U20-WM: Gelungener Auftakt für DFB-Elf

Von am 20. August 2012 – 14.12 Uhr 46 Kommentare

Die deutsche U20-Nationalelf ist mit einem Erfolgserlebnis in die U20-WM in Japan gestartet. Gegen China gab es einen ungefährdeten Erfolg, der sogar noch höher hätte ausfallen können. Auch andere Favoriten kamen am zweiten WM-Spieltag zu klaren Siegen.

Beim 4:0 (2:0)-Erfolg in Hiroshima vor nur 2 582 Zuschauern brachte Lena Lotzen ihr Team früh in Führung (3.), kurz vor der Pause erhöhte Anja Hegenauer auf 2:0 (45.). Ein Eigentor von Lin Yuping (74.) sowie ein Kopfball von Luisa Wensing in der Nachspielzeit (90.+1) machte den Sieg für die Elf von Bundestrainerin Maren Meinert perfekt.

Highlights Deutschland gegen China anschauen

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Zufriedene Meinert
Meinert war mit dem Auftritt ihrer Elf sehr zufrieden: „Das war von Anfang an eine sehr konzentrierte und engagierte Leistung. Das Ergebnis geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Wir waren einer Mannschaft wie China, die sich sehr lange vorbereiten konnte, klar überlegen. Ein Riesenkompliment an meine Mannschaft.“

Frühe Führung
Die deutsche Mannschaft erwischte einen Auftakt nach Maß, denn nach nicht einmal 180 Sekunden stand es bereits 1:0, nachdem Lena Lotzen im Strafraumgetümmel nach einer Hereingabe von Carolin Simon von der linken Seite am schnellsten reagierte und zum 1:0 einschoss (3.). Auch in der Folge dominierten die Deutschen die Partie klar, doch weitere gute Chancen, allen voran von Lotzen und auch Dzsenifer Marozsan, die unter anderem die Latte traf, führten zunächst nicht zu Toren.

Eiskalte Hegenauer
Doch Anja Hegenauer sorgte dafür, dass die Spielerinnen beruhigt in die Halbzeitpause gehen konnten, denn kurz vor Ende der ersten 45 Minuten nahm sie den Ball nach einem abgefälschten Marozsan-Freistoß gedankenschnell auf und verwertete mit einem platzierten Flachschuss eiskalt (45.). Zwar fanden die Chinesinnen in der zweiten Halbzeit etwas besser ins Spiel, doch Deutschland hatte die Partie weiter unter Kontrolle.

Luisa Wensing

Luisa Wensing setzte beim 4:0-Sieg gegen China den Schlusspunkt © Nora Kruse / ff-archiv.de

Wensing mit Köpfchen
Eine Direktabnahme von Li Ying war die einzige gefährliche Chance der Chinesinnen im gesamten Spiel (62.). Leonie Maier spielte den Ball vom rechten Flügel scharf herein, die Chinesin Lin Yuping drückte die Hereingabe unfreiwillig über die eigene Linie (74.). Und kurz vor Schluss setzte die DFB-Elf noch einen drauf, als Luisa Wensing einmal mehr ihre Kopfballstärke unter Beweis stellte und zum Endstand einköpfte (90.+1).

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Hayes-Hattrick bei USA-Sieg
Im zweiten Spiel der Gruppe D feierten die USA einen ungefährdeten 4:0 (1:0)-Sieg gegen Ghana. Ein Eigentor von Linda Addai (20.) verhalf den Amerikanerinnen zur Führung, ein Hattrick von Maya Hayes (50., 74., 90.+2) machte dann den deutlichen Erfolg perfekt. Dabei hatten die Ghanaerinnen zunächst gut in die Partie gefunden. „Wir haben ein tolles Team und haben heute eine gute Leistung abgeliefert“, so US-Trainer Steve Swanson.

Nordkorea schlägt Norwegen
In Gruppe C behielt Nordkorea in einer trefferreichen Partie in Kobe gegen Norwegen beim 4:2 (2:1) die Oberhand. Yun Hyon Hi (15.) sorgte für die Führung der Nordkoreanerinnen, Caroline Hansen gelang der Ausgleich (23.). Doch noch vor der Pause erhöhte Nordkorea per Elfmeter zum 2:1, wieder war Yun Hyon Hi erfolgreich (40.). Dank eines Treffers von Ada Hegerberg (54.) kämpfte sich Norwegen noch einmal heran, doch Kim Un Hwa (72.) und Kim Su Gyong (77.) machten den Erfolg der Asiatinnen perfekt.

Kanada fertigt dezimiertes Argentinien ab
Tabellenführer der Gruppe ist nach dem ersten Spieltag Kanada, das Argentinien mit 6:0 (5:0) abfertigte. Shelina Zadorsky (7.) eröffnete mit einem verwandelten Foulelfmeter den Torreigen gegen die Südamerikanerinnen, die wegen einer Notbremse bereits ab der 7. Minute auf Abwehrspielerin Agustina Barroso verzichten mussten. In Überzahl erhöhten Jaclyn Sawicki (20.) und Adrian Leon per Hattrick (22., 42., 45.+1) noch vor der Pause auf 5:0, Catherine Charron Delage sorgte für den Schlusspunkt (86.).

