Maren Meinert benennt Kader für U20-WM

Von am 17. Juli 2012 – 14.51 Uhr 30 Kommentare

Bundestrainerin Maren Meinert hat ihren 21 Spielerinnen umfassenden Kader für die U20-Weltmeisterschaft in Japan bekanntgegeben.

Mit den drei A-Nationalspielerinnen Dzsenifer Marozsán (1. FFC Frankfurt), Lena Lotzen (FC Bayern München) und Luisa Wensing (VfL Wolfsburg) wird die deutsche U20-Nationalelf in die Weltmeisterschaft in Japan (19. August bis 8. September) starten.

Auf allen Positionen gut besetzt
Mit ihrer Wahl ist Meinert zufrieden. „Wir haben festgestellt, dass wir auf allen Positionen gut besetzt sind.“ Und sie erklärt weiter: „Das ausgeglichen hohe Niveau innerhalb des Kaders bedeutet einerseits, dass es die Spielerinnen einem schwer machen werden, zu entscheiden, wer nun bei der WM spielt. Andererseits geben sie einem auch die Gewissheit, eine gute Bank zu haben, die man auch braucht, wenn man bei einer WM weit kommen will.“

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Generalprobe gegen Schweden
Die nominierten Spielerinnen werden zuvor auch vom 1. bis 5. August an einem abschließenden WM-Lehrgang in Düsseldorf mit Länderspiel gegen Schweden am 5. August in Meerbusch-Büderich teilnehmen.

Leonie Maier

Leonie Maier will mit der U20 in Japan Weltmeister werden © Nora Kruse / ff-archiv.de

U20-WM-Kader im Überblick

Tor: Laura Benkarth (SC Freiburg), Anke Preuß (TSG 1899 Hoffenheim), Lisa Schmitz (Bayer 04 Leverkusen)

Schlagwörter:

Abwehr: Jennifer Cramer (1. FFC Turbine Potsdam), Sophie Howard (UCF Knights/USA), Leonie Maier (SC 07 Bad Neuenahr), Clara Schöne (FC Bayern München), Carolin Simon (VfL Wolfsburg), Luisa Wensing (VfL Wolfsburg)

Mittelfeld: Silvana Chojnowski (1. FFC Frankfurt), Anja Maike Hegenauer (SC Freiburg), Karoline Heinze (FF USV Jena), Kathrin Julia Hendrich (Bayer 04 Leverkusen), Annabel Jäger (VfL Wolfsburg), Melanie Leupolz (SC Freiburg), Lina Magull (VfL Wolfsburg), Marie Pyko (SC 07 Bad Neuenahr)

Angriff: Lena Lotzen (FC Bayern München), Dzsenifer Marozsán (1. FFC Frankfurt), Ramona Petzelberger (Bayer 04 Leverkusen), Nicole Rolser (SC 07 Bad Neuenahr)

Auf Abruf: Merle Barth (Bayer 04 Leverkusen), Gülhiye Cengiz (FCR 2001 Duisburg), Linda Dallmann (SGS Essen), Veronika Gratz (FC Bayern München), Meike Kämper (FCR 2001 Duisburg), Katharina Leiding (SGS Essen), Ivana Rudelic (FC Bayern München), Isabella Schmid (Florida State University/USA), Sandra Starke (1. FFC Turbine Potsdam), Laura Störzel (SC 07 Bad Neuenahr), Laura Vetterlein (VfL Wolfsburg), Sandra Wiegand (1. FFC Turbine Potsdam), Isabelle Wolf (SGS Essen)

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

30 Kommentare »

  • Lusankya sagt:

    Der Kader sieht ziemlich stark aus, macht auf mich keinen schwächeren Eindruck als der U-20 Kader von 2010. Ich persönlich finde es ziemlich schade, dass Isabella Schmid nicht dabei ist. 🙁 Meiner Meinung nach hat sie letzets Jahr ein tolles DM Duo mit Julia Hendrich gebildet.

    Aber gut, Meinert wird es besser wissen als ich, schließlich hat sie die Mädels jetzt lange genug im Training und im Testspiel beobachten können. Ich vertraue ihr da voll und ganz.

