Lyon mit Effizienz zum Champions-League-Titel

Von am 17. Mai 2012 – 21.17 Uhr 31 Kommentare

Olympique Lyonnais hat zum zweiten Mal in Folge die UEFA Women’s Champions League gewonnen. Gegen den wacker kämpfenden, aber zu harmlosen 1. FFC Frankfurt nutzte das Team von Trainer Patrice Lair vor der Rekordkulisse von 50 212 Zuschauern im Münchner Olympiastadion zwei individuelle Fehler der Frankfurterinnen eiskalt aus.

Beim 2:0 (2:0)-Sieg trafen Eugénie Le Sommer per verwandeltem Foulelfmeter (15.) und Camille Abily mit einem Volleyschuss (28.).

Ausführlicher Bericht

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

31 Kommentare »

  • Hangovercity Chaostage sagt:

    Kulisse: Top – Lyon: Top – Frankfurt: Hat heute sein internationales Schicksal für nächste Saison von der ersten Entscheidung an (Aufstellung – nicht aus den Fehlern gelernt) bis zu letzten (nicht genug Kampfgeist und Teamplay bei den Spielerinnen) besiegelt, wenn nicht sogar das Schicksal in der Bundesliga, da ich leider stark bezweifele, dass es sich durch die Neuzugänge zum Positiven wendet in diesem Verein, denn wer jetzt schon so einen Top-Kader hat und es nicht versteht etwas daraus zu machen, der wird das auch nicht schaffen mit einer Laudehr, Babs oder Schmiddi. Ich lasse mich nächste Saison gerne eines Besseren belehren.

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  • Maritta Strasser sagt:

    Schöner Fußball ist anders, und um Lyon zu bezwingen braucht’s mehr als rohe Gewalt

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  • Winter sagt:

    Frankfurt hat das gespielt was sie momentan können. Von daher gute Leistung, der Sieg ging aber verdient an Lyon. Lyon ist aber die nächsten Jahre nicht unschlagbar!

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  • Horschd sagt:

    Es war (zum Glück) von Beginn an eine deutlich kämpferischere Einstellung der Frankfurterinnen zu erkennen !
    Schade, dass das Spiel (zudem zu einem absolut unpassendem Zeitpunkt) durch einen unnötigen Elfmeter vorentschieden wurde.

    Die Einstellung stimmte und in den letzten 20 Minuten wurde um den Anschlußtreffer so richtig gefighted !!

    ‚Daumen hoch‘ Mädels – so kann man erhobenen Hauptes ein Finale gegen eine technisch echt starke Lyoner Mannschaft verlieren…

    Macht mit der gleichen Einstellung bitte die Meisterschaft in den letzten beiden Partien noch einmal spannend und kämpft bis zum Ende noch einmal um den zweiten Platz !

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  • waiiy sagt:

    Bei Lyon sollte man neben dem Kader auch mal anmerken, dass sie seit Jahren in einer eingespielten Formation spielen. Die Verstärkungen, die dort geholt wurden, sind immer nur ganz wenige und ganz punktuell. Auch das ist ein Verdienst der Mannschaft. Dieser Mannschaft könnte man die Augen verbinden, sie würden sich trotzdem finden, weil alles automatisiert ist.

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    Ich stimme euch zu, dass Frankfurt sich heute kämpferisch deutlich verbessert zeigte!
    Dennoch kann einer Mannschaft, die in einem Spiel, in dem es über 60 Minuten 2:0 stand, keine einzige Gelbe Karte bekommen hat, kein bedingungsloser Kampf zugesprochen werden.
    Das war ein kämpferischer Donnerstag-Nachmittagkick, aber das war für mich kein Finale! In einem Finale will ich Emotionen SEHEN!

    Lieber vom Platz fliegen als einfach so zusehen, wie die Mannschaft zum x.-Mal ohne Erfolg vom Platz geht!

    Aber so hat man allenfalls Lyon noch mit in den Schlaf gerissen!