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

46 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Hm, der Sieg zum Auftakt hätte nicht höher ausfallen können, sondern eindeutig höher ausfallen müssen!
    Wenn man den USA bescheinigt, dass sie gegen Ghana eine souveräne Leistung gebracht haben, kann ich ein gleiches für das dt. Team nicht behaupten.
    Erst die 2. Spiele in dieser Gruppe werden dem Aussagegehalt eine Tendenz verleihen, wo auch die erzielten Tore an Bedeutung zunehmen werden.
    Besonders auffällig, volle 5 Minuten nach Wiederanpfiff gab es kein dt. Team auf dem Rasen, trotz eigenem Anstosses, der sofort nach hinten losging.
    Na ja, ich hatte mir sowieso keine Illusionen bzgl. eines möglichen Titelgewinns gemacht, denn den sehe ich bei Beihaltung der heutigen Leistung als nicht machbar an! Mir fehlten auch Spritzigkeit und Sprintvermögen bei einigen Spielerinnen recht deutlich, was mich schon ziemlich verwundert hat.
    Also 2, 3 Schippen sind mindestens und das durchgängig draufzulegen, soll es was mit der Titelverteidigung werden.
    Und das leidige Problem der Chancenverwertung, insebesondere bei LL, ist auch weiterhin aktuell…

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  • wrack sagt:

    Der Sieg war ungefährdet, das Spiel unterhaltsam, die Chancen spektakulär, es gab viele sehr ansehnliche Kombinationsversuche. Das bei 32° der Motor etwas gedrosselt war und wurde, ist im Hinblick auf die Länge des Turniers mehr als verständlich. Was der Sieg wert ist, kann man tatsächlich (vielleicht) erst nach der 2. Runde ausloten. Am Engagement hat es aber m.E. nicht gefehlt. Die Chancenverwertung war wirklich mal wieder suboptimal – Ich habe es aber schon schlimmer gesehen und, na ja, solange sie gewinnen … !

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  • sol1711 sagt:

    was ist denn das für eine beurteilung,das spiel der deutschen mannschaft mit dem spiel der usa verwechselt.
    das deutsche spiel war sehr gut, die abwehr hat keine chance zugelassen, das mittelfeld hat viele chancen ermöglicht und der angriff war sehr gut eingestellt.
    es gab viele torchancen.
    sehr gutes spiel der deutschen mannschaft.
    das spiel der usa war trotz der 4 tore miserabel, ball verluste am laufenden band, torchancen und tore nur durch einzelaktionen und durch fehler von ghana.

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  • Marcel sagt:

    @futbolista

    Die kritik ist mir zu harsch sicherlich gibts Dinge die man besser machen muss,aber wenn das kein souveräner Sieg war was dann ?

    China hatte vieleicht 2 Chancen wenns hochkommt und die deutsche Elf hat das Spiel von vorn weg kontrolliert,also ich finde es gibt sicher schlechtere Starts in ein Turnier.

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  • Spocky sagt:

    @ „Schenschtschina …“

    Auch wenn ich überhaupt leider nichts vom Spiel sehen konnte – finde ich Dein Urteil schon ziemlich „hart“… Ich weiß ja nicht, ob Du jemals selbst Fußball gespielt hast … ? Für ein erstes Turnierspiel bei einer WM !!!!! kann doch noch nicht alles glatt laufen … Und dass die deutschen Mädels gegen China so hoch gewonnen haben… Das ist ja wohl schon sehr gut… Und jetzt kommt ein Satz für das sog. „Phrasen-Schweinchen“ = Wir sind doch – meistens – eine Turniermannschaft = und wir steigern uns von Spiel zu Spiel … 🙂

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  • jochen-or sagt:

    Das war tatsächlich sehr ordentlich. Der Ball lief gut und vor allen Dingen hat mir gefallen, wie technisch stark alle in der Ballbehandlung waren.
    Die Mannschaft hat mehr Potential als ich vorher angenommen hatte.
    Leider wurden nicht mehr Tore geschossen.

    Dennoch:
    Zwar hat der 2. der Gruppe im Viertelfinale mutmaßlich mit den flinken Nordkoreanerinnen zu rechnen, allerdings geht er in einem Halbfinale möglicherweise den ebenso wuseligen Japanerinnen aus dem Weg.
    Ich denke, dass mit der Spielart dieser Asiatinnen die Deutschen die meisten Schwierigkeiten bekommen. Insoweit war China ein untypischer Gegner, der unserem Team viel zu viele Räume ließ.

    Fürs Turnier ist es für uns eher gut, dass wir mit den US-Girls in einer Gruppe spielen.
    Auch wenn gerade im Juniorinnenbereich stets Überraschungen drohen, und sei es nur, weil die bessere Mannschaft mental nicht mit einem unglücklichen Spielverlauf/Rückstand klar kommt, lautet mein Tipp fürs Finale nach dem ersten Spieltag : USA – Deutschland.

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  • xXx sagt:

    @sol1711

    „das spiel der usa war trotz der 4 tore miserabel, ball verluste am laufenden band, torchancen und tore nur durch einzelaktionen und durch fehler von ghana.“

    Ähhhhm, die 4 Tore von der deutschen Mannschaft waren auch nicht wirklich heraus gespielt. Die ersten beiden Tore waren nur durch die schwache „Abwehr“ der Chinesinnen zu verdanken, das 3. Tor war sogar nur ein Eigentor von China und das 4. Tor war nach einer Standardsituation.

    Insgesamt hat Deutschland gut gespielt und das Spiel bestimmt. Die Chancenverwertung von wirklich heraus gespielten Torchancen war aber einfach zum abgewöhnen und der hohe Sieg war nur der schwachen chinesischen Defensive zu verdanken. Hätte China heute nicht so viele Fehler gemacht in der Abwehr, wäre das Spiel wohlmöglich, trotz der krassen deutschen Überlegenheit, 0:0 ausgegangen.

    Wenn die deutsche Mannschaft nicht mehr Zielstrebigkeit ins Spiel bekommt in den nächsten Spielen und die Chancen nicht besser nutzt, dann geht es in den wichtigen K.O.-Spielen auch ganz schnell nach hinten los. Gerade bei den Temperaturen, die in Japan herrschen.

