Spannendes Saisonfinale

Von am 28. Mai 2012 – 8.00 Uhr 59 Kommentare

Am 22. und letzten Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga kämpfen der 1. FFC Turbine Potsdam und der VfL Wolfsburg im Fernduell um die Meisterschaft, der FF USV Jena, Bayer 04 Leverkusen und der 1. FC Lok Leipzig um den Klassenerhalt.

Dabei haben die Leverkusenerinnen die besseren Chancen, denn Leipzig muss nach Potsdam reisen. Und so könnten am Montag um 15.45 Uhr Freud‘ und Leid im Karl-Liebknecht-Stadion sehr nah beieinander liegen. Denn wenn die „Turbinen“ ihrer Favoritenrolle gerecht werden und drei Punkte einfahren, feiern sie die vierte Meisterschaft in Folge, während Leipzig damit abgestiegen wäre.

Zum Bundesligatippspiel

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Werkself tritt in Bad Neuenahr an
Aufgrund des Rückzugs des Hamburger SV wird es nur einen Absteiger geben, im oben genannten Szenario die Leipzigerinnen. Würden sie die Überraschung im „Karli“ schaffen, müsste Bayer 04 Leverkusen beim SC 07 Bad Neuenahr gewinnen, um ihre insgesamt starke Rückrunde mit dem Klassenerhalt zu krönen. Momentan beträgt der Vorsprung der Werkself auf Leipzig einen Punkt. Bad Neuenahr hat pünktlich vor dem letzten Saisonspiel den Vertrag mit Jung-Nationalspielerin Leonie Maier verlängert. Mit einem Sieg im rheinischen Duell würden sie ihren sechsten Platz in der Tabelle verteidigen.

Der 1. FFC Turbine Potsdam

Potsdam hat beste Chancen auf den vierten Titel in Folge. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Jena hat es in der Hand
Auf dem zehnten Platz liegt mit 15 Punkten momentan der FF USV Jena, der aber auch noch von Leverkusen und Leipzig überholt werden könnte. Der USV empfängt die zuletzt schwächelnden Freiburgerinnen. Und man ist in Jena „ fest entschlossen, auch ohne die Hilfe der anderen, die Liga aus eigener Kraft zu halten“, so Trainer Daniel Kraus. Mit einem „Dreier“ gegen den SC würde dies gelingen.

„Durch den Rückzug des Hamburger SV und der Tatsache, dass es nur einen sportlichen Absteiger in dieser Saison geben wird, hat sich die Lage für Jena etwas entspannt, schließlich muss der Tabellenletzte Lokomotive Leipzig bei Turbine Potsdam antreten. Aber das spielt sicherlich nicht die zentrale Rolle für das Spiel am Montag. Es werden zwei Mannschaften auf dem Platz stehen, die das letzte Saisonspiel natürlich gewinnen wollen“, denkt SC-Trainer Milorad Pilipovic, der mit seiner Mannschaft Wiedergutmachung für das 0:3 gegen Essen in der vergangenen Woche betreiben möchte.

Zugabe für Wolfsburg?
Mit dem Erreichen der Champions League ist dem VfL Wolfsburg bereits Großes gelungen, die Meisterschaft wäre das i-Tüpfelchen, aber selbst VfL-Trainer Ralf Kellermann erklärte nach dem Sieg gegen Frankfurt, dass er nicht davon ausgehe, dass sich Potsdam den Titel noch nehmen lässt. Antreten wird seine Elf bei der SG Essen-Schönebeck. Wenn Potsdam gegen Leipzig nicht gewinnt, wäre Wolfsburg mit einem „Dreier“ bei der SGS Meister. Verzichten müssen die „Wölfinnen“ allerdings auf Maren Tetzlaff, die sich einen Kreuz- und Innenbandriss zugezogen hat.

duisburg-abschied-2011

Sie alle wurden von Duisburg bereits verabschiedet: Simone Laudehr, Anke Preuß, Luisa Wensing, Alexandra Popp, Christina Bellinghofen und Petra Hogewoning (v. l.) © FCR/Thomas Thienel

Duell um Rang drei in Frankfurt
In den Meisterschaftskampf können der 1. FFC Frankfurt und der FCR 2001 Duisburg nicht mehr eingreifen, für beide Mannschaften geht es am Montag um den undankbaren dritten Rang. Mit zwei Punkten Vorsprung auf den FFC haben die Duisburgerinnen die besseren Chancen. „Auch wenn wir, genauso wie Duisburg, in der Meisterschaft keine Chance mehr auf einen der beiden vorderen Plätze haben, wollen wir uns vor unseren vielen treuen Fans im Stadion am Brentanobad mit einer guten Leistung präsentieren und uns mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden“, sagt FFC-Trainer Sven Kahlert.

Aber auch sein Gegenüber gibt sich kämpferisch „Vom Pokalkrimi einmal abgesehen, haben wir die letzten vier Spiele in Frankfurt in Folge gewonnen. Das wollen wir wiederholen“, so FCR-Trainer Marco Ketelaer, in dessen Team letztmalig Simone Laudehr, Anke Preuß, Luisa Wensing, Alexandra Popp, Christina Bellinghoven und Petra Hogewoning im Kader stehen werden. Sie alle verlassen den FCR am Saisonende.

Hamburgs Abschiedsspiel
Verlassen wird der Hamburger SV die Liga, am Montag wird es der letzte Auftritt des HSV im Oberhaus. Der Verein zieht die Mannschaft zurück. Die Elf von Trainer Achim Feifel möchte sich beim FC Bayern München mit einem guten Spiel aus der Liga verabschieden, für die Gastgeberinnen geht es sportlich maximal um Rang sechs in der Meisterschaft.

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59 Kommentare »

  • Ralf sagt:

    AUFRUF an alle, die am Montag zu irgendein Spiel der 1.BulI gehn:

    Ich fänds toll, wenn bei jedem Spiel am Montag min. 1 Plakat zum Thema „HSV Frauen Rückzug“ zu sehn ist.
    Holt die Farbe und die Tapete ausm Keller und LOS!

    Lasst uns ein Zeichen setzen.
    Auch wenn alle ihre Rivalen haben – sollten wir hier zusammenstehn.

    Auf gehts!

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  • Winter sagt:

    @ Nora Kruse
    Warum stehen eigentlich nicht mehr die Zahl der Gesamtaufrufe neben jedem Artikel? War immer interessant!

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  • Sheldon sagt:

    @Ralf: Ganz andere Idee: Fahrt doch alle nach München, behängt mit HSV-Schals und HSV-Flaggen etc. pb.
    Wer kein HSV-Fan ist, wird sicherlich in seiner Umgebung jemand kennen, von dem er sich was ausleihen kann.

    Wenn ihr wirklich die HSV-Frauen unterstützen wollt, dann zeigt ihr Präsenz bei einem Spiel, bringt 10.000 Zuschauer zu einem solchen Spiel, in dem es um nix mehr geht, brecht damit den Zuschauerrekord, organisiert irgendwelche Kameras, die das Spiel aufzeichnen, macht aus dem Stadion nen Hexenkessel und sorgt damit für ein historisches Ereignis.

