Spitzenquartett gibt sich keine Blöße

Von am 29. April 2012 – 16.59 Uhr 18 Kommentare

Am 19. Spieltag der Frauen-Bundesliga durften sich alle vier Spitzenteams über Erfolge freuen. Doch der 1. FFC Frankfurt hat nach dem Kantersieg gegen den SC Freiburg nun das beste Torverhältnis der vier Titelaspiranten.

Spitzenreiter VfL Wolfsburg verteidigte die Tabellenspitze (46 Punkte) mit einem 2:1 (1:0)-Auswärtserfolg bei Bayer 04 Leverkusen. Conny Pohlers (40.) und Zsanett Jakabfi (56.) brachten die überlegenen Gäste in Führung, der Anschlusstreffer der eingewechselten Isabelle Linden aus kurzer Distanz kam zu spät und war nicht mehr als Ergebniskosmetik (86.).

„Wir haben uns das Leben heute unnötig schwer gemacht, weil wir in der ersten Halbzeit klarste Torchancen leichtfertig vergeben haben. Wir sind sehr glücklich, dass wir die drei Punkte mitnehmen konnten“, so Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann. Leverkusens Trainerin Doreen Meier, die ihren zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird, meinte: „Die ersten 15 Minuten waren richtig gut von uns. Am Ende hat sich aber die Qualität auf Wolfsburger Seite verdient durchgesetzt.“

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Ergebnisse und Tabelle

Duisburg siegt glanzlos
Der Tabellenzweite FCR 2001 Duisburg (45 Punkte) kam zu einem glanzlosen 2:0 (1:0)-Arbeitssieg gegen den SC 07 Bad Neuenahr. Ein Schuss von Linda Bresonik (21.), den Nationaltorhüterin Almuth Schult durch die Finger gleiten ließ, und ein Kopfball von Alexandra Popp nach Ecke von Gülhiye Cengiz (55.) sorgten für den Sieg der Gastgeberinnen in einer auch wegen der schlechten Platzverhältnisse im PCC-Stadion von Homberg nur auf durchschnittlichem Niveau stehenden Partie.

„Wir haben uns sehr schwer getan, aber trotzdem wieder ein Ausrufezeichen gesetzt“, so Popp, die ihr Team für den Bundesliga-Endspurt gerüstet sieht. „Wir haben es drauf und in Potsdam in der Liga und in Frankfurt im Pokal gezeigt, dass wir beiden Paroli bieten können.“ Bei den Gastgeberinnen musste früh Jennifer Oster mit Verdacht auf Muskelfaserriss vom Platz, in den Schlussminuten feierte U17-Spielerin Madeline Gier ihr Bundesligadebüt.

Potsdam ohne große Mühe
Der 1. FFC Turbine Potsdam kam im ersten Spiel nach dem Ausscheiden in der UEFA Women’s Champions League zu einem ungefährdeten 3:0 (1:0)-Sieg gegen den FC Bayern München. Beim Führungstreffer leistete Bayerns Carina Wenninger bei einem missglückten Klärungsversuch durch ihr Eigentor Schützenhilfe (25.), Antonia Göransson (75.) und Isabell Kerschowski (82.) bauten in der Schlussphase den Vorsprung aus.

„Wir haben gut gespielt, doch auch Bayern hat eine gute Leistung gezeigt“, so Turbine-Trainer Bernd Schröder, der allerdings die Chancenverwertung seines Teams bemängelte: „Das war unter aller Kanone. Wichtig ist aber, dass wir die drei Punkte geholt haben, denn wir sind nicht die Übermannschaft der Liga.“ Die Potsdamerinnen bestreiten am Mittwoch, 2. Mai, beim SC 07 Bad Neuenahr ein Nachholspiel vom 18. Spieltag, ehe am kommenden Sonntag der 1. FFC Frankfurt im Topspiel zu Gast sein wird.

