Wolfsburg verpflichtet Carolin Simon

Von am 4. Juni 2012 – 11.13 Uhr 50 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat für die neue Saison 2012/2013 U20-Nationalspielerin Carolin Simon vom Hamburger SV verpflichtet.

Die 19-jährige Abwehrspielerin unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2014.

Riesenschritt
„Der Wechsel nach Wolfsburg ist für mich ein Riesenschritt. Ich konnte bereits zweieinhalb Jahre Bundesligaerfahrung sammeln und brauche nun etwas Neues. Ich möchte mich weiterentwickeln und einen weiteren Schritt nach vorne machen“, freut sich Simon auf die neue Herausforderung.

Handlungsbedarf nach Tetzlaff-Verletzung
„Wir hatten unsere Kaderplanung für die neue Spielzeit bereits abgeschlossen, doch aufgrund der Champions-League-Qualifikation und der schweren Verletzung von Maren Tetzlaff brauchten wir noch eine weitere Außenverteidigerin. In Carolin Simon haben wir eine junge und entwicklungsfähige Spielerin gefunden, die mit 19 Jahren bereits über reichlich Erstligaerfahrung verfügt“, so Ralf Kellermann, Sportlicher Leiter und Cheftrainer der VfL-Frauen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

50 Kommentare »

  • Detlef sagt:

    Schade, sie hätte auch TURBINE sehr gut zu Gesicht gestanden!!!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Meine ich auch, Detlef, aber wir haben noch etwas Zeit für die eine o. andere Überraschung, die uns vom Sockel haut. Dafür wird Schröder sicherlich sorgen, da ist mir persönlich nicht Bange! 🙂

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  • Sheldon sagt:

    *GÄHN* Als hätte man das nicht geahnt…

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  • speedy75 sagt:

    Im Gegensatz zu allen anderen Bundesligisten, die sich noch in der Kaderplanung für kommende Saison befinden, ist Wolfsburg allerdings recht früh dran wenn die nun bereits die Kaderplanung abschliessen.

    Auf jeden Fall guter und wieder schlüssiger Transfer für Kellermann und sein Team.

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  • Sheldon sagt:

    Jetzt mal ehrlich, Leute: War das nicht offensichtlich? Simon, Junioren-Nationalspielerin, hochgehandelt, bei Wolfsburg gerade was auf der Seite frei geworden, war doch sonnenklar…

    Allerdings würde es mich mal interessieren, ob es im Frauenfußball ne Kadergrößenbeschränkung gibt. Nach aktuellem Stand hat der VfL im nächsten Jahr 30 Spielerinnen im Kader: 3 Torhüterinnen, 10 Abwehrspielerinnen, 13 Mittelfeldspielerinnen und 4 Stürmerinnen…

    Und ich bin mir sicher, dass das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ist!

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  • bneidror sagt:

    Wie im Männerbereich gibt es keine Kaderbegrenzungen. Warum auch?

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    > Jetzt mal ehrlich,…
    Hä, und sowas aus Deiner Tastatur? Die muss aber beim Tippen festgebunden gewesen sein! 😉
    Ergo, „Daumen runter“ lassen Dich also doch nicht ganz so kalt, wie Du es immer Glauben machen möchtest…

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  • Zappa sagt:

    @Sheldon
    sonnenklar ist da wohl gar nichts, da Simon eine Linksverteidigerin ist und auch 2 1/2 Jahr beim HSV auf dieser Position gespielt hat ;))

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  • speedcell sagt:

    Schön für caro simon, aber bekommt laura vetterlein überhaupt noch eine chance in wolfsburg ? Schade,dass sie nur in der 2. mannschaft spielt oder auf der bank versauert.

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  • Winter sagt:

    Frankfurt kümmert sich jetzt ums letzte Aufgebot und hofft, dass mit noch mehr Nationalspielerinnen und mit noch mehr Namen alles gut wird. Fazit: Nicht´s gelernt!!
    Zum Schluss wird man noch versuchen, die Bundestrainerin zu verpflichten, der Sponsor ist ja eh schon derselbe. Natürlich stimmt das Gesamtpaket wieder?!
    http://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-regional/1–ffc-frankfurt-buhlt-verstaerkt-um-topstuermerin-24480780.bild.html

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  • speedy75 sagt:

    Hält sich also das Gerüchte mit Celia weiterhin so hartnäckig dass es nun selbst in der Bild kommt.

    @Speedcell
    Laura Vetterlein wird mit dem Bundesligaaufsteiger VfL Sindelfingen in Verbindung gebracht.

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  • waiiy sagt:

    Wenn das in der Bild steht, kann man annehmen, dass da mehr dahinter steckt, als bisher angenommen.

    @Winter: Bring Frankfurt bloß nicht auf konstruktive Gedanken. Kahlert ist da schon ganz gut aufgehoben. Neid würde sonst vielleicht noch eine Struktur in die Mannschaft bringen… 😉

    waiiy

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  • Michele sagt:

    Hier handelt es sich ja eigentlich um die Verpflichtung von Caro Simon, aber ich muss etwas anderes loswerden. Sollte Celia sich tatsächlich für Frankfurt entscheiden, glaube ich ihr nie mehr ein Wort. Vor ein paar Wochen hat sie noch gesagt, dass sie DEFINITIV noch bis 2013 in Neuenahr bleibt und jetzt das? Laut ihrem Manager überlegt sie, ob sie den Schritt nach Frankfurt machenn soll. SiDi wird ihr eine schöne Summe bieten und bald ist Neuenahr vergessen. So schnell kann es gehen.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich habe noch keine Spielerin erlebt, die dem Werben von SiDi widerstehen konnte, und das man von einem Tag zum anderen völlig konträre Aussagen tätigt, kennt man auch zur Genüge!
    Ich werde z.B. nie vergessen wie Natze in ihrem Bus durch Potsdam kurvt und einen Treueschwur auf Turbine in die laufende Kamera leistet – förmlich Stunden später war sie dann weg…
    Ärgern würd´s mich nur solange, wenn Celia dieser Versuchung zwar erliegt, aber Lira weiterhin beim 1.FFC bleibt.