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  • waiiy sagt:

    Das Positive heute Abend: Babett Peter und Bianca Schmidt werden nicht überspielt in die EM spielen und können mittwochs CL gucken. Das macht vielleicht den Unterschied im „Gesamtpaket“… 😉

    waiiy

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  • hanah sagt:

    Für mich war das eine (von Frankfurt) Finalunwürdige Leistung und ich finde sie sollten Sven Kahlert rausschmeissen!!! Naja man kann ja nur verlieren wenn die besten Spielerinnen verletzt sind oder erst zu spät eingewechselt werden!!!:'( Trotzdem dafür haben sie es gut gemacht!! Schade!!!… Nächste Saison woll nur BuLi!!!:(

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  • Webcam sagt:

    Wenn man sich dies Spiel, auf dem Hintergrund des Auftritts von TP gegen OL, der Auftritte der DFB-Auswahl des letzten Jahres etc.pp. anschaut, dann hat Claus Lufen nach dem Spiel einfach Recht: Im Ausland, mindestens in Frkr., ist der dt. Frauenfußball inzwischen überholt worden durch eine sichtbar bessere technische Ausbildung, schnelleres Kurzpassspiel, überhaupt raumgreifenderes Spiel und besseres Spiel ohne Ball etc.

    Der dt. Frauenfußball war technisch vor 10 Jahren auf einem höheren Niveau (bitte mal die WM 2003-Spiele noch einmal ansehen!!!) – da helfen der Blick auf leicht wachsende Zuschauerzahlen in der BL, geringfügig steigende Investitionssummen und die Beschwichtigungsreden von Steffi Jones auch nichts …
    Da wo es gute dt. Spielerinnen gibt, wuseln und dribbeln sie eher ohne Effekt herum (Maroczan, Huth, am schlimmsten Bajramaj …) und haben aber in ihrer Ausbildung nicht wirklich einen Sinn für schnelles Passpiel und Zusammenspiel entwickelt, was man in Frkr., Japan u.a. inzwischen einfach ‚drauf‘ hat (siehe Volleyspiel, Ballannahme und Weiterleitung ….

    Die dauernden Probleme des DFB-Teams, aber auch heute des 1.FFC etc.pp. bei der Präzision und beim Spielaufbau sind keine Eintagsfliege, hier wird eine Entwicklung verschlafen, die auch die Zukunft des Frauenfußballs sein wird, und das ist die gleiche, die das Herren-DFB-Team, aber auch den BVB derzeit stark macht: Schnelles, präzises Passspiel, Ballbeherrschung, Spiel ohne Ball.

    Nur hat man im Herrenfußball nach dem frühen Ausscheiden nach der EM 2004 gelernt und gezielte Aufbauarbeit geleistet, aber bei den Frauen haben alle Beteiligten anscheinend Tomaten auf den Augen, weil man zwischen 2003 und 2009 so viele Titel geholt hat. Die Zuschauer aber haben das im Großen und Ganzen schon gemerkt – das klar absteigende Interessen an den Spielen der Natio oder des Pokalfinals belegt das m.E.

    (Tja, vermutlich votieren deshalb auch alle bei kritischen comments wie diesem: Gefällt mir nicht – aber, um auch das mal ein für alle Mal klar zu sagen: Diesen ganze Gefällt-mir-Mist sollte man ohnhin an den Hut oder anderswohin stecken …)

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  • H2O sagt:

    @Webcam

    Schöner Kommentar und auch in der Berichterstattung im Fernsehen wurde dies ja nun wenigstens diskutiert. Deutschland hat im FF erstmal ordentlich was aufzuholen.

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  • Detlef sagt:

    @Webcam,
    ich kann Dir im Groben sicher zustimmen, aber außer Technik gibt es im Fußball halt noch andere Dinge die spielbestimmend sind!!!

    Lyon hat (laut Lair) vor allem im athletischem Bereich sehr aufgeholt, was sich in ihrer exzellenten Zweikampfführung wiederspiegelt!!!
    Frankfurt hat in den ersten 10 Minuten ein starkes Pressing gespielt, was den Titelverteidiger einen Moment lang überraschte!!!
    Aber nach dem 0:1 Rückstand war diese Aggressivität nicht mehr vorhanden, und Lyon bekam immer größere Räume!!!

    Gerade heute war das Paßspiel von Lyon eher mittelmäßig gut, denn da gingen gerade im Mittelfeld zu viele Bälle verloren, weil die Genauigkeit fehlte!!!
    Eigentlich hätte Frankfurt hier den Hebel ansetzen müssen, und selber mit Präzision im Vorwärtsgang gegenhalten sollen!!!
    Aber das ist im Moment wohl eher nicht die Stärke der Kahlert-Truppe, und so hatte Lyon heute leichtes Spiel!!!