    Man kann sich nicht immer darauf verlassen, dass die gegnerische Mannschaft hinten so viele Fehler begeht.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Spocky
    Nun, das meine Kritik hart ist, dessen bin ich mir durchaus bewußt und es ist auch so gewollt – ich beschönige und kaschiere nichts und es ist meine Meinung, die ich niemanden aufzwingen will!
    Trotzdem ändert meine Meinung nichts daran, dass die erbrachte Leistung, trotz 32°C und echt schwachem Gegner, gerade mit einer höheren Torquote hätte enden müssen, was explizit LL anzulasten ist, sowie dem übertriebenen Kleinklein zentral vor dem Tor, wo generell eine hohe Spielerkonzentration herrschte.
    Es ist zwar ein deutlicher Sieg herumgekommen, aber die Details, wie er zustandegekommen ist, verhehlen auch nicht die tatkräftige Mithilfe durch den Gegner, der für mich keine WM-Tauglichkeit nachgewiesen hat.
    Es immer gefährlich, mit zuviel Lobhudelei, Siege hochzuspielen und am Ende mit einem bösen Erwachen dazustehen. Letztes Beispiel: Trinidad Tobago, souveräne Gruppenphase mit den meisten Toren und im VF gegen Nordkorea versagt. Das derzeitige Personal ist so viel anders nicht…

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  • Marcel sagt:

    @xXx

    Entweder ist die Flasche halb voll oder halb leer,aber ich bin mal Optimist und sag die Treffer wurden auch gut erzwungen.Das Eigentor z.Bsp. hat sich L.Maier gut durchgesetzt mit ihrem Antritt.Allgemein fand ich das Pressing beim deutschem Team sehr gut dadurch hat man China nie ins Spiel kommen lassen.
    Aber sicher ist die Chancenverwertung suboptimal ,aber das hat ja auch keiner bestritten.

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  • Sheldon sagt:

    Also, ich konnte heute nur die ersten 5 Minuten vom Ghana-Spiel sehen, und ganz ehrlich, Ghana hat deutlich besser gespielt. Auch wenn sie heute nicht gewonnen haben, es war symbolisch für einen Systemwechsel im Frauenfußball, der eingeleitet worden ist, bereits von den Japanerinnen bei der WM.

    Den Fußball, den wir von Deutschland und USA früher oftmals zu sehen bekamen und auch heute noch, ist das klassische Kich-and-Rush: Hohe Bälle nach vorne, mit viel Geschwindigkeit und rohem Körpereinsatz den Ball behaupten und dann das Tor irgendwie erzählen. Es ist ein bisschen der American Football-Spielstil, hoch und weit nach vorne und wer am schnellsten rennt, gewinnt.
    Technisch und taktisch ist das wenig anspruchsvoll und so geht diese Weise zu spielen, auch nur durch hundertprozentige körperliche Überlegenheit.

    Doch diese körperliche Überlegenheit geht den großen Nationen Stück für Stück verloren. Vielleicht war es das, was Silvia Neid meinte, als sie sagte, die anderen Nationen haben aufgeholt.

    Aber dadurch gewinnt auch eine Spielweise, die man bei Ghana heute gesehen hat und die im Frauenfußball wie im Männerfußball Schule macht, das schnelle, kombinationsfreudige Kurzpassspiel. Und diese wird sich zwangsläufig durchsetzen, denn wenn die körperlichen Ungleichheiten einmal überwunden sind, dann wird das Spiel nur noch im technisch-taktischen Bereich entschieden. Das wird es selbst heute schon, obwohl die körperlichen Rückstände noch längst nicht aufgeholt sind. Die Stars sind wieder die Dribbler und selbst ein Jerome Boateng, der nun wirklich nicht zartbeseitet ist, versteht mittlerweile, mit dem Ball umzugehen und weiß zu dribblen.

    Und deswegen denke ich, dass gerade diese Juniorenturniere darüber Aufschluss geben, wie die Welt des FF in 20 Jahren aussieht, denn in dem Alter von 16-20 sind die körperlichen Abstände noch nicht so groß, denn dort befinden sich die Spielerinnen noch im Wachstum und können noch gar kein derart großes Krafttraining machen. Und da sehe ich Mannschaften wie die USA deutlich im Nachteil, wenn man sieht, dass die Innenverteidigerinnen keinen geordneten Spielaufbau hinbekommen.

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  • sol1711 sagt:

    bitte herr juchem, wenn die deutsche mannschaft sehr gut gespielt hat und 4 zu null gewonnen hat, dann sollte man dies auch würdigen.

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  • Detlef sagt:

    Guter Start ins Turnier, mit einer durchaus ansprechenden Leistung!!!
    Allerdings war der heutige Gegner alles andere als gleichwertig, was den klaren Sieg dann auch wieder relativiert!!!

    Ich sehe das als einen Vorteil der deutschen-, aber auch US-amerikanischen Mannschaft, daß man in den ersten beiden Partien gegen mittelmäßig bis schwache Gegner seine eigenen „Kinderkrankheiten“ noch ausmerzen kann, ehe es dann im letzten Gruppenspiel gegen einen gleichstarken Kontrahenten um den Gruppensieg geht!!!

    Ich will das heutige Auftreten unserer Mädels keinesfalls schlecht reden, aber dem aufmerksamen Beobachter (ohne rosarote Fanbrille) sind doch etliche gravierende Fehler ins Auge gestochen!!!
    Hier bin ich dann auch vollkommen bei Frau Fußball, daß sich solche Fehler gegen „richtige Gegner“ ganz böse auszahlen werden!!!
    Gegen die US-Girls werden wir sicher nicht mal halb so viele Chancen bekommen wie gegen China, und dann ist eine optimale Chancenverwertung Grundvoraussetzung, wenn man es im Turnier weit bringen will!!!
    Hier kann/muß man aber noch in den nächsten Trainingseinheiten, sowie im Spiel gegen Ghana gehörig dran feilen!!!

    Mich hat vor allem gestört/aufgeregt, daß die Meinert-Truppe viel zu oft durch die Mitte gespielt hat, obwohl doch schon das 1:0 deutlich aufgezeigt hat, wie verwundbar die Chinesinnen auf den Außenbahnen waren!!!
    Hier müßte vor allem „das Gehirn“ des Teams (Maro) noch viel flexibeler agieren!!!
    Auch mit Distanzschüssen hätte man es öfter mal probieren können, denn die chinesische Torfrau hatte heute definitiv kein WM-Format!!!
    Auch das kann/sollte man noch weiter üben und ausbauen!!!

