Fatales Signal

Von am 22. Mai 2012 – 13.54 Uhr 60 Kommentare

Der Frauenfußball hat beim Hamburger SV Tradition, die Abteilung existiert seit mehr als 40 Jahren, in den vergangenen neun Jahren spielten die Hanseatinnen ohne Unterbrechung in der Ersten Liga, 2010/11 schafft das Team als Vierter gar die beste Platzierung aller Zeiten. Doch nur ein Jahr später liegt der Frauenfußball in der Hansestadt in Scherben.

Für die kommende Saison 2012/13 hat der Verein seine Bewerbung für die Erste und Zweite Liga zurückgezogen. Nach „Abwägung der wirtschaftlichen Möglichkeiten“ sei man zu dem Entschluss gekommen, die Bewerbung „aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen“ zurückgeben zu müssen, hieß es seitens des HSV. Denn die Frauen-Abteilung hatte einen Mini-Anteil daran, dass in der vergangenen Saison ein Minus von fünf Millionen Euro erwirtschaftet wurde.

Vereinshoheit
Die Entscheidung, innerhalb eines Vereins Schwerpunkte zu setzen, gilt es grundsätzlich zu respektieren. Es obliegt der Einschätzung der Entscheidungsträger, die finanziellen Mittel im Gesamtverein auf den Männerfußball zu konzentrieren. In Wolfsburg geht man einen anderen Weg, dort erachtet man den Frauenfußball, obwohl er ebenfalls keinen Gewinn abwirft, als sinnvolle Ergänzung und hat sich gerade erstmals für die Champions League qualifiziert. In München ist das Budget der Frauenfußball-Abteilung zwar nicht üppig, aber immerhin doch so ordentlich, dass der DFB-Pokalsieg heraussprang.

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Scheinheilige Begründung
Die Erklärung des HSV-Vorstandsvorsitzenden Carl Jarchow, es sei „keine Entscheidung gegen den Frauenfußball im HSV“ ist jedoch unsinnig und scheinheilig. Denn ginge es wirklich alleine darum, „nach zwei defizitären Geschäftsjahren im kommenden Geschäftsjahr mit einem ausgeglichenen Haushalt abzuschließen“, müsste man den Rotstift wohl nicht beim Frauenfußball und seinen einigen Hunderttausend Euro Jahresbudget ansetzen, sondern erneut beim hochbezahlten Profikader.

Der Lizenzspieleretat liegt bei rund 35 Millionen Euro, allein der neu verpflichtete Torhüter René Adler wird rund 2,7 Millionen Euro pro Jahr verdienen, ein Vielfaches der Summe, die der HSV jährlich in den Frauenfußball investiert hat. Und man würde sich kaum den Luxus leisten, zur Feier des 125-jährigen Bestehens des Vereins am 29. Juli ein Spiel gegen den FC Barcelona in der Hamburger Arena auch nur in Erwägung zu ziehen – für eine Antrittsgage der Katalanen von rund einer Million Euro.

Frauenfußball - Banner beim HSV-Spiel

Fans bekunden ihren Unmut über die HSV-Pläne © Joachim Deetz / girlsplay.de

Frauenfußball auf dem Abstellgleis
Mit etwas gutem Willen wäre der Spielbetrieb der Frauen sicherlich aufrechtzuerhalten gewesen, das finanzielle Defizit lieferte jedoch einen guten Vorwand, das Bundesligateam einzustampfen. Bereits mit dem Abschied von Vorstandsmitglied und Ex-Torhüterin Katja Kraus im März 2011 hat der Frauenfußball beim HSV die Rückendeckung verloren.

Die Abmeldung der Zweiten Mannschaft war vor der Saison bereits ein Fingerzeig, wohin der Weg führen würde. Sich als Gesamtverein gegen den Frauenfußball zu entscheiden ist eine Sache, die Öffentlichkeit aber für dumm verkaufen zu wollen eine andere, mit der man sich im Verein Sympathien verscherzt hat.

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Signalwirkung
Für den Frauenfußball in Hamburg bleibt zu hoffen, dass die schwierige Suche nach einem Sponsor doch noch von Erfolg gekrönt sein wird, so dass ein Neustart auf eigenen Beinen etwa als 1. FFC Hamburg möglich ist. Verdient hätten es sich die Spielerinnen und alle Beteiligten im Umfeld allemal, von deren Herzblut sich mancher HSV-Profi eine Scheibe abschneiden könnte.

Die Entscheidung ist aber auch ein fatales Signal für den Breitensport und die mehr als 30 anderen HSV-Abteilungen von Badminton bis Volleyball, die sich nicht mehr sicher sein können, nicht auch irgendwann einmal auf dem Altar des Profifußballs geopfert zu werden.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

60 Kommentare »

  • SGS sagt:

    Sehr guter Artikel!

    100% agree!

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  • Ruhrschnellweg sagt:

    Sehr guter Artikel, der zurecht auf die Gestaltungshoheit hinweist, aber die – gelinde – schräge Argumentation hinweist, die auch keine gute Kunde für andere Abteilungen des HSV bedeutet.

    Es kann sein, dass der FF hierzulande eine schwierige Zeit vor sich hat. Nicht zuletzt die CL hat gezeigt, dass andere taktisch und technisch mindestens aufgeschlossen haben und die athletische Überlegenheit ist auch weg. Man hat darüber hinaus bei der WM mehr als nur Titel und Olympia-Quali vergeigt…

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  • intersoccer sagt:

    Treffender Kommentar. Die Scheinheiligkeit der Erklärungen des Vorstands lässt wirklich Wut in mir hochkochen. Ich hoffe sehr, dass sich für den Hamburger FF eine Perspektive finden lässt, ohne Abhängigkeit von Vorständen, die den Breitensport für das Profitum ab die Wand fahren.

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  • speedcell sagt:

    schöner artikel, der vielleicht mal ein HSV vorstandsmitglied liest und mal anfängt nachzudenken was sie da eigentlich angerichtet haben. ich denke dabei vor allem an die spielerinnen, die vor (wich,bagehorn) und während (yaren) der saison geholt wurden. sie haben wahrscheinlich schon ihr leben auf hamburg ausgerichtet und müssen sich gezwungener massen neu orientieren. nur gut,dass es verein wie jena gibt,die fussball und studieren verbinden und eine gute anlaufstelle sein könnten.

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  • Chefchen sagt:

    passt doch irgendwie zum HSV. Trends verschlafen und hinterher jammern das nix funktioniert. Die Mädels tun mir leid aber Qualität findet auch andere Vereine

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  • ballander sagt:

    wo bleibt die stimme von steffi jones?

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  • hopkins sagt:

    Stimmt. Diese Arroganz und Scheinheiligkeit ist die Krönung. Wie immer: Erst bei den anderen sparen bevor man an sich selbst spart. Glanzleistung Vorstand HSV! Ob dieses eingesparte Geld dafür ausreicht einen neuen „überbezahlten Abzocker“ zu finanzieren????

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  • Sheldon sagt:

    Auch hier nochmal: Der letzte Abschnitt trifft es eigentlich sehr gut. Hamburg sollte erst einmal beweisen, dass sie fähig sind, sich selbst über Wasser zu halten und nicht immer nur am Tropf des Hauptvereins hängen.

