Potsdams Leistungssteigerung reicht nicht zum Finaleinzug

Von am 22. April 2012 – 15.55 Uhr 38 Kommentare

Die Hürde lag zu hoch, der 1. FFC Turbine Potsdam hat das Blatt nach der 1:5-Hinspielniederlage im Halbfinale der Champions League gegen Olympique Lyonnais nicht wenden können. Trotz einer Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche kamen die Potsdamerinnen nicht über ein 0:0 hinaus, sodass Lyon zum dritten Mal in Folge ins Endspiel einzieht.

Mit der Aufgabe, vier Tore gegen den Titelverteidiger erzielen zu müssen, begannen die Potsdamerinnen engagierter als vor Wochenfrist. Sie versäumten es jedoch über die gesamten 90 Minuten, die sich bietenden Möglichkeiten auszunutzen.

Frühe Chance für Thomis
Die Französinnen erwischten den besseren Start, insbesondere Nationalspielerin Elodie Thomis war ein ständiger Unruheherd. Schon in der zweiten Minute hätte sie die Gäste mit 1:0 in Führung bringen können, als sie der Potsdamer Hintermannschaft enteilte, dann aber das Tor verfehlte. Die Potsdamerinnen zeigten sich bemüht, aber auch zu umständlich in ihren Aktionen, während die Gäste schneller umschalteten, den konsequenteren Eindruck machten und auch ohne Ball besser arbeiteten.

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Torlose erste Halbzeit
Doch mit einer guten Möglichkeit von Patricia Hanebeck (10.) kamen die Potsdamerinnen besser ins Spiel. Zehn Minuten später war es Jennifer Cramer, die frei zum Schuss kam, aber zu wenig Druck auf den Ball brachte, so dass Lyons Torhüterin Sarah Bouhaddi keine Mühe hatte. Doch die Gäste befreiten sich nach einer guten Viertelstunde aus der Druckphase der „Turbinen“. Im Spiel nach vorne waren sie schneller, brauchten weniger Ballkontakte. In der 28. Minute war es Eugenie Le Sommer, die vor Alyssa Naeher frei zum Schuss kam. Die US-Amerikanerin im Potsdamer Tor war jedoch zur Stelle. Drei Minuten ließ Thomis der Potsdamer Hintermannschaft erneut keine Chance, war aber im Abschluss zu inkonsequent. Bis zur Halbzeitpause verflachte die Partie etwas, mit 0:0 gingen die Mannschaften in die Kabine.

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Lyon kann den dritten Finaleinzug bejubeln. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Potsdam verstärkt die Offensive
Nach dem Seitenwechsel verstärkte Turbine-Trainer Bernd Schröder die Offensive und schickte Genoveva Anonma und Antonia Göransson aufs Feld. Die Taktik ging auf. Anonma hatte in der 48. Minute bereits die Führung auf dem Fuß, doch ihr Schuss wurde von Corinne Petit Franco auf der Linie geklärt. Ähnlich knapp war es in der 54. Minute, als ein Freistoß von Isabel Kerschowski nur die Latte traf.

Gelbrot für Thomis
Den Potsdamerinnen lief die Zeit davon, und die Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit war mangelhaft. In der 75. Minute klärte Sonia Bompastor einen Ball von Hanebeck per Kopf auf der Linie. Sechs Minuten später traf Yuki Nagasato nur die Latte. Diese beiden Möglichkeiten erlebte Lyons Thomis schon nicht mehr auf dem Platz. Die Nationalspielerin hatte in der 60. Minute nach einem überflüssigen Foul an Viola Odebrecht korrekterweise die Gelbrote Karte gesehen.

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38 Kommentare »

  • xXx sagt:

    Schade Turbine, möglich wäre das Weiterkommen noch gewesen!

    Einige gute Abschlussaktionen, 3 Mal musste Lyon gerade so auf der Linie klären, 2 Lattentreffer …

    Mit nen bisschen mehr Glück im Abschluss und einer besseren Chancenverwertung wäre heute noch was gegangen. Hat nicht sein sollen.Schade, aber trotzdem kann man Turbine zu einer guten Leistung (heute gegen Lyon) und in der sonstigen CL-Saison gratulieren.

    Hätten sie sich nur nicht die kollektive Pause gegen Lyon im Hinspiel genommen.

    Aber kann passieren …

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  • Guido sagt:

    Wenn das das Hinspiel gewesen wäre, dann hätte man wohl von einem für Lyon sehr glücklichen 0:0 gesprochen, in dem die Turbinen Vorteile hatten und keinesfalls chancenlos nach Lyon reisen würden. Nun muss man das 0:0 vor einer guten Kulisse als einen ordentlichen Abschied aus der CL akzeptieren. Dass Potsdam gleichzeitig in der Liga spielfrei auf Platz 3 abgerutscht ist (das Nachholspiel in Bad Neuenahr ist erst Anfang Mai), weil Wolfsburg und Duisburg souveräne Siege geholt haben, macht den Tag für die Potsdam nicht besser.

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  • eisbär sagt:

    Ich bin sehr enttäuscht. Hab mich so gefreut, Necib mal wieder spielen zu sehen und dann sitzt sie 90+ Minuten auf der Bank, nachdem sie im Hinspiel schon nur ca. 15 Minuten gespielt hat 🙁

    Zum Spiel:
    Der Wille von Turbine ihre eigentlich nicht vorhandene Chance auf ein Weiterkommen zu nutzen, hat man deutlich gemerkt, aber der Ball wollte nicht rein. Lyon hat nicht mehr getan als nötig.

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  • Speedy75 sagt:

    Spürbare Leistungssteigerung von Turbine im Vergleich zum Hinspiel aber ohne Tore kommt man eben auch nicht weiter.

