Jennifer Oster neue Kapitänin in Duisburg

Von am 14. Juli 2012 – 17.07 Uhr 2 Kommentare

Nach nur einer Trainingswoche hat Trainer Marco Ketelaer von Frauenfußball-Bundesligist FCR 2001 Duisburg seine Wahl getroffen. Jennifer Oster beerbt die abgewanderte Annike Krahn als Kapitänin der Löwinnen.

„Das war eine logische Entscheidung“, so Ketelaer. „‚Osti‘ ist mit ihrer langjährigen Treue zum FCR und ihrem stets positiven Auftreten ein echtes Vorbild für die jungen Mitspielerinnen; aber auch ihre Leistungen und ihr sportliches Engagement rechtfertigen diese Wahl; bekanntlich war Jennifer zudem in der letzten Saison bereits im Mannschaftsrat.“

Jennifer Oster

Kapitänin Jennifer Oster  trägt ab sofort mehr Verantwortung © Nora Kruse, ff-archiv.de

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Duisburger Urgestein
Die 26-jährige Oster steht bereits seit 1999 in Reihen der Duisburgerinnen und hat in 151 Bundesligaspielen 36 Tore geschossen. „Ich freue mich, dass die Wahl auf mich gefallen ist und ich diese junge Mannschaft führen darf; ich weiß aber, dass von mir nun erwartet wird, auch auf dem Platz mehr voran zu marschieren.“

Positive Eindrücke
Mit den ersten Trainingseindrücken ist Ketelaer zufrieden: „Die Laktattests in dieser Woche haben meinen Eindruck bestätigt, dass die Mädels meine Urlaubspläne beherzigt haben; denn das Team hat sich zum Trainingsauftakt durch die Bank in einer guten körperlicher Verfassung präsentiert.“

Mit Teamgeist zum Erfolg
Und so hofft Ketelaer, dass in der kommenden Saison auch der Teamgeist wieder stimmen wird. „Schon in den letzten zwölf Monaten hat uns der große Zusammenhalt ausgezeichnet – und dieses Merkmal wird künftig für diese sehr junge Mannschaft noch wichtiger sein.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

2 Kommentare »

  • Speedy75 sagt:

    Wenn man sieht wer im Moment noch alles in Kader des FCR steht und über die nötige Erfahrung verfügt, ist die Benennung von Oster für mich eine logische Konsequenz.
    Weitere Kandidaten von meiner Seite wären noch Bresnonik, Islacker oder Himminghofen gewesen.

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  • René sagt:

    Das seh ich ganz ähnlich. War eigentlich die einzig logische Entscheidung.

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