Claudio Marcone: „Im Kopf planen wir für die Champions League“

Von am 12. April 2012 – 13.07 Uhr 14 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist FCR 2001 Duisburg muss in der kommenden Saison die hochkarätigen Abgänge von Simone Laudehr, Alexandra Popp und Luisa Wensing verkraften, doch Sportdirektor Claudio Marcone ist im Interview mit Womensoccer überzeugt, dass Duisburg auch in der kommenden Saison eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen wird.

Womensoccer: Herr Marcone, vor der Saison hat Trainer Marco Ketelaer Platz 4 als Saisonziel ausgegeben, derzeit liegt Ihr Team voll im Soll. Fällt die Zwischenbilanz also positiv aus?

Claudio Marcone: Ich würde sagen, ja. Alles ist zwar noch möglich, aber wir haben es noch in den eigenen Händen, Erster oder Zweiter zu werden. Wir planen im Kopf für die Champions League, aber man muss natürlich auch ehrlich sein und sagen, dass unser Kader sehr schmal ist. Das hat man in Wolfsburg gesehen, wo die Spielerinnen platt waren, und wir zudem noch auf Simone Laudehr verzichten mussten. In der Hinrunde hatten wir noch das Glück, dass die Liste verletzter Spielerinnen praktisch leer war. Aber wenn in der Rückrunde ein oder zwei Spielerinnen ausfallen und der Terminkalender voll ist wie zuletzt, als zahlreiche Spielerinnen zu ihren Nationalmannschaften abgestellt waren, wird es eng.

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Womensoccer: Rächen sich jetzt die Abgänge zahlreicher Nachwuchsspielerinnen in den vergangenen Jahren, wie etwa Marina Hegering oder Turid Knaak?

Marcone: Diese Namen könnte man ergänzen um Marith Prießen, Sharon Beck oder Eunice Beckmann. Sie hätten zwar sicherlich Mühe, momentan in der Startelf zu stehen, aber sie wären gute Ergänzungsspielerinnen, wenn sie von der Bank kommen. Dieses Bild widerspiegelt sich auch in unserer zweiten Mannschaft, da muss man für jeden Punkt ein Lob aussprechen, den die Mannschaft erreicht. Da zeigt sich, wie letzten Sommer geplant worden ist; ob man 11, 15 oder 22 erstligataugliche Bundesligaspielerinnen hat. Aber ich schaue nach vorne, die Gegenwart ist wichtig und die Zukunft umso wichtiger, daran arbeiten wir täglich und fokussiert.

Frauenfußball - Luisa Wensing

Luisa Wensing (oben) und ihre Teamkolleginnen bejubeln einen Treffer © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Womensoccer: Die Mannschaft wird durch die Abgänge von Simone Laudehr, Alexandra Popp und Luisa Wensing eine Menge an Substanz verlieren. Wie wollen Sie dies kompensieren?

Marcone: Das ist so! Doch ich bin mit sehr guten Spielerinnen in Kontakt, die auch die Qualität unserer Abgänge haben. Aber es ist nicht einfach, sie zu überzeugen, dass der FCR auch nächste Saison hier ein Topteam hinstellen wird. Wenn wir jetzt bereits einen Champions-League-Startplatz sicher hätten, könnten wir natürlich ganz anders vermelden; denn es würde natürlich helfen, sollten wir Erster oder Zweiter werden. Wir sind mit deutschen Auswahlspielerinnen in Kontakt, auch mit Spielerinnen aus dem nahen Ausland oder den USA. Da muss man nicht zwingend eine Nationalspielerin holen; denn aufgrund des Systems in den USA sind die Nationalspielerinnen nicht unbedingt die besseren Spielerinnen. Auf unserer Liste stehen weit über 50 Namen, mit denen ich bereits intensive persönliche Gespräche geführt habe; der FCR ist nicht untätig.

Womensoccer: Ihre Kapitänin Annike Krahn wurde zuletzt mit einem möglichen Wechsel nach Schweden in Verbindung gebracht. Gibt es da bereits eine Tendenz?