    Jetzt gilt es die Konzentration auf die letzten Spiele der laufenden Bundesligasaison zu legen.

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  • Ralf sagt:

    Wieso sollte das „abrutschen“ auf Platz 3 den Tag verschlimmern??
    Die Tabelle gibt doch überhaupt nicht den richtigen Stand an.

    Also nachdem Spiel von nem schlechten Tag zu reden, find cih ziemlich übertrieben. Da frag ich mich was es dann letzte Woche fürn Tag war.. 😀

    Die Fans haben der Mannschaft deutlich gemacht,dass keiner sich ärgern muss…

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    O.k., das war´s, aber es ist nichts Unnormales passiert, eher das Gegenteil! Die Turbinen haben ein weiteres Spiel adäquat so gestaltet, wie es seit dem Pokalaus in Frankfurt durchgängig der Fall war. Ausnahmen (warum auch immer?), die Rossiyanka-Spiele! Neu war lediglich, dass der Gegner mal sich selbst dezimiert hat, was auch den Turbinen nicht gerade in die Karten spielte bzw. diese annähernd auszunützen in der Lage waren. Eigentlich fiel es gar nicht auf bzw. ins Gewicht…
    Auffällig für mich:
    – eine sehr ansprechende Torfrauleistung von Naeher
    – eine unerklärliche Startelfaufstellung ohne Göransson
    – das Anonma sogar im Zweikampf gegen die kleine Cruz körperlich keinen Stich sah
    – Yuki zwar ihrem Naturell gemäß viel gerackert ist, aber was dabei rumkam, herzlich wenig war.
    Abhaken das Ding, die krumme Tabelle als Anreiz nehmen Verfolgerqualitäten an den Tag zu legen, damit wenigstens der 4. Meistertitel in Folge und die nächste europäische FF-Bühne mit Potsdam stattfindet!
    Also, Mund abputzen und weitermachen!
    Frank Rost hätte wieder gesagt:“Jetzt gilt es Eier zu zeigen!“

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  • ovate sagt:

    vergesst ihr alle, dass lyon nur das ergebnis verwalten musste und nicht mehr getan hat als nötig ?
    nervend der kommentar dieses andreas jörger – hoffentlich muss man den nicht auch noch im endspiel ertragen 🙁

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  • preuße sagt:

    Mir macht die Art der Spielweise ohne Kombinationsfluß,einer
    eklatanten Abschlussschwäche,kein Blick für die freie Frau,
    ehrlich gesagt Sorgen vor der Zukunft.
    Nur der Kampf und die Athletik stimmt, aber das war ja schon
    immer so. Aber an diese Art Krampffussball will ich mich einfach
    nicht gewöhnen. Und wie soll das mal besser werden?
    Warum gelingt es anderen deutschen Mannschaften in letzter Zeit
    immer besser? Das sind doch auch keine Überflieger, aber sie haben scheinbar die entsprechende Lockerheit.
    Frankfurt kann das Endspiel durchaus gewinnen, so übermächtig
    ist Lyon nicht.

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  • Michael sagt:

    Leider hat TP bei weitem nicht mehr die Qualität wie noch vor 1-2 Jahren. Bei den vielen Abgängen wundert das auch nicht.

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  • Marcel sagt:

    War ich heute der einzige dem es heute eigntlich so wirklich bewusst wurde wie der Verein einen ans Herz gewachsen ist ?
    Die Situation eigentlich aussichtslos aber irgendwie hat man sich doch auf das Spiel gefreut.
    Stadion gut besucht trotz eher geringer Chance aufs weiterkommen.
    Mädels sind gerannt und haben gefightet so wie es sein soll trotz.. na ihr wisst schon 🙂
    Das macht Turbine aus, man kann mal auf die „Fresse“ fallen aber man steht wieder auf.Ich glaub wir haben schon schlimmeres als aus einem CL-Halbfinale auszuscheiden erlebt.Der Verein macht doch mehr aus als „nur seine Erfolge“.
    Aber nichtsdestotrotz schaut nicht auf die Tabelle Mädels und haut euch in den verbliebenen Spiele genau so rein wie heut und mit ein bisschen Cleverness mehr vor dem Tor dann bleibt die Schale auch in Potsdam.

    So genug Pathos für heute 🙂

    jetzt können die Frankfurter von mir aus mich mit dem „Daumen runter“ vollspamen ich halts aus:)

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  • isi sagt:

    Also mir hat das Spiel heute insbesondere von der Einstellung der Potsdamerinnen und der spielerischen Steigerung gut gefallen. Ich denke allerdings auch, dass Lyon das Spiel eher verwaltet hat. Interessant wäre es daher gewesen, die Reaktion zu sehen, wenn die ersten Chancen von TP verwertet worden wären. Auffällig finde ich die Abschlußschwäche von Göransson und Anomna und schade, das Viola Odebrecht gerade in den wichtigsten Spielen ihre Klasse nicht zeigen konnte. Und sehr bemerkenswert war, zumindest kam es so über TV rüber, wie das Potsdamer Publikum hinter der Mannschaft stand.

    Da ich gestern in Frankfurt im Stadion war, kann ich nur sagen, dass ich mich auf das Endspiel in München freue. Da stehen sich dann wirklich zwei ganz starke, vielleicht die derzeit besten europäischen Mannschaften gegenüber.

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  • preuße sagt:

    @ Marcel

    Das geht uns ja sicher allen so,das uns der Verein so am
    Herzen hängt.
    Vielleicht ist es vielen gar nicht so bewußt, es ist der einzige
    ostdeutsche Fussballverein der momentan in der höchsten Spielklasse spielt, und in den letzten Jahren auch noch Erfolge hatte.
    Das soll ja möglichst auch so bleiben.Deshalb kann ich die Ängste
    von B.S.vor einem Rücktritt ja auch irgentwie verstehen.
    Ich denke,das die Mannschaft sich auch dessen bewußt werden sollte,
    das da auch überregional im Osten die Herzen dranhängen.
    Deshalb verkörpert für mich der Verein auch mehr, als nur ein
    regionaler Fussballverein.Das kann man auch durchaus als
    Politikum sehen.

