Jakabfi verlängert beim VFL Wolfsburg

Von am 10. Juli 2012 – 12.40 Uhr 20 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat den Vertrag mit seiner Offensivspielerin Zsanett Jakabfi um mehrere Jahre verlängert

Die 22-Jährige verlängerte ihren Vertrag bei den Niedersachsen vorzeitig bis zum 30. Juni 2015.

Zsanett Jakabfi

Zsanett Jakabfi (li.) bleibt bis 2015 eine Wölfin © Nora Kruse / ff-archiv.de

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Schlüsselspielerin
„Ich freue mich sehr, Zsanett längerfristig an den VfL binden zu können. Sie gehört trotz ihres jungen Alters zu den besten Offensivspielerinnen der Liga und hat sich bei uns von Jahr zu Jahr weiterentwickelt. Für mich spielt Zsanett Jakabfi eine wesentliche Rolle in den Planungen für die nächsten Jahre“, so der Sportliche Leiter und Cheftrainer Ralf Kellermann.

Hungrig nach Titeln
2009 wechselte Jakabfi vom ungarischen Verein MTK Hungária FC an den Mittellandkanal. In drei Jahren erzielte sie 21 Treffer für die Wölfinnen.

„Mein Wunsch ist es, mit dem VfL Titel zu holen – am liebsten möchte ich alle drei Pokale hochhalten“, so Jakabfi zu ihrer Zielsetzung.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

20 Kommentare »

  • frosti sagt:

    Die ist eine wirklich Gute.

    Auch wenn ich diese Werksvereine nicht liebe, weil ich die unbegrenzten Mittel ohne Rücksicht auf die Wirtschaftlichkeit des Sportbetriebes selbst für eine grobe Wettbewerbsverzerrung erachte:

    Wolfsburg macht im FF eine gute Personalpolitik und nicht nur deshalb sehe ich den VfL für die nächsten Jahre weit vorne – vielleicht auch im europäischen Fußball.

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  • Winter sagt:

    Erst einmal einen Titel holen, bevor Sie oder der Verein von drei Titeln spricht!

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  • waiiy sagt:

    @Winter: Das stimmt. 1 Titel traue ich ihnen auch zu. Aber die Konzentration in allen 3 Wettbewerben hochzuhalten, ist schwierig, zumal manchmal ein schlechtes Spiel (siehe Frankfurt im Pokalfinale oder Potsdam in Lyon) ausreichen, um gleich mal einen Titel wegzuschmeißen. Das ist auch eine Entwicklung, die nicht nur die Mannschaft sondern auch Trainer und Umfeld machen müssen. Aber Wolfsburg ist da auf einem guten Weg. Sie gehören auf jeden Fall überall mit zu den Favoriten.

    Und als Spielerin darf man das auch so äußern. Es zeigt die hohe Motivation. Das mag ich, wenn man sich gleich am Anfang der Saison so positioniert. Und es ist ja nicht überheblich, wie es gesagt wurde. Sport ist Motivation und Konkurrenzkampf. Da sollten auch mal kräftige Aussagen getätigt werden dürfen. 🙂

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: An diesen Ansprüchen muss Wolfsburg sich dann nächste Saison auch messen lassen. Für sie gibt es keine Schonfrist mehr, sie müssen nun zeigen, dass sie der Favorit in allen Wettbewerben sind. Sie müssen darauf gefasst sein, dass jedes einzelne Spiel von ihnen nach allen Regeln der Kunst zerrissen wird, jeder Ballkontakt kritisiert und jede vergebene Torchance ein kleines Desaster ist.

    Und wenn sie das schon äußern, dann muss der Titel auch her. Gewinnt Wolfsburg nächste Saison keinen Titel, dann ist das eine halbe Katastrophe und dann sollte man vielleicht mal drüber nachdenken, sich gerade auf dem Trainerposten neu zu orientieren! Mit diesem Kader darf man einfach nicht nicht Meister werden!

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Sie waren letzte Saison Zweiter. Da ist klar, dass der Titel das Ziel sein muss. Dessen sind sie sich sicher bewusst. Und wenn kein Titel rausspringt, sollte das keine Katastrophe sein. Sonst es wäre es sie auch in Frankfurt und Potsdam, weil es ja auch in dieser Saison nur einen Meister geben wird und man nicht davon ausgehen kann, dass man sich die 3 Titel gleichmäßig aufteilen wird. Ich denke vielmehr, dass es gut ist, dass man mehrere Teams hat, die Titel als Anspruch haben und es ist mir lieb, dass man vorher nicht genau sagen kann, wer nun wirklich das Rennen machen wird.

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy und alle anderen Roten-Daumen: Wenn man Frankfurt das vorwerfen darf, und ich denke, das kann man, dann müssen diese Maßstäbe auch für Wolfsburg gelten. Mit den Mitteln, die Wolfsburg im Vergleich zu Potsdam, ja sogar zu Frankfurt zur Verfügung stehen, muss man Meister werden, ohne Wenn und Aber. Und da Kellermann in Personalunion den VfL regiert, muss er dann dafür den Kopf hinhalten!

