EM-Quali: Schweiz schießt Deutschland zur EM

Von am 16. Juni 2012 – 20.41 Uhr 31 Kommentare

In der Qualifikation zur Europameisterschaft 2013 ließen die Favoriten am Samstag nichts anbrennen und kamen zum Teil zu Kantersiegen. Aber auch die deutsche Mannschaft, die nicht ins Geschehen eingriff, gewann: Durch den Sieg der Schweizerinnen gegen Spanien ist der deutschen Mannschaft das EM-Ticket nicht mehr zu nehmen. Auch Italien fährt vorzeitig zur Endrunde.

Mit 9:0 siegten die Italienerinnen gegen Mazedonien, erfolgreichste Torschützin war einmal mehr Patrizia Panico.

Gruppe 1: Die Italienerinnen fahren nach Schweden
Drei der neun Treffer erzielte die mittlerweile 37-jährige Stürmerin beim ersten Pflichtspiel unter dem neuen Trainer Antonio Cabrini. Schon zur Halbzeit hatten die Italienerinnen gegen überforderte Mazedonierinnen mit 3:0 in Führung gelegen. Durch die drei Punkte hat sich Italien nun bereits zwei Spieltage vor Ende für die EM-Endrunde in Schweden qualifiziert. Der Vorsprung auf Russland, die ihrerseits mit 4:0 gegen Griechenland gewannen, beträgt bereits neun Punkte. Der direkte Vergleich gegen die Russinnen, die noch drei Partien absolvieren müssen, ist nach zwei 2:0-Siegen positiv. In der dritten Partie der Gruppe kam Polen zu einem 2:0-Auswärtssieg gegen Bosnien und Herzegowina.

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Ramona Bachmann

Ramona Bachmann führte die Schweiz mit zwei Treffern auf die Siegerstraße. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Gruppe 2: Schweiz siegt trotz zweimaligen Rückstands
Es war eine spannende Begegnung, die sich die Schweiz und Spanien in Aarau lieferten, und die die Schweiz am Ende – trotz zweimaligen Rückstands – mit 4:3 gewann. Zunächst traf Ramona Bachmann (18.) zur Führung für die Eidgenössinnen. Die wandelten María Paz (25.) und Ruth García (37.) allerdings noch vor der Pause in ein 2:1 für Spanien. Nach dem Seitenwechsel gelang Ana-Maria Crnogorcevic (54.) der Ausgleich, der von Verónica Boquete (73.) zunichte gemacht wurde. Mit einem schnellen Doppelschlag durch Bachmann (80.) und Selina Zumbühl (82.) gelang schließlich das 4:3. Die Schweizer Chancen auf den zweiten Rang in der Gruppe haben sich dadurch zwar wieder erhöht, kann jedoch weiterhin nicht aus eigener Kraft erreicht werden.

Die deutsche Mannschaft liegt mit sechs Punkten Vorsprung auf Spanien auf dem ersten Rang, beide Teams müssen noch zwei Spiele absolvieren. Da im Falle von Punktgleichheit der direkte Vergleich zählt, hat die DFB-Auswahl das EM-Ticket bereits jetzt sicher.

Gruppe 3: Island übernimmt Tabellenführung
Durch einen 3:0-Erfolg gegen Ungarn hat Island die Tabellenführung in Gruppe 3 übernommen. Der Vorsprung auf die Norwegerinnen, die eine Partie weniger absolviert haben, beträgt allerdings nur einen Punkt. Durch ein 11:0 gegen Bulgarien ist Norwegen auf den zweiten Rang geklettert. Es war der vierthöchste Sieg in der Länderspielgeschichte Norwegens und nach den Startschwierigkeiten in der Qualifikation der zweite deutliche Erfolg in Serie. Allein fünf Treffer gingen auf das Konto von Isabell Herlovsen.

