Lyon macht Turbine Potsdam nass

Von am 15. April 2012 – 20.14 Uhr 68 Kommentare

Für den 1. FFC Turbine Potsdam ist der neuerliche Einzug ins Finale der UEFA Women’s Champions League nach dem Hinspiel in weite Ferne gerückt. Im strömenden Regen von Lyon kassierte das Team von Trainer Bernd Schröder eine herbe Niederlage, ein Treffer in den Schlussminuten lässt aber noch ein winziges Fünkchen Hoffnung.

Olympique Lyonnais setzte sich in der Neuauflage des Vorjahresfinales im Stade de Gerland überraschend deutlich mit 5:1 (3:0) durch, das Rückspiel in einer Woche in Potsdam sollte somit für die Französinnen nur noch Formsache sein.

Hanebeck auf der Bank
Potsdam bot in der Anfangsformation die zuletzt angeschlagenen Alyssa Naeher, Viola Odebrecht, Bianca Schmidt und Yuki Nagasato auf, Patricia Hanebeck nahm wegen Wadenproblemen zunächst auf der Bank Platz. Von Beginn an war das Team von Trainer Patrice Lair überlegen, Eugénie Le Sommer gab früh einen ersten Warnschuss ab (3.).

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Früher Rückstand
Nur Minuten später setzte Lara Dickenmann mit einem präzisen Pass Amandine Henry in Szene, die wurde von Bianca Schmidt, Genoveva Anonma und Viola Odebrecht zu zögerlich angegriffen und bedankte sich mit einem Heber aus 20 Metern zur frühen 1:0-Führung (6.). Der frühe Rückstand schien das Turbine-Spiel zu lähmen, die Französinnen waren auf dem glitschigen Boden immer einen Tick schneller am Ball.

Doppelschlag bricht Turbine das Genick
Sommer scheiterte nach Vorarbeit von Schelin, als Potsdam nicht aufmerksam genug war (18.). Und dann kam es ganz dick für den Deutschen Meister: Nach einem Foul von Babett Peter gegen Sommer unweit der Strafraumgrenze gab es Freistoß, Camille Abily verwandelte direkt in den Winkel (20.). Und nur Sekunden später bekamen Turbines Finalhoffnungen den nächsten Dämpfer, als Schelin Alexandra Singer düpierte und aus der Drehung das 3:0 erzielte (21.).

Turbine kaum gefährlich
Nach einer halben Stunde versuchte Turbine einen Fuß in die Partie zu bekommen, eine Flanke von Isabel Kerschowski konnte Lyons Torhüterin Sara Bouhaddi erst im Nachfassen sichern (33.). Kerschowski war die Einzige, die in der ersten Halbzeit für einen Hauch von Gefahr vor dem Lyon-Gehäuse sorgte, bei einem Kopfball (38.) und einem abgefälschten Schuss (42.). Doch auch in der zweiten Halbzeit erwies sich Lyon als die effektivere, zweikampfstärkere und an diesem Tag klar bessere Mannschaft.

Dickenmann profitiert von Schmidts Patzer
Odebrecht klärte einen Freistoß von Sonia Bompastor in höchster Not (48.), Kapitänin Jenny Zietz musste vor der einschussbereiten eingewechselten Elodie Thomis Kopf und Kragen riskieren (54.). Doch die Lyoner Offensive war nicht zu stoppen: Nach einem individuellen Fehler von Schmidt traf Dickenmann mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze zum 4:0 (54.).

Frauenfußball - Bernd Schröder

Turbine-Trainer Bernd Schröder kam mit seinem Team in Lyon unter die Räder © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Abily düpiert Turbine-Abwehr
Und der Titelverteidiger hatte damit immer noch nicht genug, Schelin schoss zunächst übers Tor, doch nach einer Flanke von Henry war Abily zum zweiten Mal zur Stelle und erzielte per Kopf den fünften Treffer der Französinnen, Naeher kam nicht aus ihrem Tor heraus und Odebrecht verschätzte sich (61.).

Schmidt haucht Potsdam neues Leben ein
Turbine kam dem so wichtigen Auswärtstreffer nahe, doch die eingewechselte Margrét Lára Vidarsdóttir scheiterte nach schöner Vorarbeit von Stefanie Draws an der glänzend reagierenden Bouhaddi (75.). Doch in den Schlussminuten kam Potsdam doch noch zum so wichtigen Auswärtstreffer. Bouhaddi verschätzte sich nach einem Eckball und Schmidt nach Kopfballvorlage von Kerschowski nickte den Ball ins Netz (88.).

Klarer Sieg im Rückspiel notwendig
Und in der Nachspielzeit hatte Kerschowski die Chance auf einen zweiten Treffer, doch Bouhaddi hielt sicher (90.+1). Doch auch Naeher musste sich nach einem Abily-Schuss noch einmal kräftig strecken (90.+3). Im Rückspiel in sieben Tagen müsste Potsdam gegen Lyon mit 4:0 gewinnen, um doch noch ins Finale einzuziehen, nach der heutigen Vorstellung jedoch nur schwer vorstellbar.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

68 Kommentare »

  • oh, wie ist das schön 🙂

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  • Andrea König sagt:

    Was ist daran schön?

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  • Ralf Wolfram sagt:

    Es ist nicht schön zu sehen wie TP so gedemütigt wurde weil sie ne super Truppe waren, aber wenn man nicht mit der Zeit geht und und gute Spielerinnen gehen lässt, weil sie nicht in die Philosophie passen, dann passiert so was.

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  • Kay sagt:

    Meine Enttäuschug hält sich in Grenzen.

    Das war für mich heute keine Überraschung, die Spiele gegen Essen und Jena waren gute Wegweiser welchen Pfad Turbine derzeit beschreitet, ich habe wenn ich ehrlich bin mit einem noch größeren Debakel gerechnet, hatte mir beim letzten Heimspiel gegen Jena schon in voller Absicht keine Karte für’s Heimspiel gegen Lyon gekauft.

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  • Bianca Skamrahl sagt:

    ich denke es wird für hr. schröder langsam zeit zu gehen…

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  • Potsdam ist ne große Nummer im Deutschen Frauen Fußball, keine Frage, aber irgendwas stimmt da zur Zeit nicht! hab das Gefühl, man verschläft dort die Entwicklung im Frauenfußball!…

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  • Andrea König sagt:

    Sicher muss etwas passieren das ist richtig aber ein wahrer Turbine Fan hat sich die Karte gekauft geht hin auch wenn es schwierig wird das Spiel noch zu drehen aber da muss man als Fan durch.

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  • Sheldon sagt:

    Noch ist ja lange nix verloren. Turbine ist und bleibt eine Heimmacht und Lyon ist lange nicht unschlagbar.

    Auf jeden Fall gilt es im Finale dem Sieger dieses Halbfinals die Daumen zu drücken!

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  • Speedy75 sagt:

    Da war heute schon ein grosser Unterschied zwischen den beiden Mannschaften zu sehen. Lyon kam mit den Platzverhältnissen viel besser zurecht. Turbine fand heute überhaupt nicht ins Spiel.

    Im Rückspiel muss da eine wirklich grosse Leistungssteigerung her wenn man das noch mal drehen will.

    Warum hier dann einige Schadenfreude haben muss man nicht verstehen. Für den deutschen Frauenfußball wäre es nicht förderlich wenn im Endspiel keine deutsche Mannschaft wäre.

