Jena verpflichtet Ria Percival

Von am 9. Mai 2012 – 12.21 Uhr 52 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist FF USV Jena hat Abwehrspielerin Ria Percival vom 1. FFC Frankfurt verpflichtet und den Vertrag mit einer weiteren Neuseeländerin verlängert.

Percival hatte sich im Saisonverlauf in der Frankfurter Mannschaft etabliert und steht mit ihrem Team im DFB-Pokal- und im Champions-League-Finale. Über die Vertragsdauer machte der Verein aus Thüringen keine Angaben.

Frauenfußball - Ria Percival

Ria Percival wechselt von Frankfurt nach Jena © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

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Hearn verlängert für ein Jahr
Percivals neuseeländische Teamkollegin Amber Hearn verlängerte ihren Vertrag um ein weiteres Jahr. „Die Stadt gefällt mir, die Menschen hier sind sehr freundlich und in der Mannschaft fühle ich mich richtig wohl“, so Hearn. Hingegen wird die Niederländerin Mirte Roelvink den Verein aus persönlichen Gründen verlassen.

Jena bedauert Roelvink-Abschied
„Wir bedauern Mirtes Entscheidung. Sie ist nicht nur sportlich, sondern auch menschlich eine große Bereicherung für den Verein gewesen. Wir danken Mirte für ihr Engagement in Jena und wünschen ihr für ihre sportliche und private Zukunft alles Gute“, erklärt Geschäftsführerin Anja Kunick. Für die kommenden Tag kündigt der Verein weitere Vertragsverlängerungen an.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

52 Kommentare »

  • Winter sagt:

    Gute Entscheidung von Jena!

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  • Michele sagt:

    Ich dachte Ria wollte Deutschland aus persönlichen Gründen wieder verlassen? Aber Jena liegt doch in Deutschland, glaub ich!!!!!!!!!
    Tut mir leid, aber diesen Wechsel kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

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  • speedy75 sagt:

    Für mich ist der Wechsel auf den ersten Blick auch nicht verständlich aber ich lass mich auch gern mal wieder positiv überraschen.

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  • Speedcell sagt:

    Wahnsinn…anja kunick weiss offensichtlich wie man gute spielerinnen verpflichtet. Mit dem USV ist nächste saison zu rechnen ^^

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  • Ramona Lippoldt sagt:

    typisch frankfurt wenn ich jemanden nicht mehr brauch einfach abschieben.. weil man kauft ja einfach spielerinnen mit einem größeren ansehen. echt traurig

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  • Laura Lanetter sagt:

    es war schon seit längerem klar dass Ria ‚aus persönlichen Gründen‘ Frankfurt verlässt ….

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  • Ramona Lippoldt sagt:

    das sie deutschland verlassen wollte lag wohl daran das sie wusste in frankfurt muss sie eh gehen. jena hat das einzig richtige gemacht

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  • Patri Zia sagt:

    Vielleicht wollte sie einfach zu Jena, weil da Amber Hearn spielt… Die beiden sind ganz gute Freundinnen 😉

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  • waiiy sagt:

    Ria hat sicherlich 1 und 1 zusammengezählt und die Situation in der Frankfurter Hintermannschaft in der nächsten Saison analysiert. Von daher kann man ihre Entscheidung schon verstehen.

    Gut für Jena… 🙂

    waiiy

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  • Lakshmi sagt:

    Herzlichen Glückwunsch USV,

    da habt ihr einen guten Fang gemacht.

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  • Sheldon sagt:

    Frage mich, was die alle in der zweiten Liga wollen…

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  • Speedcell sagt:

    Ich hab nie verstanden warum sheldon immer so viele daumen runter bekommt…bis jetzt…denkst du wirklich,dass lok oder leverkusen den usv noch überholen ? Und der HSV steht doch zu ca. 70% als absteiger fest.
    Wäre cool,wenn man die lage der liga kennen würde und dann kommentiert.

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  • berggruen1 sagt:

    Was wurde auf Inka Grings eingehauen, dass sie nach Zürich wechselte – dieser Wechsel ist ein gravierenderer Abstieg, denn sie ist erst Anfang 20. Selbst wenn Frau Percival in Frankfurt hätte überwiegend auf der Bank sitzen müssen, wäre sie immer noch bei einer euopäischen Spitzenmannschaft. Und nun? Da muß schon noch sehr viel in Jena passieren, dass sie die gleichen sportlichen Bedingungen vorfindet wie in Frankfurt. Und ob es für Jena wirklich gut ist, muß sich erst noch beweisen.

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  • Lucy sagt:

    Sie fühlte sich in FFM nicht ganz so wohl und in Jena spielt ja auch ihre Freundin. Außerdem hat sie sicherlich wirklich damit gerechnet, dass es nächste Saison mit Peter und Schmidt zusätzlich und wenn Ally wieder da ist, eng hinten wird…

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  • Sheldon sagt:

    @Speedcell: Wieso ich denke, dass Jena allerbeste Chancen hat, abzusteigen, habe ich schon in einem anderen Thread erläutert.

    Der HSV steht noch lange nich als Absteiger fest, erst dann, wenn sie die Abteilung auflösen, was bis jetzt nur ein Gerücht ist.