Isabell Herlovsen

Fünf Tore für Norwegen: Isabell Herlovsen. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Gruppe 4: Schottland lässt Israel keine Chance
Schon der erste Schuss war ein Treffer: Bereits in der zweiten Minute brachte Hayley Lauder die Schottinnen gegen Israel mit 1:0 in Führung. Nach 15 Minuten stand es 4:0 und am Ende 8:0. Damit hat Schottland seine Ambitionen auf den zweiten Rang hinter Frankreich untermauert und vor dem Duell mit der Republik Irland am Donnerstag vier Punkte Vorsprung auf den Rivalen, denn die Irinnen unterlagen Wales, die ohne die verletzte Spielführerin Jayne Ludlow antraten, mit 0:1. Den Treffer erzielte Chelseas Helen Lander. Die Irinnen können die Playoffs nun nicht mehr aus eigener Kraft erreichen.

Gruppe 5: Finnland bleibt an der Spitze
Die finnische Mannschaft hat mit einem 2:1-Auswärtssieg gegen die Ukraine seine Tabellenführung in Gruppe 5 verteidigt. Der Siegtreffer durch Sanna Talonen fiel erst in der 85. Minute. Auf dem zweiten Rang rangiert Weißrussland, die in Estland mit 4:2 gewannen.

Gruppe 6: Serbien gewinnt
Nach einem 4:1-Auswärtssieg gegen Kroatien bleibt Serbien in Gruppe 6 weiter auf dem dritten Rang. Schiedsrichterin Gyöngyi Gaal musste gleich zweimal zur Roten Karte greifen: Zunächst wurde die Kroatin Valentina Stipancevic (72.) des Feldes verwiesen, sieben Minuten später die serbische Torhüterin Milena Vukovic. Das Spitzenspiel zwischen England und den Niederlanden findet am Sonntag statt.

Gruppe 7: Knapper Sieg für Österreich
Im einzigen Spiel der Gruppe 7 behielt Österreich mit 3:2 die Oberhand gegen Tschechien. Dabei war vor allem die Phase kurz vor der Halbzeit ereignisreich. Nach einem Elfmeter durch Sarah Puntigam ging Österreich mit 1:0 in Führung, in der Nachspielzeit der ersten Hälfte kam Tschechien durch Irena Martínková zum Ausgleich, ehe Nadine Prohaska – ebenfalls in der Nachspielzeit – die österreichische Führung gelang. Nach dem Seitenwechsel fielen durch Nina Burger (63.) und Petra Divisova (86.) noch je ein Treffer auf beiden Seiten.

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31 Kommentare »

  • Therese sagt:

    @Nora

    Mit einem schnellen Doppelschlag durch Bachmann (80.) und Selina Zumbühl (82.) gelang schließlich das 3:2.

    Sollte 3-2 nicht 4-3 lauten?

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  • karl sagt:

    Das heisst dass auch Deutschland sicher als Gruppenerster der Gruppe 2 fuer die EM qualifiziert ist, denn jetzt ist man da auch rechnerisch nicht mehr einholbar 🙂 🙂 ….

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  • Nora Kruse sagt:

    @Therese: Danke, ist korrigiert.

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  • Sheldon sagt:

    Natürlich ist man als Gruppenerster qualifiziert, da sich nur die Gruppenersten direkt und sicher qualifizieren! Der beste 2. lässt sich doch jetzt noch gar nicht bestimmen!

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  • laasee sagt:

    Good result and a good performance from Switzerland.
    Ramona Bachmann is class. Fabienne Humm has big potential.
    Spain are still big favourites for second place but there is still a glimmer of hope for the Swiss team.

    MVT is much better as a football coach than ’selling coffee‘.
    I think that Swiss football is on an upward curve – step by step.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: 4 Tore sind die eine Sache, 3 Gegentore die andere! Defensiv ist Schweiz nicht besser als Rumänien (beide 18 Gegentore) und das bricht ihnen das Genick.

    MVT hat es nicht geschafft, die beiden Spielteile Angriff (Bachmann, Crnogorcevic, Humm, Dickenmann, Moser, Maendly) und die Abwehr um Caroline Abbe (war sie gestern eigentlich die einzige echte Abwehrspielerin??) zu verknüpfen und überhaupt mal so etwas wie Defensivverhalten in der Mannschaft zu etablieren.
    Die Spanierinnen sind da schon sehr viel weiter und haben ein eingespieltes Team, dass als Einheit fungiert! Insofern werden sie verdient zur EM fahren.
    Beide Teams haben dasselbe Restprogramm (Türkei und Rumänien), die Schweiz muss noch nach Kasachstan, unwahrscheinlich, dass sich das Spanien noch nehmen lässt. Da müsste schon ein sehr großes Wunder geschehen!