    Andererseits sehe ich diesen Artikel als sehr subjektiv aus der Sicht des Frauenfußballs. Statt zu meckern, dass der Männerfußball den Frauenfußball nicht länger subventionieren will, sollte man jetzt mal darüber nachdenken, wie man den Frauenfußball langfristig finanziell unabhängig machen kann.

    Der HSV geht für mich nur einen konsequenten Schritt. Frauenfußball ist ein teures Hobby, wenn man sich anschaut, wieviel Geld Wolfsburg oder Frankfurt für minimalen Ertrag in den Frauenfußball pumpen. Und es wird in Zukunft nicht billiger, die Verluste werden sich häufen.
    Dazu kommt, dass FF in Hamburg absolut keinen Stellenwert hat, was auch die schwere Suche nach einem Sponsor zeigt. Mit Frauenfußball lässt sich zur Zeit kein Geld verdienen.

    Mag sein, dass das intern im Frauenfußball ein „fatales Signal“ sein mag, das stört den HSV herzlich wenig.
    Man sieht ja auch, dass der Trend schon wieder rückläufig ist. Von außen betrachtet wird das nur der einzig richtige Schritt für den HSV gewesen sein.
    Denn man muss auch bedenken: Kein Titel, beste Platzierung Platz 4 in der Bundesliga, kein Pokalfinale, da ist es doch klar, dass der FF eine untergeordnete Rolle einnimmt.

    Eins noch zu den Spielerinnen: Jeder wusste von Anfang an, dass dies die letzte Saison in Hamburg sein könnte. Die Gerüchte wurden sofort nach der Auflösung der Zweiten Mannschaft laut. Und das wird auch intern schon lange bekannt gewesen sein, sodass mir keine Spielerin sagen kann, sie hätte nicht wissen können, dass sie ab 2012 arbeitslos ist und sich neu orientieren kann!

    @speedcell: Da gibt es noch ganz andere Modelle, die wesentlich erfolgreicher als Jena sind. Jena sollte lieber selbst aufpassen, dass sie nicht irgendwann insolvent sind, aber dann wird niemand von einem Skandal sprechen!

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  • ballander sagt:

    @ sheldon:

    „Denn man muss auch bedenken: Kein Titel, beste Platzierung Platz 4 in der Bundesliga, kein Pokalfinale, da ist es doch klar, dass der FF eine untergeordnete Rolle einnimmt.“

    dieser logik folgend: hsv männer kein titel, aktuell platz 14 in der ersten liga, kein pokalfinale. die männer können den frauen nicht mal das wasser reichen!

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  • Nicole Kriebel sagt:

    „Warum müssen die Frauen dafür bluten weil die Männer nix auf die Reihe kriegen???? Die einen bauen Mist und die anderen müssen dafür ihren Kopf hinhalten?!? Ist doch voll fürn Arsch!!!! Gefällt mir mal sowas von gar nicht!!!!“

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  • Sheldon sagt:

    Nur noch ein Nachsatz in Sachen Wirtschaftslehre:

    Hamburg versucht jetzt, seine ganzen finanziellen Reserven auf den Profifußball zu konzentrieren. Aus einem Grund: Mit einer erfolgreichen Saison im Profifußball könnte Hamburg all seine finanziellen Sorgen los sein.
    Das kann der Frauenfußball nicht. Frauenfußball würde immer ein verlustreiches Geschäft für den HSV bleiben, da das, was hier hinein investiert würde, niemals zurückgezahlt werden könnte.
    Im Männerfußball reicht dazu schon die einmalige Qualifikation für die Europa League und man wäre finanziell wieder in den schwarzen Zahlen.

    Das sollte man auch mal bedenken, bevor man hier wahllos um sich schlägt, dass nämlich das, was in den Frauenfußball investiert wird, viel, viel weniger ist als das, was dabei herausspringt.

    Übrigens, natürlich ist es auch ein Unterschied, ob nun 50.000-60.000 Fans 17 Heimspielen kommen oder 500-600 Fans zu 11 Heimspielen. Wenn man bei den Männern im Durchschnitt 30 Euro pro Karte (VIP-Loge miteinberechnet) und bei den Frauen 5 Euro pro Karte zahlt, dann hat man bei den Männern allein dadurch zwischen 25 und 30 Millionen Euro Einnahmen, bei den Frauen dagegen gerademal 25.000 Euro pro Saison.

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  • Sheldon sagt:

    @ballander: Das ist nicht die Bilanz dieser Saison, sondern die Bilanz aller Spielzeiten zusammengerechnet! Der HSV stand noch vor ein paar Jahren im Halbfinale der Europa League!

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  • slartie sagt:

    Der ewige Fluch von einem Herren-Profiverein abhängig zu sein.
    Das gleiche Schicksal kann auch durchaus den Wolfsburgerinnen in Zukunft passieren, oder den Bayern-Frauen.
    Wenn der Hauptverein keinen Sinn mehr sieht, im FF zu investieren,
    sieht es für die entsprechenden Abteilungen düster aus.
    Leider, aber es gibt auch genug Beispiele, wie Frauenfußball auch ohne
    einen Traditionsverein im Rücken funktionieren kann.
    Man beachte die SGS oder den SC 07 in der ersten,
    den HSV Borussia, SiFi und Magdeburg aus Liga 2, die immerhin mit, für
    sie bescheidenen Mitteln, doch einige Erfolge erzielen können und
    dabei nicht vor der drohenden Insolvenz stehen.

    Vielleicht hat sich das jetzt auch bei den Vereinen rumgesprochen, das der ganz große Hype nach der verkorksten WM ausblieb.
    FF wird auch in naher Zukunft immer noch eine Randsportart bleiben,
    die kaum mediales Intresse anzieht und durch diese völlige Ignoranz der Medien auch kaum mehr Zuschauer in die Stadien, bzw. auf die Sportplätze zieht.

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  • intersoccer sagt:

    Danke ballander, du hast die (wie ich finde) oft widersprüchlichen Argumente von sheldon super sichtbar gemacht! 😉
    Ich kann zwar nachvollziehen, dass eine Vereinssparte sich langfristig selbst tragen muss. Aber es geht doch bei unserer Empörung vorallem auch darum, wie der Rückzug vonstatten gegangen ist. Die Spielerinnen, Fans und engagierten Ehrenamtlichen im Verein nicht mal vor dem letzten Heimspiel zu informieren und die Möglichkeit eines vernünftigen Abschieds zu bieten, ist einfach takt- und respektlos. Aber trotzdem auch danke an sheldon, du hälst die Diskussionen hier immer super am laufen und über manche Ansätze kann man ja manchmal durchaus nachdenken 😉

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  • ballander sagt:

    fehlte nur noch, dass jarchow verkündet: „die hsv-frauen sollen sich selbst um eine anschlussverwendung kümmern.“ sein fdp-parteichef rösler hat insoweit in sachen schlecker ja kein blatt vor den mund genommen und seine frauenfeindlichkeit offen zelebriert.