    Und zu Leverkusen und Lok Leipzig: Lok wird absteigen, da bin ich mir auch relativ sicher. Die spielen einfach ne absolut desolate Rückrunde. Doch Leverkusen hat in der Rückrunde sehr gute Spiele gemacht und ich bis jetzt in der Rückrundentabelle immerhin 8.! Und sie haben den großen Vorteil, selbst noch gegen Jena spielen zu dürfen.
    Nach den Eindrücken, die man von Jena gewinnt, dürfte das ein ungewohnt ruhiger Tag für Lisa Schmitz sein. Denn Jena ist vor dem Tor beunruhigend harmlos.
    Damit dürfte ein Sieg für Leverkusen durchaus drin sein. Und dann ist es nur noch ein Punkt und Jena spielt zuhause gegen Freiburg und Leverkusen spielt in Bad Neuenahr. Da reicht Leverkusen auch genau dieser Punkt, wenn Jena verliert, da Leverkusen dann das bessere Torverhältnis hat.

    Nun wird man sagen: Gegen Bad Neuenahr, das wird ne ganz schwere Aufgabe, und dann auch noch in Bad Neuenahr! Nun, es kann sein, doch man sollte nicht vergessen:

    1. Bad Neuenahr hat diese Saison zuhause gespielt wie ein Absteiger und nur 10 Punkte in 10 Spielen geholt, u.a. Niederlagen gegen Jena und Bayern in der Hinserie.

    2. Bayer Leverkusen ist ein absolutes Auswärtsteam, 10 von 11 Punkten wurden in der Fremde gewonnen. Die Siege in Hamburg, Freiburg und Lok Leipzig sowie der Punkt in Potsdam lassen darauf schließen, dass da auch gegen Neuenahr was drin ist.

    3. Bad Neuenahr hat das Saisonziel schon erreicht, Leverkusen noch nicht. Die Luft wird ein bisschen raus sein beim Heimteam, was eine Chance für Leverkusen sein kann!

    Ich würde also absolut nicht den Fehler machen und Leverkusen schon abschreiben, zumal die Verletztenlage immer besser wird!

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  • Speedcell sagt:

    Bei der verletztenliste vom sc freiburg kann man annehmen,dass jena punkten kann. Vielleicht bin ich aber auch nur ein doofer optimist und gebe die hoffnung nicht auf,dass jena erstklassig bleibt. Und statistiken sind im fussball überflüssig, jedes spiel startet beim 0:0, egal wie die letzten spiele ausgegangen sind. Und dass bei bad neuenahr die luft raus sein sollte, denke ich nicht. Platz 5 ist theoretisch noch machbar.

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  • xXx sagt:

    Turbine Potsdam verpflichtet neben Keelin Winter auch Johanna Elsig (Bayer Leverkusen) und Stefanie Mirlach (Bayern München) zur kommenden Saison.

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  • waiiy sagt:

    Theoretisch kann Jena noch absteigen. Es besteht, wie Sheldon dargelegt hat, auch eine gewisse Wahrscheinlichkeit. Aber die Chancen, dass Jena drin bleibt, sind doch größer. Darauf vertrauen sicher die Spielerinnen, die jetzt verlängert haben und auch Ria.

    Ich fand die Stichelei von Sheldon gar nicht so schlimm. Das Einzige, was man bei Sheldon wissen muss: es werden halt keine Smilies gesetzt. Ansonsten würde man das Augenzwinkern sehen. 🙂

    waiiy

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  • Ralf sagt:

    auch Potsdam hat was zu verkünden… :

    🙂

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Elsig war mein erhoffter Geheimtipp!
    Bei Mirlach muss ich mich erst noch überzeugen lassen…
    Die Allrounderin…, hm, wer wird das wohl sein?
    Noch eine Stürmerin:Da wüßte ich eine mit viel Entwicklungspotenzial!
    3x raten, wen ich wohl meine(ellinreP redarH).
    Aber es wird wohl Sofia Jakobsson werden…

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  • Sheldon sagt:

    @SF: Schön, dass auch mal von dir einer meiner Vorschläge Beachtung findet! Zumal Troelsgaard in Dänemark bleiben wird…

    Zu den Transfers: Das ist typisch Schröder, da zaubert er immer noch mal wieder ein paar Spielerinnen aus dem Ärmel, die formal kaum einer auf der Rechnung hatte, die aber die Lücken exzellent füllen könnten. Ich traue Elsig sogar zu, Peters Fußstapfen tatsächlich zu füllen.
    Auch Steffi hat großes Potential und kann – wie Schmidt – auf allen Positionen rechts spielen.
    Winters kenne ich nicht, scheint aber auch eine gute Wahl gewesen zu sein.

    Die Stürmerin sollte hoffentlich Sofia Jakobsson sein, eine Spielerin, die vielleicht noch mehr Talent als Bajramaj besitzt.

    Und die Allrounderin, die zugleich Jugendnationalspielerin sein soll? Bei den Deutschen würde mir da so auf die Schnelle kein Name einfallen. Allerdings gehen meine Vermutungen am ehesten Richtung Bad Neuenahr, zu einer Maren Weingarz beispielsweise!
    Bei den Däninnen trifft das übrigens auf Pernille Harder auch zu, was die Offensive angeht. Vielleicht werden die Fühler da ja tatsächlich in Richtung 3F Ligaen ausgestreckt.

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  • speedy75 sagt:

    Sollte nach diesen 3 Transfers zu Potsdam auch noch Sofia Jakobsson kommen muss man vor Schröder echt wieder den Hut ziehen wie er die Abgänge kompensiert bzw. neu ersetzt.

    Mirlach scheint demnach die Spielerin auf die waiiy schon intern getippt hatte.

