher Fan hätte in der Vorrunde von 1954 das 3:8 gegen ein gequältes 1:0 oder sogar ein solides 2:0 eingetauscht, denn dann hätte es kein Wunder von Bern gegeben.
    Der souveränste Europameistertitel der Männer, das 3:0 gegen die UdSSR 1972, an das erinnert sich heute kaum noch einer, aber an das Spiel gegen Holland 1974 oder gegen die DDR.
    Insbesondere mir geht es so. Als Werder-Fan bin ich nahezu süchtig nach diesen Spektakeln geworden. Kein 4:0-Sieg ist so schön, wie der, wenn man das Hinspiel 3:0 verloren hat.
    Oder denkt an die Spiele der Türkei 2008 zurück. Jeder Türke wird diese Spiele immer im Gedächtnis behalten, während der 3. Platz von 2002, eigentlich ein viel größerer Erfolg, verblassen werden. Gegen Schweiz ein 0:1 in ein 2:1 gedreht, gegen Tschechien ein 0:2 in den letzten 15 Minuten in ein 3:2 gedreht. Und gegen Kroatien dieses legendäre Spiel, 0:1 in der 118., 1:1 in der 119., dann Elfmeterschießen mit Rüstü als Held.

    Das sind alles Geschichten, die der Fußball schreibt und die ewig in den Köpfen bleiben werden.
    Es wäre schön, wenn solche Spektakel auch wieder bei den Frauen möglich wären, auch bei unseren. Spektakel wie USA-Brasilien oder USA-Japan bei der WM.

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  • qwert sagt:

    @schentschina, bin ich etwa ein Troll, nur weil mir keine Kritik für die Deutsche Mannschaft einfällt?.

    Unser Mannschaft ist nicht nur die körperlich größten und stärksten, sie spielen auch noch den schönsten und effektivsten Fussball bei diesen Tunier. Aus diesem Grund, werden sie jeden vom platz Fegen der ihnen in den Weg kommt. Das ist nun mal meine Meinung zür Deutsche Mannschaft.

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  • laasee sagt:

    @Jan

    „die U20-Weltmeisterinnen:

    2002: USA
    2004: Deutschland
    2006: Nordkorea

    2008: USA
    2010: Deutschland
    2012: Nordkorea ?“

    Symmetrical……..and very possible, the North Koreans look good.

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  • Detlef sagt:

    Maximus schrieb;
    „Ihr seid Zuschauer, $*# nochmal, nicht Trainer“

    Was soll ich von so einem Satz anderes halten als „haltet die Fresse und schaut nur brav zu“???

    Maximus schrieb;
    „Da werden junge Spielerinnen niedergemacht, aber was leisten die “Kritiker” ?“

    Hier ist keiner „niedergemacht“ worden!!!
    Kritisiert ja, aber das ist etwas völlig anderes!!!

    Als ehemaliger Energie Cottbus Fan habe ich oft miterleben müssen, wie die sogenannten Fans über die eigenen Spieler hergezogen sind!!!
    Die wurden persönlich beschimpft und auf das wiederwärtigste beleidigt!!!
    So etwas verstehe ich unter „niedermachen“!!!

    Konstruktive Kritik ist dagegen positiv, denn sie bietet auch gleich Lösungsvorschläge für bestehende Probleme an!!!
    Ob diese Lösungen praktikabel sind, steht dabei auf einem anderen Blatt, aber der Kritiker sondert nicht nur tumbe Beschimpfungen ab, sondern überlegt sich wie es besser laufen könnte!!!
    Das ist wenn Du so willst die „Leistung“ des Kritikers, ein Lösungsansatz!!!
    Aber das darf ja hier keiner, weil er/sie ja keine Bundestrainerin ist!!!

    Maximus schrieb;
    „Eure Analysen sind für die Katz und bestehen meistens nur aus Spekulationen“

    Sorry, das klingt für mich nicht danach, daß Du auf Augenhöhe diskutieren willst!!!
    Benenne bitte die Deiner Meinung nach fehlerhaften Analysen, und gib Deine eigene Sicht wieder!!!