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  • Markus Juchem sagt:

    Hier zwei Stimmen:

    Hannelore Ratzeburg (DFB-Vizepräsidentin und Vorsitzende des Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball im HFV) sagte: „Ich bedauere außerordentlich, dass der HSV diese Entscheidung getroffen hat. Ich finde es sehr schade, dass der Vorstand die Entwicklungsmöglichkeiten des Frauenfußballs und seiner Bundesliga-Mannschaft nicht gesehen hat. Der HSV bot vielen talentierten Spielerinnen aus dem norddeutschen Bereich eine Perspektive leistungsbezogen Fußball zu spielen. Allerdings liegt diese Entscheidung allein beim Verein – das müssen wir akzeptieren.“

    HFV-Präsident Dirk Fischer meint: „Das ist ein massiver Rückschlag für die Entwicklung des Frauenfußballs. Man wird den Eindruck nicht los, dass die Frauen die Zeche zahlen müssen für wirtschaftliche und finanzielle Fehler bei der Bundesliga-Mannschaft der Herren. Wir werden auf der Ebene des Hamburger Fußball-Verbandes die Nachwuchsarbeit gleichwohl weiter in vollem Umfang organisieren, in der Hoffnung, dass beim HSV oder bei einem anderen Verein des HFV in naher Zukunft wieder Zweitliga- oder Erstliga-Frauenfußball unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten möglich ist.“

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  • waiiy sagt:

    Von den reinen Zahlen her betrachtet hat Sheldon natürlich nicht Unrecht. Aber es ist eben auch nicht von der Hand zu weisen, dass eben Sportarten wie Leichtathletik, Volleyball, Tischtennis und Frauenfußball nicht so viel kosten wie der Männerfußball. Dafür haben sie eben auch nicht die Einnahmen.

    Wie es vom Imageschaden her aussieht, kann man schlecht beurteilen, da ja eben auch nicht ein so hoher Werbeeffekt von diesem Team ausgegangen ist, wenn man die Zuschauerzahlen betrachtet. Sollte beispielsweise Wolfsburg nächste Saison durchgehend 5.000 Zuschauer haben, der NDR sich richtig hinter die Live-Übertragungen klemmen und die Mannschaft weit in der CL kommen, dann sieht das mit dem Werbeeffekt auch ganz anders aus. Aber so ist er natürlich nicht so groß.

    Der Vergleich mit Brauweiler u.a. hinkt natürlich, weil es dort keine Sportabteilung im Verein gab, die so enorm mehr Mittel generiert, aber auch verbraucht hat.

    Dass der FF für die Fehler im MF gerade steht, ist richtig. Er hat sich aber auch an gute Entscheidungen rangehangen. Das darf man dabei nicht vergessen.

    Was das Skandalöse ist, ist solch eine Verpflichtung wie die von Adler, so viel verdient und wahrscheinlich nicht viel besser werden wird als Drobny. Aber wie sollte man das verkaufen: „Wir haben uns Adler nicht geleistet, der uns 2,7 Mio. EUR jährlich gekostet hätte. Dafür erhalten wir Tischtennis, Volleyball und Frauenfußball am Leben. Für die Ringer hat es übrigens nicht mehr gereicht.“ ??? Das ist natürlich aberwitzig. Und ich denke, dass dieser Skandal eben auch nur aus Sicht den FF so zu sehen ist. Trotzdem muss eben auch alles, was den FF mag, einen Aufschrei loslassen, damit solche Dinge möglichst wenig passieren, dass es sich andere Vereine so schwer wie möglich machen, eine kleine Abteilung zu schließen.

    Wenn man das verhindern will und den FF als integralen Bestandteil des gesamten Fußball sieht, dann muss der DFB reagieren und die Frauenmannschaften ähnlich in den Lizensierungsregularien verankern verankern, wie es vor gar nicht langer Zeit mit den Jugendinternaten getan wurde. Wäre interessant, ob das ginge und vor dem Europäischen Gerichtshof haltbar wäre. Immerhin gehört der FF in Deutschland unter das Dach des DFB, in Europa der UEFA und auch in der Welt der FIFA.

    waiiy

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  • frosti sagt:

    Man muss dies – leider – alles realistisch sehen:
    Es ist und bleibt das Schicksal des Frauenfußballs, dass er eine Randsportart ist und ich sehe auch keinen Weg wie sich die Frauen aus dieser Rolle lösen könnten. Man muss da nur die Bedeutung der Frauenligen in anderen Ballsportarten betrachten.
    Selbst die Vereine der 1. Bundesliga werden mit echten, aus dem Frauenfußball heraus generierten Einnahmen über Zuschauer,TV-Verwertungsrechte, Werbung, u.ä. niemals einen echten Profibetrieb finanzieren können, bei dem die Spielerinnen so viel verdienen, wie es der Zeitaufwand durch Training, Anreisen zu Spielen, etc. und der Verzicht auf eine ernsthafte Berufsausbildung rechtfertigt.
    Financial Fair-Play dürfte bei den Frauen das Einstampfen der 1. Bundesliga oder die Rückkkehr auch der Spitzenmannschaften zu allenfalls einem Halbprofibetrieb bedeuten.
    So betrachtet muss man sogar froh ( aber nicht lieben) sein, dass mit VW und der Commerzbank Unternehmen keine Kosten-/Nutzenberechnungen anstellen bzw. anstellen müssen.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Mir stößt diese eindeutige Contra-Entscheidung absolut sauer auf!
    Und wenn man bedenkt, dass einige von den HSV-Profis mit ihren Profigehältern ohne weiteres ein eigenes FF-Team finanzieren könnten, wenn denn das Interesse bzw. der Wille dazu da wäre, abgeben hätten sie wenigstens was können! Das trifft übrigens auf die Mehrheit unserer BL-Spitzenverdiener aus allen Vereinen zu!
    Mir kam sofort in Erinnerung, dass der FC Santos kürzlich seine erfolgreiche FF-Mannschaft ebenfalls in die Wüste geschickt hatte, um den Jungprofi mit dem Irokesenhaarschnitt namens Neymar halten zu können – seltsame Blüten, die da der Fussball so treibt bzw. seine angeblichen Gönner und Macher!
    Die Geschichte um Poldis Rückkehr vom FCB nach Kölle hatte doch auch reichlich Sponsoren und Spender auf den Plan gerufen, und da ging es nur um eine Einzelperson, hier hängt ein ganzes Team dran.

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  • Fuxi sagt:

    @Sheldon
    Betrachte es im Gesamtzusammenhang. Denn mit dem Frauenfußball auf Bundesligaebene verliert der HSV auch innerhalb des Verbandes an Bedeutung, schließlich stellen sie nächste Saison nur noch drei U-Nationalspieler – alle A-Herren und Frauen (drei davon spielen Donnerstag mit der U23 gegen Schweden…) sind dann raus.

    Diese Bedeutung wird beispielsweise berücksichtigt, wenn es um die Vergabe von A-Länderspielen geht. Nehmen wir an, beim DFB hätte man erwogen, 2013 wieder ein A-Länderspiel in der Imtech Arena auszutragen (2012 findet dort keines statt). Und nun verzichtet der Verband darauf. Das heißt, der HSV spart 100.000 bis 150.000 Euro ein, verliert dabei aber Stadionmiete und Ticketverkaufsprovision in Höhe des Zwei- bis Dreifachen… Was dann?
    Statt dessen verdient St. Pauli dann an U20-/U21-Länderspielen, denn die Imtech Arena ist für solche Spiele zu groß.

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  • kleinschwarz sagt:

    Sauerei! (Mehr kann ich zum Rückzug des HSV aus dem Frauenfussball nicht sagen.)