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Frankfurt tut etwas fürs Torverhältnis
Zwar liegt der 1. FFC Frankfurt nach dem 7:0 (5:0)-Sieg gegen das Team aus dem Breisgau weiter mit drei Punkten Rückstand auf die Spitze auf Platz 4 (43 Punkte), doch mit einem Torverhältnis von +42 hat die Elf von Trainer Sven Kahlert nun das beste Torverhältnis des Spitzenquartetts, was in der Endabrechnung nach 22 Spieltagen Zünglein an der Waage spielen könnte, wenn es um die Vergabe des Meistertitels und der Champions-League-Startplätze geht.

Frauenfußball - Ana-Maria Crnogorcevic

Ana-Maria Crnogorcevic gelang gegen den SC Freiburg ein Hattrick © Sandra Kunschke / girlsplay.de

Hattrick von Crnogorcevic
Vor 1 580 Zuschauern brachte ein Hattrick der Schweizer Nationalspielerin Ana-Maria Crnogorcevic (12., 15., 25.) die Frankfurterinnen früh auf Erfolgskurs, noch vor der Pause erhöhten Meike Weber (39.) und Kerstin Garefrekes (43.) zur 5:0-Führung. In der zweiten Halbzeit schraubten Melanie Behringer (48.) und erneut Garefrekes (79.) den Erfolg in die Höhe.

Leipzig wittert Morgenluft
Im Abstiegskampf feierte der 1. FC Lokomotive Leipzig beim 2:1 (1:0)-Sieg gegen den FF USV Jena nicht nur den ersten Heimsieg der Saison, sondern darf nun wieder vom Klassenerhalt träumen, denn der Rückstand auf den rettenden zehnten Platz beträgt nun nur noch drei Punkte.

Anna Green brachte die Gastgeberinnen in Führung (30.), Amber Hearn glich wenige Minuten vor Schluss aus (86.). Doch postwendend erzielte Anne Heller den Siegtreffer (87.). Allerdings wartet auf Leipzig ein schwieriges Restprogramm mit Spielen gegen Potsdam, Bayern München und Bad Neuenahr.

HSV nur remis
Auch der Hamburger SV ist rechnerisch bei sieben Punkten Abstand zur Abstiegszone noch vom Abstieg bedroht, denn die Hanseatinnen kamen im Heimspiel gegen die SG Essen-Schönebeck nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Charline Hartmann brachte die Gäste in Führung (14.), Jessica Wich sorgte noch vor dem Seitenwechsel für den Endstand (26.).

„Wir haben es heute verpasst, den Klassenerhalt endgültig zu sichern und müssen jetzt zusehen, dass wir in den nächsten Spielen noch die nötigen Punkte holen“, so ein unzufriedener HSV-Trainer Achim Feifel.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

18 Kommentare »

  • Speedy75 sagt:

    An der Spitze bleibt es weiter spannend, mal sehen was Potsdam im Nachholspiel am Mittwoch rausholt.

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  • Detlef sagt:

    Na ich hoffe doch einen Sieg!!!

    Wenngleich der heutige Erfolg gegen die Bayern-Ladies doch einiges zu Wünschen offen lies, so war er doch niemals gefährdet!!!

    Aber die Chancenverwertung war erneut, da hatte Schröder völlig recht, „unter aller Kanone“!!!

    Apropo „unter aller Kanone“;
    Das war heute auch wieder die Schiedsrichterleistung im KARLI!!!
    Zumeist waren die Fehlentscheidungen auf beide Seiten gut aufgeteilt, aber TURBINE hätte heute einen klaren-, und zwei durchaus vertretbare Strafstöße zugesprochen bekommen müssen!!!

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  • Marcel sagt:

    Den „Chancenwucher“ treibt man bei Turbine zur Zeit an die Spitze …alter Schwede.
    Leider kann man da auch nicht von Pech reden den Glück hatte man das die Bayern sich das 1. selbst reingelegt haben und das zweite knapp hinter der Linie war oder zumindest so gesehen wurde.
    Zur Zeit fehlt irgendwie die Cleverness vor dem Kasten, wenn man sich dazu noch die Tore von unserem eigentlichen Torjägerduo seit der Winterpause zusammen zählt wirds einem ganz mulmig zu mute.
    Aber lieber nicht zu viele Gedanken machen und am Mittwoch nachlegen zumindest stimmt die Einstellung wieder seit der Klatsche in Lyon. Das muss dann aber auch endlich mal Auswärts klappen daran happerts ja zur Zeit vor allem.