    Über die Defensive kann man eigentlich noch gar nichts sagen, da der Gegner heute dazu viel zu schwach war!!!
    Aber rein optisch betrachtet machte vor allem die neue „Not-IV“ mit Lulle und JENNY einen guten Eindruck!!!
    Gemeinsam mit Simon und Meier (beide waren auch offensiv ganz stark) hatte die deutsche Abwehr heute einen sehr geruhsamen Tag!!!
    Spätestens im letzten Gruppenspiel werden wir sehen, wie gut dieses Quartett wirklich harmoniert!!!

    Bei aller (mM nach berechtigter) Kritik muß man natürlich auch bedenken, daß Maren Meinert keine 3 Monate Vorbereitung hatte!!!
    Es gab nur zwei Lehrgänge, plus die eine Woche Aklimatisierung in Japan, um die Truppe auf dieses Turnier vorzubereiten!!!
    So gesehen klappte es dann doch schon recht ordentlich!!!

    Falls unsere Mädels mit dieser sehr bescheidenen Vorbereitung ihren Titel dann trotzdem wieder verteidigen sollten, können Meinert und Wiegmann dann Frau Bundesgöttin ein Ständchen bringen;
    „Siehst Du Silvia so wird das gemacht, so wird das gemacht, so wird das gemacht!!!

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  • grammofon sagt:

    Es stimmt schon, wie Detlef schreibt, dass man die Abwehr heute noch nicht beurteilen kann. Für mich waren aber heute trotzdem die besten beiden Spieler Simon und Meier, weil sie offensiv super gespielt haben und defensiv trotzdem irgendwie immer zur Stelle waren. Echt klasse.

    Maro und Lotzen haben in der Tat ein wenig enttäuscht. Aber dies liegt vielleicht auch daran, dass sie ja eigentlich schon A-Nationalspieler sind, und dass man deshalb mehr von ihnen erwartet. Vielleicht spüren sie deshalb auch mehr Druck. Das würde auch erklären, warum Lotzen ständig ins Abseits gerannt ist, und warum Maro so viele schöne – aber letztendlich sinnlose – Dribbelkunsttücke und Tricksereien vor dem Strafraum gezaubert hat.

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  • gerd karl sagt:

    wo ist eigentlich das von vielen hochgejubelte team u-20 frankreich, bricht denn der französische frauen fussball wieder ein.

    wenn ich jetzt so schreiben würde wie sheldon und schenschtschina über das deutsche team, dann muss ich jetzt sagen, das die u-20 frankreichs nicht dabei ist, zeigt den niedergang des französischen frauen fussballs.

    die französische liga wird zusammen brechen.

    da ich aber nicht sheldon und schenschtschina bin, sage ich einfach, sie werden wiederkommen und uns gute spiele zeigen.

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  • waiiy sagt:

    Ich schließe mich in der Einschätzung in großen Teilen Detlef an. Das wichtigste war heute wohl der deutliche Sieg, zumal man nicht in Zugzwang zu den US-Girls kommen wollte, die ja vorher gespielt hatten.

    Aber es ist eben auch nicht alles Gold was glänzt. Meine Kritik gilt der Erfahrensten im deutschen Team, die das Spiel eigentlich lenken sollte. Der Reporter hat Maro von Anfang an so sehr gelobt, dass ich auch automatisch genauer hingucken musste. Dabei wurde ich erschreckt, dass fast gar kein Ball, die Spitze oder die Außen erreicht hat, wenn es mal steiler und risikoreicher werden sollte. Von ihr gingen kaum Aktionen aus, die für das gegnerische Tor gefährlich werden konnten.

    So blieb mir am Ende nur eine Aktion (außer einigen Abseitsstellungen ihrerseits) hängen, nämlich der Eckball zum 4:0. Darf ich da von einer Spielerin, die das Starensemble von Frankfurt und die N11 führt bzw. führen soll, mehr erwarten? Gerade bei dem Turnier sollte es ihr gelingen, wo sie doch mehr Platz zum spielen hat als in der Bundesliga oder in der N11.

    Ich denke, dass wir das 3. Gruppenspiel und die K.O.-Spiele nicht überstehen, wenn sie sich nicht deutlich steigert und das zeigt, was Viele immer wieder von ihr vorschwärmen. Wenn das nicht passiert, wird es in engen Spielen keine Akzente geben, die zu Toren führen können.

    waiiy

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  • Spocky sagt:

    @ Sheldon

    Deine Behauptung, dass der deutsche und der amerikanische (Mädchen)Frauen-Fussball den gleichen Stil haben (kick and rush) = da muss ich doch widersprechen… Ich finde, dass da schon ein großer Unterschied zu sehen ist … Die Philosophie bei den deutschen Kickerinnen ist = mit schnellem „schönen“ Pass-Spiel zum Erfolg zu kommen – das klappt natürlich nicht immer … 🙂 Bei den Amerikannerinnen geht es eigentlich nur über die Fitness… Ich finde diesen Stil nicht so schön – da bevorzuge ich natürlich auch die anderen Nationen wie z.B. Frankreich, Japan und auch Deutschland…
    Das kombinationsfreudige Kurzpass-Spiel, das im Männer-Fußball natürlich die Spanier im Schlaf beherrschen … Also ganz ehrlich = ich kann dieses „Ticki Tacka“ nicht mehr sehen = Es ist doch langsam langweilig, nach gefühlten hunderttausend Kurzpässen wird dann irgendwann mal versucht, Richtung Tor zu spielen… Nein danke = da bevorzuge ich doch „unseren“ Stil…

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  • Sheldon sagt:

    @Spocky: Ich bevorzuge auch keinen Spielstil, bei dem das Toreschießen vergessen wird, wie in neuerdings auch unsere Nationalmannschaft präsentiert. Das ist selbstverliebt und bringt niemandem was.