    Insolvent gegangen sind schon viele Mannschaften, aber noch keine derart mit Pauken und Trompeten.
    Und nach dem Spiel veranstaltet ihr eine Spendensammlung vor dem Stadion für das Team und könnt damit vielleicht die 100.000 Euro an Defizit, die dem HSV fehlen, aufbringen, sodass die Frauensparte erhalten bleibt!

    Zeichen setzt man nicht mit Plakaten, die gibt es immer und die sind morgen bereits wieder vergessen. Zeichen setzt man mit Aktionen! Denn die findet man auf dem Spielbericht wieder, die kommen in Zeitungen!

    Vielleicht können das ja Leute, die in einen Verein eingebunden sind oder einem Verein nahe stehen, organisieren! Wer es schafft, dem Meisterschaftskampf die Show zu stiehlen, der wird große Beachtung und Begeisterung finden!

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  • hanah sagt:

    Ich gön den Wolfsburgerin den Titel und Frankfurt platz drei:)

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Der nachhaltigste Effekt für eine Pro-HSV-Frauenteam-Aktion ist im Potsdamer Karli gegeben, wenn während der Liveübertragung im RBB reichlich Spruchbänder, Plakate, Schilder u.ä. zu sehen sein werden! Das Kamerateam wird diese u.G. einfangen sowie der Kommentator dazu Stellung beziehen und damit in die gesamte Republik ausstrahlen.

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  • Sheldon sagt:

    @SF: Ganz tolle Idee…

    Wieviele schauen zu, 100.000? Wen interessieren die denn? Wieviel Auswirkungen werden die Plakate haben? Null!
    Plakate sind doch alltäglich, mal kurz hochheben, um sein Gewissen zu beruhigen…

    Die Turbine-Fans werden sowieso alles, was den HSV angeht, vergessen, wenn sie Meister werden… Dann haben die ganz andere Interessen…

    Ist aber mal wieder typisch, das Fantum im Frauenfußball! Mal ein bisschen nebenher protestieren, aber wenn es um echten Einsatz geht, dann ist man ganz schnell weg.

    Überzeugt mich hier mal irgendjemand, dass er das tun würde?!

    Wir sprechen uns in zwei Monaten wieder, ich wette, kein Schwein interessiert sich noch für den Ex-HSV…

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  • Timmy sagt:

    Bisschen zu spontan um hier mit 10.000 Hamburgern nach München zu fahren. Blöd, dass Hamburg so spät öffentlich ging mit der Meldung. Wäre für die Kellermannschaften sicher auch gut gewesen sowas vorzeitig zu wissen.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Sheldon
    Klar, alles, was nicht auf Deinem Mist gewachsen ist, ist genau ein solcher!
    Ganz tolle Meinung über Demonstranten und Deine Art und Weise der Gewissensberuhigung! Allerdings schließt Du da zu sehr von Dir auf Andere…

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  • be sagt:

    @ Timmy: Vor allem sind Aktionen /nach/ der Abmeldung und dem Wegfall der Relegationsspiele in der 2. Liga eh nur noch Strohfeuer und bringen nichts mehr. Das Thema 1./2. Liga beim HSV ist durch. Und ein dauerhafter Imageverlust außerhalb der Frauenfußballkreise ist kaum zu erwarten. Hier muss ich Sheldon Recht geben. Zumal es durch unerwarteten Klassenerhalt auch zwei lachende Dritte gibt… (und durch den einen oder anderen Transfer möglicherweise noch mehr)

    Es ist sehr schade, dass man seitens des HSV-Vorstands in der Tat kein Interesse an der Erhaltung des Hamburger Bundesligastatusses hatte. Denn dass auch vor Montag nichts unternommen wurde außerhalb der HSV-Entscheiderebene, kann man ja nicht sagen. Falls das wer noch nicht gelesen haben sollte: http://www.mopo.de/hsv/rettung-war-so-nah–gruenden-die-hsv-frauen-jetzt-einen-eigenen-verein-,5067038,16100530.html

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  • Detlef sagt:

    Sheldon schrieb;
    „Wir sprechen uns in zwei Monaten wieder, ich wette, kein Schwein interessiert sich noch für den Ex-HSV…“

    Wette schon verloren, denn auch wenn es ab nächste Saison keinen hochklassigen FF mehr beim HSV geben wird, so werde ich mich immer sehr gern an die Auswärtsspiele in Stellingen erinnern!!!
    Und natürlich auch an die vielen Spielabsagen!!!

    Ich erinnere mich auch heute noch an die Auswärtsfahrten nach Rheine, Brauweiler und zum (alten) Bornheimer Hang!!!

    Aber eigentlich hat es der HSV gar nicht verdient, daß seine Spielerinnen überhaupt noch nach München fahren!!!
    So wie dieser Klub seine FF-Abteilung in den letzten 12 Monaten behandelt hat, könnte man es den Mädels gar nicht übel nehmen!!!
    Wenn die Mannschaft gar nicht antritt, bekommt der Verein wenigstens noch mal ordentliche Probleme mit dem DFB!!!

    Natürlich hätte das sicher finanzielle Folgen für jede Spielerin, aber als „Abschiedsgeschenk“ könnte ich mir kaum etwas Wirksameres vorstellen!!!

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  • Guido sagt:

    Nun wird es wohl so sein, dass es nicht mal einen einigermaßen würdevollen Abschied zwischen Team und Anhängern geben wird. Ein Auswärtsspiel ausgerechnet 800 km entfernt in München als letzter Auftritt – diese Reise quer durch Deutschland an einem Tag, an dem die Nord-Süd-Autobahnen verstopft sind, wird ja wohl nur ein harter Kern auf sich nehmen. Beim letzten Heimspiel gab es ja noch nichts Offizielles zu diesem Rückzug, obwohl dies wohl längst festgestanden hat. Wahrscheinlich hat man die Kommunikation von Seiten des Vereins mit Absicht so gesteuert, dass man den Rückzug des Teams sang- und klanglos und ohne medienwirksame Protestaktionen über die Bühne bekommt. Geschickt gemacht, aber schade für die Spielerinnen und die Fans.

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  • wrack sagt:

    Je Art der Aufmerksamkeit, die auf das Schicksal der FF-Abteilung des HSV gelenkt wird, KANN in der Zukunft positiv für den FF wirken. Es ist deswegen sicher nicht verkehrt, anlässlich einer Fernsehübertragung einige Spruchbänder in die Kamera zu halten. Das ist mitnichten nix. Natürlich wird das die BL-Mannschaft des HSV nicht retten, aber man darf ja auch weiter denken.

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  • laasee sagt:

    I hope that Turbine are Buli Champions – I have big respect for Schroder and the Brandenburgers. A proper football club.

    However, more important is what happens with HSV. Morality and ethics within the ‚football family‘ should not be sacrificed at the alter of money.
    Solidarity and support for the HSV girls.

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  • Sokrates sagt:

    @ Sheldon: Willst du eigentlich selber nach München fahren und die HSV-Frauen aktiv unterstützen? Du wohnst in der Nähe von Frankfurt und hättest damit keinen so weiten Anfahrtsweg wie viele andere der von dir erträumten 10 000 Zuschauer. Übrigens fasst das kleine Stadion in Aschheim noch nicht einmal die Hälfte der Zuschauerzahl, die du dir wünschst. Aber das weißt du vielleicht deshalb nicht, weil du nie ins Stadion gehst.