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  • waiiy sagt:

    Insgesamt gesehen war Lyon natürlich bei weitem die bessere Mannschaft und ist verdient weiter gekommen. Aber von verwalten habe ich soweit nichts gesehen. Einzig Lara Dickenmann hätte man von Beginn an bringen können. Aber sowohl Necib als auch George sind wohl derzeit eher Ersatz in Lyon.

    Bei Lyon fiel mir auf, dass Lotta Schelin noch viel wichtiger ist, als ich es vorher gedacht hätte. Sie ist halt nicht nur Goalgetter sondern auch die zentrale Anspielstation, die man vorn hat und die den Ball halten, transportieren und sinnvoll passen kann. Wenn sie raus ist oder gut zugedeckt wird, kann eine Le Sommer (ja, sie hat mitgespielt) nicht ansatzweise glänzen. Thomis ist zwar schnell, hat aber eben auch wieder unter Beweis gestellt, dass Football-Tore die richtige Größe für sie hätten.

    Glückwunsch nach Lyon und ich hoffe auf ein enges Endspiel, in dem Frankfurt die wenigen gebotenen Chancen nutzen kann!

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    Bei Turbine war ich gestern angenehm überrascht, dass wieder hoch konzentriert gespielt wurde. Sicher konnte man auch dadurch nicht alles Chancen von Lyon vermeiden. Aber das war doch um Längen besser als das Hinspiel.

    Für mich war es schon ähnlich wie das Rossyanka-Hinspiel, bloß dass da die Torhüterin schlechter war und die Chancen ein wenig effektiver genutzt wurden.

    Positiv ist mir gestern Alex Singer aufgefallen. Sie hat sich wirklich reingehauen und war fast immer zur Stelle. Da ist eindeutig ein Aufwärtstrend zu sehen.

    Bei Jenni Cramer hat man gesehen, dass sie zu nervös war. Das Spiel war eine Nummer zu groß für sie. Aber auch sie hat sich reingehauen. Nur zog sie mir ein wenig zu sehr in die Mitte. Da war Toni Göransson dann bei weitem besser. Aber am liebsten sehe ich beide zusammen auf der linken Seite.

    Sehr positiv wiederholt in den letzten Spielen Isy Kerschowski. Der Freistoßhammer war mit Ansage. Eigentlich ist sie für mich auf der rechten Außenbahn am besten. Mit Toni links und Isy rechts wären wir auch nächste Saison „Flügel-stark“ und schussgewaltig.

    Für die Meisterschaft bin ich nicht bange, wenn jetzt immer so konzentriert gespielt werden kann. Da wird es für jeden Gegner schwer, ein Tor zu erzielen. Da muss die Mannschaft einfach wieder hin.

    Aber insgesamt sah ich es sehr positiv gestern, wenn ich mir auch gewünscht hätte, dass eine der Chancen in der 2. Hälfte reingeht.

    Die Zuschauerzahl fand ich gestern komisch. Im Stadion wirkte es viel mehr als die angesagte Zuschauerzahl. Da waren wohl viele mit Freikarten versorgt und wurden nicht mitgezählt…

    waiiy

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @waiiy
    An Deinen Leistungseinschätzungen, auch zum gestrigen Spiel, kann man feststellen, wie man als Anhänger von Turbine bereits mit Kleinigkeiten zufriedenzustellen ist bzw. Normalitäten als exorbitant herausstellt – ein Ergebnis vom Backen kleinerer Brötchen als man bis dato gewohnt war!?
    Bereits Dein 1. Satz:
    > Bei Turbine war ich gestern angenehm überrascht, dass wieder hoch konzentriert gespielt wurde.
    ist nicht der Tatsache entsprechend! Allesamt wurde hypernervös und hektisch agiert, mit dem Resultat, dass der Spielfluß überhaupt nicht da war, die hart erkämpften Bälle prompt wieder weg waren. Die Verwertung 2. Bälle i.d.R. fehlte.
    Somit waren die Spielanlagen keine Anderen (nur der Untergrund) als im Hinspiel! Auch als der Gegner nur noch zu Zehnt auf dem Platz stand, fiel das gar nicht ins Gewicht.
    Das man eine Spielerin besonders heraushebt, nur weil sie einen Freistoß an die Latte setzte und bis zum Umfallen kämpfte, reicht mir keinesfalls. Das mehrfache Festrennen bei Dribblings und die Abschlußschwäche aus der Bewegung heraus, unterdrückst Du geflissentlich!
    Wir können allesamt nur froh sein und dem Fussballgott danken, dass Thomis nicht nach wenigen Spielminuten ihr Team schon in Führung geschossen hatte – wer weiß, wie dann der Spielverlauf gewesen wäre.
    Nur gut, dass eine überdurchschnittliche Naeher-Leistung die Null festhielt!!!