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  • preuße sagt:

    So sehr ich Herrn Schröder für seine getane Arbeit schätze,aber irgendwann stößt diese Art des Fussballspielens und Trainierens eben doch mal an seine Grenzen.Die moderne Art des Frauenfussballs
    wurde hier plastisch demonstriert.Dabei scheint auch diese Art zu spielen ganz einfach,die Pässe müssen eben einfach nur mal vernünftig ankommen, und man muß auch das Selbstbewußtsein und das
    spielerische Vermögen besitzen aus allen Lagen Tore zu schiessen,
    und das scheint bei Potsdam eben alles nicht mehr zu passen.

    Ich würde mich jedenfalls sehr freuen,wenn B.S. sich als Geschäftsführer in den Verein einbringen würde,und einem Anderen
    mal die Trainerzügel überlassen würde.

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  • Betti Salomon sagt:

    Mit dieser leistung holen wir nüscht 🙁

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  • Andrea König sagt:

    Das ist Ehren Sache,sollte es im Rückspiel nicht reichen werden die Daumen für denn Sieger dieses Halbfinal Spiels gedrückt.

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  • TomS sagt:

    @sheldon Du hast vergessen das die CL völlig überbewertet wird, wie der DFB Pokal. ;-(((

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  • Torsten Gröbner sagt:

    betti,ich gebe dir recht, der traum ist ausgeträumt

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  • Iggy Von Falkenberg sagt:

    @highlander saxy: welche entwicklung – die entwicklung dass man nur noch einkauft und keine talente mehr in der jugend holt und aufbaut?? oder welche entwicklung wurde verpennt??
    und nich hinter jedem verein steht eine riesige bank oder ein autokonzern. jeder verein durchläuft alle paar jahre ma ne krise..jetz is potsdam halt ma wieder dran. so ist das..aber ich finde nichts hat man verpennt..

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  • Torsten Gröbner sagt:

    ja es fehlen die großen geldgeber,glaub ich auch langsam.wissen tut mans nicht

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  • Krissi sagt:

    @Sheldon: Nö, is klar „Noch ist ja lange nix verloren.“ – Hab ich da was verpasst??? Lyon war klar besser heute und wird sich das nicht mehr nehmen lassen…Schade für Turbine, aber so realistisch muss man sein! Die Chancen weiterzukommen sind für Turbine leider gegen 0 gesunken…Und was meinst du mit: „Auf jeden Fall gilt es im Finale dem Sieger dieses Halbfinals die Daumen zu drücken“??? Ich für meine Verhältnisse werde auf jeden Fall dem FFC Frankfurt die Daumen drücken, den die Mädels haben sehr gute Chancen auf den Finaleinzug
    😉 Nicht falsch verstehen: ich würde Turbine auch das Weiterkommen wünschen, aber aufgrund dieser Ausgangsbasis fällt es mir etwas schwer daran noch zu glauben – also: Auf gehts Frankfurt! Und Turbine soll noch einmal ein schönes Spiel machen! 🙂

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  • Michele sagt:

    Was sich Potsdam heute geleistet hat, war eine absolute Frechheit. Kein Zweikampfverhalten, keine Laufbereitschaft, kein Siegeswillen, einfach gar nichts. […] Die gesamte Mannschaft hat versagt, aber Odebrecht war der Gipfel. So schlecht hab ich sie noch nie gesehen. Vielleicht lag es an ihrer Verletztung, aber dann dürfte sie nicht spielen.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Torsten Gröbner sagt:

    wenn man lyon und ff vergleicht dürfte es für lyon ausgehen

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  • @iggy von F.: Potsdam macht ne riesen Jugendarbeit, keine Frage, selbst Talente aus dem Rhein-Main Gebiet gehen mittlerweile nach P., aber in der Spitze, sprich der ersten Mannschaft, den Senioren, läuft was schief! Wer das in P. nicht sieht, hat verpennt!

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  • da stimmt die „Chemie“ nicht, meine bescheidene Meinung…lass mich gern vom Gegenteil überzeugen!

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  • xXx sagt:

    Naja, Schmidt und Kerschowski fand ich ehrlich gesagt noch enttäuschender, als Odebrecht.

    Aber die ganze Defensive war ja heute nicht existent. Nichtmal Peter konnte heute überzeugen (s. das 2:0) obwohl sie sonst die Konstanz in Person ist.

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  • Krissi sagt:

    @Michele: Im Prinzip hast du recht, aber jetzt Viola als besonders schlecht hinzustellen finde ich nicht fair…sicher sie ist auf nem sehr schmalen Grad zur gelben Karte gewandelt – aber sie war auch nicht schlechter als die anderen Turbinen!

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  • Betti Salomon sagt:

    Man darf sich nicht so als aktueller meister abschlachten lassen. War aber nach den letzten bulispielen abzusehen 🙁

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  • Michele sagt:

    @Krissi

    Man kennt so eine Leistung einfach nicht von ihr. Ich war von ihr und dem kompletten Team einfach sehr enttäuscht.

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  • Michael sagt:

    @Iggy von Falkenberg
    Völlig richtig: nachdem ich heute das Potsdamer Spiel (soweit davon die Rede sein konnte) mit offenem Mund vor dem Fernseher verfolgt habe, habe ich mir gedacht: heute muss man dringend wieder mal die Rede auf eine Bank und einen großen Autokonzern bringen. Wann denn sonst, als nach einem solchen Spiel? Du hast das als einziger erkannt!

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  • Krissi sagt:

    @Michele: Deine Enttäuschung kann ich gut verstehen, ich war über Turbines Auftritt auch sehr erschrocken, aber ich meine, dass sich keine Turbine-Spielerin von der anderen abhob – weder positiv noch negativ (Ausnahme: Yuki – sie ging noch so einigermaßen). Schauen wir mal, vielleicht gibt es ja ein (mittelschweres) Fussballwunder! 😉

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  • Kay sagt:

    @Andrea

    Als echter Fan muss man auch mal zu Mitteln des Protests greifen, indem man einfach mal einem Spiel fern bleibt, sicher werde ich als einzelner so gut wie nicht auffallen, dennoch ist es meine Art zu sagen, was da abläuft gefällt mir nicht. Fangesänge aller „Wir haben die Schnauze voll“ wird man im Karli nie hören, weil das Gros derer, die Im Karli die Stimmung machen da ein wenig zu sehr die Rosa Brille tragen und über deutlich erkennbare Unzulänglichkeiten lieber hinwegschauen als sie anzusprechen.

    Besonders dabei zu nennen ist inzwischen auch durchaus der Aspekt der Verehrung des Herrn Schröder seitens einiger, ich war ja bis dato auch immer ein großer Verfechter von ihm, aber langsam wird deutlich, dass er nicht mehr in der Lage ist die Mannschaft, welche keine Frage großes Potential aufzuweisen hat, richtig einzustellen.

    Der Frauenfussball hat sich in den letzten paar Jahren erheblich verändert, es ist nicht mehr so wie früher das man jeden Gegner mit dem selben System und großer Kondition in seine Schranken weisen konnte, das Spiel ist erheblich moderner geworden, die Trainer anderer Mannschaften sind jünger, moderner und haben Ahnung davon wie der aktuelle Fussball gespielt wird, sie passen sich mit Videostudium und genauer Recherche dem kommenden Genger an, all das vermisse ich bei Herrn Schröder vollkommen.

