Turbine Potsdam erneut deutscher Meister

Von am 28. Mai 2012 – 17.18 Uhr 74 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam hat sich zum vierten Mal in Folge die deutsche Meisterschaft gesichert. Gegen den überforderten Aufsteiger 1. FC Lok Leipzig kam das Team von Bernd Schröder zu einem klaren Erfolg, die Gäste kehren durch die Niederlage in die 2. Liga zurück.

Beim 8:0 (3:0)-Sieg vor 6 460 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion stellte Yuki Nagasato nach zögerlicher Startphase aus kurzer Distanz die Weichen für den Sieg (19.), noch vor der Pause sorgten Antonia Göransson (36.) und Genoveva Anonma (39.) für die Vorentscheidung, ehe nach dem Wechsel erneut Anonma (56.), Nagasato (65., 71.), die eingewechselte Margrét Lára Viðarsdóttir (86.) und Isabel Kerschowski (88.) den Titel perfekt machten.

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Anonma wird Torschützenkönigin
Anonma krönte sich mit 22 Treffern vor Conny Pohlers vom VfL Wolfsburg (19 Treffer) zur Bundesliga-Torschützenkönigin, die Potsdamerinnen erzielten dank der Torflut am letzten Spieltag zudem die meisten Treffer (63) in der Saison und waren auch das defensivstärkste Team der Liga mit nur zehn Gegentreffern. Nach dem Hamburger SV, der sein Team aus der Bundesliga zurückgezogen hat, steht der 1. FC Lok Leipzig, bei dem der neue Trainer Christof Reimann sein Debüt gab, als zweiter Absteiger fest.

Titel trotz Disharmonien
Turbine-Trainer Bernd Schröder überließ das Feiern seinen Spielerinnen: „Es war für uns die schwerste Saison, auch wenn das keiner glaubt. Wir hatten einige Disharmonien in der Mannschaft, auch die Abgänge haben das nicht gefördert. Aber viermal in Folge deutscher Meister zu werden, ist souverän.“ Kapitänin Jennifer Zietz freute sich: „Die ersten paar Minuten haben wir uns schwer getan, aber dann lief es von alleine. Mit uns hat vor der Saison keiner gerechnet, es ist grandios.“

Wolfsburg mit Remis zum Abschluss
Der VfL Wolfsburg kam bei der SG Essen-Schönebeck zu einem 1:1 (0:0) und beendet die Saison als Tabellenzweiter, so dass die Elf von Trainer Ralf Kellermann in der kommenden Saison erstmals an der UEFA Women’s Champions League teilnehmen wird. Nadine Keßler brachte ihr Team durch einen Foulelfmeter in Führung (71.), Charline Hartmann glich für die Gastgeberinnen aus (84.). Doch aufgrund des Potsdamer Erfolgs hätten den Wolfsburgerinnen auch ein Sieg nicht zum Titel gereicht.

Frankfurt sichert sich Platz 3
Der 1. FFC Frankfurt sicherte sich vor 3 420 Zuschauern in einer unterhaltsamen Partie durch einen 5:3 (1:2)-Erfolg gegen den FCR 2001 Duisburg den dritten Tabellenplatz. Nach der schnellen Führung der Gastgeberinnen durch Saki Kumagai (2.) drehten Mandy Islacker (18.) und Gülhiye Cengiz (20.) die Partie, ehe Kerstin Garefrekes zum 2:2 ausglich (56.). Doch auch durch den zweiten Islacker-

Frauenfußball - Potsdam erneut Meister

Der 1. FFC Turbine Potsdam feiert den vierten Titel in Folge © Lutz Kollmann / girlsplay.de

Enttäuschter Ketelaer
Melanie Behringer (66.), Dzsenifer Marozsán (80.) und die eingewechselte Ana Maria Crnogorcevic (83.) sorgten mit Schüssen ins lange Eck für einen Frankfurter Erfolg. „Riesenkompliment an meine Mannschaft, dass sie nach verpasster Champions-League-Teilnahme sich noch einmal motivieren konnte“, so Frankfurts Trainer Sven Kahlert. Duisburgs Trainer Marco Ketelaer haderte damit, dass für seine Elf am Ende nur Platz 4 in der Liga blieb: „Ich bin sehr, sehr enttäuscht, denn wir haben viel besser kombiniert als der Gegner und fußballerisch ein sehr gutes Spiel gezeigt. Wir hätten mehr verdient als diesen vierten Platz.“

HSV verabschiedet sich mit Niederlage
Der Hamburger SV unterlag in der Neuauflage des DFB-Pokal-Halbfinales in seinem letzten Bundesligaspiel mit 1:4 (0:2) beim FC Bayern München. Clara Schöne (27.), Ivana Rudelic (44.), Sarah Hagen (65.) und Lena Lotzen (73.) trafen für die Gastgeberinnen, den Ehrentreffer erzielte Janina Haye (57.). Von der Niederlage des 1. FC Lok Leipzig profitierten der FF USV Jena und Bayer 04 Leverkusen, die somit den Klassenerhalt perfekt machen.

Jena und Leverkusen gerettet
Die Thüringerinnen taten aber ihr Übriges und kamen zum Saisonabschluss durch Treffer von Julia Arnold (27.), Sabrina Schmutzler (57.) und Amber Hearn (71.) zu einem 3:0 (1:0)-Sieg gegen den SC Freiburg. Den Leverkusenerinnen reichte beim Gastspiel gegen den SC 07 Bad Neuenahr ein torloses Remis, um nach einer schwachen Hinrunde am Ende doch noch den Ligaverbleib zu sichern. Getrübt wurde die Freude der Leverkusenerinnen von der schweren Verletzung von Johanna Elsig, die sich kurz vor Schluss in einem Zweikampf möglicherweise einen Kreuzbandriss zugezogen hat.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

74 Kommentare »

  • Speedy75 sagt:

    Noch eine Notiz zum heutigen Spieltag. Turbines Neuzugang Johanna Elsig wurde mit Verdacht auf Kreuzbandriss ins KKH eingeliefert.

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  • Dooorie sagt:

    Was für ein Fußballfest, was für eine geile Stimmung! Mit dem rappelvollen Stadion heute hat Potsdam auch die meisten ZuschauerInnen in dieser Bundesliga-Saison, endlich, erstmals sogar glaube ich, vor Frankfurt.
    Und die nächste Saison, wie wird die wohl werden? Der Umbruch ist nicht geringer als in dieser Saison. Wieder wird es ein völlig neues Team sein, das sich finden muss.
    Ich hoffe nur sehr, dass wenigstens Isy in Potsdam bleibt.

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  • hapl27 sagt:

    Glückwunsch an Turbine Potsdam! Die Tabelle am Ende einer Saison lügt nie!

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  • Sheldon sagt:

    Das mit Elsig ist ziemlich hart. Hoffen wir nur, dass sich dieser Verdacht nicht bestätigt und sie ab Saisonstart bei Turbine einsteigen kann. Es wäre enorm schade um ihr Talent!

    Ansonsten: Nächste Saison wird sicherlich die Abwehr das Haupt-, aber auch das einzige Problem sein!

    Vorne hat man mit Anonma und Nagasato zwei erstklassige Stürmerinnen, vielleicht mit einer Sofia Jakobsson oder einer Lira Bajramaj (man wird ja wohl träumen dürfen ;)) noch eine dritte extravagante vielleicht dazu.
    Im Mittelfeld haben Hanebeck und Göransson diese Saison gezeigt, dass Schröder mit ihren Transfers absolut alles richtig gemacht hat. Dazu hat man Isabel Kershowski, die auch in der letzten Phase der Saison richtig aufgedreht hat.
    Außerdem ist da noch eine Jenny Cramer, die sicherlich nächste Saison wieder mehr Spielpraxis bekommen wird.

    Und wenn ich mir dann anschaue, was noch auf der Bank sitzt: Eine Vidarsdottir, die heute endlich den Torfluch beendet hat, eine Kulis und eine Andonova, in ihren Heimatländern beide bereits DIE Stars im Frauenfußball, eine de Ridder, die nach ihrem Kreuzbandriss zurückkehren wird und und und…

    Hinten werden sicherlich Doorsoun, Mirlach, Elsig und Winters in der Defensive arbeiten, zusammen mit Kemme, Singer und vielleicht noch Wesely wird da ein harter Kampf um die Plätze ausbrechen. Und dann ist da ja noch eine Wibke Meister, die sicherlich auch einige Einsatzzeit kriegen wird.

    Und im Tor, nun, da hat man mit Sarholz, Berger und Naeher wohl drei der besten sechs Torhüterinnen der Liga (Schult, Längert, Schumann). Da wird man sich immer auf 100% Leistung verlassen können!

    Ich denke, man hat diese Saison überstanden mit 8 Abgängen, man wird auch nächste Saison überstehen! Zumal Schröder immer noch für eine Spielerin gut ist, die er aus dem Hut zaubern kann!

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  • mas sagt:

    Was für ein überragender Spieltag für einen Torbinefan!
    – volles Haus
    – hammer Stimmung
    – gutes Wetter
    – tolles Spiel
    – sehr viele Tore
    – es scheint die Sonne und Anonma trifft natürlich wieder – 2 mal
    – Yuki trifft 3 mal
    – Viðarsdóttir trifft zum ersten mal 🙂
    – zu Null gespielt
    – Anonma ist 1. der Torschützenliste und Yuki 3.
    – zum 4. mal Meister in Folge
    – Meister in der 1. und 2. BL

    Leider war es das letzte Spiel von Peter, Odebrecht und Schmidt 🙁

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  • Marcel sagt:

    Ich glaub das Lied „An Tagen wie diesen..“ bei der Meisterschale-Übergabe hat die Gefühlslage auf den Punkt gebracht oder zumindest kann ichs nicht besser beschreiben.
    Einfach nur Gänsehaut pur…

    Eigentlich müsste man nach dem 4.Titel irgendwie ja schon Routine beim feiern haben aber ich könnte schwören der 4. hat die anderen drei doch noch getoppt(aber wahrscheinlich nur mein Kurzzeitgedächtnis 🙂 ),wahrscheinlich durch die Abgänge von Babs,Viola und Schmiddi war schon von Anfang an eine Prise Wehmut dabei.
    Tolles Wetter eine würdige Kulisse und die Stimmung ist ja sowieso immer gut dazu noch ein Torfestival und der 4.Meistertitel in folge macht aus der doch teilweise merkwürdigen Saison doch noch ein happy End.
    Ein bisschen leid taten mir ja die Leipzigerinnen ist bestimmt nicht toll den Abstieg zu verarbeiten während andere drumherum feiern.