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  • Winter sagt:

    Es ist ein Armutszeugnis für den deutschen Frauenfussball. „Alles kaufen, was bei Drei nicht auf den Bäumen ist.“ Spannend wäre es doch mal, was innovatives zu machen und auf die Beine zu stellen. Aber nein, immer wieder die selbe Leiher!
    Und der Ligavorsitzende bringt auch nicht´s zu Stande außer zu kaufen und woanders zu wuchern, wirkliche Entwicklung-Förderung-Perspektivbildung sieht anders aus.
    Ich kann die deutschen Nationalspielerinnen schon gar nicht mehr zählen bei Frankfurt,
    was natürlich absurd und krank zugleich ist. Frankfurt wird sich selber k.o. setzen im nächsten Jahr und die Nationalmannschaft gleich mit. Es wird ganz einfach die Innovation und Entwicklung bei den Spielerinnen fehlen und der Dominoeffekt der Selbstzufriedenheit wird auch die Nationalmannschaft erreichen. Also, alles wieder auf Anfang, wie vor der WM 2010.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Mich würde es sowas von Ank**** beim Training, egal ob Verein oder N11 ständig die gleichen Gesichter um mich zu haben!
    Und Deinen Pessimismus bzgl. der zu erwartenden negativen Auswirkungen kann ich gut verstehen und auch nachvollziehen, Winter.
    Ich rechne auch damit, dass das eine Abwärtsspirale nach sich zieht!
    Hatte es auch im MF gegeben, wo der FCB und die N11 auch nahezu identisch waren…

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  • womensoccerfan sagt:

    @michele: vllt. hat es etwas mit den gerüchten zu tun, dass neuenahr die letzten spielergehälter nicht zahlen konnte (deshalb ist angeblich auch almuth beim fcr duisurg im gespräch)
    ist nur ein gerücht von fcr fans, das die runde macht, kann also auch totaler quatsch sein (was ich hoffe, denn für neuenahr wär es echt schade)

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  • Fee sagt:

    „vllt. hat es etwas mit den gerüchten zu tun, dass neuenahr die letzten spielergehälter nicht zahlen konnte“

    Toll, FFNews-Forum Niveau. 😀

    BTW, an welche Spieler sollte Neuenahr auch Gehälter zahlen, die haben ja keine Spieler.

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  • karl sagt:

    In der Frankfurter Rundschau stehts auch . Das macht die Sache etwas glaubwuerdiger. Und wenn die Geruechte mit Spielerinnengehaeltern und Neuenahr stimmen sollten wuerde es auch Sinn machen. Da koennte Neuenahr von der Abloesesumme die anderen Spielerinnengehaelter bezahlen. Naechstes Jahr laeuft der Vertrag eh aus und da gibts nichts. Das waere in der Situation fuer Neuenahr garnicht so unattraktiv.

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  • Michele sagt:

    Ich kann es als Fan des FFc einfach nicht mehr akzeptieren, dass einfach nur noch alles zusammengekauft wird. Sollte Neuenahr Spielerinnengehälter nicht zahlen können oder erst später überweisen, könnte ich Celia jetzt ein kleines bisschen verstehen. Ich gebe SF recht: Mich würde es auch an……, ob im Verein oder der Natio, immer die gleichen Gesichter sehen zumüssen. Hoffentlich wird Potsdam wieder Meister nächste Saison und das sagt ein „noch“ fan des FFC Frankfurt.

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  • paulchen sagt:

    an „Winter“

    … der Frauenfußball war noch nie weiter. Und das ist niemandem vorzuwerfen, denn dieser Sport wird meiner Ansicht nach von den meisten Leuten schlicht überladen mit Erwartungen und Bewertungen.

    Um tatsächlich auch weiterhin gute Spielerinnen in der Bundesliga etablieren zu können, müssen mehr Frauen für den Fußball gewonnen werden. Bei den Amateuren wird aber genknausert mit Förderung und somit der „Hahn“ abgedreht mit der Folge, dass sich ein paar Vereine um ein paar Spielerinnen streiten. Folge: Nationalspielerinnen bei einem Verein. Auch der FFC Frankfurt fördert nix. Und von den B-Juniorinnen-Meisterinnen hat sich keine einzige in der Bundesliga etabliert.

    Allerdings ist nicht nachvollziehbar, warum überhaupt jemand noch nach Frankfurt geht. Das, was da passiert, ist mit Sport im wesentlichen nicht mehr vereinbar, sondern scheint purer Selbstzweck zu sein. Ich erwarte, dass Wolfsburg die dominante Einheit der nächsten Jahre sein wird. Nicht nur, weil dort offensichtlich gut gearbeitet wird, sondern auch deshalb, weil in Frankfurt alle Chancen großspurig verdaddelt worden sind.

