Olympia: USA gewinnen dramatisches Halbfinale

Von am 6. August 2012 – 23.36 Uhr 57 Kommentare

Die US-Nationalmannschaft steht zum fünften Mal in Folge im Finale der Olympischen Spiele. Der Titelverteidiger gewann ein packendes Halbfinale gegen Kanada mit 4:3 nach Verlängerung, obwohl die Kanadierinnen dreimal in Front gelegen hatten.

Immer war es Christine Sinclair, die für Kanada ins Schwarze traf. Damit war sie die erste Spielerin seit Ragnhild Gulbrandsen 2001, die gegen die USA einen Hattrick erzielen konnte. Doch jubeln durfte am Ende dennoch das Nachbarland.

Olympia: Japan zittert sich ins Finale

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USA überlegen, Kanada trifft
Die US-Amerikanerinnen erwischten im Old Trafford von Manchester den besseren Start und zeigten sich in den ersten zwanzig Minuten deutlich überlegen. Doch genau in dieser Phase gingen die Kanadierinnen in Führung. Nach schöner Vorarbeit von Melissa Tancredi setzte sich Christine Sinclair gegen Rachel Buehler und Lauren Cheney durch und verwandelte zum 1:0 für Kanada.

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Auftrieb für Kanada
Dieses Tor schien der Mannschaft Selbstbewusstsein zu geben; die Elf von Trainer John Herdman erarbeitete sich in der Folgezeit mehr Spielanteile. Insgesamt entwickelte sich eine offene Partie, der man das brisante Nachbarschaftsduell durchaus ansah, denn auf großes Taktieren wurde verzichtet; beide Mannschaften suchten den Weg nach vorn. Die USA hatten bis zur Pause Möglichkeiten zum Ausgleich. Zunächst verfehlte aber Alex Morgans Kopfball den gegnerischen Kasten knapp (31.), kurz darauf ereilte Abby Wambach mit ihrem Flugkopfball das gleiche Schicksal (37.).

Dramatische Viertelstunde
Nach dem Seitenwechsel begannen die US-Amerikanerinnen stark, und in der 51. Minute fiel der Ausgleich durch einen direkt verwandelten Eckball von Megan Rapinoe. Das Spiel war wieder offen, allerdings übernahm der Titelverteidiger mehr und mehr das Kommando. Doch wie schon beim ersten Treffer der Kanadierinnen fiel auch der zweite in einer Phase US-amerikanischer Überlegenheit. Nach einer Flanke von Tancredi köpfte Sinclair in der 68. Minute das 2:1, und danach ging es Schlag auf Schlag. Zunächst schaffte Rapinoe (70.) mit einem Schuss von der Strafraumgrenze das 2:2, aber nur drei Minuten später war es wieder Sinclair, deren Kopfball erneut den Weg ins Tor fand: 3:2 für Kanada.

Alex Morgan und Abby Wambach jubeln

Wieder darf das Sturmduo Alex Morgan (li.) und Abby Wambach jubeln. © Nora Kruse / ff-archiv.de

Umstrittener Elfmeter für die USA
Doch auch diese Führung hielt nur sieben Minuten. Dann traf Abby Wambach per Handelfmeter zum 3:3. Schiedsrichterin Christina Pedersen hatte auf Handspiel entschieden, da Marie-Eve Nault, im Strafraum angeschossen von einem Freistoß Rapinoes, ihren Oberkörper mit den Armen schützte – eine wohl mehr als strittige Regelauslegung. Aber auch in anderen Szenen zeigte sich, dass das Schiedsrichtergespann nicht seinen besten Tag erwischt hatte und leider nicht auf dem Niveau der beiden Teams agierte.

Es ging in die Verlängerung, in deren Endphase die Kanadierinnen konditionell nicht mehr mithalten konnten. Und so war es der finale Angriff der US-Amerikanerinnen, der in der letzten Minute der Verlängerung den Erfolg für den dreimaligen Titelträger brachte. Alex Morgan versenkte nach Flanke der eingewechselten Heather O’Reilly einen Kopfball zum 4:3.

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57 Kommentare »

  • Hel En sagt:

    Geniales Spiel!

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  • Gamze Tutaker sagt:

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  • Gudrun Kaiser sagt:

    verrückter Spielablauf!

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  • gerd karl sagt:

    deshalb bin ich dem amerikanischen team gegenüber kritisch eingestellt.
    der freistoss für die usa, nachdem die kanadische torfrau abgeschlagen hat, war ein witz.
    das standbein der torfrau war im 16ner, dann der elfmeter, der arm wurde vor die brust gehalten um sie zu schützen, er ging nicht zum ball, kein srafstoss.

    respekt an kanada, toll gekämpft.
    sophie schmid, tancredi und sinclair herrausragend gespielt und gekämpft.
    was soll man zu der schiedsrichter leistung sagen, grauenhaft.
    ins spiel eingegriffen und die usa auf die sieger strasse geführt.

