Hamburg zieht Bundesligateam zurück

Von am 21. Mai 2012 – 21.10 Uhr 44 Kommentare

Beim Hamburger SV wird es in der kommenden Saison in der Frauenfußballabteilung keine Bundesligamannschaft geben. Der HSV-Vorstand beschloss, seine Bewerbung für die Erste und Zweite Bundesliga für die kommende Saison zurückzuziehen.

Die Entscheidung sei nach Abwägung der Möglichkeiten, das notwendige Gesamtbudget zusammen zu stellen, gefallen, erklärt der Verein, der in der vergangenen Saison schon sein Zweitligateam, das in der Nordstaffel Meister geworden war, zurückzog.

Frauenfußball nur noch bis zur Regionalliga
„Der Vorstand bedauert sehr, die Bewerbung aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen für die Saison 2012/13 zurückgeben zu müssen. Dies ist keine Entscheidung gegen den Frauenfußball im HSV. Es wird weiter Frauenfußball bis hin zur Regionalliga geben, und die B-Mädchen sind bereits für die neue Bundesliga von uns gemeldet worden“, so der Vorstandsvorsitzende Carl Jarchow auf der HSV-Homepage. In Hamburg will man nach mehreren defizitären Geschäftsjahren das kommende Geschäftsjahr mit einem ausgeglichenen Haushalt abschließen. Daher werden Zuschüsse an Vereinsbereiche, die sich nicht eigenständig finanzieren können, reduziert.

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44 Kommentare »

  • I’m sure for there overrated male players is enough money!

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  • herfoRDer sagt:

    Das ist wirklich traurig! Da fehlen einem die Worte. Was kostet denn der Spielbetrieb der Frauenmannschaft im Vergleich zu einem Spieler im Männerbereich? Peanuts! Unglaublich…

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  • Ralf Wolfram sagt:

    Da kann man nur hoffen, dass die Männermannschaft folgt. Das ist Sparen am falschen Ende. Da sollte man sich ein Beispiel an Leverkusen, Jena und Leipzig nehmen, da man sich ggf. mit Wolfsburger oder Münchnen Verhältnisse nicht messen kann.

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  • speedcell sagt:

    „keine entscheidung gegen den FF“ was sonst ?! warum kann man einen torhüter,der fast 2 jahre nicht gespielt hat für,lasst mich lügen, über 10mio. verplichten aber keine frauenmannschaft am laufen halten ? damit macht sich der ach so grosse HSV wirklich lächerlich.

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  • Désirée Kupka sagt:

    Omann lieber die männer zurück ziehe lassen die frauen haben wenigstens noch einiger maßen was gebracht

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  • xxx sagt:

    was passiert jetzt mit der relegation in der 2.bundesliga ???

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  • Kuddel sagt:

    @speedcell: Adler kommt ablösefrei.

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  • waiiy sagt:

    Lange war die Nachricht schon unterwegs. Aber irgendwie kann man es selbst nicht glauben, wenn man es jetzt so liest. Das ist irgendwie unglaublich. Wenn ich das lese, sollte man wirklich mal Leute wie Schröder in den Doppelpass mit Uli Hoeneß und Co. schicken, dass man denen mal die Augen öffnet, mit welchem geringen Engagement man welche Dinge erreichen kann im FF und wie man am besten seinen Kredit verspielen kann.

    Und da muss ich auch ehrlich sagen, finde ich es gut, dass man in Wolfsburg so zur Frauenmannschaft steht. Immerhin hat man wohl letzte Woche alle Hebel in Bewegung gesetzt, um auch Fans von den Männern gegen Duisburg ins Stadion zu locken.

    Aber wer sich über die finanziellen Mittel von Wolfsburg aufregt, darf bei der Situation vom HSV nicht den Finger heben…

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    @Kuddel: Speedcell spricht darauf an, was Adler in seiner Vertragslaufzeit beim HSV verdienen wird.

    waiiy

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  • herfoRDer sagt:

    @xxx: Die Relegation müsste eigentlich ausfallen, wie schon letztes Jahr, als eine Mannschaft (ach ja, das war ja der Hamburger SV…) zurückgezogen wurde.