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  • Sheldon sagt:

    @Sokrates: Würde ich wahnsinnig gerne machen, habe dieses WE leider Besuch aus England…

    Umso besser, das Stadion würde aus allen Nähten platzen, wenn soviele kämen, ein mehr als deutliches Zeichen…

    Man merkt, ich bin so’n Flashmob-Typ 😉

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    > Man merkt, ich bin so’n Flashmob-Typ 😉

    Wohl eher ein Bashflop-Typ! 😉

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  • emmi sagt:

    Ist doch perfekt Sheldon 🙂 die können gleich mit dir ins Stadion kommen…..

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  • Sheldon sagt:

    könnten, wenn ich sie nicht während des Spiels zum Flughafen bringen müsste 😉

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  • hanah sagt:

    Danke Hamburg für deine schöne Zeit in der Frauenbundesliga!!!! 🙂 Und für die Spielerinnen viel Glück für die Zukunft !!! 🙂 Und @ Sheldon: Es werden dort niemals 10.000 Leute zugucken. Es wäre zwar schön:) Und Flashmob ist was anderes:)

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  • gerd karl sagt:

    hoffentlich steigt der hsv, männer, nächste saison ab.

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  • Sheldon sagt:

    @gerd karl: Symptomatisch für die Minderwertigkeitsgefühle, die bei den FF-Fans jetzt alle wieder hochkommen…

    Tut mir leid, aber das ist echt Kindergarten…

    Wenn wir es nochmal festhalten: Die Entscheidung vom HSV ist nach wirtschaftlichen Standpunkten vertretbar, denn der FF ist und bleibt ein Schuldengeschäft.
    Wir sollten uns, statt uns wegen dieser einen Entscheidung zu brüskieren, dafür sorgen, dass der FF eben kein Schuldengeschäft mehr ist, denn dann greift diese Rechtfertigung nicht mehr!

    Das geht aber nur, wenn wir den FF aufwerten! Und das geht nur, wenn wir von unserer Stimme Gebrauch machen und Entscheidungen im FF kritisch hinterfragen, um zu einer positiven Entwicklung des FF beizutragen!

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  • gerd karl sagt:

    wegen 100 000 die fussball frauen dichtmachen, aber genug kohle haben um rene adler 2,7 mille zu holen oder tim mälzer für die vip- lounge zu holen oder 4 neue feldspieler die auch nicht für 1,50€ kommen zu holen.
    man sollte , wenn die hsv herren ehre hätten, uwe seeler ist von meinem angriff ausgenommen,die wahrheit sagen das man durch die miserable letzte saison soviel geldverbrannt hat das man den verein erst wieder stabelisieren muss und in das europäische geschäft führen will.
    dann wäre das alles verständlich, aber nicht noch das geld der hsv frauen an die handball sparte verschenken.

    deshalb, der hsv hat keine ehre und muss absteigen.
    verlogener haufen, ausnahme uwe seeler.

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  • paulchen sagt:

    Ist das typisch für den Frauenfußball …. ? Dass man sich immer nur auf andere verlässt ….?

    Ich verteidige die Entscheidung des HSV nicht, aber die können machen, was sie wollen … es geht niemanden etwas an, denn der HSV darf entscheiden, wie er will.

    Aber auch hier in dieser Diskussion in diesem Blog auf dieser Page wird nicht erwähnt, dass es sehr wohl möglich ist, Bundesliga-Frauenfußball in Hamburg zu erhalten … mehrere sogar – nämmich:

    1. Man könnte die FF-Abteilung des HSV auslagern und selbstständig machen – und die Bundesliga-Lizenz bleibt erhalten, wenn 75 % der HSV-Mitglieder der Auslagerung zustimmen. Vorbild: FSV Güterloh.

    2. Man könnte die FF-Abteilung des HSV in einen anderen Verein eingliedern – FC St.Pauli z. B., oder Bergedorf. Oder eben einen anderen Verein, der das unterstützt. In jedem Fall bleibt auch hier die Buli-Lizenz erhalten, wenn -sh. oben- 75 % der HSV-Mitglieder der Auslagerung zustimmen.

    3. Selbst als HSV-Abteilung könnte es Buli-Fußball geben, wenn ein Abteilungsvorstand gewählt und ausreichend Sponsoren gewonnen würden … was man ja ohnehin braucht – GELD.

    Aber lieber meckern.

    Ich weiß, dass der Kommentar hier nicht ankommen wird … und ich weiß, dass ich wahrscheinlich böse Reaktionen kriege … aber es ändert nichts daran, dass Frauen nichts für ihren Sport machen. Ich bin KEIN Macho, und ich bin FÜR Frauenfußball, aber es ist erstaunlich, dass 90 % der Verantwortlichen im Frauenfußball Männer sind.

    Wo sind denn die qualifizierten Frauen, die Managerinnen werden könnten …? Oder die ehemaligen Spielerinnen, die in Verantwortung hineinwachsen möchten … ? Wo sind die Trainerinnen … Nia Künzer – Birgit Prinz – alle anderen ? Einen Beamtenjob beim DFB, ok. Aber in der Praxis … Amateure, Abteilungen aufbauen ect. Wer von euch Frauen macht das?

    Niemand.

    Und so ist das in Hamburg auch. Es wird sich nur über die Entscheidungen von Männern aufgeregt. Aber macht es doch bitte besser. Aber nein –

    Es gibt sehr wohl Möglichkeiten, in Hamburg, Berlin, Dortmund, Köln ect. hochklassigen Frauenfußball zu erreichen, aber es tut mir leid – doch nur dann, wenn Männer etwas machen. Eine Initiative von Frauen ist leider nicht drin. Also dürft ihr euch auch nicht beschweren, wenn etwas aufgelöst wird, wenn ihr es selbst nicht zusammenbringt. Sorry.

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  • Sheldon sagt:

    Interessant, wie viele Leute doch die Augen vor der Realität verschließen, frei nach dem Motto: „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“.

    Wisst ihr, was? Der HSV hätte auch einfach sagen können: Wir behalten euch, aber eure Schulden müsst ihr selbst bezahlen… Wäre aufs Gleiche herausgekommen…

    Interessant, wie wenig Leute realisieren, dass das Vergnügen „Frauenfußball“ Geld kostet. Und dass der Frauenfußball dieses Geld selbst aufbringen muss, um zu überleben.