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  • Petra Handke sagt:

    USA mit verdammt viel Glück… der Fußballgott ist manchmal ungerecht.. 🙁

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  • Möp sagt:

    Die US-Amerikanerinnen erwischten im Londoner Wembley-Stadion

    ???? das Spiel war doch nicht in London

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  • Markus Juchem sagt:

    Danke, Möp, ist korrigiert.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ein richtig, richtig, klasse Spiel von beiden Teams, und um ehrlich zu sein, mir wäre es verdienter vorgekommen, wenn die kanadischen Mädels ins Finale eingezogen wären!
    Es war einfach phenomenal, was diese an Leistung auf den Rasen gebracht haben und damit viele FF-Fans, inkl. mich, angenehm überrascht und mitgerissen haben. Die Einstellung stimmte zu 1000% und der unbedingte Siegeswille blitzte aus jedem Augenpaar, keine schonte sich oder schaltete einen Gang zurück, wie auch das Beispiel D. Scott zeigte!
    Gerade in Erwartung der WM im eigenen Land hat dieses Team mehrere Ausrufungszeichen gesetzt – Herdman ist einfach zu beneiden, und er wird noch weiteres Potenzial aus den Mädels kitzeln.
    Ohne jemanden Herausheben zu wollen, aber Sophie Schmidt hat sich für mein Verständnis mit Nachdruck für ein dt. BL-Team beworben, und vielleicht haben wir ja bald eine neue Schmitti… Da ist viel Wunsch Vater des Gedanken, aber auch Hoffen ist ja nicht verboten.

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  • laasee sagt:

    Fantastic game – super advertisement for FF by both teams.

    The only negative was the referee.

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  • AG sagt:

    Geiles Spiel – großartiger Kampf von beiden.
    Aber die USA hat mehr getan und das Glück erzwungen.
    Die zwei Kopfball-Gegentreffer durch Sinclair dürfen gar nicht fallen. Schlechte Deckung der US-Amerikanerinnen. Klasse wie die USA nach den Rückständen wieder zurück gekommen ist. Dieser Teamgeist ist echt einmalig. Daher werden sie nun auch Japan schlagen. Die brennen auf Revanche und ich wünsche es ihnen.

    Zum Freistoss im 16er – verschuldet durch Kanadas Nr. 1 – gibt es noch zu sagen, dass es nicht um das Standbein ging. Das Problem war, dass sie den Ball bevor sie ihn traf auf den Boden fallen ließ (Dropkick). Das ist somit ein regelwidriger Abstoß, der mit einem Freistoss im Strafraum geahndet wurde.

    Zum Elfmeter: das ist Auslegungssache. Ich finde nicht, dass der Arm komplett angelegt war. Vermutlich mehr als Schutz gedacht, was aber schon länger nicht mehr zählt. Hand ist in dem Fall Hand, da der Ball entscheidend abgelenkt wurde.

    USA <3

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  • intersoccer sagt:

    war wirklich ein geniales Spiel!
    Schade, dass die ARD es im TV-Programm gar nicht bedacht hat, aber immerhin gab es den Stream.

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  • gerd karl sagt:

    ag, beide haben grossartig gekämpft, richtig, aber die usa sind zurück gekommen weil der schiri mit seinen entscheidungen dazu beigetragen hat.
    ich habe noch kein meisterschaftsspiel gesehen, wm, euro und deutsche meisterschaft bei männern und frauen, wo es durch einen dropkick einen freistoss gab.
    die schutzhand gibt es nicht mehr, aber man darf wichtige körperteile schützen, und wenn die abwehrspielerin ihre brust schützt und den arm deutlich vor die brust hält und der arm nicht in richtung ball geht, dann ist das kein elfmeter.

    soviel glück die usa mit schiri entscheidungen haben, das ist nicht mehr normal.
    die schiri leistung war grauenhaft.

    kanada hätte es nach diesem kampf, und sein wir ehrlich wir hätten das nicht von kanada erwartet,verdient gehabt ins finale einzuziehen.

    es wäre auch sehr schön wenn einige bundesliga vereine noch ein bisschen geld locker machen und sophie schmid, tancredi und sinclair verpflichten würden.

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  • Spocky sagt:

    Das war wirklich ein super spannendes und packendes Fußballspiel … Wahnsinn – es hat sich wirklich gelohnt = das war tolle Werbung für den Frauenfußball 🙂 Kanada super = hätte ich denen nicht zugetraut … Aber USA auch riesen Kompliment = deren Motto „never give up“ = das zeigt das Team immer wieder … Aber schon ziemlich hart für die kanadischen Mädels so kurz vor dem Elfmeterschießen doch noch ein Tor zu kassieren … Kopf hoch = ihr habt ja noch ne Chance auf Platz drei …

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  • Sylvijaaa sagt:

    Der indirekte Freistoß wurde wegen Spielverzögerung gegeben.
    Der Witz des Jahres. Der Kommentator der BBC sagte, dass Abby Wambach die Schiedsrichterin zu dieser Entscheidung aufforderte.

    Fast genauso wie der Handelfmeter. Unglaublich, ein so tolles Spiel auf diese Weise zu entscheiden.