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  • speedcell sagt:

    stimmt. ich hab ja gesagt „lasst mich lügen“ ^^ aber nachdem ich gegooglt habe und das jahresgehalt gesehen habe, ist es mir unbegreiflich wie man dann sagen kann,dass kein geld vorhanden ist.

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  • Marcel sagt:

    Des einen Unglück ist des andern Glück da kann man Jena und Bayer schon fast zum Klassenerhalt gratulieren.

    Tja verschuldet habens die sogenannten „Profis“ bluten müssen andere ,erklärt wird das dann mit kalter Wirtschaftslogik tolles Signal an denn Breitensport.

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  • IH sagt:

    @xxx
    Die Relegation wird meines Erachtens nach nicht durch den Rückzug des HSV beinflusst, da es nur nur noch die Mannschaft vom HSV in der 1.Bundesliga gibt, die Andere spielt schon in der Regio. Wahrscheinlich wird dann die 2. zur 1.
    Wenn eine Mannschaft zurückzieht heißt das nicht automatisch, dass die dann komplett in allen Ligen in der Tabelle erscheint und als Absteiger feststeht. Es ist einfach als wäre Sie „nie dagewesen“. Sie stehen als Absteiger fest und sind danach „weg“.

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  • Michael Böning sagt:

    Ohne Worte, passt leider beim HSV ins Bild

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  • herfoRDer sagt:

    @IH: dann würde aber eine Mannschaft fehlen. Der Hamburger SV steigt ja aus der Bundesliga ab, nimmt aber keinen „Absteigerplatz“ in der zweiten Liga ein, man müsste die Liga also auffüllen – also den 5. Absteiger aus der 2. Liga drinlassen. Oder?!?

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  • Sheldon sagt:

    @IH: Trotzdem müssen ja 24 Mannschaften in der 2. Liga spielen, deswegen muss jetzt eine Mannschaft mehr aus den Regionalligen aufsteigen, da der HSV ja nicht in der 2. Liga antritt.

    @waiiy: Ich kann nicht verstehen, wieso du jetzt beim HSV auf Hoeneß herumhackst. Der gibt Thomas Wörle das Geld, das dieser braucht und pflegt so eine auf Leistung basierte Partnerschaft zu den Frauen. Meines Erachtens ist das der richtige Weg zwischen bedingungsloser Subventionierung und Verkümmerung.
    Übrigens, gerade Uli Hoeneß sehe ich da in einer sehr, sehr guten Vorbildrolle. Er hat maßgeblich zum Aufbau der Bayern-Männer beigetragen, als Spieler und als Manager. Er weiß, wie man sowas anstellen muss und ich glaube, dass Wörle und Co. bei ihm in den besten Händen angeht, was den Vereinsaufbau anbelangt.
    Von den Bayern können wir uns in den nächsten Jahren einiges erwarten.

    Interessant dürfte jetzt allerdings sein, wohin die ganzen Spielerinnen gehen werden. Es sind ja schließlich einige echt gute Spielerinnen dabei: Yaren, Simon, Kameraj, Wich, Petermann,…
    Alles gute Spielerinnen, an denen allerdings Wolfsburg und Frankfurt wohl kein Interesse haben werden. Um so schöner ist es, einen Haufen an Spielerinnen zu haben, um den jetzt mal die kleinen Klubs buhlen können! Wird sicherlich sehr interessant werden 🙂

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  • speedy75 sagt:

    Wurde ja schon lange gemunkelt nun ist es also offiziell, schade drum.

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  • IH sagt:

    @an mich selber:

    Sorry ich hatte einen Denkfehler in meiner Annahme. Relegation in der 2. Liga sollte ausfallen.
    Bitte entschuldigt.