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  • intersoccer sagt:

    hier eine Zusammenfassung von Jena – Freiburg:

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  • Mika sagt:

    Ich kann leider nur sehr selten ins Karli kommen. Aber um so schöner war es, dass ich es heute endlich mal wieder geschafft habe. Zur Stimmung wurde ja eigentlich schon alles gesagt. Nach so einem Tag kommt es einem echt in den Sinn, wieder in die Region zurück zu ziehen…

    Die Leipzigerinnen haben mir auch Leid getan. Sie haben eigentlich den Verhältnissen entsprechend auch recht gut gekämpft (bis ihre Motivation irgendwann in der 2. Halbzeit komplett zerbrach). Darum fand ich es auch gut, dass sie von den Turbine Fans einen höflichen Applaus bekommen haben.

    Aber Turbine war heute unschlagbar. Vor allem, wie Yuki, Anonma, Hanebeck und Isy da zum Teil kombiniert haben. Einfach klasse. Da kann man sich auf die nächste Saison freuen.

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  • Marcel sagt:

    Glückwunsch auch an Anonma sie dürfte die erste ausländische Spielerin sein die die Torjägerkanone erringen konnte:)

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Selten konnte ich solch eine Menge an Glückshormonen wie am heutigen Tag verströmen, denn hier kam so Vieles zusammen, was sonst über Jahre/Spiele verteilt wird!
    In erster Linie bin ich dem RBB dankbar, dass mir dieses Fussballspektakel frei Haus geliefert wurde und ich erneut eine Filmkonserve ins Archiv stellen kann und diese immer bei Bedarf griffbereit habe.
    Dieses letzte Saisonspiel hatte viel von den Facetten parat, die mir den FF so an Herz wachsen liessen. Das reichte vom Wehmut über die drei Abgänge bis hin zum grenzenlosen Freudentaumel, wo vieles von Spielerinnen, Trainern, Zuschauern und allen Fans abfiel und eine durchwachsene Saison ein überaus versöhnliches Ende nahm. Dem Gesamtergebnis mit dem man dt. Meister wurde, zolle ich einen Heidenrespekt, denn so deutlich sah es zwischendrin mal gar nicht aus, da wankten zwar meine Turbinen, aber sie fielen nicht. Von irgendwoher kam ein Impuls(?), der das Team wieder zurück in die Spur führte und man noch rechtzeitig die berühmte Kurve bekam.
    Den größten Brüller inklusive Schenkelklopfen gab es, nein, nicht beim Klassetor-Nr. 4 von Anonma, sondern beim achten und letzten!
    Man(n), habe ich Isy diesen Hammertreffer als krönenden Schlusspunkt in einem durch und durch denkwürdigen Spiel gegönnt! Selbst Alyssa Naeher war so hin und weg, dass sie kurz ihr Tor verließ, um auch zu den Gratulaten zu gehören.
    In der Hitliste der zuendegegangenen Saison ist dieses Spiel unangefochten auf Platz 1 bei mir, wogegen der 2. Platz den Bayernmädels für ihren furiosen Pokalsieg gebührt!
    Schade das Minuten nach der Siegerehrung eine Hiobsbotschaft die Runde machte, die Sorgenfalten nicht nur auf Bernd Schröders Stirn bewirken dürften. Von daher gilt unser Hoffen und Bangen jetzt schon der Neu-Turbine Johanna Elsig, dass sich die Verletzung doch nicht als so schwer herausstellt!
    Achja, auch von mir ein großes Kompliment an die immer tapfer kämpfenden Lok-Spielerinnen und ein Daumendrücken für den umgehenden Wiederaufstieg!

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  • Linda sagt:

    Ich war in Essen heute und ich find es einfach toll, wie der Frauenfußball in Wolfsburg angenommen wird. Fast 200 Fans mit 3 Reisebussen unterwegs, ein paar noch privat angereist – das hat heute richtig Spaß gemacht (und das obwohl’s ein ganz müder Sommerkick war…).

    Ich freue mich mehr denn je auf die neue Saison!!! Aahhhuuuu 🙂

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  • jochen-or sagt:

    Tolles Wetter, tolle Kulisse, tolles Spiel gegen einen tapferen Gegner, dem man den Ehrentreffer gegönnt hätte, aber jedenfalls den baldigen Wiederaufstieg wünscht.
    Auffällig war dennnoch bei allem, dass bei den Toren Babett, Bianca und Viola – im Unterschied zu Jenny, die jedes Mal nach vorne lief – die Torschützinnen – lies vor allen Dingen Genoveva und Yuki – nicht richtig feierten, insbesondere wie die anderen umarmten.

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  • waiiy sagt:

    Ganz nebenbei wurde heute mit der Zuschauerkulisse auch der die Zuschauer-Meisterschaft diese Saison nach Potsdam geholt, was mich auch sehr freut. 🙂

    Die Auswechslung von Babs, Schmidti und Viola war Gänsehaut pur und das bei gefühlten 50°C, weil die Mannschaft so heiß war. Ich denke, dass den Dreien dieser Beifall noch lange im Ohr bleiben wird.

    Der Knackpunkt der Saison war sicher das 0:0 im Halbfinal-Rückspiel der CL. Seit dieser disziplinierten Leistung wurden hinten kaum noch Fehler gemacht, sodass man nicht mehr Gefahr lief, ein Spiel zu verlieren. Respekt, dass sich die Mannschaft so gefangen hat.

    Kurzes Atemanhalten gab es heute, als die zu Verabschiedenden vorgelesen wurden. Aber der Name Isabel Kerschowski war nicht dabei. Ich hoffe, es bleibt so.

    Ganz großes Kino heute wieder von Patti, die zu 5 Toren die Angriffe eingeleitet oder das Tor selbst aufgelegt hat. Super Leistung auch von Toni, die eine irre Energie an den Tag gelegt hat.

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    Ich hätte gern eine Einschätzung, wie es in Frankfurt lief. Nach den nackten Zahlen hat Kahlert mit der Aufstellung wieder nichts gelernt. Dann muss ihm in der Halbzeitpause jemand gesteckt haben, dass man durchaus gewinnen kann, wenn man ein paar Tore schießt und wenn man Offensiv- für Defensivkräfte bringt. Und ab da an scheint es ein anderes Spiel gewesen zu. War das so?

    Wie hat sich Duisburg geschlagen?

    Wurden die Abgänge gebührend verabschiedet?

    waiiy

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  • hanah sagt:

    Glückwunsch Turbine 🙂 und natürlich auch an Anonma:) Ich hoffe dass Lira bald wieder in Potsdam spielen wird was aber wahrscheiblich nie passieren wird:( Und am Ende dieser Saison ist die Tabelle okay für alle Mannschaften und deren Leistung:) Und nochmals danke Hamburg fùr deine schöne Zeit:-)

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  • kanuenschen sagt:

    Editieren
    @waiiy
    Was das Spiel in Frankfurt angeht, so hast du es schon ziemlich gut gesagt. Die Startaufstellung war mal wieder typisch und Stürmer-los und die Auswechslungen echt fragwürdig. Gina Lewandowski wurde während der Halbzeit ausgewechselt, hatte also nicht die Möglichkeit gefeiert den Platz zu verlassen und Ria Percival ging mit Applaus für Sara Thunebro. Gekrönt wurde Kahlerts Auswechselpolitik in dieser Saison dann von der Tatsache, dass Jessica Landström in ihrem letzten Spiel für den FFC volle 90 Minuten auf der Bank saß und ihr die geschwächte Lira Bajramaj vorgezogen wurde (sieht man ja jetzt auch, was das gebracht hat).

    Ansonsten war die Begegnung wie man aus versch. Quellen hören kann sehr unterhaltsam und auch spannend. Dass ein extremer Umbruch nach ­der Umstellung kam, würde ich nicht mal unbedingt sagen. Die zwei Gegentore kurz nacheinander waren zwar mal wieder ein Rückschlag, aber die Mannschaft hat sich gut zurückgekämpft. Im Vergleich zu vergangenen Partien schien mir Duisburg aber nicht die volle Leistung gezeigt zu haben.

    Da aber hier immer Anhänger diverser Mannschaft anzutreffen sind, muss ich jetzt als absoluter FFC-Fan ein großes Lob an die Fans des FCR aussprechen. Toll 90 Minuten dabeigeblieben und schön Krach gemacht, so gehört sich das für ein Fußballspiel.

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  • Jennifer sagt:

    Glückwunsch an Turbine Potsdam! Respekt, Respekt! Viermal infolge Deutscher Meister, das ist schon was! Da kann man schon stolz auf die Turbinen sein. Hoffe, dass es auch in der nächsten Saison möglich sein wird, die Konzentration in der Champions League hochzuhalten – dann ist alles drin. Glückwunsch an TP!

    Als neutraler Fussballfan freue ich mich, das insgesamt die Bundesliga stärker zusammen rückt und die Spiele insgesamt spannender werden. Der „Vierkampf“ bis wenige Spieltage vor Schluss war schon interessant. Da werde ich weiter hoffen, dass sich sämtliche Teams weiter entwickeln werden.

    Schade für Lok Leipzig! Mit etwas mehr Professionalität hätte man bei dem Potenzial im Team durchaus die Klasse halten können. Drücken wir die Daumen für einen Wiederaufstieg!

    Danke auch an alle Spielerinnen, die mit teilweise wenig Mitteln Großes bewirkt haben!