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  • abc sagt:

    Ich versteh überhaupt nicht warum Sophi Howard im Kader ist. Die hat überhaupt keine Erfahrung,hat kein U- Länderspiel gemacht.

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  • Lakshmi sagt:

    „Der Kader sieht ziemlich stark aus, macht auf mich keinen schwächeren Eindruck als der U-20 Kader von 2010“

    ich finde ihn schon etwas schwächer als 2010. Besonders im Sturm fehlt eine Knipserin wie damals Poppi.

    Etwas überraschend finde ich auch das Cengiz nicht nominiert wurde. Sie hat in Duisburg eine wirklich gute Saison gespielt.

    Komischerweise wurde Silvana Chojnowski – eine Spielerin die in Frankfurt meistens auf der Bank sitzt und daher kaum Spielpraxis hat – nominiert.

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  • P.Enalty sagt:

    Warten wir doch einfach mal ab. Maren Meinert hat die Spielerinnen bestimmt öfter im Training gesehen als wir… Hinter jeder Nominierung von ihr wird schon eine gute Idee bzw. ein Plan stehen, wieso sie diejenige jetzt mitnimmt oder nicht.
    Poppi hat damals in Duisburg auch nicht (immer) im Sturm gespielt und dann bei der WM ganz groß aufgetrumpft, warum sollte das nicht dieses mal wieder so ähnlich passieren?

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Kann eigentlich mal jemand eine Art Kurzbiografie der bereits angesprochenen Sophie Howard reinstellen?
    Mir sagt dieser Teamneuling absolut nichts…

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  • Detlef sagt:

    Sehe ich ähnlich wie Lakshmi, auch auf mich macht der Kader einen schwächeren Eindruck als beim letzten Titelgewinn!!!

    Für mich ist es nicht nachvollziehbar, daß Silvana Chojnowski und Sophie Howard überhaupt in die engere Wahl gekommen sind!!!

    Chojnowski hat kaum Spielpraxis, das können auch allerbeste Trainingsleistungen nicht kompensieren!!!
    Howard muß schon ein unglaubliches Ausnahmejuwel sein, wenn sie ohne U-15, U-17 oder U-19 Erfahrung, plötzlich im Kader einer DFB U-20 WM- Mannschaft steht???

    Das dafür dann Spielerinnen wie Gülhiye Cengiz, Laura Störzel, Linda Dallmann oder Ivana Rudelic nur „auf Abruf“ stehen, ist für mich absolut unverständlich!!!

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  • Wieb Ke sagt:

    @Schenschtschina Futbolista:
    http://www.achtzehn99.de/frauen-sophie-howard-verlaesst-1899-hoffenheim/

    Mit Sophie Howard und Isabella Schmid gehen dieses Jahr 2 weitere Spielerinnen nach dem Abi zum Studium und Fußball-spielen in die USA nach Natalie Moik, Lena Peterman und Nina Brüggemann. Finde es gut, dass der DFB den Mädels trotzdem weiterhin eine Chance gibt U-Natio zu spielen. Sie haben sicher die Möglichkeit im amerikanischen College-Sport ganz neue Erfahrungen zu sammeln. Das ist ein mutiger Jahrgang.

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  • Chefchen sagt:

    Was mir auffällt: Nur 2 Spielerinnen aus Frankfurt. Und das, obwohl ein Herr Dietrich seit Jahren gebetsmühlenartig der Presse erklärt wieviel Wert auf die Nachwuchsarbeit beim FFC gelegt wird. Ooops..eine Spielerin ist ja auch kein Nachwuchstalent aus Frankfurt. Und das andere Talent bekommt von Kahlert keine bzw. nur sehr wenig Einsatzzeit. Das nennen die erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Wenn es nicht so traurig wäre ……………

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  • Chefchen sagt:

    Und natürlich wünsche ich den beiden eine super erfolgreiche WM, damit in Frankfurt gesehen / gelernt wird wie man die Mädels richtig einsetzt 🙂

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Danke, Wieb Ke, Dein letzter Satz trifft auch genau meinen Nerv! 🙂

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  • Guido sagt:

    Chojnowski hatte viele Einsätze im Zweitligateam des FFC, so dass Maren Meinert durchaus gute Möglichkeiten hatte, sie zu beobachten, auch wenn sie in der ersten Mannschaft nur sporadisch zum Zug gekommen ist.