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  • intersoccer sagt:

    Sehr schade und bitter, vorallem wegen den Spielerinnen und dem ganzen Team, die sich für den FF bei HSV engagiert haben. Aber letztendlich lieber so, als mit einer BL-untauglichen Truppe, welche nicht mal wirklich vom Verein oder besser gesagt nicht vom Vorstand gewollt ist. Bleibt zu hoffen, dass sich ein Weg findet, den FF wieder in Hamburg in höhere Ebenen zu führen. Aber eine Neugründung bzw. Abspaltung setzt eben wahnsinnig viel Aufwand voraus und außerdem braucht es auch erst mal die entsprechende Infrastruktur.

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  • Opossum69 sagt:

    Unglaublich peinlich.

    Damit steht der HSV als erster Absteiger fest und der zweite wäre derzeit Lok Leipzig oder gilt die Saison als gespielt und es kommt einer mehr hoch?

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  • speedy75 sagt:

    Da hat der DFB dann die nächsten Tage auch einiges zu klären wie das nun ist mit den Mannschaften im Aufstiegs- bzw. Abstiegskampf wer drin bleibt und wer raus fällt.

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  • timmy sagt:

    Sicherlich wird der Vorletzte der Saison jetzt drinbleiben.

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Nein, so war es nicht gemeint. Ich meinte, dass Hoeneß in so eine Runde unbedingt mit hinein müsste, weil er eben ein mächtiger Katalysator sein kann, der eben auch in den Männervereinen beachtet wird, wenn er etwas sagt, der denen auch bildlich darstellen kann, dass sich das Engagement lohnen kann.

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Hoeneß wird sich hüten, den anderen Vereinen auch noch Tipps zu geben, dass und wie sie ihr FF-Team aufzubauen haben.
    Das wird er vielleicht in 10 Jahren machen, wenn der bayrische FF eine solche Stellung in Deutschland hat wie der MF! 😉

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  • Timmy sagt:

    Da ist die DFB-Spielordnung Seite 49 anwendbar meiner Meinung nach. „Es verringert sich die Zahl der anderen Absteiger.“

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  • Markus Juchem sagt:

    Der HSV steht als erster Absteiger aus der ersten Liga fest, es wird also nur einen sportlich ermittelten Absteiger in der Bundesliga geben. Da der HSV auch die Bewerbung zur 2. Liga zurückgezogen hat, entfällt das Relegationsspiel der beiden Zehntplatzierten aus Nord und Süd, da auch hier ein verminderter Abstieg stattfindet. Somit steigen aus den Staffeln Nord und Süd der 2. Frauen-Bundesliga jeweils die beiden Teams ab, die die Plätze elf und zwölf belegen.

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  • intersoccer sagt:

    dann bleibt also Würzburg sicher in der 2. Liga. Sehr schön! 🙂

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  • Michele sagt:

    So handelt also der große HSV, der Dino der Bundesliga! Da kriegen die Männer alles in den Rachen geschmissen und für die Frauen bleibt nicht mal ein minimales Stück des Kuchen übrig? Mir tun die Mädels wahnsinnig leid. Die reißen sich jedes mal den ….. auf und werden dann so abserviert! Unglaublich! Hoffentlich steigen die Männer nächste Saison ab und der ganze Verein versinkt noch mehr im Chaos!
    PEINLICH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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  • JottKah sagt:

    Das ist wirklich eine schlechte Nachricht! Und eine nicht nachvollziehbare Entscheidung des Vorstandes. Zitat: „keine Entscheidung gegen den Frauenfußball im HSV“ Aber was denn sonst?

    Der Anteil, den die Frauenmannschaft am finanziellen Verlust des Vereins hat, dürfte minimal sein. Der Imageschaden für den HSV ist ungleich größer. Wenn der Wille da wäre, die Frauen weiter zu unterstützen, könnte man die Mannschaft in der Bundesliga halten. Warum nicht zum Beispiel von den Männern Solidarität einfordern: jeder Profi verzichtet auf 1% des Gehalts und der Spielbetrieb der Frauen kann weiter geführt werden. Oder man bemüht sich etwas intensiver um Sponsoren – Hamburg ist keine arme Stadt.