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  • waiiy sagt:

    @Frosti: Dabei muss man immer bedenken, dass der FF eine sehr junge Sportart ist und es in dieser kurzen Zeit schon weit gebracht hat. Wir dürfen bei dieser Entwicklung dabei sein. Man darf gespannt sein, wie es sich in den nächsten 20 Jahren entwickeln wird. Da ist alles möglich (positiv wie negativ). Ist die Unabhängigkeit von einer Männerabteilung (siehe Potdsdam) gut? Oder doch eher nicht (siehe Wolfsburg)? Letztendlich hängt auch vieles von den handelnden Personen, deren Ehrgeiz bzw. Einstellung ab. Aber ich denke, dass viele andere Sportarten schon neidisch auf den FF schauen, weil sich dort schon in dieser kurzen Phase von 40 Jahren soviel entwickelt hat und weil man eben auch nicht unerheblich von DFB bzw. vom Männerfußball profitiert.

    Rückschläge gibt es immer wieder. Die muss man verkraften und man muss sich dagegen stemmen.

    Eine geile Reaktion wäre es, wenn St. Pauli jetzt zuschlägt und die Lizenz übernehmen würde… *träum*

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    @Fuxi: Auch Wiesbaden hat sein A-Länderspiel bekommen, ohne Frauenfußballmannschaft. Dann wird das bei Hamburg ja wohl nicht daran scheitern.

    Außerdem, was kann man sich bitteschön für U-Nationalspielerinnen kaufen? Ich frage mich ernsthaft, wieviele Hamburger wohl wussten, dass Kim Kulig in Hamburg spielte, als sie U-20-Weltmeisterin geworden ist.

    @SF: Du sprichst ganz genau den Punkt an: Poldi hatte einfach mehr Fans als das gesamte HSV-Frauen-Team! Der gesamte Kölner Fußball hat sich über Jahre mit der Person Lukas Podolski identifiziert. Da war es klar, dass eine solche Ikone mit aller Macht geholt werden soll und dafür das Geld auch da ist. Ähnlich ist es mit Neymar in Santos, Santos wollte nicht schon wieder den Fehler machen, die sie vor einigen Jahren bei Robinho gemacht haben. Mit ihm haben sie DIE Identifikationsperson schlechthin verloren.
    Das HSV-Team ist für die Stadt Hamburg und selbst für den Verein HSV ohne Belang. Es interessiert wirklich kaum einen. Seit Jahren steht der HSV tief im Keller drin, was die Zuschauerzahlen anbelangt.
    Woher soll denn da bitte die Unterstützung kommen? Es zeigt sich doch, dass die Marke Frauenfußball in Hamburg einfach generell nicht ankommt, das sieht man doch auch, dass sie jetzt keinen Sponsor finden!

    Nun, ich denke, hier macht sich einfach der Frust breit, dass einem jetzt mal die rosarote Brille heruntergerissen wird und man im Frauenfußball eben doch nicht soweit ist, wie überall gepredigt wird. Es ist gut, diese Illusion jetzt einmal hinter sich zu lassen und mit der Realität konfrontiert zu werden.
    Frauenfußball konkurriert noch längst nicht mit dem Männerfußball, sondern muss erstmal Volleyball, Handball, Basketball, Formel 1 oder Eishockey überholen, an vielen Orten stehen diese Sportarten in der Wertigkeit weit vor dem Frauenfußball!

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  • Fuxi sagt:

    @Sheldon
    Ich bezog mich auf A-Länderspiele der MÄNNER (die der Frauen werden ebenfalls nicht in der Imtech-Arena ausgetragen, weil ebenfalls zu groß).

    Und hast Du Dir mal überlegt, WARUM die Sponsorensuche nicht so einfach sein könnte für ein bundesweit spielendes Frauenteam des HSV? Dass das vielleicht auch damit in Zusammenhang steht, dass viele Sponsoren gar nicht in Frage kommen, da sie sonst in Konkurrenz zu denen der Männer stünden (nicht mal Hamburger Airways hätte werben dürfen, da Emirates; eine TV-Zeitschrift wäre auch nicht gegangen, da HSV II. für „TV Digital“ wirbt) und andere wiederum sich mit Bandenwerbung in der Arena begnügen, unter anderem Solarbranche, Wettanbieter, Reifenhersteller, Banken, Krankenversicherung, Getränkehersteller, Möbelhäuser … nicht mal Burger King wäre gegangen, wegen McDonald’s…

    Aber nein, Sheldon, schau nicht über Deinen Tellerrand…

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  • Sheldon sagt:

    @Fuxi: Frage: Wenn der HSV jetzt selbständig ist, wieso sollte die Sponsorensuche denn dann trotzdem noch so umständlich sein? Jetzt darf doch wohl jeder für sie werben!

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  • Maskal sagt:

    @ Sheldon
    „Mit einer erfolgreichen Saison im Profifußball könnte Hamburg all seine finanzielle Sorgen los sein“
    Das wird im Männerfußball doch schon seit drei Jahren versucht, ohne jeglichen Erfolg! Im Gegenteil hier wird das Geld mit vollen Händen zum Fenster raus geworfen, ohne jegliche sportliche Perspektive.
    Aus rein Wirtschaftlicher Sicht müsste gerade da der Rotstift angesetzt werden. Bei der derzeitigen Personal- und Transferpolitik sehe ich den Männerfußball auch in der neuen Saison gegen den Abstieg kämpfen.
    Man schaue sich das Beispiel Bremen und Leverkusen an!!

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  • Sheldon sagt:

    @Maskal: Wo steht denn bitte Bremen im Abstiegskampf? Bremen hat so enorm viele Verletzungen gehabt und steht trotzdem in der oberen Tabellenhälfte!

    Gehen wir das mal durch, wie es sich dann beim HSV entwickeln würde. Man würde den Rotstift bei den Männern ansetzen. Damit hätte man keinen Investitionsspielraum für die neue Saison und würde erneut dem Abstieg entgegentrudeln. Das würde noch stärkere Einbußen bedeuten und zwangsläufig irgendwann dazu führen, dass die Frauenabteilung sowieso dicht gemacht wird.

    So ist man dem zuvorgekommen, man kann sich konsolidieren. Man kann wieder einmal festen Halt in der BL finden und so irgendwann auch wieder in den schwarzen Zahlen sein, sodass man den FF dann wieder fördern kann!

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  • gerd karl sagt:

    ja, aber rene adler neu verpflichten, gehalt 2,7 millionen im jahr.

    800 000 euro sind beim hsv locker für die frauen drin.

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  • Maskal sagt:

    @ Sheldon
    Ich habe doch nicht geschrieben, das Werder Bremen gegen den Abstieg gespielt hat. Ich hatte nur erwähnt das Bremen und Leverkusen ihr Saisonziel (CL) nicht erreicht hat und deshalb für die neue Saison finanzielle Einschnitte im Männerfußball in der Personal- und Transferpolitik eingeht.
    Nur ein Beispiel für die Misswirtschaft im Männerbereich beim HSV ist der Spieler Marcus Berg!

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  • Sheldon sagt:

    Bei Werder war das Saisonziel erstmal wieder Konsolidierung. Man wusste, dass der Umbruch noch ein paar Jahre dauern würde und man hat diese Saison wieder sehr stark auf Jugend gesetzt.