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  • Guido sagt:

    Wolfsburg: 4
    Bad Neuenahr: 3
    Freiburg: 3
    Leverkusen: 3
    Bayern: 2
    Frankfurt: 2
    Potsdam: 1
    Jena: 1
    Hoffenheim: 1
    Duisburg, Essen: 0

    Außer dem VfL stellt also kein deutscher Club ein größeres Kontingent. Der FFC hat mit seinen zwei Spielerinnen sogar mehr zu bieten als Potsdam und Duisburg zusammen, zumal eine der beiden Jung-Frankfurterinnen sogar schon einen festen Platz in der A-Nationalmannschaft hat. Ansonsten ist eher das Bundesliga-Mittelfeld gut vertreten.

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  • Lakshmi sagt:

    Die Spielererinnen von Wolfsburg sind allerdings erst seit ein paar Wochen in Wolfsburg.

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  • NaviDrH sagt:

    @Lakshmi / Guido

    genau, diese Vereinsaufzählung mit Stichtag 01.07.2012 sagt auch sowas von überhaupt nichts aus – wenn man Rückschlüsse aufgrund der bisherigen BuLi 1&2 Einsätze, -Form oder -Leistungsstand ziehen möchte, muss man die Vereinszugehörigkeit zum 30.06. in Betracht ziehen.

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  • FFFan sagt:

    Mir scheint dieser Kader nicht ganz so stark zu sein wie der vor zwei Jahren bei der U20-WM in Deutschland; insbesondere ist eine Top-Torjägerin, wie es Alex Popp damals war, weit und breit nicht in Sicht. Trotzdem traue ich auch der jetzigen Mannschaft viel zu.

    TOR: Hier gab es keine Überraschungen und auch die Reihenfolge scheint klar – Benkarth vor Schmitz und Preuß. Friederike Abt (Herforder SV), vor einem Jahr bei der U19-EM als Ersatztorhüterin dabei, ist nach ihrem Kreuzbandriss leider noch nicht wieder fit. Dennoch müssen wir uns auf dieser Position keine Sorgen machen.

    ABWEHR: Durch die schweren Verletzungen von Kristin Demann und Johanna Elsig (beide Turbine Potsdam) musste dieser Mannschaftsteil umgebaut werden. Zuletzt kristallisierte sich folgende Viererkette heraus: Maier-Wensing-Cramer-Simon. Die im Kader freigewordenen Plätze nehmen Schöne und Howard ein. Vor allem die Nominierung der Ex-Hoffenheimerin Howard, die keine ‚Vorgeschichte‘ in den unteren U-Teams hat, kommt für viele überraschend, aber ich habe dafür eine (nicht ganz ernst gemeinte) Theorie: beim DFB hat man erst jetzt gemerkt, dass sie einen deutschen Pass hat!

    MITTELFELD: Durch die Nichtnominierung von Isabella Schmid ist die erfolgreiche ‚Doppel-Sechs‘ der U19-EM 2011 gesprengt. Statt einer ‚Doppel-Sechs‘ gibt es im zentralen Mittelfeld diesmal offenbar eine klare „6“ (Hendrich) und eine klare „8“ (Petzelberger). Als Alternative steht die erst 17-jährige Magull bereit. Auf den Außenpositionen spricht viel für die Freiburgerinnen Hegenauer und Leupolz oder evtl. die Neu-Wolfsburgerin Jäger. Die übrigen nominierten Spielerinnen (Pyko, Heinze, Chojnowski) sind bislang nicht groß in Erscheinung getreten; da verwundert es schon ein wenig, dass Eunice Beckmann (Bayer Leverkusen), letztes Jahr bei der U19-EM noch Stammspielerin, überhaupt keine Rolle mehr spielt. Insgesamt dürfte das Mittelfeld etwas schwächer besetzt sein als 2010, als mit Kim Kulig eine individuell überragende Spielerin zur Verfügung stand.