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  • gerd karl sagt:

    sylvijaaa, wenn du wirklich recht hast mit der schiri entscheidung auf spielverzögerung,durch interwenierung abby wambach, dann ist das ja noch lächerlicher als ich dachte.

    ich dachte erst sie hätte beim abschlag den 16 er verlassen, was sie ja nicht getan hat.
    dann sollte es ein dropkick gewessen sein, was auch nicht sein konnte.

    nimmt man noch den elfmeter, der absolut unberechtigt war, den der arm war vor der brust und ging nicht zum ball.

    dann muss man zu dem schluss kommen, das sich einige schiedsricherinnen von den prominenten amerikanerinnen beeinflussen lassen.
    das darf es nicht geben, dann muss man auch sagen das kanada um den einzug ins finale betrogen wurde.

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  • Maskal sagt:

    @AG Diese Abstoßregel ist mir aber neu!!
    Das Ergebnis ist bitter für Kanada! Vorallem das ausgerechnet die Spielerin das 4:3 erzielt, die eigentlich für das Halbfinale gesperrt hätte sein müssen.

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  • Jochen-or sagt:

    Nach der ersten Enttäuschung, dass GB nicht dabei war und damit ein leeres Stadion zu befürchten war ( immerhin waren es dann 26.614 mit guter Stimmung, weil der gesamte Oberring und mehr oder minder eine Trübinenseite gesperrt war) haben die Außenseiterinnen das Spiel zu einem echten Krimi gemacht. Die Amerikanerinnen kamen – wie immer – mit großem Selbstbewusstsein auf den Platz und wurden von der Mehrheit begeistert begrüßt. Man hatte dann in den Anfangsminuten schon ein wenig Angst, dass ein frühes Tor fallen würde und das Spiel ein Langeweiler werden könnte. Nach dem überraschenden Führungstor waren die Amerikanerinnen spürbar beeindruckt und wurden die Kanadierinnen immer sicherer. Letztere hielten von da an besser dagegen und man hatte nun das Gefühl, dass das Spiel offen war.
    Wie auch im Finale in Frankfurt 2011 dominierten die Amerikanerinnen das Spiel, waren aber in der Abwehr stets verletzbar. Dort liegt ihre Schwäche, während sie nach vorne äußerst druckvoll spielen. Beste der US-Girls war für mich Rapinoe, die bis in die Verlängerung hinein unermüdlich marschierte – bei den Kanadierinnen war die Mittelfeldachse überraschend stark und überzeugte vor allen Dingen die Nr. 13 Schmidt. Sinclair mit drei Toren steht natürlich über allen.

    Die Kanadierinnen waren um eine Klasse besser als 2011 in Berlin.
    Leider konnten wir die Szene zum Freistoß und Elfmeter nicht genau erkennen. (Vielleicht hat jemand einen Tip, wo man im Net die Fernsehauzeichnung sehen kann.)

    Die norwegische Schiedsrichterin bevorzugte – wie so häufig bei Schiedsrichtern – meiner Meinung nach den Favoriten. Es war zumindesst mein Gefühl, denn ständig entschied sie auf Freistoss für die Amerikanerinnen. Im Fernsehen kann man dies ja besser sehen – vielleicht liege ich da falsch. Aber immerhin hat sie das Spiel mit 2 vielleicht regelgerechten Entscheidungen beim 3 : 3 entschieden, bei denen man zumindest mit Fingerspitzengefühl hätte auch anders entscheiden können. (s. Herren WM-Finale, wo man ohne Weiteres 2x einen Platzverweis hätte aussprechen können.)

    Wie das CL-Endspiel Turbine gegen Lyon in London 2011 wurde das Spiel in der Presse vor Ort mit keinem Wort erwähnt. Auch herrschte in Manchester selbst leider keinerlei Olympiastimmung geschweige denn fand vor Ort irgendeine Veranstaltung anlässlich der Fußballspiele statt. Alles in GB ist fixiert auf die einheimischen Medaillengewinner ( wie ja auch bei uns ).

    Aber das Spiel als solches hat das alles wieder rausgerissen und wird wie das WM-Finale eine dauerhafte Erinnerung bleiben.

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  • gerd karl sagt:

    jochen-o, in der zdf-mediathek kannst du dir das spiel noch mal anschauen.

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  • Aldur sagt:

    Also was die angebliche Bevorzugung der USA durch die Schiedsrichterin angeht, muss man auch anführen, dass der USA in der regulären Spielzeit ein klarer Elfer nach Foul an Wambach verwehrt wurde. Das hatte die ARD in ihrer Spielzusammenfassung sehr schön mit verschiedenen Zeitlupen belegt. Insofern war der Handelfmeter später möglicherweise eine Konzessionsentscheidung. Man muss den sicher nicht zwingend geben, allerdings ist die Bewertung, ob absichliches Handspiel oder nicht bzw. natürliche Armhaltung oder nicht, irgendwie auch immer Auslegungssache. Den Freistoß vor dem Handelfmeter hab‘ ich allerdings auch nicht verstanden.

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  • Jennifer sagt:

    @Jochen-or: Spiel im kompletter Länge gibt es hier als Download und Stream

    1st:
    2nd with ET:

    Commentary: English. Courtesy of BBC. Resolution 640×420. Format: mkv. You can watch it with your PC or TV up to 32″.

    Der Vollständigkeit halber auch noch die Links zum Halbfinalspiel

    Frankreich – Japan – allerdings nur als Download

    1st: http://tinyurl.com/99xt8us
    2nd: http://tinyurl.com/8hmckx2

    Commentary: English. Courtesy of BBC. Resolution smaller than above. Format: flv. Up to 32″ possible.

