Steffi Jones und Birgit Prinz neue FIFA-Botschafterinnen

Von am 17. April 2012 – 17.07 Uhr

Die beiden Ex-Nationalspielerinnen Steffi Jones und Birgit Prinz wurden vom Fußball-Weltverband (FIFA) zu Botschafterinnen für den Frauenfußball ernannt.

Die beiden treten in die Fußstapfen von Bettina Wiegmann und Silvia Neid, die bereits zuvor in den erlauchten Kreis aufgenommen worden waren.

Erlauchter Kreis
Ihm gehören zahlreiche weitere Größen des Sports an: Michelle Akers, Mia Hamm, Julie Foudy (alle USA), Mercy Akide (Nigeria), Silvana Burtini (Kanada), Futaba Kioka (Japan), Ailing Jiu, Wen Sun (beide China), Carolina Morace (Italien), Julie Murray (Australien), Sissi (Brasilien), Heidi Stoer (Norwegen) sowie Pia Sundhage (Schweden) .

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Den Frauenfußball voranbringen
Die FIFA-Botschafterinnen sollen weltweit den Frauenfußball fördern und zu größerer Popularität verhelfen. Dazu gehören etwa die Moderation von Seminaren, das Abhalten von Kursen für Trainerinnen, die Berichterstattung zur Situation des Frauenfußballs in den Mitgliedsverbänden, die Teilnahme an Workshops und die Einweihung von Projekten.

Blatters Lobeshymne
Prinz werde stets eine „herausragende Stellung im Frauenfußball haben“, so FIFA-Präsident Sepp Blatter in einem persönlichen Schreiben an die ehemalige Stürmerin, in dem es auch heißt: „Sie haben eindrucksvoll bewiesen, was Frauen dank dem Fußball alles erreichen können.“ Prinz erklärt: „Es ist eine sehr interessante Aufgabe, nun als Frauenfussball-Botschafterin mitzuhelfen, unseren Sport weiter nach vorne zu bringen.“

Frauen-WM 2011 als Meilenstein
Auch für Jones fand Blatter in einem persönlichen Brief lobende Worte, die von Jones maßgeblich mitgestaltete Frauen-WM 2011 in Deutschland sein ein „Meilenstein in der Geschichte des Frauenfußballs“ gewesen. „Es ist eine große Ehre für mich, zur Botschafterin für Frauenfussball ernannt worden zu sein. Das erfüllt mich mit großem Stolz“, so Jones.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.