    Okay das letzte war jetzt vieleicht ein wenig off Topic, gehört aber alles zu dem warum ich mich im Heimspiel gegen Lyon nicht werde sehen lassen.

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  • fisch sagt:

    Der durch die bekannten Blutsauger der FF-Buli bei Turbine anhaltend
    vorgenommene Aderlass zeigt Wirkung, ist aber noch längst nicht zu Ende. Erst wenn zum Ende der Saison alle N11-Spielerinnen von Turbine abgezogen wurden, ist deren Ziel erreicht, Turbine ist platt gemacht.
    Was das noch mit sportlichen Wettbewerb zu tun hat, weiß ich auch nicht. Für internationale Klasse braucht man schon ein paar Spielerinnen, die dies auch verkörpern, sonst braucht man gegen solche Top-Teams wie Lyon nicht anzutreten. Auch Bernd Schröder ist gegen die Übermacht der CB- und VW-Gelder machtlos. Der hat nun wirklich wie kein anderer viele Jahre gezeigt, was er drauf hat. Aber trainerisches Können kommt auf Dauer gegen die „besseren Gesamt-konzepte“ der Geldvereine nicht an.

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  • sitac sagt:

    Das Spiel erinnerte mich an die „Wasserschlacht von Frankfurt“ 1974 zwischen Polen und Deutschland. Deutschland zog mit einem 0:1 ins WM-Finale ein. Fast jeder Pass blieb in einer Pfütze bzw. einem kleinen See liegen. Wahrscheinlich gibt es hier im Forum kaum noch solche Methusalems wie mich, die sich daran noch erinnern.
    Heute war der Platz bei weitem nicht so katastrophal wie damals. Aber dennoch würde ich das Spiel als nicht unbedingt regulär einstufen. Also bitte Nachsicht mit den Turbine-Spielerinnen.
    Dennoch: Lyon, und damit auch der französische Frauenfussball auf der Nationalmannschaftsebene begeistert mich total.
    Habe heute beschlossen, mir in München das Finale anzusehen, als Fan von O.L.. Sorry!!

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  • Jan sagt:

    1912
    – Eisberg voraus
    – heftig dran vorbei geschrammt
    – in 5 Kammern schlägt’s ein
    – Wasser dringt in den Schiffsraum ein
    – jeder wird nass
    – alle Turbinen ausgefallen
    – Untergang
    – jetzt gibt’s kaum noch Rettung…

    2012
    – Schelin voraus
    – heftig am Finale vorbei geschrammt (?)
    – 5mal schlägt’s im Tor ein
    – Abily dringt in den Strafraum ein
    – jeder wird nass
    – alle Turbinen ausgefallen
    – Untergang
    – jetzt gibt’s kaum noch Rettung…

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  • jochen-or sagt:

    Niemand mit einigem Fußballverstand konnte ernsthaft erwarten, dass eine Mannschaft, die zuletzt gegen Essen verloren hat, in der Lage ist, sich in 2 Spielen gegen die derzeit beste Vereinsmannschaft der Welt durch zu setzen. Frankfurt kann froh sein, dass es nur „ein“ Endspiel gibt. Da kann auch mal ein Außenseiter gewinnen und nichts anderes werden sie im Finale sein.
    Enttäuschend war hier jedoch das „Wie“ der – erwarteten – Niederlage von Turbine! Eine katastrophale Leistung in der Abwehr und vorne nur 2 ernsthafte Chancen in 90 Minuten erspielt. Vielleicht wäre es sogar besser gewesen, wenn es beim 5:0 geblieben wäre, denn dann hätte man die CL abhaken und sich ganz auf die Bundesliga konzentrieren können. So kann man sich bei ganz glücklichem Spielverlauf mit früher Führung sogar noch – mit größter Wahrscheinlichkeit jedoch vergeblich – Hoffnungen machen.
    Warum jetzt auf einmal aber wieder Schröder angegriffen wird, begreife ich nicht. Was muss er eigentlich mehr machen, als mit einer einstigen jungen Außenseitertruppe 3 Meisterschaften hintereinander und die CL gewinnen!?
    Auch Turbine macht jetzt die Erfahrung, dass man eine Meistertruppe nicht zusammen kaufen kann. Zudem ist die Mannschaft sicherlich durch den Verlust von Anja und durch die Abwerbungen durch Frankfurt und Wolfsburg mental geschwächt. Da kann man noch so oft versichern, dass man nochmals alles gibt. Im Kopf ist man eben schon auf Reisen. Dies mag auch die heutigen katastrophalen Leistungen von vor allen Dingen Bianca, Viola und partiell auch Babett erklären.
    Auf ein Weiterkommen gegen Lyon habe ich nie gesetzt – mein einziges Begehren ging und geht dahin, dass Turbine überhaupt noch die Cl-Quali schaffen, also zumindest noch 2. wird.
    Aktuell sehe ich dies äußerst gefährdet.

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  • H2O sagt:

    Ja … das war ein furchtbares Spiel.
    Wie schon weiter oben erwähnt, kam mir die technische Unterlegenheit (ok der Rasen war auch wirklich furchtbar zu spielen) wie in so einigen WM Spielen der NM vor.

    Die Mannschaft wirkte sehr verloren, verlor zu viele Zweikämpfe und wie hier schon richtig angemerkt mit einer unglaublich lächerlichen Fehlpassrate über wenige Meter. Solche Fehlpässe hängen ja auch am Spiel ohne Ball, die Spielerinnen müssen sich in position bringen und da kam so wenig. Besonders ärgerlich waren auch das blinde heranstürmen einiger Spielerinneun die, in meinen Augen, nicht vorhanden Anpassungen an den Platz im Spiel.
    Bei so einem Platz braucht man halt viel länger um sich um die eigene Achse zu drehen und man muss den Ball auch anders spielen aber nein selbst in der 90 Minute passierten die gleichen Fehler und Ballverluste wie am Anfang.
    Besonders in der ersten Halbzeit hatte ich das gefühl, der Ball würde seine physikalischen Eigenschaften wechseln sobald Lyon am Ball war. Die Pässe kamen, der Ball blieb nicht liegen, es kamen vernünftige Schüsse.

    Was mich besonders gewundert hatte, war aber die massive Körperliche Unterlegenheit. Das ist doch eigentlich Potsdams stärke.

    Was Turbine heute abgeliefert hat war wohl eine der historischen schlechtesten Leistung. Besonders geärgert hat mich, dass dies fast 90 Minuten anhielt.

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  • waiiy sagt:

    Zu der Leistung wurde sicher alles gesagt. Da kann man auch nichts beschönigen. Aber irgendwie fehlt so ein wenig die Aufarbeitung, warum das Ganze heute so krass geschehen ist.