    Ich specke meine Idee mal ab: Ich werde der Frauensparte beim HSV vorschlagen, ein Spendenkonto einzurichten, auf das jeder, der für den Erhalt des Vereins (wenn auch in Form eines 1.FFC Hamburg) ist, seinen Teil dazu beitragen kann.
    Dann können Fans ja mal ihr wahres Gesicht zeigen, ob sie der Verein wirklich interessiert und ob sie ein so großes Interesse an dem Verein haben, dass sie selbst was beisteuern würden, oder ob sie hier nur rummeckern, weil ein Verein sich nicht mehr um ihr Lieblingsspielzeug kümmert…

    Ich bin ehrlich gesagt schockiert, wieviele sich hier offen gegen eine echte Unterstützung des Vereins aussprechen! Wenn es so ist, kann man den FF ja gleich begraben!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    > Interessant, wie viele Leute doch die Augen vor der Realität verschließen, frei nach dem Motto:
    > “Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt”.
    Oh, jetzt kommt Autobiografisches! Schreibst Du etwa schon an Deinen Memoiren, Sheldon? 😉
    Sowas nenne ich einfach Menschen ohne jegliche Skrupel, Anstand und Moral, d.h. für mich menschlich unterste Schublade, aber dem Potenzial Firmen oder sonstige Existenzen auf Kosten der Belegschaft zu sanieren. Einzelschicksale interessieren da weniger… 🙁

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  • paulchen sagt:

    Und ich möchte nochmal etwas anbringen:

    der HSV behandelt die FF-Abteilung nicht erst seit kurzer Zeit nachlässig und übel, sondern seit Jahren. Beispielsweise gibt es im Hamburger Fußball-TV (ich glaube „Elbkick.tv“ – zur Not bitte guugeln) eine Reportage über den FF beim HSV, in dem unter anderem dokumentiert worden ist, dass die Trainingsplätze für die männliche Jugend vom Schnee geräumt worden sind, der Trainingsplatz für die Bundesliga-Frauen allerdings nicht. (!!!!!!!!)

    Heißt: die Situation, über die ihr euch hier (wie ich annehme, künstlich) aufregt, gibt es schon lange und Mobbing gegenüber den Frauen an der Tagesordnung. Die Frage ist, wieso sich die Frauen dies haben bieten lassen.

    Spätestens seit der Abmeldung der erfolgreichen zweiten Damen (Zweite Buli Nord) war klar, dass der HSV die Auflösung der GESAMTEN hochklassigen Teams plant und die GESAMTE FF-Abteilung auflöst. Die Leute der FF-Abteilung hätten sich schon seit letztem Jahr mit diesem Thema auseinander setzen können und sogar MÜSSEN, um für jeden Fall vorbereitet zu sein … also eine Selbstständigkeit vorbereiten zum Beispiel … eine mögliche Aufnahme absprechen zum Beispiel in Bergedorf (dort spielen viele Ex-HSVerinnen) oder beim FC St. Pauli, die meines Wissens ihre FF-Abteilung besser behandelt … die sich aber auch zu wehren weiß.

    Die Entscheidung des HSV-Vorstands ist nicht überraschend.

    Überraschend ist nur, dass man sich davon hat überraschen lassen.

    Sorry.

    Und überraschend ist, diese Kritik sei mir erlaubt, auch der Komentar von Herrn Juchem, in dem die gesamte FF-Abteilung von ihrer Verantwortung freigesprochen wird. Mit Verlaub, Herr Juchem, aber das war völlig falsch. Dem Vorstand des HSV Scheinheiligkeit vorwerfen ist schon herbe, denn ….

    Das eine ist MÄNNER-fußball, das andere ist FRAUEN-Fußball. Und das eine hat mit dem anderen NICHTS zu tun. Und warum sollten die Männer ständig für die Frauen mitdenken …. ?

    Aber scheinbar hätte das der gesamte Frauenfußball ganz gern … oder ???? Beschimpf mich als Macho, aber Leute, macht doch bitte mal selbst was. Wie war das mit der Gleichberechtigung ?

    Wie dem auch sei, Leute, aber ob ihr datt nu wollt oder nich wollt, so wird das jedenfalls nix.

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  • Detlef sagt:

    Natürlich ist FF immer noch hoch defizitär, da er sich noch nicht aus sich selbst heraus (Eintrittsgelder, Mitgliedsbeiträge, Fernsehgelder, Antrittspremien) finanzieren läßt!!!
    Man ist also auf öffentliche Gelder, DFB-Zuwendungen, Zuschüsse aus dem Profigeschäft der Männer, und Sponsoren angewiesen, um einen ordentlichen Spielbetrieb aufrecht zu erhalten!!!

    Doch gerade in Hamburg, wo man über viele Jahre hinweg wußte, was der FF kostet, und auch was er „einbringt“, hat man es nicht fertig gebracht, genügend eigene Sponsoren für die Frauen zu finden!!!
    Dafür wäre der Hauptverein verantwortlich gewesen, der ja viele Kontakte zu potentiellen Förderern hat!!!
    Ganz untätig war man ja beim HSV nicht, den man hatte ja mit Görtz immerhin einen eigenen Trikotsponsor, und auch ein Dessous-Hersteller warb mit den HSV-Girls!!!
    Aber das war halt zu wenig, und so blieb die FF-Abteilung immer finanziell abhängig von Zuschüssen der Profis!!!

    Aber es ist einfach zu billig und zu simpel, den Rückzug aus dem hochklassigen FF mit wirtschaftlichen Begründungen zu entschuldigen!!!
    100.000 € sind für einen Verein wie den HSV ein Nasenwasser!!!
    Vor allem dann, wenn man im selben Atemzug auf Lizenz-Einnahmen der Handballer großzügig verzichtet hat!!!
    Das zeigt wohl am deutlichsten, daß man in der obersten HSV-Etage überhaupt keinen Willen hatte, seine FF-Abteilung zu erhalten!!!
    Warum sollte man dann so einen Verein auch noch unterstützen???

    Was jetzt die Vorwürfe von paulchen angeht, so muß man diese etwas differenziert betrachten!!!
    Es könnten sicherlich mehr Frauen im Traineramt sein, aber es gibt ja zum Glück auch positive Beispiele!!!
    BRITTA CARLSON, Martina Voss, Doreen Meier, Heidi Vater, Sandra Minnert, Sissi Raith, Silvia Neid, Maren Meinert, Bettina Wiegmann, Tanja Schulte, Silke Rottenberg, Claudia von Lanken…..habe ich jemand vergessen???
    Auch Steffi Jones hat eine Trainer-Lizenz!!!
    Sicherlich kommen da in Zukunft noch einige andere hinzu!!!

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  • Sheldon sagt:

    @paulchen: Dein Beitrag sagt annähernd dasselbe wie meiner, aber man sieht, wer hier eine Lobby hat und wer nicht…

    Sehr interessant, was WS immer wieder offenbart…

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  • rockpommel sagt:

    „Britta Carlson, Martina Voss, Doreen Meier, Heidi Vater, Sandra Minnert, Sissi Raith, Silvia Neid, Maren Meinert, Bettina Wiegmann, Tanja Schulte, Silke Rottenberg, Claudia von Lanken“

    Wer von denen hat bitteschön irgendetwas besonderes bewegt?

    „…..habe ich jemand vergessen???“

    Fr.Theune !!

    Vor dieser Trainerin ziehe ich den Hut!

    Die Meisten, der Genannten, sind entweder kläglich gescheitert, haben von ihren Vorgängern oder alten Seilschaften profitiert.

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  • FFFan sagt:

    Mal kurz zurück zum Thema „spannendes Saisonfinale“:

    Die Statistik spricht heute klar für Turbine Potsdam: Seit Einführung der eingleisigen Bundesliga (1997) wurde die Mannschaft, die als Tabellenführer in den letzten Spieltag ging, immer auch Deutscher Meister.