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  • intersoccer sagt:

    hier die Höhepunkte vom Spiel Leipzig – Jena:

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  • Guido sagt:

    Alle vier Spitzenteams mit völlig ungefährdeten Pflichtsiegen. TP hat die CL-Pleite weggesteckt, und der FFC kommt zum Ende der Saison richtig in Fahrt.

    Für TP kommt jetzt eine entscheidende Woche: Da Wolfsburg und Duisburg nächsten Sonntag gegen Freiburg und Bayern vor lösbaren Aufgaben stehen, wären 6 Punkte aus dem Nachholspiel am Mittwoch und aus dem Match gegen den erstarkten FFC enorm wichtig. Andernfalls wäre die Tabellenführung wohl erst einmal verloren.

    Der FFC hat das härtestmögliche Restprogramm mit Spielen gegen Potsdam, Wolfsburg und Duisburg mit zwei Finals mittendrin. Platz 2 ist aus eigener Kraft möglich, aber ob die Kräfte dafür reichen?

    Lachender Dritter könnte Wolfsburg werden, die von allen Spitzenteams „nur“ noch zu Hause den FFC besiegen müssen, der 3 Tage vorher das CL-Finale gespielt hat, und die bei einem einzigen Punktverlust von TP vorbeiziehen können.

    Oder sogar Duisburg, die auf Frankfurter Schützenhilfe gegen Wolfsburg hoffen müssen, ansonsten aber den Titel aus eigener Kraft holen können.

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  • frosti sagt:

    Wolfsburg ist klarer Favorit – leider!
    Immerhin kann es noch sehr spannend werden, wenn Turbine die beiden nächsten Kämpfe gewinnt.
    Gönnen würde ich es – auch als Turbinefan und gegen die Regel “ Geld regiert die Welt“ – Duisburg. Aber so recht glauben daran kann ich nicht.
    Grauselig die Vorstellung, dass VW nach Fußball und Eishockey ( Vizemeister 2011 mit den schlechtesten Zuschauerzahlen von nur rd. 2500 pro Spiel) in Zukunft auch den Frauenfußball aufmischt oder gar beherrscht. Bei 6-Mio Jahresgehalt für Herrn Olic ist dies für die ja wohl kaum ein Problem. Da müssten die nur mal einen Profi mehr abgeben, um gleich den höchsten Etat der Liga für Frauen in Europa zu haben.

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  • waiiy sagt:

    Das Beste aus Potsdam vorweg: 3:0 – 3 Punkte – kein Gegentor.

    Aber dass „gut gespielt“ wurde, wie es Schröder gesehen hat, kann ich nicht bestätigen. Aber vielleicht sah es von der Schattenseite des Stadions auch anders aus… 😉

    Besonders auffällig auf der einen Seite: Naeher, Singer, Kerschowski und Göransson. Naeher hielt wieder alles, was es zu halten gab und gibt auch Sicherheit. Singer wird von Spiel zu Spiel besser, kommt körperlich gut mit und schaltet sich auch zunehmend ins Aufbauspiel ein bzw. antizipiert so, dass sie schon viele Bälle vor der Abwehr abfängt. Vorn merkte man vor allem Kerschowski und Göransson an, dass sie unbedingt gewinnen wollten, auch wenn nicht alles klappt, was sie sich wünschen. Aber es kommt nicht von ungefähr, dass sie die beiden Tore geschossen haben (war der von Kerschowski wirklich drin?).

    Besonders auffällig auf der anderen Seite: Peter, Schmidt und Odebrecht. Es ist auffällig, dass es die 3 Nationalspielerinnen sind, die neben sich herlaufen und völlig unsicher sind. Oder liegt es an den Wechseln, die bevorstehen?