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  • Andreas sagt:

    Um nur mal eine alte Diskussion kurz aufzuwärmen und damit der eine oder andere hier mal fair bleibt. Die Abgänge nach Frankfurt und Wolfsburg kompensiert Turbine Potsdam auch nicht aus eigenem Nachwuchs sondern mit hoffnungsvollen Spielerinnen aus anderen Klubs. Aber da ist Schröder dann natürlich ein toller Typ, während die Verantwortlichen der anderen Klubs schon geradezu Verbrecher sind.

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  • Zwergnase sagt:

    @ Andreas

    Der feine Unterschied ist der, dass die meisten Spielerinnen (in diesem Fall Mirlach und Elsig)noch keine A-Nationalspielerinnen sind und quasi ihren letzten Feinschliff in Potsdam bekommen. Also sprich, es sind Rohdiamanten, die dort geschliffen werden. Während andere Vereine wie Frankfurt oder jetzt auch Wolfsburg sich die Spielerinnen holen, die dort zu A-Natio-Spielerinnen wurden.

    Ich würde es auch viel lieber sehen, er würde sich aus dem eigenen Nachwuchs bedienen. Aber sie scheinen (noch) nicht die Klasse zu haben, um international mitspielen zu können.

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  • foxi sagt:

    Eine Allrounderin, die Jugendnatio gespielt hat? Vielleicht Marina Hegering?

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  • Sheldon sagt:

    @Andreas: Es geht nicht darum, dass sie Spieler transferieren, es geht nur um das WIE!
    Klar, mit Jakobsson holt Schröder auch einen Hochkaräter, aber wer von den Spitzenklubs hatte bitteschön Elsig oder Mirlach auf dem Schirm? Keiner, denn sonst wären die heute bei Frankfurt oder Wolfsburg!

    @foxi: Hegering könnte tatsächlich sein, guter Tipp!

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  • Janine sagt:

    Hegering, die seit zwei Jahren ohne Spielpraxis ist? Unwahrscheinlich..

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  • Speedcell sagt:

    @Zwergnase genau darin liegt der unterschied zwischen potsdam und frankfurt. Potsdam bedient sich zwar auch bei anderen vereinen, jedoch holt man keine deutsche A-natiospielerin. Vor 3 jahren hat man mit keßler und henning u20 spielerinnen verpflichtet,die in potsdam erst zu A-natiospielerinnen gereift sind. (Ok,keßler hat bis jetzt keine chance mehr bekommen,aber ich zähle sie zum erweiterten natiokreis)
    Im gegensatz muss man nicht aufzählen welche A-natiospielerinnen frankfurt geholt hat.
    Potsdam ist also im weiteren sinn immer noch DER ausbildungsverein in deutschland(auf deutsche spielerinnen bezogen). Den trend zu ausländischen spielerinnen sehe ich eher skeptisch. Aber wenn die konkurrenz mit A-natios aufrüstet muss man eben sehen woher die erfahrenen spielerinnen kommen.

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  • Lakshmi sagt:

    „Eine Allrounderin, die Jugendnatio gespielt hat?“

    Leonie Meier vielleicht.

    Ist Marina Hegering nicht immer noch verletzt ?

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  • DFB-Talent sagt:

    Ob über dem Artikel „Jena verpflichtet Ria Percival“ oder „Florian Silbereisen: Führerschein weg“ (BLÖD-Zeitung) steht ist wohl egal, zig Kommentare zu Potsdam + guter / böser Schröder oder Frankfurt. Ist das euer Ernst? Gibt’s dafür nicht Turbine-Foren etc. oder ist es FF-Volkssport grundsätzlich vom Thema abzuweichen? 😀 Sorry, aber das musste ‚mal gesagt / geschrieben werden.

    Rias Wechsel ist übrigens durchaus nachvollziehbar! Aus nicht nur einem Grund.

    Mirte Roelvink kam auch vom großen FCR Duisburg – nach Verletzungspause und nur wenigen BuLi-Einsätzen … in Jena hat sie dann bis jetzt laut Statistik nahezu die komplette Saison Vollzeit durchgespielt, Stammspielerin mit Spielführerinnen-Manier. Dass ihre frühere Duisburgerin Voss-Tecklenburg nicht mehr in Jena ist, hat ihr wohl den Abschied nun auch ein bisschen leichter gemacht vielleicht, aber insgesamt scheint doch Jena für z. B. Roelvink eine gute Wahl gewesen zu sein, hat sich als Spielerin in der BuLi etabliert und Comeback in ihrer Nationalmannschaft.

    Vollkommen unverständlich also, die teils skeptischen bis negativen Äußerungen Richtung Percival und Jena!

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  • Ronnje sagt:

    “Eine Allrounderin, die Jugendnatio gespielt hat?”

    Vielleicht Carolin Simon vom HSV…..lassmer uns überraschen 😀

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  • Postel sagt:

    @DFB-Talent, deinen ersten Abschnitt hätteste ruhig stecken lassen können. Im FF gibt es nur die guten Turbinen und dann die raffgierigen Frankfurter und Wolfsburger. Jedenfalls hier. Da kommste auch noch dahinter und kannst Protestieren wie du willst.
    Das Ria P. nach Jena kommt finde ich absolut spitze. Viel wichtiger für mich ist aber die Verlängerung von Amber Hearn. Sie gehört zu den Typen, die der FF braucht. Immer mit hohen Einsatz spielend und von der ersten bis zur letzten Minute Gas geben. Wie in der Presse schon stand, ein richtiges Vorbild auch für den Nachwuchs. Auch wenn alle nicht Jena-Kundigen nun aufschreien werden: „Sie hat aber wenig Tore geschossen“, so war sie aber für die Mannschaft ein Vorbild. Eben auch wie Mirte Roelvink. Auch wenn sie mal so manchen Bock umgestossen hat im Spiel. Nun noch mit den Arnold- Zwillingen verlängern und die Welt ist für mich in Ordnung. Wobei gerade Julia in einem anderen Threed für mich völlig zu unrecht Kritisiert wurde.
    So ich habe fertig und überlasse nun wieder den Potsdammern das Feld.