    Wenn die Turbinen heute ohne Gegentor bleiben, stellen sie außerdem einen Bundesligarekord ein: nur 10 Gegentore schaffte bislang lediglich der FCR Duisburg in der Saison 1999/2000!

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  • wrack sagt:

    Jetzt wissen wir es also: Die „nicht vorhandenen Fans“ in Hamburg und/ oder die Frauen selbst sind schuld. Warum haben sie sich in Hamburg auch nicht rechtzeitig gewehrt, warum haben sie sich auch so schlecht behandeln lassen – selbst schuld ! Und vom HSV wird dann gleich ein gesamtdeutsches Bild des FF entworfen: Rentabel soll er sein, Geld muss er machen und die Frauen sollen doch gefälligst „mal selbst was machen“, weg vom Tropf der Förderung, wg. Gleichberechtigung und so…

    Da entwirft freilich mal wieder ein Herr der Schöpfung ein Bild des einzig richtigen FF, nur so kann es gehen, gesamtwirtschaftlich korrekt in 50-Jahre-Macher-Manier.
    Und der Andere: „Beschimpf mich als Macho, aber Leute, macht doch bitte mal selbst was. Wie war das mit der Gleichberechtigung ?“

    Also wat denn nu, obwohl: „Dein Beitrag sagt annähernd dasselbe wie meiner“ ? (Mitnichten) Der FF also gänzlich ohne Männer ? Oder die Frauen endlich, endlich wie die eifrigen, selbslosen Männer im FF handelnd, sich engagierend, bis ihnen dann endlich selbst ein Zipfelchen wächst, nach dem Vorbild des Männer-Fußballs, dabei natürlich alle Fehler Letzteren vermeidend ? (Wow, gesellschaftliche Steuerung ist ja wie ein Computer-Programm !)

    Dabei ist es doch beim HSV ganz einfach: Der Verein will keinen FF. Jeder Sportverein entscheidet ja demokratisch, welche Richtung er zieht. Und wenn die kleinen Mädchen dann gemeinsam mit den kleinen Jungen beim HSV bolzen, dann träumen die kleinen Jungen von einer Spielerkarriere in der BL und die kleinen Mädchen natürlich davon, wie sie Spielerfrauen werden können… oder sich als Funktionäre im Dienst des Fußballs engagieren können – natürlich an die Hand genommen von erfahrenen Männern.

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  • Speedy75 sagt:

    Bevor sich hier manche über die Entscheidung des HSV zerfleischen wäre es auch mal wieder angebracht zurück zum Thema zu kommen, nämlich dem Saisonfinale. Also hoffen wir auf möglichst spannende Spiele heute.

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  • paulchen sagt:

    Hallo,Detlef,

    ich schrieb doch, daß 90 % der Verantwortlichen im Frauenfußball Männer sind, die von Dir aufgezählten gehören zu den 10 %.

    Ein Kommentar zu Deiner Argumentation bzgl. der Ablösesummen und Gehälter der männlichen HSV-Profis: ich gebe Dir Recht, dass man bei diesen Summen wie für Adler usw. erstaunt ist, und die 100.000,– Euro für die gesamte Frauen-Buli dagegengestellt macht oberflächlich betrachtet kopfschütteln. Das ist aber nicht die Wahrheit.

    Du musst berücksichtigen, dass aus den Neuverpflichtungen neue Gelder generiert werden. Rene Adler beispielsweise ist so gut, der ist 10 – 12 Punkte wert, die er dem HSV durch seine Paraden rettet. Sind 5 – 6 Tabellenplätze höher, mehr Zuschauer und mehr TV-Gelder – unter anderem.

    Zudem mußt du die Einnahmen aus Merchandising und anderem berücksichtigen. Will sagen: die tatsächliche Ablöse für Adler beträgt 2,7 Mio abzüglich der Einnahmen.

    Der Frauenfußball bringt nun mal nichts, weil es Amateursport ist – KEIN Vorwurf, sondern ist einfach nur so. Ein Spielbetrieb kostet nunmal Geld, und nochmal: der HSV kann machen, was er will. Und selbst wenn der HSV drei Abteilungen auflöst und stattdessen „Jodeln und Schuhplattler“ einführt – die können machen, was die wollen … es ist DEREN Verein, das geht Dich nix an.

    Im Übrigen: in diesem Jahr nimmt KEINE Frau am Lehrgang zu Fußball-LehrerIn teil.

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  • laasee sagt:

    @paulchen

    Do not forget the history of FF in Europe.
    Prohibited by MF and now controlled by MF.
    It is not surprising that FF is ’second class‘.

    The boys will always make sure that the girls never get equality.
    It is all about self interest for MF.

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  • Mika sagt:

    Ich wage es mal auch, wieder was zum Thema zu schreiben:

    Juhuu!!! Ich kann heute endlich mal wieder ins Karli! Und das auch noch zum (hoffentlich) Meistertitelgewinn. Freue mich schon riesig. Auf dass es heute viele gute Spiele gibt.

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  • Sheldon sagt:

    Mal zum eigentlichen Thema: Wie kommt es eigentlich zu dem Titel „spannendes Saisonfinale“??
    Spannend wird es einzig und allein, wenn Turbine gegen Lok nicht gewinnen sollte. In einem anderen Fall sind alle anderen Spiele nur noch Platzierungsspiele, da Turbine Meister wird, Wolfsburg qualifiziert für die CL ist, Lok und der HSV absteigen. Langweiliger könnte ein letzter Spieltag gar nicht sein…

    Erst, wenn Turbine verlieren sollte, rücken auf einmal die Spiele Wolfsburg gegen Essen, Bad Neuenahr gegen Leverkusen und Jena gegen Freiburg in den Fokus, aber nicht früher…

    Hoffen wir nur, dass Turbine heute nicht nur Schonfußball spielt und sich mit einem langweiligen 1:0, sondern es wäre schön, wenn zumindest das Ergebnis aus dem Hinspiel nochmal wiederholt werden kann, damit es sich für die Fans auch nochmal so richtig lohnt 😉 Die Meisterschale kennen sie ja schließlich schon 😉

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  • waiiy sagt:

    Erste Wortmeldung aus dem Karli in Potsdam. Wetter ist klasse. Die Sitzplatztribüne schon gefüllt und das schon so früh. Am Stadioneingang habe ich gleich Anja Mittag die Hand drücken dürfen. Es ist also alles klar für ein großartiges Ereignis. Hier hofft natürlich alles auf ein Spiel mit wenig Spannung und vielen Toren für Turbine.

    Let’s go Turbinen!

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    Hier noch eine kleine Anregung an alle Fans, die jetzt auf den HSV einschlagen:

    http://www.youtube.com/watch?v=oOMyUSZxUgQ&feature=relmfu (ab 19:30)

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  • waiiy sagt:

    Meine Wunscheinwechslung für die 2. Halbzeit: Anna Felicitas Sarholz! 😄

    Waiiy

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  • speedy75 sagt:

    Soweit ich das sehen konnte wurden ja 5 Spielerinnen verabschiedet darunter Peter, Schmidt und Odebrecht, wer waren denn die anderen 2?

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  • speedy75 sagt:

    Turbine mit dem 1:0 gegen Leipzig.