    @lassee: Greetings to Lassee who still thinks that the BBC isn’t broadcasting the Women’s games. Maybe you are getting confused with the time zones? Not sure but they are broadcasting all final games. Check out the „red button“ on your TV – the one where you can choose the programs.

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  • gerd karl sagt:

    aldur, was ist denn mit dem handspiel von rapinoe, das hat die schiedsrichterin auch nicht gepfiffen,alle entscheidungen traf sie gegen kanada, und das gibt einen zu denken.

    kanada die keine eigene profiliga haben und abhängig sind vom spielbetrieb in den staaten, so das finale zu verbauen durch falsche schiedsrichterinnen entscheidungen, das ist sehr traurig.

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  • Sheldon sagt:

    @gerd karl: Dieses ständige Politisieren ist völlig unangebracht. USA, das sind immer und überall die Bösen. Das bringt einen nicht weiter.

    @Aldur: Die ARD hat für mich gar nix belegt, denn entscheidend ist der erste Kontakt und der war vor der Strafraumgrenze!

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  • gerd karl sagt:

    auf rp online, sport olympia, gibt es einen guten artikel über das spiel, die überschrift des artikels lautet:

    kanada fühlt sich um finaleinzug betrogen.

    dort spricht christine sinclair aus, was viele denken.

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  • Dirk Trompeter sagt:

    Kanada hätte es verdient gehabt … 🙁

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  • Krissi sagt:

    Hab das Spiel leider nicht gesehen – aber hört sich hier nach Bericht und den Kommis schon geil an 🙂 – So, auch wenn ich, wie ich denke, damit (fast) alleine da stehen werde – USA go for Gold – revanchiert Euch für die Pleite im WM-Finale! 😉

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  • laasee sagt:

    @Jennifer

    Maybe I did not write more clearly in my previous comments, my apologies.
    All FF games at the Olympics have been covered live by the BBC, either on TV or internet online.
    All other sports have also enjoyed the same level of coverage.

    My criticism of the BBC is that once the Olympics are finished that their attitude to FF is ‚business as usual‘.
    That means that they ignore FF until the next EM, WM.
    The only exceptions are England (home games) internationals and the FA Cup Final.

    At future Olympics there will not be a GB team and therefore the BBC and British media ‚love‘ for FF will not be enduring.

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  • Markus Juchem sagt:

    @gerd karl: Das Einzige, was man mit solchen Aussagen provoziert, ist folgendes:

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  • gerd karl sagt:

    aber entschultigung herr juchem wenn ich das sage, es scheinen aber eine ganze menge leute dieser meinung zu sein.

    nämlich das die schiedsrichterin in das spiel eingriff und kanada den sieg raubte.

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  • gerd karl sagt:

    herr juchem ist ihnen aufgefallen das nbc ein amerikanischer sender ist, da ist es klar das alles mit rechten dingen zugegangen ist.
    gehen sie aber auf nicht amerikanische seiten im internet, dann werden sie feststellen das sehr viele menschen meiner meinung sind.

    nämlich das kanada, ja ich wiederhole es, der sieg und der einzug ins finale gestohlen worden ist.

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  • Frieda sagt:

    @ gerd karl

    Frau Sinclair sollte sich vielleicht lieber um die Regelkenntnis ihrer Mitspielerinnen kümmern bevor sie die Leistung von Schiedsrichtern kritisiert.

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  • gerd karl sagt:

    frieda, gut regelkunde, ist es beim fussball nicht so das der schiri zur torhüterin geht, und sie ehrmant.
    spielt sie immer noch auf zeit, gibt es gelb.
    spielt sie immer noch auf zeit gibt es den freistoss.

    aber gleich denn freistoss zu geben, ist sehr ungewöhnlich.
    und sich als schiri hinzustellen und jeweils 6 sekunden abzumessen auch, habe ich in einem fussballspiel von mann und frau noch nicht gesehen.

    und jetzt nochmal, kanada wurde um den sieg betrogen.

    gute nacht.

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  • Frieda sagt:

    Die Schiedsrichterin hat McLeod mündlich verwarnt – das gibt sogar John Herdman zu. Damit ist eine Bestrafung voll in Ordnung.

    Ich will übrigens auch nicht sagen, dass die Schiedsrichterin gut war, aber sie hat bei beiden Teams entscheidende Szenen übersehen bzw. unorthodox bewertet.

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  • Detlef sagt:

    Freistoß oder nicht Freistoß ist doch hier nicht die Frage!!!

    Das angebliche absichtliche Handspiel war so etwas von einer klaren Fehlentscheidung, daß müssen sogar die verblendetsten USA-Fans zugeben!!!
    Das war einfach kein Bagatell-Fehler, sondern ein spiel-, vieleicht sogar turnierentscheidender Schnitzer!!!

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  • Herr Schulze sagt:

    Kurzum: Das Endspiel der Herzen findet beim Spiel um die Bronzemedaille statt, denn so richtig verdient, wenn auch anders hatten auch die Französinnen das Ausscheiden nicht.