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  • waiiy sagt:

    Das ist doch genau das, was ich gefordert habe, dass die Schweizer Mädels endlich sehen, dass viele ihrer Spielerinnen viel mehr internationale Erfahrung haben, als beispielsweise die Spanierinnen. Ich freue mich, dass sie das jetzt ausspielen konnten. 🙂

    waiiy

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  • Mika sagt:

    Das Spiel England-Holland wird heute in England live auf BBC2 gesendet. Während der EM Berichterstattung gab es dafür auf BBC in den letzten tagen sogar regelmäßig Werbung. (Selbst Gary Lineker hat es angesprochen.) Und da ja momentan alle das Fußballfieber haben, kann ich mir gut vorstellen, dass die Einschaltquoten nicht schlecht sein werden.

    Ich bin auf jeden Fall gespannt. Wird bestimmt ein gutes Spiel.

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  • Therese sagt:

    @Sheldon
    Insofern werden sie verdient zur EM fahren.

    Dann muss Spanien naturlich erst noch die Play-offs spielen und gewinnen um verdient zur EM zu fahren!

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  • Therese sagt:

    @Laasee

    I think that Swiss football is on an upward curve – step by step.

    Switzerland was under Beatrice von Siebenthal already on an upward curve, step by step! Do you forget that they beat Russia in the WC-qualification, lost against England in the first round play-offs,
    beat Denmark in the losers play-off and finally lost against Italy

    link: http://www.uefa.com/womensworldcup/standings/round=2000048/group=2000491/index.html

    link:
    http://www.uefa.com/womensworldcup/matches/season=2011/round=2000049/index.html

    link:
    http://www.uefa.com/womensworldcup/matches/season=2011/round=2000050/index.html

    link:
    http://www.uefa.com/womensworldcup/matches/season=2011/round=2000051/index.html

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  • Sheldon sagt:

    Nun, in den Playoffs werden sie voraussichtlich auf Schottland, Österreich oder Weißrussland treffen, wenn die UEFA es wie bei den Männern macht und die besten drei gegen die schwächsten drei antreten lässt.

    Wären demzufolge auf dem Blatt relativ leichte Aufgaben!

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  • laasee sagt:

    @Therese

    We are in agreement. I also have big respect for Beatrice von Siebenthal and what she has contributed to Swiss football.
    Then MVT builds upon the platform created by Beatrice – it is a step by step progression.

    The development of Youth football in Switzerland is very good and again compliments to BvS.
    The entry of Inka and Sonja at FCZ and that positive effect is another piece of the development jigsaw.
    Improvement at all levels creates a universal momentum.
    It is an ongoing process and a long process – Swiss football is heading in the right direction.

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  • Sheldon sagt:

    @Therese:

    Du vergisst aber, dass Dänemark, Russland, England, Italien, allesamt zur EM fahren werden, nur die Schweiz nicht!
    Gerade Dänemark hat fantastische Talente, auch Italien. Dänemark hat bisher mit einer tadellosen Leistung (5 Spiele, 5 Siege, 24:0 Tore) in der Qualifikation überzeugt, Italien hat in einer Gruppe mit Russland dasselbe geschafft und sich mit 8 Spielen, 8 Siege und 34:0 Toren für die EM qualifiziert.

    Dazu hat Dänemark eines der größsten europäischen Sturmtalent (neben Lidija Kulis) in seinen Reihen – Pernille Harder -, die jetzt in die Damallsvenskan wechselt sowie 5 weitere Legionäre, sodass beinahe alle Nationalspielerinnen in der nächsten Saison Champions League spielen werden (14 von 20). Mit einer solchen Quote kann nicht einmal Deutschland aufwarten.

    Nun, die Schweiz mag vielleicht für sich positiv voranschreiten, doch im Vergleich zu anderen Nationen ist diese Entwicklung viel zu langsam!

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  • prinz9 sagt:

    I repeat – MVT for president!

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  • Therese sagt:

    @Sheldon

    Du vergisst aber, dass Dänemark, Russland, England, Italien, allesamt zur EM fahren werden, nur die Schweiz nicht!