    Auch Frankfurt führt gegen Duisburg mit 1:0

    Essen gegen WOB noch 0:0

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  • speedy75 sagt:

    Duisburg führt mittlerweile 2:1 gegen den FFC und Jena führt mit 1:0 gegen Freiburg.

    Turbine geht soeben mit 2:0 in Führung durch Göransson.

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  • paulchen sagt:

    1. Wir zerfleischen uns hier nicht,sondern diskutieren. Das ist der Sinn eines Blogs, und für mich ist es unverständlich, ständig daran zu erinnern. Wir diskutieren. „Wrack“ hat diese Meinung, ich eine andere. Und ? Ist doch ok.

    2. Das Thema gehört allerdings zum Saisonfinale, denn im Grunde ist es Wettbewerbsverzerrung. Ein Team, das nichts zu verlieren hat, wird auch so spielen.
    ____________

    Hallo, „Wrack“,

    das, was die Leute in Gütersloh und Bad Neuenahr auf dem Lande schaffen, soll in der Großstadt Hamburg nicht möglich sein ?????????

    Gütersloh hat sich bereits vor JAHREN selbstständig gemacht und ist aus eigener Kraft in die Bundesliga aufgestiegen … und Bad Neuenahr war schon IMMER selbstständig.

    Und das können die Frauen in Hamburg NICHT ????????? Wenn die Frauen dort Fußball spielen wollen, müssen sie sich darum kümmern – was soll schlimm daran sein, das zu sagen ? Die Männer haben sich bereits um ihren Sport gekümmert, denn sonst gäbe es ja die Anlagen nicht. Frauen werden seit langem nicht mehr unterdrückt -was ja tatsächlich einmal so war- und haben dieselben Chancen wie Männer. Also … ?

    Und wenn Du schon so reagierst, dann zähle doch bitte die Vereine in den ersten beiden Bundesligen auf, die von Frauen dominiert und geführt werden. Gibt es einen reinen von Frauen organisieren Frauenfußballverein ?? S. V. Herford hat eine Präsidentin …. wer noch ?

    Meine Äußerungen, über die Du Dich aufregst, sind also von Frauen erstellte Realitäten – es IST so. Und das soll eine Beschimpfung von Frauen sein ?

    Mein Maßstab an die FF-Abteilung des HSV ist nur der praktizierte Alltag in anderen Vereinen, aber sofort den Klassenkampf rausholen und die Diskussion verfälschen. Nochmal: es könnte in HH Bundesliga-Frauenfußball geben, denn wenn 75 % der HSV-Mitglieder der Auslagerung zustimmen, behält das Team die Lizenz. Warum schreibst Du nichts dazu ???

    Ich kann mir schon vorstellen, warum Du dazu nichts schreibst.

    Auch wenn euch vor Empörung der Dutt verrutscht – gäbe es Frauenfußball in Potsdam ohne Bernd Schröder ???? Nein. Auch für Bernd Schröder war der Job damals eine Premiere, er hatte keine Vorbildung. Und das hätten Frauen nicht gekonnt ????

    Gäbe es Frauenfußball in Frankfurt ohne S. Dietrich ??? Nein. Auch die Managerin von Bayern München hantiert ausschließlich mit dem Geld, das ihr von der Männerabteilung zur Verfügung gestellt wird.

    Auch in Gütersloh und Duisburg holen Männer die Kohle rein, verhandeln mit Spielerinnen, planen die Saison, scouten Spielerinnen, trainieren, engagieren sich und so weiter. Was ist so schlimm daran, das zu sagen?

    Auch Frauen könnten das, den sie haben die bessere Schulbildung, sind kompetenter in der Planung, effektiver in ihrem Tun und haben die gleichen Chancen wie Männer. Und die Frauen in Hamburg könnten nicht einen Verein leiten ????

    Na, dann eben nicht ….

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  • waiiy sagt:

    Einfach nur geil im Stadion in Potsdam! Wer nicht da ist, ist selbst Schuld.

    Von Hanebeck kommt jeder Pass an.

    Waiiy

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  • Sheldon sagt:

    Anonma müsste schon 4mal getroffen haben, nicht möglich, was die heute für Chancen liegenlässt…

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  • speedy75 sagt:

    Anonma lässt wirklich viele Chancen liegen heute.
    Turbine führt nun 5:0

    Essen fast mit dem 1:0 gegen Wolfsburg.

    FFC gegen Duisburg mittlerweile 2:2

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  • ballander sagt:

    @speedy: die anderen waren anja mittag und monique kerschowski.

    scheach vom rbb, diese nicht namentlich zu nennen.

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  • speedy75 sagt:

    Essen – WOB mittlerweile 1:1

    Die „Torbienen“ führen mittlerweile mit 8:0

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  • Sheldon sagt:

    Eine wunderschöne Meisterschaft für Potsdam!

    8:0 zum Saisonfinale, Anonma beste Torjägerin, Vidarsdottir mit ihrem ersten Saisontor, Nagasato nochmal mit einem Dreierpack, Hanebeck an fast allen Toren beteiligt

    Dazu der beste Sturm (62 Tore), noch vor dem VfL Wolfsburg (61 Tore), den Defensivrekord eingestellt, und dann durften Peter, Odebrecht und Schmidt sich noch einmal extra feiern lassen!

    Klasse auch das Spiel zwischen Frankfurt und Duisburg, 5:3 für die Hessinnen, nachdem Duisburg zweimal in Führung lag.
    Ein starkes Spiel zum Saisonabschluss!

    Und auch ein schöner Abgang von Uschi Holl und gleichzeitig das Comeback von Lisa Weiß in Essen!

    Alles in allem ein absolut gelungenes Saisonfinale 🙂

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  • Wieb Ke sagt:

    ja, ja, ja, Leverkusen bleibt drin!!!!!!!!!!!!!!
    Nach viel Verletzungspech und einer miserablen Hinrunde haben sie eine tolle Rückrunde gespielt und haben jetzt das Glück der Tüchtigen (Rückzug des HSV).
    Es tut mir wirklich leid für die HSV-Mädels und ich wünsche Ihnen, dass sie innerhalb der Buli neue Vereine finden.
    Also, Herr Obliers, los jetzt mit den Vertragsverlängerungen und an die eine oder andere HSV-Spielerin denken!!!!!!!!
    GLÜCKWUNSCH AN POTSDAM

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  • wrack sagt:

    Herzliche Gratulation an den alten und neuen Deutschen Meister !

    @ paulchen : Ich bin angesichts deines Posts verwirrt, denn du hast mich offenbar nicht verstanden. Der Grund scheint mir am Ende meines Posts offenbar zu werden.

