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SGS Essen verändert Erscheinungsbild

Von am 14. Juli 2012 – 10.00 Uhr 14 Kommentare

Die SG Essen-Schönebeck verändert ihren Auftritt und hat sich einen neuen Vereinsnamen gegeben: aus dem langen regional geprägten Namen wird nun kurz und knapp SGS Essen. Auch ein neues Logo wurde beim DFB angemeldet.

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„Wir wollen in Zukunft in der ersten Frauen-Bundesliga noch professioneller auftreten. Und dazu zählt eine eindeutige Markenidentität,“ so Willi Wißing, Manager des Vereins.

Auf Vereinstradition aufbauen
Die Neugestaltung geschah auf Basis des bisherigen Erscheinungsbilds, da die Herkunft der Mannschaft erkennbar bleiben soll. „Wir spielen inzwischen auf dem Niveau der ganz großen Mannschaften und wollen dies auch im Auftritt selbstbewusst zum Ausdruck bringen. Deshalb verabschieden wir uns auch vom eher regional verstandenen Begriff des Ortsteils Schönebeck. Wir bleiben aber verbunden mit der Region, das ist uns sehr wichtig,“ erläutert Wißing.

sgs-essen-logo

Das neue Logo der SGS. © SGS Essen

Wiedererkennbarkeit steigern
Mit dem satten Violett wollte der Verein ein Zeichen im Spektrum der anderen Erstligavereine setzten und für Wiedererkennbarkeit steigern – nicht zuletzt, um für Sponsoren attraktiver zu werden. Darüber hinaus wurde das Logo um eine stilisierte Naht erweitert, die das Signet nach außen abgrenzt.

Neues Stadion
Der neue Auftritt der Essenerinnen wird auch durch die neue Spielstätte untermauert. Mit Beginn der neuen Spielzeit trägt die SGS ihre Heimspiele im „Stadion für Essen“ aus – eine 20.000 Zuschauer fassende Arena, die sich momentan noch im Bau befindet.

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14 Kommentare »

  • intersoccer sagt:

    ich finde das toll und freue mich auf das neue Stadion. Bestimmt eine Bereicherung für die Bundesliga.

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  • Winter sagt:

    Das ist doch mal eine Ansage aus Essen. Losgelöst von den Männern mit eigenem Selbstbewusstsein und eigenen Ideen. Weiter so!

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  • Spocky sagt:

    Als Essenerin bin ich etwas skeptisch, ob es eine gute Idee ist in so einem großen Stadion zu spielen … ich persönlich habe mich sehr wohlgefühlt „Am Hallo“ … Auch dass der Name verändert wird = darin sehe ich keinen Sinn … Ich wünsche den Mädels von SGS Essen-SCHÖNEBECK 🙂 trotzdem alles Gute für die neue Saison..

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  • jochen-or sagt:

    Den Essenerinnen auch alles Gute vom Turbinefan aus Berlin; ich hatte aber auf den ersten Blick wegen des Stadions das gleiche Gefühl wie Spocky.
    Es wird sich beim neuen immerhin um ein reines Fußballstadion handeln und der Zuschauer wird näher zum Spielfeld sitzen. Außerdem kann man besser parken und wird das nichtsportliche Umfeld inkl. Gastronomie, die ja eine immer größere Rolle im Sport spielt, besser sein.
    Mutmaßlich wird man sich dennoch mit 1000 Zuschauern etwas verloren fühlen. Da kann man der SGS Essen 🙂 nur Erfolg und mehr Zuschauer wünschen.
    Vielleicht finden ja einige Rot-Weisse, bekanntermaßen heiße und treue Fußballliebhaber, Spaß am Frauenfußball im heimischen Stadion. Zuletzt haben einige ja schon reingeschaut.

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  • Ralf sagt:

    ICh frage mich, was bei einem Stadion, das 20 000 Leute fasst, toll sein soll. Da werden normale BuLi Spiele zu fast Geisterspielen. Das wird bei gleichbleibender Zuschaueranzahl eher was gegen die Stimmung sein als dafür.
    Mal abgesehn davon,dass das „alte“ Stadion top war – ein schönes, MODERNES und nich allzu großes Stadion.