    Danemark, England und Italien sind UEFA Top 10 Lander, Russland war ein UEFA Top 10 Land. Die Schweiz ist niemals ein UEFA Top 10 Land gewesen und steht am Moment „nur“ auf den 16. Platz. Es ist nicht mehr als logisch das die Schweiz NICHT zur EM fahrt. Das die Schweiz damals gegen Russland und Danemark gewann, war doch eine grosse Uberraschung?

    link: http://www.fifa.com/worldranking/rankingtable/women/index.html

    Ich bin dann auch einverstanden mit deine:

    Nun, die Schweiz mag vielleicht für sich positiv voranschreiten, doch im Vergleich zu anderen Nationen ist diese Entwicklung viel zu langsam!

    Aber die Schweiz vergleichen mit Danemark, England, Russland oder
    Italien ist mMn nicht gerecht.

    mMn sind die Schweiz zu vergleichen mit zum Beispiel Schottland,
    Czechia, Irland, Polen oder eben Ukraine (war auch ein Top 10 Land!)

    Italien hat gespielt gegen Russland, Polen, Bosnien, Griechenland und Mazedonien; Italien steht auf 5, Russland auf 12.

    Danemark hat gespielt gegen Osterreich, Czechia, Portugal und Armenien; Danemark steht auf 6, Czechia auf 15

    Schweiz hat gespielt gegen Deutschland, Spanien, Rumanien, Kasachstan und Turkei; Schweiz auf 16, Deutschland auf 1 und Spanien auf 9.

    mMN kann man dies nicht ohnehin vergleichen.

    EM 2013 in Schweden
    Schweiz (Topf 3) musste antreten gegen zwei Gegner die hoher eingestuft waren/sind Deutschland (Topf 1) und Spanien (Topf 2).

    Italien, Danemark und Engeland waren alle drei eingestuft in Topf 1
    und Russland in Topf 2.

    Auch fur die WM 2015 in Kanada kann die Schweiz, falls es acht Gruppen von sechs Lander gibt, vielleicht noch als letzte in Topf 2
    oder als erste in Topf 3!

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  • Nora Kruse sagt:

    England gewinnt gegen die Niederlande mit 1:0. Torschützin: Rachel Yankey (67.).

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  • Frank W. sagt:

    Aber so schlimm ist die Niederlage für die Niederlande nicht, gewinnen die Niederlande und England ihre restlichen Spiele, fahren die Niederlande als beste 2. direkt zur EM.

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  • Sheldon sagt:

    @Therese: Dennoch konnte man an die Erfolge von der Qualifikation zur WM nicht anknüpfen!

    Und gerade wenn man so weit hinten steht, dann sollte man sich schneller entwickeln als die Mannschaft, die vor einem stehen.

    Niederlande hat England geschlagen, Nordirland hat Norwegen geschlagen, Serbien hat gegen England unentschieden gespielt, Spanien hat Deutschland ein Unentschieden abgetrotzt.

    Selbst, wenn Dänemark vor Schweiz steht, auch die Schweiz hat gegen Gegner wie Rumänien, Kasachstan und Türkei defensiv nicht solide gestanden und gegen Rumänien und Kasachstan jeweils ein Tor eingeschenkt bekommen. Das sieht bei Dänemark deutlich souveräner aus, und auch bei Italien, die auch in den Spielen gegen Russland ohne Gegentor blieben!

    So wird man sich mit Sicherheit nicht für die WM 2015 qualifizieren!

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  • Detlef sagt:

    Es war ein sehr kurioses Tor!!!
    Oranje war noch mit dem Stellen der Mauer beschäftigt, als Yankee den Ball ins lange Eck zirkelte!!!

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  • Detlef sagt:

    @Frank W.,
    Noch stehen die Holländerinnen mit 2 Punkten vor England!!!
    Aber sie haben auch ein Spiel mehr ausgetragen als die Powell-Truppe!!!