Marcone: Es ist noch keine Entscheidung gefallen, aber wir sind uns sehr nahe. Für Annike ist verständlicherweise wichtig, Planungssicherheit zu haben. Sie weiß, mit welchen Spielerinnen wir in Kontakt sind, um ihr zu helfen, eine Entscheidung zu treffen. Mir ist es persönlich auch wichtig, dass wir ehrlich miteinander umgehen. Wenn eine Spielerin Wünsche hat, die wir nicht erfüllen können, müssen wir das auch klar sagen. Aber ich denke positiv, wir kennen ihre berufliche Orientierung für die Zukunft, in welcher wir Annike sehr gerne begleiten möchten, um Sie in unserem Team halten zu wollen.

Womensoccer: Und wie sieht es bei Ali Riley und Rebecca Moros aus, die bei Ihnen mehrere Wochen im Probetraining waren?

Marcone: Beide kennen unser Angebot, deswegen hat Ali auch in Malmö nur einen bis Anfang Juli befristeten Vertrag unterschrieben. Becca ist in den USA und evaluiert mehrere Angebote. Beide würden sehr gerne zu uns kommen, aber es liegt natürlich auch an uns, ihnen die Champions League anbieten zu können. Becca ist eine nicht minder gute Fußballerin als Ali, aber im Vergleich zu Ali eine stille Arbeiterbiene. Becca ist auch eine herausragende Fußballerin, die locker in der US-Nationalmannschaft spielen könnte.

Womensoccer: Es deutet sich also an, dass in Duisburg in der kommenden Saison eine multikulturelle Truppe spielen wird.

Marcone: Für mich sind das einfach die Alternativen. Klar hätte ich am liebsten die deutsche U20-Nationalmannschaft in Duisburg versammelt, welche ab der Saison 2012/13 den anderen drei Topclubs in der Frauen-Bundesliga die Stirn bietet. Aber wenn nicht alle Positionen mit deutschen Spielerinnen besetzt werden können, dann haben wir als Verein kein Problem, ein multikulturelles Element einfließen zu lassen. Wir haben ja heute schon 12 internationale Spielerinnen, etwa aus Japan, den Niederlanden, Portugal oder Italien.

Frauenfußball - Claudio Marcone

Duisburgs Sportdirektor Claudio Marcone blickt optimistisch in die Zukunft © FCR 2001 Duisburg

Womensoccer: Im DFB-Pokal-Halbfinale in Frankfurt stand zum ersten Mal Lieke Martens in der Startformation, Rückkehrerin Elena Hauer wurde in der Verlängerung eingewechselt. In der Bundesliga sind beide erst ab dem 1. Juli spielberechtigt. Was ist da schiefgelaufen?

Marcone: Beides sind ähnlich gelagerte Fälle, doch es liegt mir fern schmutzige Wäsche zu waschen; alle Beteiligten kennen die Wahrheit und diese gehört zur Kategorie „Internas“.

Womensoccer: Kann man denn eine sportliche Zielsetzung für die kommende Saison ausgeben, solange man die Zusammenstellung des Kaders nicht kennt?

Marcone: Wir haben in dieser Saison 2011/12 drei große Ziele: Mit der Erstliga-Mannschaft wollen wir uns für die Champions League qualifizieren, mit der zweiten Mannschaft in der 2. Frauen-Bundesliga verbleiben und die U17 in die Juniorinnen-Bundesliga bringen. Entsprechend könnten wir als FCR dann auch weiterhin attraktive Spielerinnen holen oder motivieren zu uns zu kommen, sowohl für die Erste als auch für die zweite Mannschaft. Wir müssen als Club attraktiv sein, denn wir haben nicht das Geld, das in Frankfurt oder Wolfsburg vorhanden ist. Sollten wir uns aber für die Champions League qualifizieren, werden wir nicht nur teilnehmen, sondern auch Ambitionen haben. Da werden wir einen Kader brauchen, der breit genug ist und die Qualität hat. Sollte in Zukunft nur das Geld regieren und die Top-Spielerinnen nicht für den FCR verfügbar sein, hätten wir als Club auch kein Problem damit, mit jungen Talenten zu arbeiten und zur Ausbildungsakademie der Frauen-Bundesliga zu werden, wo sich die Spielerinnen in jungen Jahren (ab 15 aufwärts) zwei, drei oder vier Jahre Ausbildung und Erfahrung in der Bundesliga holen und dann dem „Geld“ folgen. Was jedoch nicht heißen soll, dass eine junge, talentierte FCR-Mannschaft nicht erfolgreich sein kann.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