    Aber so ist es leider beim HSV: Seit Jahren wird der Verein von Dilettanten und Selbstdarstellern geführt. Und nun müssen die Fans und die Mannschaft die Suppe auslöffeln.

    Mir tut es für die Spielerinnen leid! Ich hoffe, dass so tolle Spielerinnen wie Caro Simon, Jessica Wich und Maike Timmermann schnell einen neuen Verein finden.

    Und noch zum Thema Solidarität: Ganz herzlichen Dank an die Fans von SC 07, die am Sonntag im Stadion mit ihren Plakaten auf die Situation aufmerksam gemacht haben. Viele HSV-Fans kannten die Pläne des Vorstands offenbar gar nicht.

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  • SGS sagt:

    Zum Vorgang an sich ist wohl alles gesagt. Bin aber wirklich gespannt was aus den Spielerinnen des aktuellen BuLi-Kaders wird. Ich denke da z.B. an die U-Natio-Spielerinnen Wich und Bagehorn, die ja erst vor der Saison nach Hamburg gewechselt sind. Ich weiß nicht, ob die nur Fussball spielen, oder nebenbei noch einen Job oder eine Ausbildung haben. Falls Letzteres der Fall ist, ist es sicher auch nicht einfach, sowas nach nur 1 Jahr wieder hinzuschmeißen, um in einer ganz anderen Region Fussi zu spielen. Da bliebe dann fast nur der Wechsel zu einen norddeutschen Zweitligisten (Bremen, Oldeslohe ?). Andererseits hätte ich nix dagegen, z.B. eine Jessica Wich künftig in Essen zu sehen… 😉

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  • berggruen1 sagt:

    @JottKah: Von den Männern Solidarität fordern? Hübscher Gedanke, nur leider vollkommen unrealistisch, wenn ich mich noch der Kommentare zur WM 2011 erinnere…
    Und: Welcher Imageschaden? Über den (kleinen) Kreis der FF-Fans wird diese Nachricht nicht hinaus gelangen. In meiner Heimatpresse stand diese Mitteilung unter „Sonstiges“ in einem Dreizeilerchen. Da schadet jeder Ausraster eines Stürmers oder der quersitzende F… eines Vorstandsvorsitzenden dem Image des Vereins mehr! Wenn nicht einmal die HSV-Fans der Frauen offenbar davon Kenntnis hatten, wird es auch die Fans der Männer nur sehr peripher tangieren! Und wenn selbst die sich nicht dafür interessieren, was sonst noch so in ihrem Verein abgeht, wer dann?

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  • speedy75 sagt:

    Somit bleibt Würzburg in der 2BL Süd auch in der Liga und muss nicht in die Relegation.

    Da hab ich nächste Saison dann aber einige gute Fußballtermine im Süden. *g*

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  • hopkins sagt:

    Peinlich. dies ist einfach nur peinlich. Dafür können sie wieder ein paar überbezahlte Fußballprofis verpflichten

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  • Sokrates sagt:

    Diese Entscheidung ist ein Skandal! So macht man den FF in der großen und reichen Stadt Hamburg kaputt oder wirft in zumindest um Jahre zurück. Man zerstört die bewundernswerte Aufbauarbeit von Achim Feifel unter widrigsten Umständen. Man beendet Karrieren wie die von Silva „Nazionale” Saaländer, die sich nun wohl endgültig nur noch der Juristerei widmen wird. Man nimmt FF-begeisterten Fans aus Büsum und Lübeck ihre Mannschaft weg. Man macht die liebevolle Arbeit von Stadionsprecher Basti zunichte. Man nimmt dem Kleinsponsor Friseur Meineke, der aus Liebhaberei die HSV-Frauen unterstützte, seine Spielerinnen weg. Die beiden Turbinen Jess und Loui, die ich Achim und Christian Lenz als teilweisen Ersatz für Kim und Ana vorgeschlagen hatte, sind nach nur einer Saison und Aylin bereits nach einer halbe Saison sportlich heimatlos. Was passiert mit einem großen Talent wie Caro? (Geht sie in Hamburg noch zur Schule?) Mir kommen die Tränen.