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  • Vogelei sagt:

    CAROLIN SIMON um mal beim Thema zu bleiben!

    beim HSV war sie Stammspielerin, in WOB wird sie es nicht einfach haben sich zu behaupten.
    Schade, ich hätte sie lieber bei einem Verein im Westen gesehen.

    wünsche Caro alles gute und hoffe das sie nicht auf der Bank versauert.

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  • Zappa sagt:

    Es können noch 10 Nationalspielerinnen zum FFc wechseln die jetzige Situation wird sich dank des Trainers nicht ändern . Keine Struktur kein richtiges System nichts vernünftiges für mich zu erkennen . Vielleicht hätte man Feifel verpflichten sollen der ist doch jetzt frei . Sehe Potsdam , wolfsburg u. evtl. Bayern nächste Saision weit vorn .

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  • Sokrates sagt:

    Zunächst einmal Glückwunsch an die sympathische und talentierte Caro und den VFL. Ich hoffe, dass sie als Stellverteterin von Verena Faißt genug Einsatzzeit bekommt.

    Ansonsten möchte ich beim Nebenthema dieses Thread Michele beipflichten: Es ist enttäuschend und sogar abstoßend, wie der FFC ohne großes fußballerisches Know-how, ohne Spielphilosophie und ohne Skrupel fast die gesamte Startelf der A-Natio zusammenkauft, wobei für Dietrich als Investor des FFC und Berater zahlreicher Spielerinnen vielleicht wirtschaftliche Gesichtspunkte wichtiger sind als sportliche Aspekte. Auch Célia ist ein „interessantes Gesicht” und eine Sympathie-Trägerin und hat als Tochter von Migranten eine „interessante Geschichte” zu erzählen, die man gut vermarkten kann. Und als deutsche Natio-Spielerin kann Dietrich sie in Deutschland auch noch besser vermarkten als Christine Sinclair oder Abby, mit denen Frankfurt in der Winterpause Verhandlungen geführt hat. Allerdings muss man dem FFC in diesem Fall zugute halten, dass im Sturm dringend Handlungsbedarf besteht: Im Kader stehen zur Zeit nur zwei gelernte Stürmerinnen, nämlich die sehr talentierte, aber noch zu junge und unerfahrene Silvana und die etwas ältere, aber weniger talentierte Crno mit ihren körperlichen, mentalen, technischen und taktischen Schwächen.
    Allerdings sollte sich Célia gut überlegen, ob sie in ein Team ohne Spielsystem, ohne flüssiges Passspiel, mit stark defensiver Grundausrichtung und athletischen Defiziten (und ohne Hierarche?) unter einem überforderten Trainer (der vielleicht nach wenigen Spieltagen ausgetauscht werden muss) wechseln will. Wenn sie wechseln will, wären für sie auch Olympique Lyonnais und PSG sehr interessante Alternativen.

    PS: Ich bin im Übrigen in meiner Ablösung vom FFC schon weiter als Michele und und habe mich wie viele andere ehemalige Fans von Kojak bis Homare vom FFC abgewandt. Allerdings ist die Enttäuschung über die sportliche Stagnation und sogar Rückschritte der Frankfurterinnen und meine zunehmnd kritische Haltung gegenüber dem FFC als dem Wirtschaftsunternehmen eines Mannes nur ein Grund für meine Ablösung. […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Jennifer sagt:

    Ich finde die Einkaufspolitik vom FFC auch beknackt. Celia sollte man aber zugute halten, dass sie die Gespräche mit SiDi führt, da Bad Neuenahr kürzlich einen wichtigen Sponsor verloren hat und vermutlich Celia auch nicht halten kann.

    Hoffentlich macht der Trainer Kahlert in der Sommerpause noch einen Kurs: „Wie spiele ich mit Stürmerinnen?“ Von der Bank aus werden Celia und Ana sicherlich keine Tore schiessen …

    Dass Caro Simon zum VFL wechselt finde ich gut! Der VFL hat einen interessanten Kader für die neue Saison zusammen gestellt.

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  • FFFan sagt:

    War ja zu erwarten: kaum steht der Rückzug des HSV fest, sichern sich die anderen Vereine die ‚Filetstücke’…

    Auf den ersten Blick mag es überraschend sein, dass mit Caro Simon eine Linksverteidigerin geholt wird, obwohl die verletzt ausfallende Tetzlaff doch Rechtsverteidigerin ist. Aber für die rechte Abwehrseite hat Kellermann mit Luisa Wensing und Steffi Bunte (die auf beiden Seiten spielen kann) schon zwei Leute, links soll die U20-Nationalspielerin Simon nun Druck auf die U23-Nationalspielerin Verena Faißt ausüben.
    Überhaupt ist der Kader des VfL Wolfsburg sehr gut ‚austariert‘. Im Prinzip sind alle Positionen doppelt besetzt. Das Leistungsgefälle zwischen erster Elf und Ersatzbank ist sehr gering. Und von wegen „mindestens 30 Spielerinnen“: es sind lediglich 23 Profis, dazu kommen noch ein paar Nachwuchsspielerinnen (Merle Frohms, Johanna Tietge, …).