14 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    > Becca ist auch eine herausragende Fußballerin, die locker in der US-Nationalmannschaft spielen könnte.
    Gelesen, Herr Schröder? 😀
    Wir haben z.Z. den ausschlaggebenden CL-Platz inne und das Geld doch auch! 😉
    Und Abgänge zu verkraften/kompensieren, das ist auch bei Turbine dringend notwendig. Ausserdem sind ja aller guten Dinge auch 3!

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  • Sheldon sagt:

    @SF: Potsdam hat schon 2 US-Amerikanerinnen geholt, das reicht erstmal!

    Ansonsten finde ich den Artikel sehr, sehr interessant. Große Töne, die da aus Duisburg zu hören sind, finde ich sehr gut.

    50 Namen, darunter Ali Riley und Becca Moros, dazu weitere „sehr gute Spielerinnen, die auch die Qualität unserer Abgänge haben“, deutsche „Auswahlspielerinnen“, viel Betrieb in der Jugendarbeit, hört, hört, das sind sehr erfreuliche Aussichten!

    Da steckt endlich mal Konzept dahinter und auch die Aussage: „Sollte in Zukunft nur das Geld regieren und die Top-Spielerinnen nicht für den FCR verfügbar sein, hätten wir als Club auch kein Problem damit, mit jungen Talenten zu arbeiten und zur Ausbildungsakademie der Frauen-Bundesliga zu werden, wo sich die Spielerinnen in jungen Jahren (ab 15 aufwärts) zwei, drei oder vier Jahre Ausbildung und Erfahrung in der Bundesliga holen“ passt sehr gut in das Bild des modernen FCR Duisburg, weiter so!

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Ich finde die Aussichten eher düster, weil sie alle abhängig gemacht worden sind von der CL-Teilnahme. Zuerst dachte ich auch, dass es ein wirklich gutes Konzept ist. Aber wenn man es genauer liest, sollte man fast schon mit angezogener Handbremse in Wolfburg bzw. Potsdam spielen, dass die CL-Teilnahme in Duisburg gesichert ist. Sonst haben wir den „Ausbildungsverein“ schon nächste Saison.

    Die Frage ist, wie Ketelaer zu der Vision so steht und wo er sich sieht, wenn Variante 2 zutrifft…

    Aber realistisch sieht es Marcone durchaus. Schon in dieser Saison wurden Abgänge nicht kompensiert, sondern junge Spielerinnen herangeführt. Die Erfahreneren, die noch da sind, finden keinen Platz in einer der anderen deutschen Spitzenmannschaften (der Testballon von Bresonik ist ja letztes Jahr kläglich abgestürzt).

    waiiy

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  • maxsee sagt:

    Das sind schon deutliche Worte eines wissenden Managers. Ob er und die anderen Oberen des FCR der duldende Ausbildungsverein sein möchte, sei dahin gestellt. Sind das die Konsequenzen aus der AG zur Förderung des FF in Deeutschland. Meines Wissens oder Erinnerung gehörte auch ein Präsidiumsmitglied des FCR zur Dietrich-Kommision.

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Es mag sein, dass da viel noch von der Champions League-Quali abhängt. Doch dass es Duisburg auch ohne CL-Quali schafft, hat man in diesem Jahr gesehen.
    Wenn man einen derart starken Kader mit dem Ziel, in der Bundesliga den 4. Platz zu erreichen, zusammenhält, dann wird der Kader im nächsten Jahr mit Sicherheit stärker sein, wenn man als Ziel „Champions League-Qualifikation“ ausgibt, selbst wenn man sie in diesem Jahr nicht erreicht.

