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Leipzigs Trainer Reimann tritt zurück

Von am 3. Juli 2012 – 12.14 Uhr 5 Kommentare

Der erst im Mai für die 1. Frauen-Mannschaft verpflichtete Trainer Christof Reimann hat seinen Vertrag beim 1. FC Lok Leipzig mit sofortiger Wirkung gekündigt.
Grund dafür ist ein tragischer Todesfall in der Familie, durch den sich Reimann auf unbestimmte Zeit nicht in der Lage sieht, seine Tätigkeit in Leipzig fortzuführen.

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Kaderplanung abgeschlossen
„Die Kaderplan war in weiten Teilen abgeschlossen, die letzten Neuverpflichtungen sollten aber mit dem Cheftrainer abgestimmt werden“, so Abteilungsleiter Frank Tresp, der nun das Kunststück vollbringen muss, möglichst schon bis zum Trainingsauftakt in zwei Wochen einen neuen Trainer mit A-Lizenz zu verpflichten.

Verein zeigt Verständnis
„Wir haben aber natürlich vollstes Verständnis für Christofs Entscheidung. Bei einem solchen Schicksalsschlag tritt der Sport in den Hintergrund. Unsere Gedanken sind bei ihm und seiner Familie.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

5 Kommentare »

  • waiiy sagt:

    Wenn ich ehrlich bin, lese ich das gar nicht mehr richtig. Wenn die Überschrift „Trainer in Leipzig seit 1 Jahr im Amt und Vertrag verlängert“ auftaucht, werde ich wieder hellhörig… 🙁

    waiiy

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  • speedcell sagt:

    @Waiiy Dieses mal hat es aber rein gar nichts mit dem Verein Lok Leipzig zu tun, sondern hat private Ursachen. Weiterlesen hilft 😉

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  • waiiy sagt:

    Ich habe schon weiter gelesen und auch verstanden. Ich meinte mit meiner Aussage, dass der Verein in den vergangenen 12 Monaten so viel kaputt gemacht hat, dass ein neuerlicher Trainerwechsel schon gar nicht mehr so wahrgenommen wird. Das hat nichts mit dem Grund jetzt zutun, auch wenn der natürlich tragisch ist. Das ist keine Frage.

    waiiy

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  • speedcell sagt:

    Da hast du natürlich 100%ig recht. Es ist schon traurig mit welchen Ambitionen der Verein in die letzte Saison gegangen ist und wie diese wohl systematisch zerstört wurden. Aber gut, Geschichte lässt sich nicht ändern. Auf eine gute 2. Ligasaison.

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  • Michele sagt:

    Heute steht in der Bild, dass Herr Reimann seine Schwester bei einem tragischen Verkehrsunfall verloren hat. Das Mädchen war gerade mal 18Jahre! Ich hoffe und wünsche, dass die Familie die Kraft findet mit diesem Schicksalsschlag irgendwie zurechtzukommen.

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