    Besonders auffällig war dies gestern bei Bianca Schmidt. Sie hat sich von dem Trio noch hervorgetan. Es hatte was von „über den Platz stolzieren“. Sie war ständig mindestens 3m neben ihrer Gegenspielerin, war deutlich langsamer und tat fast nichts fürs Aufbauspiel. Falls es ein Schaulaufen vor für die N11 vor Ballweg sein sollte, ging das in die Hosen. So war es wohl auch das 1. Mal, dass eine Spielerin von den Zuschauern „ausgewechselt“ wurde. Nach lautstarken Unmutsäußerungen von den Tribünen wurde sie von Schröder vom Feld genommen und das Spiel wurde besser. Die Frage bleibt, ob sie der Mannschaft am nächsten Sonntag gegen Frankfurt überhaupt helfen will. Denn diesen Willen hat man gestern allenthalben vermisst.

    Mal sehen, was jetzt in Bad Neuenahr im Nachholespiel passiert. Leider kann sich jetzt in jedem Spiel die Meisterschaft gegen Potsdam entscheiden…

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    @Detlef: Ja, was das Schiedsrichterteam abgeliefert hat, war wirklich haarsträubend. Das fängt an mit reihenweise falschen Einwurfentscheidungen, geht weiter mit falscher Vorteilsauslegung und kuriosen Pfiffen oder Nicht-Pfiffen bei Fouls. Dann lässt man sich vom bayerischen Trainer beeinflussen, wie eine Entscheidung ausfällt, obwohl schon anders (und richtig) angezeigt wurde. Man gibt einer Turbine-Spielerin fast eine gelbe Karte, weil sie einen ganz offensichtlichen Einwurf für Potsdam ausführt, der aber aus unerklärlichen Gründen, die nur die Schiedsrichterin und ihre Assistentin an dieser Linie kennen, den Einwurf für Bayern gesehen hat.

    Ich kann mir nur 2 Thesen vorstellen, warum das so gelaufen ist:

    1. Das Team wollte unter keinen Umständen als „Heim-Schiedsrichter“ gesehen werden und ist so über das Ziel hinausgeschossen.

    2. Am Abend vorher haben sich die 4 getroffen und gesagt: „Morgen veralbern (der Begriff, der vorher dastand, wäre zensiert worden) wir die Zuschauer mal so richtig.“

    Oder aber die Schiedsrichterausbildung im DFB ist wirklich so schlecht und wir brauchen nicht mehr mit dem Finger auf ausländische Schiedsrichterinnen zu zeigen.

    Das war schon ziemlich enttäuschend und das zeigt das irgendwann auch das Publikum. Das heißt dann wieder, dass der Potsdamer Anhang unmöglich sei…

    Ich bin mal gespannt, wie es nächste Woche gegen Frankfurt wird. Das ist immerhin immer das Spiel, wo die Emotionen immer am höchsten kochen. Ich hoffe auf einen guten Tag der Schiedsrichterin, die eigentlich nur Bibiana Steinhaus heißen darf…

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    Glückwunsch nach Frankfurt! Sie haben die wohl letzte Chance genutzt, sich noch weiter Selbstvertrauen zu verschaffen.

    Aber eine Frage an den Anhang: Wo war Lira? Wieso saß sie nicht einmal auf der Bank? Lässt SiDi sein „Kapital“ jetzt versauern? Oder war sie verletzt?

    Wie sah es bei Wolfsburg aus? Das Ergebnis klingt nach vielen Spieltagen das 1. Mal so, als wenn es nicht so souverän wie zuletzt immer war. Kann die Konkurrenz noch hoffen? 😉

    Nachdem ich mir die Zusammenfassung von Duisburg – Bad Neuenahr auf dfb.de angesehen habe, bin ich erschrocken, dass Popp so eine Unsportlichkeit direkt nach ihrem Tor getan hat und sie nicht geahndet wurde. Gibt es bei den Frauen auch die Ahndung nach Fernsehbildern im Nachhinein?