    Wenn du dir mal anschaust, wer da alles herangeführt wurde: Hartherz, Trybull, Mielitz, Affolter, Ignjovski, Füllkrug, Thy, alles 90er Jahrgänge oder jünger, alle weitgehend unerfahren, alle von Schaaf und Allofs irgendwoher gezaubert.

    Da wurde gearbeitet!

    Und überhaupt, woher wisst ihr eigentlich alle über die Ausgaben und Einnahmen beim HSV Bescheid? Herr Juchem, haben sie denn mal für mich die Zahlen, wieviel was kostet und wieviel denn so drin ist?

    Was meint ihr wohl alle, wieviele Zuschauer bei den Männern in der nächsten Saison kommen, wenn man nicht wenigstens das Bemühen zeigt, nicht wieder in den Abstiegskampf zu geraten?!?!

    Dieses ganze gegen Adler-Ausgespiele finde ich einfach nur grotesk. Wenn er nicht gekommen wäre, wäre ein anderer gekommen, der vielleicht noch viel mehr gekostet hätte.
    Adler ist für nur 2,7 Millionen pro Jahr zur Zeit ein Schnäppchen. Keine Ablöse!!! Für andere hätte man Ähnliches gezahlt + vielleicht noch bis zu 10 Millionen Ablöse (4 Jahresgehälter) und nicht solche Qualität bekommen. Man muss wissen, Adler ist Nationalkeeper gewesen und nur durch seine Verletzungen zurückgeworfen worden!

    Da kommt mir ein Beispiel aus dem FF gerade richtig: Wenn nun Kulig auf dem Markt ablösefrei auf dem Markt wäre und Frankfurt sie gehen ließe, wer würde da nicht zuschlagen und diese Qualität im Team haben wollen? Wer würde da denken, dass sie all ihre Qualität verloren hat, nur weil sie 1 Jahr verletzt war?
    Das ist bei Adler nicht anders!

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  • Doc sagt:

    Warum waren 20 sehr gut bezahlte Fußballer nicht in der Lage, 1 Jahr auf 1% ihres vergleichsweise monströsen Gehalts zu verzichten…um den Kolleginnen im gleichen Verein 1 Jahr Verbleib in der Liga zu ermöglichen? Dann wäre gesichert, dass die Mädels Zeit hätten, ihre Zukunft angemessen zu planen. Wer weiß, vielleicht hätte das Jahr gereicht, einen Sponsor zu finden. Und wenn nicht, hätten sich die Spielerinnen wenigstens in einem Jahr Perspektiven erarbeiten können…privat, beruflich und sportlich.
    Für die Herren war genug Zeit im Vorfeld, dem eigenen Arbeitgeber Signale zu senden. Doch offensichtlich kennen Hamburger Spieler keine Solidarität!?
    Erst dachte ich daran, dem HSV eine Mail zu schreiben und ihnen eine Meinung von außen mitzuteilen. Nun würde ich lieber den Profis, bzw. dem Spielerrat der Herrenmannschaft ein paar Bemerkungen zukommen lassen.
    Moralisch ist die Herrenmannschaft des HSV für mich bereits abgestiegen, bevor die neue Saison begonnen hat. Und wenn sie es auch sportlich tut, werde ich darüber nicht weinen!

    Name und Vereinszugehörigkeit weiß ich nicht mehr, aber in England hat vor gar nicht so langer Zeit ein einziger Spieler aus der Premier League einen Damenverein gerettet. In Hamburg schaffen das nicht mal 20. Muss wohl eine Charaktersache sein.
    Irgendwie ernüchternd…das ganze.

    Euch betroffenen Mädels wünsche ich genau all das, was ihr jetzt braucht, um möglichst schnell wieder auf die Gleise zu kommen. Ich hoffe, man sieht euch in anderen Vereinen wieder.

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  • karl sagt:

    Muss denn der HSV nicht die bestehenden Vertraege sowieso erfuellen, d.h. die Spielerinnen auch bezahlen wenn sie nicht spielen. Wenn da jemand 3 Jahre Vertrag hat und es ist erst 1 Jahr um muessen die anderen beiden Jahre doch bezahlt oder zumindest abgefunden werden, oder gibts da im Fussball spezielle Klauseln die das verhindern und wenn ja waeren diese Klauseln denn rechtsgueltig?

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  • be sagt:

    Was mir bei der ganzen Diskussion bislang fehlt ist die Antwort auf die Frage, ob man denn beim HSV die die Ausgliederung der Frauenfußballabteilung ernsthaft in Betracht gezogen hat.

    Gerade falls eine Sponsorensuche tatsächlich aufgrund der Branchenüberschneidungen mit den Herren problematisch gewesen sein sollte, wäre eine Ausgliederung doch eigentlich DIE Chance gewesen – und hätte möglicherweise auch bessere Werbung für den Hamburger Frauenfußball beim Buhlen um Zuschauer ermöglicht.

    Eine weitere Kooperation mit dem HSV hätte ja nicht ausgeschlossen werden müssen. Insbesondere in der Anfangszeit hätte der Verein der Ausgründung die Trainingsinfrastruktur zur Verfügung stellen und den vorgesehenen Etat weiter fließen lassen können.

    Mit der nun definitiven Absage der Relegationsspiele scheint mir eine Ausgliederung in einen eigenständigen Frauenfußballverein ebenso vom Tisch wie eine Fusion mit einem oder Übernahme durch einen anderen Verein in der Gegend. Mit der Festlegung auf maximal Regionalliga auf unbestimmte Zeit und der realistischen Angst, dass eine etwaige Aufstockung bei besserer Geldlage ebenso schnell wieder fallen gelassen wird, dürfte der HSV langfristig keine populäre Anlaufstelle für Spielerinnen mehr sein.

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  • Sheldon sagt:

    @Doc: Wieso sollten denn bitteschön die Profis den Damen was spenden, wenn die sowieso nix damit anfangen können und das nur verprassen??? Wann haben denn die HSV-Frauen schon jemals auch nur irgendeinen Erfolg eingefahren???

    Frauenfußball ist in Hamburg nunmal keine Marke, die es sich zu retten lohnt!

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  • Ulf sagt:

    falls es jemanden interessiert,
    Besucherzahlen in der Saison 2011/2012 in Hamburg und Umland für verschiedene Frauen-Bundesligen:
    1.Liga Handball: Buxtehuder SV pro Spiel:1453
    1.Liga Volleyball: VT Aurubis Hamburg 1200
    2.Liga Handball: Rosengarten/Buchholz 488
    1.Liga Basketball: Hurricanes Rotenburg/Scheeßel ca.450
    1.Liga Fußball: Hamburger SV 399

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  • wrack sagt:

    Das Signal des HSV lautet: FF kann beim HSV nicht blühen. Für den besonders für den Fußball bekannten Verein eine Bankrotterklärung besonderer Art.
    Jubelstürme und signifikante Ersparnisse wird dieser Beschluss nicht auslösen, das Image wird auch nicht verbessert.
    Ein harter Schlag für die Betroffenen ? Ja, und sie haben ein Recht auf ihren Zorn.
    Ein harter Schlag für den FF ? Ich denke nicht.