    Für mich gab es zwei massive Fehler des Trainers schon in der Aufstellung (und das unabhängig vom System)! Gegen Lyon ist es immer vehement wichtig, die Ordnung aufrecht zu erhalten. Nur so kann ein knappes Ergebnis erzielt werden. Da kann man aber die Spielerin, die das Spiel nach vorn ein wenig organisieren kann, nicht draußen lassen. Alle haben sich an die Anspiele von Hanebeck gewöhnt. Das war ein längerer Prozess. Das hat Schröder heute von der 1. Minute an weggeworfen. Warum? Selbst eine leichtere Krankheit bzw. eine kleinere Blessur (wovon ich bisher nichts gehört habe) rechtfertigt es nicht, sie draußen zu lassen. Was daraus resultiert ist, war zu sehen: Man kam praktisch nicht über die Mittellinie! Und Yuki kann einfach besser spielen, wenn sie weiter vorn spielt und Hanebeck hinter sich weiß (auch wenn sie heute noch eine der Besseren war). Und d ann bringt Schröder Hanebeck und setzt sie auf die linke Seite… Vielleicht wollte man heute einfach auch nichts reißen…

    Der 2. Aufstellungsfehler darf bei einem Mann, der sich rühmt, 40 Jahre (ach nein, es sind ja jetzt schon 41 Jahre) im Geschäft zu sein, nicht passieren. Und Lyons Trainer hat auch noch gezeigt, wie es anders geht. Man nimmt eine zierliche Spielerin raus und stellt eine robustere rein, weil vieles über weite hohe Bälle gehen wird, wenn das Stadion quasi schwimmt. Da kann man mit einer Samba-Tänzerin, die sehr auf kurze, schnelle Sprints mit dem Ball und punktgenaue Zuspiele angewiesen ist, nicht viel ausrichten. So sah denn Anonma auch richtig schlecht aus. Es war aber eben auch völlig daneben für sie, so zu spielen. Also hätte Vidarsdottir (egal welche Form sie hat) von Anfang an rein gemusst. Und Isy ziehe ich in Tornähe, wenn ich weiß, dass sie (neben jener Vidarsdottir) die einzige ist, die mal einen Kopfball gewinnen kann (siehe 5:1).

    Und dann fiel mit unser „Her der Mannschaft“ extrem auf… weil es einfach nicht präsent war. Klar, waren alle schwach. Aber wer soll denn den Kopf erheben, wenn nicht die Spielerinnen, die so hoch gelobt werden und die schon so lange in dem Team spielen und Tröänen vergießen, wenn man ihnen fehlende Leidenschaft vorwirft????

    Wie man Nr. 1 des Trios aus dem Spiel nimmt, weiß jetzt jeder: eine gelbe Karte von Peter provozieren und sie wird zur Slalomstange und kriegt auch nicht mehr die Abwehr organisiert. Viola darf nicht spielen, wenn sie nicht fit ist (siehe Bemerkung der letzten Woche). Wenn sie fit ist, kann sie nicht so abtauchen! Sie ist derzeit die Beste auf dieser Position in Deutschland. Und dann schaft sie es nicht, alle mitzureißen aus der Schaltzentrale? Und Bianca Schmidt? Wenn sie nicht 0,1s eher am Ball gewesen wäre als Yuki und das Tor gemacht hätte, wäre sie nicht aufgefallen.

    Ich schwanke hin und her zwischen: „Lasst die 3 draußen im Rückspiel, dass sie zur Besinnung kommen und dass Jüngere sich durchbeißen können“ und „Mädels reißt Euch mal zusammen und zeigt, dass an Euch Niemand vorbei kommt.“

    Lob an dieser Stelle an ungewohnte Stellen: Nach anfänglicher Nervosität fand ich Singer nicht so schlecht. Sie hielt auch vom Tempo mit. Leider fehlte ihr ein wenig die Führung (s.o. im Abschnitt „Peter“). Außerdem war Naeher auch richtig gut. Das Einzige, was sie nicht kann, fällt natürlich genau in einem solchen Spiel auf: Sie wird nie die Anführerin von hinten sein. Eine Sarholz in Bestform hätte heute sicher nicht mehr Tore verhindern können, aber sie hätte Peter von hinten wach gerüttelt.

    In meinen Augen hat Schröder heute (schmerzlich) bewiesen, dass Hanebeck (in der Schaltzentrale eingesetzt) der Kopf der Mannschaft ist. Leider dadurch, dass er sie dort nicht eingesetzt hat. Vielleicht sollte sie mit Sarholz in der Saison 2012/2013 auch das Herz der Mannschaft werden. Darauf freue ich mich.

    Ach so und noch etwas: Ich habe die Karten für nächste Woche schon lange und ich habe viele Freunde mobilisiert, die sonst nicht ins Karli gehen. Ich würde auch heute noch so handeln, weil ich an die Mädels glaube. Wahrscheinlich werden sie nicht weiterkommen. Aber sie werden sich mit Anstand verabschieden und aus den Fehlern von heute lernen. Und sie werden Lyon die einzige Niederlage in der CL beibringen bis zum Finale.

    Und dann drücke ich Frankfurt die Daumen und das ganz fest, auch wenn manche Potsdam Fans sicher gern durch eine hohe Frnakfurt-Niederlage dieses heutige Spiel relativiert sehen wollen. So bin ich nicht. Mein Herz schlägt für Deutschland und seine Mannschaften.

    waiiy

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  • H2O sagt:

    Mein Eindruck war, dass die Mannschaft überhaupt nicht auf der höhe war. Da hat die Einstellung, auch nach der Pause, nicht gepasst. Außerdem war, da dem Spielfluss Lyons nichts entgegenzusetzen war, entweder nicht ausreichend klar wie die Spielen (falsche Einstellung) oder die Spielerinnen nicht fähig ihre Aufgaben umzusetzen.

    @fisch
    „Der durch die bekannten Blutsauger der FF-Buli bei Turbine anhaltend
    vorgenommene Aderlass zeigt Wirkung, ist aber noch längst nicht zu Ende. Erst wenn zum Ende der Saison alle N11-Spielerinnen von Turbine abgezogen wurden, ist deren Ziel erreicht, Turbine ist platt gemacht.“

    Ja, genau so ist es. Wenn FF und Wob weg sind, dann wird Lyon wie selbstversändlich geplättet.

    Ich halte von dieser Sichtweise garnichts. Wie hier auch schon öfter geschrieben haben sich andere Länder und wie man sieht auch deren Vereinsmanschaften massiv weiterentwickelt. Und zwar gerade im technischen Bereich. Siehe Japan, Frankreich und auch Spanien kommt mit großen Schritten. Die physische Stärke nährt sich auch immer mehr an und ist im großen selbstverständlich. Und wie kommt das in diesen ländern?
    Meiner Meinung nach im großen und ganzen dadurch, dass der Sport in diesen ländern immer ernster genommen und daher professionalisiert wird (was nicht heißt, dass ich von vollprofis rede). Bei den Frauen in Spanien ist das Barcelona oder Lyon.
    Ich bin daher eher der Meinung, dass sogar nocht wichtiger ist das es zumindest zwei Geldgeber gibt, die in den Frauenfußball investieren und den FF voranbringen. Immerhin ist das eine der spannendsten FF Bundesligazeiten seit langen.
    Kopf einziehen und an früher denken hilft da nicht weiter.

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  • Markus Juchem sagt:

    @waiiy: Soweit ich weiß, hat sich Hanebeck mit einer Wadenverletzung herumgeplagt, deswegen wohl nicht in der Startformation.