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  • Johannes sagt:

    Frankfurt hat die Saison mit dem dritten Platz in der Bundesliga sowie der Teilnahme am Finale der Championsleague und des DFB-Pokals beendet. Im Jahr davor hatte man eine wirklich überragende Saison mit dem schönsten Fußball und den meisten Toren gespielt. Soviel dazu, dass Kahlert es nicht kann. Hinzu kam, dass Kulig die komplette Saison fehlte und Krieger ebenfalls lange verletzt war. Lira kam ja schon, dank Schröder und Neid, psychisch angeknackst nach Frankfurt.
    Duisburg hatte zwar prominente Abgänge, konnte aber diese Saison immer noch auf zahlreiche A-Nationalspielerinnen zurückgreifen. Der Umbruch steht ihnen erst noch bevor. Wolfsburg kauft seit mindestens zwei Jahren offensiv ein, aber das ist für viele hier offenbar völlig okay. Was Potsdam angeht, muss man sich nur die Fans anhören: „Welche Superspielerin holt Schröder denn als nächstes?“. Aber die werden in Potsdam ja alle noch ausgebildet …

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  • Sheldon sagt:

    @FFFan: Nachwuchsspielerinnen, die beim VfL Wolfsburg dann mal wieder über den Tellerrand fallen und gar nicht zum Einsatz kommen. Außerdem: Wo ist in deinen Berechnungen Laura Vetterlein? Oder ist die schon wieder aussortiert? Sehr toll, wie der VfL Wolfsburg mit seinen Transfers umgeht.
    Auch sie kann auf links spielen und Druck auf die A(!!!)-Nationalspielerin Faißt ausüben. Aber sie kommt ja nicht zum Zug. Landet nächstes Jahr wahrscheinlich bei irgendeinem kleinen Verein, wo sie sich dann nochmal anbieten wird, bevor sie den Sprung zu einem der großen Vereine (Duisburg oder Potsdam) schaffen wird.

    @Jennifer: Selbst, wenn Celia in der nächsten Saison bei Bad Neuenahr keine Zukunft mehr hat, würde ich an ihrer Stelle nicht mal einen Gedanken daran verschwenden, zum FFC zu gehen, solange Kahlert da ist. Dabei kann sie nur verlieren, Bajramaj macht es vor!

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  • Jennifer sagt:

    Auf der Wikepedia-Seite: http://en.wikipedia.org/wiki/Kelley_O%27Hara (ganz am Schluss unter Professional Career) steht, dass Kelley O’Hara einen Vertrag mit FFC Frankfurt abgeschlossen hat. Auf den Frankfurter Seiten kann ich dazu aber nichts finden. Weiss da jemand was?

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  • Opossum69 sagt:

    Eigentlich geht es hier ja um den Wechsel einer Spielerin des HSV nach Wolfsburg, für die ich mich sehr freue, dass sie nach dem Desaster in HH eine neue Aufgabe auf Augenhöhe gefunden hat.

    Aber, es geht auch irgendwie ums Geld. In der Liga selbst und unter den Ligen, driften für mich die Gegebenheiten zu weit auseinander. Es wurde schon einmal kurz angedeutet, dass in den Regionalligen die Finanzen zu Tode gespart werden bzw. gar nicht vorhanden sind, um einen ordentlichen Nachwuchs oder eine ordentliche Basis zu bilden. Bis auf die wenigen Vereine, die wie Leuchttürme herausragen, ist das Gefälle viel zu groß, um die Leistungsfähigkeit der Ligen zu stärken und damit den sportlichen Konkurrenzkampf zum Wohle der Qualität in den Ligen anzuheizen.

    Bereits in den Regionalligen ist kaum mehr eine ordentliche Spielerin zu bekommen, es sei denn, bei einem der etablierten und gefestigten Vereine mal ausgenommen. Immer mehr kristallisiert sich heraus, dass man sich zwischen professionellem Spielen und Arbeiten entscheiden muss. Hat man die Chance, in einer Region zu sein, in der etablierte Vereine zu Gange sind und Sichtungen vornehmen, weil dazu Personal und Strukturen da sind, kann man sich mehr auf das professionelle Spielen ausrichten.

    Hat man dagegen eine Region erwischt, in der nicht viel los ist, die Vereine gerade mal den Spielbetrieb durchführen, dann ist eine gute Arbeit lebensnotwendig. Aber dies bedeutet im Umkehrschluss, dass der Fussball definitiv nicht so ausgeübt werden kann, um es zu professionalisieren.

    Viele viele Talente gehen so verschütt, an denen man nicht mehr arbeiten kann, weil sie sich für die Arbeit entscheiden mussten und diese fehlen dann als Konkurrenz und Talente. So wird die Schere immer weiter auseinanderklaffen, weil Frau Neid und all die anderen Vereine, sich nur noch untereinander bedienen können und die einigermaßen ordentlichen Spielerinnen gegenseitig wegkaufen werden.

    Ob das den Deutschen FF so weiter bringt, wage ich zu bezweifeln. Da nutzt auch die späte Einsicht nichts von unserer Steffi Jones, dass es noch lange dauern wird, das der FF professionell wird. Das wird er nie werden, wenn es so weiter geht. Man muss Strukturen schaffen und vorgeben, an denen alle in allen Regionen wachsen und sich entwickeln können. Wie diese zu finanzieren sind, da hab ich auch nicht wirklich eine Idee, aber dafür verdienen im DFB andere viel Geld.

    Man sieht jetzt schon, dass Deutschland nicht mehr unschlagbar ist und was da nachkommt, ist auch nicht unbedingt der Burner, auch wenn sie nicht schlecht sind. Aber man sieht es ja bei den Diskussionen über den HSV und auch über Lok Leipzig, dass es immer enger wird. Und wenn man sich ansieht, was in den Regionalligen los ist, kann einem nur Angst und Bange werden für die Bundesliga.