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  • jochen-or sagt:

    Nach der Form der letzten Monate wäre ein Weiterkommen der Turbinen überraschend gewesen, zumal Lyon quasi eine verstärkte französische Nationalmannschaft ist.
    Turbine hat ein ordentliches Spiel im Rahmen seiner Möglichkeiten gemacht. Mit Göransson und Anonma nach dem Wechsel war Turbine stärker, auch wenn die Zeit nach dem Platzverweis sowie die Tatsache, dass Lyon gegen Ende nur das Ergebnis halten musste, kein Maßstab sein dürfte.
    Wie andere schon festgestellt haben, ist Turbine spielerisch nicht mehr so stark wie in den letzten 2 Jahren. Anonma hängt derzeit formmäßig durch. Es fehlt Anja und bei Viola merkte man gestern die spielerischen Grenzen, die sie nicht durch ihre Kampfkraft ausgleichen konnte. Fehlen wird Turbine in der Zukunft neben Anja vor allen Dingen Babett. Dies wird der bitterste Verlust sein.
    Viola und Bianca halte ich für ersetzbar.
    Irgendwie wirkt die Mannschaft nicht mehr in sich geschlossen und hat nicht mehr die Strahlkraft von früher und so habe ich arge Befürchtungen für den Saisonabschluss.
    Für Frankfurt hat das gestrige Spiel vor allen Dingen zwei Dinge erbracht:
    1. Mit Thomis ist eine pfeilschnelle Stürmerin durch den Platzverweis aus dem Finalspiel herausgenommen.
    Allerdings hat Lyon eine 2. Reihe von internationaler Klasse.
    2. Spielerisch ist gegen Lyon nichts zu rütteln. Sie sind einfach klasse und strahlen in allen Mannschaftsteilen eine ungeheuere Souveränität aus.
    Zwischen der 10. und 25. Minute war Lyon jedoch ein wenig durch die Kampfkraft, mit der Turbine anrannte, beeindruckt.
    Wäre da ein Tor gefallen, so hätte sich gezeigt, ob sie auch mit einem Rückstand umgehen können.
    Es mag daher die Chance von Frankfurt sein, dass Lyon bisher in der Meisterschaft so gut wie nie und in der CL nie ernsthaft geprüft wurde und nicht bewiesen hat, dass sie ein Spiel auch nach Rückstand umdrehen können.
    Unter dem Strich sehe ich Lyon jedoch als klaren Favoriten gegen den 1. FFC an und tippe auf ein 2 : 0 im Endspiel.
    Aber da es ein echtes k.o.-Spiel ist und ein solches deshalb eigene Gesetze hat, mag dies auch gegen alle Erwartungen verlaufen.

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  • Ina sagt:

    Glückwunsch an Lyon! Respekt meinerseits für Potsdam nach einem solchen Debakel, so einen Willen an den Tag zu legen!

    Ich stimme Marcel zu, dass es überragend war welche Bedeutung dieses Spiel für die Fans hatte obwohl ein Weiterkommen vorher doch eher aussichtslos schien und diese Einstellung der Fans Turbine zuzuschreiben ist. Das hat für mich nicht mal etwas mit Turbine als Osteverein zu tun, da ich nicht aus der Region komme. Auch das zeigt, wie sehr dieser Verein über weite Entfernung hinaus begeistern kann.

    In meinen Augen war das einzige, was Lyon verwaltet hat die Zeit. Lyon hat ebenfalls auf Biegen u. Brechen versucht Tore zu schießen (nimmt man z:B. die blitzschnellen Sturmläufe von Thomis u. Schelin). Außerdem hatten auch sie so manchen Ballverlust und wirkten auf mich vereinzelt sehr unsicher, sobald Potsdam in den Strafraum kam. So verschätzte sich Bouhaddi doch so manches Mal beim Herauskommen – clever u. schade natürlich, dass eine Andere dann zur Stelle war und auf der Linie rettete. Ein weiteres Anzeichen für ihre Unsicherheit/Unzufriedenheit über’s Spiel zeigte ja wohl ein sehr nervöser Trainer an der Seitenlinie, wenn Potsdam mal Druck machte u. natürlich das völlig unnötige Foul Thomis‘. Unterm Strich waren sie natürlich abgeklärter u. technisch etwas besser.

    Meine Kritik an Turbine: Streckenweise sehr nervös, was natürlich Hektik ins Spiel bringt und einem Scheuklappen für freie Spieler aufsetzt, sowie zu Fehlpässen führt. UND: Es müssen einfach die Tore gemacht werden.

    Alles in allem bin ich aber sehr froh, dass Potsdam sich bis zur letzten Minute motivieren konnte Ein tolles Spiel mit einem traurigen Beigeschmack, da es ja diese Saison nichts wird mit dem Finale. Also… auf Reset und neu angreifen.

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  • melli sagt:

    @ preuße: ich bin bei dir, wenn du sagst, potsdam ist DER erfolgreichste ostdeutsche verein..denn, bitte nicht vergessen: auch jena und leipzig liegen im osten!!!
    ich denke, wir sollten einfach den hut ziehen vor den leistungen der turbinen der letzten jahre..allein die dritte meisterschaft in folge, die so nicht zu erwarten war, der cl-sieg, das erreichen des cl-finales..das soll ein anderes team unter den bedingungen erstmal nachmachen..ich glaube daran, dass potsdam auch für die nächste saison eine konkurrenzfähige mannschaft präsentieren wird..und erfolgreich spielt, was mit diesen fans im rücken auch gar nicht anders geht 😉
    @ preuße: das ist viell ein ostdeutsches phänomen: dass die fans über all die jahre, die jahrzehnte mit turbine gewachsen sind..

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  • waiiy sagt:

    @jochen-or: Voll Deiner Meinung. In allen Punkten, wobei auch gerade Babett Souveränität eingebüßt hat.

