Wolfsburg auf Champions-League-Kurs

Von am 9. April 2012 – 16.17 Uhr 27 Kommentare

Im Mittelpunkt des Osterwochenendes standen die Halbfinalpartien des DFB-Pokals, doch auch in der Bundesliga rollte der Ball und brachte Bewegung in die Tabellenspitze. Mit einem 3:1-Sieg in Bad Neuenahr kletterte der VfL Wolfsburg auf den zweiten Platz. Besser sind nur die Potsdamerinnen, die die Partie gegen Jena für sich entschieden.

Wegen des Champions-League-Halbfinals zwischen Olympique Lyonnais und dem 1. FFC Turbine Potsdam wurde die Partie des 17. Spieltags zwischen den Potsdamerinnen und dem FF USV Jena vorgezogen. Potsdam behielt mit 3:1 (1:1) die Oberhand.

Gäste gehen in Führung
Dabei erlebten die Potsdamerinnen alles andere als einen Start nach Maß. In der 15. Minute traf Julia Arnold zum 1:0 für die Jenaerinnen. Die hielt vor 1.630 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion allerdings keine Minute, dann traf Isabel Kerschowski zum Ausgleich. Mit dem 1:1 ging es in die Halbzeitpause. Erst nach dem Seitenwechsel konnten die Gastgeberinnen die Partie durch ihre Neuzugänge Genoveva Anonma und Antonia Göransson für sich entscheiden. Zunächst traf Anonma (50.) nach Querpass von Kerschowski. In der 85. Minute sorgte Göransson für die Entscheidung. Die schwedische Nationalspielerin traf aus etwa acht Metern ins lange rechte Eck – erneut kam die Vorarbeit von Kerschowski.

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Conny Pohlers

Conny Pohlers gelang das 2:1 gegen Bad Neuenahr. © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

„Wölfinnen“ nutzen ihre Chance
Im Nachholspiel des 13. Spieltags behielt der VfL Wolfsburg beim SC 07 Bad Neuenahr ebenfalls mit 3:1 (1:1) die Oberhand. Zsanett Jakabfi traf in der 14. Minute zur Führung für die „Wölfinnen“, die allerdings nur zwei Minuten später von Peggy Kuznik zunichte gemacht wurde. Kurz nach dem Seitenwechsel brachte Routinier Conny Pohlers (50.) den VfL erneut in Führung. In der 67. Minute sorgte Jakabfi mit ihrem zweiten Treffer für den 3:1-Endstand.

Wolfsburg marschiert Richtung Champions League
Durch den 3:1-Erfolg ist der VfL in der Tabelle am FCR 2001 Duisburg vorbei gezogen und mit nun 37 Punkten den zweiten Platz in der Meisterschaft übernommen. Kann der VfL den Platz halten, würde er sich erstmals für die Champions League qualifizieren. Doch auch der Rückstand auf die Potsdamerinnen ist nicht groß. Turbine hat zwar vier Punkte mehr auf dem Konto, aber auch ein Spiel mehr absolviert.

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27 Kommentare »

  • uwe sagt:

    Ganz ehrlich, Wolfsburg ist auf Meisterschaftskurs. Haben mit Frankfurt eigentlich nur noch einen ernstzunehmenden Gegner.

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  • Sheldon sagt:

    ???

    Potsdam ist vorne, Frankfurt ist 4.!

    Es ist nur schade, dass Popp und Wensing höchstwahrscheinlich auch noch dafür belohnt werden, dass sie dem sympathischen Verein für diesen Autoverein in Wolfsburg den Rücken kehren!

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  • Mika sagt:

    Toll, dass Kerschowski die ganze Partie gespielt hat. Dem Turbine Ticker zufolge hat sie das auch sehr gut gemacht. Gibt es dazu Eindruecke aus dem Stadion? (Und auch zu Wesely, die ja sehr frueh ausgewechselt wurde.)