    Horschd schrieb;
    „Die Einstellung stimmte und in den letzten 20 Minuten wurde um den Anschlußtreffer so richtig gefighted !!“

    Diese Beobachtung habe ich eigentlich nicht machen können!!!
    Für eine Mannschaft, die unbedingt gewinnen will/muß, spielte Mainhatten viel zu langsam und ohne wirklichen Elan!!!
    Mal von der Bereitschaft des Trainers abgesehen, von der Bank rechtzeitig gegenzusteuern, passierte mir da auch auf dem Feld viel zu wenig!!!
    Schon im Pokalspiel war zu sehen (oder eher nicht zu sehen), daß da irgend eine Leaderin was versuchte, um die Probleme in den Griff zu bekommen!!!
    Keine Sandra Smisek und keine Kerstin Garefrekes konnten das Heft des Handelns in die Hand nehmen!!!
    Marozsan war noch am Auffälligsten, verzettelte sich aber auch immer wieder in der gut gestaffelten Abwehr von Lyon!!!

    In dieser Form werden sie auch am Sonntag in Wolfsburg kläglich scheitern!!!
    Denn für WOB geht es sowohl um Punkte, aber auch um Tore, und da wird ganz sicher nicht beim 2:0 Schluß sein!!!

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  • mas sagt:

    Glückwunsch OL.

    Ab der 6. Minute oder so, war mir leider klar, daß der ffc verlieren würde.
    Was denkt Ihr, welche Spielerin bis zur Halbzeit ein wenig überzeugt hat. Mir fiel keine auf.
    Und nach der Halbzeit hatte ich das gefühl, OL könnte jederzeit eine Schippe drauflegen, wenn’s nötig sein sollte.

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  • Dirk Trompeter sagt:

    Wer keine Tore macht … kann auch nicht gewinnen 🙁

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  • Opossum69 sagt:

    @Webcam

    Den Kommentar unterschreib ich.

    Richtig ist auch, dass Deutschland jetzt die Probleme erst bekommt. Seit einigen Jahren macht dies sich schon in den Frauenfussballclubs bemerkbar( mit Ausnahme der Leuchttürme vielleicht), dass da nicht mehr viel nachkommt. Und bis der nunmehr gut ausgebildete Nachwuchs oben ist, sind wir ziemlich am A….

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  • gerd karl sagt:

    naja aufzuholen gibt es da nichts, bei 8 millionen euro etat, und als ich gestern gehört habe lyon ist in einem privat flugzeug angereist, da weis man doch das diese frauen in lyon nicht nur gute möglichkeiten als spielerinnen haben, sondern göttliche.
    ausserdem haben sie, lyon ganz wichtig ich meine lyon, einen trainer der ahnung von fussball hat, der stellt nähmlich eine stürmerin auf die vorne im strafraum alarm macht und torchancen herausspielt, lotta schellin.
    also abschliessent zu lyon, herzlichen glückwunsch zum cl gewinn, gutes spiel.

    kommen wir zu frankfurt, es war ein besseres spiel als gegen bayern im pokal, die spielerinnen haben gekämpft.
    aber um gottes willen der trainer, im wichtigsten spiel des jahres stellt er in seiner anfangsformation keine echte stürmerin auf.
    warum nicht mit cherno in der spitze anfangen, oder nochbesser mit 2 stürmerinnen lyon überraschen, cherno und landström.

    nein was macht kahlert er stellt maro in den sturm, guter mann das ist eine ball verteilerin, die die spitzen, stürmerinnen, vorne mit pässen versorgen soll,
    und wer sollte das laut kahlert tun, eine 34 jährige spielerin, smisek, die man im spiel so gut wie nicht wargenommen hat.
    und an statt in der halbzeit pause umzustellen, man lag ja schon zwei zu null zurück, zum beispiel durch die einwechselung einer stürmerin, was macht der trainer er wechselt erst persival für weber und dann entlich ab der 70 minute bringt er cherno rein, viel zu spät.
    dann wartet er bis zur 83 minute um smisek rauszunehmen und landström zu bringen, viel zu spät.

    ob dieser trainer was von taktik verseht, das kann man sehr deutlich mit nein beantworten.
    die spielerinnen von frankfurt tun mir leit, ein toller kader, aber der trainer kann ihn nicht richtig einsetzen und aufstellen.
    an siggi dietrich gewand, carolina morace wäre glaube ich frei.