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  • Postel sagt:

    Ach ja, einen Wunsch habe ich doch noch. Ich Wünche mir nichts sehnlicher als das es mit der so sympatischen und überdurschnittlich begabten Katja Schroffenegger als Torhüterin weitergeht.

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  • Sheldon sagt:

    @Alle: In der Verteidigung könnte tatsächlich noch gesucht werden. Angeblich soll Potsdam sich ja in Mainhattan umgeschaut haben, vielleicht stiehlt Potsdam ja auch mal Frankfurt eines ihrer verkümmerten Talente. Wie wäre es beispielsweise mit Valeria Kleiner oder Jasmin Herbert?

    Dass viele Ausländer in die Liga kommen, kann doch keinen überraschen! Die Deutschen verteilen sich schließlich auf Frankfurt und Wolfsburg. Schröder tut mir echt leid. Der kann kaum noch Spielerinnen ausbilden, weil der weiß, dass sie, wenn dann das Geld ruft, nach Frankfurt und Wolfsburg ziehen, wo sie dann absolut einbrechen! Und das kann er dem deutschen FF nicht antun!

    Wenn wir nun wieder bei Jena sind, gerade bei Amber Hearn finde ich die Einstellung der Jena-Fans sehr merkwürdig. Eine Mannschaft mit 11 Vorbildern findet man auch in der Kreisliga.
    Das kann bitte nicht in der 1. Bundesliga der einzige Anspruch sein. Eine Stürmerin mit 4 Toren in 20 Bundesligaspielen geht einfach mal absolut nicht, das ist miserabel. Selbst Baunach, übrigens noch so eine, die sehr gut nach Potsdam passen würde, und Bartusiak haben bessere Torquoten! Als Abwehrspielerinnen!

    Und zum Vergleich, Anonma hat es in der letzten Saison auf das Dreifache gebracht!

    Jena sollte mal sportliche Ziele formulieren und erreichen, denn darauf kommt es an!

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  • IH sagt:

    Sorry Sheldon, aber hast du dir die Spiele von Jena angeschaut?
    Was nützt dir ein guter Stürmer, wenn er nicht bedient wird. Das ist eines der Hauptprobleme von Jena, die meisten Torschüsse entstanden aus Standards oder durch „Zufall“. Es gab nur wenige herausgespielte Torchancen. Und Amber war in den meisten Spielen auf sich allein gestellt. Zum großen Teil spielte sie doch als einziger nomineller Stürmer. Sie dafür zu kritisieren oder einen Vergleich zu Anonma zu ziehen passt nicht. Die Saison mit Anonma war eine völlig Andere.

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  • sitac sagt:

    Ich denke, die desolate Jenaer Torausbeute liegt im Mittelfeld begründet. Amber Hearn schießt in ihrer Nationalmannschaft sehr wohl ihre Tore. „Aus dem Mittelfeld kommt nichts und die Stürmerinnen laufen sich tot.“ Gedächtniszitat aus dem Jenaer Gästebuch. Leider kann man es nicht mehr nachlesen, denn es wurde vor einiger Zeit wegen angeblich unbotmäßiger Einträge komplett gelöscht und unter Spezialaufsicht gestellt. 🙁 🙁 🙁
    Ansonsten voll dacor mit Postel(speziell auch Schroffenegger!!!!),
    der wahrscheinlich Jena oft oder regelmäßig spielen sieht und mir sehr kompetent erscheint!

    Bearbeitung: gerade wird der Beitrag von IH freigegeben, der das hier Geäußerte ähnlich formuliert und wahrscheinlich auch aus eigener Anschauung berichtet.

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  • Andreas sagt:

    Also wirklich, der Schröder der tut mir ja so leid. Ich glaube, ich stelle mal beim DFB einen Antrag, dass man Frankfurt und Wolfsburg vom Spielbetrieb ausschließt. Das geht ja mal gar nicht, dass nicht nur die Heiligen von Turbine Potsdam alle Titel gewinnen.

    Ihr könnt gerne alle den roten Button drücken und normalerweise schreibe ich auch gar solche Kommentare, aber wie hier diskutiert wird, treibt einem echt die Zornesröte ins Gesicht. Und nein, ich bin kein ausgesprochener Fan von Frankfurt oder Wolfsburg. Mein Interesse liegt hauptsächlich bei der Nationalmannschaft.

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  • Sheldon sagt:

    @IH und sitac: Das mag alles sein, aber auch eine Stürmerin ist sehr wohl dafür verantwortlich, ob sie Tore schießt oder nicht. Wenn man über 90 Minuten keine einzige Chance bekommt, dann liegt das nicht nur daran, dass die Bälle nicht kommen, sondern dann sollte man überlegen, wie man zum Ball steht und sich gegebenenfalls mal die Bälle von der Mittellinie her holen oder auch schonmal vom eigenen Strafraum und vorne einfach durchsetzungsfähiger werden.