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  • waiiy sagt:

    @Markus Juchem: Danke für die Info. Was ich dann aber nicht verstehe, dass sie eingewechselt wird, wo doch alles schon entschieden ist. Da muss man ihre Gesundheit nicht weiter gefährden. Außerdem: wenn sie 30 Minuten spielen kann, dann nehme ich als Trainer doch die wichtigsten 30 Minuten – die zu Beginn des Spiels, um das Spiel zu ordnen und die Anfangsoffensive des Gastgebers zu stören. Außerdem ist am Anfang am besten gewährleistet, dass sie gut aufgewärmt ist, weil zum Einspielen der halbe Platz genutzt werden kann. Also irgendwie war die Personalie heute nicht stimmig. Aber die Erklärung wird es dazu auch nicht geben.

    @H2O: Recht hast. Das Wehklagen bringt nichts. Und mehr Geldgeber wären auch besser für die Liga. Optmialerweise kann man sie dann kombinieren mit guter Nachwuchsarbeit. Aber die Leier auf Frankfurt und Wolfsburg hilft nicht weiter.

    waiiy

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  • Herr Schulze sagt:

    Bei allen Kritiken kommen mir die Französinnen etwas zu kurz. Das ist doch nahezu das französische Nationalteam, und dieses hat bei der WM wenn auch nicht den effektivsten, dann aber den schönsten Fußball gespielt. Im Unterschied zu damals haben sie heute eben auch getroffen. Schade nur, dass bei widrigen Bedingungen Potsdam nicht lange Paroli bieten konnte. Gegen Lyon wird es auch der FFC (toi,toi, toi) in seiner diesjährigen spielerischen Verfassung schwer haben und der klare Außenseiter sein. Daumen drücken tu ich trotzdem, icg freue mich aber auch über einen guten Gegner.

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  • waiiy sagt:

    @jochen-or: Ich bin Deiner Meinung, bis auf den Punkt, dass Kritik heute an Schröder nicht angebracht ist. Ich denke, er hat heute einige Dinge anders machen können. Und einige Maßnahmen gingen einfach nach hinten los. Und Göransson war mehr „Bauernofer“ als das Zeichen, was er hätte setzen sollen…

    waiiy

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  • Guido sagt:

    Bei aller Enttäuschung über das Ergebnis und die Leistung heute: Die Mannschaft, die heute baden gegangen ist, ist dieselbe, die über weite Phasen der Saison die Bundesliga dominiert hat und die bisher alle Aufgaben in der CL mit großer Souveränität erledigt hat. Ganz nebenbei: In der Bundesliga steht man immer noch auf Platz 1, hat neulich erst den aktuell gefährlichsten Konkurrenten um den Titel (Wolfsburg, den Tabellenzweiten) klar beherrscht und besiegt. Die Mannschaft kann es also sehr viel besser, und der Verein hat nach wie vor großes Potential. Daran ändert auch das heutige Desaster nichts, das nun dringend aufgearbeitet werden muss, damit man im Finale der Liga die richtigen Konsequenzen ziehen und vorher noch im Rückspiel wenigstens den negativen Eindruck korrigieren kann. Schade nur, dass es wohl nicht mehr zu dem erhofften stimmungsvollen Finale Frankfurt – Potsdam in einem mit Rekordbesuch gefüllten Olympiastadion kommen wird. Das hätte dem Frauenfußball in Deutschland eine Menge Reputation zuruckgeben können.

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  • Sokrates sagt:

    Turbine erlebt sein Water-loo.

    Ich habe leider nur die letzten dreißig Minuten gesehen, als das Spiel bereits deutlich entschieden war. Die Platzverhältnisse waren irregulär – auch ich musste an das Spiel der Männer-WM zwischen Deutschland und Polen im Frankfurter Waldstadion aus dem Jahr 1974 denken. Aber eigentlich hätten die Platzverhältnisse doch eher Turbines Spiel mit hohen langen Bällen entgegen kommen müssen als den technisch überlegenen Französinnen. Umso schmerzhafter und demütigender ist diese Demontage durch die Supermannschaft aus Lyon. Vor allem für die mitgereisten Turbine-Fans muss dieses Spiel eine sehr große Enttäuschung gewesen sein.
    Ansonsten finde ich insbesondere die Kommentare von preuße, Kay, sitac und waiiy bedenkenswert. Man muss sehr genau die nationale und vor allem die internationale Entwicklung des FF beobachten und analysieren. Turbine hat lange von seiner überlegenen Fitness und Ausdauer gelebt, die durch die Infrastruktur in Potsdam und die Trainingsumfänge unter Schröder ermöglicht wurden. Mit der zunehmenden Professionalisierung des FF schwindet dieser körperliche Vorsprung, worauf Schröder gelegentlich selber hinweist. Umso wichtiger werden jetzt Technik, Taktik, Spielintelligenz und die mentale Stärke. Außerdem wird auch ein professionelles Management für die Zusammenarbeit mit Sponsoren und Medienpartnern immer wichtiger. In all diesen Bereichen muss Turbine am Ball bleiben bzw. aufholen.

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  • waiiy sagt:

    Nach einer Nacht mit unruhigem Schlaf hier mein Traum: Wir lassen die hungrigen Spielerinnen ran und gewinnen das Rückspiel, auch wenn wir nicht weiterkommen und bauen darauf auf. Hier meine Traumaufstellung (auch wenn sie unrealistisch ist):

    Sarholz (auch Naeher und Berger möglich, aber Sarholz setzt mehr Zeichen)

    Cramer, Singer, Zietz (Kemme leider verletzt)

    Göransson, Draws, Kerschowski, Hanebeck (Demann leider verletzt)

    Anonma, Nagasato, Vidarsdottir (de Ridder leider verletzt)

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  • Andreas sagt:

    Da bekommt Viola Odebrecht dann wohl ihren Wunsch erfüllt, dass es nicht zu einem deutsch – deutschen Finale kommt.

    Schade eigentlich, denn obwohl ich eher zum FFC Frankfurt tendieren, drücke ich natürlich jedem deutschen Verein die Daumen. Das einige Turbine Fans bei einer Niederlage ihres Vereins in einem Finale nicht einem deutschen Club die Daumen drücken ist kleingeistig und einfach nur beschämend.

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  • MariaOzawaFan sagt:

    Was für eine Blamage. Ich kann mich nicht daran erinnern, daß sich eine deutsche Frauenvereinsmannschaft internationall so blamiert hat.
    Natürlich waren die Platzverhältnisse katastrophal, aber das darf keine Entschuldigung sein – im Gegenteil – schlechte Platzverhältnisse kommen normalerweise der verteidigenden Mannschaft entgegen.

    Natürlich ist OL sehr viel besser besetzt, kein Wunder bei einem Etat von über 3.000.000 Euro – fast das doppelte von Frankfurt!!!!!

    Daß man gegen so eine starke Mannschaft ausscheidet ist ok, aber bitte nicht so. Viel zu wenig Kampf , Einsatz und Leidenschaft.

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  • Rainer sagt:

    Ich hatte mit einem 3:0 gerechnet, ein 5:1 ist nicht so weit davon entfernt. Erstens ist Turbine Potsdam seit ein paar Monaten nicht mehr in blendender Form und zweitens ist Olympique Lyonnais derzeit vermutlich die beste Vereinsmannschaft der Welt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie auch das Rückspiel souverän gewinnen werden, obschon ich mir einen Achtungserfolg der Turbinen wünschen würde.

    Auch im Finale gegen voraussichtlich Frankfurt in München müsste der 1.FFC schon gewaltig über sich hinauswachsen, um den Stamm der französischen Nationalmannschaft plus Lotta Schelin, Lara Dickenmann und Shirley Cruz ernsthaft in Gefahr zu bringen.