    @SF: In jedem Duell im Sport geht der Underdog nervöser ins Rennen. Und wenn man dann in jeder Sekunde Gefahr läuft, in Rückstand zu geraten, muss man halt immer aufpassen. Außerdem ist es leider für den Schwächeren ein Muss, dass er sich mit der Spielweise auf den Stärkeren einstellt. Da muss erst einmal das Spiel unterbunden werden, ehe man das eigene aufzieht. Ich denke eher, dass Du Potsdam noch viel zu sehr auf Augenhöhe mit Lyon siehst und deswegen von den 2 Spielen enttäuscht bist. Das ging mir wegen der Einstellung im Hinspiel auch so. Aber insgesamt muss man einfach anerkennen, dass Lyon bei weitem spielstärker und auch mannschaftlich geschlossener ist. Da sind sie Potsdam weit voraus, weil sie eben neben der spielerischen Klasse noch mehr eingespielt sind, da sich die Spielerinnen in den vergangenen Jahren kaum geändert sondern nur entwickelt haben. Und ja, dadurch war die Spielweise und das Gegenhalten gestern ein Erfolg. Und wenn nur eine der oben (nicht von mir) genannten Chancen reingegangen wäre, hätten hier viele auch anders geschrieben.

    waiiy

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  • hanah sagt:

    Schade ich hätte gern ein Finale zwischen Frankfurt u. Potsdam<3 Jetzt bleibt noch zu sagen: Los Frankfurt hol den Pokal nachhaus!!!!!!!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Nö, waiiy, ich vergleiche weniger Turbine mit Lyon als Du glaubst!
    Ich vergleiche aber sehr wohl Turbine mit den Teams gleichen Namens und teilweise auch identischer Aufstellung, aber inzwischen gänzlich anderer Souveränität in vielen Belangen. Vorallem das Spielkulturelle, das überragende Zusammenspiel von der Verteidigung, dem Mittelfeld und dem Angriff, das gepflegte Doppelpaßspiel, wo jeder gegenerischen Verteidung schwindlig wurde. Glasklar, ich vermisse viele Tugenden, die noch vor Kurzem das Markenzeichen von Turbine waren. Stattdessen sehe ich i.d.R. taktisch schlechten Fussball mit übergroßer Hektik und Nervosität.

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  • paulchen sagt:

    Ich bin mal gespannt, wie das mit Turbine weitergeht. Wolfsburg verpflichtet nicht nur viele teure Spielerinnen, sondern der Herr Kellermann schafft es, daraus eine funktionierendes Team zu machen … keine Eitelkeiten, keine Streitereien, sondern guter und erfolgreicher Fußball.

    Und Frankfurt spielt wie gegen Arsenal einen bemerkenswert guten Fußball und wird sich mit den neuen Spielerinnen nicht nur von den Talenten verbessern, sondern das gute Team wird insgesamt besser.

    Bislang hat Bernd Schröder die Weggänge immer kompensieren und an der Spitze bleiben können, obwohl das eigentlich Frankfurt schon diese Saison schaffen hätte müssen bei dem Kader.

    Aber langsam könnte es schwierig werden für Potsdamm. Es gibt nicht mehr viel Spielerinnen, die das Team sofort über allen anderen zu halten helfen würde, die sind alle in Frankfurt, Wolfsburg, Duisburg, Lyon und Arsenal. Der „Markt“ ist leer – sozusagen.

    Aber Herr Schröder halte ich eigentlich für ein solches (positives !) Schlitzohr, dass dem wieder etwas einfallen wird.

    Ich bin echt gespannt auf nächste Saison, wie ich vermute, wird das eine noch spannendere als diese. Wär uns ja zu wünschen, woll ?

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  • Zonk sagt:

    Und wieder einmal hat Isabel Kerschowski bewiesen,dass sie in die Startelf gehört. Ich hoffe immer noch,dass sie vielleicht doch bei Turbine bleibt. Wir werden sehen.

    Schade,dass es nicht für den Finaleinzug gereicht hat. Wäre das Hinspiel so ausgegangen,…naja.

    Was mich am meisten gestört hat war die Zeitschinderei auf Lyon’s Seite.Gerade die Torfrau hätte für so eine schauspielerische „Glanzleistung“ die gelbe Karte sehen müssen.

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  • paulchen sagt:

    @ hanah

    Ich finde es ehrlich gesagt gut, dass nicht zwei Teams aus einem Land im Endspiel sind. Das wäre sehr langweilig. Ok, es hat Potsdam erwischt, dafür war ich nicht, aber mal ehrlich, im Pokal sieht man sie, in der buli auch. Lyon ist schon eine sehr geile Truppe, die richtig klasse Fußball spielt. Ich bin mal gespannt, wie Frankfurt gegen die klarkommt, das wird ein gutes Endspiel, meine Prognose.

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  • waiiy sagt:

    @Zonk: Ich habe mich auch sehr über Bouhaddi geärgert. Aber solche Spielertypen braucht man vielleicht auch im Team. Und wenn man ehrlich ist, hat sie nur das gemacht, was für ihre Mannschaft gut ist. Solange die Schiedsrichterin keine gelbe Karte gibt, braucht sie damit nicht aufzuhören. Es gibt halt auch Spielerinnen, die genau diese gegen sie geladene Atmosphäre brauchen. Eine Lotta Schelin würde das wohl nie machen. Aber aus Potsdamer Sicht hätte ich mir das bei gleicher Konstellation von Anna Sarholz auch so vorstellen können. Da ist sie ähnlich und hat das ja gerade auch gegen Lyon schon einmal sehr drastisch gezeigt und wurde dafür (auch von mir) gefeiert. Also die Kritik eher an die Schiedsrichterin, die frühzeitig ein Zeichen setzen müsste, wenn sie es denn auch als so krass unsportlich empfindet.