    Zunächst aber:

    „Frauen werden seit langem nicht mehr unterdrückt -was ja tatsächlich einmal so war- und haben dieselben Chancen wie Männer.“

    Empirisch ist diese These nach wie vor widerlegt. Schlüsselpositionen gerade in Industrie und Wirtschaft haben in der Mehrzahl nach wie vor Männer inne. Gerade im Sponsering für die Bereiche Wissenschaft, Kunst und Sport kann man das belegen (Google u.a. mal Thomas Hermsen, der hat dazu publiziert). Der DFB kontrollierte von Beginn an den FF und ist als oberster Verband eine reine Männerveranstaltung.
    Der FF war und wird also von beiden Seiten von Männern dominiert und KONTROLLIERT. Es sind in der Mehrzahl MÄNNER Konsumenten und / oder Rezipienten des FF bzw. Adressaten des angeschlossenen Advertisment. Die Frauen stellen eine Minderheit dar, Ausnahme natürlich auf dem Platz.
    Zum HSV: Es ging mir nicht um die Spielerinnen der BL, sondern um das Signal für den FF.
    Nämlich genau da, nämlich für die Frauen auf dem Platz, haben die HSV-Männer gesagt: BL ist uns zu teuer (lachhaft), nicht förderungswürdig etc. Der kleine Junge bei uns im Verein, der darf von der BL träumen, der wird gefördert, die Träume des kleinen Mädchen regeln wir aber bei der 3. Spielklasse ab, demokratisch legitimiert. Die Enttäuschung der FF-Anhänger in Hamburg ist die eine Sache, eine andere ist die von mir Benannte:
    Wer das Spiel Fußball liebt, sollte Mädchen und Jungen die GLEICHEN CHANCEN geben, ungeachtet des Geschlechts. Ein Verein sollte das als gesamtgesellschaftlichen Auftrag begreifen.
    Das du diese Aufgabe sozusagen exklusiv an die Minderheit, an die Frauen, verweist und nicht an „die Anhänger des FF“, demonstriert ein nach Geschlechtern diskriminierendes Denken und so wird offenbar, dass wir beide uns zwar einig sind, dass der FF von Männern dominiert wird, du das aber als Versäumnis der Frauen betrachtest, während ich dies als Resultat einer sozialen Entwicklung sehe. Tatsächlich bleiben die Leute in den Schlüsselpositionen, ob Mann oder Frau, für den FF in der sozialen Verantwortung gegenüber dem kleinen Mädchen und Jungen, denn große Macht schließt in unserer Gesellschaft große Verantwortung ein.
    Der HSV hat sich dieser Verantwortung als unwürdig erwiesen und wird im Kontext des FF von mir fürderhin nicht mehr erwähnt.

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  • Sheldon sagt:

    @wrack: Du vergisst einen entscheidenden Faktor: Männerfußball schauen in Deutschland jedes Wochenende 40-60 Millionen Zuschauer, Frauenfußball vielleicht knappe 500.000 Zuschauer. Außerdem bezahlen viele Zuschauer für Pay-TV, um die Buli zu sehen. Und auch im Ausland schauen extrem viele Menschen die Bundesliga.

    Das Aufmerksamkeitsverhältnis ist 100:1!

    Und damit natürlich auch das Finanzielle, denn TV-Gelder berechnen sich an den jeweiligen Zuschauern, Stadioneinnahmen berechnen sich aus den Zuschauern, die kommen, und gerade aus denen, die ein Heidengeld für Logen ausgeben.
    Und auch die Sponsorengelder orientieren sich natürlich daran, denn MF ist nunmal das, worüber man fast alle Zuschauer erreicht. Beim FF erreicht man gerade mal ne regionale Randgruppe, zumindest beim HSV.
    Und auch die Preisgelder können halt nur in dem Maße ausgezahlt werden, wie auch der FF präsent im deutschen Sport ist.

    Insofern kann man sagen: Wenn ein kleiner 10-jähriger Junge in die Jugend vom HSV kommt und sein Talent voll entwickelt wie ein Özil oder ein Müller, dann bringt der später seinem Verein Millionen mit seinen Toren, da er damit die Attraktivität für Sponsoren, die Preisgelder und die Zuschauer, sowohl im Stadion als auch vorm Fernseher enorm steigert!
    Was meint ihr, was ein Messi einem FC Barcelona bringt? Oder ein Ribery dem FC Bayern München? Das sind Millionen, mehr als das Jahresgehalt dieser Spieler beträgt.

    Wie soll das ein kleines Mädel schaffen?

    Von daher: Die Ungleichbehandlung vom Frauenfußball wird nicht durch die Vereine, sondern durch den Zuschauer geschaffen.
    Dass große Vereine dann solche Entscheidungen vollziehen, das liegt dann schlicht und ergreifend daran, dass ein paar Herrschaften im Frauenfußball meinen, das Investitionsvolumen künstlich hochdrücken zu müssen und damit die Mittel zu haben, einem Team wie dem HSV die Spielerinnen abspenstig zu machen. Ich bin mir zu 100% sicher, dass die FF-Abteilung NICHT dichtgemacht worden wäre, wenn Kim Kulig heute noch dort spielen würde!

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  • wrack sagt:

    @ Sheldon : Ist ja (fast) alles Pi mal Daumen richtig, kommentiert meine Aussagen aber eigentlich nicht. Das Spiel heißt Fußball und ist eine faszinierende Sportart, die schon auf dem Bolzplatz wertvolle soziale Funktionen erfüllt. Der Verein ist (in der Regel) eine als gemeinnützig anerkannte Organisation, integriert in das soziale Gefüge, ebenfalls mit wertvollen sozialen Funktionen wie z.B. die der Integration, Wertevermittlung oder Freizeitgestaltung.
    In den letzten Jahrzehnten, gerade mit dem Engagement und zunehmender Verquickung mit den Massenmedien, werden besonders im MF aus Vereinen Wirtschaftsunternehmen der Unterhaltungsindustrie, die in sich zuspitzender Konkurrenz zueinander stehen. Ethisch bedenkliche bis verwerfliche Auswüchse wie z.B. moderner Menschenhandel z.T. mit Kindern, Wettbetrug, Doping, Bestechung und illegale politische Einflussnahme haben wir in diesem Kontext bereits hinter uns, die Vereine beginnen ihre ursprünglichen sozialen Funktionen immer mehr einzubüssen.
    Den HSV zähle ich als ein Beispiel hinzu. Mahnen wir nicht bei Unternehmen soziale Verantwortung an ? Gerade nach der Banken-Krise ? Umso mehr darf ich dann doch einen großen „Sportverein“ in die Verantwortung nehmen, der sich aus selbiger stiehlt.
    Ich habe nix dagegen, wenn dem FF Almosen gegeben wird. Nein, ich fordere sogar für die Veruntreuung des Spiels durch den männlichen Profi-Fußball Tribut für den „rückständigen“ FF. Denn noch unterscheidet der FF sich wohltuend von der Männer-Fußball-Massenproduktion mit den High-End-Spielermodellen. Mir graut vor dem Tag, an dem dort auf dem Rasen im Sinne von Gewinnmaximierung und Zuschauerzahlen kaum bekleidete Models zuerst ihre Haare ordnen, bevor sie zum spektakulären Fallrückzieher ansetzen, der laut Drehbuch in der 59. Minute das 4 : 3 bringt. Das wäre dann der Einzug der scripted reality in den Fußball.

    (Von wegen „die Zuschauer / Konsumenten sind schuld: Nur weil die Römer sich die Gladiatorenkämpfe ansahen, sind Caligula oder Nero noch lange nicht aus dem Schneider. Nur weil in den USA die Leute Feuerwaffen kaufen, ist die Waffenindustrie dort auch nicht aus dem Schneider.)