    Und dass es auch der Ausbilderverein Duisburg bis in die CL-Ränge schaffen kann, sieht man schließlich daran, dass sich mit Cengiz auch in diesem Jahr wieder ein junges Talent in die Stammelf gespielt hat.
    Was Duisburg aus Spielerinnen, die ein „Zweite-Reihe-Dasein“ fristen, machen kann, hat man nicht zuletzt an Weichelt, Oster oder Islacker gesehen.
    Und zuletzt hat man auch in dieser Saison gezeigt, dass man ganz gezielt scouten kann, so zum Beispiel beim Transfer von Laura Neboli, die in der Abwehr die tragende Stütze geworden ist.

    Selbst, wenn die ganz großen Namen nicht kommen werden (wie Riley oder Moros), nicht an jeder der 50 Spielerinnen wird ein Schild hängen: „Nur bei CL-Teilnahme zu haben!“, sondern da werden einige No Names dabei sein, die dem Deutschen erstmal wenig sagen werden.

    Und ich denke, mit dieser Mischung: Jugend – erfahrene Spielerinnen aus der zweiten Reihe – erfolgreiches Scouting, da wird man auch in der nächsten Saison die vermeintlich Großen wie Wolfsburg, Potsdam und Frankfurt wieder gehörig ins Straucheln bringen.

    Zu guter Letzt muss man allerdings den optimistischen Prognosen von Claudio Marcone recht geben. Wenn Duisburg die letzten 5 Spiele allesamt gewinnt, spielt man in der CL, denn dann kann nur noch Wolfsburg vor Duisburg stehen in der Endabrechnung, da diese Rechnung impliziert, dass Duisburg Turbine schlägt und damit 1 Punkt mehr in der Endabrechnung hätte!

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  • Speedy75 sagt:

    Wenn sich ein Marcone hier so weit aus dem Fenster lehnt muss er sich vieler Dinge aber schon sehr sicher sein. Hoffentlich geht der Schuss nicht nach hinten los.

    Mir wär es lieber sie finden für die neue Saison eine gute Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und der Jugend und spielen nächste Saison wieder ganz vorne mit.

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  • fisch sagt:

    Mir sind die Visionen von Claudio Marcone jedenfalls sympathisch, weil der Erfolg vor allem durch sportlich ehrliche Arbeit erzielt werden soll. Ich konnte solchen wettbewerbsverzerrenden Geschäfts-vorgängen „Werkseigenes FF-Bundesliga-Team“ wie bei VW in WOB oder bei der CB in Ffm noch nie so richtigen Respekt abgewinnen. Es wird wohl aber weltweit nicht mehr zu verhindern sein, das der sportliche Wettbewerb immer mehr nach den Grundprinzipien der freien Marktwirtschaft ausgestaltet wird. Schade! Gerade Mannschaftswettbewerbe geraten so immer mehr unter dem Einfluss des finanziellen Dopings. Wenn dabei als wesentliches Wettbewerbs-instrument den Hauptkonkurrenten die besten Angestellten punktgenau mittels hauptsächlich Geld auch noch die Leistungsgrundlagen zielgerichtet entzogen werden, hat dann der dadurch erzielte Wettbewerbserfolg für mich sportlich nur noch einen sehr zweifelhaften Wert. Ich weiß, ganz schön antiquiert, meine ossi-
    typische Denkweise. Leider ist mir so schon Stück für Stück sportlicher Enthusiasmus verloren gegangen. Ich wünsche dem FCR allen erdenklichen sportlichen Erfolg auf dem angedachten Weg, in einer Allianz gleichgesinnter FF-Clubs gegen die wettbewerbs-verzerrende Übermacht der VW- und CB-Millionen.
    Oh wie schön war gestern die Bayern-Klatsche in Dortmund!

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  • rockpommel sagt:

    Bis jetzt hat Herr M. noch nicht viel bewegt!
    Einige Vertragsverlängerungen und die eher unglückliche Verpflichtung von Martens.