    Es verlangt schon Respekt, wenn man sieht, wie kontinuierlich Lyon seinen Weg gegangen ist und damit auch eher aus dem Verein heraus als aus dem Verband ie französische Nationalmannschaft immer stärker macht. Für mich neben Deutschland der Favorit bei der EURO 2013.

    Apropos Schweden. Anja Mittag wurde gestern allenthalben gefeiert. Beim 5:2 ihres neuen Vereins LdB FC Malmö erzielte sie zwei Tore, hatte einen Assist und holte einen Elfmeter heraus. Die Trainerin von Gegner Kristianstad, Elisabet Gunnarsdottir: „Anja Mittag ist eine der intelligentesten Stürmerinnen weltweit im Frauenfußball.“ Sydsvenska Dagbladet, die Regionalzeitung, bescheinigte Anja eine Weltklasseleistung. Mit drei Toren aus den beiden ersten Spielen führt sie die Torschützenliste an, Marta spielt allerdings erst morgen in Linköping.

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  • Ralf sagt:

    mal ernsthaft leute, nur weil Frankfurt ein deutscher Verein ist, muss man dem doch nicht gleich die Daumen drücken – eben nur weil man deutsch ist. mein gott -.- ich find die Ansicht einfach nur lächerlich.

    Wenn ihr soo patriotisch seid ,bitte..aber lasst die anderen mal einfach damit zufrieden.
    Wenn die meinen sie drücken Lyon die Daumen,lasst sie doch einfach – ist doch egal aus welchem Grund.

    Ich persönlich drücke auch Lyon die Daumen – weil es einfach mal ne TopMannschaft ist und sie Lieblingsspielerinnen wie Lara und Lotta haben.

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  • waiiy sagt:

    –> Fähnchen in den Wind halten…

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  • Daniela sagt:

    Glückwunsch nach Lyon! Wie schon letztes Jahr im Endspiel haben sie wieder genial gespielt. Nur diesmal mit dem Glück auch ordentlich zu treffen.

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  • berggruen1 sagt:

    @Ralf: Es ist ein Unterschied, ob man Lyon die Daumen drückt, weil sie ein Topverein mit tollen Spielerinnen sind (dann aber konsequenterweise auch, wenn sie gegen Potsdam spielen) oder damit sie mit nach Möglichkeit noch mehr Toren gegen Frankfurt gewinnen, damit das Halbfinalhinspiel nicht mehr gar so furchtbar ist. Oder anders gesagt: kämen diese Aussagen auch, wenn anstelle von Frankfurt z.B. Duisburg (oder gar Essen, Bad Neuenahr…) stünde?

    Aber Frankfurt ist noch nicht durch, vielleicht steht im Finale auf deutschem Boden ja auch keine deutsche Mannschaft?!?

    Ich drücke jedenfalls beiden deutschen Mannschaften die Daumen – Frankfurt, dass sie mit einem Sieg den Einzug ins Finale sichern, Turbine Potsdam, dass sie das Hinspiel mit einer großen Leistung vergessen machen und vielleicht ja doch noch das kleine-große Wunder bewirken, denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

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  • frosti sagt:

    @ Andreas
    Kleingeistig, wer nicht zu Frankfurt hält???
    Da geht wohl was durcheinander!
    Kleingeistig ist doch eher derjenige, der nicht über seinen Kirchturm hinaus gucken kann. Dementsprechend ist eher kleingeistig derjenige, der zu einem deutschen Verein hält, nur weil er deutsch ist.
    Daher gilt für mich ganz klar: Soll der Bessere gewinnen und wenn Lyon so schönen Fußball spielt, wie sie dies bei diesem Wetter gestern angedeutet haben ( was ja – wie zutreffend festgestellt wurde – eher Turbine hätte entgegen kommen müssen) dann freue ich mich darüber und genieße das Endspiel, auch wenn der Verlierer Frankfurt heißt.

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  • Sven sagt:

    Meines Erachtens ist es völlig legitim, als Fußballfan mit oder ohne rationale Begründung für oder gegen jede beliebige Mannschaft zu sein, z.B. ist es ok, lokal-, regional-, national-, kontinental- oder was-auch-immer-patriotisch eine Mannschaft zu unterstützen, es ist ok, für oder gegen den Nachbarn zu sein, gegen den Erzfeind, für die Zweitlieblingsmannschaft, für den, der den besten Fußball spielt, den Favoriten, den Underdog, die Mannschaft des Lieblingsspielers, die mit den schönsten Trikots oder dem grünsten Rasen…

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  • waiiy sagt:

    @Frosti: Und wenn man keinen sportlichen Wettbewerb mehr macht, dass gibt es nur noch Gewinner… und keine Zuschauer… kein Medieninteresse… keine Sponsoren… und keinen Sport mehr. Der gesamte Sport auf der Welt existiert nur, weil es Fans und Patrioten gibt, die zu ihren Teams, zu ihren nationalen Teams und Nationalmannschaften halten.

    Wenn alle Deiner Meinung wären, würde Frankfurt bei einem (wahrscheinlchen Endspiel) gegen Lyon ein Auswärtsspiel haben. Grotesker wäre es noch bei den Männern, falls die Bayern ins Endspiel gehen.

    Davon unbenommen ist, dass man die sportliche Leistung auch des Gegners anerkennt und dass man feststellt, dass ein Sieg auch glücklich bzw. unverdient sein kann, wenn der Leistungsschwächere gewonnen hat.

    Fan sein heißt eben nicht, vor jedem Spiel, vor jeder Auslosung auszuloten, für wen man ist und für wen das Herz schlägt. Fan sein, heißt auch mitleiden. Keiner weiß das besser als die Vielen, die hier heute geschrieben haben und die auch am Sonntag trotzdem mit blau-weiß-roten Schals bzw. blauen und roten Trikots ins Stadion laufen und mitfiebern.

    Ohne Fans ist eine Sportart tot.

    waiiy

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  • wrack sagt:

    Wirklich schade für Potsdam. Aber vor einer Klatsche ist halt niemand gefeit, auch nicht die erfolgsverwöhnten Torbienen. Ein treuer Fan muss diese Ausnahme m.E. nach ohne Trotz und Groll wegstecken können, wie dies hier auch einige wunderbar demonstrieren.
    Apropos Bewunderung: Ich habe bewundert, wie gut Lyon mit den Platzverhältnissen zurechtkam – das war wirklich einsame europäische Klasse. Also auch alle Achtung dem Gegner ! Man schlägt nicht so ohne weiteres den deutschen Tabellenführer…
    Kann man noch hoffen, dass die Französinnen im Rückspiel patzen und sich ein 4:0 einfangen ? Warum nicht, die Hoffnung stirbt ja zuletzt. Und Potsdam hat ja noch das Projekt Meisterschaft.

    Für Frankfurt war der Sieg bei Arsenal sehr wichtig, vielleicht hilft er, noch bessere Leistungen abzurufen – über das individuelle Potential werden wir hier ja nicht streiten müssen.
    Im Sinne des Damenfußballs (und meines Interesses) würde ich gern eine deutsche Mannschaft im Finale sehen. Keine deutsche Mannschaft im Finale würde nämlich mein durch die Natio bestimmtes Interesse deutlich abkühlen. Sollte Frankfurt den Finaleinzug schaffen, was ich im Interesse einer Fernsehübertragung bzw. einer höheren deutschen Einschaltquote des Finals hoffe, drücke ich natürlich Frankfurt die Daumen, sollte Potsdam das Wunder nicht mehr schaffen, Frankfurt aber seine gute Ausgangsposition gegen Arsenal nützen kann. Es ist für die Popularität des FF und die Spannung des Spiels zumindest nicht schädlich, wenn ein Teilnehmer im Finale nicht deutscher Provinienz ist.