    Ich hoffe sehr, dass die FIFA die verständliche Erregung der kanadischen Spielerinnen insbesondere von Sinclair nicht auch noch sanktioniert. Frau Pedersen hat nicht etwa unglückliche, sondern zweifelhafte und tendenziöse Entscheidungen getroffen und war diesem Spiel an diesem Abend gewiss nicht gewachsen.

    Kleine Nachbemerkung: Nach eigener Aussage von Wambach in einer nordamerikanischen Zeitung, ist sie mehrmals neben der Schiedrichterin hergelaufen, um laut zu zählen, sobald die kanadische Torfrau den Ball in der Hand hielt: was ja okay ist, wenn man unter Druck steht. Unter Druck hat sie damit wohl auch die überforderte Pedersen gesetzt, die sich ja regelmäßig ab sechs der „Untätigkeit“ überführt sehen musste.

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  • FFFan sagt:

    Sind die USA nun der verdiente Sieger? Ich hätte mir eine Entscheidung im Elfmeterschießen gewünscht, denn für mich waren beide Teams gleichwertig.
    Schwer zu sagen, welches Team mehr unter der schwachen Schiedsrichterleistung zu leiden hatte. Die Entscheidung auf Handelfmeter war sicherlich grenzwertig, aber zuvor wurde den US-Amerikanerinnen ein klarer Foulelfmeter verweigert. Der indirekte Freistoß ist nach dem, was dem NBC-Artikel zu entnehmen ist, nachvollziehbar.

    Die Kanadierinnen dürfen sich m.E. auch nicht darüber beschweren, dass die US-Spielerinnen versucht haben, die Schiedsrichterin zu beeinflussen, schließlich hat ihr Trainer mit den „Psycho-Spielchen“ angefangen…

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  • Frieda sagt:

    @ Detlef
    Ich bin kein verblendeter USA Fan und sage trotzdem: Nö! Wird in der Bundesliga oft gepfiffen (Männerbundesliga). Ausschlaggebend ist, ob der Ball die Flugbahn massiv ändert und das hat er eindeutig. Ganz im Gegenteil zu der Szene mit Rapinoe.

    Ich kann Sinclair schon verstehen. Evt ihre letzten Olympischen Spiele und nach so einem Halbfinale, in dem die Mannschaft über sich hinaus gewachsen ist zu verlieren ist bitter. Und Sinclair ist eine faire Sportsfrau.
    Für die Kritik aus dem Munde von Tancredi fehlen mir hingegen die Worte.

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  • Sheldon sagt:

    Stellen wir noch einmal die Schiedsrichterentscheidungen zusammen:

    1. Das Foul an Wambach – hier lag die Schiedsrichterin zumindest in der Entscheidung, keinen Strafstoß zu geben, richtig! Denn das Foul, also der Kontakt, fand vor der Strafraumgrenze statt, ergo Freistoß!

    2. Der indirekte Freistoß – rein formal war es eine korrekte Entscheidung, dennoch war sie derartig lachhaft. Denn theoretisch müsste es dann in jedem Spiel 3-5 Freistöße solcher Art geben, da viele Torhüter/innen den Ball länger als 6 Sekunden in den Händen halten.

    3. Der Handelfmeter – auch hier ist die Szene strittig. Oft wird so etwas abgepfiffen, weil es wie eine unnatürliche Handbewegung aussieht, doch eigentlich ist es ein Schutzreflex. Ob der Ball dadurch die Flugrichtung ändert, ist hierbei IRRELEVANT, da der Ball, hätte Nault nicht die Hand hochgerissen, sie voll am Kopf getroffen hätte, was ebenfalls eine Änderung der Flugrichtung beinhaltet hätte.

    4. 3 Minuten Nachspielzeit in der Verlängerung – für diese Maßnahme fehlt mir das Verständnis. Auch schon bei der WM hat USA gegen Brasilien eine derart lange Nachspielzeit bekommen. Hier scheint es in der Tat so, als ob die Schiedsrichterin solange warten wollte, bis die Amis endlich das Tor schießen. Ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn Kanada auf einmal zum Konter angesetzt hätte, ob sie da nicht mitten hineingepfiffen hätte.

    Alles in allem ist es sehr, sehr traurig für Kanada, dass sie in den entscheidenden Situationen immer benachteiligt wurden.

    In der Frauenfußball-Welt haben sich zwei Akteure dieses Halbfinales auf jeden Fall menschlich und sportlich disqualifiziert:

    Die Schiedsrichterin – stimmt es, was Christine Sinclair behauptet hat, dass die Schiedsrichterin beim 4:3 gelächelt hat, dann kommt einem schon der Verdacht, dass die ganzen Entscheidungen nicht zufällig so getroffen wurden. Auf jeden Fall ist eine Schiedsrichterin, die in einem Olympia-Halbfinale solche Entscheidungen trifft, sportlich nicht mehr haltbar, da ihr zumindest die Souveränität, wenn nicht sogar die Unparteilichkeit fehlt. Allein zum Selbstschutz sollte man auf sie in späteren Zeiten verzichten.

    Abby Wambach – Mit den Sprüchen „But the rules are the rules“ und „He’re is the thing – we needed a goal“ hat sie eindeutig bewiesen, dass sie nicht besser ist als Marta oder ihre brasilianischen Kolleginnen. Denn auch ihr ist jedes Mittel recht, um Erfolg zu haben! Sie hat damit eine ganze Menge Sympathiepunkte verspielt!