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  • Jennifer sagt:

    @Sheldon: Sportlich sehe ich das genauso, aber sie muss auch von was leben und ihre Rechnungen bezahlen können. Derzeit bedauere ich alle Spielerinnen, die beim FFC sind bzw. dorthin wechseln, da sie unter Kahlert nicht wirklich eine Perspektive bzw. Weiterentwicklung haben. Das ist traurig!

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  • Sheldon sagt:

    @Opossum: Ich gebe dir recht, obwohl ich nicht so schwarz sehe für den deutschen Frauenfußball. Er wird natürlich hinter andere Nationen zurückfallen, ganz klar.

    ABER: Sobald der Erfolg langfristig ausbleibt, werden die großen Sponsoren abspringen. Dietrich und VW können nicht unendlich lange investieren. Und dann wird die Schere schnell zu gehen und mehr vernünftig wirtschaftende Klubs wie Duisburg und Potsdam werden wieder hervorkommen, wieder bessere Arbeit leisten können ohne den Druck, finanziell immer wieder neu aufstocken zu müssen.
    Die werden dann von Neuem die Nationalmannschaften füttern, die dann wieder Erfolge zu feiern weiß.

    Solange es gelingt, die Bundesliga davon fern zu halten, eine reine Scheich- und Ölliga zu werden, wird sie sich immer wieder in einer Angebot-Nachfrage-Balance befinden, auch finanziell. Das bedeutet, ein natürliches Wachstum wird es solange immer geben!

    Sollte dieses aber nicht passieren, wird sich die Schlinge um die kleinen Vereine immer enger ziehen und wir bekommen entweder englische Verhältnisse, wo es eine einzige homogene Scheich- und Ölliga ist und daher sowohl die Ausbildung eigener Talente als auch die Ligaqualität im Ganzen auf der Strecke bleibt, oder ein Ligaformat wie in Spanien und Italien, in dem innerhalb der ersten Liga die finanzielle Schere sehr groß ist und das deshalb immer wieder mit Spielerstreiks oder Wettskandalen/Betrug zu kämpfen hat!

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  • frosti sagt:

    Nochmals hier in Kurzform:

    22 Spielerinnen und 8 Trainer, Betreuer, Geschäftsstellenangestellte a 3.000 € brutto im Durchschnitt (macht 1.834 € netto StKl.I) ergeben mit 22 % Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung

    1.317.600 €.

    1.151 Zuschauer im Schnitt in 11 Spielen bringen bei durchschnittlich 6 € Eintritt

    75.966 €.

    Partizipation an den Fernseheinnahmen über DFB wohl um die 200.000 € (170.000?!). Eurosport zahlt für ein ganzes Spiel in der CL allenfalls einen kleinen fünfstelligen Betrag!

    Ergebnis: Es wird eine Professionalisierung im FF auch auf absehbare Zeit nicht geben!!!
    Da muss schon die Commerzbank oder VW her, die bei einer solchen Summe den dauerhaften, wirtschaftlich meßbaren (Sponsor-)Effekt kraft Reichtums vernahclässigen kann, da man für Werbung Hunderte von Millionen ausgibt.

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  • hanah sagt:

    Erst Popp und jetzt Simon:) Jetzt können sie in die Championsleage gehen:) vlt. können sie auch Bajramaj,die dort sehr gut hinpassen würde,verpflichten:)

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  • Sheldon sagt:

    @frosti: Deine Rechnungen mögen alle soweit stimmig sein.

    Doch niemand will die Bundesliga in der Hand einzelner Sponsoren sehen. Was passieren kann, wenn eine Person zuviel Macht in einem Verein hat, kann man an Hoffenheim, Wolfsburg (Männer) oder Frankfurt (Frauen) sehen. Da entwickelt sich sportlich gar nix.

    Welche Möglichkeiten gibt es also zur Professionalisierung?

    1. Fans: Mitglieder in einem Verein zahlen Mitgliedsbeiträge! Die hast du in deiner Rechnung vergessen. Auch daraus lassen sich nochmal eine Menge Geld herausholen.

    2. Fans: Vielerorts wurde auch bei den Männern sehr vieles über ehrenamtliches Engagement betrieben. Ob Platzwart, Physiotherapeut usw., viele Betreuer haben jahrelang nur auf maximal Minijobbasis gearbeitet.

    3. Fans: 6 € für ein Spiel als „Durchschnittseintritt“ sind für eine Liga, die ein professionelles Niveau anstrebt einfach kein angemessener Preis. Hier sollte man 10 € mindestens anschlagen

    4. PR: Durch konsequente Werbung im Umfeld, die Stabilisierung des Vereins in der Umgebung können und müssen zahlreiche, neue Fans, Stadiongänger und Vereinsmitglieder gewonnen werden.
    Außerdem muss auch hier der Ausbau von Logen geplant werden und diese auch als Einnahmequelle genutzt werden.

    5. Sponsoring aus dem Umfeld: Das Sponsoring muss auf viele kleine Betriebe angelegt sein, die im Umfeld verankert sind. Auch das gibt nochmal PR, denn die Nähe zwischen Stadiongänger und dem Sponsor ist gegeben und auch die Identifikation des Vereins als regioneigenes Produkt. Außerdem ist dann das Sponsoring sehr viel stabiler, wenn jeder einen kleinen Teil dazu beiträgt.

