U17 gewinnt auch gegen Serbien

Von am 12. April 2012 – 22.45 Uhr 5 Kommentare

Die deutsche U17 hat nach dem 2:0-Sieg gegen die Tschechische Republik auch ihr zweites Gruppenspiel im Rahmen der zweiten EM-Qualifikationsrunde gewonnen. Und erneut traf eine deutsche Spielerin doppelt.

Gegen Serbien kam die Auswahl von Trainerin Anouschka Bernhard zu einem 4:0 (1:0)-Sieg. Die Treffer erzielten Kapitänin Sara Däbritz (23. Foulelfmeter, 75.), Manjou Wilde (49.) und die eingewechselte Jana Spengler (73.).

DFB-Elf mit angezogener Handbremse
„Im Vergleich zum Auftaktspiel haben wir uns verbessert, aber die Mannschaft spielt noch immer ein bisschen mit angezogener Handbremse. Man merkt eben doch, dass es um viel geht. Der Sieg geht natürlich vollkommen in Ordnung, wir haben den Gegner beherrscht und uns Selbstvertrauen für das Spanien-Spiel geholt“, so Bernhard.

Sieg gegen Spanien notwendig
Da die Spanierinnen zum Auftakt allerdings gegen Serbien mit 7:2 gewannen und am Abend die Tschechische Republik mit 2:0 bezwangen, benötigt die DFB-Elf gegen die Gastgeberinnen aus Spanien am Sonntag (11.30 Uhr) einen Sieg, um sich für die EM-Endrunde in Nyon zu qualifizieren, an der nur die Gruppensieger der vier Miniturniere teilnehmen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

5 Kommentare »

  • xyz sagt:

    Da kann man ja nur hoffen,dass die U17 mehr Glück hat als die U19 !

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  • jeanwood sagt:

    Das hatte mit Pech nichts zu tun. Wenn ich mit so einem Kader ohne ausgewiesene Stürmerin zu so einer Quali fahre, darf ich mich nicht wundern, wenn man ausscheidet. Nicht immer können Mittelfeldspielerinnen wie Magull oder Jäger für die Tore sorgen. Die meisten Tore wurden von Abwehrspielerinnen erzielt. Man war den Schweden haushoch überlegen, hat aber nur bis zum Strafraum gut gespielt. Die Schweden hatten eine Chance und haben die genutzt. Der DFB verbaselt in der letzten Zeit ziemlich viele wichtige Spiele. Siehe SN mit der Natio in der Heim-WM, jetzt die U19 in Schweden mit Maren Meinert. Alles Welttrainerinnen oder so. Und die U 17 iat auch noch nicht durch. Die müssen trotz zweier Siege und ohne Gegentor unbedingt einen Sieg gegen Spanien einfahren, während denen ein Unentschieden schon reicht.

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  • xyz sagt:

    Da gebe ich dir recht. Es waren nicht alle Stürmerinnen verletzt,die man hätte mitnehmen können.
    Falls es bei der U17 auch nicht klappen sollte,dann hoffe ich mal,dass sich der DFB mal ernsthaft Gedanken macht,ob nur ehemalige DFB-Spielerinnen auch gute Trainererinnen sind.Ich glaube,dass es ein großer Fehler war,sich von Herrn Peter zu trennen. Er hätte weiter in einer Funktion beim Nachwuchs bleiben müssen.

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  • Sheldon sagt:

    Ist doch klar, wo der Trend hingeht. Die Jugend weist es aus. Vor der WM 2011 schied die U17 ihrerseits bei der WM im Viertelfinale aus. Jetzt womöglich die komplette Demontage, keine U-Nationalmannschaft bei einer EM zu haben.
    Wir sollten nicht vergessen, dass die Spielerinnen, die dort spielen, einmal mit großer Wahrscheinlichkeit die Nationalspielerinnen unseres Landes sein werden! Und ich glaube nicht, dass man als siebenmaliger Europameister bereits in der Quali scheitern will!

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  • Marcel sagt:

    Wenn man mal zurück blickt fehlts den U-DFB-Mädels meist an Kaltschnäuzigkeit man spielt eigentlich nicht schlecht dominiert das Spiel auch zumeist, verliert dann aber meist weil der Gegner bei der Chancenverwertung besser ist.
    Die Ergebnisse sind doch zumeist auch immer knapp wenn man ausscheidet entweder 0:1 oder im Elfmeterschiessen.
    Da mangelts im Nachwuchs wohl vor allem an guten Stürmerinnen.

    Zwar ist das ausscheiden der U19 nicht ganz so tragisch da man für die WM schon qualifiziert ist ,bei der U17 siehts da aber anders aus zumindest meine ich wenns gegen Spanien nicht klappt dann ist die WM futsch.

    Oder ist die erst nächstes Jahr ich weiss es schon nicht mehr ?

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