    waiiy

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  • djane sagt:

    auch wenn ich nicht der Anhang bin: Lira Bajramaj laboriert momentan an einem Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel

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  • wfm sagt:

    @waiiy
    „Wie sah es bei Wolfsburg aus? Das Ergebnis klingt nach vielen Spieltagen das 1. Mal so, als wenn es nicht so souverän wie zuletzt immer war. Kann die Konkurrenz noch hoffen?“

    Frei nach Schröder: „Man/frau spielt so gut wie es der Gegner zulässt!“
    Kahlert hat schon nach dem Spiel des FFC Frankfurt den Leverkusenerinnen bescheinigt, dass sie nicht wie Absteigerinnen spielen.

    Näheres zum aktuellen Spiel unter:
    http://www.fansoccer.de/ersteliga/11spielberichte/leverkusenwob/leverkusenwob.htm

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  • Postel sagt:

    @ Detlef, Schau doch auch mal auf anderen FF-Website vorbei. Da zieht sich deine Erkenntniss über schlechte bzw. mangelhafte Schirileistung und massenhaft ausgelassene hundertprozentige Chancen wie ein roter Faden durch die Spielberichte. Aber gerade über die Schiedsrichterleistung sollte wirklich mal richtig von verantwortlicher Stelle nachgedacht werden. Ich fühle mit dir und deiner Turbine. Was ich,bei den von dir angesprochenen, gestern in Leipzig gesehen habe war auch wirklich zum Haareausreissen.Schierileistung+Chancenverwertung.

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  • Guido sagt:

    @waiiy:
    Der Wolfsburger Sieg war zwar vom Ergebnis her knapper als gewohnt, aber offensichtlich doch wieder sehr souverän. Der Anschlusstreffer fiel erst sehr spät, so dass der Dreier nie in Gefahr war. Den Tweets während des Spiels war zu entnehmen, dass die zuletzt erstaunlich starken „Werkselfen“ völlig in der Defensive gebunden waren.

    Es bleibt also dabei: TP muss eben ab jetzt alles gewinnen, um Meister zu werden. Auf einen Ausrutscher der Wölfinnen sollte niemand in Potsdam hoffen. Immerhin ist TP noch immer die einzige Mannschaft, die aus eigener Kraft Meister werden kann. In der Situation wären die anderen gerne.

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  • Antje sagt:

    Waiy,

    Deine Beschreibungen zu Odebrecht, Schmidt und Peter waren noch viel zu umsichtig. Die Drei fielen echt negativ auf. Die wollen nicht mehr, und das ist deutlich zu merken. Das kann man bei all Sympathie nicht schön reden, so weh es tut.

    Ich freue mich auf die neue Saison!

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  • Detlef sagt:

    @waiiy,
    heute mußte ich das erste Mal einem Beitrag von Dir die Note „gefällt mir nicht“ geben!!!

    Potsdam hat nicht gut gespielt???
    Welchen Maßstab legst Du da an???
    Also wenn man den Maßstab der Rückrunde anlegt, dann hat TURBINE gut gespielt!!!

    Das jetzt über Nacht plötzlich alles ganz toll wird, nur weil Schröder vielleicht seine Absätze zusammengeschlagen hat, daß konnte man ja wohl nicht erwarten!!! 😉
    Die Mannschaft (alle Spielerinnen) hat gekämpft, und über den Kampf hat sie auch ins Spiel gefunden!!!
    Das dies bei der einen oder anderen TURBINE mal wieder nicht geklappt hat, hat wohl jeder gesehen!!!

    Ich möchte SCHMIDTI jetzt nicht unterstellen, daß sie keine Lust hatte!!!
    Fakt ist schon seit Längerem, daß sie völlig außer Form ist, sowohl physisch als auch mental!!!
    Gegen Jena hatte sie nach ihrer Einwechslung einige gute Phasen, aber gegen Lyon und auch gestern war sie wieder (für ihre Verhältnisse) unterirdisch!!!
    Das wird wohl auch Ulrike Ballweg zur Kenntnis genommen haben, und schon deshalb kann man BIANCA wohl keinen Vorsatz unterstellen!!!