    ANGRIFF: Erstaunlicherweise wurde mit Ivana Rudelic (Bayern München) die einzige ‚echte‘ Mittelstürmerin aus dem Aufgebot gestrichen. Offensichtlich bevorzugen die Trainerinnen auf der Position „9“ ‚polyvalente‘ Spielerinnen wie Lotzen und Rolser, die auch auf der Außenbahn eingesetzt werden können. Auf der „10“ gesetzt ist sicherlich Marozsan, der schon allein aufgrund ihrer enormen Erfahrung eine Schlüsselrolle zukommen wird. In diesem Mannschaftsteil ist die ‚Personaldecke‘ besonders dünn, völlig in der Versenkung verschwunden ist z.B. Sofia Nati (SC Bad Neuenahr).

    Fazit: Diese U20-Auswahl ist derzeit noch eine ‚Wundertüte‘, vom Ausscheiden in der Vorrunde bis zum erneuten Titelgewinn erscheint alles möglich; der glatte 5:0-Sieg gegen Norwegen gibt Selbstvertrauen, sollte aber auch nicht überbewertet werden.

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  • Janine sagt:

    ..und zwar alle vier. Ausgebildet wurde dort niemand. Und wenn ich mir den traurigen Verlauf der letzten Saison von Laura Vetterlein anschaue, die als U19-Nationalspielerin in der 4. Liga kicken musste..mache ich mir zumindest um Magull, Jäger und Simon doch etwas Sorgen im Hinblick auf das nächste Jahr. Bislang hat sich der VfL zumindest nicht alsgutes Pflaster für junge Spielerinnen erwiesen – ganz im Gegensatz etwa zu Freiburg, Leverkusen oder Bad Neuenahr.

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  • Vidi sagt:

    Halten wir fest: Maren Meinert hat den Kader benannt, mit dem sie glaubt, bei der WM in Japan erfolgreich abschneiden zu können. Sie hat die zur Auswahl stehenden Spielerinnen mindestens seit dem Turnier in La Manga unter Beobachtung – auch den U19-Kader. Das Trainertem ist ausgestattet mit monatlichen Leistungstests jeder einzelnen Spielerin. Natürlich kommen dazu viele Spielbeobachtungen in den Ligen und die Trainingseinheiten und Trainingsspiele in den Lehrgängen. Die letzte Entscheidung für den Kader fiel dann bereits vor dem Spiel gegen Norwegen. Meiner Meinung nach geht es nicht darum, diesen Kader mit dem von 2010 zu vergleichen, sondern darum, aus dem vorhandenen Potential das Bestmögliche im WM-Turnier zu machen. Da spielen auch Überlegungen mit hinein, wie man in einem langen Turnier auch Ausfälle in allen Mannschaftsteilen kompensieren kann. Geprüft wird der Kader erst in Japan. Das Norwegenspiel hat im deutschen Lager das Selbstbewusstsein gestärkt, während der norwegische Trainer Jarl Torske keine seiner Spielerinnen in Sicherheit wiegen lassen will: Er hat die Bekanntgabe des Kaders um 2 Wochen verschoben. „Ferienmodus“ hat Torske bei einigen Spielerinnen ausgemacht. Er konnte einwechseln, wen er wollte, das Spiel wurde eher schlechter und die Norwegerinnen versprühten nur bei Standards einen Hauch von Gefährlichkeit. Beim deutschen Team konnte Maren Meinert einwechseln, wen sie wollte, das Team wurde nicht schlechter. Das macht mich optimistisch und nicht pessimistisch für die anstehende WM.

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  • Aldur sagt:

    @FFFan:
    Speziell die Streichung von Rudelic aus dem vorläufigen Kader hat mich auch überrascht. Marozsan und Petzelbeger, die im Aufgebot beide als Stürmerinnen geführt werden, sind ja doch eher Mittelfeldspielerinnen, und Rolser auf Grund ihrer überschaubaren Körpergröße, sowie ihrer Schnelligkeit und Dribbelstärke eher für den Flügel prädestiniert, denn für die alleinige Sturmzentrale. Lotzen traue ich schon zu, die Position „9“ ordentlich zu bekleiden, auch wenn sie sicher keine Alex Popp ist. Allerdings fehlt ohne Rudelic dann ein Backup. Möglicherweise ist ja auch eine Variante mit Petzelberger auf der „10“ und Marozsan in vorderster Front denkbar. Die Position hat Marozsan in Frankfurt im identischen Spielsystem ja bereits gelegentlich bekleidet.