    Der Vergleich mit Anonma ist sehr wohl angebracht. Die letzte Saison war keine andere, Jena hat genauso gespielt wie diese Saison, nur dass sie mit Anonma und Burmeister zwei Spielerinnen hatten, die die Kohlen aus dem Feuer geholt haben. Das Kurioseste war, dass Anonma eine egoistische Spielweise vorgeworfen wurde, was einzig und allein der Tatsache entsprach, dass sie sich alle Bälle selbst holen musste und weit über den Platz tragen, weil sie einfach qualitativ überdeutlich aus der Mannschaft herausgeragt hat!

    Das, was Jena in den letzten beiden Saisons fußballerisch angeboten hat, das ist absolut nicht bundesligatauglich! Das muss man einfach so festhalten!

    @Andreas: Gar nicht so eine schlechte Idee. Und ich glaube auch nicht, dass die Meisterschaft dann einseitiger wäre, im Gegenteil. Auf einmal würden 5, 6 Mannschaften um die Meisterschaft und die vorderen Plätze mitspielen. Duisburg, Bayern, Freiburg, Essen, Bad Neuenahr, sie alle würden davon profitieren, sie könnten alle mal so richtig befreit aufatmen, wenn der Druck von oben nicht mehr da wäre.
    Und das würde sich auch auf die Nationalelf positiv auswirken, da diese Mannschaften für die Jugendarbeit in Deutschland zuständig sind und wenn sie auch mal etwas von den großen Fleischtöpfen abbekommen würden, dann wäre da wieder viel mehr Geld da.

    Durch das künstliche Geldhochtreiben von Frankfurt oder Wolfsburg aber müssen alle Vereine mit den Gehältern nachziehen, wodurch kaum noch Geld für Nachwuchsarbeit etc. da ist, was sich dementsprechend wieder auf die deutsche Nationalelf auswirkt.
    Es ist kein Wunder, dass die deutsche U19 den Sprung zur EM nicht geschafft hat, das liegt einfach in der Tatsache begründet, dass nur noch Gehälter zählen und die Jugendarbeit fast vollkommen auf der Strecke bleibt.

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  • speedy75 sagt:

    Um Katja Schroffenegger wäre es in der Tat schade wenn diese Verletzung für sie das Karriereende im Fußball bedeuten würde.

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  • waiiy sagt:

    Andreas schrieb: „Und nein, ich bin kein ausgesprochener Fan von Frankfurt oder Wolfsburg. Mein Interesse liegt hauptsächlich bei der Nationalmannschaft.“

    –> also doch Frankfurt und Wolfsburg… 😉 Oder wo spielen sonst noch Nationalspielerinnen ab der Saison 2012/2013 (Ausnahmen wie Linda, Annike und Celia bestätigen die Regel)

    waiiy

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  • Andreas sagt:

    @Sheldon: Ach so und das wäre dann besser, wenn alle nur 500,– € Gehalt zahlen würden. Das wäre der Tod für den Frauenfußball, jedenfalls der Tod der Bemühungen den Frauenfußball aus seiner Nische herauszuholen, aber dass ist eine andere Diskussion.

    Ich wollte nur meinen Unmut darüber kund tun wie einige hier ihren pauschalen Hass auf Frankfurt und Wolfsburg ausleben. Das tötet viele vernünftige Diskussionen ab. Und nebenbei hat es mir auch das Interesse an Turbine Potsdam verleidet. Manchmal macht es bei der ideologisch aufgeladenen Einseitigkeit einfach keinen Spass hier zu lesen. Nebenbei bemerkt meine ich dabei in erster Linie nicht Dich Sheldon. Du argumentierst schließlich nachvollziehbar. Das ich Deine Meinung nicht immer teile, ist ja überhaupt nicht schlimm und darum geht es auch nicht.

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  • SGS sagt:

    Sheldon schrieb:
    „Das, was Jena in den letzten beiden Saisons fußballerisch angeboten hat, das ist absolut nicht bundesligatauglich! Das muss man einfach so festhalten!“

    Also ich kann mich durchaus an bundesligataugliche Auftritte von Jena aus den letzten beiden Spielzeiten erinnern, die ich im Stadion miterlebt habe. Zum Beispiel in der vergangenen Saison in Duisburg, als nach großem Kampf nur knapp mit 0:1 verloren wurde, oder diese Saison in Essen, als nach 90 Minuten auf Augenhöhe der SGS erst in der Nachspielzeit das goldene Tor gelang. Man kann Jena vielleicht mangelnde Konstanz attestieren, was bei so einem jungen Team aber irgendwo normal ist, aber nicht grundsätzlich die Bundesligatauglichkeit absprechen.

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  • Sheldon sagt:

    @Andreas: Erstmal danke für das Kompliment, kommt nicht sooft vor, dass sich jemand dazu herablässt.

    Du hast aber, glaube ich, die Situation noch nicht so richtig erkannt.
    Natürlich finde ich es nicht besser, wenn jede Spielerin nur noch 500 € bekäme (was allerdings der Großteil der Spielerinnen heute tut und was gerne als Rücktrittsgrund angeführt wird).