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  • Guido sagt:

    Wolfsburg hat als aktueller Tabellenzweiter vier Punkte Rückstand auf Potsdam, allerdings ein Spiel weniger. Das Restprogramm ist das einfachste der 4 Top-Clubs: Ein Heimspiel gegen den FFC Frankfurt, ansonsten leichter lösbare Aufgaben. Frankfurt, Duisburg und Potsdam spielen dagegen alle noch gegeneinander und nehmen sich gegenseitig die Punkte weg.

    Der vorletzte Spieltag am 20.05. verspricht jedenfalls Hochspannung, wenn Wolfsburg den FFC empfängt und parallel Duisburg und Potsdam spielen. Drei Tage vorher hat das CL-Finale stattgefunden, in dem möglicherweise Frankfurt und/oder Potsdam Kräfte lassen werden.

    Auf jeden Fall hat Wolfsburg jetzt mehr als Außenseiterchancen auf den Titel.

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  • waiiy sagt:

    Wenn ich nach den spielerischen Leistungen von Duisburg und Frankfurt gestern und Potsdam heute gehe, dann kann es auch gut sein, dass Wolfsburg zur Zeit auch den schönsten Fußball spielt.

    Wenn ich tippen sollte, nimmt Wolfsburg diese Saison den Platz von Frankfurt der letzten Saison ein: sie erspielen die überzeugendsten Resultate. Aber Potsdam „wurstelt“ sich so von Sieg zu Sieg. Vielleicht ist das aber auch Wunschdenken.

    Auf jeden Fall habe ich großen Respekt vor dem, was in Wolfsburg diese Saison entwickelt wurde und davor, was sich mit den getätigten Wechseln in der nächsten Saison entwickeln kann. Da sehe ich sehr viel Potential, was auch das gesamte Konzept angeht.

    Sie werden nächstes Jahr eines der stärksten Mittelfelder haben und auch die beste Stürmerin, die auf dem Markt ist, die sich dann neben Pohlers richtig austoben darf.

    waiiy

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  • FFFan sagt:

    Ein Tor und zwei Vorlagen, das klingt ganz danach, dass Isabel Kerschowski die Spielerin des Spiels war. Ist eigentlich schon sicher, dass sie den Verein am Saisonende verlässt?

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  • waiiy sagt:

    So, nun mal wieder (nach einer Nacht Schlaf) ein paar Worte zum Spiel gestern in Potsdam. Das Ergebnis und die Torfolge sagt eigentlich schon ganz gut alles aus. Es ging sehr schleppend los auf Potsdamer Seite und Jena hat super gegengehalten. Die erst gute Chance wurde dann auch gleich genutzt, wobei die Turbinen das Glück hatten, praktisch im Gegenzug wieder auszugleichen. Wenn das nicht passiert wäre, wäre es sicher sehr schwer geworden.

    Aber so ließen dann irgendwann die Kräfte bei Jena nach und damit auch die Konzentration. Einher ging dies mit 2 Wechseln. Beide waren durchaus berechtigt. Den einen konnte man vorhersehen: Inka Wesely war sehr motiviert, hat nach vorn auch viel versucht, war aber glücklos und in der Defensive zu passiv. So lief sie auch in der Vorbereitung des 0:1 praktisch nur nebenher. Da war schon fast klar, dass sie ausgetauscht werden würde. So wie man Bernd Schröder kennt, hat sie ihr Quantum an Chancen sicher auch aufgebraucht und ich denke, dass man sie nur noch im absoluten Notfall auf dem Feld sehen wird.

    Der andere Wechsel war auch berechtigt und hat auch für Belebung gesorgt. Trotzdem ging ein Raunen durch die Menge, als Viola Odebrecht zur Auslinie trabte. Sie war aber auch schlecht drauf und es kamen kaum Pässe von ihr an. Die Neuen (Cramer und Schmidt) haben für Belebung gesorgt und so wurde die Abweher von Jena dann auch immer mal wieder vor fast unlösbare Aufgaben gestellt.