    Grundsätzlich liest sich der Kader auf den ersten Blick vielleicht nicht ganz so stark wie 2010, und es bleibt abzuwarten, ob der Ausfall der kompletten Stamm-IV kompensiert werden kann. Andererseits stehen da doch überwiegend bundesligaerfahrene Spielerinnen im Aufgebot, und auch wieder drei mit A-Natio Erfahrung. Insofern geht man vielleicht nicht als Top-Favorit ins Turnier wie 2010 (damals auch wegen des Heimvorteils), aber ich traue der Mannschaft schon zu, wieder um den Titel mitzuspielen.

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  • RoMan sagt:

    @Aldur
    … ob der Ausfall der kompletten Stamm-IV kompensiert werden kann…

    Es fehlt nur Johanna Elsig. ansonsten ist das die Abwehr, die seit Jahren in dieser Zusammensetzung als Stamm spielt!

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  • Aldur sagt:

    @RoMan:
    Also ich meine mich zu erinnern, dass z.B. bei der letzten U19-EM (und aus diesem Team rekrutiert sich ja der heuteige U20-Kader hauptsächlich) eher das Duo Elsig + Demann innen verteidigt hat, und Wensing außen. Aber möglicherweise irre ich mich auch, dann wäre es natürlich nur ein 50% Ausfall, zumindest was die IV betrifft.

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  • abc sagt:

    @ Janin,da machst du dir aber mehr sorgen,als die Familie Magull z.B..
    Lina Magull hätte in Gütersloh auch in der 1. Buli spielen können.
    Dort hätte sie bestimmt einen Stammplatz gehabt,Erfahrungen in der 1. Liga sammeln können und gleichzeitig im nächsten Jahr die allg. Hochschulreife(ABI) machen können.
    Aber man verlässt lieber ein Jahr vor dem Abitur die Schule,macht irgendeine schnell eingestielte Pseudoausbildung (oder auch nicht?)und riskiert in der vierten Lige spielen zu müssen.
    Aber man lässt sich ja von dem tollen Gesmtpaket (Geld) locken,wie es ja in letzte Zeit von vielen Spielerinnen zu lesen war. Glauben die wirklich man kann als Frau sich nur auf den Fußball verlassen?
    Wenn man das in letzter Zeit so verfolgt,dann kann man als verantwortungsvolle Eltern nur den kopf schütteln!

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  • Wieb Ke sagt:

    @abc
    Verantwortung der Eltern in allen Ehren. Aber – es gibt Vereine, da wird die schulische Ausbildung gefördert.Viele Spielerinnen haben in den letzten Jahren und auch dieses Jahr wieder Ihr Abitur gemacht und werden jetzt ihr Studium im In- und Ausland aufnehmen. Es gibt sicher (Pseudo-)Ausbildungen, aber das ist nicht die Regel.
    1 Beispiel: Kooperation von Bayer Leverkusen mit dem Landrat-Lucas-Gymnasium.
    Es gibt sicher noch weitere Beispiele.

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  • FFFan sagt:

    @ Aldur:
    „Möglicherweise ist ja auch eine Variante mit Petzelberger auf der “10″ und Marozsan in vorderster Front denkbar. Die Position hat Marozsan in Frankfurt im identischen Spielsystem ja bereits gelegentlich bekleidet.“

    Das ist sicher eine denkbare Variante. Allerdings bleibt wenig Zeit, das zu erproben und die Erfahrungen, die damit in Frankfurt (vor allem im Champions-League-Finale) gemacht wurden, sind nicht unbedingt ermutigend. Grundsätzlich aber besitzt Marozsan die technischen Fähigkeiten, um als sog. „falsche Neun“ zu agieren.

    Innenverteidigung: diese wurde bei der U19-EM im vergangenen Jahr von Elsig und Wensing gebildet; rechts verteidigte Maier, links Simon oder Cramer. Es fällt also ’nur‘ die halbe Stamm-IV aus, mit Demann aber auch die erste Alternative für diese Position. Hier musste Meinert improvisieren und hat Cramer zur Innenverteidigerin umgeschult. Bislang scheint das gut zu funktionieren.