    Trotz des sehr kuriosen Siegtores, geht der Sieg der Gastgeberinnen durchaus in Ordnung!!!
    Denn sie haben gerade in Hälfte Zwei wesentlich mehr fürs Spiel getan!!!
    Oranje fehlte neben Manon Melis einfach noch mehr Klasse im Angriff!!!
    Wenn CHANTAL dann wieder fit ist, dürfte die Durchschlagskraft der Holländerinnen stark zunehmen!!!
    Aber auch im Mittelfeld wird dringend eine Nachfolgerin von Mieke gesucht, denn ihre Kreativität fehlt ganz einfach!!!

    Die Three-Lions sind ihrerseits aber noch längst nicht Olympia-reif!!!
    Da ging doch so Einiges noch schief, was sich im olympischen Turnier bitter rächen wird!!!

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  • Therese sagt:

    Bereits qualifiziert: Schweden, Italien und Deutschland

    werden sich sehr wahrscheinlich qualifizieren: Frankreich, Finnland, England und Danemark

    noch nichts entschieden, Gruppe 3: zwischen Island und Norwegen

    Beste Runner-up: Niederlande (Gruppe 6) mit 5 Verlust Punkte
    Niederlande spielt nur noch in Serbien (20.06.2012)
    Osterreich, Weissrussland und Schottland haben auch nur 5 Verlust Punkte, aber begegnen noch „schwierige“ Gegner

    Kandidaten fur die Play-offs:
    Gruppe 1: Russland (6 Verlust Punkte)
    Russland spielt in Bosnien (21.06.2012), in Mazedonien (15.09.2012)
    und in Russland gegen Polen (19.09.2012)
    Gruppe 2: Spanien (8 Verlust Punkte)
    Spanien spielt in Spanien gegen die Turkei (21.06.2012) und Rumanien (19.09.2012)
    Gruppe 3: Island oder Norwegen (Ich glaube nicht an Begien!)
    19.09.2012 Norwegen – Island
    Island spielt in Bulgarien (21.06.2012) und auf Island gegen Nordirland (15.09.2012)
    Norwegen spielt in Norwegen gegen Nordirland (21.06.2012) und Belgien (15.09.2012)
    Gruppe 4: Schottland (5 Verlust Punkte)
    Schottland spielt in Irland (21.06.2012), in Wales (15.09.2012)
    und in Schottland gegen Frankreich (19.09.2012)
    Gruppe 5: Weissrussland (5 Verlust Punkte)
    Weissrussland spielt in Finnland (20.06.2012), in Weissrussland gegen Ukraine (15.09.2012) und Slowakei (19.09.2012)
    Gruppe 7: Osterreich (5 Verlust Punkte)
    Osterreich spielt nur gegen in Osterreich gegen Danemark (15-09-2012)

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  • laasee sagt:

    England just about earned the victory but they really miss the quality of Kelly Smith.
    Reports indicate that she should be fit again in time for Olympics.

    England are organised, competitive and difficult to beat but have not improved since EM2009.
    Hope Powell is a top coach but maybe after losing, (to Inka & Co.), in Finland was the time for a new coach.

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  • Sheldon sagt:

    @Therese: Erstmal danke für diese gute und ausführliche Darstellung der aktuellen Situation!

    Nur ein paar kleine Anmerkungen:

    In Gruppe C hat Belgien noch alles in der eigenen Hand. Ungarn und Nordirland sind schlagbare Gegner und sollte Island in Norwegen gewinnen, dann würde Belgien bereits ein Unentschieden für die Playoffs reichen.

    In Gruppe E ist noch gar nix entschieden. Verliert Finnland gegen Weißrussland mit 2 oder 3 Toren, könnte es da sogar tatsächlich noch einmal um den 1. Platz interessant werden, auch wenn es nicht sehr wahrscheinlich ist.
    Um den Relegationsplatz dagegen wird noch einmal hart gefochten werden und hier haben zumindest die Slowaken noch sehr, sehr große Chancen. Sie müssen noch gegen Estland ran, während Weißrussland und Ukraine im Gegenzug beide noch Finnland vor der Nase haben. Und auch das Torverhältnis spricht eher gegen Weißrussland, sowohl Ukraine als auch Slowakei haben bei weniger Punkten ein besseres!