    Die Idee eines Solidaritätsabgabe der männlichen HSV-Profis von nur einem Prozent ihres Jahresgehalts ist ausgezeichnet, kam aber offensichtlich weder dem neoliberalen FDP-A…loch Jarchow noch den Spielern in den Sinn. Die Suche nach Sponsoren oder Investoren ist ganz schwierig: Der FF ist in Hamburg völlig unbekannt und unsichtbar. Vielleicht hat Christian Lenz, der Leiter der FF-Abteilung des HSV, in den letzten Jahren auch zu wenig (professionelle) Medienarbeit und Werbung gemacht. Es gab noch nicht einmal ein Plakat am 500 Meter entfernt gelegen U-Bahnstation Hagenbecks Tierpark, mit dem man viele Familien als Zielgruppe auf die HSV-Frauen hätte aufmerksam machen können.

    Ich war Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre ein Fan der großen HSV-Mannschaft mit Kaltz, Hrubesch und Magath (kurz vorher spielte dort Kevin Keegan). Der Vater einer ehemaligen HSV-Spielerin ist sogar seit 1971 Mitglied beim HSV (wegen Uwe Seeler trat er damals in den Verein ein). Für mich ist der HSV seit heute erledigt. Scheiß-HSV!

    PS: Wären medienwirksame Aktionen zu den HSV-Frauen in allen Stadien am letzten Buli-Spieltag nicht ein Akt der Solidarität, den wir dem HSV-Frauenfußball schuldig sind?

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  • Sheldon sagt:

    So, Leute, nach den verbalen Ausbrüchen meiner Vorredner würde ich gerne mal sachlich zum Thema kommen.

    Zunächst einmal sollte man festhalten, dass der Frauenfußball nur eine von vielen kleinen Sparten ist, die unter der Misswirtschaft der Männer zu leiden haben. Es wird an vielen Ecken und Enden gespart, der Frauenfußball ist da nur ein kleiner Punkt im großen Sparenthusiasmus.

    Andererseits ist es so, dass der Frauenfußball in Hamburg ja nicht ganz aufhört. Das Team in der Regionalliga bleibt erhalten. Es ist nur so, dass der Frauenfußball nicht mehr auf dem halbprofessionellen Niveau agieren wird, sondern halt vorübergehend im Amateurbereich.

    Wirtschaftlich kann ich diese Entscheidung verstehen und mich erstaunt doch hier diese Haltung, dass der HSV hier einen Skandal erzeugen würde.
    Faktisch ist es so, dass der HSV sich schließlich verselbständigen könnte. Das geht aber nicht, weil er nunmal am Tropf des großen Hauptvereins hängt. Der Klub würde praktisch insolvent sein, weil der FF nunmal nix abwirft und die Sponsoreneinnahmen bei dem Interesse am HSV im FF nicht wirklich hoch sein dürften.

    Ich frage mich, ob die Aufschreie bei den Insolvenzen von Heike Rheine, Grün-Weiß Brauweiler, FSV Frankfurt, TSV Siegen etc. ähnlich groß waren. Denn faktisch war das dasselbe. Auch hier konnte dieser Bereich sich nicht alleine halten, produzierte Schulden und geriet dadurch in die Insolvenz.

    Ich denke, dass die Aufschreie nur so groß sind, weil man sich mittlerweile so sehr an die Subventionierung des FFs durch die Bundesligaclubs gewöhnt hat, dass es jetzt befremdlich ist, wenn ein Verein nunmal nicht diesen Weg geht.

    Aber damit sollten wir uns auch abfinden. Frauenfußball ist nunmal nicht die Mitte der Welt, sondern de facto eine Randsportart, zu der im Schnitt in Hamburg nicht mehr als 500 Zuschauer kommen. Es gibt Snookerturniere mit mehr Zuschauern!

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  • laasee sagt:

    Almost 90 years ago FF games in England had 50,000 zuschauer.
    Then the MF prohibited FF.

    In the last 30-40 years, MF said, ‚let us be friends and we will help you‘.
    FF was stupid in believing MF.