    Und noch dazu heißt ein größeres Stadion natürlich auch mehr Ausgaben und meinen Erkenntnissen nach hat Essen jetzt nich allzu viel davon.

    Bisher nichts positives beim Stadionwechsel.

    Das alte Emblem fand ich moderner und abgerundeter.

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  • Warmduscher sagt:

    Ich bin als langjähriger Stammzuschauer am Essener „Hallo“ auch eher skeptisch was das neue Stadion angeht. In der Printausgabe der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ Essen) war am Samstag ein ausführliches Interview mit Willi Wißing abgedruckt. Hier brachte er seine Hoffnung auf eine Verdoppelung der Zuschauerzahl zum Ausdruck. Außerdem möchte Herr Wißing zu den Heimspielen der SGS nur die Haupttribüne öffnen lassen. Zitat: Am Hallo war meistens auch nur die überdachte Tribüne besetzt. Dann gucken die Leute anstatt ins Grüne eben auf die (leere) Gegentribüne. (Zitatende)

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  • ruhri sagt:

    jochen-or: … und der Zuschauer wird näher zum Spielfeld sitzen!
    Mal abwarten, die Ränge sind ja augenscheinlich recht flach gebaut.
    jochen-or: … außerdem kann man besser parken!
    Mal abwarten, kommt darauf an, ob die RWE-Fans noch ihr (m. M. n. schwachsinniges) Bestreben durchsetzen können, die alte Haupttribüne unter Denkmalschutz stellen zu lassen.
    Schönen Gruß aus Essen

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  • jochen-or sagt:

    Ja, das Karli in Potsdam ist fast ideal für den FF.
    Auch bei 1500 Zuschauern gute Stimmung – da konnten sich die 10-20 z.T. musikalisch bestückten SGS-Fans beim letzten „Duell“ sogar gut bemerkbar machen.
    Im Internet sieht es tatsächlich so aus, als seien die Sitzplätze im neuen Stadion ( auch durch den Anstiegswinkel) nicht viel näher als im Hallo – das wäre wirklich schade.
    In Potsdam sind doch recht viele 03-er (Babelsberg 03) aus Neugierde zu Turbine gegangen und dort – häufig mit ihren Kids – als Doppelfans hängen geblieben.
    Zumindest aus der identischen Heimstatt mit Rot-Weiß sollte sich ein Zuwachs ergeben – aber richtig ist, dass auch hierfür sicherlich neben dem Erfolg die Atmosphäre maßgeblich sein wird.
    @Ralf:
    Beim Emblem teile ich Deine Meinung – wirkt ein wenig zu „luftig“ -vielleicht zu viel weisse Fläche und der Schrifttyp und die Umrandung ein wenig langweilig. Vielleicht wäre eine originelles Schriftbild und eine Lorbeerumrandung oder irgendetwas anderes nicht gleichmäßiges besser und würde dem Emblem mehr Wucht, auf die es ja auch im FF-Sport ankommt, verleihen.
    Das alte gefiel mir auch besser.

    Aber bei der Turbine hat man auch ein tolles modernes und zudem originelles und somit identitätsbildendes Vereinslied durch einen Allerweltslangeweiler ersetzt.
    Da sollte man über solche Sachen wirklich lieber die Spielerinnen entschieden lassen, denn die werden den zeitgemäßen Geschmack treffen und nicht die alten Vorstandss. .

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  • DAWIDeko sagt:

    @jochen-or:
    Bezüglich der Turbine-Hymne kann ich Dir nur 100% zustimmen.

    Danke, dass das mal jemand gesagt hat.

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  • FF-Talent sagt:

    Also die These, dass das gemeinsame Nutzen desselben Stadions durch Männer- und Frauenvereine automatisch seitens der Männerverein-Anhänger einen Interessenszuwachs (und somit ein Zuschauerplus) für den FF-Stadionmitmieter ergibt, halte ich für sehr gewagt! Darauf sollte sich kein FF-Vereinsboss oider -Fan verlassen!