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  • WalesGER sagt:

    In England war ich glaube 2009/2010 nach der Saison also quasi vor Einführung der WSL (engl. Superleague) die Damenabt. des Chelsea FC kurz vor dem aus. Der Hauptverein wollte die Frauenmannschaft nicht länger finanzieren -Abramovic hatte wohl kein Trinkgeld übrig….
    Mr. John Terry ( über den man als Mensch und Spieler sicherlich geteilter Meinung sein kann) hat daraufhin seine Profii-Kollegen aufgerufen, einen verschwindend geringen Teil eines Monatslohnes (der genaue Prozentuale Anteil wurde nie bekannt) abzugeben, um die Ladies zu retten!! UND es hat funktioniert…. nur ein! Männlicher Profiakteuer hat laut und öffentlich gegen den Trend, die Frauenmannschaft abzuschiessen gesprochen und wirklich nur Peanuts als „geldspende“ gegeben und die Frauenabt. war gerettet..auch die Sponsoren hat dies beeindruckt..
    Und das in einem Land, in dem der Frauenfussball…trotz einiger wirklicher Erfolge ( im Vergleich zu den Männern) eine absolute Nebenrolle um nicht zu sagen, gar keine Rolle spielt….( die Zuschauerzahlen bei der WSL sind teilweise gleich oder niedriger als die des HSV (Frauen) im Schnitt)

    Wirtschaftliche Interessen hin und her…….wir hier in Deutschland ( Fans und auch einige Teammanager oder auch beim DFB) brauchen garnicht schadenfroh lächelnd kopfschüttelnd über die USA bzw die WPS etc. zu sein……auch hier werden aus wirtschaftlichen überlegungen ganze Traditionsfrauenmannschaften eingestampft!

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  • Sheldon sagt:

    @Ulf: Und da ist es nicht erstaunlich, dass der HSV die Mannschaft zurückzieht?

    @wrack: Dass der Frauenfußball beim HSV nicht blühen kann, liegt nicht am Hauptverein, sondern an den nicht vorhandenen Fans.

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  • SGS sagt:

    Interessant hierzu eventuell folgender Artikel:

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  • uwe sagt:

    @Sheldon
    Laut Hamburger Abendblatt (leider kostenpflichtig) fehlen den Frauen 100000 € !!!!

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  • Sheldon sagt:

    @uwe: Dann ist doch kein Problem! Wenn der FF in Hamburg soviel Bedeutung hat, wird es ja wohl ein Einfaches sein, für den 1.FFC Hamburg einen Sponsor zu finden, der diese Summe zahlt.

    Ich frag mich, was sich hier alle aufregen, wenn Hamburg sich als FF-Standort so einfach erhalten kann?

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  • wrack sagt:

    @ Sheldon: 399 pro Spiel und Saison (siehe Ulf) ist ungleich „nicht vorhandene Fans“. Ansonsten müsste ich dich als „nicht vorhandenen Sheldon“ bezeichnen. Aber für die Verantwortlichen im HSV ist deine Formulierung sehr treffend. Sie sind – gelinde gesagt – ganz offensichtlich keine Fans des FF. Na ja, und ich wurde in den letzten Tagen auch zu keinem Fan des HSV. Der HSV, ich und der FF werden es überleben.

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  • wrack sagt:

    Nachtrag: Moment ! Ich und der FF werden es überleben. Ob der HSV…? Man wird sehen…

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  • Sheldon sagt:

    @wrack: Für den Hype, der um die BL ausgelöst wurde, sind 399 Fans „keine“ Fans.

    Übrigens, es würde schließlich auch niemand einen Club in der Männerbundesliga sehen wollen, der im Schnitt 4000 Fans bei den Spielen hat, oder? Da ist einfach keine Tradition, da ist kein Leben…

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  • spoonman sagt:

    Der Rückzug des HSV aus der FF-Bundesliga ist sicherlich ein schwerer Rückschlag für den deutschen Frauenfußball.

    Der Hinweis auf den „Luxus“ eines Spiels gegen den FC Barcelona mit einer Antrittsgage von €1Mio. ist für mich aber eine Milchmädchenrechnung, denn solche Spiele lassen sich über den Ticketverkauf und die internationalen Fernsehrechte ganz gut refinanzieren. Selbst wenn der durchschnittliche Ticketpreis nur bei 10 Euro liegt, wäre bei 50.000 Zuschauern die Hälfte wieder drin. In Deutschland und Spanien wird das Spiel sicher im Free-TV laufen, in vielen anderen Ländern im Pay-TV.

    Beim Frauenfußball lässt sich nun mal nichts refinanzieren – das bleibt für die großen Vereine ein Zuschussgeschäft, und es besteht ja auch keine Aussicht darauf, dass sich das in den nächsten Jahren ändert.

    Bleibt nur zu hoffen, dass der Rückzug des HSV den DFB aufrüttelt. Die FF-Bundesliga muss subventioniert werden, man muss sie besser vermarkten und für mehr Medienpräsenz sorgen. Notfalls vielleicht sogar mit eingekauften Sendezeiten, d.h. irgendwelche (regionalen?) Privatsender werden dafür bezahlt, dass sie BL-Spiele live übertragen.

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  • Markus Juchem sagt:

    @spoonman: Was die TV-Übertragung angeht, bin ich mir da gar nicht so sicher. Da Spiel fällt mitten in die Olympischen Spiele, somit fallen die Öffentlich-Rechtlichen als TV-Partner schon einmal aus. Ob einer der großen Privaten viel Geld ausgibt, um gegen die Olympia-Übertragungen zu programmieren und ob so ein Showmatch in anderen Ländern übertragen wird, halte ich auch für fraglich. Zur Antrittsprämie kommen sicherlich noch ordentlich Spesen für Reise, Unterkunft, Verpflegung und sonstige „Nebengeräusche“ hinzu, so dass sich der Betrag sicherlich noch einmal deutlich erhöhen wird.

    Wie schon im Beitrag geschreiben, der HSV hat selbst zu entscheiden, wo er die Prioritäten setzt, aber dann sollte man auch so ehrlich sein, das Kind beim Namen zu nennen und nicht fadenscheinig so zu tun, als hätte es keinen anderen Ausweg gegeben. Der Fehlbetrag von 100 000 Euro hätte sich mit gutem Willen sicherlich auftreiben lassen. Und selbst HSV-Legende Uwe Seeler, nicht unbedingt als glühender Verfechter des Frauenfußballs bekannt, lässt sich heute im Hamburger Abendblatt zitieren mit den Worten: „Ich kann mir vorstellen, dass man auch in anderen Bereichen hätte einsparen können.“

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  • Sheldon sagt:

    @Markus: Das ist nunmal das Problem, man hätte es irgendwo auftreiben können, nur nicht beim FF!

    Wie lange gibt es die FF-Bundesliga? 15 Jahre. Als es die MF-Bundesliga 15 Jahre gegeben hat, da sind Vereine, die 100.000 Euro Defizit hatten, insolvent gegangen.
    Du kannst nicht einfach erwarten, dass überall jetzt die FF-Euphoristen aus den Löchern kommen und so eine Spielerei mit Geld unterstützen, für das sie nix bekommen, weil der FF in HSV keinerlei Beachtung findet (500 Zuschauer pro Spiel), weil HSV nicht erfolgreich spielt und weil es einfach kein Image hat.