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  • speedy75 sagt:

    @Webcam
    Guter Beitrag von Dir, auch im TV wurde das ja andiskutiert.

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  • maxsee sagt:

    Wann werden die Geldgeber des FFC. Frankfurt auf der Matte stehen, um ihren moralischen – sprich sportlichen – Erfolg einzufordern?
    Wann werden im DFB praktische Schlussfolgerungen aus der jetzt offensichtlichen Stagnation im deutschen Frauenfussball gezogen?
    Nach Dietrich ist lt. Interview alles in Ordnung, dass die anderen Länder aufholen oder auch überholen, wird nicht bemerkt. Mit solcher Sicht ist kaum eine Veränderung in der Frauenbundesliga zu erreichen. Aber Herr Dietrich steht einer solchen Kommision vor.
    Nun fordern einige Fft. Fans, man möge doch den Herrn Kahlert entlassen. Das geht am Kern der Sache vorbei. Denn wird Kahlert entlassen, dann fällt die ganze Frankfurter Misere auf Herrn Dietrich zurück. Ob das Herr Dietrich wohl möchte?

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  • slartie sagt:

    Hmmm, kommt das schon so ein bisschen merkwürdig vor.
    Da verpflichtet man vor der Saison die „halbe“ Natio mit dem Ziel,
    Mezerschaften und Pokale zu gewinnen. Am Ende stehen sie in Frankfurt, dem „Herz des Frauenfussballs“ mit leeren Händen da.
    Gut, das sie die Meisterschaft holen würden, war eh ungewiß, aber das Pokalendspiel?
    Ohne Leidenschaft, ohne Biss, etc. Im gestrigen Finale sah es zumindest ein klein wenig besser aus, aber daraus jetzt Mut und Hoffnung schöpfen?
    Ich hatte immer das Gefühl, dass Lyon, wenn es nochmal spannend geworden wäre noch eine Schippe drauflegen könnte.
    Vielleicht stimmt es ja auch innerhalb der Mannschaft nicht recht, will heißen, Zickenkrieg, oder ähnliches, was auf dem Platz nicht von jeder
    abgestellt werden kann. Oder es wurden von Anfang an Fehler in der Trainingsarbeit gemacht, die aus talentierten Spielerinnen nicht eine Mannschaft formen konnte, bzw wo die Abstimmungsprobleme abgestellt werden konnte.
    Auf jeden Fall muß sich beim 1.FFC jeder hinterfragen, was am Ende dieser Saison falsch gelaufen ist und die nötigen Konsequenzen ziehen.

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  • gerd karl sagt:

    maxsee, da hast du wahrscheinlich recht, aber man muss den trainer entlassen.
    warum:
    1. gleiche aufstellung und taktische ausrichtung, ohne stürmer, wie gegen potsdam 3-1 verloren, gleiche aufstellung und taktische ausrichtung wie gegen bayern im pokal 2-0 verloren.
    jetzt im cl finale, wieder das gleiche, anstatt eine stürmerin zu bringen , nichts, oder vielleicht zwei stürmerinnen um lyon zu überraschen, nichts.

    dieser trainer ist, vorsichtig ausgedrückt, nicht gut und muss ersetzt werden.
    denn wenn ich daran denke das kahlert noch bis 2015 bleibt, na dann gute nacht frankfurt.

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  • hanah sagt:

    @ webcam : Ich seh es nicht so dass Bajramaj, Marozan und Huth ohne Effekt spielen da sie ein Spiel entscheiden können!!!

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  • Detlef sagt:

    @gerd karl,
    die Kritik am Trainer ist sicher berechtigt, ist mir aber zu simpel!!!
    Auf dem Platz standen da gestern gestandene Nationalspielerinnen, die eigentlich wissen müßten, wie der Hase läuft!!!