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  • Jennifer sagt:

    Größter Flop für mich ist der Trainer des FFC Frankfurt: Sven Kahlert. So eine destruktive Aufstellung im Fussball dauerhaft zu bringen ist schon peinlich. Eine Jessica Landström aus dem Team zu vergraulen gruselig und eine Jobgarantie in dieser Form ohne Worte.

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  • FFFan sagt:

    Glückwunsch an Turbine Potsdam! Viermal in Folge Deutscher Meister, das spricht für eine unglaubliche Dominanz, vergleichbar nur mit der Ära von Bergisch Gladbach, die von 1979 bis 1984 sogar sechs Meistertitel aneinanderreihten.

    Die Brandenburgerinnen führen auch in fast allen relevanten Teilstatistiken: meiste Siege (18), wenigste Niederlagen (2), meiste Tore (63), wenigste Gegentore (10, damit Einstellung des bisherigen Rekords); und die Torschützenkönigin stellen sie auch. Allerdings sind die Turbinen nicht das beste Rückrundenteam und auch ganz knapp nicht die beste Heimmannschaft (hier führt jeweils Wolfsburg), dafür liegen sie in der Hinrunden- und Auswärtstabelle jeweils klar vorn.

    Insgesamt war es in historischer Betrachtung eine Saison der Extreme: die mit Abstand höchsten Zuschauerzahlen (148.025 Zuschauer, Schnitt: 1121) und gleichzeitig die mit Abstand niedrigste Torquote (420 Tore, Schnitt: 3,18) (Quelle: Framba.de)
    Die ungewöhnliche Torarmut führt zu weiteren Extremwerten:

    – Wenigste Tore eines Meisters: Turbine Potsdam (63), bisher 1.FFC Frankfurt 2001/02 (65);
    – wenigste Tore eines Nichtabsteigers: FF USV Jena (16), bisher SC Bad Neuenahr 1998/99 (18);
    – Anonmas 22 Tore sind die zweitschlechteste Ausbeute einer Torschützenkönigin (Inka Grings genügten 2002/03 20 Treffer).

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  • Chefchen sagt:

    @waiiy
    Mal kurz zusammengefasst: Dusiburg war die spieltechnisch stärkere Mannschaft, Frankfurt hatte die besseren Einzelspielerinnen und Sven Kahlert wird nie begreifen was Im FF vorgeht. Ein 5:5 wäre möglich und verdient gewesen. Bin jetzt wirklich mal gespannt wie SK in der nächsten Saison mit der zusammengekauften Nationalmannschaft zurechtkommt (die wollen ALLE Spielen *g*)
    Die Abgänge wurde gebührend verabschiedet.

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  • Katerli sagt:

    überhaupt nichts gegen Lira, und mir tut ihre derzeitige Situation aufrichtig leid. Aber ich wünsche Sie mir nicht zurück nach Potsdam. Sie ist sicher eine brillante Spielerin, wenn sie in guter Form ist, aber gerade ihr zweites Jahr im Potsdam zeigte, dass sie nur funktioniert, wenn alles auf sie abgestimmt ist, sie hat wenig mannschaftsdienlich gespielt, viel zu egoistisch (im ersten Jahr war das nicht ganz so). Wenn ich das mit Anonma gestern vergleiche: sie hat immer die Mannschaft im Blick gehabt, obwohl bei ihr von Anfang an mit der Torschützenliste ja auch einiges zusätzlich auf dem Spiel stand. Um so schöner fand ich es dann in der zweiten Halbzeit, dass die anderen Torbienen für Anonma aufgelegt haben.

    Glückwunsch an die Torbienen – es war grandios gestern
    und Herr Schröder möge alles tun, um Issy für Potsdam zu erhalten, sie wird immer besser.

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  • Neutral sagt:

    Glückwunsch nach Potsdam zur verdienten Meisterschaft !!!

    Interessant wäre es gestern geworden, wenn es beim Stand von 1:0 für Leipzig einen Elfmeter und die rote bzw. gelb/rote Karte für Singer gegeben hätte (lt. DFB TV) …..

    Aber letzendlich über die Saison gesehen, hat es sich Potsdam verdient, ganz oben zu stehen.

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  • SGS sagt:

    @FFFan:
    Die Torarmut würde ich aber eher als positiven Aspekt sehen, weil das dafür spricht, dass die Liga etwas enger zusammengerückt ist. In meinen Augen ist das der Attraktivität der Liga durchaus zuträglich, wenn die “Eishockey-Ergebnisse“ im Sinne der Spannung seltener werden. Auch dass es Mannschaften wie Freiburg, HSV, Neuenahr oder Essen mal geschafft haben, einen der Großen zu schlagen, sehe ich als Beleg dafür.

    Ansonsten Glückwunsch an Potsdam zum Titel, und speziell an meinen favorisierten Verein für eine tolle Saison, mit einem sensationellen 5.Platz!

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  • Sven sagt:

    Duisburg war, wie hier schon erwähnt, die spielstärkere Mannschaft. Kette hat als menschlicher Trainer alle Abgänge (bis auf eine Auswechslung in der 87. Minute, um dann noch eine Spielerin nach kreuzbandriss zu bringen) komplett spielen lassen. Frankfurt hatte leider hintenraus mehr kraft! Die tollen Kombinationen hatte aber Duisburg;-)

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  • waiiy sagt:

    @FFFan: Dass es weniger Tore gab in der Saison zeigt, dass auch in den vermeintlich schwächeren Teams unglaublich gut gearbeitet wird und dass die Spiele, wo man sich ordentliche Packungen geholt hat, vorbei sind. Auch gegen Teams der unteren Tabellenhälfte müssen die FAvoriten kämpfen und sich den Sieg redlich verdienen. Die Teams sind zusammengerückt und das ist auch richtig schön.

    @Jennifer: Im Zusammenhang dazu muss ich leider sagen, dass Lok Leipzig das einzige Team ist, dass in meinen Augen wirklich stark abgefallen ist. Das letzte Spiel ist vielleicht nicht der Maßstab, weil da natürlich die Motivation spätestens zur Halbzeitpause nicht mehr so hoch war. Aber auch in anderen Spielen liefen sie einfach nur hinterher.

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    Man sollte Kahlert zumindest eins zugute halten: Im Tor stand zum ersten Mal Kremer, obwohl Schumann, soweit ich weiß, nicht verletzt war. Das zeugt wenigstens von ein wenig Mut.
    Zu allem anderen gebe ich euch Recht, dass eine Landström in ihrem letzten Spiel nicht gespielt hat, ist an Peinlichkeit gar nicht mehr zu übertreffen.
    Wenn man sich da ausdenkt, was Essen und Potsdam ihren Mädels für Abgänge beschert haben, und dass selbst bei Wolfsburg noch einmal Moser und Larsen Kaurin auflaufen durften, dann ist das schon unterste Schublade.

    @waiiy: Die Abgänge von Duisburg wurden schon beim letzten Heimspiel vor dem Spiel verabschiedet und durften gestern fast allesamt nochmal spielen (Preuß, Laudehr, Popp, Wensing, Hogewoning).
    Hogewoning und Laudehr bekamen sogar ihre eigene Bühne, indem sie während des Spiels ausgewechselt wurden.
    Schade, dass Bellinghoven dagegen nicht eingesetzt wurde, sie hätte es wirklich nochmal verdient gehabt zum Abschluss ihrer Karriere. Da hat sich auch Ketelaer nicht mit Ruhm bekleckert…

    @FFFan: Wenn du dir anschaust, welche Torhüterinnen und Abwehrreihen dort aktiv waren, dann ist es klar, dass es so wenige Tore gab. Allein Potsdam hat mit Naeher und Berger 15mal zu Null gespielt, in Frankfurt und Wolfsburg wurde dank solidester Abwehrleistungen 10 bzw. 9mal zu Null gespielt, Almuth Schult hat insgesamt ebenfalls 10mal zu Null gespielt und blieb dabei über 600 Minuten ohne Gegentor.
    Dazu noch Uschi Holl als ehemalige Nationalkeeperin in Essen und Längert als aktuelle Nationalkeeperin in München.
    Hätte man Leipzig nicht in der Liga gehabt, es wäre eine noch viel torärmere Saison gewesen!

    @Katerli: Ich wünsche mir Bajramaj zurück, weil Schröder weiß, wie er mit ihr umzugehen hat und wie er sie einsetzen muss, damit sie gute Leistungen bringt. Das kann kein anderer Trainer, nicht mal Ketelaer, Lair oder Kellermann.
    Bajramaj wird nicht noch einmal die Zügel so schleifen lassen wie in ihrer letzten Saison bei Turbine, denn sie weiß, dass sie sich jetzt nicht mehr so einfach alles erlauben kann.

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  • ballander sagt:

    vidarsdottir verlässt turbine potsdam, vermeldet die pnn. alles gute maggy!

    ich würde mich über jessica landström und/oder lira in potsdam sehr freuen! ich habe ja kein mitleid mit dem ffc, aber mit den spielerinnen schon, wenn ich sehe, dass kahlert nicht in der lage oder nicht willens ist, deren potential abzurufen…

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  • Jennifer sagt:

    @waiiy: aber glaubst du nicht, dass auch Lok Leipzig mit einem professionellerem Umfeld bessere Auftritte in der 1. Bundesliga gehabt hätte, stabile Trainer/in, Leiterschaft, Management usw. Vielleicht auch mit den Spielerinnen, die in die zweite Mannschaft verbannt wurden bessere Spiele gezeigt hätte? Aber so muss ich dir Recht geben, so sind sie leistungsmäßig schon stark abgefallen.

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  • Ina sagt:

    Ich bin immernoch total im Freudentaumel. Es ist einfach unglaublich wie Turbine es geschafft hat diesen Titel einzufahren entgegen aller Schwächungen, Turbulenzen, Zweifler und hhen Druck (immerhin waren die anderen ihnen zumindest zur 2. Saisonhälfte dicht an den Fersen). Respekt, Glückwunsch und jetzt die verdiente Erholung für alle im Verein! Ich kann die nächste Saison trotzdem kaum abwarten.