    Der Dino dagegen muss am Leben erhalten werden, er ist ein Wahrzeichen für Hamburg!
    Und übrigens, ich bin mir sicher, dass nicht jeden Abend die olympischen Spiele bis spät in die Nacht gehen werden und wenn, dann werden dort nur so Sportarten wie Wassertreten oder Sackhüpfen ausgetragen.

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  • Doc sagt:

    @WalesGER: Danke! Genau, John Terry war es damals.

    @sheldon: Der Frauenfußball wird doch gerade WEGEN seiner halbprofessionellen Struktur von uns gemocht. Der FF ist ein Gegenentwurf zum Geldfußball der Herrenbundesliga. Es gibt eben Menschen, die sympathisieren mit dem „Kleineren“ und Überschaubaren, und viele von uns FF-Verfolger honorieren sehr gerne sportliche Leistungen der Damen, weil sicher ist, dass eben diese Leistungen aus Lust am Sport erbracht werden.
    Diesen „anderen“ Sport namens Frauenfußball an betriebswirtschaftlichen (oder besser genannt: sozialdarwinistischen) Faktoren zu messen, empfinde ich als zynisch. Vielleicht wärst Du beim Männerfußball besser aufgehoben?!
    Zudem möchte ich Dich daran erinnern, dass jeder Sportverein (egal welcher Disziplin) seine damalige Gründung fand, weil Menschen sporten wollten; ob Schach, Hand- oder Fußball. Natürlich spielen heute bei großen Vereinen betriebswirtschaftliche Faktoren eine enorme Rolle! Der eigentliche Gedanke, dass Menschen (in diesem Fall junge Frauen) einfach nur Fußball auf möglichst hohem Niveau spielen wollen, sollte aber nicht vollends unberücksichtigt bleiben. Denn dann haben die Technokraten inkl. ihres kaltherzigen Taschenrechners die Führung übernommen.
    Und zuletzt auf Deine Frage, warum „denn bitteschön die HSV-Herren den Damen helfen sollten“? Antwort: Einfach aus Solidarität…und weil sie es finanziell KÖNNTEN. Dass Du diese Frage überhaupt stellst, erschreckt mich.
    Deine Bemerkung, die Hamburger Deerns würden das nur „verprassen“, werde ich absichtlich NICHT kommentieren. Das würde der Markus eh‘ zensieren müsen 🙂
    Aber Dein Hinweis, die Hamburger Spielerinnen hätten sich keine Unterstützung ihrer Kollegen „verdient“, weil sie keine Titel geholt haben, ist…im wahrsten Sinne des Wortes TROSTLOS und schockiert mich.
    Als Abschluss noch ein Hinweis an Dich, der DICH vielleicht zutiefst schockieren wird und Dich Deinen Kopf aus Unglaube oder Unverständnis vor die nächste Wand hauen lässt: Es gibt Menschen, die helfen aus einem einfachen Grund. NÄMLICH WEIL ES IN EINER SITUATION GERADE RICHTIG IST, ES ZU TUN!

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  • gerd karl sagt:

    sheldon, die buli gibt es seit 22 jahren.
    also 16 jahre länger als wps und wusa zusammen.

    den hsv als 15 zu sehen, das geht nicht, deshalb muss man dem hsv die lizenz entziehen.

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  • waiiy sagt:

    @Doc: Wenn es genau solch eine Situation sein sollte, würde sich genau jetzt jemand finden, der Geld zur Verfügung stellt. Ich denke, wenn er sich bis 11:00 Uhr beim HSV meldet, erhält der Verein diese Abteilung. Da das aller Voraussicht nach nicht passieren wird, ist es wohl auch nicht solch eine Situation.

    Ich finde es auch schade, dass das passiert. Das muss ich sagen. Und ich würde Solidarität auch gut finden. Aber solange die Spieler aus der Männermannschaft nicht auch mal freiwillig bei den Frauen am Platz stehen und zuschauen und durch ihre blanke Präsenz helfen (vielleicht durch eine gemeinsame Autogrammstunde nach dem Spiel), solange kann man an diese Solidarität nicht glauben.

    Dass zum Beispiel St. Pauli gerade nicht einspringt, zeigt, dass wohl in Hamburg nicht die Möglichkeit gesehen wird, mehr als 400 Leute ins Stadion zu locken. Das sind bei einer Stadt wie Hamburg 0,022% der Einwohner (also 2 Leute von 10.000). Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, warum das so ist, als einfach draufzuhauen.

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    @gerd karl: Ich rede von der EINGLEISIGEN FFBL.

    @Doc: Ich denke nicht, dass hier die Mehrheit den FF dafür liebt, dass er „halbprofessionell“ ist, wobei sich mir bei diesem Begriff ehrlich gesagt, alle Nackenhaare sträuben, weil er ein Widerspruch in sich selbst ist!
    Ich glaube, die Mehrheit versteht unter „Halbprofessionalität“ eher den gesunden Weg der Professionalität und unter „Professionalität“ den entarteten.
    Denn Professionalität bedeutet nunmal nicht, dass Millionen von Geld hineingepumpt wird in den Sport, sondern im Gegenteil setzt Professionalität erst einmal professionelle Arbeit voraus. Und das nicht nur finanziell, sondern in allen Bereichen, sowohl im sportlichen als auch im Management.

    Im sportlichen Bereich sollte man hier erstmal festhalten, dass sich der Sport, um sich erhalten zu können, erst einmal das Selbstverständnis eines „lebenslangen Ausbildungsjobs“ haben muss. Spielerinnen sind NIE fertig, sie entwickeln sich immer. Entweder positiv oder negativ!
    Hier möchte ich Achim Feifel erstmal ein Kompliment aussprechen, er hat aus der Mannschaft absolut alles herausgeholt, was in ihr drin gesteckt hat in dieser Saison. Auch den Spielerinnen ist kein Vorwurf zu machen, sie haben ihr bestes gegeben.

    Doch in Sachen Management hat die Frauenabteilung des HSV komplett versagt. Da merkt man, dass da ganz, ganz viel noch im Amateurbereich abläuft. Eigenverantwortung ist hier das Stichwort! Da gab es in der letzten Saison meiner Ansicht nach einfach viel zu wenig Bewegung.
    Dass man es nur zu 400 Zuschauern pro Heimspiel im Schnitt gebracht hat, trotz WM im Rücken, ist nur ein Zeichen dafür, wie wenig man sich darum bemüht hat, hier selbst aktiv zu werden.

    Diese Arbeit gehört in jedem Fall dazu und muss auch professionell gestaltet werden. Denn irgendwoher muss das Geld schließlich kommen. Halbprofessionalität gibt es in dem Sinne nicht. Wer nicht ganz professionell ist im Sport, der ist Amateur, denn hier zählt in allen Bereichen der Leistungsgedanke, damit der Verein überleben kann.

    Ich halte dabei auch NICHTS von einer Art Soli, denn jeder, der nur ein bisschen Ahnung von Politik hat, weiß, wohin so etwas führt, wenn Gesellschaften immer am Tropf hängen und ihren Haushalt selbst nicht ausgeglichen gestaltet bekommen. Ein Teil unserer Bevölkerung musste das 40 Jahre lang in seiner größsten Perversion miterleben und das aktuellste Beispiel hierfür ist vermutlich Griechenland!