    Kämen die Playoffs allerdings, wie du es voraussagst, dann würde man wohl in zwei Lostöpfen unterscheiden, ähnlich wie bei den Männern:

    Russland, Spanien, Norwegen/Island
    Weißrussland, Schottland, Österreich

    Da es anscheinend so etwas wie einen UEFA-Koeffizient bei den Frauen nicht gibt, dürfte die Lostopf-Einteilung zur EM nach Weltranglistenplatzierung gehen (hier mal unter der Voraussetzung, dass die nominell besten Teams weiterkommen):

    Topf 1: Schweden, Deutschland, Frankreich
    Topf 2: England, Italien, Dänemark
    Topf 3: Norwegen, Niederlande, Island
    Topf 4: Spanien, Russland, Finnland

    Könnten durchaus interessante Gruppen werden (z.B. Deutschland, England, Norwegen, Spanien ;))

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  • Sheldon sagt:

    @Markus: Danke! Aber wieso ist Norwegen bitteschön auf Platz 2???? Ich hätte die eher noch viel tiefer eingeschätzt!

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  • Nora Kruse sagt:

    Sheldon: „Und gerade wenn man so weit hinten steht, dann sollte man sich schneller entwickeln als die Mannschaft, die vor einem stehen.

    Niederlande hat England geschlagen, […]“

    Vor fünf Jahren und drei Monaten zum letzten Mal.

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  • Nora Kruse sagt:

    Sheldon: „@Markus: Danke! Aber wieso ist Norwegen bitteschön auf Platz 2???? Ich hätte die eher noch viel tiefer eingeschätzt!“

    Der Koeffizient wird errechnet, nicht geschätzt.

    Die Frage beantwortet sich im verlinkten pdf-Dokument auf den Seiten 2 und 3 in der Fußzeile.

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  • Therese sagt:

    @Nora & Markus
    Danke!

    @Sheldon
    Zur Kompletierung
    link:

    ANHANG I: Koeffizientenrangliste

    Fur die WM in Kanada konnte das als folgt aussehen:

    EM 2009 QC+FT 20%
    WM 2011 QC+FT 40%
    EM 2013 QC 40%

    Auf diese Weise kannst du selber berechnen wie (EM 2013)
    Deutschland 49,206
    Norwegen 40,020
    England 39,462
    Frankreich 37,591
    usw. als Koeffizient berechnet bekamen!

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  • Sheldon sagt:

    Unglaublich, wie viel Einfluss noch 2007 da hat…

    Und trotzdem habe ich eine Frage zum ganzen Prozedere: Wie kann es sein, dass Deutschland 1. ist, wenn sie die Quali 2011 gar nicht bestritten haben?
    Zählen Playoffspiele auch?

    Für 2015 mutmaße ich, dass Deutschland vor Frankreich und Schweden liegen wird, als 4. kommt England, dann Italien und Dänemark und als 7. vielleicht Norwegen.
    Die WM hat Norwegen keine Punkte gebracht, sodass Italien und Dänemark, die jeweils ihre Gruppen in der Quali dominiert haben und auch bei der EM 2009 hat gerade Italien fast soviele Punkte wie Norwegen geholt!

    Alles in allem wären das vier Plätze runter im Vergleich zu 2007!

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  • FFFan sagt:

    @ Frank W.:
    „Aber so schlimm ist die Niederlage für die Niederlande nicht, gewinnen die Niederlande und England ihre restlichen Spiele, fahren die Niederlande als beste 2. direkt zur EM.“

    Genau so ist es. Die Niederländerinnen haben ihr letztes Spiel bereits am Mittwoch in Serbien, und wenn sie dort gewinnen, haben sie 19 Punkte und sind damit so gut wie qualifiziert – zumindest als bester Gruppenzweiter.
    Österreich kann in Gruppe 7 zwar auch noch auf 19 Punkte kommen, müsste dazu aber Dänemark schlagen und hätte selbst dann wahrscheinlich die schlechtere Tordifferenz.

    @ Therese:

    In Gruppe 5 sehe ich Belarus nicht unbedingt als Favorit auf den zweiten Platz an, auch wenn sie diesen momentan belegen. Das Restprogramm spricht eher für die Slowakei (die auch den ersten direkten Vergleich gewonnen hat) und auch die Ukraine hat noch sehr gute Chancen. Und Finnland hat Platz 1 noch nicht sicher! In dieser Gruppe steckt (neben Gruppe 3, wo es evtl. am 19.9. zu einem ‚Endspiel‘ zwischen Norwegen und Island kommt) am meisten Brisanz.