    Was hier (soweit ich gelesen habe) noch keiner angesprochen hat – weil es für manche vielleicht schon bekannt war? – und mich doch ein bisschen geschockt hat ist, dass Monique ihre Karriere beendet hat und Dani Löwenbergs sportliche Zukunft auch noch offen ist. Einem MAZ Artikel von heute habe ich des Weiteren entnommen, dass Isy wohl vor einem Wechsel nach Bayer L. steht 🙁 Ich wünsche allen auf jeden Fall alles Gute und sage mal ein herzliches Dankeschön!

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  • Sokrates sagt:

    Glückwunsch an die Turbinen für die vierte Meisterschaft in Folge. Das ist Rekord in der Geschichte der eingleisigen Buli, oder? Sogar Frankfurt in seiner goldenen Vergangenheit hat nur einmal drei Meistertitel hintereinander gewonnen. Und heutzutage ist die Konkurrenz und körperliche und mentale Belastung viel größer als vor fünf oder zehn Jahren, was die Leistung der Turbinen noch mehr aufwertet. Es ist unglaublich, wie Bernd Schröder sich immer wieder motivieren kann, auch wenn seine Trainingsmethoden und Umgangsformen gegenüber den Spierinnen öfter fragwürdig oder sogar unmenschlich sind.

    Ich finde es eine Schande, dass Landis in ihrem Abschiedsspiel für den FFC nicht spielen durfte. Vermutlich sollte stattdessen Lira trotz ihres Eklats im DFB-Pokalfinale noch etwas Spielpraxis vor dem nächsten Länderspiel sammeln. Dabei hat sie sich jetzt die nächste Verletzung zugezogen. Mindestens genauso verwerflich wie die Nichtberücksichtigung von Landis finde ich die Auswechselung von Gina in der Halbzeitpause, so dass sie nicht mit einem letzten Sonderapplaus der Fans und Zuschauer vom Platz gehen und verabschiedet werden konnte. Man hätte gerade sie nach fünf (!) Spielzeiten in Frankfurt während des laufenden Spiels auswechseln sollen. Diese Ehre wurde dann Ria zuteil, die nur ein Jahr für den FFC spielte. Der Trainer hat hier kein Fingerspitzengefühl gezeigt.

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  • Zonk sagt:

    Wo steht denn genau,dass Vidarsdottir den Verein schon wieder verlassen wird? In der Internetausgabe der PNN hab ich nichts gefunden 🙁

    Schröder hat wiederholt ausgesagt,dass man noch an einer Weltklassestürmerin interessiert ist,es aber immer noch nicht klar ist,ob sie sie auch bekommen werden. Meiner Meinung nach wäre ein Wechsel von Lira zu einem anderen Verein (vorzugsweise Potsdam) sicherlich kein schlechter Schritt für ihre Karriere. Ob man sie ziehen lässt ist eine andere Frage.

    Schade,dass Leni Wolfsburg verlässt,ich hoffe sie bleibt uns in Deutschland noch etwas erhalten (Vielleicht in Duisburg?), ansonsten hat sie ja schon für alle „großen“ Vereine gespielt, aber vielleicht würde sie Potsdam noch einmal aufnehmen? Sie hat dort ja viele Freunde und liebt die Stadt – und, anders als bei vielen anderen Spielerinnen, es sah so aus als ob ihr Wechsel damals wirklich ohne schlechte Worte von Schröder vollzogen wurde.

    Ist es jetzt eigentlich klar,dass Isy doch bei Turbine bleibt? Im letzten Spiel, das auf DFB.tv übertragen wurde war ja die Rede von einem möglichen Wechsel nach Leverkusen, aber eben nur wenn sie den Klassenerhalt schaffen. Wo geht Nicky eigentlich hin? Kann doch seinn,dass die Twins gemeinsam wechseln,oder?

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  • waiiy sagt:

    @Jennifer: Leider gehört halt alles das, Spielerinnen und Umfeld. Ich denke, dass es für Leipzig ganz gut sein kann, wenn sie in der 2. Liga etwas Ruhe in den Club kriegen. Dort haben sie dann hoffentlich sportlich auch wieder Erfolgserlebnisse. Da kann sich dann wieder eine Struktur im Verein bilden und die Leistungen des Teams steigern sich vielleicht wieder. Und vielleicht werden dann auch wieder mehr Zuschauer zu den Spielen kommen. Ich würde es mir wünschen.

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    @ballander: Das war nach den letzten Wochen erwartet worden. Schön, dass sie nun gestern getroffen hat. Ich denke, es ist das Richtige für Sie und den Verein und wünsche ihr alles Gute.

    @Ina: Ja, das mit Monique hat mich gestern auch geschockt. Es ist aber wohl so, dass sie schon gesund ist, aber eben nie wieder das Niveau erreichen wird wie vor der Verletzung und dass sie deshalb ihr Leben umgeplant hat. Frauen können halt nichts zurücklegen in der Karriere. Da muss man sehr aufpassen, dass man im richtigen Augenblick den Absprung macht.

    Bei Löwenberg war es abzusehen. Sie hat es in Potsdam nicht gepackt. Das wird Schröder im Nachhinein sicher auch als Fehler sehen.

    Wenn Isy wechseln würde, wäre es bitter. Ich denke, dass alle Fans erst daran glauben, wenn sie nicht mehr im Kader steht. Das ist wieder ein Stück Turbine, was ginge… 🙁 Aber sie muss halt abwägen, ob sie auf der einen Seite die Gewissheit hat, immer zu spielen oder auf der anderen Seite jede Woche in einer höherwertigeren Mannschaft darum kämpfen müsste und doch nicht sicher sein kann. Ich persönlich würde alles tun, um sie zu halten, da ja auch ihre ureigene Position recht durch den Weggang von Schmidti frei wird…

    waiiy

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  • laasee sagt:

    So it is now clear that the sacking of MVT has proved to be a disaster for Duisburg.
    I and a few others were emphatic in predicting this.
    Sadly, we all had to endure the pain in order to be proved correct!

    Football is a results driven sport and this season FCR have failed in a big way.

    FCR finish in 4th place – the lowest placing since 2003/04 season!
    FCR finish with 45 points – the lowest since 2003/04 season!
    FCR score only 53 goals – the lowest since 2000/01 season!
    FCR concede 24 goals – the most since 2006/07 season!

    Also, FCRII had a season to forget.

    In addition, the exodus of top talent continues!

    This weekend had two games where the score ended 3-5.
    One game was in Frankfurt and the other in Switzerland – there is a certain irony with those scores.

    And in Zurich the girl who has scored more Buli goals than any other player ends the season with Double winner medals – while in Duisburg the glory days of being the best team in Europe now seems a very distant memory.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee:

    Man kann das Ganze auch andersherum sehen. Der FCR ist jetzt eine Mannschaft. Islacker ist in der Topscorerliste auf Platz 2 oder 3 und steht mit über 10 Vorlagen zusammen mit Bajramaj, Nagasato oder Hanebeck an der Spitze der Liga.
    Man hat gegen Potsdam gewinnen können, auch gegen Wolfsburg. Man hat es bis ins DFB-Pokal-Halbfinale geschafft und ist dort erst im Elfmeterschießen ausgeschieden.

    Und das Allerwichtigste: Man konnte auch ohne sich verschulden zu müssen, oben mithalten. Das war unter MVT keineswegs der Fall, da wurde für Spielerinnen wie Grings, Fuss etc. ein Vermögen zum Fenster rausgeworfen.

    Man hat das Ziel doch erreicht in Duisburg und nächstes Jahr vielleicht die jüngste Mannschaft.
    Neboli, Cengiz, Oster, Islacker, Weichelt, Ando Spielerinnen, die unter MVT noch mehr oder minder verschmäht worden, sie sind alle eingeschlagen und konnten die Lücken füllen.
    Spielerinnen wie Martens, da Silva, Kämper, Groenen, sie werden alle in der nächsten Saison die Chancen bekommen, sich in Duisburg zu entfalten. Mit Wahlen und Kalkan kommen noch zwei Spielerinnen, die erstklassige Talente sind.

    Das Einzige, was man dieses Jahr Duisburg vorwerfen kann, ist, dass ihnen in der zweiten Saisonhälfte der Sprit ein bisschen ausgegangen ist, was bei einer solch jungen Mannschaft aber auch ganz normal ist.

    Ketelaer hat wirklich zusammen mit Marcone bewiesen, dass er in der Lage ist, das Team wieder zu Erfolgen zu führen.
    Wenn man die Leistung, die man diese Saison über 19 Spieltage gebracht hat, in der nächsten Saison über 22 Spieltage bringen kann, dann wird man in der Saison 2013/2014 in der CL spielen!

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  • Kanngarnix sagt:

    @Sheldon

    und doch hat man sein Zugpferd für die Jugend verloren.
    Die 2. Mannschaft ist abgestiegen.

    Aber wenn man jetzt nur wieder die erste Mannschaft betrachtet war es natürlich eine super erfolgreiche Saison.

    Ich jedoch betrachte das Ganze und durch den Abstieg hat man aus meinen Augen mehr verloren als gewonnen.

    Mit der 2. Mannschaft bietet man jungen Perspektivspielerinnen eine Möglichkeit sich auf „bundesliga“ ebene zu präsentieren und Erfahrungen zu sammeln.

    Man hätte bestimmt die ein oder andere junge Spielerin damit zum FCR (zurück) holen können.

    Gruss

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  • frosti sagt:

    Nach den beiden Unentschieden gegen Hamburg und Leverkusen nebst der Bekanntgabe der Abgänge von den 3-en habe ich nicht mehr damit gerechnet, dass sich die Mannschaft nochmals fängt.

    Hut ab vor Schröder!

    Wenn Isy wirklich zu Leverkusen gehen würde, kann man dies eigentlich nur mit einer beruflichen Chance erklären.
    Sie dürfte sich mit ihren überragenden Leistungen in den letzten Spielen einen Stammplatz erobert haben. Auch menschlich schien gestern eine große Harmonie in der Sturmformation zu herrschen, die sich nach jedem Tor begeistert umarmten – also ist Isy auch da emanzipiert.