    The moral of the tale is – never trust people who piss on you.
    If they do so once, they will keep doing the same!

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  • gerd karl sagt:

    ich muss leider darauf hinweisen das rene adler neu verpflichtet wurde, gehalt 2,7 millionen im jahr.

    wenn alle spieler auf 0,2 prozent ihres gehaltes verzichtet hätten, dann hätten wir jetzt diese diskusion nicht.

    ich kann nur hoffen das der hsv nächstes jahr absteigt.

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  • laasee sagt:

    Charity from MF is not the solution.
    FF organising independently is the only answer.

    In Germany the fans are very positive about FF – that is the crucial driving force for professional football.
    When FF gets brave and separates from MF, only then can FF develop to the full potential.

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  • Charly sagt:

    Natürlich ist das ein Skandal! Die HSV Frauen waren keine eigene Abteilung, sondern dem Fußballbereich zugeordnet. Wenn man den Frauen keinerlei Möglichkeiten lässt, professionell zu arbeiten, wie soll man sich dann selbst finanzieren? Ein Beispiel: Die Frauen mussten auf einem Platz trainieren, der im Winter ständig unbespielbar war. Und den Kunstrasenplatz durfte man oft nicht nutzen, weil gerade die Alten Herren… Alles war wichtiger.
    Und wenn der Vorstand sich jetzt hinstellt, dass es nicht klappt – ja dann sollte er am besten selbst auch gehen, weil er ist mit verantwortlich dafür. Wenn man professionelle Arbeit möchte, muss man den Akteuren auch den Spielraum dafür geben.

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  • Jarmusch sagt:

    SGS schrieb: „Zum Vorgang an sich ist wohl alles gesagt. Bin aber wirklich gespannt was aus den Spielerinnen des aktuellen BuLi-Kaders wird. Ich denke da z.B. an die U-Natio-Spielerinnen Wich und Bagehorn, die ja erst vor der Saison nach Hamburg gewechselt sind. Ich weiß nicht, ob die nur Fussball spielen, oder nebenbei noch einen Job oder eine Ausbildung haben. Falls Letzteres der Fall ist, ist es sicher auch nicht einfach, sowas nach nur 1 Jahr wieder hinzuschmeißen, um in einer ganz anderen Region Fussi zu spielen. Da bliebe dann fast nur der Wechsel zu einen norddeutschen Zweitligisten (Bremen, Oldeslohe ?). Andererseits hätte ich nix dagegen, z.B. eine Jessica Wich künftig in Essen zu sehen… ;-)“

    Bagehorn hat wohl schon in Cloppenburg unterschrieben. Auch Kameraj könnte folgen, wenn man NWZ-online glauben darf.

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  • Mika sagt:

    Beim BVC kommt ja einiges zusammen. Die wollen es wohl den Hoffenheimern nachmachen.

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  • chris85 sagt:

    Sind nicht auch Moser von Wolfsburg und Preuß von Duisburg zu einem Zweitligisten (Hoffenheim) gegangen? Im Moment sieht es so aus, als wären die Aufstiegskandidaten für die nächste Saison schon absehbar, und zwar Cloppenburg und Hoffenheim. Niemand sonst investiert so viel, und wenn so erfolgreiche Erstligaspielerinnen zu einem Zweitligaverein wechseln, dann wahrscheinlich nur, weil sie sich des baldigen Aufstiegs relativ sicher sind. Könnte diesbezüglich eine wenig spannende Saison werden in den 2. Ligen.
    Ich hätte ja eher gedacht, dass sich Duisburg ein paar gute Spielerinnen aus Hamburg holt, aber die kommen wohl auch angesichts der Personalprobleme bei den Verantwortlichen nicht in die Pötte. Schade, sieht irgendwie nicht so rosig aus bei denen für die nächste Saison.

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  • speedy75 sagt:

    @chris
    Den Eindruck habe ich auch dass sowohl der BVC wie auch Hoffenheim mächtig aufrüsten um dann baldmöglichst den Aufstieg in die erste Liga zu schaffen.

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