    Achja, und noch etwas gibt es: Mit dem Reklamieren der Spielerinnen ist ein Präzedenzfall geschaffen worden. Ich würde jeder Spielerin empfehlen, bei einem Spiel gegen die USA nur noch mit Armbanduhr herumzulaufen, um genau die 6 Sekunden zu stoppen, die die Torhüterin den Ball in der Hand halten darf. Wenn die Amis meinen, Regeln seien Regeln, dann sollte man es ihnen mit gleicher Münze heimzahlen!

    […]


    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Sylvijaaa sagt:

    Die Schiedsrichterin hat eindeutig einen Fehler begangen. Sie sagte zu McLeod, dass sie den Ball 11 Sekunden lang gehalten habe.
    Dann hat sie aber die Zeit mitgezählt in der die Torhüterin am Boden lag.
    Die Torhüterin braucht ja auch erstmal jemanden, dem sie den Ball überhaupt zuspielen kann. Darum wird das Zählen erst begonnen wenn alle Spielerinnen den Strafraum verlassen haben.

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  • gerd karl sagt:

    sheldon, hervorragender spielbericht.
    hat den die fifa schon ermittlungen gegen abby wambach aufgenommen, wegen der verletzung der fair play regeln.
    dies könnte schwere konsequenzen für abby wambach haben, nämlich ausschluss aus dem turnier.

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  • Bo sagt:

    Also das hab ich ja noch nie gehört, dass erst einmal gewartet wird bis alle Spielerinnen den Strafraum verlassen haben. 1. sind nie alle 11 Spielerinnen im eigenen Stafraum, 2. somit gibt es immer irgendwelche Anspielmöglichkeiten oder eben 3. die Möglichkeit den Ball nach vorne zu befördern. Hier kann man tatsächlich nur von absichtlichem Zeitspiel sprechen. Dafür der Freistoss – alles korrekt!

    Der Handelfmeter ist Auslegungssache und eine Sekundenentscheidung – hier muss ich Frieda zustimmen. Die Schutzhand gibt es nicht mehr – der Ball hat eindeutig die Flugrichtung verändert (bei Rapinoe war das nicht der Fall) und somit ist auf Elfmeter zu entscheiden.

    Letztendlich ist es auch egal – beide haben hervorragend gekämpft, es war ein klasse Spiel und prima Werbung für den Frauenfußball. Es wird immer wieder Schiedsrichterentscheidungen geben, über die diskutiert werden muss. Aber von Betrug zu sprechen, ist doch weit hergeholt.

    Über manche Aussagen/Reaktionen muss sich Kanada nicht wundern. Der eigene Coach fing vor der Begegnung damit an. Herzlichen Glückwunsch -dadurch hat er vermutlich erst recht angezettelt. Wie dem auch sei…ich freu mich aufs Finale 🙂

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  • gerd karl sagt:

    nach neuesten berichten im internet, seriös und von abby wambach bestätigt, gab es eine verwarnung der kanadischen torhüterin wegen zeitspiels, aber jetzt das ungewöhnliche, das mysteriöse, diese verwarnung soll es in der halbzeitpause von der linienrichterin gegeben haben.
    aber nur die verwarnung der schiedsrichterin zählt nach den fifa regeln.

    die leistung und das verhalten der schiedsrichterin wird immer mysteriöser.

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  • gerd karl sagt:

    habe noch vergessen mitzuteilen wo ich das im internet gefunden habe, bitte alle mal auf nbc sports, olympic soccer, gehen, dort steht alles was ich im vorrigen artikel erwähnt habe.

    und wenn das schon amerikanische medien berichten, dann ist das schon ein starkes stück, denn seit wann verwahrnen linienrichter, in der halbzeitpause, die torhüterinnen nach einem zeitspiel.
    das macht und darf nur der oder die schiedsrichterin.

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  • Doc sagt:

    Lieber gerd-karl. Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen VERwarnung und ERmahung. Der Unterschied ist rechteckig und auffallend gelb 😉

    Mal sehen, wie Japan das angeht. Da sie minimalistisch-effektiv spielen, ist nicht mit einem Feuerwerk zu rechnen. Insofern haben wir das beste Spiel bereits gesehen.

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  • gerd karl sagt:

    danke doc, das du mir recht gibst. erst kommt die ermahnung, dann kommt die verwahrnung und dann kommt der freistoss.
    diese reihenfolge hat die schiedsrichterin nicht eingehalten, und eine linienrichterin darf in der halbzeitpause nicht ermahnen wegen zeitspiel, denn das kann und darf nach fifa regeln nur die schiedsrichterin.

    danke doc für die zustimmung.