    Äußerungen wie;
    „Die Deutschen aber haben Ghana BESIEGT – wann das Tor fällt, ist doch völlig schnuppe“
    „Und die haben bisher als einzige keine Punkte und Tore verloren !!!“
    „Was kümmert mich heute, wie sie im Viertelfinale oder Halbfinale aussehen ?“
    „DIE HABEN BEIDE SPIELE GEWONNEN“
    mögen für Dich ausreichen, aber anderen Usern (wie mir) fällt so ein Fazit zu simpel aus!!!

    Und wenn man sich einzelne Spielerinnen „rauspickt“, dann doch wohl deshalb, weil bei ihr besonders viele Defizite auftraten!!!
    Wäre Lena Lotzen die Einzige gewesen, bei der es nicht richtig rund lief, hätte dies das Kollektiv sicher auffangen können!!!
    Aber wie ich und andere schrieben, war Lena nur die Spitze des Eisberges, denn auch andere Spielerinnen standen ziemlich neben sich!!!

    Die ständigen Lobhudeleien bringen uns nicht weiter!!!
    Es wirkt auf mich schon beinahe schizo, wenn der Kommentator ständig Maro über den grünen Klee lobt, und der aufmerksame Zuschauer aber einen Fehlpass nach dem anderen sieht!!!
    Da denke ich immer ich habe den falschen Ton zum Bild!!!

    (0)
  • KarlMai sagt:

    @Detlef:

    Es ist bedauerlich, dass Du dir mit deiner Zeichensetzung so viele Sympathien verbaust. Du schreibst ja oft Sachen, die nicht falsch oder sogar richtig sind.

    Trotzdem habe ich oft den Impuls, jemandem, der hinter wirklich JEDE seiner Aussagen mindestens 3 Ausrufezeichen setzt, rein aus Prinzip zu widersprechen.

    Weil ich dann automatisch denke, wer das macht, der findet sich offenbar so furchtbar toll und seine Meinung so wichtig, dass jeder Satz eine Unterstreichung verdient… so jemand kann nicht ernstzunehmen sein.

    Und damit würde ich Dir natürlich Unrecht tun, denn a) glaube ich eigentlich nicht, dass Du das machst, um deine eigene Wichtigkeit zu betonen (aber wie gesagt, gefühlsmäßig wirkt es auf mich so, auch wenn mein Verstand dann wieder zu deinen Gunsten plädiert) und b) wie schon gesagt, ist ja für die Richtigkeit von Aussagen völlig egal, ob sie einfach nur gesagt oder im Furor der Ausrifezeichen in den Raum geschmettert werden.

    Maximus hat natürlich ebenso einen… hm, etwas apodiktischen Tonfall gewählt für die Debatte. Da versteh ich auch, warum die

    @Diskussion:

    Die Diskussion wird mir zu hoch gehängt und am falschen Beispiel geführt. Maximus ist hier mal der Kragen geplatzt, und das kann ich zwar etwas verstehn, nach dem, was ich sonst so kenne hier, aber hier geschah es am falschen Objekt.

    Die meiste Kritik an diesem Spiel hier war noch im Rahmen und nicht jenseits des Angemessenen. Auch Einzelspieler darf man generell ruhig nennen.

    Die Hauptfrage ist doch immer, wenn man nicht sein ganzes Potential umsetzt: Lag es an der Tagesform? Damit zusammenhängend: dem starken Gegner? Oder ist grundsätzlich etwas nicht in Ordnung (Spielanlage, System etc.)?

    Je nachdem fallen die Antworten dann aus. Wer der Meinung ist, grundliegende Probleme seien die Ursache, wird härter kritisieren, als derjenige, der die nicht sieht und eher die Tagesform verantwortlich macht.

    Das sollte der Gesprächspartner dann mitbedenken und zunächst mal anerkennen. Dieser Unterschied in der grundsätzlichen Einschätzung kann schon viel erklären davon, worin der Rest der Detailkritik besteht.

    (Über eine starke Defensivleistung des Gegners sind wir uns ja einig)

    – Ich kann viele dieser Dinge nicht entscheiden. Deshalb äußere ich mich nicht im Detail.

    Kaderbesetzung? Sorry… ihr seht die Spielerinnen oft live und kennt die Form von Alternativen wie Rudelic, Jäger etc., ich nicht.