    Aufstellung hin wie her, aber wenn die Taktik des Trainers nicht aufgeht, dann müssen die erfahrenen Spielerinnen auf dem Platz etwas umdenken!!!
    Smisek und Marozsan hätten mal die Positionen tauschen können!!!
    Immerhin ist Smisek eine gelernt Stürmerin!!!
    Garefrekes (die Einzige bei Frankfurt, die es körperlich mit einer Renard hätte aufnehmen können) hätte mal zentral gehen sollen!!!
    Insgesamt wurde auch viel zu wenig aus der Distanz versucht, um dann eventuelle Abpraller verwerten zu können!!!
    Aber da war keine Variabilität, keine Spielintelligenz beim „Rekordmeister“ zu entdecken!!!
    Selbst Crno hätte noch gut 20 Minuten Zeit gehabt, um eine Wende herbeizuführen, aber auch sie blieb blass!!!

    Das Deutschland allgemein die Entwicklung im FF etwas verschlafen hat, kann man sicherlich so unterschreiben!!!
    Früher hat uns meistens die bessere Athletik, Schnelligkeit und Kondition zum Sieg verholfen, aber das allein reicht heute eben nicht mehr aus!!!
    Andere Nationen (Frankreich, England, Japan, Spanien) haben da enorm aufgeholt, und ihre eigentlichen Stärken (Technik) noch weiter verfeinert!!!

    Wie dem auch sei, hier muß in Zukunft so Einiges nachgebessert werden!!!

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  • Jan sagt:

    Tolle Kulisse! 🙂 Der Einsatz stimmte bei Frankfurt – allein es fehlten der Glaube und die Mittel; besonders auffällig z.B. an der tragischen Figur des CL-Finales: ungeschickt den 11m verursacht, eine sog. 100%ige Torchance unsäglich kläglich versemmelt, die Ecken wie gewohnt unbrauchbar getreten – was erlauben Behringer!?

    Auch wenn Lyon grad das Maß der Dinge ist, würde ich nicht so schwarz sehen für den dt. FF. Jedenfalls darf man gespannt sein, wie die Französinnen bei Olympia auftreten. 🙂

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  • Zonk sagt:

    Sven Kahlert hat sich ja schonmal darüber geäußert warum er gerne ohne Stürmerin spielt.
    „Wir brauchen nicht unbedingt eine Stürmerin,da andere Spielerinnen durchaus auch in der Lage sind Tore zu schießen“. Mag schon stimmen, aber wenn keine Anspielstation in Strafraumnähe ist, dann wird das ziemlich schwierig.

    Frage mich,warum Dietrich unbedingt an Kahlert festhalten will, wenn seine Aufstellungen auch Nicht-Fussballkennern teilweise komisch vorkommen, wenn man ihnen erklärt,dass da keine Stürmerin im Aufgebot steht.

    Man wird sehen wie die Situation aussieht, wenn nächste Saison der 1.FFC Deutschland auf dem Platz steht. Zudem laufen zahlreiche Verträge aus und es wird sich zeigen, ob wichtige Spielerinnen (Krieger, Marozsan, Huth,…) bleiben oder nicht…

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  • paulchen sagt:

    Man muß sich nicht wundern, dass der Frauenfußball in Deutschland belächelt wird, denn Teams aus Deutschland beherrschen teilweise einfachste Dinge selbst nach Jahren nicht. Wie eben Frankfurt werden Bälle völlig blind irgendwo hin geschlagen, als würde Spielaufbau nicht trainiert. Ballannahme und Spielkultur sind sowohli in der Nati als auch bei Frankfurt unterentwickelt. Und das nach Jahren täglichen Trainings …. selbst wenn der Gegner Lyon heißt, muß das besser sein.

    Und bei der Beurteilung der Gesamtsituation sowie der Analyse des gestrigen Spiels muß auch das Umfeld einbezogen werden. Selbst wenn es einfach ist, ohne Verantwortung wie ich hier zu posten, muß dennoch gesagt werden, dass die handwerklichen Fehler in der Vorbereitung, Aufstellung und Auswechselung beim FFC Frankfurt erheblich waren.

    Dschennifer Maroszan ist eine begnadete Spielmacherin …. spielt aber im Sturm ?????

    Sandra Smisek ist Stürmerin und hat schon viele Tore erzielt …. und spielt im Mittelfeld ???????????????

    Svenja Huth ist eine der besten Spielerinnen in Europa – einen Superantritt, tolle Technik, Durchsetzungsvermögen … wird aber schon durch die taktische Ausrichtung Frankfurts aus dem Spiel genommen – und trotz guter Ansätze und Rückstand ausgewechselt ??????

