Verena Faißt verlängert beim VfL Wolfsburg

Von am 11. April 2012 – 12.12 Uhr 7 Kommentare

Nationalspielerin Verena Faißt hat ihren zum Saisonende auslaufenden Vertrag bei Frauenfußball Bundesligist VfL Wolfsburg verlängert.

Faißt steht den Niedersachsen somit für zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2014 zur Verfügung. Darüber hinaus erhält sie in der VfL-Geschäftsstelle eine Teilzeitanstellung, vorausgesetzt, sie besteht ihre Abschlussprüfung in der Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation.

Frauenfußball - Verena Faißt

Verena Faißt (re.) bleibt zwei weitere Jahre eine Wölfin © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

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Feste Größe im Team
„Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, Verena Faißt für zwei weitere Jahre an den VfL Wolfsburg zu binden. Sie ist nicht nur eine feste Größe in unserem Team, sondern hat sich beim VfL zur Nationalspielerin entwickelt“, freut sich Ralf Kellermann, SportlicherLeiter und Cheftrainer.

Seit 2010 eine Wölfin
Faißt wechselte im Sommer 2010 vom SC Freiburg nach Wolfsburg. Das Trikot des VfL trug sie seither in 32 Bundesligapartien und erzielte dabei ein Tor.

Ihr Debüt in der deutschen Frauen-Nationalelf feierte die 22-Jährige am 28. Oktober 2010 in der Volkswagen Arena gegen Australien. Seitdem brachte sie es auf zehn Einsätze im Nationaltrikot.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

7 Kommentare »

  • Zonk sagt:

    Freut mich sehr für sie 🙂

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  • speedy75 sagt:

    In Wolfsburg werden weiter die Weichen gestellt. Bin sehr gespannt wie sich die Mannschaft vorallem auch nächste Saison mit den Neuverpflichtungen präsentiert.

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  • Sheldon sagt:

    Wird auch in Wolfsburg eng auf der Ersatzbank werden im nächsten Jahr…

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Ja, das stimmt. Aber es sieht irgendwie konzeptioneller als auf anderen Ersatzbänken aus…

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    Nun, das mag sein. Schafft es Wolfsburg allerdings dieses Jahr wieder nicht in die Champions League, dann könnte es da schon unangenehm eng werden.
    Man sollte nicht vergessen, bei Potsdam, Duisburg und Frankfurt kann man wenigstens in die zweite Liga mal auslagern, das ist bei Wolfsburg nicht möglich. Und von den Talenten kann auch keine bei der U17 mehr spielen.

    Das bedeutet, einer Maren Tetzlaff, einer Selina Wagner, einer Annabel Jäger, einer Franziska Fiebig, einer Lisa Magull, einer Laura Vetterlein bleibt nur die Ersatzbank.

    Ebenso werden altgediente Nationalspielerinnen nur auf der Ersatzbank Platz nehmen dürfen wie Leni Larsen Kaurin, Martina Moser, Rebecca Smith und natürlich Navina Omilade, die mal Kapitänin war.

    Das Eis in Wolfsburg wird immer dünner und Kellermann muss dann in der nächsten Saison zeigen, dass er ein Trainer ist, der mit so einer Personallage umgehen kann und der auch mal Stammspielerinnen auf die Bank setzen kann, um der Jugend den Vorzug zu geben.

    Kahlert ist daran gescheitert, ob es bei Kellermann da wesentlich besser aussieht, darf man erstmal bezweifeln…

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  • waiiy sagt:

    Ich denke, dass man der Mannschaft schon die Zeit geben wird, sich zu entwickeln. Meiner Meinung nach wird dann die Saison 2012/2013 der Gradmesser sein, da man da mit Wensing, Popp und Odebrecht erstmals richtige Stützen anderer Spitzenmannschaften geholt hat.

    Dass dann einige auf der Bank landen werden, weil sie qualitativ nicht mehr mit den besten 11 Spielerinnen mithalten können, sollte so sein. Entweder ist das Ansporn für Leistungssteigerung oder eben Zurücktreten ins 2. Glied. Das ist im Leistungssport so, auch wenn es ist um altgediente oder um junge Spielerinnen.

    Aber man kann ja nicht die Ziele nach unten korrigieren, weil man Spielerinnen, die ein höheres Niveau nicht halten können, nicht auf die Bank setzen will.
    waiiy

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  • FFFan sagt:

    Mit der Vertragsverlängerung von Verena Faißt sind nach Angaben des Vereins die Kaderplanungen für die Saison 2012/13 abgeschlossen.

    Das würde bedeuten, dass Moser, Kaurin, Bock und Wilkens als Abgänge feststehen.

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