    Aber wozu führt das System momentan? Die Reichen (sprich Wolfsburg und Frankfurt) können sich kaufen, wen sie sich wollen, und werden dadurch immer reicher, weil sie so fast alle Prämien abfischen, die der DFB ausschüttet.
    Die kleinen Vereine wie Jena, Bad Neuenahr oder Leipzig haben nicht das Startkapital, dass sie bräuchten, um sich erst einmal ein Team zusammenstellen zu können, das wirklich erfolgreich ist und haben dann auch zusammenzuhalten.
    Durch den Druck, der von oben erzeugt wird, müssen sie die Gehälter immer danach anpassen und nach oben stufen, gerade für echte Leistungsträgerinnen.
    Die ohnehin schon knappe Finanzsituation wird dadurch noch knapper.

    Wären Frankfurt und Wolfsburg nicht, dann würden mehr Klubs was vom Braten abbekommen, allen voran diejenigen, die wirklich gute Jugendarbeit machen, sprich Bad Neuenahr, Bayern oder Freiburg. Die Prämien wären ausgewogener verteilt, dadurch wäre die finanzielle Schere nicht so weit offen und alle könnten von ihrem Gehalt leben, nicht nur die Superstars.
    Eine Fußballerin in diesem Stadium braucht keine 11.000 Euro Monatsgehalt, nicht mal 6.000.
    Wenn ich mal überlege, dass wir als vierköpfige Familie incl. Kindergeld früher 3500 Euro brutto im Monat zur Verfügung hatten, dann sollte eine Fußballerin, gerade wenn sie keine Familie hat, mit 2500 Euro im Monat locker hinkommen.
    Es wäre viel besser, wenn man also die Spitzengehälter so bei 4000 Euro ansetzen würde, dafür aber wirklich alle Minimum 1500 Euro erhalten könnten. Dadurch würde die Bundesliga viel stabiler werden.

    Ich weiß, dass es immer wie eine Pauschalverurteilung zweier Vereine klingt, aber Frankfurt und Wolfsburg sind nunmal die einzigen, die sich nicht an finanzielle Spielregeln halten und den Markt so nachhaltig manipulieren und gefährden.
    Der Anspruch „Titel um jeden Preis“, wie ihn früher auch der FC Bayern bei den Männern hatte, tut der Liga absolut nicht gut, weil dieser Anspruch eine aggressive Haltung gegenüber jedem neuaufstrebenden Verein impliziert. Und wenn man die fachliche Kompetenz nicht hat, dann macht man ihnen den finanziellen Garaus. So war es bisher immer! Wieviele Vereine sind in der FF-Bundesliga schon insolvent gegangen, wieviele bei den Männern? Das ist nicht nur der Dummheit der Vereine selbst geschuldet.

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  • Sheldon sagt:

    @SGS: Wer unfähig ist, Tore zu schießen, ist nicht geeignet für die Bundesliga!
    11 Tore in 20 Spielen, das sind gerade mal halb so viele wie Anonma alleine geschossen hat. Fast so viele haben Bajramaj und Islacker jeweils vorbereitet.

    Das Problem ist, dass solche Spiele am Ende dennoch verloren werden, weil man vorne die Chancen einfach nicht macht. Wer dauernd nur großen Kampf bietet, am Ende aber nix Zählbares vorweisen kann, dem mangelt es an den notwendigen technisch-taktischen Fähigkeiten, sich für diesen Kampf zu belohnen!
    Wenn man bei 100% Wille doch nur 0% Gewinn erzeugt, dann mangelt es einfach am Können!

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  • DFB-Talent sagt:

    @ SGS: Daumen hoch! Aber Sheldons Meinung zu den Thüringerinnen wird wohl keiner hier mehr ändern können. Zumindest nicht bis zum Abpfiff des Spiels Leverkusen – Jena nächste Woche …

    Gedankenanstoß und ganz subjektive Meinung:
    Zu z.B. Freiburg oder selbst zum Pokalfinalist! FCB wird hier (und auch auf anderen Portalen) wenig bis gar nichts geschrieben oder kommentiert bzw. nur das Nötigste. Leipzig überzeugt wenn dann durch Negativ-Schlagzeilen oder Intrigantenstadl-News … Resultat: höchstens Augenrollen wird beim Leser verursacht. Aber beim FF USV Jena wird fleißig Positives und Negatives seziert, diskutiert, sehr kontrovers kommentiert – ist das nicht auch ein Aspekt, der Jenas Reiz für die BuLi (Sheldon würde wohl von Tauglichkeit reden) beweist?
    Ein Verein, der im Gegensatz zu manch anderem Club offensichtlich so viel Interesse hervorruft und zu Meinungskundgebungen von Nutzern im Web motiviert, selbst bei offensichtlichen Nicht-Freunden (Sheldon?) oder Außenstehenden (Fans von Essen etc., mich eingeschlossen) immer wieder die Finger zur Comment-Abgabe kitzeln lässt … also sooo unspannend oder gar uninteressant, d.h. verzichtbar scheint dann dieser Verein für die BuLi doch nicht zu sein, oder? ^^ Nur einmal aus diesem einen (ausnahmsweise ganz von der sportlichen Gegenwart gelösten) Blickwinkel heraus betrachtet … 🙂

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  • Andreas sagt:

    @Sheldon: Ich kann Deine Argumentation nachvollziehen und kfr. hast Du wahrscheinlich recht. Klar ist, dass Frankfurt und Wolfsburg momentan mehr Geld haben und da in gewisser Weise Wettbewerbsverzerrung herrscht. Das ist aber bei den Männern nicht anders und trotzdem ist die Männerbundesliga attraktiv und alle haben was davon, auch die Spieler kleinerer Vereine. Ich sehe das halt genau anders herum. Nicht Wolfsburg und Frankfurt müssen kleiner werden. Die anderen müssen größer werden. Nur dann wird die Bundesliga als Aushängeschild des Frauenfußballs an Attraktivität gewinnen. Deswegen ärgert es mich ja so, dass die großen Männervereine wie der FCB, Bayer Leverkusen oder auch der HSV so wenig in ihre Frauenmannschaften investieren. Und wenn es gelingt das Frauen wenigstens in der 1. Bundesliga davon auch leben können (muss ja nicht gleich so bombastisch sein wie bei den Männern), wird auch die Qualität des Spiels einen Quantensprung erleben, weil dann endlich mehr Zeit für Training ist. Das wiederum hätte natürlich auch positive Auswirkungen auf die Nachwuchsarbeit. Das dabei natürlich der eine oder andere Verein auf der Strecke bleibt, wird wahrscheinlich nicht ausbleiben, aber das ist ja heute auch schon nicht anders.

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  • be sagt:

    Interessant an diesem Transfer finde ich, das Percival in Frankfurt eigentlich einen Zweijahresvertrag unterzeichnet hatte.

    Ich glaube kaum, dass Jena Ablöse zahlt. Und da der Wechsel außerdem in der eigenen Liga erfolgt (der Klassenerhalt Jenas ist zwar noch nicht durch, aber zumindest weiterhin möglich), finde ich das einen sehr fairen Zug von Frankfurt.

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  • Sokrates sagt:

    Es ist verständlich, dass Ria den FFC verlässt. Nächste Saison wäre im übervollem Mittelfeld und in der üppig besetzten Abwehr des FFC kein Platz mehr für Ria. Für Jena ist sie eine echte Verstärkung und kann dort zusammen mit ihrer neuseeländischen Natio-Kollegin spielen. Allerdings wird sie in Jena auf einem deutlich niedrigeren Niveau trainieren und gegen den Abstieg spielen, falls der USV nicht bereits am Ende der laufenden Saison absteigen wird.

    Möglicherweise gilt ihr Vertrag (und der Vertrag von Amber Hearn) mit Jena nur für die erste Liga oder enthält eine Ausstiegsklausel im Fall eines Abstiegs.

    Wie be vermute ich ebenfalls, dass Rias Zweijahresvertrag mit Frankfurt in beiderseitigem Einverständnis vorzeitig aufgelöst wurde, um ihr angesichts der veränderten Personalsituation beim FFC einen ablösefreien Wechsel zu einem anderen Verein zu ermöglichen.

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  • Sheldon sagt:

    @Andreas: Dein Modell versucht man bei den Männern in Spanien, England und Italien schon seit langem, in Deutschland nicht.
    In Deutschland haben sich die 18 Bundesligisten vor 10 Jahren dazu verpflichtet, kontinuierlich in die Nachwuchsarbeit zu investieren, und zwar alle! Es dürfte mittlerweile sogar in den Lizenzbedingungen verankert sein, dass man ein Jugendausbildungsförderungszentrum hat in der Bundesliga.
    Und nur so geht es! In der Bundesliga haben zwar einige Mannschaften mehr als andere, aber das nicht, weil es einfach irgendwie auf den Bäumen hängt, sondern weil es hart erarbeitet wurde.
    Und es wird vernünftig investiert, in der Bundesliga sind fähige Leute am Ruder.

    In Spanien, Italien und England müsstest du eigentlich die Zustände kennen. In Spanien sind es eigentlich dieselben wie vor 50 Jahren schon, zwei Vereine räumen ab, der Rest kämpft ums finanzielle Überleben. Gab zum Saisonanfang ein schönes Interview mit Markus Rosenberg über seine Zeit in Racing Santander und er hat gemeint: „Nie wieder!“ Denn dort hat man keine Sicherheit, ob in dem nächsten Monat überhaupt Geld auf dem Konto ist. Es kommt zu Spielerstreiks u.a.
    Wollen wir das?

    In Italien ist die Situation ähnlich, auch da kämpfen die Vereine vornehmlich ums Überleben. Dort ist allerdings die Vormachtstellung einzelner Vereine nicht so besonders, sodass durch schlechte Wirtschaft und dem Ausruhen auf dem Geld in einzelnen ehemals gut betuchten Vereinen mittlerweile alle ums Überleben kämpfen und der Liga der Absturz in die sportliche Bedeutungslosigkeit droht!
    Wollen wir das?

    In England hat man es dagegen geschafft, dein Modell in die Tat umzusetzen. Hier hat mittlerweile jeder Club einen Scheich, der Millionen und Abermillionen in den Fußball pumpt. Und was ist das Ergebnis? Der Fußball ist nur noch eine wirtschaftliche Perversion. Die Entscheidungen über die Liga werden mittlerweile sämtlichst im fernen Sibirien oder am Persischen Golf getroffen und die gesamte Liga leidet. Fußball verkommt zu einem Spektakel wie einst in Rom, wo es nicht mehr um den Fußball primär geht, sondern wo der Fußball nur noch eine langweilige Nebenbeschäftigung ist, während sich das wirklich Wichtige in den VIP-Logen der Manager abspielt. Denn schließlich kann sich ja dort jeder jeden kaufen und dadurch gibt es überall kleine Magaths, die sich ihre 30 Spieler pro Saison zusammensuchen, danach 25 aussortieren und wieder 30 neue Spieler kaufen. Identifikationsmöglichkeit = 0!
    Wollen wir das?