    6. Nutzung von Bundesmitteln: Der Frauenfußball sollte ganz gezielt als eine Ausbildungsstätte auch Bundesmittel in Beschlag nehmen. Ob es nun um die Gründung eines Sportleistungszentrums/-internat geht oder um die Verknüpfung von fußballerischer Ausbildung mit einer regulären Ausbildung, um Sportstipendien oder anderes, um all das sollte sich der Frauenfußball bemühen.

    7. DFB und große Sponsoren: Erst wenn dieses ganze Untergerüst steht, dann hat man auch berechtigten Anspruch auf Unterstützung vom Verband. Dann kann man sich selbst mitvertreten und höhere Preisgelder, höhere Fernseheinnahmen etc. fordern und auch bei höheren Sponsoren anklopfen.

    Doch das Ganze hat keinen Sinn, wenn Frauenfußball weiterhin nur ne Randerscheinung bleibt. Ein Zuschauerschnitt von 3000-5000 Zuschauer ist dafür schon notwendig, dazu die gesellschaftliche Verankerung im Umfeld, ein großes Eigenkapital, das man mitbringt usw. Und erst dann werden Sponsoren ein ernsthaftes, wirtschaftliches Interesse am Frauenfußball haben, weil dann die Werbung auch beim Verbraucher ankommt.

    Dann spielt der Frauenfußball auch eine Rolle. In MV wurde gerade ein Absteiger aus der zweiten Bundesliga mit viel Geld des Bundeslandes gerettet. Solche Hilfe hätte es beim 1.FFC Frankfurt nicht gegeben, beim 1. FFC Turbine Potsdam aber schon, weil dieser Verein für das Umfeld wichtig ist, Frankfurt aber nur einer von vielen Sportvereinen im Rhein-Main-Gebiet ist…

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  • frosti sagt:

    Ganz so schlecht finde ich Sheldons Anmerkungen nicht, dass er sich jetzt bereits ein 0 : 7 eingefangen hat. Und auch träumen darf er.
    Es entspricht einem Erfahrungswert, dass eine Sache, je billiger sie ist, umso weniger geschätzt wird.
    4 € für einen Stehplatz und 7 € für einen Sitzplatz in Potsdam sind ein Witz!
    Gibt man die übliche Rabatte für Schüler, Studenten etc., so erscheinen mir jedenfalls zumindest 7 und 10 € oder mehr angemessen.
    Aber auch dann kommt – wie über die Mitgliedsbeiträge – nichts Spürbares rum.
    Potsdam hatte diese Saison einen Schnitt von 2.531 Zuschauern – aber was hilfts? Bei einem Schnitt von 8 € wären es auch nur 222.728 €.
    Und dementsprechend genügen auch keine 3. – 5.000 Zuschauer für einen Profibetrieb. Bei den Männern gibt es diesen Schnitt vielleicht in der 3. Liga und bei einigen Vereinen der Regionalliga – aber die Krepeln auch nur rum – siehe Babelsberg 03, die sich ständig am Rand der Pleite bewegen.
    Es geht zudem nicht nur um 1.3 Mio für Gehälter, sondern mit Reisekosten, Miete, Geräten, Versicherungen etc. um ca. 2 Mio .
    Da kannste die kleinen Sponsoren vergessen.
    Ich bin der Letzte, der VW, die Commerzbank, Hopp und Co. liebt.
    Aber wer es mit dem Geld für die Frauen gut meint, kann froh sein, dass zumindest bei Wolfsburg und Frankfurt wohl für längere Dauer eine Art Profibetrieb möglich ist. Schön wäre es, wenn Turbine so was mit dem neuen Sponsor SAP ( in Potsdam nicht Hopp, sondern Plattner) gelingen würde. Aber wer gestern Nacht den Bericht über Hoffenheim gesehen und am Ende Torro, den Ur-Fan, vor dem neuen Stadion in Sinsheim mit der offensichtlichen Sehnsucht nach den alten Verhältnissen gesehen hat, muss sich als Fan fragen lassen, ob auch er dies eigentlich in Potsdam will.
    Ich persönlich habe schon meine großen Schwierigkeiten mit all den neuen eingekauften Spielerinnen. Mir fehlen Anja und demnächst auch Viola und Babett. Ich will gar kein volles Stadion, sondern bevorzuge meinen bequemen Stehplatz hinter dem Tor und meine schnelle Bratwurst. Ich will nah dran sein und nicht in der Meute untergehen. Ich will keine berühmte, arrogante Spielerin, wie es zuletzt Lira andeutete. Und viel Kohle ist bekanntermaßen verführerisch.
    Lieber sehe ich junge Eigengewächse und das Team um einen Platz auf dem Treppchen kämpfen als mit einer zusammengekauften Nationalmannschaft oder einer Legionärstruppe, wie sie sich auch bei Turbine andeutet, auf dem Thron.
    Wäre es beim FF nicht so gemütlich, sondern alle Stadien und die Taschen der Spielerinnen voll – wo wäre dann der Unterschied zu den Männern.
    Dann kann ich doch gleich bei denen bleiben, wenn ich nicht prinzipiell Frauen gegenüber Männern bevorzuge.
    Eine Professionalisierung des FF ist meiner Meinung nach ein hoffnungsloses Unterfangen und zudem auch gar nicht erstrebenswert.
    Die sind alle besser beraten, wenn sie einen ordentlichen Beruf erlernen und darum sollten sich die Vereine bevorzugt neben dem Gehalt für vielleicht eine Halbtagstätigkeit im Fußball kümmern.
    So sehe ich das.