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  • Linda sagt:

    Find ich toll, Eine meiner Lieblingsspielerinnen 🙂

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  • Winter sagt:

    Ich lege mich jetzt schon mal klar fest, Wolfsburg wird keinen einzigen Titel gewinnen.
    Auch wenn sie jetzt auf Grund der Kaderzusammenstellung zu den TOP-Favoriten gehören. Die werden nach und nach die Hose voll haben.

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  • Detlef sagt:

    Ich finde eine klare Zielsetzung zu Beginn der Saison auch absolut OK!!!
    Deshalb Daumen hoch für Frau Jakabfi!!!

    Letzte Saison stapelte Ralf Kellermann ordentlich tief, als er Platz 4 als Saisonziel ausgab!!!
    Insofern hat Sheldon absolut Recht, daß ihm das für diese Saison Keiner mehr abkaufen würde!!!
    Alles andere als der Meistertitel dürfte für WOB wohl keine Katastrophe, aber sicher eine herbe Enttäuschung sein!!!

    Sein Team ist geradezu gespickt mit erfahrenen Spielerinnen, die sich auch in der CL ausgezeichnet auskennen!!!
    Deshalb wird es da wohl kaum Anpassungsschwierigkeiten geben!!!

    Nur für den Trainer selber ist die Situation völlig neu, und da wird er wohl erst seine Erfahrungen sammeln müssen!!!

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  • qwert sagt:

    Dieser Bundesliga Saison wird genauso enden wie letzte Saison. Wahrscheinlich werden die Platzierungen von 1-4 genauso sein wie letzte Saison.

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  • Han Solo sagt:

    Turbine Potsdam spielt 7 von 8 Vorbereitungsspielen gegen Männermannschaften und Bernd Schröder spricht von Leidensfähigkeit während der Vorbereitungszeit.

    Der VFL Wolfsburg mischt Männermannschaft und Frauenmannschaft in Brunsrode und Danndorf, weil das angeblich für die Fans attraktiver sei (was ich stark bezweifle).

    Namen gewinen nichts. Die Einstellung macht das Rennen. Turbine Potsdam wird abermals Meister !

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  • wob wird meister, darauf setze ich 50 euro

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  • FFFan sagt:

    Zsanett Jakabfi zählt zu den besten offensiven Mittelfeldspielerinnen der Liga – kein Wunder, dass Wolfsburg sie langfristig binden wollte.

    Warum spielt sie eigentlich nicht mehr für Ungarn?

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  • speedy75 sagt:

    Die Turbinevorbereitungsspiele gegen Männermannschaften sind eine ganze andere Standortbestimmung.

    Was der VFL da macht das hört sich eher nach „Fungames“ an.

    Bin auf die neue Bundesligasaison auch gespannt, sind ja noch einige Unklarheiten wie die Teams nun wirklich endgültig aussehen werden, u.a. Duisburg.

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  • wrack sagt:

    Ich denke, es braucht als minimale Basis für allerallererste Prognosen doch noch einige Vorbereitungsspiele. Nach den ersten Spielen kann man dann z.B. sehen, wie sich die Neuzugänge einfügen, denn wie stark eine Spielerin spielt, ist zu einem guten Teil auch immer von der Mannschaft abhängig. Aber eine echte, generelle Prognose würde ich immer erst frühestens nach dem ersten Spieltag abgeben. Wenn ich mich schon aus dem Fenster lehne, möchte ich doch vorher wenigstens wissen, ob ich in einem Hochhaus oder Bungalow bin 😉

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  • Sheldon sagt:

    Nun, wenn es denn mal „Testspiele“ wären. Wolfsburg „Testspiele“ hören sich wirklich eher nach Showacts an und können sich daher auf die Standortbestimmung nur negativ auswirken!

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  • Frank W. sagt:

    @FFfan Ihr war damals das Bundesligaspiel am Sonntag wichtiger als das EM-Qualispiel in Norwegen am Mittwoch.

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  • neutral77 sagt:

    @ Frank W.

    Wenn man von „wahren Gründen“ keine Ahunug hat, dann sollte man ganz einfach mal den Mund halten, bevor man in der Öffentlichkeit solch eine Aussage kundtut !!!

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  • FFFan sagt:

    @ neutral77:

    Wo siehst du denn die „wahren Gründe“?

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  • Alice sagt:

    Halloo, ich hab sehrwohl bemerkt, dass der Artikel schon ein halbes Jahr alt ist, aber habe ihn gerade erst gelesen, da ich die Seite erst seit kurzem regelmäßig besuche. Besser spät als nie.

    Also @ FFFan:
    Das Zitat hier habe ich aus einem dfb.de -Artikel: „[Jakabfi:] „Als Fußballerin kann man nicht aussorgen. Ich will mir ein zweites Standbein aufbauen.“ Deshalb hat sie beim VfL Wolfsburg mit einer Ausbildung zur Bürokauffrau begonnen. Dafür lässt sie bis ins kommende Frühjahr sogar ihre Karriere als Nationalspielerin ruhen. „Das ist keine Entscheidung gegen Ungarn, das ist eine Entscheidung für mich.“ Sie will etwas lernen, sie will sich bilden, sie will etwas erleben, sie will etwas erreichen. Auf dem Fußballplatz, aber auch abseits des Rasens.“

    Also hat sie sich auf Grund ihrer Ausbildung erst einmal gegen das Spielen für Ungarn entschieden, völlig legitim (:

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