    Natürlich übertreibe ich hier. Doch das muss ich auch! Denn schließlich hat Fußball in all diesen Ländern über mindestens 60 Jahre Tradition und hat sich überall als absolute Volkssportart Nummer 1 entwickelt. Deswegen retten den Fußball selbst die Staaten mit enormen Krediten. Möglicherweise könnte es in Spanien mittlerweile fast soweit sein, dass der Fußball die einzige verbindende Größe ist und der Staat bis jetzt nur nicht zerfallen ist, weil die Primera Division existiert.

    Männerfußball hat also mittlerweile einen so enormen Stellenwert, den es zu schützen gilt und wenn auch mit Staatsgeld. Den hat der Frauenfußball nicht.
    Was würde passieren, wenn es auch nur annähernd solche Entwicklungen wie in Spanien oder Italien in Deutschland in der FF-Bundesliga gäbe? Dasselbe, was in Amerika mit der WPS passiert ist, sie geht einfach unter. Keinen würde diese kleine Randsportart kümmern, die mal kurz „in“ war. Es gäbe ja schließlich immer noch eine Nationalmannschaft.

    Wenn nun also dieser Sport wie in England pervertiert wird, dann geht keiner mehr hin, da es nur noch ein Geldgeschiebe ist. Wenn er wie in Spanien und Italien missbraucht wird, dann kann bald keiner mehr hingehen, denn dann wird es kaum noch zahlungsfähige Vereine in Deutschland geben.
    Und da braucht es gar nicht der ganz große Stil sein, es reichen schon Ansätze, die langfristige Folgen haben!

    Deswegen sollten wir es so halten wie die deutschen Männerclubs: Kontinuierliches Wachstum, kluge Köpfe, nachhaltige Arbeit und nachhaltiges Wirtschaften, keine grenzenlosen Gehälter, sondern das Geld lieber anders investieren.
    Denn nur dann kann man eine solche Renaissance erleben wie wir es heute in der Männer-Bundesliga tun und davon, nur davon profitiert der Fußball.
    Das kann man auch an der Nationalelf sehen: Ein solch starkes Team mit erstklassigen Spielern aus 7, 8 Mannschaften, die so hervorragend ausgebildet sind, hatten wir noch nie, nicht mal 1974!
    Aber das geht halt nur durch Arbeit und nicht durch Geld! Denn Geld ersetzt keine Arbeit!

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  • Postel sagt:

    @Sokrates, Für mich bedeutetet ein niederer Tabellenplatz nicht gleichzeitig, das die Mannschaft auf einem niedrigerem Niveau Trainiert. Unumstritten ist das, das Trainerteam nicht so umfangreich wie in Frankfurt ist. Ansonsten sind die Trainingsbedingungen vorbildlich und sehr gut in Jena. Auch der Trainingsumfang unterscheidet sich nicht wesentlich. Der große Unterschied ist nur, das Jena nicht so viele Profis im Kader hat. Die meisten Spielerinnen müssen noch mit vielen „Nebenkriegsplätzen“ klar kommen. @ Sheldon, Dafür das du nur Ferndiagnosen abzugeben scheinst, fallen diese für mich sehr hart aus. @ be,SGS, Ihr habt sehr gut die Situation in Jena erkannt, gerade auf welchen verlorenen Posten häufig Amber Hearn steht. Ihr schreibt auch von einem mangelhaften Mittelfeld. Ich würde es gerne mal Konkretisieren. Generell funktioniert das Umschaltspiel noch nicht. Nach Balleroberung oder Ballverlusst reagiert die Mannschaft noch zu langsam. So passiert es eben, das Amber Hearn allein gegen 3-4 Gegenspielerinnen dasteht. Umgekehrt genau so. In den letzten Spielen war es PIPI- Einfach für den Gegener durch das Mittelfeld zu maschieren und den Abschluss an der Strafraumgrenze zu suchen. Das Hauptproblem für mich aber ist, das der Trainernicht müde wird nach jedem Spiel zu betonen, das er nicht weiss warum die Mannschaft nicht das Tor trifft. Ich will jetzt nicht Daniel Kraus kritisieren, denn unter MvT haben sie ja auch nicht mehr Tore geschossen. Gedankenanstoß: Wie soll ich als Trainer etwas verändern wenn ich die Ursachen nicht kenne? Das in der Mannschaft ein riesen Potential steckt ist unstrittig. Leider gibt es viele Spielerinnen, wie auch schon von anderen erwähnt, sehr unkonstant Spielen. Ein Gedanke noch zum HSV Spiel. Für mich war das Abstiegskampf pur. Aber die Statistik zeigte mir etwas anderes. Z.B. Gelbe Karten: HSV 2(damit waren sie noch gut bediehnt)USV 0. ACHTUNG:Und jetzt spiele ich mal Sheldon.Der Fairnisspokal nützt Jena in der 2. Liga nichts.

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  • foxi sagt:

    Ich habe einige Jenaer Spiele gesehen und finde die Mannschaft generell nicht untalentiert. Meiner Meinung nach sind sie vergleichbar mit HSV oder SGS vom Niveau her. Was aber fehlt und HSV /SGS haben, sind ein, zwei erfahrene Spielmacherinnen, wie Kameraj oder M. Hoffmann, die auch die Ruhe haben, wenn das Spiel auf der Kippe steht. Jena kriegt zu schnell Angst, macht Fehler, wie zu sehen bei Lok gegen USV, wo sie zwei Tore geschossen hatten, die nicht anerkannt worden sind, und dann zum Schluss vor dem Tor zu nervös waren (auch Amber).

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