    waiiy

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Regt Euch nicht auf, was international, aber auch gelegentlich in nationalen Begegnungen üblich ist! Jede Torfrau weiß, was ihr blühen kann, was sie aber in jedem Fall billigend in Kauf nimmt. Wann tritt schonmal der Fall ein, dass eine TF mal pausieren muss, und wenn dann holt man sich vor einem wichtigen Spiel rechtzeitig die letzte Gelbe, sitzt das eine Spiel Sperre ab (lacht sich eins) und steht dann fröhlich beim übernächsten Male wieder zwischen den Pfosten.
    Wenn´s die eigene Mannschaft macht, wird´s toleriert und mit Schiri-Schmähungen bedacht, wenn dieser mit Gelb reagiert – so ist der gemeine Fan schlechthin!
    @WS
    Weshalb wurde meine Antwort zu paulchens Beitrag gelöscht? Was hat Euch denn daran nicht gepasst?
    Welches Dogma konnte man darauf anwenden? Die Verwendung von „Fauxpas“ etwa? 😀

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  • Detlef sagt:

    Ich fand dieses „auf Zeit spielen“ einfach unfair, und eines Spitzenteams unwürdig!!!
    Hätte es „Spitz auf Knopf“ gestanden, wär es für mich OK gewesen, wenn Lyon versucht hätte, den Vorsprung über die Zeit zu retten!!!

    Aber TURBINE hätte 4 Tore gebraucht, um Lyon noch gefährlich werden zu können!!!
    Wir haben nicht ein Einziges zu Stande gebracht, und somit war dieses Zeitspiel ohne Sinn!!!
    Lyon hatte die Klasse, um diesen großen Vorsprung auch ohne Zeitspiel über die Runden zu bekommen!!!

    Aber waiiy und Zonk haben natürlich recht, daß dafür Frau Pedersen zuständig gewesen wäre, das Zeitspiel der Französinnen (besonders von Sarah Bouhaddi) mit Gelb zu bestrafen!!!

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  • Ralf sagt:

    So ein Quatsch!
    Turbine hätte es bei umgedrehten Vorzeichen und bei einem Rückspiel in Lyon keinen Deut anderst gemacht.

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  • paulchen sagt:

    @ Schenschtschina Futbolista

    Wieso, was hast du denn geschrieben – fandest Du so schlümm, was ich geschrieben habe ? Versuchs nochma‘

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  • Detlef sagt:

    Das glaube ich nicht!!!
    Da kennst Du Schröder aber schlecht, der hätte die Mädels zusammengestaucht, wenn sie (bei diesem Vorsprung) so auf Zeit gespielt hätten!!!

    Ich habs in Glasgow erlebt, und da war der Vorsprung aus dem Hinspiel noch viel größer!!!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @paulchen
    Schlümm? Keinesfalls! Zumindest gab es keine Beleidigungen oder persönliche Angriffe gegen Dich! Was die Obrigkeit da geritten hat, wird wohl auf ewig deren Geheimnis bleiben…
    Ich habe lediglich versucht Deine Meinung mit einer Parallele aus dem MF, nämlich Barca gegen Real (ist ja seit heute abend zwar hinfällig) in München ad absurdum zu stellen.
    Wiederholen werde ich mich dennoch nicht! 🙁
    @Detlef
    Da die Mädels aber ihren Trainer kennen, wären sie nie und nimmer bei einem derartigen Spielstand und -verlauf, wie Du ihn andeutest, auf die Idee gekommen, so zu reagieren! 😉
    Ausnahme: Kräfte schonen, weil englische Wochen und das nächste Spiel gegen einen schweren BL-Gegner ist.

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  • paulchen sagt:

    Schenschtschina Futbolista

    ich kann mir letztlich vorstellen, was Du damit meinst. Unterm Strich war das ja kein absolutes Votum von mir, denn im Europacup spielt jedes Team für sich. Also Potsdam für sich, Frankfurt für sich undsoweiterundsoweiter. Im Frauenfußball finde ich es deshalb ok, um eine breitere Öffentlichkeit zu interessieren parallel zum Sportlichen also etwas Sportpolitik. In Bordeaux würde kein Mensch sich für das Endspiel interessieren, wenn P und F dies spielen würden. So aber gibt es viele Leute in Frankreich, die zugucken … meine ich zumindest.

    Das mit diesen Fümpf-Jahres-Wertungen usw. ist -zumindest meiner Meinung nach- komplett albern … vor allem bei den Männern. Wenn ein Wettbewerb „Champions League“ heißt, dann dürfen da eigentlich auch nur Champions spielen, will sagen die Meister eines Landes. Das mit den Startplätzen ist eigentlich Blödsinn, denn die Bedingungen beschreiben sich eigentlich selbst.

    Bei den Frauen ist das noch etwas anderes, da Teams aus anderen Ländern noch nicht auf dem Niveau sind, zu dem sie das Zeug haben, gibt es nun mal einen bemerkenswerten Leistungsunterschied, da würde man den Vereinen keinen Gefallen tun mit einem zweiten Wettbewerb – somit können nunmal Teams aus einem Land ins Endspiel geraten.

    Aber wie gesagt, die spielen ständig gegeneinander.

    Allerdings muß ich auch sagen, dass ich den Eindruck habe, dass Potsdam auseinanderfällt – also das Team, meine ich. Seit dem die Spielerinnen ihren Weggang vermeldet haben, gab es zwar auch Siege, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass es nicht mehr stimmt. Aber dies ist nur subjektiv.

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  • DAWIDenko sagt:

    Ich persönlich finde nicht, dass es jetzt keine neue Situation ist, dass es nicht so läuft. Gut nachher ist man natürlich immer klüger.

    Aber schon in der gesamten Rückserie zeichnet sich ab, dass die Mannschaft ihr Potential nicht optimal abrufen kann. Siet dem zeigen es auch die Ergebnisse mehr als deutlich.