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  • Opossum69 sagt:

    Ich sage es immer wieder,wenn das Für und Wider im FF aufgerechnet und aufgelistet wird.

    Es kann nur Bekanntheit erlangen, was auch bekannt gemacht wird. Es kann nur in der Öffentlichkeit Interesse erlangen, was öffentlich gemacht wird. Man kann sich nur für etwas interessieren, was einem dargestellt und angeboten wird.

    Wenn sich Medien und Öffentlichkeit weiterhin auf die Position zurückziehen, es interessiert keinen, also bringen wir es nicht, dann interessiert sich wirklich keiner und dann kann man auch keine Öffentlichkeit erreichen, die das eine oder andere Rechenexempel darstellbar macht.

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  • Fuxi sagt:

    @Sheldon
    Zu Deinen Argumenten:

    1. Mitgliedsbeiträge:
    Du vergisst, dass ein Verein ein wenig mehr zu finanzieren hat als nur eine 1. Frauen-Bundesligamannschaft. Selbst der 1. FFC Frankfurt muss mit seinen Einnahmen seine Spielstätten bewirtschaften, eine Geschäftsstelle betreiben und den Spielbetrieb der weiteren Mannschaften finanzieren, also mindestens Zweite, sowie 1. B- und 1. C-Mädchen. Darüber hinaus noch den weiterer Mannschaften im Breitensportbereich sowie Lehrgangskosten für Trainer und Schiedsrichter. Auch das kostet eine Menge Geld!
    Nur, um mal Deinen Horizont zu erweitern: Als die Dritte des HSV in die Regionalliga aufstieg, wurden allein die Buskosten zu den Auswärtsspielen (und nicht zu jedem wurde mit dem Bus angereist) mit 4.000 Euro für eine Saison taxiert.

    4. „Logenausbau“
    Na, da bin ich ja mal gespannt, wie Du in den deutschen Frauenfußball-Stadien, von denen auch lange nicht alle dem Verein gehören, der jeweils darin spielt, Edellogen bauen willst… Und wie Du das dem jeweiligen Heimverein schmackhaft machen willst, etwa dem FC Aschheim (der dafür null Verwendung hat) oder – um mal das Ex-Beispiel HSV zu bemühen – dem Bezirksamt Eimsbüttel, für das auch nur eine solche Loge mit Stand heute eine absolute Fehlinvestition auf Steuerzahlerkosten gewesen wäre? Ich höre bzw. lese …

    5. „Sponsoring aus dem Umfeld“
    Hach, das klingt herrlich – aber hast Du mal drüber nachgedacht, wer sich sowas leisten kann? Wir (ein 2-Mann-IT-Betrieb) haben vor 3 Jahren eine Frauen-Handballmannschaft gesponsert – mit zwei Trikotsätzen zu insgesamt 700 Euro. Oftmals ist es so, dass diese kleinen Betriebe auch schon Sponsoring machen – beim Verbands- oder Bezirksligisten um die Ecke, bei den Herren. Welche Argumente willst Du da anführen? Bundesweite Aufmerksamkeit – für einen regional begrenzten Betrieb?

    7. „DFB“: Es würde schon reichen, wenn der DFB den Vereinen keine Knüppel in die Füße schmeißen würde, wie zum Beispiel die für die Vorbereitung auch so wichtige verkürzte Vor-WM-Saison, die lediglich bei den Großen der Liga keine negativen Folgen hatte – bei den Vereinen, die auch National- bzw. WM-Spielerinnen stellten. Die anderen Clubs hatten von der WM rein gar nichts. Statistisch belegbar. Und diese Witz-Veranstaltung WM-Überbrückungscup war so überflüssig wie nur irgendwas – und kostspielig.

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  • Ulf sagt:

    Sheldon, machen Sie sich nichts draus, der rote Daumen ist die Möglichkeit des kleinen Mannes auch mal selbst zu mobben, ist ja auch anonym (wie bei den gleichnamigen Alkoholikern).

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  • waiiy sagt:

    Frosti schrieb: „Lieber sehe ich junge Eigengewächse und das Team um einen Platz auf dem Treppchen kämpfen als mit einer zusammengekauften Nationalmannschaft oder einer Legionärstruppe, wie sie sich auch bei Turbine andeutet, auf dem Thron.“

    @Frosti: Ja, das kann man natürlich unterschreiben. Dabei gibt es nur einen Haken: mit der von Dir beschriebenen Truppe kann man vielleicht mit viel Kraft 1 Jahr um das Treppchen mitkämpfen (siehe Duisburg diese Saison), aber eben nicht dauerhaft. Das wird einfach nicht funktionieren. Da kann man den Verantwortlichen in Potsdam schon vertrauen, dass sie diese Weitsicht haben und deshalb die Mannschaft innerhalb der letzten 12 Monate so umgebaut haben, wie sie jetzt ist. Und wenn wir ehrlich sind, sind diese Spielerinnen eben nicht die Spielerinnen aus der Startelf der N11 (außer Yuki, Ayoma und Toni) und sind an Lebensjahren auch noch sehr jung (ich vermeide jetzt des Begriff „unfertig“, weil dann gleich wieder ein Aufschrei kommt). Von daher ist dieser Weg halt aus Sicht des Vereins der goldene Mittelweg, um eine junge, aber eben auch erfolgreiche Mannschaft zu haben, mit der der Wettkampf um das Treppchen garantiert, aber vielleicht auch um die Meisterschaft möglich ist (auch wenn man da sicher nicht der Favorit sein wird).