    Kerstin Garefrekes kann Stürmerin spielen und ist -siehe Abwehrspielerinnn Lyons- kopfballstark …. und muß sich auf rechts zur Bedeutungslosigkeit trimmen lassen ?????

    Melanie Behringers Leistung ist nicht bundesligatauglich, extrem viele Fehlpässe, schlechte Standards trotz jahrelanger Übung …. und bleibt als Unsicherheitsfaktor dennoch auf dem Platz ???????

    Auch hier möchte ich Herrn Kahlert nichts, aber diese Fehler findet man -es tut mir leid- auch in der Männer-Landesliga nicht mehr. Herr Kahlert hätte umstellen müssen mit 1.) Maroszan auf die 10, 2.) Crno für Melanie B. einwechseln in den Sturm zusammen mit Kerstin G. und 3.) eine Abwehrspielerin für Sandra Smisek zur Stärkung der Defensive …. dies ist eine von mehreren Varianten, um dem starken Französinnen gefährlich werden zu können.

    Aber Herr Kahlert schwächt sein Team. Was willst Du mit einer einzigen Stürmerin gegen diese weltklasse-Abwehr ???????

    Der Frauenfußball in Deutschland lebt davon, dass die öffentlichen Auftritte taugen. Diese Leistungen wie auch die der Nationelelf fällt auf die Amateurvereine zurück, die dies ausbaden müssen. Wenn Du heute jemanden fragst, ob sie beim Verein mitmachen wollen oder ob jemand Bock hat, bei einem Amateur-FF-Spiel zuzugucken, wirst Du ausgelacht. Und wenn man das da sieht, durchaus zu Recht. Und das, obwohl der FF im Amateurbereich gut ist.

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  • Trojanerin sagt:

    Herzlichen Glückwunsch nochmal nach Lyon – ich habe gestern im Stadion bereits die Damen aus Lyon und ihren wundervollen Fußball hochleben lassen.

    Wäre mir natürlich lieber gewesen dem FFC Frankfurt zuzujubeln am Ende, aber verdient hatten sie sich das nunmal nicht.

    Und wenn ich auch sonst eine strickte Gegnerin davon bin den Trainer alleine verantwortlich zu machen, so muß ich sagen, daß Sven Kahlert untragbar ist.
    Er hat noch immer keinerlei Gefühl für diese Mannschaft entwickelt und hat wieder eine veränderte Aufstellung in Kürze gezaubert, die nicht funktionieren kann. Und das gegen Lyon, das seit längerem schon fast unverändert aufläuft – da stimmen einfach die Laufwege.

    In der zweiten Halbzeit waren die Reihen etwas geschickter gestellt, so daß auch etliche Chancen erspielt werden konnten. Auch passende Laufwege konnten da entdeckt werden und mindestens ein Tor hätten sich die Frankfurterinnen verdient gehabt.

    Aber alles in allem sind das Spielerinnen, die wissen wie’s geht und Fußball spielen können, wenn sie denn richtig aufgestellt werden.

    Allein schon Meike Weber – die ich sehr schätze – was soll sie gegen Schelin ausrichten?

    Ich hoffe, daß Siggi die nötigen Konsequenzen beim Trainer zieht – das kann man nicht mehr mit ansehen, wie wild dieser wöchentlich die Aufstellungen wechselt und die ganze Mannschaft in Unruhe versetzt.

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  • gerd karl sagt:

    herr kahlert hat ein interview gegeben, das auf soccerdonna veröffentlicht ist.
    lest es euch durch,der mann lernt nicht aus seinen fehlern.
    er ist der trainer, er hat die verantwortung.

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  • frosti sagt:

    An anderer Stelle ist hier schon mal darauf hingewiesen worden, dass zwischen dem Engagement von Kahlert und den wirtschaftlichen Interessen von Siggi Dietrich ein ganz enger Zusammenhang besteht.

    Siggis Unternehmen lebt von dem, was ihm nach Abführung der Garantiesummen an den 1. FFC aus den im Zusammenhang mit dem Klub getätigten Werbeeinnahmen verbleibt.

    Dies allein ist bereits eine äußerst ungesunde Verquickung von Vereins- und Unternehmensinteressen. Denn im Zweifel wird er lieber solche Spielerinnen engagieren, die einen Werbewert besitzen, als solche unbekannte Spielerinnen, bei denen man auf eine positive Entwicklung unter den Fittichen des Trainers hoffen kann.