    Sicherlich sucht die ein oder andere Spielerin nach einer Veränderung was völlig normal ist.
    Eigentlich gesehen steht Potsdam immer noch sehr gut da in der Bundesliga, suggeriert mit dem Tabellnplatz das es immernoch genauso läuft wie in den letzten Jahren. Bei den Pokalwettbewerben kann man sich auch trösten, dass man letzenendes einmal gegen die momentan beste Mannschaft Europas (Lyon) und einmal gegen den vor der Saison als absoluter Topfavorit ausgerufenen Dauerrivalen ausgeschieden ist. DIe Art und Wiese der hohen Niederlagen zeigt allerdings, dass Potsdam den Fußball der sie starkt gemacht hat nicht mehr so erfolgreich einsezten kann.
    Während es letzte Saison in der Offensive manches auch nicht so passte. ( hektisches Abspielen, Auslassen vieler Torchancen, Nicht ankommen es entscheidenden Passes) Hat diese Saison die Defensive nicht dei gewohnte Sicherheit die die Turbinen in den letzten Jahren ausgezeichnet hat. Aus einer stabilen Defensive konnte das schnelle systemorientierte Spiel in die Spitze gut vorgetragen werden.
    wenn der Gegner wie im letztjährigen Cl-League Halbfinale gegen den FCR Duisburg die eigene Mannschaft sehr unter Druck setzte, misslang das Aufbauspiel mehr und überhasstetes Spiel nach vorne verhinderte eine gepflegte Kombination. Turbine hatte damals, wenn auch nur selten, die Schwierigkeit das Tempo zu variieren.

    Zu Beginn der neuen Saison gelang das Kombinationsspiel sehr gut. Für mich eigentlich erstaunlich bei einem großen Umbau. Vor allem Hannebeck und Ayoma schienen quasi keine Eingewöhnungszeit zu brauchen.
    Durch den guten Start war das Selbstvertrauen auch entsprechend gut. Sicherlich sorgten die hohen Champions-League Siege in den ersten Runden dafür. So dass die Konzentration ein wenig verloren ging.

    Sicherlich kann man es sich als aussenstehender zu einfach machen im nach hinein ein schlüsselspiel oder situation für den weiteren Verlauf revuepassierend verantwortlich zu machen. Doch stellte die 2:3 NIederlage gegen Duisburg die Turbinen vor eine neue Situation. Nach der 2:0 Führung konnte man kaum glauben, dass dieses Spiel noch einmal gefärdert werden können. Zumal hatte man bisher jedes Spiel gewonnen, sogar in Frankfurt deren Krise größer gemacht.
    Nur auf einmal gab man das Spiel während der zweiten Halbzeit aus der Hand, und baute den Gegner wieder auf. Als beobachter kam es mir eher vor, als hätte Turbine das Spiel schon abgehackt als würde Duisburg noch einmal alles probieren. Erst nachdem Anschlusstreffer bemerkten die Löwinnen, dass dieses Spiel noch nicht entschieden war.
    Nach der Niederlage, kam das 1:5 gegen Frankfurt im Pokal.
    Nach dem 7:0 Auswärtsintermezzo bei Lok Leipzig, dass Bernd Schröder mehr als grantelt von der Bank verfolgte und auch bie der anschließenden PK seine Entäuschung über die Art und Weise seiner Schützlinge zum Ausdruck brachte, begann die Rückrunde dann auch noch Anja Mittag.

    Der Weggang von Anja Mittag läutete ein erneutes Bäumchen Wechsle Dich des Kaders ein. Davon bin ich überzeugt. Außerdem war sie in der Hinrunde sehr wichtig gerade für die Stürmerinnen, da sie sich wiet ins Mittelfeld zurückfallen ließ und somit die Gegnerischen Spielerinnen auf sich zog, Ayoma bekan dadurhc auch bsondere Freiheiten, die sie auf Grund ihrer Torgefährlichkeit in der Rückrunde nichtmehr so bekommt. Meitst wird sie gedoppelt und muss sich selbst die Bälle aus dem Mittelfeld holen.

    Ich wollte einige bereits hier aufgeführten Gedanken noch einmal auf greifen und meine einigen Gedanken zum Verlauf bei Turbine mitteilen.

    DAWIDenko

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich würde es als normal und nachvollziehbar einstufen, wenn sich die Zuschauer beim Finale der WCL überwiegend aus den Nationalitäten der Finalgegner rekrutieren, bin aber dennoch weit weg, das als absolut zutreffend hinzustellen. Bei den Männern wird es wohl eher nicht so sein!
    Trotzdem halte ich keine Finalpaarung mit zwei Team aus dem gleichen Land für uninteressant, denn FF-Spitzenfussball von den aktuell 2 besten europäischen Teams bleibt es dennoch! Weshalb sollte also die Lukrativität und der Zuschauerzuspruch darunter leiden? Bedenke, dass zig Nationen und nicht nur Frankreich und Deutschland FF-Teams in eigenen Ligen und NMs am Laufen haben.
    (Ich habe übrigens Deinen letzten Betrag nicht bewertet, bloss mal so nebenbei.)

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  • paulchen sagt:

    Hi, SF,

    wenn man immer gleicher Meinung wäre, hätten wir hier ja nix zu plaudern – ist ja Sinn der Sache. (Ich kenne die Abkürzung „NM’s“ nicht – nationale Meister ?)

    „Zutreffend“ ist immer die Leistung des jeweiligen Teams, daher hast Du so gesehen völlig Recht … das meinte ich ja damit, dass jedes Team für sich spielt. Ich bin in meinem Kommentar nur von der „Ist“-Situation ausgegangen. Potsdam im Finale – auch ok. Alles andere bitte dem Post entnehmen.

    Bei den Männern ist die Identifikation mit Clubs aus anderen Ländern jahrzehnte gewachsen, wenn Real und Barca ein Endspiel bestreiten, spielen nur zu 50 % zwei spanische Teams gegeneinander, zu 50 % zwei europaweit anerkannte Spitzenteams mit Inhalt „Fußball und breitenkompatible Stars“.