    – Sheldon hat, denke ich, eine recht sachliche Gesamt-Analyse gebracht. Über Details kann man streiten, aber es ist Grundlage für eine sinnvolle Debatte. Die vom Ton her entsprechend geführt werden kann und wo es nicht um Andeutungen von persönlichen „Mundverboten“ geht.

    – Man sollte aber Spielerinnen auch nicht die Fehler des TV-Kommentars büßen lassen (also z.B. Maroszan besonders kritisch beobachten, nur weil sie im ersten Spiel zu viel gelobt wurde). Für die Leistungsbewertung muss uns der Kommentar anderer egal sein. Wir wollen ja zu unserer eigenen Meinung finden.

    – Wir sollten uns manchmal überprüfen, ob wir selbst auch gedanklichen Ballast mitschleppen und an das Spiel herantragen. Z.B. hat Schentschina IIRC beim ersten Spiel bei der Kritik an der Chancenauswertung gleich wieder das Viertelfinale der U17-WM heraufbeschworen. Liegt es dann an den Spielerinnen, wenn diese Erinnerungen kommen und wir ihnen deshalb das Ganze vielleicht noch einen Tick übler nehmen? Oder bringen wir das mit, indem wir zum Teil durch die Brille dieses Negativerlebnisses auf das heutige Spiel gucken?

    Oder wie sehen wir die Lage des deutschen Frauenfußballs insgesamt? Wenn wir diese (oder einzelne handelnde Personen, z.B. Maren Meinert) kritischer sehen, kann das abfärben auf unsere Haltung auch zu einzelnen Spielen.

    Ich will nicht sagen, dass das vermeidbar ist. Vermutlich nicht. Aber darüber nachdenken kann man mal.

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  • KarlMai sagt:

    @Sheldon:

    Ein Punkt verdient nochmal grundsätzliche Entgegnung, denn er betrifft den Fußball an sich:

    ——————————————————-
    Denn Fans wollen nicht nur Siege. Fans wollen Spektakel.
    ——————————————————

    Ja und Nein. ^^

    Die Alternative ist falsch gestellt. Natürlich wollen Fans (da sie gierige kleine Biester sind, oder positiver formuliert: wie kleine Kinder, die von ihrer Mannschaft Weihnachtsgeschenke erhoffen) am liebsten Spektakel UND Siege zugleich.

    Ich formuliere es gern so: Das Wertvolle am Fußball für uns sind die schönen Erinnerungen. Und Titel (Siege) sind kein Selbstzweck, sondern deshalb so toll, weil sie tolle Erinnerungen schaffen. Insofern sind herausragende Spiele (auch Niederlagen) genauso wertvoll. Mit dieser Haltung distanziere ich mich ebenfalls von den reinen Titelfetischisten, für die alle guten Spiele während eines Turniers sofort vergessen sind, sobald man im Halbfinale ausscheidet (s. WM 2010, EM 2012).

    Richtig ist: Die Qualität des Spiels und von Erfolgen ist nicht immer äquivalent zum Erinnerungswert im Nachhinein.

    Man sollte das nicht gegeneinander aufrechnen. Denn das bringt nichts.

    ——————————
    Ich wette, kein deutscher Fan im WM-Halbfinale 1970 hätte dieses Spiel gegen einen langweiligen 1:0-Sieg der Deutschen eingetauscht. Ich wette, kein deutscher Fan hätte in der Vorrunde von 1954 das 3:8 gegen ein gequältes 1:0 oder sogar ein solides 2:0 eingetauscht, denn dann hätte es kein Wunder von Bern gegeben.
    ——————————————–

    Da wette ich dagegen.

    Das ist eine Perspektive im Nachhinein. Wir wissen, wie es letztlich ausging, aber im Moment des Spiels ist die Enttäuschung und der Schmerz auch nach einem 3:4 mit großer Leistung riesig, bin ich sicher. Wenn Deutschland nach einem langweiligen 1:0 im Finale von Brasilien abgefiedelt worden wäre, dann hätten trotzdem nur wenige gedacht „Wären wir doch lieber im Halbfinale raus“.
    Das 3:8 von Bern ist ein Musterbeispiel, dass sich nachher die Strategie des Trainers als erfolgreich gezeigt hat. Aber das weiß man hinterher.