    Ich stimme Dir zu, es ist schade, dass solche Spielerinnen wie Anja, Viola, Babett und auch Lira gegangen sind. Aber das ist der Weg im Sport. Und Nachtrauern hat keinen Sinn. Ich freue mich lieber über einen weiteren Treffer von Anja in Malmö. 🙂

    Und wo ich Dir nicht zustimmen kann, sind die Zuschauerzahlen. Ich drängel mich lieber in meinen Stehplatz als dort allein zu stehen. Ich mag es, wenn man schon Gänsehaut beim Einlaufen der Mannschaften zum Aufwärmen und bei der Verlesung der Aufstellungen hat. Da esse ich meine Bratwurst lieber 1 Stunde vor dem Spiel, wenn ich ankomme und lasse andere in der Schlange stehen oder gehe zum Spiel meiner Tochter, wo ich nicht warten muss auf die Bratwurst. Aber Turbine soll immer viele Zuschauer haben und der Zuschauertitel einer Saison ist neben dem Meistertitel auch wichtig, weil es die Anerkennung zeigt, die der Verein und die Leistungen des Vereins in der Umgebung haben. Und da freut es mich besonders, dass in meine Stehplatz-Umgebung immer mehr Zuschauer kommen, die auch offen nach außen tragen, dass sie eigentlich Fans von Babelsberg 03 sind, aber immer wieder gern bei Turbine dabei sind. Das ist der richtige Weg.

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    @Ulf: Da hast Du Recht. Vielleicht sind es auch nur diejenigen, die nicht argumentieren wollen oder können. Ich bin mit Sheldon auch oft nicht einer Meinung. Aber dann schreibe ich, was ich denke. Einen „roten Daumen“ erhält man von mir nur mit dem entsprechenden Vermerk. Ansonsten klemme ich ihn mir.

    Außerdem bringt Sheldon auch immer mal andere Sichtweisen ein, auch wenn sie manchmal weit hergeholt oder zu offensichtlich provokant sind. Und neue Denkanstöße sind immer gut, sonst wäre es hier schnell langweilig.

    Besser so als bei anderen, wo die Leier immer gleich klingt und eine Stürmerin und eine Trainerin immer die Lösung für alle Probleme sind… 😉

    waiiy

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  • Ulf sagt:

    Tja, man kann auch nicht erwarten, daß alle alles richtig interpetieren, was man so schreibt; da heißt es dann „hä?“, und der Pawlowsche Reflex drückt sofort auf den rechten Knopf, in diesem Fall rot.
    Wenn ich z.B. HSV-Jarchow zum Tor des Monats wähle, dann bemerken manche nicht, daß ich „der Tor des Monats“ meinte, was ich bewußt, nein, nicht in Kauf genommen, sondern herausgefordert habe.
    Van Bonn und der Rettungsring beinhaltet natürlich auch eine Zweideutigkeit, ebenso bei Madeline Gier als raffiniertes Mädchen.
    Schon Rhetoriker Olaf Thon aus Gelsenkirchen(oder wars H.P. Kerkeling aus Recklinghausen?) sagte: Das ganze Leben ist ein Quiz.

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  • frosti sagt:

    Wenn Sheldon hier nicht schreiben würde, müsste man ihn hierfür engagieren! Wie langweilig wäre es ohne ihn.Zudem denke ich, dass er gerne mal provoziert – und deshalb bekommt er von mir auch allenfalls beim größten Unsinn einen roten Daumen.

    @waiiy
    Ja,ja, mit 6.416 Zuschauern und vielleicht sogar 8.000 ist es im Karli immer noch gemütlich!

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  • Sheldon sagt:

    @frosti: Und das wird es auch noch bei 15.000 Zuschauern sein! Bloß keine Angst.

    In Japan wird regelmäßig vor fünfstelligen Zahlen gespielt, dort wurde allein in dieser und der abgelaufenen Saison der aktuelle Zuschauerrekord der Bundesliga mindestens 15-20mal gebrochen.

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  • FFFan sagt:

    Wollte Celia Okoyino da Mbabi sich nicht bis Mitte Juni entscheiden?

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  • Michele sagt:

    @FFFan

    Die scheint kalte Füße bekommen zuhaben. Wenn sie eine ehrliche Person ist, bleibt sie in Neuenahr. Zumindest hat sie das vor nicht allzulanger Zeit geagt.

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  • speedy75 sagt:

    Was Transfers angeht ist es ja im Moment sehr ruhig. Einige Bundesligisten wie WOB scheinen bereits die Transfers erledigt zu haben. Mal sehen welche Transfers wir bei den Mannschaften noch erwarten können, Sindelfingen hat zum Beispiel bisher noch keinen einzigen Neuzugang vermeldet.

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  • sitac sagt:

    @speedy75: macht mich auch nachdenklich. Hoffentlich wird es nicht erneut wieder ein Gastspiel für nur eine Saison für Sifi. Wäre schade. Aber eine unveränderte Aufstiegself wird es nicht packen. Darauf zu bauen wäre Illusion und Verblendung – oder bewusst in Kauf genommenes Scheitern.

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  • Lakshmi sagt:

    @speedy75,

    es gibt Neuigkeiten von TP.

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  • Speedy75 sagt:

    @sitac
    Ich bin da wirklich gespannt wenn Sifi verpflichtet, Gerüchte gibt es ja einige aber offiziell ist noch nichts. Nachdem die DFB-Pokalrunde ja am 26.08. startet werden wir wohl noch etwas warten müssen.

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