    Im Frauenfußball ist die Szene unterm Strich immernoch relativ unbekannt, Jennifer Zietz in Südfrankreich nicht geläufig – nicht böse gemeint, aber ich denke, dass es so, wie es ist, ok ist – so wird der FFC Frankfurt auch in Frankreich geläufig … um es mal etwas überzeichnet auszudrücken.

    Aber im Grunde, und da hast Du Recht, geht es immer um guten Sport, und letztlich will ich niemanden überzeugen – wie gesagt, sonst hätten wir nix zu besprechen.

    Und selbst wenn Du den Beitrag bewertet hättest, Deine Meinung.

    Viele Grüße

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @paulchen
    NM`s = Nationalmannschaften 😉

    Und was die gleichen Meinungen anbelangt:Diskussion beruht darauf! Wichtig dabei, dass man nicht auf Teufel komm raus, dem Anderen seine Meinung aufzwingen muss bzw. den Alleinvertretungsanspruch zum Ausdruck bringen sollte:“Ich habe ausnahmslos immer Recht!“.
    Das Wort „Streitkultur“ er- und enthält hier jedoch mitunter einen faden Beigeschmack, zumal die Eingriffe der Obrigkeit bisweilen skurrile und absolutistische Züge offenbart…

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  • Detlef sagt:

    @DAWIDenko,

    Ich finde Deine Analyse in den meisten Punkten zutreffend!!!
    Schon nach dem mehr als schmeichelhaften 1:0 Sieg gegen Bad Neuenahr, hätten in Potsdam die Alarmglocken klingeln müssen!!!
    Aber wahrscheinlich hielt man es nur für eine negative Eintagsfliege, die immer mal passieren kann!!!

    Rückblickend muß man allerdings feststellen, daß diese „Eintagsfliege“ bereits der Anfang der Abwärtsspirale war, die bis heute andauert!!!
    Selbst der Sieg in Frankfurt war eher glücklich, da die Gastgeberinnen einen rabenschwarzen Tag erwischten, und nach den beiden schnellen Gegentoren nicht mehr zurück ins Spiel fanden!!!
    Am Ende bettelte unsere Abwehr förmlich um Gegentreffer, aber Mainhatten gelang nix!!!

    Interessant wäre es nun für mich, welche Ursachen Du ausmachen würdest!!!
    Warum spielte TURBINE zu Beginn der Saison (wo das Team doch noch gar nicht richtig eingespielt war) einen viel besseren Kombinationsfußball, als am Ende der Hinrunde???
    Und warum wurde es (nach einer langen Vorbereitungsphase in der Winterpause) in der Rückrunde noch viel schlechter???
    Es gibt eigentlich nur einen gravierendenn Unterschied zur Hinrunde; ANJA MITTAG!!!

    Keine Spielerin konnte sie bisher adäquat ersetzen!!!
    Stürmerinnen müssen immer wieder weite Wege nach hinten gehen, um sich die Bälle abzuholen!!!
    Oder sie müssen ungenauen langen Bällen hinterherjagen, die oft hektisch nach vorn gedroschen worden sind!!!
    Natürlich ist nach dieser katastrophalen Rückrunde bei den Spielerinnen das Selbstvertrauen eher schlecht, was sich in ängstlichem Ballgeschiebe vor und im gegnerischen Strafraum äußert!!!
    Kaum jemand übernimmt mal die Verantwortung für einen Abschluß!!!

    Viele Spielerinnen laufen weiterhin ihrer Bestform hinterher, vor allem SCHMIDTI, YUKI, MAGGIE und AYOMA!!!
    Andere stagnieren in ihrer Leistungsentwicklung, wie etwa PATTI, ULLA, JENNY CRAMER und ALEX!!!
    Lichtblicke sind für mich im Moment vor allem ISY, TONI und ALYSSA!!!
    JENNY ZIETZ hat ihr tiefes Formtief langsam überwunden, ist aber noch lange nicht wieder bei 100%!!!
    Dafür schwächelte VIOLA in den letzten Spielen etwas, was man von ihr gar nicht kennt!!!

    Jetzt müssen wir uns alle (Mannschaft und Fans) voll auf die letzten 5 BuLi-Spiele konzentrieren!!!
    Für uns Fans heißt das, für ein volles KARLI zu sorgen, wenn unsere Mädels gegen Bayern, Frankfurt und Leipzig spielen!!!
    Leider ist der Termin für das Auswärtsspiel in Bad Neuenahr sehr fanunfreundlich!!!
    Mal sehen, ob ich noch einen weiteren freien Tag erbetteln kann???
    In Duisburg könnte dann schon die Meisterschaft entschieden werden, also sollten auch dort viele TURBINE-Anhänger vertreten sein!!!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Da oben einige Vermutungen über die Ursachen des negativen Leistungstrends bei den Turbinen angestellt wurden, möchte ich gewissermassen als kleinen Beleg dafür anmerken, dass in einem Twitteraustausch zwischen Yuki und Anja Beide unisono feststellen, das sie sich gegenseitig auf dem Rasen fehlen (nachzulesen auf der TP-Webseite)!
    Auch geht mir nicht aus dem Kopf, dass die 3 potenziellen Abgänge als einen der Wechselgründe, die mangelnde/schlechte Kommunikation der Spielerinnen untereinander, angeführt haben.
    Auffällig für mich, dass der Trainer seit geraumer Zeit, obgleich reichlich Anlass dafür da wäre, recht handzahm an der Seite agiert. Statements zur Leistung zwar dezidiert, aber doch auch recht verständnisvoll rüberkommen. Hier frage ich, ob das nur Ausdruck von Selbstkritik und das Wissen um den eigenen Aktienanteil an der Misere geschuldet ist, oder ob da eventuell doch mehr dahinter zu vermuten ist?

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