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  • paulchen sagt:

    Hi, „Wrack“ (wie ist denn Dein Vorname – mit „Wrack“ möchte ich Dich eigentlich nicht ansprechen.)

    Ich demonstriere ein nach Geschlechtern diskriminierendes Denken ??? Ouha !

    Ich bin der einzige, der den Frauen etwas zutraut … und vor allem beim Wort nimmt und sich für den Frauenfußball einsetzt. Ich bin ja hier der einzige, der Vorschläge macht, um den Frauenfußball in Hamburg zu erhalten.

    Denn … nochmal: der Erhalt der Buli in HH ist möglich. Also … dann mach es doch. Außerdem gibt es -wie ich schon schrieb- mehrere Fußballvereine in HH … aber das habe ich ja schon geschrieben.

    Eine weitere Diskussion können wir uns schenken, da es zu komplex ist. Unterm Strich werden Frauen im Frauenfußball nicht unterdrückt. Zudem müssten wir auch Mutterschaften und andere Dinge hinzuziehen.

    Es ändert aber -und da entziehst Du Dich auch aus der Verantwortung- nichts an der Tatsache, dass man auch selbst Initiative ergreifen kann, denn im Frauenfußball werden die Frauen eben NICHT. Oder soll Jarchow

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  • paulchen sagt:

    Uuuups …zu früh gespeichert. ich wollte schreiben

    „…Es ändert aber -und da entziehst Du Dich auch aus der Verantwortung- nichts an der Tatsache, dass man auch selbst Initiative ergreifen kann, denn im Frauenfußball werden die Frauen eben NICHT unterdrückt.“

    Ist das noch zu ergänzen ? Falls nicht, so sei hiermit mein Kommentar geschlossen.

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  • Sheldon sagt:

    @paulchen: „Ich bin der einzige, der den Frauen etwas zutraut… (…) Ich bin hier ja der einzige, der Vorschläge macht, um den Frauenfußball in Hamburg zu erhalten“

    Achja? 1. Wo? Und 2. habe auch ich Vorschläge gemacht, wie die Frauen überleben können.

    Woran es mal wieder nur scheitert, ist das Geld. Kollege wrack und all die anderen mögen sich hier ja nett und idealistisch geben, Fakt ist aber, dass FF in der Frauenfußballbundesliga selbst im Halbprofitum ohne Geld nicht mehr auskommt. Allen voran die Spielerinnengehälter. Nehmen wir nur mal eine Vergütung von 1.500 Euro pro Spielerin brutto zzgl. Steuerkosten etc. 2.000 Euro pro Spielerin im Monat.
    Das ist ein Jahresgehalt von 24.000 Euro pro Spielerin, was bei einem Kader von etwa 20 Spielerinnen knapp eine halbe Million Euro an Ausgaben erzeugt. Dazu noch die Gehälter von Trainerstab und medizinischer Abteilung, Geld für die Stadionpflege, PR, Geschäftsleitung und, und, und…

    Um wirklich erfolgreich in der Frauenfußballbundesliga zu sein, ist ein Etat von 1 Million jährlich heute bzw. in der Zukunft unerlässlich. Die Optionen wären – wie heute schon vielerorts sichtbar – schlechter Rasen, Spielerinnen mit Dauerverletzungen oder völlige Inkompetenz im Trainerteam. Und schließlich werden auch immer mehr Spielerinnen höhere Ansprüche an die Gehälter haben oder den Verein verlassen.

    Woher soll also diese 1 Million Euro kommen??? Aus Fernsehgeldern vom DFB? Diese geben vielleicht gerade mal 100.000 Euro dazu bei dem Stand, den Hamburg hat.
    Preisgelder? Fehlanzeige, die Beträge, die in der Bundesliga für eigene Erfolge ausbezahlt werden, sind verschwindend gering.
    Eintrittsgelder? Bei 11 Spielen a 400 Zuschauern bei einem Durchschnitt von unter 10 Euro pro Karte, sind das pro Saison auch nur ne halbe Million Einnahmen maximal!
    Und das restliche Geld? Sponsoren, wer finanziert und sponsort eine Mannschaft schon, einen Abstiegskandidaten?

    Am Emde muss es dann doch von den Fans kommen!

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  • paulchen sagt:

    ——-zitat sheldon: Achja? 1. Wo? ————–

    In meinem Post am Sonntag, 27. Mai 2012 um 16.26 Uhr

    ——-zitat sheldon: Und 2. habe auch ich Vorschläge gemacht, wie die Frauen überleben können.————-

    Das wollte ich prinzipiell nicht ignorieren, ich habe nur nicht jeden Post gelesen. Sorry dafür.

    Du hast mit Deinem letzten Post auf jeden Fall Recht, ich kenne mich auch etwas aus mit Finanzaufwand, allerdings im Männerfußball. Grundsätzlich halte ich Gehälter im Sport mittlerweile für eins der Ursachen des Übels, warum etwas nicht klappt. Es ist eben Sport und keine Arbeit, und das sollte man eigentlich auch so belassen. Es wird nichts produziert, sondern begeistert, und das halte -zumindest- ich für einen großen Unterschied.

    Damit meine ich NICHT Aufwandsentschädigungen oder so, sondern überzogene Geldleistungen. Mal ehrlich, macht es im Amateursport, zu dem ich den frauenfußball zähle, tatsächlich Sinn, Spielerinnen von Crailsheim nach Löchgau zu transferieren ?

    Und man muß im Frauenfußball auch sich selbst gegenüber ehrlich sein … die sportlichen Leistungen im FF sind zu 90 % nicht so gut bzw. nicht gut. Heißt: die Ansprüche sollten sich immer an den Realitäten orientieren.

    Und Frauenfußball ist nun mal Freizeit, nämlich die Freizeit der Spielerinnen … nicht mehr, nicht weniger. Und ich denke, dass der Frauenfußball in Hamburg eben auch daran scheitert. Anstatt eigene Wege zu gehen und eigene Profile zu entwickeln, werden etablierte Mechanismen aus dem Männerfußball übernommen … die, da Frauenfußball ein geringeres Volumen hat, logischerweise völlig überdimensioniert gerät.

    So auch in diesem Forum hier … anstatt eigene Vorschläge zu machen und zu diskutieren, wie es in HH weitergehen könnte, werden alle anderen beschuldigt.

    Aber egal, letztlich müssen das die Leute in HH selbst wissen, ich kann die Spiele sowieso nicht sehen. Und ich bin mal gespannt, wie Gütersloh nächste Saison abschneidet.

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  • Zaunreiter sagt:

    Sheldon, der alte (R)Evolutionär.
    So jemanden wie dich, der die Zustände kritisiert, aber sich doch letztlich vor dem Götzen Mammon beugt, hätt ich gern mal in Frankfurt bei der Occupy-Bewegung gesehen 😛

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  • Sheldon sagt:

    @Zaunreiter: Wie soll man ohne Geld professionellen FF, den hier ja alle anscheinend wollen, hinbekommen?

    In Hamburg geht es nunmal nicht, ohne diese 750.000 Euro die Lizenz für die Buli zu bekommen.

    Die Frage ist nur, woher soll das Geld kommen? Vom Staat, von Sponsoren oder von den Fans?
    Ich bin für letzteres, allerdings in Kombination mit dem zweiten!

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