    Nein, was ich meine, wird ganz gut von Mannschaften wie Barca oder Dortmund verkörpert. Schnelles Kurzpassspiel und immer mit Zug zum Tor. Da erkennt man ein System hinter. Die Außen mit nach vorne gezogen, dauerhafte Rotation auf den 4 offensiven Positionen, vielseitige Spieleröffnung von den 6ern und den Innenverteidigern.

    Und diesen Spielstil sehe ich bei Deutschland nicht, jedenfalls nicht in der Vergangenheit, wo Annike Krahn und Saskia Bartusiak die Innenverteidigung bildeten und Simone Laudehr auf der 6 spielte.
    Für mich ist gerade dieses „magische Quadrat“ ausschlaggebend für den Erfolg eines Teams, denn an ihm führt defensiv kein Weg dran vorbei (was passiert, wenn dieses Quadrat nicht funktioniert, hat man beim 1:0 gegen Japan gesehen, Laudehr war nicht zur Stelle und Bartusiak hat geschlafen) und offensiv leitet es so gut wie jeden Spielzug ein. Wenn dort der Ball immer nur hoch und weit nach vorne geschlagen wird und dann auch noch im schlimmsten Fall zu einer Melanie Behringer gerät, die den Ball genauso hoch und weit in den Strafraum schlägt, dann hat man schon verloren!

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  • wrack sagt:

    Ein Zuschauer nervt die Heimmannschaft immer wieder mit Zwischenrufen. Schließlich brüllt er der Mittelstürmerin zu:
    „Du trifft ja nicht einmal ein Scheunentor !“ Sekunden später trifft ein von der geschmähten Spielerin geschossener Ball den Schreihals genau auf den Mund. Meint der Begleiter des Zuschauers: „Doch, ein Scheunentor trifft sie !“

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  • Marcel sagt:

    Also das behauptet wird das unsere Mädels „Kick and Rush“ spielen find ich schon arg und kann ich auch nicht nachvollziehen.

    Ich wollte nur sagen das ich garantiert keiner bin der durch die „rosarote Brille schaut“ wie eigentlich schon behauptet wird, ich glaub vor allem wenns um Turbine geht, und ich bin Turbinefan, bin ich sehr kritisch.
    Aber man kanns auch übertreiben, wenn ich manches hier lese könnte man meinen wir wären schon ausgeschieden.
    Das ist auch ein bisschen respektlos gegenüber den Spielerinen die eine disziplinierte und konzentrierte Leistung gebracht haben.Es war vielleicht noch nicht alles „das gelbe vom Ei“ aber es war ein guter Anfang.

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  • Sheldon sagt:

    Dass mit dem „Kick and Rush“ bezog sich nicht auf die U20, sondern auf die A-Mannschaft. Ich habe sie als Beispiel für einen Stil genannt, der ausstirbt und der schädlich für den Fußball ist und der mittlerweile fast nur noch in Deutschland und Amerika, vielleicht noch in England praktiziert wird.

    Der Kommentar und die folgenden bezogen sich auch auf Feststellungen aus dem Spiel zwischen USA und Ghana, zum Spiel von Deutschland kann ich nichts sagen, da ich da gerade im Zug saß.

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  • FF-Fuchs sagt:

    Wir sprechen hier von einer U 20 WM, wo Spielerinnen noch in der Entwicklung sind. Es sollte nicht das wichtigste sein den Titel zu holen. Und was ich gesehen habe, war eine technisch sehr gute Mannschaft, die versucht haben die Philosophie der Trainerin umzusetzen. Dies ist größteneils auch gut gelungen. Dass nicht alles klappt sollte man den Mädels nachsehen. Jedenfalls der Wille das Beste zu geben ist da. Wenn man bedenkt welchen Aufwand diese jungen Frauen auf sich nehmen (neben Studium und Ausbildung)war das nach meiner Meinung sehr guter Fußball der gegen China gespielt wurde. Mein Fokus liegt nicht darin den Weltmeistertitel zu holen, sondern schönen Fußball zu sehen und das habe ich gesehen gegen China. Also bitte keine so großen Erwartungshaltungen, wenn es trotzdem klappt mit dem Titel ist das doch doppelt so schön. Ich freue mich jedenfalls wieder auf den kommenden Donnerstag, um wieder ehrlichen Fußball der Deutschen Mannschaft zu sehen. Ich habe ja glücklicherweise Urlaub und kann alles live mit erleben. Hier sollte man auch mal Danke an Eurosport sagen, die sich die Liverübertragung der Juniorinnen angenommen haben!! Und noch ein Satz eines Jugendtrainers von mir (ist zwar schon lange her): Du kannst ein Spiel verlieren, du hast aber trotzdem gewonnen!!

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  • laassee sagt:

    @waiiy

    I agree with your observations.

    I think that Marozsan has not really progressed since she went to Frankfurt – and that is a concern.

    Otherwise, Germany totally dominated a very poor China team and 4-0 was flattering to the Chinese – a double digit win would have been more reflective of the gulf between the two teams.

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  • Detlef sagt:

    @Waiiy,
    ich habe Maro nicht so schlecht gesehen wie Du!!!
    Natürlich hat sie mit ihren Möglichkeiten noch ein Stück Luft nach oben, aber ich bin mir auch sicher, daß sie sich steigern wird!!!
    Sie ist zwar die Erfahrenste, aber auch sie ist ersetzbar!!!

    Auch Petzelberger und Hendrich können gute Pässe in den Raum schlagen!!!
    Aber vor allem von der Kapitänin kam gestern nicht sehr viel!!!
    Petzelberger ist eigentlich eine Vollblutstürmerin, deren Klasse gestern kaum zur Geltung kam!!!
    Auch vom Freiburger Sturmduo Leupolz-Hegenauer hatte ich mir etwas mehr versprochen!!!
    Lena Lotzen wirkte auf mich etwas übermotiviert und überhastet!!!
    Es gibt also außer Maro noch andere Spielerinnen, die Steigerungspotential haben!!!
    Und das ist auch wichtig, denn gegen Teams wie USA, Japan, Nordkorea und Brasilien, wird man diese letzten noch fehlenden Prozente sehr brauchen können!!!