    Auf BABBS lasse ich dagegen nix kommen!!!
    Sie war gestern gewohnt sicher, lief sehr viel, und schaltete sich immer wieder ins Offensivspiel ein!!!
    Ihr Weggang wird uns am aller meisten weh tun!!!

    VIOLA war mM nach wieder besser als gegen Lyon!!!
    Da Bayern kaum etwas nach vorne tat, hätte aber von VIOLA mehr Offensivdrang kommen können!!!

    Über YUKI hast Du nix geschrieben, dabei war vor allem bei ihr zu sehen, wie weit weg sie von ihrer Bestform in der letzten Saison war!!!
    Sie verlor glaube ich jeden Zweikampf, und kaum einer ihrer Pässe kam bei einer Mitspielerin an!!!
    Es ist schon fast paradox, daß ausgerechnet YUKI das 1:0 mitverantwortete, da sie Carina Wenninger zum Torschuß verleitete!!!
    So schön hätte sie das wohl kaum selber hinbekommen!!! 😉
    Am Ende hatte sie dann auch noch Pech, daß sie keinen Elfer zugesprochen bekam, als sie im Bayern-Sechzehner zu Boden gerissen wurde!!!
    Ich habe Schröder nicht verstanden, daß er sie nicht schon viel eher ausgewechselt hat!!!

    AYOMA beflügelten gestern die sommerlich warmen Temperaturen!!!
    Sie stiftete viel Unruhe in der Bayern-Defensive, und stellte immer wieder geschickt ihren Körper dazwischen!!!
    Aber leider war viel zu viel brotlose Kunst dabei, denn sie vergaß entweder das rechtzeitige Abspiel, oder den Abschluß!!!
    Von ihr erhoffe ich mir in den kommenden Partien sehr viel!!!

    Großes Lob von mir noch einmal an ISY!!!
    Ob ihr Tor jetzt wirklich drin war, konnte man am Bildschirm auch nicht genau sehen!!!
    Aber es wurde gegeben, und damit wurden ISYS Leistungen in den letzten Spielen endlich belohnt!!!
    Ich hoffe sehr, daß sie auch nächste Saison wieder im TURBINE-Kader stehen wird!!!

    Auch TONI hat sich gestern selber belohnt!!!
    Nachdem ihr zunächst kaum etwas gelang, faste sie sich schließlich ein Herz, und setzte zum Sololauf an, den sie mit einem Tor krönte!!!
    Hoffentlich hat Thomas Dennerby einen Internetzugang, sodaß er sich die Leistung seines Schützlings zu Gemüte führen kann!!! 😉

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  • Derdummschwätzer sagt:

    Yuki kämpf zurzeit mit eine Steißbein Prellung, müsste eigenlich Spielpause bekommen um sich erst einmal davon zu erholen. Verstehe nicht, wieso man sie angeschlagen ins Spiel schickt. Hat Potsdam keine Ersatz für sie?. Yuki und Anonma wurde stets gedouble da haben die anderen mehr Räume und können und haben auch Tore geschossen. Das ist eben Fußball.

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  • Detlef sagt:

    Derdummschwätzer schrieb;
    „Yuki kämpf zurzeit mit eine Steißbein Prellung“

    Das würde einiges erklären!!!
    Auf der HP war davon nix zu lesen!!!

    Ein Grund mehr, YUKI mal eine Auszeit zu gönnen!!!
    Das könnte die Chance für NATASCHA, SANDRA oder LIDIJA sein!!!

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  • DAWIDenko sagt:

    Eindrücke zum Spiel Turbine Bayern 3:0!

    Das Spiel gegen Bayern war ein Pflichtsieg. Es gab gerade in der ersten Halbzeit wenig gute Szenen von Turbine. Das 1:0 auch wenn es ein klares Eigentor war, entstand aus einer guten schnörkellosen Kombination, auch entscheidend bedrängt durch Yuki. Sie „zwang“ mit ihrem guten Nachsetzen die Münchenerin zum Eigentor.
    Auffallend war wieder die hohe Fehlpassquote. Vor allem Viola gelang dabei nicht viel. Defensiv war sie aber sehr präsent und gewohnt zweikampfstark. Man sieht aber deutlich, wenn Viola nicht gut in Form ist, dann läuft das Angriffsspiel nicht wirklich.