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  • Krissi sagt:

    Oh mein Gott – hier geht es aber ab – auch wenn ich mich jetzt mit der Aussage ins Abseits schiesse: jedesmal wenn die USA Spiele knapp gewinnen(ich hab nun das Spiel mittlerweile auch gesehen) wird immer von Betrug und Fehlentscheidungen gesprochen, unglaublich. Sicher waren fragwürdige Entscheidungen dabei – aber das galt für beide Seiten…aber natürlich stehen die USA auch nur auf dem 1. Weltranglistenplatz, weil sie immer von den Schiedsrichtern bevorteilt werden *Achtung: Ironie* – so ein Quatsch. Auch die Aussagen der Kanadier nach dem Spiel, kann ich nicht so recht nachvollziehen – hätten Sie in der regulären Spielzeit cleverer gespielt, hätten Sie das Spiel ohne Verlängerung gewinnen können. Sorry, ist aber meine Meinung dazu – so, und nun: alle fleißig „Daumen runter“ drücken *lach*

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  • karl sagt:

    @Krissi: Von wegen Daumen runter, eher Daumen hoch. ich seh das genauso wie du. Ich hoffe natuerlich jetzt auch dass das US team das Endspiel gewinnt. Als Endspielgegner waere mir Frankreich zwar lieber gewesen, weil das Spiel dann mehr action versprochen haette, aber es wird sicher auch so ganz gut werden. Das japanische team spielt zwar sehr erfolgreich, aber ich find die irgendwie einschlaefernd. Weis nicht warum, aber vielleicht sind die so erfolgreich weil die auf ihre gegnerischen teams die gleiche wirkung haben wie auf mich.

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  • Sheldon sagt:

    @Bo: Ich würde dich bei der Auslegung von Regel 1 doch einmal darum bitten, mal eine repräsentative Untersuchung dazu durchzuführen! Denn so wäre ja der Fall klar, dass sobald der Torwart den Ball in die Hand nimmt, die 6 Sekunden beginnen.
    Mich würde insbesondere die Anzahl der indirekten Freistöße im Strafraum interessieren, die sich pro Spiel ergebe.

    Ich für meinen Teil finde die Auslegung von Sylvijaa logisch, denn klar hat er auch sonst Anspielstationen, dennoch kommt es ja immer wieder vor, dass Gegner sich im Strafraum postieren, um den Torhüter/die Torhüterin am Abschlag zu hindern. Daher dürfte es logisch sein, dass diese Zeit erst einsetzt, sobald zumindest alle gegnerischen Spielerinnen außerhalb des Sechzehners sind.

    Zu dem Handspiel: Nun, die Regeln sind hier sehr uneindeutig. Denn die Grenzen von Absichtlich und Unabsichtlich sind sehr schwammig definiert.
    Hier sehe ich zumindest drei Unterpunkte, die in der Kombination strittig sind:

    1. Der Ball wird aus kurzer Entfernung und mit hoher Geschwindigkeit geschossen. Die hohe Geschwindigkeit bestand hier auf jeden Fall.

    2. Die Spielerin steht oder springt mit natürlicher Handhaltung.
    Bei dieser Regelung ist nie geklärt worden, gerade in einem solchen Fall, was „natürlich“ ist. Jeder, der schon einmal in der Gefahr stand, von einem Gegenstand am Kopf getroffen zu werden, wird mir bestätigen können, dass er genau solch eine Handbewegung gemacht hat. Kopf zur Seite gedreht und dabei die Hand zum Schutz des Kopfes.

    3. Alles in allem setzt ein absichtliches Handspiel noch immer „die bewusste Handlung“ voraus, durch die sich die Spielerin einen Vorteil verschaffen will. Und hier liegt der finale Knackpunkt: Diese kann Nault nicht unterstellt werden. Denn in dem Moment ging es darum, ihre Gesundheit zu schützen.

    Nimmt man diesen Fall als regulär an, so ergibt sich daraus der nächste Präzedenzfall. Denn dann wird es bald Spieler geben, die ihre Freistöße direkt auf die Köpfe der Gegenspieler zielen. Die Hand darf nicht mehr zum Schutz genutzt werden und so wird es in jedem Fall Handelfmeter geben, da jeder Spieler, der die Aussicht hat, einen Ball aus kurzer Distanz mit über 100 km/h ins Gesicht zu bekommen, genauso reagieren wird wie die Kanadierin.

    @gerd karl: Den „normalen“ Weg gibt es nicht, da diese Regel, die ja immerhin schon seit 2002 besteht, bisher nicht mehr als eine Handvoll Male im internationalen Profifußball angewandt wurde – in 10 Jahren!
    Ich würde vermuten, dass es erst zur Ermahnung kommen muss, zur deutlichen Ermahnung (und in der Halbzeitpause eine Ermahnung wegen Zeitspiel auszusprechen ist schon sehr spektakulär, denn zu einem solchen Zeitpunkt spielt eigentlich noch absolut niemand auf Zeit) und dann, wenn die Torhüterin wirklich deutlichst auf Zeit spielt, zum Freistoß incl. Verwarnung!

    Alles in allem kann man lange darüber streiten. Ich für meinen Teil finde, man sollte Konsequenzen aus dem ganzen Drama ziehen:

    6-Sekunden-Regel abschaffen und Zeitspiel ins Ermessen der Schiedsrichterin legen

    „absichtliches“ Handspiel wieder deutlicher definieren

    In jedem Fall sollte man die Schiedsrichterin zu ihrem eigenen Schutze keine Spiele solcher Wichtigkeit mehr pfeifen lassen und das wird sie auch nicht mehr.
    Neben den obenstehenden sehr umstrittenen Entscheidungen sind dabei noch zwei Dinge entscheidend, die Frau Pedersen in einem sehr, sehr unrühmlichen Licht darstehen lassen:

    1. Das aufreizende Lächeln beim 4:3, das Christine Sinclair beschrieben hat.
    2. Die enorme Nachspielzeit in der Verlängerung. Bei einer Spielzeit von 15 Minuten 3 Minuten Zuschlag zu geben, ist übertrieben viel!