    Gerade deswegen finde ich es sehr richtig, dass in Hamburg nun die FF-Abteilung beweisen muss, dass sie in dieser Umgebung eine Existenzberechtigung hat und dass sie auch OHNE das Geld der Großen überleben kann! Es ist ja auch erstaunlich, dass niemand für den FF bürgt, während gerade beim MF Banken und Staaten Hypotheken und Rettungsschirme basteln, um sie am Leben zu erhalten!

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  • berggruen1 sagt:

    @Markus Juchem: Es ist immer leicht, zu sagen, man hätte vielleicht irgendwo anders sparen können, wenn man nicht sagt, wo! So weit mir bekannt ist, betreibt der HSV ja nicht nur Fußball. So weit mir bekannt ist, wird auch in anderen Abteilungen immer mal wieder der Rotstift angesetzt, müssen andere defizitäre Abteilungen immer wieder „leiden“, schrumpfen, um ihre Existenz kämpfen. Nur dass sie keine Plattform wie womensoccer haben und damit fast noch weniger Präsenz in den Medien! Natürlich wäre es ein Leichtes, v.a. den Fußballherren ihre Gehälter zu kürzen, allerdings ist es auch der Männerfußball, der überhaupt die zahlreichen Sponsoren anlockt und damit auch ein umfassenderes Sportprogramm mitfinanziert! Kürzt man aber bei den Herren, werden schlicht und ergreifend noch schlechtere Transfers getätigt werden, was dann wiederum Sponsoren vergrault, das zu weniger Geld und damit zu weniger Unterstützung der anderen Sparten, zu denen auch der FF gehört, führt. Leichtathletik, Handball etc. tragen sich eben nur in den seltensten Fällen selber. Die wiederum werden sich fragen, warum bei ihnen gekürzt wird, aber nicht beim FF, der genauso defizitär ist. In diese Richtung, und nur mit diesen Sportarten kann sich FF in Deutschland vergleichen, wäre es sogar sehr ungerecht, hätte man die 100.000 € dorthin zugeschossen, die anderen Sparten aber eingeschränkt! Auch in andere Richtung muss man fair bleiben! Natürlich wäre es ehrlicher gewesen, gleich zu sagen, wir wollen mit Geldern des MF nicht defizitären FF finanzieren, aber seit wann ist der HSV für gute Kommunikation bekannt?

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  • Opossum69 sagt:

    @berggruen1

    Ich kann die Argumentation verstehen, vor allem in Bezug auf das Zugpferd Männer für Sponsoren als Grundlage für alle Aktivitäten des Vereins.

    Aber, was verstehst Du unter schlechten Transfers? Sollte nicht die sportliche Komponente bei den Herren auch mal eine Rolle spielen? Es ist doch nicht nur ein guter Transfer, wenn man Millionengehälter zahlt. Es gibt auch Spieler, die Ihre Karriere mit weniger Geld erst beginnen und dabei eine super Leistung bringen und damit den Verein vorwärts. Dortmund hat es doch auch mit einem jungen No-Name-Kader machen müssen, und wie die´s gemacht haben. Nicht immer ist der Superstar derjenige auf dem Platz, der es reist.

    Und mal ehrlich, wenn ich sparen muss, kann ich nicht feiern und Millionen für ein pille-palle-Spiel rauswerfen. Irgendwo habe ich für alle Sportarten im Verein auch noch eine Obhutspflicht. Das ist Wasser predigen und Wein trinken.

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  • berggruen1 sagt:

    @Opossum: Was ich versucht habe, mit meinem obigen Post auszudrücken war, dass es den anderen (defizitären) Randsportarten im HSV genau so ergeht. Sie mögen für alle anderen Sportarten im Verein eine „Obhutspflicht“ haben, aber eben für alle Randsportarten die gleiche. Frauenfußball macht da keine Ausnahme.

    PS: Selbstverständlich sind Transfers in erster Linie qualitativ zu bewerten, allerdings lassen sich Spieler wie van Nistelrooy bei Ankunft im Verein besser vermarkten als z.B. Robert Lewandowski. Mein BVB hat seinen sportlichen und finanziellen (Fast-)Ruin durchaus auch mit Sponsoreneinbußen bezahlt, weil eben auch kein Star da war, an dem man Wert und Hoffnung hängen konnte…

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  • Zaunreiter sagt:

    @Sheldon:

    Wenn ich mal deine – gelinde ausgedrückt: – neoliberale Einstellung bei Seite schiebe und auf den Rest schaue: Was bringt einen wie dich zu fußballspielenden Frauen?

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  • Fee sagt:

    „Wenn ich mal deine – gelinde ausgedrückt: – neoliberale Einstellung bei Seite schiebe und auf den Rest schaue: Was bringt einen wie dich zu fußballspielenden Frauen?“

    Na, er kann hier seine Zeit totschlagen. In einem Männerfußball-Forum würde man ihn doch wegen seinem theoretischen Halbwissen über Fußball auslachen. Aber FF-Fans sind ja da anscheinend kulanter. Außer mir. 😀

    Immerhin erhöht er die Klickrate für WS. 😉

    Und wegen dem Freundschaftspiel: so ein Spiel hat auch noch andere Kosten als das was der Gegner als Gage bekommt.

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  • Ulf sagt:

    http://www.reviersport.de/194977- – -fcr-umschauen-beim-hsv-verboten.html
    Wenn ich mir für den FCR eine Spielerin aus Hamburg aussuchen dürfte,
    dann würde ich Lena Petermann nehmen.
    ps: falls der direkte link nicht funktioniert, bei Interesse
    auf Reviersport in die Suche „FCR“ eingeben.

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  • Speedy75 sagt:

    Es gibt wohl erste Gerüchte das die ein oder andere Spielerin in Liga 2 nach Bremen wechseln wird. Dort würde man sich wohl über die Neuzugänge freuen.

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  • Ulf sagt:

    Klaus Allofs wird sicher einen Sonderpreis für eine Gruppenjahreskarte bei der Deutschen Bahn aushandeln. Dann könnten die Spielerinnen wegen der geringen Entfernung ja auch in Hamburg wohnen bleiben, falls der HSV ihnen nicht auch noch die Wohnungen wegnimmt.
    Die Hamburger Morgenpost (www.mopo.de) schreibt heute:
    „Gründen HSV-Frauen jetzt eigenen Verein?“

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  • Sheldon sagt:

    @Fee, Zaunreiter: Männerfußball ist mittlerweile nur noch pervers. Ich bin über Leute wie Bernd Schröder, Birgit Prinz, Marco Ketelaer etc. beim FF gelandet, die für den gesunden Weg der Professionalisierung stehen.

    Ich war sogar mal Frankfurt-Fan, als die noch mit Geld umgehen konnten. Leider driftet der FF ab und kein FF-Fan erhebt die Stimme. Das finde ich mehr als traurig!

    Es ist aber interessant, dass, sobald man sich gegen ein sozialistisch angehauchtes System wehrt, das von außen fremdfinanziert wird, gleich als neoliberal eingestuft wird…

    Da wundert es mich auch nicht, dass Deutschland soviele Schulden hat, wenn jeder immer denkt: Irgendwo wird das Geld schon herkommen…

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