    Irgendwie tauchte Patty wieder sehr ab. Sie fiel wenig auf.
    Aber eventuell erwarte ich von ihr immer zu viel.

    Babs war meinesachtens wieder solide, im Aufbauspiel allerdings mit wenig Akzenten.
    Als die Münchnerinnen noch mal gefährlich wurden, stand sie meist richtig.

    Wichtig war das man zu Null spielte, wennleich sich die Münchner am Ende auch nur noch auf Schadensbegrenzung verstanden. Nachdem 2:0 droschen sie die Bälle nur noch auf die Tribüne.

    Im Sturm ist mometan weiterhin wenig zwingendes zu sehen. Wobei auch Yuki sich bemüht gezeigt hat, und auch viel besser spielte als beispielsweise gegen Leverkusen. Ayoma war zwar viel unterwegs, dribbelt sich allerdings viel zu sehr fest, und ist zu ballverliebt.
    Ihre Abschüse fand ich leider katastrophal. Vor allem wenn man die Hinrunde als Maßstab nimmt.
    SIe bekam auch mehr Möglichkeiten als Yuki, die sich weit ins Mittelfeld zurückfallen ließ, dort aber was Spielaufbau und Übersicht angeht glücklos war. So ein wenig übernimmt sie die Anja-Rolle der Hinrunde. Ist darin aber nicht so gut.
    Die Flanken, die gerade in Halzeit 2 die für Längert meist leichte Beute waren, erreichte sie nicht.Allerdings würde eine Steißbeinverletzung ihre Form erklären.
    Absolut positiv Issy,vor allem ihr schnelles kraftvolles Spiel, ihre Tempoläufe.
    Auch gestern war ich von ihren Sprintqualitäten absolut begeistert.
    Immer wenn sie den Ball bekam, wurde es gefährlich. Toni habe ich in der Rückrunde aber bereits viel besser gesehen. In der ersten Halbzeit zeigte sie sich viel zu ballverliebt, über sah die freie Mitspielerin und verdribbelte sich. Trotzdem ein tolles Tor!!!

    In der zweiten Halbzeit zeigte sich, das der athletische Vorteilung eindeutig bei den Turbinen lag. Da merkte man den Körperlichen Vorteil . Es war aber auch trotzdem schön, dasss sie nicht aufgaben, bei den sehr sommerlichen Temperaturen noch das ein oder andere Tor nachzuelegen. Für die Zuschauer ein schöner Abschluss.

    Ich denke zur Schiedsrichter-Leistung wurde schon alles gesagt. Das war schon sehr merkwürdig,allerdings war es nicht nur zu Lasten einer Mannschaft. Ob der Ball beim 3:0 klar in der Linie war, war auch im Stadion schwer zu sehen.

    Auch die Einwechslungen sorgten noch einmal für Schwung. Vor allem Natascha.

    Im Endeffekt beschönigt das Ergebnis den Spielverlauf sicherlich.
    Was Einsatz und Laufpensum betraf, gerade bei den somerlichen Temperaturen, kann man den Turbinen aber keine Nachlässigkeit nachsagen!
    Beim spielerischen fehlt natürlich einiges. Vor allem die vielen Fehlpässe.
    Wenn man das Spiel mit Teilen der HInrunde vergleicht, ist es keine Glanzleistung.
    Allerdings gab es gerade in der Rückrunde wesentlich schlechtere Spiele, wie gegen Leverkusen und auch gegen Jena.
    Deswegen kann man was den Einsatz betrifft darauf aufbauen.
    Natürlich denke ich, dass es die nächsten Spiele in sich haben werden und Turbine vor schwierigere Aufgaben gestellt wird.
    Das soll aber Bayern gegebenüber nicht abwertend sein.

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