    Er wird sich an seinen Taten messen lassen müssen.
    Der Zug „Ausbildungsverein“ ist im Moment erst mal ordentlich ins Stocken geraten.
    Da wird man wohl erst mal in naher Zukunft neidisch nach Essen blicken müssen. 😉

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  • Sheldon sagt:

    @rockpommel: Nun, ich denke, er hat schon einiges in Duisburg bewegt. Zunächst einmal hat er Laura Neboli nach Duisburg gelotzt und damit die Abwehr gefestigt. Ansonsten hat er durchaus einige zentrale Stützen des Teams langfristig gebunden, gerade junge Talente.

    Was die Verpflichtungen von Martens und Hauer anbelangt, so denke ich, dass hierbei gar nicht auszumachen ist, wen genau die Schuld trifft. Das sind Interna, über die wir nur Spekulieren können.

    Und ich denke nicht, dass man in Zukunft neidisch nach Essen gucken muss. Man selbst hat genug junge Talente, von denen mit Meike Kämper, Gülhiye Cengiz, Jackie Groenen oder Dolores Silva auch einige im A-Kader stehen. Mit der Ansage, die U17-Bundesliga erreichen zu wollen, zeigt es sich ja auch, dass in dieser Hinsicht garantiert nicht am falschen Ende gespart wird!

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  • rockpommel sagt:

    @ sheldon
    Schon mal einen Blick in den aktuellen U15 oder U16-Kader geworfen? 😉

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  • Sheldon sagt:

    @rockpommel: Was willst du bitteschön über Duisburgs U15/U16-Teams wissen??? Und was spielt die Gegenwart für ne Rolle, schließlich ist morgen heute gestern.

    Wichtig ist, dass in Duisburg aktuell ein Umdenken passiert, dass der Verein sich unter Marcones und Ketelaers Führung langfristig eine gesunde Vision hat. Denn wenn man heute schon an morgen denkt, dann wird man über kurz oder lang auch langfristig die Lorbeeren einfahren!

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  • rockpommel sagt:

    Zumindest weiß ich über diese Teams mehr als der Vorstand! 😉

    Das verantwortliche Vorstandsmitglied, so kann man dem FCR-Forum entnehmen, wähnt seine U16 sogar in der Niederrheinliga der männlichen B-Junioren. 🙂

    Die U17 droht die Quali zur B-Juniorinnen-Bundesliga zu verpassen. Die Zwote steht kurz vor dem Abstieg in die Regionalliga.

    Summa summarum ist man z.Zt. in diesen Bereichen so schlecht aufgestellt, wie seit Jahren nicht!!!

    Da helfen keine Visionen, das braucht jahrelange harte Arbeit.

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  • Sheldon sagt:

    @rockpommel: Wieso sollte Marcone daran schuld sein, dass es so ist? Das würde ich mal eher MVT zuschreiben. Wer hat denn zugelassen, dass sämtliche Nachwuchstalente den Verein verlassen? Ketelaer und Marcone müssen nun jedenfalls erstmal die Scherben zusammensuchen.

    Nun, mag sein, dass die Ziele nicht in dieser Saison alle erreicht werden. Aber wer will Ihnen das zum Vorwurf machen?

    Es ist schade, immer wieder sehen zu müssen, wie „Fans“ auf einen eh schon so arg gebeutelten Club wie den FCR immer noch drauf rumprügeln müssen.

    Sehen wir es doch mal so, der FCR hat es in dieser Saison gegen alle Experten geschafft, unter den Topteams zu verbleiben.

    Sie haben Wolfsburg und Potsdam geschlagen und haben gegen Frankfurt zweimal Unentschieden gespielt. Das spricht eindeutig dafür, dass es in der Mannschaft trotz aller Probleme stimmt!

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  • rockpommel sagt:

    Zitat:
    „Sie haben Wolfsburg und Potsdam geschlagen und haben gegen Frankfurt zweimal Unentschieden gespielt. Das spricht eindeutig dafür, dass es in der Mannschaft trotz aller Probleme stimmt!“
    Hat jemand was anderes behauptet?
    Trotzdem ist man im Nachwuchsbereich (inkl. der Zwoten) so schlecht aufgestellt, wie seit Jahren nicht mehr.
    Und es wird Jahre brauchen um wieder dahin zu kommen. Insofern sind die Worte Marcones im letzten Absatz leider absolut weltfremd.

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