    @ Sheldon:

    Der hohe UEFA-Koeffizient Norwegens ist vor allem mit der erfolgreichen EM 2009 zu erklären; daneben wirkt sich auch das gute Abschneiden bei der WM 2007 noch aus.

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  • Therese sagt:

    @Sheldon

    Sheldon: Da es anscheinend so etwas wie einen UEFA-Koeffizient bei den Frauen nicht gibt ……

    Antwort: Falsch informiert!?

    Sheldon: Unglaublich, wie viel Einfluss noch 2007 da hat…

    Antwort: Es ist nur 20%, die Halfte von 40% (2009) und 40% (2011)
    so dass „viel Einfluss“ doch ziemlich beschrankt ist! Hast du eine andere Losung?

    Sheldon: Und trotzdem habe ich eine Frage zum ganzen Prozedere: Wie kann es sein, dass Deutschland 1. ist, wenn sie die Quali 2011 gar nicht bestritten haben?

    Antwort: Hast du Anhang I: Koeffizientenrangliste im ganzen gelesen?
    Wahrscheinlich nicht! Auf Seite 54 steht das Antwort doch sehr deutlich!

    Sonderfälle
    a) Für Verbände, die an bestimmten Zyklen im berücksichtigten Zeitraum
    nicht teilgenommen haben, werden nur die Zyklen (und/oder der halbe
    Zyklus), an denen sie teilgenommen haben, mit ihrem entsprechenden
    Gewichtungsfaktor berücksichtigt. Das Endergebnis wird durch die
    Summe der Gewichtungsfaktoren für die entsprechenden Zyklen
    (und/oder den halben Zyklus) geteilt.
    b) Für Verbände, die in einem der letzten beiden vollen Zyklen eine UEFA
    Women’s EURO oder eine FIFA Frauen-Weltmeisterschaft ausgerichtet
    und folglich nicht am betreffenden Qualifikationswettbewerb
    teilgenommen haben, werden für die Berechnung des Koeffizienten die
    im europäischen Qualifikationswettbewerb 2009-11 für die FIFA Frauen-
    Weltmeisterschaft erzielten Punkte berücksichtigt.
    c) Für den Verband, der die Endrunde der UEFA-Frauen-
    Europameisterschaft 2011-13 ausrichtet und folglich nicht am
    Qualifikationswettbewerb teilgenommen hat, werden für die Berechnung
    des Koeffizienten lediglich die letzten beiden Zyklen mit dem
    entsprechenden Gewichtungsfaktor zugrunde gelegt.

    Das heisst fur Deutschland in WM 2011 und fur Schweden in EM 2013

    Sheldon: Zählen Playoffspiele auch?

    Antwort: Auch nicht gelesen? siehe Seite 52
    d) Für die Entscheidungsspiele werden die Punkte aus den obengenannten
    Absätzen a) bis c) nach der regulären Spielzeit des Hinspiels und nach
    der regulären Spielzeit bzw. einer etwaigen Verlängerung des Rückspiels
    vergeben. Für Elfmeterschiessen werden keine Punkte vergeben.

    Sheldon: Für 2015 mutmaße ich, dass Deutschland vor Frankreich und Schweden liegen wird, als 4. kommt England, dann Italien und Dänemark und als 7. vielleicht Norwegen.
    Die WM hat Norwegen keine Punkte gebracht, sodass Italien und Dänemark, die jeweils ihre Gruppen in der Quali dominiert haben und auch bei der EM 2009 hat gerade Italien fast soviele Punkte wie Norwegen geholt!

    Kommentar: Einverstanden! (doch siehe auch Kommentar von FFFan)

    Sheldon: Alles in allem wären das vier Plätze runter im Vergleich zu 2007!

    Antwort: das ware fur die Auslosung WM 2015 nicht so wichtig, die erste acht werden als Gruppenerster gesetzt sein.

    @FFFan: In Gruppe 5 sehe ich Belarus nicht unbedingt als Favorit auf den zweiten Platz an …..

    Antwort: Einverstanden!

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