    Und nicht zuletzt haben wir auch noch viele gute Spielerinnen auf der Reservebank sitzen!!!
    Vor allem Nicol Rolser hat gestern eindrucksvoll gezeigt, daß ihr diese Reserverolle eigentlich ziemlich stinkt, uns sie sich auf dem Feld wesentlich wohler fühlt!!!

    Ich hatte gestern das Gefühl, daß da eine Menge Nervosität mit im Spiel der Meinert-Truppe war!!!
    Viele Bälle wurden zu hektisch gespielt, ohne genau zu schauen, wo die Mitspielerin steht!!!
    Ich hoffe aber stark, daß sie nach dem gelungenen Start die größte Nervosität nun abgelegt haben!!!

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  • FFFan sagt:

    Nach dem ersten Spiel ist es naturgemäß noch schwer einzuschätzen, wo die Mannschaft steht. War Deutschland so stark oder China so schwach? Fakt ist, dass unsere U20 das Spiel von Anfang bis Ende klar dominiert hat und der Gegner mit dem Ergebnis noch gut bedient ist.

    Bei der Beurteilung der Leistung der deutschen Mannschaft überwiegt das Positive: hervorzuheben ist die geschlossene Mannschaftsleistung, es ragte keine Spielerin besonders heraus, aber alle spielten auf sehr hohem Niveau, auch die Einwechselspielerinnen fügten sich gut ein. Die ‚Breite‘ des Kaders kann im Verlauf des Turniers noch wichtig werden.
    Schon angesprochen wurden die enormen technischen Fähigkeiten der Spielerinnen, was nicht nur bei ‚Kabinettstückchen‘ von Marozsan @ Co. zu beobachten war. So war beispielsweise Hegenauers gute Ballannahme entscheidend für das 2-0!
    Die ‚Arbeit gegen den Ball‘ war überragend, erst recht wenn man die klimatischen Bedingungen berücksichtigt! Viele Bälle wurden durch ebenso intensives wie gekonntes Pressing schon sehr früh (zurück-)erobert; Laura Benkarth im Tor musste kaum einmal ernsthaft eingreifen.
    Negativ aufgefallen ist, abgesehen von ein paar Konzentrationsschwächen in der zweiten Halbzeit, eigentlich nur die Chancenverwertung und dass die Mädels so oft in die Abseitsfalle der Chinesinnen getappt sind – das hat am Schluss wirklich genervt.

    Insgesamt war es ein glänzender Start ins Turnier, bei dem die deutschen Juniorinnen noch sehr weit kommen können. Wirklich aussagekräftig war dieser Auftakt aber, wie gesagt, noch nicht. Für das nächste Spiel rechne ich bei Ghana sicherheitshalber mit einem stärkeren Gegner. Der größte Gegner könnte am Donnerstag jedoch die Hitze sein, denn das Spiel findet diesmal bereits um 16 Uhr Ortszeit statt, was den Afrikanerinnen entgegenkommen könnte.

    P.S: @ Markus Juchem:

    Die Hereingabe vor dem 1-0 kam nicht von Leonie Maier, sondern von Carolin Simon!

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  • Zaunreiter sagt:

    @ FF-Fuchs:

    Was verstehst du denn unter „ehrlichem Fußball der deutschen Mannschaft“ ?

    Spielen die anderen ehrabschneiderisch? 😛

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  • Markus Juchem sagt:

    @FFFan: Danke, ist korrigiert.

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  • FF-Fuchs sagt:

    @Zaunreiter:

    Ich meinte hier natürlich allgemein den Frauenfussball,nicht nur der deutschen Mannschaft, der viel ehrlicher und mehr von Respekt geprägt ist als bei den Herren. Ich gebe es zu, ich habe mich da etwas unglücklich ausgedrückt. Man sollte vielleicht den Text noch einmal durchlesen bevor man ihn versendet :-((!!

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  • qwert sagt:

    @Zaunreiter

    Ist doch wahr. Ehrlichem Fussball kriegt man heutzutage doch nur noch von Deutschen Mannschaften geboten.

    @Gerd Karl

    Ich finde es auch lustig, dass Lyon keine U20 Mannschaft hat.

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  • Zaunreiter sagt:

    Also nochmal:
    Wahrscheinlich wurde ich zensiert mit meinen überspitzten Bemerkungen über die weibliche DFB-Führungsriege, egal ob U-20 oder A-Team. Das habe ich extra so provokant geschrieben. Weil es auf mich so wirkt.

    Dann schreibe ich über das Unverfängliche meines gelöschten Postings.

    Ich finde, hier wird auf hohem Niveau über Nuancen in der Spitze des Juniorinnen-Weltfußballs gezetert – mit Hilfe deutscher Sekundärtugenden. Freut euch doch stattdessen darüber, daß die Teutoninnen die chinesische Mauer eingerissen haben.