    Dass es bei Babelsberg 03 / Turbine so gut funktioniert ist v.a. der besonderen Situation vor Ort zu verdanken: Die im Großen und Ganzen doch grundsätzlich sehr offenen Babelsberger, die auch neben FF und anderen Fußballthemen gern über den Tellerrand schauen, treffen als Nicht-Erfolgsverwöhnte auf Turbine, einen internationalen FF-Spitzenclub, bei dem Zuschauen (fast) immer Spaß macht. Umgekehrt geht es auch bei Babelsberg für Männerfußball-Verhältnisse aus FF-Sicht sehr beschaulich zu. 03 / Turbine ist also eine absoluter Ausnahme-Glücksfall (für die Männer und die Frauen).
    Bei Jena funktioniert es auch ein bisschen mit der gemeinsamen Stadionnutzung und Lok hatte auch zuerst guten Zuspruch in der letzten Hinrunde, wobei aber z.B. viele Leipziger unfair gegen die Frauen im eigenen Lok-Stadion gewettert haben oder z.B. in Jena wollen einige USVler (zu Recht!) nichts mit dem Stadionkollegen Carl Zeiss zu tun haben.
    Und selbst, wenn sich FF-Teams und Nachwuchs-Teams aus demselben(!) Verein das Stadion geteilt haben oder noch teilen (Freiburg, Hamburg, Wolfsburg), war / ist das noch kein Garant für einen Zuschauerzuwachs seitens der Männerfußball-Fans. Höchstens WOB hat den Aufschwung geschafft mit Freikartenaktionen, Gratis-Eintritt für Männer-Dauerkarteninhaber und natürlich dem sportlichen Erfolg.

    Ob also z.B. jetzt in Essen nur wegen des gemeinsamen Stadionnutzung oder aus purem sportlichem Lokalpatriotismus automatisch mehr Rot-Weisse zu den Damen kommen, ist auf Grund der vorliegenden Vergleiche aus anderen FF-BuLi-Vereinen nicht gesagt … schön, wäre es trotzdem!

    Auch wenn die großen Stadien für den FF-BuLi-Alltag Stimmungskiller sind, hat doch die Nutzung der Hauptstadien einer Stadt für den FF den Vorteil, dass 1. das Prestige höher ist (böse Menschen fragen dann: Wer will schon in Aschheim kicken?) und 2. die Hauptstadien einer Stadt wenigstens einen guten Fußballrasen bieten (Ausnahme ausgerechnet Potsdam!), sind wir ehrlich: Die bisherigen Vorort-Sportanlagen der FF-BuLi sind doch in den allermeisten Fällen nicht bundesligawürdig. Besserer Rasen und Prestige, aber keine Stimmung? … leider auch kein guter Kompromiss.

    @ Jochen: Vereinshymnen müssen anscheinend grausam sein, es gibt ja weltweit so wenige schöne. Spielerinnen entscheiden lassen ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss, gut FF zu spielen heißt nicht zwingend guten Musikgeschmack zu haben (muss es auch nicht) … PS: Jena hat offensichtlich für die neue Saison sein Vereinslied geändert, bei dem sogar die aktuellen Spielerinnen(!) mitsingen (ob es gut ist, muss noch die Allgemeinheit entscheiden).

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  • Lakshmi sagt:

    @jochen-or

    wo gibt es denn die neue Turbine-Hymne zu hören ?

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  • jochen-or sagt:

    @Lakshmi
    Ein Hauch der Hymne hier

    The Clogs „Unsere Turbine“
    So wie ich dies ersehe, wollen 80-90 % der Fans die alte Hymne “ So sehen Siegerinnen aus“ wieder.

    – Melodie nicht 08/15 – Text locker-luftig –
    Passt zum Frauenfußball
    Die Vorgängerhymne „Stiefmutter“

    hört sich übrigens so ähnlich an wie die von den Clogs – nur brüllen die Clogs mehr.(Die finden dies dann wohl rockig)
    Weder der Song der Clogs noch die Typen passen zum FF – da muss der Vorstand schon ordentlich blind sein, um damit die “ So sehen Siegerinnen aus“ abzulösen.

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  • ballander sagt:

    @ lakshmi: den text findest du hier:
    kannst ja mal bei youtube suchen

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  • Lakshmi sagt:

    @jochen-or, @ballande

    Danke für die Infos. 🙂

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