    Normalerweise würde ich sagen: 4 Meisterschaften in Folge reichen.
    Abwechlsung tut not.

    Aber da bei Turbine durch Abwerbung mal wieder einmal alles durcheinander gewürfelt wird, kann man mit gutem Grund ihr auch für die nächsten Saison die Daumen drücken.

    Ich bin einmal mehr sehr gespannt, was Schröder jetzt aus der vermeintlich geschwächten Truppe macht, aber auch was aus den Abgängerinnen bei den neuen Vereinen wird.

    Mit Lira und einigen anderen Neuzugängen hat Kahlert nicht bewiesen, dass er eine Spielerin voran bringt. Allerdings spielt Frankfurt auch einen Stil, der Lira weniger gelegen ist, als der in Potsdam, wo schnelles und steiles Spiel „Religion“ ist.
    Ohne Trainerwechsel in Frankfurt sehe ich Wolfsburg vor ihnen und vielleicht ganz vorne. Dort haben Keßler und Henning eine ähnliche gute Leistung wie zuvor bei Turbine gebracht und mit Wensing und Popp haben sie sich die mutmaßlich zukunfsträchtigsten Spielerinnen geangelt.

    Es wäre bitter, wenn ausgerechnet Johanna Elsig als Babett-Ersatz ausfallen würde. Aber es würde mich auch nicht wundern, wenn Schröder aus der vorhandenen Truppe eine Abwehr zaubern würde, die nicht wesentlich schlechter als die letzte wäre.

    Es dürfte auch im nächsten Jahr wieder ähnlich spannend werden, auch wenn ich Duisburg nicht mehr so nah an der Spitze sehe.

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  • waiiy sagt:

    @laasee: Ich schließe mich (was nicht immer der Fall ist) Sheldons Argumentation an. Hinzu kommt meiner Meinung nach, dass Du in Deiner Argumentation den enormen Leistunganstieg von Wolfsburg total vernachlässigst. Ich bin der Meinung, dass Wolfsburg mit dieser Leistung auch in den letzten beiden Jahren vor Duisburg gewesen wäre.

    Außerdem wurde weiter oben festgestellt, dass insgesamt viel weniger Tore gefallen sind und dass man daran sieht, dass die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte aufgeholt haben. Dies ist zum Beispiel in der Schweiz überhaupt nicht der Fall. Da fahren die meisten Mannschaften nur nach Zürich, um sich dort eine Klatsche abzuholen. Das ist nicht erstrebenswert und wird Sportler, die hohe Ansprüche an sich stellen, auf die Dauer auch nicht glücklich machen.

    waiiy

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  • SGS sagt:

    @Sheldon: Wie die 2011 nach Duisburg gekommene Neboli, von der relativ früh in demselben Jahres entlassenen MVT verschmäht worden sein soll, erschließt sich mir nicht. Cengiz ist ebenfalls erst nach MVT in die Erste Mannschaft aufgerückt. Oster war vorher genauso Stammspielerin und Weichelt genauso Ergänzungsspielerin wie heute. Ando erhält etwas mehr Einsatzzeit, ist mit fast 30 aber kaum eine gute Argumentationshilfe in Richtung “jüngste Mannschaft“ oder allgemein Zukunftsfähigkeit. Gleiches gilt für die nur 1 Jahr jüngere Weichelt. Islacker hat in der abgelaufenen Saison tatsächlich eine beachtliche Entwicklung genommen. Grundsätzlich hat der FCR in Anbetracht der Umstände und Möglichkeiten schon eine ordentliche Saison gespielt. Allerdings sehe ich den Umbruchsprozess in Duisburg eher am Anfang, denn am Ende. Daher halte ich es eher für wenig wahrscheinlich, dass sie bereits in der kommenden Saison wieder mit Wolfsburg oder Potsdam um die Champions-Legaue-Plätze konkurrieren können. Ebensowenig mit Frankfurt, sollte dort die Integration der neuen Spielerinnen reibungslos gelingen.

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  • Zonk sagt:

    http://www.pnn.de/regionalsport/651353/
    Habs gefunden. „Vidarsdottir verlässt Turbine Potsdam“

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    […]

    Look at the actual facts!!

    Turbine won the Buli because they got the most points.
    FCR finished in place 4 because they only got 45 points.
    Football really is simple to understand.

    Turbine conceded the least number of goals (10).
    FCR conceded 24 goals (even Bad Neuanahr conceded less).
    Tubine scored the most goals (63).
    FCR only scored 53 goals – the lowest since 2000/01 season.
    Turbine were successful and FCR were not.
    Football really is simple to understand.

    Turbine have Bernd Schroder and the club is run with integrity.
    FCR decided to force out the greatest player in the clubs history.
    Turbine with Schroder are the Buli Champions yet again.
    FCR without Inka have had the worst season since 2003/04.
    Football really is simple to understand.

    verstehen?

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Sheldon sagt:

    @SGS:

    Neboli wäre nie zum FCR gekommen, wenn MVT nicht gegangen wäre. Sie war maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich die Abwehr stabilisierte, gerade in der ersten Saisonhälfte.

    Cengiz war schon vorher beim FCR und ihr Talent war auch schon unter MVT bekannt, es war eine von Ketelaers ersten Aktionen, sie in den A-Kader zu beordern.

    Oster war unter Ketelaer DAS absolute Rückgrat der Mannschaft, wichtiger als Popp, Laudehr oder irgendeine andere Spielerin. Hätte sie sich beim Spiel gegen Bad Neuenahr nicht so unglücklich verletzt und in den letzten Spielen gegen Bayern, Potsdam und Frankfurt mitspielen können, hätte Duisburg große Chancen gehabt, sich den CL-Platz zu sichern.

    Weichelt war zwar auch schon unter MVT Ergänzungsspielerin, allerdings allzu häufig nur als linke Verteidigerin statt als Stürmerin. Unter Ketelaer bekam sie wesentlich mehr Einsatzzeit und zwar immer vorne im Sturm. Dementsprechend dankte sie es ihm auch mit immerhin 3 Toren!

    Ando lieferte unter Ketelaer sehr viel mehr Qualität als noch unter MVT ab. Gerade in wichtigen Spielen konnte man auf sie zählen. Sie bekam zwar in etwa dieselbe Einsatzzeit, doch zeigte sehr viel mehr Präsenz auf dem Platz!

    Und Islacker kann sich endlich vernünftig ausleben.

    Natürlich sprechen Islacker, Weichelt und Ando nicht für eine junge Mannschaft. Aber sie sind für den FCR ebenso wichtig wie Jenny Zietz für Turbine Potsdam, nämlich im menschlichen Bereich.

    Der FCR hat nicht mehr nur einzelne Diven wie noch unter MVT, sondern echte Persönlichkeiten und Mannschaftsspielerinnen. Sie stellen mit Oster oder Bresonik das Gerüst für die Spielerinnen, die aus der Jugend in die Mannschaft kommen.

    Ich sehe den FCR auch noch auf dem Weg, natürlich. Aber ich denke nicht, dass der Weg sehr lange und mit großem Substanzverlust erfolgt. Es wurde eine Richtungskorrektur im letzten Jahr vollzogen, die noch zu einem richtigen Zeitpunkt kam.
    Die Weichen sind jetzt schon auf eine positive Zukunft ausgerichtet, was das Allerwichtigste ist. Es wird natürlich noch ein langer Weg werden bis zur Vollendung, doch gerade Ketelaer und Marcone sind zwei Menschen, die dazu in der Lage sind, permanent an diesem Weg zu arbeiten! So muss das sein!

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  • speedy75 sagt:

    Der Verdacht bei Elsig hat sich nun bestätigt.
    Auch Jenny Zietz muss sich wohl einer Knie-OP unterziehen.
    Bei Monique Kerschowksi stand doch immer Sportinvalidität im Raum. Sie hat sich nun also wohl gegen den Fußball und für ihre Ausbildung entschieden.
    Wäre übrigens wirklich schade wenn Isabel Kerschowski Turbine auch verlassen würde, aber die Gerüchte mit Bayer Leverkusen halten sich wohl hartnäckig.

    Wie Zonk angemerkt hat verlässt auch Vidarsdottir Turbine.

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  • laasee sagt:

    @waiiy

    I am happy that Turbine won the Buli because it is vital for FF that independent clubs are successful.
    I have always had the utmost respect for Schroder and the Potsdam method.
    In 2009 Duisburg were the top team in Europe and on merit.
    The demise of the Duisburg club since then has been the fault of the „gentlemen“ and not MVT or Inka or any other player.

    Duisburg decided to sack MVT and replace her with an inferior coach and the Buli standings for this season prove that to be a fact.
    Anybody who argues otherwise is not being honest.

    With regard to your comment about the number of goals scored. I think it is because FCR do not have Inka and not because the other teams have suddenly improved.

    Turbine are Deutsche Meister for a reason and FCR are only in place 4 for a reason. It is simple to understand.

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  • Ulf sagt:

    Wenn schon der Inka-Imam weiterhin als die Personifizierung des running gags verstanden werden will, nun gut, soll er/sie/es erkennen, daß sich Gentlemen eher in Hamburg aufhalten.
    Mandy Islacker ist mit 23 Jahren augenscheinlich schon kurz vor der Rente. Verständlich, wenn man bedenkt, daß man in Afrika in dem Alter schon oft Großmutter ist.
    Cengiz ist erst in der jetzt abgelaufenenen Saison mit 20 Einsätzen zum Zug (?) gekommen.
    Ach ja, da Grings im Aufgebot gegen Rumänien fehlt, ist sie eigentlich zurückgetreten oder worden von Gentlewoman Neid ?
    Man kann natürlich auch verbal zurücktreten.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Alle Erfolge von MVT waren auf Pump! Der FCR war derartig verschuldet, als MVT gehen musste, dass er beinahe insolvent gegangen wäre. Und das lag an den viel zu hohen Spielergehältern.