    Das Turnier U20-WM 2012 läuft jetzt, in der Gegenwart. Hier und jetzt haben wir ein etwas gequältes 1:0. Wie lautet also die Frage? Ob wir es lieber gegen ein 5:0 eintauschen sollten? Ja, klar, gerne. Sollen wir es jetzt lieber gegen ein 3:8 eintauschen? Spektakulär wäre es natürlich auch… ^^ Und wer bietet uns überhaupt diesen Tausch an? Was soll ich sagen, es ist obsolet, derlei Fragen stellen sich erst im Nachhinein. Da können wir dann z.B. sagen „Hm, hätten wir doch gegen Ghana 5:0 gewonnen, dann hätten wir jetzt viel schöne Erinnerungen, auch wenn wir glanzloser Weltmeister sind“. Oder eben „Glanzlos raus, nicht mal Ghana überzeugend geschlagen, war alles nicht so doll“. Oder was auch immer.

    Ich versuche nochmal, konsensfähig zu formulieren:

    „Spektakel“ (im Sinn von: kreatives, phantasievolles Spiel) hilft einem oft zu „Siegen“. Deswegen ist Spektakel wichtig. Und deswegen sollten auch unsere Ansprüche so sein, dass wir nach Siegen ohne Spektakel sehen und als Ziel definieren, was wir beim nächsten Mal besser machen können.

    Aber wenn meine Mannschaft das nicht schafft, dann halte ich trotzdem zu ihr. Auch wenn sie andere mögliche Wege zum Erfolg gehen muss (z.B. Standardsituationen; völlig legitim, gefährliche Freistöße durch Abwehrspieler (Simon) zu schießen – oder durch starke Abwehrarbeit und vorne halt etwas weniger gute Effizienz)

    ——————————————
    Der souveränste Europameistertitel der Männer, das 3:0 gegen die UdSSR 1972, an das erinnert sich heute kaum noch einer, aber an das Spiel gegen Holland 1974 oder gegen die DDR.
    —————————————-

    Das bezweifele ich. Oder wenn, hat es mehr mit äußeren Faktoren zu tun, die das mediale Erinnern beeinflussen. Eine WM hat z.B. 7 Spiele für eine Mannschaft, man kann also eine deutlich bessere, kompaktere und dramatischere Geschichte darüber erzählen (1974 besonders schön: Tiefpunkt am Anfang, Krise, Triumph am Ende, insofern leuchtet ein, warum das DDR-Spiel als Kontrapunkt quasi eine Einheit mit dem Finale bildet) als über das Endturnier einer EM, das damals ja nur aus Semi- und Finale bestand, und die Viertelfinals etc. waren halt Monate entfernt.

    Dennoch hat auch das EM-Team von 1972 seinen festen Platz in der Erinnerungskultur des deutschen Fußballs. Das Klischee vom „besten deutschen Team aller Zeiten“ wird immer wieder hervorgeholt, bei allen Jubiläen und in entsprechenden Artikeln diskutiert.

    ————————————————–
    Es wäre schön, wenn solche Spektakel auch wieder bei den Frauen möglich wären, auch bei unseren. Spektakel wie USA-Brasilien oder USA-Japan bei der WM.
    —————————————————

    Das wäre schön, ja. Aber es ist nicht vorher zu garantieren oder vorauszusagen.

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  • Sheldon sagt:

    @Karl: Du hast ja recht mit deinen Aussagen. Die Gedanken sind mir die letzten Tage durch die Armstrong-Affäre gekommen. Er ist mit 99,99%-iger Wahrscheinlichkeit überführt, dennoch ist die Unterstützung für seine Stiftung rasant gestiegen (von 3200€ am Tag auf 78000€), seine Sponsoren halten zu ihm und viele Prominente halten zu ihm und die Fanunterstützung ist ungebrochen!

    Wieso? Meine Theorie: Den Leuten ist es vollkommen egal, mit welchen Mitteln Armstrong und all die anderen diese Leistungen erreicht haben, solange sie ihnen nur dieses Spektakel bieten. Radfahrer sind also keine Sportler, sondern im Grunde Schauspieler. Sie schreiben jeden Tag Drehbücher.