    Ansonsten geht es mich natürlich nix an, was manche Potsdamer Fans mit ihren Daumen zu machen ankündigen. Ich bin ein Verfechter des Grundrechts, dass die Daumen eines Fans dem Fan gehören und er meinetwegen auch daran nuckeln kann 😉

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  • frosti sagt:

    @ Sven
    So isses! Aber es gibt auch das bloße Genießen ohne eindeutige Parteinahme.
    Mich verbindet was mit Frauenfußball, aber mit Frankfurt mit nicht mehr als mit Lyon. Deshalb schaue ich mir ein solches Endspiel gerne und gelassen an. Wieso muss ich Fan einer dieser Mannschaften sein und wieso hat Frankfurt,Waiiyi, ein Auswärtsspiel, wenn andere und ich mir dieses Spiel mit einer solchen Haltung vor Ort anschauen?? Was anderes wäre es eben nur bei Turbine und dem FCR, der SGS, Röa, Arna-Björnar, Malmö mit Anja u.a..
    Wieso muss ich zu einem Verein halten, nur weil es ein deutscher Verein ist, wenn der andere Verein einen Klassefußball spielt?
    Will mir beim besten Willen nicht einleuchten!

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  • Rainer sagt:

    Bernd Schröder sagt immer, dass Fußball keine Naturwissenschaft sei. Damit hat er zweifelsohne Recht, Es ist also nicht ganz unmöglich, dass nächsten Sonntag zwei schnelle Tore fallen könnten, die dann Lyon ins Wanken bringen könnten. Im Männerfußball haben solche Aufholjagden schon öfter stattgefunden. Eines der verrücktesten Spiele, an das ich mich erinnern kann, war das CL-Finale zwischen dem FC Liverpool und AC Mailand vor 6-7 Jahren, wo Mailand zur Halbzeit 3-0 führte, um am Ende im Elferschießen gegen Liverpool zu verlieren.
    Im Frauenfußball allerdings sind bei den vorherrschenden Leistungsunterschieden solche Wunder äußerst selten. Aber wer weiß, ich würd mich freuen, wenn es nach neun Minuten 2:0 durch Nagasato und Anonma stünde und am Ende Antonia Göransson mit dem 4:0 in der 89. Minute Potsdam ins deutsch-deutsche Finale mit Frankfurt bringt. Was für eine Vorstellung…

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  • Zonk sagt:

    „Naja, Schmidt und Kerschowski fand ich ehrlich gesagt noch enttäuschender, als Odebrecht“
    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass Isy die Beste des gestrigen Spiels war.Die ist sich förmlich einen abgerannt. Dass sie schnell ist wissen wir, aber dass sie von vorne nach hinten und hinten nach vorne rennt, in der Abwehr aushilft,wenn Singer mal wieder nur daneben steht, und dann wieder vorne mit dabei ist,wenn es in Richtung Angriff geht?!
    Meiner Meinung nach sollte man an einer Isabel Kerschowski festhalten (ich hoffe sie hat noch nicht in Hamburg/Jena unterschrieben?!), denn momentan halten weder Yuki, noch Ayoma das,was sie vor der Winterpause versprochen haben. Klar, Isy hatte teilweise zu wenig Minuten bekommen, aber sie war, wie schon erwähnt, noch einer der wenigen Lichtblicke auf dem Platz.

    „Lob an dieser Stelle an ungewohnte Stellen: Nach anfänglicher Nervosität fand ich Singer nicht so schlecht. Sie hielt auch vom Tempo mit.“
    Also das,was ich gesehen habe hat mich null überzeugt!Schnell ist sie,das stimmt! Aber wie oft musste Babs Singer zu Hilfe eilen und ihr den Ball förmlich von den Füßen nehmen?!

    Des Weiteren finde ich,dass auch Babs eigentlich kein so schlechtes Spiel gemacht hat. Die gelbe Karte war unnötig und hat wohl dazu beigetragen, dass sie sich etwas zurück genommen hat.
    Von Schmiddi ist man eindeutig besseres gewohnt, aber ein Tor nach der 5:0-Misere ist immerhin etwas.

    Viola hat mich leider auch nicht überzeugt, aber das lag wohl an der Verbissenheit und dem unbändigen Willen Lyon schlagen zu wollen. Wenn man zu viel will,dann passiert das leider mal. Ich hoffe sie hat aus ihren Fehlern gelernt und wird mit anderer Einstellung in das nächste Spiel gehen.

    Die eindeutig schlechteste Entscheidung war Patti draußen zu lassen. Sollte sie an einer Wadenverletzung laborieren ist das natürlich doppelt bitter, sollte es aber „taktische Gründe“ haben, möchte ich Bernd Schröder hier mitteilen: das, lieber Schrödi, war ein FAIL!

    Ich hoffe Potsdam kann sich nach den Abgängen von Schmidt,Odebrecht,Peter und vermutlich Kerschowski (was ist eigentlich mit Wesely und Löwenberg????) mit neuen Abwehrspielerinnen für die nächste Saison rüsten. Ich bin froh, dass zumindest Tabi und Ulla dem Verein erhalten bleiben. Sie werden wohl neben Sarholz die „Nachfolger“ der 3 Abgänge werden.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Weshalb gibt es denn eigentlich keine Statements von denjenigen, die von einem vorweggenommenen CL-Finale sprachen und jetzt dieses Debakel analysierenderweise kommentieren sollten?
    Diese Aussage, dass damit die zwei derzeit besten europäischen Vereinsmannschaften sich gegenüberstanden, ist in Anbetracht der Eindeutigkeit des erzielten Ergebnisses doch wohl kaum eine Istzustandsbeschreibung, sondern eher nostalgischer Art, nach dem Motto wie jedes Märchen beginnt:“Es war einmal…“!
    Wie leider schon öfter in dieser Saison, stimmen persönliche Vorgaben von Spielerinnen nicht mit der Realität überein, sondern verlaufen doch recht konträr.
    War es nicht nach dem Weiterkommen im VF gegen Rossiyanka, wo man anschliessend gegen die SGS verlor? Welcher nächster Turbinengegner darf jetzt hoffen?
    Meine Leidensfähigkeit als Turbinefan steht doch gegenwärtig über alle Maßen auf dem Prüfstand und selbst das Quentchen Hoffnung auf eine echte Rehabilitation am kommenden Wochenende hält sich begrenzt, aber irgendwie müssen wir ja um die Runden kommen und nicht zu sehr dem Verdruß verfallen. So freue ich mich halt mit und über Anja und verschlinge das Lob, was sie völlig zu recht erhält!

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  • Mika sagt:

    Immer diese Panik nach einem verlorenen Spiel… Ja, es war ein sehr schlechtes Spiel, und dafür gibt es auch Gründe, aber eine Krise gibt es dadurch nicht. Potsdam ist noch immer eine sehr gute Mannschaft, und sie wird es auch bleiben. Dazu muss man nicht jedes Jahr ins CL-Finale kommen.