    Fakt ist auch, dass es MVT in den letzten Jahre NIE verstand, gegen Potsdam zu gewinnen. In der Liga ist ihr das überhaupt nur einmal gelungen, in den folgenden 6 Spielen gab es nur 3 Punkte.
    In der CL ist man zweimal an Potsdam gescheitert, 2009 konnte man den Pokal nur gewinnen, weil Potsdam nicht dabei war.
    In der Liga führte MVT den FCR zweimal auf Platz zwei und zweimal auf Platz 3. Da kann man noch nicht mal von der besten Mannschaft Deutschlands sprechen.

    Alles andere – auch Platz 4 in dieser Saison gehörten zum Plan! Im Gegensatz zu MVT hat Ketelaer das Saisonziel diese Saison erfüllt!

    Inka Grings hätte Duisburg nix mehr gebracht… Sie hat es in einer derart schwachen Liga wie der Schweiz lediglich in 6 von 18 Spielen auf 10 Treffer zu kommen. Da ist sie im Vergleich zu ihren Duisburger Kolleginnen auch nicht sonderlich viel erfolgreicher. Im Gegenteil, durch ihre vielen Verletzungen wäre sie höchstwahrscheinlich ein Totalausfall gewesen diese Saison!

    Was MVT zu leisten imstande ist, sieht man ja: Nur Platz 3 in der EM-Quali ohne Aussicht mehr auf den Relegationsplatz, 0:6 von den Deutschen abgefertigt worden, in einem Team mit Spielerinnen wie Bachmann, Crno, Dickenmann, Moser, Bürki, Meyer, Abbe oder Brunner.

    Jena hat sie bis zur Winterpause beinahe auf einem Abstiegsplatz postiert. Nur 5 Tore im Sturm und 23 Gegentore, mit eindrucksvollen Niederlagen gegen Potsdam oder Wolfsburg (je 7:0).

    Und da willst du mir allen Ernstes verklickern, dass es mit den beiden besser gelaufen wäre? Mit den beiden wäre Duisburg wahrscheinlich irgendwo im Mittelfeld gelandet und wäre am Ende der Saison insolvent abgestiegen.

    Kein Wunder, dass Neid Grings nicht mal mehr mit dem Hintern anschaut, sondern stattdessen Celia und Popp, ja selbst Müller vertraut. Immerhin hat Müller einen Vorteil gegenüber Grings: Sie weiß, wie man eine WM gewinnt!

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  • laasee sagt:

    @Ulf

    The „gentlemen“ at FCR are the joke. A bad joke.

    Place 4 in the Buli and Place 11 in Buli2 is the reality of the „gentlemens“ achievement.

    Nicht ‚vorsprung durch technik‘!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Elsigs verletzungsbedingter langfristiger Ausfall wird u.G. dazu führen, dass Schröder, analog wie bei Saras Verletzung, nochmals eine Verpflichtung einer Innenverteidigerin von Format vornehmen muss. Eine Hinserie ohne annähernden adäquaten Ersatz für Babs kann unmöglich akzeptiert werden. Wirft natürlich das Konzept inkl. finanziellem Budget vollkommen über den Haufen.
    Warten wir mal gespannt, welche Entwicklung es dabei und auf der Position der ausländischen Spitzenstürmerin geben wird.

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    Is MVT now responsible for the global banking crisis?
    You accuse MVT of financial mismanagement at FCR – how absurd!
    If MVT was so all powerful at FCR, then the „gentlemen“ would not have been able to sack her.
    Please apply logic and a rational approach.
    MVT was head coach and the „gentlemen“ were responsible for the financial mess at the club.

    As for Inka?….you hate her……I adore her.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Here are many things absurd… 🙁
    Read title above!

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  • Ulf sagt:

    Es scheint zur Gewohnheit geworden zu sein, daß sich selbst überschätzende Personen wie gerade in der angloamerikanischen Finanzmafia sich berufen fühlen die Strukturreformen im Euroraum zu ignorieren und nicht hören,sehen,fühlen wollen, daß gerade das höher als die meisten Euroländer verschuldete Großbritannien ebensolcher Reformen bedarf und sich nebenbei in der Rezession befindet. Als Ratingagentur würde ich hier zumindest einen Rückkehrer auf default herabstufen mit der Tendenz „offensichtlich hoffnungsloser Fall“.
    Ohne ehrenamtliche Tätigkeit der zumeist männlichen Vorstände und Aufsichtsräte würde es viele Mannschaften überhaupt nicht geben.Man sollte mal darüber nachdenken, was ein Verein eigentlich ist und ausmacht.Man sollte sich im deutschen Vereinsrecht und finanzieller Haftung auskennen, bevor man Schuld und Sühne repitiert. Ein Club hingegen kann auch einer sein, wo Gentlemen aus dem königlichen Oberhaus bei ihrem Earl Grey auf Godot warten anstatt besser vor der eigenen Haustür den Müll zu kehren.
    Musikalisch empfehle ich von den Kinks „Death Of A Clown“, schade, daß es keine Sick Of It All-Version gibt.

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  • uwe sagt:

    @ Sheldon

    Zitat:Fakt ist auch, dass es MVT in den letzten Jahre NIE verstand, gegen Potsdam zu gewinnen. In der Liga ist ihr das überhaupt nur einmal gelungen, in den folgenden 6 Spielen gab es nur 3 Punkte.
    In der CL ist man zweimal an Potsdam gescheitert, 2009 konnte man den Pokal nur gewinnen, weil Potsdam nicht dabei war.

    Sehr gewagte These das wir nur den UEFA Cup gewannen weil Potsdam nicht dabei war 🙂
    Ich kann mich erinnern das wir eine Woche nach dem UEFA Cup Sieg den DFB Pokal gewannen und zwar mit 7:0 !!! wer war noch mal gleich der Gegner? 🙂
    2010 stand der FCR auch im DFB Pokal Finale. Wen hatten wir da im HF gleich noch mal ausgeschaltet?
    Ich trauere MVT auch nicht hinterher, aber sie hat in zweieinhalb Jahren beim FCR, den UEFA Cup und zweimal den DFB Pokal gewonnen. Und in diesem Wettbewerb hat sie es sogar geschafft Potsdam 2X zu schlagen. 🙂

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  • Sheldon sagt:

    @uwe: Wenn man sich solche Ergebnisse von Turbine anschaut, wie das 7:0 gegen Duisburg 2008/2009, das 5:1 gegen Frankfurt dieses Saison und auch sieht, dass Turbine den DFB-Pokal erst einmal gewonnen hat, dann weiß ich nicht, ob man sagen kann, dass der DFB-Pokal bei Turbine wirklich allerhöchste Priorität besitzt, oder nicht doch nur dann mitgenommen wird, wenn es nicht allzu großen Aufwand macht!
    Dass es gerade eine Mannschaft wie Turbine nicht schaffen soll, die in den letzten vier Jahren jede Mannschaft besiegen konnte und in der CL nur gegen Olympique Lyon verloren hat, in maximal 2 Spielen pro Saison, in denen sie im Pokal wirklich gefordert werden, dann die nötige Leistung abzuliefern, erschließt sich mir nicht!

    @laasee: Übrigens:

    Die 63 Tore waren die schlechteste Torausbeute, die je ein Meister hatte und damit seit 2007/08 die schlechteste Ausbeute, die Turbine hatte.

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  • Frank W. sagt:

    @Sheldon: Übrigens hat Potsdam den DFB-Pokal dreimal gewonnen.

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  • Sheldon sagt:

    Okay, aber wenn du dir jetzt einfach mal nur die Saisonverläufe anschaust, da hatte man in diesen Spielzeiten den Kader dazu, um den Pokal einfach nochmal eben so mitzunehmen.

    Es ist einfach so, dass man sich in den letzten Jahren, nach den zwei Seuchenjahren 2007 und 2008 ohne jeden Titel und ohne die CL nunmal auf Meisterschaft und CL spezialisiert hat.
    So, wie es auch die Männer machen. Es ist schließlich auch kein Wunder, dass Schalke nie die Meisterschaft holt, wenn sie die entscheidenden Körner im Pokal verballern.

    Insofern mag der Pokal einen schöne Spielerei mit einem kleinen wirtschaftlichen Ertrag sein, Fakt ist aber, dass Turbine mit den Pokalspielen im Rücken gegen Duisburg und Bayern sich um wichtige Reserven im Meisterschaftskampf gebracht hätte, so wie es Frankfurt getan hat.
    Die Rechnung ging schon im letzten Jahr bei Turbine nicht auf, das Triple zu gewinnen, damals konnte man gerade so die Meisterschaft ins Ziel retten, verpasste aber die Titelverteidigung in der CL.
    Und diese Rechnung ging auch in diesem Jahr bei Frankfurt nicht auf. Aus drei möglichen Titeln wurde am Ende gar keiner und man verspielte noch die Möglichkeit, international zu spielen. Hätte man sich auf eines konzentriert, dann wäre ein Titel auch drin gewesen, so aber hat man in einem Monat alles verspielt, weil einem einfach die mentalen und physischen Kräfte ausgingen.

    Wisst ihr noch, nach der Klatsche im Dezember für Turbine, als hier alle Turbine die fundamentale Krise angehangen haben, da habe ich gesagt: Passt auf, diese Niederlage war nicht ganz ungewollt! Schröder wird da seine Finger im Spiel gehabt haben.

    Und am Ende ging dieser Plan jetzt auf: Turbine hat zwar einmal in Frankfurt verloren, doch hat am Ende sehr viel mehr gewonnen als Frankfurt. Turbine hat die Meisterschale geholt und spielt nächste Saison in der CL, Frankfurt hat absolut gar nix.

    Und am Ende sollte man diese Niederlagen auch vor ihrem jeweiligen Hintergrund betrachten: Bei dem 5:1 spielte sicher auch eine Rolle in den Plänen Schröders, dass der Wechsel von Mittag höchstwahrscheinlich schon feststand, sodass Schröder für eine zweite Saisonhälfte ohne eine Stammspielerin planen musste. Und dann muss man sich eben auf das Wesentliche konzentrieren und bei einem solchen Spiel auch nicht unnötig Kräfte verschleudern!