    So oder so, wenn morgen das Finale stattfinden wird, dann wird eine Deutsche als Schiedsrichterin auf dem Platz stehen, die das Regelwerk in- und auswendig beherrscht und sich nicht durch Proteste oder Sympathien lenken lässt.
    Wir werden wie bei der WM auch dann das beste Spiel des Turniers sehen, und zwar, weil Japan seine ganze Klasse präsentieren wird.

    Japan ist übrigens ganz und gar verdient ins Finale eingezogen, denn auch Frankreich hat einen Elfmeter zugesprochen bekommen, und sie haben diese Chance vergeben.

    Insofern freue ich mich auf ein goldenes Japan, ein heulendes Amerika und vllt eine lachende Sinclair 🙂

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  • Jennifer sagt:

    Christine Sinclair und Melissa Tancredi werden im Bronze-Match am Donnerstag spielen. Die FIFA Kommission hat ihre Entscheidung erstmal vertagt.

    http://tinyurl.com/9yjw4lr

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  • Frieda sagt:

    Also wie kommen hier eigentlich alle drauf, das Schiedsrichter/innen Spieler verwarnen MÜSSEN bevor sie eine Karte zeigen oder auf Freistoß entscheiden? Die meisten machen es (auch Frau McLeod und übrigens auch Frau Solo wurden nach übereinstimmenden Aussagen aus beiden Lagern vorgewarnt), es ist aber nicht Pflicht. Wo soll das denn bitte im Regelbuch der FIFA stehen?

    @ Sheldon
    Es ist nicht wichtig wie oft etwas gepfiffen wird, sondern ob es laut Regelwerk so gepfiffen werden kann! Die meisten Schiris entscheiden auf eine gelbe Karte, wenn die Option des indirekten Freistoßes aber regelkonform ist, muss sie auch angewendet werden dürfen.
    Die Auslegung von Sylvijaa ist völlig unlogisch, denn dann könnten Spieler sich weigern den Strafraum zu verlassen und so auch wiederum auf Zeit spielen.

    Bei Handspiel wird der Körperschutz fast nur noch bei Standards gepfiffen. Es ist spannend zu beobachten, wie viele männlichen Profis die Hände bewusst HINTER dem Körper verschränken, auch wenn sie sich in einen scharf geschossenen Ball werfen, denn es wird viel schneller auf Handspiel entschieden als früher und sie wollen keinen Elfmeter riskieren.

    Ich verstehe ja, dass die Kanadierinnen enttäuscht sind. Aber sie verhalten sich momentan wie schlechte Verlierer. Dabei haben sie echt gut gespielt und auch weiterhin die Chance auf eine Medaille

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  • Krissi sagt:

    Weiß eigentlich jemand, ob das Finale morgen irgendwo live übertragen wird?

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  • karl sagt:

    Die ARD uebertraegts als livestream, ich denke das zdf auch, da gibts aber noch keinen Hinweis drauf weil die Liste nur bis morgen Mittag geht.

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  • Markus Juchem sagt:

    @karl: Da ist doch ein Scrollbalken. 😉 Auch das ZDF wird beide Spiele live streamen.

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  • Krissi sagt:

    Danke euch karl und markus 😉

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  • sitac sagt:

    @Frieda: Vielleicht tritt für Stürmer/innen der Torschuss bald in den Hintergrund und man beginnt stattdessen fleißig zu üben, im Strafraum Arme und Hände von Verteidigerinnen abzuschießen.

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  • sitac sagt:

    Nachtrag: Wenn es regelkonform ist, so zu pfeifen, wie es die Norwegerin getan hat, bekommen wir im Fußball Hockey-verhälnisse, wo im Schusskreis ein verteidigender Fuss fast so wertvoll ist wie ein Tor und wo dann folgerichtig gezielt auf Füße geschossen wird.
    PS. Bernd Schmelzer im ARD Livestream fabuliert gerade über Sprerren, Strafen und Sanktionen gegen Sinclair und Tancredi, ohne auf den Anlass, nämlich das skandalöse Pfeifen der Norwegerin, überhaupt einzugehen!?! Hilfe, wo ist Claudia Neumann?? Ich schalte jetzt den Ton ab!!!!

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  • Zaunreiter sagt:

    Ich will diese Pedersen auf jeden Fall nie wieder sehen…

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  • gerd karl sagt:

    heute spielte ich mit meiner amateurmannschaft fussball, mein kumpel steht beim schiri und textet in zu, ich rufe zu ihm, geh weg und lass den schiri in ruhe.
    was sagt mein kumpel der sich eigentlich nicht für frauenfussball interessiert, warum soll ich weggehen, ich mach doch nur einen wambach.
    ich hab mich weggeschmiessen.

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