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  • waiiy sagt:

    @Detlef: Sicher hast Du Recht, dass auch bei anderen Spielerinnen noch Steigerungspotential gegeben ist. Aber ich störe mich massiv daran, wie Maro in den Himmel gehoben wird. Sie wird als die Überspielerin dargestellt und dafür setzt sie mir zu wenig Akzente. Sie hat international die meiste Erfahrung in dem Team. Sie spielt (abgesehen von Cramer) in der besten Mannschaft und hat dort (gemäß den Angaben aus Frankfurt) die verantwortungsvollste Aufgabe, nämlich das Spiel zu dirigieren. Sie wurde im Spiel gegen China nicht so hart und schnell angegriffen wie gegen die Spitzenvereine der Liga. Und trotzdem hat sie nicht das Spiel angekurbelt. Nachdem ich letzte Saison von ihr enttäuscht war (was ja zu großen Teilen auf ihre lange Verletzung geschoben wurde), habe ich mir vom Spiel vorgestern mehr erwartet. Aber vielleicht bin ich in Bezug auf sie auch ein ewiger Nörgler und sie ist gar nicht so gut, wie sie immer dargestellt wird. In dem Fall sollte man sie auch nicht so hervorheben, wie es der Reporter (der ansonsten sehr gut war) von Eurosport wieder getan hat.

    waiiy

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  • Lusankya sagt:

    Also das aktuelle Turnier zeigt doch mal wieder vortrefflich, dass die einzigen Teams, die in dieser Altersgruppe konsistent gut spielen, die USA und Deutschland sind. Wenn man bedenkt, dass fehlende Konsistenz in dem Alter vollkommen normal ist, muss man USA und DE dafür eigentlich noch mehr loben.
    Japans Fußball (in der Altersklasse wohlgemerkt) kann gar nicht so toll sein (und ist es auch nicht, von dem, was ich gerade sehe), wenn sie damit noch nie weiter als das Viertelfinale gekommen, 2010 in der Vorrunde ausgeschieden sind und aktuell gegen ein Team wie Neuseeland 2:0 zurückliegen.

    Edit: 2:1 nur noch. Aber so glücklich wie das Tor entstanden ist, wäre Deutschland dafür hier wieder in Grund und Boden kritisiert worden.

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  • xyz sagt:

    waiiy,ich sehe das genauso. Ich muss ganz ehrlich sagen,dass es mich auch nervt,wie Maro immer wieder so hervorgehoben wird. Sie verfügt zwar über eine super tolle Technik,ist aber viel zu langsam.Fünf Kilo weniger wären da nicht schlecht. Hätte sie nicht so schnelle Spielerinnen um sich herum,die dann die Bälle erlaufen,dann könnte sie nicht so glänzen.Die Mannschaft sonst,finde ich sehr gut,teilweise besser als 2010.
    Ich glaube schon,dass sie sehr weit kommen werden!
    Das erste Spiel fand ich ganz gut.Nur die Chancen wurden viel zu wenig genutzt.Ob die Abwehr wirklich so stark ist,wird sich spätestens gegen die USA zeigen.
    Und wenn es nicht so laufen sollte,hat man ja noch eine starke Bank.

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  • FF-Fuchs sagt:

    Laut media control sahen 220.000 TV-Zuschauer den Auftaktsieg unserer U-20-Nationalmannschaft auf Eurosport! Das entspricht einem Marktanteil von überdurschnittlich 2,7%. Im Jahreschnitt kommt der Sportkanal auf rund 0,6% Marktanteil. Diese Zahl freut mich für das U-20-Team und Glückwunsch an Eurosport!! Das alles kann man auf FRAMBA.de nachlesen.

    Da sollten sich die öffentlich rechtlichen Sender ein Beispiel nehmen und ich frage mich, was die mit meinen Zwangsgebühren machen.

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  • Sheldon sagt:

    Naja, naja, naja, da beschönigt die Statistik doch schon vieles. Wenn du dir mal überlegst, dass da auch Sportarten wie Snooker, Darts und anderes Stundenlang über den Kanal läuft. Natürlich ist es positiv, dass man statt Snooker Fußball senden kann, gerade wenn es zu einer solchen Zeit Live kommt, wenn man bedenkt, was zu der Seite auf anderen Sendern läuft.

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  • qwert sagt:

    Japans Defensive ist echt miserabel. Bei eine einzige Schuss aufs Tor hat Neu Seeland 2 Tore gemacht.

    Japans Offensive ohne Mai kyokawa hingegen, brauchen schon mehr als 27 Tor Schüsse und Zehn Großchancen um 2 Tore zu schiessen. Das war echt erbärmlich gewesen.

    Ich tippe auch, dass sie die Vorrunde nicht überstehen werden.

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  • qwert sagt:

    Gegen Deutschland und die USA ist doch ehe kein Kraut gewachsen.

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  • FFFan sagt:

    @ qwert:
    „Ich tippe auch, dass sie [Japan] die Vorrunde nicht überstehen werden.“

    Gewagter Tipp! Japan kann den Viertelfinaleinzug kaum noch verpassen. Das wäre nur möglich, wenn sie am Sonntag gegen die Schweiz mit mindestens drei (je nach Ergebnis des Parallelspiels sogar mehr!) Toren Unterschied verliert und gleichzeitig Neuseeland gegen Mexiko nicht gewinnt.

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  • Sheldon sagt:

    @FFFan: Mexiko müsste gegen Neuseeland sogar gewinnen, da bei nem Unentschieden Mexiko und Japan 4 Punkte haben und dann direkter Vergleich greift. Und da hat Japan gegen Mexiko gewonnen!

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  • Markus Juchem sagt:

    @Sheldon: Das stimmt nicht, denn der direkte Vergleich ist bei der U20-WM nicht der erste Tie-Breaker, es zählen zunächst die Punkte und auch Tore aus allen Gruppenspielen.

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  • karl sagt:

    Wer glaubt denn ernsthaft dass Japan gegen die Schweiz verliert? 2 oder 3 von den 40 torchancen werden sie schon reinmachen. ich glaube da koennte man mit 10 euro einsatz ne Menge Geld machen wenn man auf einen Sieg fuer die Schweiz mit 3 Toren unterschied tippt …. 🙂 🙂 Und vor allem wuerde ein sieg der Schweiz doch gar nichts nuetzen, denn die sind ja mit zur Zeit 0 Punkten schon draussen weil japan und Neuseeland schon je 4 Punkte haben.

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  • Sheldon sagt:

    @Markus: Dann müsste Japan zumindest aber mit 5 Toren Unterschied verlieren oder Mexiko mindestens 3:3 spielen.