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    „Die 63 Tore waren die schlechteste Torausbeute, die je ein Meister hatte und damit seit 2007/08 die schlechteste Ausbeute, die Turbine hatte.“

    I think that the quality of the Buli has this year been of a lower standard.
    The exit of Inka, Birgit Prinz and some other notable names has been negative for the Buli.
    Inka and Birgit both had peculiar exits – that was a double eigentor for the Buli.
    The debacle of the WM campaign was another negative for the Buli.
    Also, the shortened season of 2010/11 was a big negative for season 2011/12.
    A proper season structure with integrity is vital for setting the scene for the season that follows.

    The only two positives for this season were :
    1. The increase in zuschauer numbers.
    2. Potsdam being Buli Champions – they are a proper football club with the only coach working in Germany that is of top quality.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Weniger Tore bedeuten nicht etwa einen Qualitätsverlust, sondern einen Qualitätsanstieg. Spiele, die 1:0, 2:0 oder 2:1 ausgehen, zeigen, dass mittlerweile alle Mannschaften auf einem etwa einheitlichen Stand sind. Ergebnisse, bei denen eine Mannschaft die andere 9:0-13:0 aus dem Stadion fegt, bringen gar nix und auch die 5 Tore von Grings bei solchen Spielen haben kaum einen Stellenwert, weil sie keine Spiele entscheiden, sondern nur die Tordifferenz gegen einen ohnehin von vornherein chancenlosen und spätestens nach dem 4:0 oder 5:0 auch mental gebrochenen Gegner nur noch zusätzlich hochschrauben.

    Knappe Ergebnisse machen nicht nur die Bundesliga spannender, sondern sind ein Ausdruck der sehr starken Defensivarbeit in der Bundesliga!

    Ich würde nicht die Abgänge von Prinz, Grings, Mittag usw. betrauern und als Ursache dafür hernehmen, sondern eher die Tatsache, dass mit Naeher, Schumann, Vetterlein, Schult, Holl, Längert, Brunner und Schmitz immerhin 8 Teams eine Torhüterin hatte, die Nationalmannschaftsniveau hat und dass mittlerweile (mit Ausnahme von Leipzig) jedes Team eine bundesligawürdige Defensive hat.

    Es ist eben nicht mehr so einfach, ein Team abzuschießen, sondern es müssen nun auch bei Turbine, Frankfurt oder Wolfsburg in der Offensive neue Wege gefunden werden, um die Offensive zu stärken und die wenigen Chancen auszunutzen.
    Denn es ist keine große Kunst, aus 30 Chancen 9 Tore zu machen, aber es ist eine Kunst, aus drei oder vier Chancen 3 oder 4 Tore zu machen!
    Brachiale Gewalt und einfach mal aufs Tor schießen wie zu Zeiten von Inka Grings geht jetzt nicht mehr, man muss nun wirklich in der Offensive arbeiten.
    Es bedarf Spielerinnen wie Anonma, die stahlharte Nerven haben, technisch versiert sind, ein gutes Spielverständnis haben, auch mal mannschaftsdienlich spielen und die Chancen eiskalt ausnutzen, die sich ihnen bieten!

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  • eisbär sagt:

    @ Sheldon:
    Auf der einen Seite sprechen weniger Tore für eine bessere Defensivarbeit, aber auf der anderen Seite, wenn man bedenkt, wie viele glasklare Torchancen von Potsdam, Frankfurt und auch Duisburg in vielen Spielen ungenutzt blieben, kann man auch die Qualität der Stürmerinnen hinterfragen. Selbst eine Anonma und Nagasato haben nicht wenige Großchancen ungenutzt gelassen.

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  • Ulf sagt:

    Wenn weniger Tore fallen, dann heißt das m.E. auch, daß die Liga ein klein wenig ausgeglichener geworden ist, was objektiv gesehen sicherlich positiv ist. Im übrigen sind bei Duisburg nun 5 Spielerinnen in den Top 20 der Torschützinnen vertreten, was früher zu Zeiten einer Grings kaum denkbar gewesen wäre.Das zeigt auch im Verein selbt eine gewisse…Ausgeglichenheit ?

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Brandaktuell ist die nächste Hiobsbotschaft über eine schwere und langwierige Verletzung bei Turbine-Kapitänin Jenny Zietz, die auch die komplette Hinrunde der kommenden Saison nicht auflaufen wird können!
    Womit hat sich das Turbine nur verdient, dass man solches Pech an den Fussballschuhe kleben hat? Die Leidensfähigkeit aller mit dem Verein Verbundenen wird so kurz nach dem Meistertitel erneut auf’s Ärgste strapaziert!

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    Quality is like cream on top of milk.
    Remove the cream and all that remains is milk.
    The Buli in season 2011/12 had lots of milk but very little cream.

    The lesser teams appear to be gaining groud on the top teams but in truth the top teams are of a lesser quality.

    Wolfsburg finish above both Frankfurt and Duisburg.
    Have Wolfsburg improved to such a level?….or have Frankfurt and Duisburg diminished.
    No Birgit in Frankfurt and no Inka in Duisburg explains the reality.

    Exit uber players and the quality suffers.
    It appears that the lesser teams have improved but that is an illusion.

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  • Sheldon sagt:

    Auch wenn ich kein Wolfsburg-Fan, aber Wolfsburg hat im letzten Jahr qualitativ einfach mal so enorm zugelegt, das muss man ihnen lassen.

    Conny Pohlers war mit Abstand schon im letzten Jahr die Topstürmerin in Deutschland.
    Bei 15 Einwechslungen in 22 Spielen 25 Tore zu erzielen, das macht ihr keine so einfach nach.
    Wo war denn Grings letztes Jahr? Nur 23 Tore? Um Pohlers Konkurrenz zu machen, hätte sie mal locker 45 Tore erzielen müssen…

    Und Keßler war in der ersten Hälfte der letzten Saison noch Miss Potsdam, hat den Part gespielt, den heute Hanebeck inne hat.
    Dazu noch Goeßling, Henning, Tetzlaff, die Wolfsburg selbst aufgebaut hat.

    Duisburg hat nicht an spielerischer Qualität verloren. Wenn du dir anschaust, was für ein grottenschlechten Fußball Duisburg zur Zeiten von Grings gespielt hat und das mal mit dem filigranen, technisch anspruchsvollen Fußball aus dieser Saison vergleichst, da ist das eher eine Aufwertung, auch wenn die Effektivität noch zu wünschen übrig lässt!

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  • Ulf sagt:

    Laktoseintoleranz durch die kalte Küche, die berühmte, die englische.
    Royal Flesh ?

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    You can type a million words but you are incapable of identifying an uber quality footballer.
    Quality is unique – you only really notice its absence when it has gone forerever.
    Better to treasure the uber quality players while they are still active.

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  • Paulchen sagt:

    Einerseits unbedingt politisch korrekt meckern über Männer wie beim HSV-Rückzug, dann aber „Deutscher Meister“ werden wollen.

    Man man man man man man …

    Turbine Potsdam ist „Deutscher Meister“ geworden ????

    Als Mannschaft ….. ?????

    Muhuhühühöhöhahaha… 🙂 Sachen gibbs.

    Turbine Potsdam ist Deutsche MeisterIN geworden. Isn’t it ???

    Es könnte so schön sein …….

    Aber gut, werde ich ehmt wieder zum Besserwisser mit den meisten Thumbs downs … ich gewöhn mich dran. Aber wohlgemerkt, der Kommentar ist nicht hämisch gemeint, sondern ausschließlich überrascht.

    Mannschaft ……… ouhouher ha….

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  • Sheldon sagt:

    @Paulchen: Bei der Bezeichnungen im Fußball gilt Unisex. Schau in den Regularien von UEFA, FIFA oder DFB nach.

    Du sagst ja auch nicht: Die Vereinin Turbine Potsdam ist Deutsche Meisterin geworden, sondern DER VEREIN (masculin).
    Auch Frau Bibiana Steinhaus gilt offiziell als Schiedsrichter, es gibt im FF auch eine Manndeckung, einen Kapitän und einen Torwart.

    Von daher, bitte informiere dich darüber. Es geht dabei auch nicht um Diskriminierung, sondern nur darum, Altbewährtes zu behalten und nicht alles zu verkomplizieren, indem man alles feminisiert!

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  • Ina sagt:

    @Paulchen:

    Ich glaube deine Tastatur hakt?!

    Nein, ist nur Spaß.

    Aber dein Kommentar hat mich tatsächlich zum Grübeln gebracht und ich denke, dass du ebenso falsch liegst mit der Bezeichnung wie deiner Meinung nach diejenigen, die du der Doppelmoral bezichtigst.

    „Turbine Potsdam ist Deutsche Meisterin geworden“ kann es nicht heißen, da Turbine Potsdam ein Verein ist und „Verein“ in der deutschen Sprache ein Substantiv in maskuliner Form ist. Isn’t it?! 😉

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  • Dirk sagt:

    Oh laasee, wird es denn niemals enden? Miss Über Inka interessiert in der Buli fast niemanden mehr. In der Natio spielt sie keine Rolle mehr und in der Schweiz geniesst sie ihren wohlverdienten Rentenvertrag. Der FCR hat auch ohne das Wunderkind eine grandiose Saison gespielt, ohne dass es jemand vorher so vermutet hätte.

    Also lass es mit Über-Inka doch mal gut sein….

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  • paulchen sagt:

    Ich bezichtige hier niemanden, ich sage nur eine Meinung … die in diesem Fall richtig ist. Es sei aber festgestellt, dass ich mich wundere, dass ich Mann mich für euch Frauen einsetze und argumentiere, wie man euch mit Respekt behandelt bzw. mich wundere, dass ihr keinen Respekt einfordert und auch euch selbst keinen erweist ….. und kriege dafür eins auf die Gurke …. von euch auch noch.

    „In die Regularien von DFB und so weiter schauen“ ist dasselbe wie „guck nach, was die Männer uns befehlen.“ Das finde ich eher peinlich. Zudem sind eure Argumente auch vom Sinn der Rechtschreibung her falsch.