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  • Richi sagt:

    @ abc

    Was ist gegen das Fachabi einzuwenden? Ich denke das sich Lina und ihre Familie
    genug Gedanken darüber gemacht haben und genau abgewogen haben.
    Dieses soll nicht unsere Sorge sein.

    Der Wechsel zum VFL Wolfsburg wurde schon im März bekannt gegeben,
    da war der Aufstieg des FSV Gütersloh noch Zukunftsmusik.

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  • Therese sagt:

    20.07.2012 18:30 Schweiz U20 – Kanada U20 (1-1HZ) 1-1
    Schweizer link: http://www.football.ch/de/SFV/Nationalteams/U-20-Frauen/News-und-Mitteilungen-U-20-Frauen.aspx
    Canadian link: http://www.canadasoccer.com/canada-w20-off-to-europe-for-two-week-camp-p151168

    Einige andere Ergebnisse:

    14.07.2012
    18:00 Italy (W) U20 0-3 Canada (W) U20

    29.06.2012
    13:30 Brazil (W) 3-0 Brazil (W) U20

    20.06.2012
    08:05 Japan (W) U20 0-2 USA (W) U20

    17.06.2012
    06:05 Japan (W) U20 1-0 USA (W) U20

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  • abc sagt:

    Alle freuen sich auf die WM in Japan.
    Aber keiner sagt, dass man sich mal Gedanken um die Gesundheit der jungen Frauen macht. Immerhin ist die Atomkatastrophe in Fukushima vor einem Jahr passiert. Wie wird die Mannschaft mit Essen und Trinken versorgt? Besteht da nicht die Gefahr ,dass man mit Strahlen belastete Mahlzeiten bekommt? Wie sieht es mit dem Trinkewasser aus?
    Zumal ein Spielort ca. 100 Km von Fukushima entfernt ist.
    Haben die Vewrantwortlichen,die Spielerinnen oder deren Eltern da keine Sorgen?

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  • qwert sagt:

    @abc, echt was für Rabeneltern gelle, aber zum glück gibt es ja noch dich. Alle anderen sind sowas von unveranwortlich. Die Mädels ohne jegliche Infomationen über Gefahren und Risiken, dahin zu schicken. 😉

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  • Timmy sagt:

    Sagen wirs mal so, die Truppe wird sicherlich nicht beim örtlichen Fischhändler einkaufen und nur aus dem Wasserhahn trinken.

    Da werden sich sicherlich ein paar Gedanken gemacht.

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  • FFFan sagt:

    Im WM-Kader der U20 hat es eine Veränderung gegeben: Lisa Schmitz (Bayer Leverkusen) muss am Knie operiert werden und fällt für das Turnier aus. Für sie wurde Meike Kämper (FCR Duisburg) nachnominiert.
    (Quelle: Framba.de)

    In dem Zusammenhang gleich mal eine Frage: genügt die Abstellung einer einzigen Spielerin, um (falls die DFB-Auswahl bei der U20-WM das Viertelfinale erreicht) ein Bundesligaspiel verlegen zu dürfen?
    Falls nicht, hat der FCR möglicherweise ein Torwartproblem, da Ashlyn Harris momentan noch eine Verletzung auskuriert und beim Saisonauftakt am 2.September wohl noch nicht zur Verfügung steht.

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  • Oldie sagt:

    Zu den „Gefahren“ in der Nähe von Fukushima: Ich glaube kaum, dass der japanische Verband dort Spiele austragen würde, wenn es eine Gesundheitsgefährdung – vor allem für die Gästeteams – geben würde. Allein die Hochachtung in Japan die Gästen entgegengebracht wird, würde so etwas verbieten.

    Auch der DFB würde wohl kaum seine U-20 dahin entsenden, wenn in irgendeiner Weise Gefahr bestehen würde. Da der erste Spielort Hiroshima ist wäre ja sonst auch dort eine Gefahrenquelle. Die Halbwertzeit von Plutonium liegt nicht nur bei 70 Jahren – eher wohl 20.000 Jahren.

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