Vorstand des FF USV Jena tritt zurück

Von am 17. Juli 2012 – 17.36 Uhr 4 Kommentare

Der Vorstand des FF USV Jena tritt mit sofortiger Wirkung geschlossen zurück. Nach der in der vergangenen Woche auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung laut gewordenen Kritik an der Arbeit des Vorstandes ist nun der Weg für Neuwahlen frei.

Auf der Versammlung sei ein deutliches Bekenntnis der Mitglieder zu vernehmen gewesen, die Vorstandsarbeit besser machen zu können, wie der Verein heute mitteilte. Der Vorstand reagiert darauf nun mit Rücktritt.

Vorstand verweist auf erfolgreiches Jahr
Das Führungsquintett bestehend aus Dr. Ralf Schmidt-Röh, Prof. Dr. Werner Riebel, Dominik Schnabel, Dr. Michael Zahn und Dirk Müller verweist auf eine sportlich erfolgreiche Saison, in der die erste und zweite Mannschaft den Klassenverbleib schaffen konnten. Außerdem kam die dritte Mannschaft in der Landesmeisterschaft auf den dritten Rang, und die B-Juniorinnen qualifizierten sich für die neu geschaffene Bundesliga. Auch habe man die wirtschaftliche Konsolidierung des Vereins auf einen guten Weg gebracht, wie der USV erklärt.

Neuwahlen
Die Mitgliederversammlung brachte dem Vorstand gegenüber dennoch großes Misstrauen zum Ausdruck. Mit dessen geschlossenem Rücktritt besteht für die Mitglieder des FF USV Jena nun die Möglichkeit, in einer weiteren außerordentlichen Mitgliederversammlung in den nächsten Wochen einen neuen Vorstand zu wählen und den zukünftigen Weg des Vereines neu zu bestimmen.

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4 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Hm, die Erfolgsquote liest sich ja nicht schlecht oder um´s aktiv zu schreiben: recht ordentlich!
    Wenn trotzallem breite Front gegen den Vorstand laut wurde und dieser einmütig zurücktritt, ist das dann Trotz oder steckt da mehr dahinter?
    War denn jemand bei der gen. außerordentlichen Mitgliederversammlung anwesend und kann mal mit Fakten aufwarten?

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  • F.H. sagt:

    Hier ist ein Beitrag über die Mitgliederversammlung des FF USV. Es mangelte wohl an Kommunikation seitens des Vorstandes.
    http://www.tlz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/FF-USV-Jena-Spielerinnen-wollen-bessere-Strukturen-schaffen-1569354238

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Laura – ein starker Auftritt, und das von einer Spielerin! Da spürt man die hohe Identifikation mit dem Verein in jedem Satz.
    Allerdings korreliert der Bericht in keinster Weise (danke für den Link!) mnit der danach erfolgten Vorstandsreaktion, dem vereinten Rücktritt, der vermutlich einzigen Unisono-Aktion in der gesamten Amtszeit. 🙁

    Übrigens, auch bei mir wäre bei diesem Engagement eine sofortige Vertragsverlängerung erfolgt, wie ja auch zwischenzeitlich hier bereits vermeldet wurde! 🙂

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  • sitac sagt:

    Uneingeschränkte Zustimmung zu Laura Brosius: ein excellentes Beispiel für Format, Charakter und Vorbild!!
    Und auch bei Jena wieder das Problem Finanznot und kein potenter Hauptsponsor. Aber die Schwierigkeiten diesbezüglich kann man erahnen angesichts der Tatsache, dass selbst bei Sindelfingen, wenn ich das richtig recherchiert habe, der Großkonzern, der vor der Haustür und quasi einen Steinwurf vom Stadion entfernt seine Nobelkarossen zusammenschrauben lässt, nicht auf der Sponsorenliste steht!!!!!!
    Hier noch ein Link:
    http://www.tlz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/FC-Carl-Zeiss-Jena-Daniel-Kraus-ist-neuer-Torwarttrainer-270814631
    Liegt da etwas in der Luft? Oder, wie hier im Forum schon mal jemand formuliert hat : Finden sich in Jena möglicherweise Not und Elend zusammen?
    Abschließend: meiner Meinung nach Hauptproblem der Frauen-Bundesliga —-> viel zu wenig Zuschauer, viel zu wenig öffentliches Interesse.

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