    Wie hier einige schon geschrieben haben, führt Potsdam immer noch in der Bundesliga. Und bevor alle wieder über Schröder herziehen, sollten sie sich all seiner Erfolge (auch in letzter Zeit) entsinnen.

    Mich hat auch überrascht, dass die Schwimmbeckenverhältnisse nicht Potsdam zugute kamen. Für ein schnelles Spiel mit langen Pässen ist es wohl gut wenn es nass ist, nicht aber wenn der Rasen komplett unter Wasser steht. Man muss dazu auch sagen, dass Lyon sehr gut gespielt hat und sich auch gut sehr gut auf die Verhältnisse eingestellt hat.

    Taktisch konnte ich das Zurückstellen auf 3-4-3 nicht nachvollziehen, vor allem da es im 4-4-2 doch zuletzt so gut geklappt hat. Gerade auswärts gegen Lyon hätte man doch eine vierte Verteidigerin viel mehr gebrauchen können als eine dritte Stürmerin. Überhaupt hat hinten oft eine gefehlt, um z.B. Schelin zu doppeln, und dadurch hätte Potsdam auch den Ball besser halten können und nicht immer so schnell verloren.

    Gut, aber im Nachhinein ist man immer schlauer.

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  • Michele sagt:

    Für Potsdam kommt es aber auch knüppeldick. Die UEFA hat den Rasen im Karli für unbespielbar erklärt. Potsdam soll einen neuen Rasen verlegen oder einen neuen Austragungsort für das Rückspiel gegen Lyon benennen. Eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Panik nach einem verlorenem Spiel? Sage mal, hast Du Blackouts?
    Und wenn Du aufmerksam die obigen Beiträge gelesen hättest, was ich anzweifeln muss, dann ist Panikmache eher durch sachliche und mannigfaltige Kritik besorgter Fans zu ersetzen! Und ein verlorenes Spiel? Wieviel Punkte hatten unsere Turbinen bereits Vorsprung auf den Tabellenzweiten, und wieviel sind´s derzeit? Manchmal fasse ich es einfach nicht, wie blümerant manche Profi-FF durch die Filzbrille betrachten…

    @Michele
    Das ist ja mal eine Info, wo ich glatt feststellen muss, wo ist da ein gerechtes Maß!?
    Dann hätte das Hinspiel auch nichtangepfiffen werden dürfen. Irgendwas stimmt hier nicht!

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  • maxsee sagt:

    Jeder, der sich als Turbine-Anhänger ortet, muß am Sonntagabend tief enttäuscht gewesen sein. Das Positive war jedoch Lyon. Da hat sich auch unter widrigen Platzverhältnissen ein Team von Klassespielern gezeigt und durchgesetzt.
    M.E. haben Guido und teilweise Kay recht, in anderen Ländern Europas sind Entwicklungen vonstatten gegangen, die man im deutschen FF endlich zur Kenntnis nehmen sollte.
    Auch bei Turbine war bisher der Teamgedanke im Vordergrund des Klubdenkens. Aber jede „Team“spielerin bei Turbine war 20-30 % schwächer als ihre Gegenspielerin; und das in der Leistung und im schnellen Denken sowie im taktischen Umschalten.
    Man sollte noch das Endspiel in München abwarten für eine endgültige Beurteilung; aber die Klubs und der DFB sollten sich auf tiefergehende Schlussfolgerungen einstellen

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  • Render sagt:

    @Michele, SF
    Heute abend im RBB, Brandenburg aktuell haben sie auch berichtet dass das Karli gesperrt wurde von der UEFA. Neuer Rollrasen 125.000 Euro, müsste die Stadt zahlen, geht aber nicht bis Sonntag heisst es. Als Ausweichlösungen wurden Alte Försterei oder das Stadion in Waldstadt.

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  • Render sagt:

    http://www.rbb-online.de/nachrichten/sport/2012_04/vor_cl_rueckspiel.html RBB Nachrichten, hier ist vom Waldstadion in Ludwigsfelde die Rede, mal schauen.
    Egal wo, ich werde die Turbinen wie immer anfeuern 😉

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  • Speedy75 sagt:

    Wenn der Rasen im Karli so schlecht sein soll dann frag ich mich auf was die eigentlich gestern gespielt haben.

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  • Marcel sagt:

    Also Wasserballspiele sind erlaubt aber ein halbwegs bespielbarer Platz nicht, das ist wieder UEFA-Logik die man nicht verstehen muss 🙁

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  • waiiy sagt:

    Punkt 1: Ja, der Rasen ist so schlecht. Das hat man im letzten Heimspiel gesehen.

    Punkt 2: Schon nach dem Viertelfinale hat die UEFA Turbine Potsdam aufgefordert, die Platzverhältnisse zu korrigieren ( http://www.bild.de/newsticker-meldungen/sport/19-potsdam-stadion-23668718.bild.html ).

    Punkt 3: Der Platz in Lyon wurde abgenommen, weil es ja vor dem starken Regen war. Das Spiel wegen Unbespielbarkeit des Platzes nicht stattfinden zu lassen, hätte nur die Schiedsrichterin die Möglichkeit gehabt.

    Es wäre schon schade, wenn man das jetzt nicht mehr hinbekommt mit einem neuen Rasen. Die Ausgabe für einen neuen Rasen müsste doch sowieso getätigt werden. Ob man sie nun ein paar Wochen vorzieht, ist finanziell sicher kaum von Relevanz. Schade, dass man die letzten 2 Wochen nicht genutzt hat. Immerhin sind die Bedingungen vom ganzen Drumherum am besten geeignet. Und es ist ja auch die Chance, die Mannschaft und das Stadion vielen Leuten zu präsentieren, die sonst nicht ins Stadion gehen. Ich selbst bringe (neben anderen) 6 Leute mit, die noch nie im Karl-Liebknecht-Stadion waren. Da wäre es bitter, nach Ludwigsfelde zu ziehen.

    Wenn man den Rasen morgen oder übermorgen verlegen würde, würde es noch hinhauen bis Sonntag. Aber da müsste wohl eine Entscheidung ohne viel Bürokratie her. Und wer glaubt daran?

    waiiy

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  • Paula sagt:

    Die Moderatoren auf British Eurosport haben unter anderem mitgeteilt, dass beide Mannschaften, vor dem Spiel von der Schiedsrichterin befragt wurden, ob sie den Platz bzw. die Bedingungen für bespielbar halten. Da Niemand Einwände vorgebracht hat und wie bereits erwähnt, das letzte Wort bei der Schiedsrichterin liegt. Ist das Spiel in Lyon folgerichtig angepfiffen wurden.

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  • maxsee sagt:

    1. Zum Rasen: Zur Erinnerung: Der Rasen im K-L-STadion gehörte zu Zeiten Von Rotation Babelsberg zu den Schmuckstücken der DDR-Oberliga. Sind die Stadion-Arbeiter heute schlechter als früher? wo Liegen die tatsächlichen Ursachen?
    2. Zum 5:1 Debakel: Ob die eine Spielerin besser oder schlechter war, ist doch unwesentlich. Wenn die innere Einstellung bei allen TP-Spielerinnen nicht stimmt oder nicht dem Level der Spiele gegen Wolfsburg und Frankfurt (0:2) entspricht, daann ist der Meistertitel in Gefahr.

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