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  • Lusankya sagt:

    Zur Halbzeit steht’s es 0:0 zwischen Ghana und Deutschland. Das Spiel ist insgesamt nicht schlecht, aber die beste Arbeit wird jeweils von den Abwehrreihen verrichtet. Ghana ist offensiv im letzten Drittel komplett harmlos, hatte aber eine sehr gute Chance, bei der zum Glück Benkarth auf dem Posten war. Deutschland offensiv weitaus gefälliger, aber auch nicht mit vielen Torchancen. Die meisten und besten hat Rolser vergeben, von der ich ohnehin ziemlich enttäuscht bin. Lotzen steht dieses Mal nicht so oft im Abseits, ist aber dafür generell kaum zu sehen.
    Generell reiben sich unsere Offensivspielerin an der guten, aber auch harten Abwehrarbeit der Ghanaerinnen auf, besonders Marozsan musste schon einiges einstecken. Vielleicht tut dem deutschen Spiel ja der eien oder andere Offensivwechsel in der zweiten Hälfte gut. Dazu gab es schon zwei gelbe Karten für Ghana, die sich etwas zurückhalten müssen.

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  • Matze sagt:

    Mühsam nährt sich das Eichhörnchen…..
    Ghana 0:1 Deutschland.
    Und wieder in der Nachspielzeit durch ’ne Neu-Wolfsburgerin, diesmal Lina Magull.

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  • Sheldon sagt:

    1:0 am Ende!

    Eigentlich war es ein richtig gutes Spiel von Deutschland, gerade wie Lusankya schon sagte, in der Abwehr. Leonie Maier ist für mich heute die Spielerin des Spiels, auf der deutschen rechten Seite war kaum eine andere zu sehen, kaum ein Angriff der Ghanaerinnen über ihre Seite, dafür ging sie bis zur Strafraumgrenze mit und suchte auch den Abschluss.
    Ab dem Mittelfeld ging es dann allerdings los, da fehlt ein wenig der Biss und das Tempo nach vorne. Ni. Rolser habe ich da vorne in der ersten Halbzeit noch als guten Aktivposten wahrgenommen, die viel Pech im Abschluss hat. In der zweiten Hälfte dauerte es dann etwas, bis ich merkte, dass Lotzen noch auf dem Platz steht.

    Da gab es aber auch einige gute Szenen, insbesondere die Frankfurter-Connection Marozsan/Chojnowski hat ein paar Mal gezeigt, wie es hätte gehen können. Da sollte Kahlert mal etwas genauer hinschauen bei seiner Kaderplanung.
    Ansonsten wurde aber von den Ghanaern ab der Mittellinie eigentlich so ziemlich alles kaltgestellt bei den Deutschen. Von Marozsan war heute anscheinend noch weniger zu sehen als im ersten Spiel und das soll ja auch schon nicht überragend gewesen sein. Auch Petzelberger wurde heute weitestgehend aus dem Spiel genommen, ebenso wie Leupolz und Hegenauer.

    Dennoch stimmt mich das Spiel allgemein positiv. Hinten hat man nicht wirklich viel zugelassen, nur eine oder zwei Chancen, da steht die Abwehr richtig gut (Cramer in die IV wäre vielleicht auch mal ne Möglichkeit bei Potsdam).
    Vorne muss man sich vielleicht fragen, ob es vielleicht nicht doch besser gewesen wäre, eine Ivana Rudelic als Stoßstürmerin mitzunehmen, denn es scheint mir, als würden Nicole Rolser mit ihren 1,57 und auch Lena Lotzen, die ja eigentlich vom Flügel kommt, dort vorne nicht wirklich was ausrichten können.
    Da hat Ivana da doch einfach mehr Durchschlagskraft, wie mir scheint.
    Oder vielleicht einfach auch mal eine Marie Pyko einsetzen, die ja wie Rudelic auch schon 2mal in 4 Spielen für die deutsche U20 getroffen hat und damit offensiv einfach effektiver scheint als beispielsweise Chojnowski oder Leupolz.

    Alternativen hat man zumindest auf der Bank sitzen, insofern stimmt mich das zuversichtlich für die nächsten Spiele.

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  • FFFan sagt:

    Puh, das war ja Schwerstarbeit! Wer hätte gedacht, dass diese Ghanaerinnen ein so zäher und unangenehmer Gegner sein würden?
    Konsequent im Abwehrverhalten und kompromisslos im Zweikampf, ließen sie die Stärken der deutschen Mannschaft nicht zur Entfaltung kommen. Es zeigte sich, dass unsere Spielerinnen in Schwierigkeiten kommen, wenn sie keine Zeit haben, den Ball in Ruhe anzunehmen und weiterzuleiten, wie es China uns gestattete. Was Meinert und Wiegmann vor dem Spiel gefordert hatten -sich im „Eins-gegen-Eins“ durchsetzen und mit „Lauf- und Passgenauigkeit“ Lücken nutzen- konnte die Mannschaft nicht umsetzen. Oft wurde der Ball zu lange gehalten. Torchancen ergaben sich durch Doppelpässe und schnelle Kombinationen. Warum wurde das nicht öfter versucht? Hinzu kam, dass Ghanas Torhüterin eine großartige Leistung zeigte. Vielleicht hätten die Afrikanerinnen sogar ein Unentschieden verdient gehabt, aber zum Glück traf Magull in der Nachspielzeit doch noch zum nicht mehr erwarteten 1-0. Jetzt kann man das schwere Spiel gegen den Topfavoriten USA unbeschwert angehen, auch wenn Maren Meinerts Feststellung nach dem Spiel („wir sind die erste Mannschaft im Viertelfinale“) rein rechnerisch noch etwas verfrüht ist. Mal sehen, was die Amis gleich mit China machen…

    P.S.: Nordkorea, ein potentieller Viertelfinalgegner, hat heute 9-0 gegen Argentinien gewonnen! Das ist ein neuer Rekord für U20-Endrunden (bisher war Deutschlands 9:1-Sieg gegen Mexiko aus dem Jahr 2006 der höchste Sieg).

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