Hoffenheim holt Anne Rheinheimer

Von am 31. Mai 2012 – 10.22 Uhr 4 Kommentare

Zweitligist TSG 1899 Hoffenheim hat sich für die Saison 2012/13 mit Anne Rheinheimer vom 1. FFC Frankfurt II verstärkt und darüber hinaus eine bayerische Nachwuchsspielerin verpflichtet.

Rheinheimer unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2014. Die 19-jährige Abwehrspielerin, die seit der U15 in den U-Nationalmannschaften des DFB spielt, möchte sich in Hoffenheim spielerisch und persönlich weiterentwickeln.

Frauenfußball - Anne Rheinheimer

Anne Rheinheimer wechselt von Frankfurt nach Hoffenheim © Nora Kruse / ff-archiv.de

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Aufstieg als Zielsetzung
„Hoffenheim spielt oben in der 2. Bundesliga mit und hat gute Chancen, in der kommenden Saison aufzusteigen. Das ist auch mein Ziel. Das Umfeld macht einen guten Eindruck und der Umgang untereinander in der Mannschaft gefällt mir“, so Rheinheimer, die bereits mit der Mannschaft trainiert hat.

Hoffenheims Frauenfußball-Manager Ralf Zwanziger erklärt: „ Sie war schon vor ihrem Wechsel zum 1. FFC Frankfurt eine Wunschspielerin von uns. Wir freuen uns, dass es mit zweijähriger Verzögerung nun geklappt hat.“

Fühner passt ins Konzept
Darüber hinaus verpflichtete Hoffenheim Anne Fühner vom FC Kempten. Die 17-Jährige hat in Kempten zuletzt bei den B-Junioren gespielt und sich für Hoffenheim und gegen den VfL Sindelfingen und den FC Bayern München entschieden.

„Ich habe mich für Hoffenheim entschieden, weil mir die Trainingsbedingungen und die sehr gute Organisation gut gefallen“, begründet Fühner ihren Wechsel. „Anne Fühner passt sehr gut in unser Konzept, junge Spielerinnen auszubilden, die heimatnah keinem hochklassigen Frauenfußball nachgehen können“, so Zwanziger.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

4 Kommentare »

  • speedy75 sagt:

    Bei der TSG Hoffenheim wird wohl weiter intensiv daran gearbeitet im nächsten Jahr den Aufstieg in die erste Frauenbundesliga zu schaffen.

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  • Michele sagt:

    Schade, dass man Anne in Frankfurt keine Chance gegeben hat. Viel Glück bei der TSG und nächstes Jahr sehen wir uns dann in der Bundesliga wieder!

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  • Tom Schlimme sagt:

    Wie kommst du darauf, dass man Anne Rheinheimer in Frankfurt keine Chance gegeben hätte, Michele? Sie war sehr lange verletzt, als sie wieder gesund war, wurde sie auch wieder eingesetzt. Dafür, dass das nur noch ganz wenige Spiele am Ende der Saison waren, kann schließlich keiner was.

    Allerdings ist ein Wechsel zu einem potentiellen Erstligaaufsteiger natürlich immer eine gute Option für eine junge, aufstrebende Spielerin.

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  • Detlef sagt:

    Anne Rheinheimer hatte zumindest bessere Chancen als eine Jessica Landström!!!

    Gute Verpflichtung von Hoffenheim!!!
    Zusammen mit seiner wirklich exellenten Nachwuchsarbeit, werden solche punktuellen Verstärkungen (zB Preuß) den Klub in Liga Eins führen!!!

    Viel Erfolg im Kraichgau!!!

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