    1. Ein Team aus Frauen kann keine Mannschaft sein … von Natur aus unmöglich, absolut falsch … darüber kann es keine Diskussion geben. MANNschaft heißt …. na…. na, Sheldon, …. ? …eine Gruppe aus Männern. Mir ist das egal, auf mich trifft das ja zu, wenn ich mitspiele …

    Fakt ist: es ist und bleibt eine FRAUschaft.

    2. Auch einen „Manndecker“ gibt es nicht …. völliger Schwachsinn und sowohl sportlich als auch vom Sinn der Rechtschreibung her völliger Hirnriß.

    Du kannst im Fußball keinen Mann decken ….. das geht nur im Tierreich, und die Bedeutung des Wortes „Decken“ ist einfach und eineutig. Im übertraenen Sinnen wäre es im Männerfußball ja Homosexualität, und auch im Frauenfußball gibt es das nicht, da es ja … na …. ? …. Frauen sind…. und wie sollen die dann einen Mann decken, wenn nur Frauen auf dem Platz sind ???

    Und WEIL es Frauen sind, KANN ES KEINEN KAPITÄN und KEINEN TORWART geben … das ist völlig unmöglich, denn das sind Bezeichnungen für Männer ….

    Und diesen sachlichen Quatsch als richtig erachten, nur weil es von Männern bestimmt wurde ????? Habt ihr überhaupt eine eigene Meinung ? Wahrscheinlich kommt gleich das Argument, es sei Gewohnheitsrecht … und somit das Recht, sich Männern anzubiedern.

    2. Der Verein „Turbine Potsdam“ KANN KEIN deutscher Meister werden !! Das ist aus gegebener Situation absolut unmöglich, da er aus vielen Teams besteht … b-Jugend, A-Juniorinnen, zweite Herren, erste Damen, F-Jugend undsoweiter undsoweiter. Die einzige Chance, dass ein Verein Deutscher Meister werden könnte, wäre ein Wettbewerb, in dem die EINZELNEN Punkte ALLER Teams DES JEWEILIGEN Vereins in der Summe erfasst und in einem Ranking ALLER Vereine BUNDESWEIT eine Reihenfolge entsteht.

    Ein Titel KANN NUR von einem einzelnen Team errungen werden, NUR. Und wenn das Frauen sind, ist es eine „Deutsche Meisterin“.

    Und dass ausgerechnet der „Womensoccer“ dies so schreibt, ist deshalb äußerst komisch, da -das Fallbeispiel schlechthin- sowohl Frau Kruse als auch Herr Juchem in Bezug auf die HSV-Frauen keine Alternativen zu formulieren versuchen, sondern Jarchow Scheinheiligkeit vorwerfen.

    Aber es sei weiterhin betont, dass ich kein Haarspalter bin, kein pfrimeliger Beamter oder sonstwas … in der Sache ist mir das völlig wumpe …. ich wundere mich nur über diese konträren Haltungen, denn das sind ja Mechanismen aus dem Patriarchat … nur eben von Frauen gepflegt.

    Sei’s drum …. in das Vereinsheim darf ja auch „Jedermann“.

    Isjanichzufasseneydashabichjanochniegehörthömmaeynäää……

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  • Ina sagt:

    @Paulchen:

    Ich werde jetzt nicht mit tausend Argumenten gegenkontern, weil das ins Endlose gehen würde.

    Nur eine Sache explizit zu meinem vorigen Argument: Turbine Potsdam besteht aus vielen Teams, das ist richtig. Bin da nicht so ins Klein Klein gegangen wie du.

    Aber gut… danke, dass dir die Sache ja scheinbar doch so wichtig ist und du versuchst dich für die Frauen einzusetzen.
    Auf deine Frage „habt ihr eine eigene Meinung?“ – Ich kann natürlich nur für mich sprechen und die Antwort lautet: Ja, habe ich. Ich stelle diese sprachlichen Dinge auf meiner Prioritätenliste eher etwas weiter runter. Aus Erfahrung weiß ich leider, was es heißt wegen der Zugehörigkit einer vermeintlichen Minderheit ab und an ungleich behandelt zu werden, sowohl vom Staat, als auch von fremden Leuten. Da das mein Leben konkret beeinträchtigt (in den jeweiligen Situationen), beschäftige ich mich eher damit, als mit ein paar Buchstaben, die fehlen, um mich als Frau auf dem Papier mit einzubeziehen.
    Sollte diese Sache mit den xxxxxer/in mal irgendwann klappen, wäre das grandios… dann müssen wir uns nur noch etwas für die Hermaphroditen einfallen lassen. 😉

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  • Sheldon sagt:

    @Paulchen: Man(n) ey…

    Da fällt mir doch nur noch der Spruch von Olaf Schubert ein:
    „(…) es ist allerdings noch nie ein Raumschiff mit ausschließlich weiblicher Besatzung in den Weltraum gestartet, was ja auch wiederum logisch ist, denn dann wäre es ja unbemannt.“

    Interessant ist übrigens, dass das nicht nur in der deutschen Sprache so ist, sondern das auch in anderen Sprachen das Wort für Mann auch das Wort für Jeder ist.

    Im Fußball hast du schon ganz genau den Punkt getroffen mit deinen Ausführungen zum „Manndecker“.
    Das hat nix mit dem geschlechtlichen Akt zu tun, sondern ist lediglich ein Fachterminus, der im Fußball eingeführt wurde.
    Der Torwart zum Beispiel wartet ja schließlich auch nicht das Tor, was einer technischen Inspektion gleichkäme, sondern er bewacht es.
    Man könnte auch noch lange so weitermachen: Zum Beispiel ist die Champions League schon lange keine „Champions League“, dann dürften nämlich ausschließlich die Meister daran teilnehmen, die „Europa League“ ist auch schon lange keine „Europa League“ mehr, denn dann dürften Mannschaften aus Kasachstan oder Israel niemals teilnehmen, eine „Schwalbe“ hat absolut nix mit dem Vogel zu tun, die „10“ bezeichnet nicht etwa den Spieler mit der Nummer „10“, sondern eine bestimmte taktische Position, genauso wie die „6“ (was ist dann bitteschön eine Doppelsechs, der Spieler mit der Nummer „66“?), „Abseits“ bedeutet auch nicht etwa, dass ein Spieler von einer Gruppe Spieler wegsteht, sondern oftmals steht der Spieler sogar in einem ganzen Pulk von Spielern, es wird auch kein echter „Beton angerührt“ bei den Fußballern…

    Klugscheißern kann ich auch, nur dass es nix bringt… Sprache ist immer eine Gebrauchsgröße, sie verändert sich stetig, es werden immer neue Worte kreiert und man sollte sich daran gewöhnen, dass Sprache sich nicht nach „political correctness“ richtet oder anderen willkürlichen Größen, sondern nach dem Gebrauch der Leute. Jeder Fußballfan versteht, was Manndeckung bedeuten soll, auch bei den Frauen. Es ist nunmal so, dass der Fußball eine von Männern geprägte Sportart ist und die zugehörige Fachterminologie damit auf die Männer ausgerichtet ist. Das sollte man einfach so hinnehmen, denn eine Feminisierung der Begriffe bringt mehr Probleme, als sie behebt.

    Zu allerletzt noch ein Kommentar zu deinem Toleranzgedanken: „ich sage nur meine Meinung … die in diesem Fall richtig ist.“

    Ich glaube, dazu muss man nix sagen. So ein Ansatz ist die erste Keimzelle der Intoleranz! Wer seine subjektive Meinung als eine objektive Wahrheit dahinstellt, der hat schon verloren!

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  • Antje sagt:

    @paulchen

    DANKE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    … und es gibt Besserung. Der Potsdamer Stadionsprecher erwähnte letzten Montag erstmals Jenny Zietz als Spielführerin und nicht wie sonst: „… mit der Nummer 14, der Kapitän Jenny Zietz.“

    Sogar der Duden ist fortschrittlicher und nimmt einst rein männliche Bezeichnung als weibliche Form auf: Kapitänin!

    Wie ich schon einmal erwähnte reicht es auch „Deckung“ zu sagen (wer all zu sehr an diesem Wort hängt und nicht loslassen kann), statt der Deckung ein Geschlecht vor zu ordnen.

    Torhüterin ist richtig, Torwart falsch. Wer es aus dem Englischen mag: Keeperin.

    Ich persönlich frage mich oft, wie kann man den Frauenfußball lieben, ihn aber gleichzeitig sprachlich falsch und als Männerabklatsch beschreiben. Mut zur Emanzipation (im Sinne von Eigenständigkeit), auch wenn es anfangs ungewohnt ist!

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  • Zvennn sagt:

    Während der normale Bürger längst dazu übergegangen ist, die ehemals ausschließlich männliche Form kontextabhängig geschlechtsneutral zu verwenden, halten sich feministische Eiferer/innen weiter mit Formalitäten auf. Irgendwann werden aber auch die hartgesottensten Feministen und Feministinnen einsehen müssen, dass wahre Emanzipation nicht zu erreichen ist, solange man auf einer Sonderstellung der Frau beharrt.

    @paulchen: Ich fand Deine Ausführungen zur Manndeckung sehr amüsant. Allerdings frage ich mich nun, was es bedeutet, „einen Tisch zu decken“, und was treiben eigentlich Dachdecker? Moment, ich will es gar nicht wissen!

    @Antje: Da Du Dich anscheinend für Fußball interessierst, wirst Du sicher noch herausfinden, warum man das Wort Manndeckung nicht einfach durch Deckung ersetzen kann.

    @Antje: Dass es deutsche Frauen im Alter von höchstens 19 Jahren waren, die mein Herz mit nie zuvor gesehener Spielfreude und positiver Ausstrahlung auf dem Platz erobert haben, ist reiner Zufall.

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  • P.H sagt:

    Hehehe, habt ihr vielleich Probleme. Ich Frage mich, wie ich überhaupt die Deutsche Sprache beherschen konnte?. In meine Muttersprache gibt es nähmlich nur 6 Wörter die eine Geschlecht zu geordnet sind.
    1. Mann
    2. Frau
    3. Junge
    4. Mädchen
    5. Männlich
    6. Weiblich

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