    Dies bedeutet aber auf der anderen Seite, dass er einen Trainer benötigt, der ihm in die Einkaufspolitik des Vereins, die von ihm gestaltet und auch in diesem eigenen Interesse gelenkt wird, nicht rein redet. Da kann ihm ein schwacher Trainer, der ihm zu Dank verpflichtet, nur recht sein.

    Damit geht aber das Unglück für den Verein weiter. Würde sich der Trainer nicht sicher fühlen, so würde er sich kaum zu solchen Ausfällen gegen die eigene Mannschaft hinreißen lassen wie dies bei Kahlert nach schlechten Leistungen geschehen ist.
    Diese mehr oder minder offenen Beleidigungen werden aber wiederum nicht gerade zur Harmonie in der Mannschaft beitragen oder dem Trainer den nötigen Respekt durch alle Spielerinnen verschaffen.

    Nicht umsonst werden jetzt diverse Spielerinnen – auch vor Ablauf des Vertrages – den Verein verlassen. Und sicherlich wird dabei die ein oder andere 3 Kreuze schlagen.

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  • maxsee sagt:

    frosti:
    Sind Deine Informationen über das Dietrische Geschäftsmodell sicher?
    Da wird einem klar, warum vor der Weltmeisterschaft auf Biegen und Brechen Lira – mit ihrer damaligen Form und Ausstrahlung – mit allen Methoden nach Frankfurt geholt wurde.
    Wenn die Aufregung um die verpassten internationalen Chancen abklingen, was dann?
    Der alte FFC mit seinen Stars Prinz, Lingor, Jones, Smissek, Künzer u.a. passte da genau rein, genau so wie die enge Verbindung zum Apparat des DFB.
    Aber mit dem FC. Deutschland wird es etwas schwieriger, denn der tritt erst zur Europameisterschaft wieder international in Erscheinung.
    Worauf haben sich Peter, Schmidt und andere eingelassen? Gute Fuhre!!!
    Und wir diskutieren in diesem Blog, wie der FF attraktiver gestaltet werden kann.

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  • Maskal sagt:

    Glückwunsch an Lyon zum CL Sieg!!
    Ich war aber doch sehr überrascht, wie unsicher und nervös die Französinnen in den ersten Spielminuten agierten.
    Beispiel das Eckballfestival, da sah die Abwehr der Französinnen gar nicht gut aus.
    Das Frankfurt dies nicht zu ihren gunsten ausnutzen konnte, zeigt die derzeitge schwache Verfassung der Mannschaft.Das ist keine homogene Einheit auf dem Platz, es scheint so als würde jede ihr eigens Süppchen kochen.
    Keine aufbauende Geste an M. Behringer nach ihrem Fehler zum 0:1 (wobei M. Weber in dieser Situation nicht glücklich aussah) oder der 100% Chance vor der Pause.
    Die Auswechslung von M. Weber war in Ordnung und hätte ich nach der Einwechslung von L. Dickemann genauso gemacht.
    Nur hätte ich S. Huth ( die in meine Augen keine internationale Klasse hat) schon vor der Halbzeit ausgewechselt.
    Interessant fande ich die Grüppchenbildung nach dem Spiel!!
    Sehr lustig fand ich das Interview mit Herrn S. Dietrich nach dem Spiel!
    Das schwächste aber an der Übertragung von der ARD fand ich immer noch das man die Siegerehrung nicht Live zeigte.

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  • Caslaks sagt:

    Lyon hat es geschafft mit wenig Aufwand ein Spiel für sich zu entscheiden.

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  • hopkins sagt:

    Wenn man die Aufstellung von Frankfurt sieht, hat man es Lyon leicht gemacht. Fehler von Behringer hat die Niederlage beschleunigt.
    Der Trainer hat kein Gespür die Spielerinnen auf der richtigen Position einzusetzen. Z.B Maro Mittelstürmer, Weber Außenverteidiger usw.Man liegt 2:0 hinten und der Trainer zögert Stürmer einzuwechseln. Ana-Maria spät und Landis 10 Minuten vor Ende. Dieses Finale hätte mit der richtigen Aufstellung nicht verloren werden müssen. Wieder einmal. Warum der FFC am Trainer festhält ist ein Rätsel.

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