    Im Fußball denke ich, wird es ähnlich sein. Den Leuten ist es nicht so wichtig, dass ihr Team mal einen Titel holt. Aber Legenden sind wichtig, selbst Zeuge sein zu dürfen, wie Geschichte geschrieben wird.
    Natürlich ist es immer schön, wenn das Ganze auch nen Happy End hat. Aber im Zweifelsfall gilt: Lieber ne Tragödie als gar keine Geschichte!
    Wembley war ne Tragödie und dennoch bewegt sie die Herzen jedes Deutschen bis heute.
    Die Breslau-Elf hat nie einen Titel gewonnen, aber ihr Name steht bis heute für eine grandiose Geschichte.
    Ulli Hoeneß hat sich mit einem verschossenen Elfmeter verewigt. Das sind alles Geschichten für die Ewigkeit.

    Ich würde mir manchmal wünschen, die Spielerinnen würden sich bewusst machen, dass sie mit jedem Spiel die Chance haben, Geschichte zu schreiben und dementsprechend auch antreten. Kein Ergebnisfußball, sondern immer Vollgas, sich daraus motivierend, sich ein für allemal in die Geschichtsbücher des Frauenfußballs eintragen zu können.

    Selbst als Amateurspieler empfindet man diesen geschichtlichen Flair, wenn man in der D-Jugend Kreisklasse im vorletzten Spiel die letzte Chance hat, Meister zu werden und zur Halbzeit 3:1 hinten liegt. Du weißt in der Halbzeit: Du kannst jetzt da rausgehen und das Spiel deines Lebens abliefern. Ich erinnere mich an dieses Spiel, als wäre es gestern gewesen, wir haben es 4:3 gedreht. Das sind Momente, egal in welcher Liga, egal in welchem Alter, ob Frau oder Mann, selbst egal in welcher Sportart, davon zerrt man sein ganzes Leben, denn auf einmal wird dir klar: Du kannst alles erreichen, wenn du nur willst!

    Wenn unsere Spielerinnen ein bisschen mehr davon zeigen würden, wenn die Kommentatoren jedes Spiel so kommentieren würden, dann würde sich der Fußball komplett wandeln. Dann würde er wieder packend sein, wieder mehr von der Dramatik spüren lassen, die er mal besaß, es würde wieder ein kämpferischer Sport, voller Emotionen. Das, was die Zuschauer fesselt, was Fußball zur Sportart Nummer 1 in Deutschland gemacht hat!

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  • Jochen-or sagt:

    @karlmai
    Das ist wirklich interessant, was Du schreibst:
    „Das Wertvolle am Fußball für uns sind die schönen Erinnerungen.“
    Da hat mein Bauch sofort zugestimmt, weil es genau so bei mir ist.
    Die (zusammengefassten) Spiele der Männer Deutschland – England u. Deutschland – Argentinien bei der WM 2010 habe ich mir auf YouTube mit BBC-Kommentar u. Analyse rd. 20 mal angesehen.
    Ähnliches gilt für das Halbfinale der Frauen 2003 gegen die USA ´(mehr noch als das Endspiel) sowie das Finale 2007.
    Und wenn ich an den Frauenfußball, bei dem ich vor Ort war, denke, dann bleiben mir – bei vielen Spielen, die ich live erlebt – in besonderer Erinnerung das CL-Finale in Madrid 2010 mit all der verrückten Elfmeterdramatik, das WM-Finale 2011, aber jetzt auch das Halbfinale bei Olympia USA – Kanada.
    Dies belegt, dass die Frage nach Spektakel und Erfolg nicht so eindeutig zu beantworten ist. Vielleicht ist Erfolg „oder“ Spektakel richtig.
    Bei den Männern sind es eher die tollen Spiele, bei den Frauen die überraschende Erfolge der eigenen Mannschaft, aber eben auch spektakuläre Spiele anderer Mannschaften mit all der Stimmung, die sich natürlich auch aus der Bedeutung der Spiele ableitet.
    Richtig ist jedenfalls, dass es die positiven und damit schönen Erinnerungen sind, die den Spaß am Zuschauen ausmachen.
    Als Turbine in Madrid eigentlich hoffnungslos im Elfmeterschießen zurück lag, ging mir durch den Kopf, dass die Niederlage mir den ganzen 4-Tagetrip nach Madrid kaputt machen würde.
    Mit dieser unerwarteten Wende wurde dies aber eine Reise und ein Event, an das ich mich bis zu meinem Lebensende erinnern werde.

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