    Aber insgesamt war es eher ein Spiel auf niedrigem Niveau, bei dem sich auf die Dauer einfach die Athletik durchgesetzt hat. Irritiert haben ein wenig die Unsicherheiten, die in der Potsdamer Defensive aufgetreten sind. Die Lösung mit Wesely war doch nicht optimal. Aber Singer lief ein wenig zu oft nur nebenher. Jennifer Cramer gab dann durchaus mehr Stabilität und ich denke, dass die linke Achse dann wohl doch auf die Dauer Cramer – Göransson heißen wird, wenn Tabbi ausfällt.

    Ich hoffe, dass die Pause für Yuki ein wenig was gebracht hat. Sie wirkte vorher doch schon sehr überspielt und die Reise mit der N11 war sicher auch nicht förderlich. Insgesamt denke ich, dass das mit 2 Stürmerinnen schon ganz gut ist. Vielleicht sollte man einfach eine Rotation zwischen Ayoma, Yuki und Maggi reinbringen, damit alle Einsatzzeiten kriegen (Maggi) bzw. auch Auszeiten (Yuki und Ayoma), damit alle ihre Lockerheit wiederfinden.

    Ja, Kerschowski hat gestern den Unterschied gemacht. Sie hatte einfach den Willen und die Schnelligkeit. Aber sie ist wohl trotzdem nur 2. Glied, wenn die anderen gut drauf sind. Und auf den Rängen hält sich auch hartnäckig das Gerücht auf den Rängen, dass sie gehen wird. Vereine, die diskutiert werden sind Jena und Hamburg.

    Insgesamt habe ich oben ja schon einmal geschrieben, dass es mir wie in der vergangenen Saison vorkommt, dass man die Spiele immer gewinnen kann, aber kein Glanz aufkommt. Dies Jahr kommt positiv nur hinzu, dass das Torverhältnis schon ganz gut ist im Vergleich zu den Gegnern. Als größten Gegner sehe ich Wolfsburg an, wegen des Restprogramms aber auch wegen der spielerischen Mittel, die sie haben und die weder in Duisburg noch in Frankfurt oder auch Potsdam abgerufen werden.

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    Zu diesen ganzen Meisterschaftsspielchen: Wolfsburg hat nur dann eine reale Chance, wenn man keinen Punkt mehr liegen lässt. Gegen Frankfurt zuhause zu gewinnen, ist dabei durchaus denkbar.

    Frankfurt ist draußen nach aktuellem Stand, Marozsan fällt auf unbestimmte Zeit aus und noch einmal wird sich Duisburg den Schneid nicht so abkaufen lassen wie am Sonntag.

    Potsdam und Duisburg sind hochgradig vom vorletzten Spieltag abhängig, und zwar, was Wolfsburg gegen Frankfurt macht.

    Zunächst zu Duisburg: Die CL kann man noch aus eigener Kraft erreichen. Dazu muss man allerdings jetzt alles gewinnen, auch gegen Potsdam und in Frankfurt. Nach den letzten Eindrücken allerdings keine unlösbaren Aufgaben.
    Um Meister zu werden, müsste Wolfsburg gegen Frankfurt maximal einen Punkt holen. Sollte Wolfsburg gegen Frankfurt patzen – sprich verlieren – dann reicht Duisburg gegen Potsdam vielleicht sogar ein Unentschieden zur CL.

    Zu Potsdam: Für die ist es einfacher: Alles gewinnen und man ist Meister. Spielt Wolfsburg gegen Frankfurt maximal Unentschieden, dann reicht gegen Duisburg ebenfalls ein Unentschieden. Patzen Duisburg und Wolfsburg noch, kann man sich gegen Duisburg sogar eine Niederlage erlauben.

    Für Frankfurt gilt: Wenn man alles gewinnt, könnte man vielleicht noch die CL erreichen, für die Meisterschale müsste Turbine neben Frankfurt auch noch gegen Duisburg verlieren.

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  • Mika sagt:

    Danke, waiiy, für deine Eindrücke. Wer hat denn nachdem Viola ausgewechselt wurde im defensiven Mittelfeld gespielt? Ich nehme an, dass Schmidt und Cramer in die Abwehr gingen, und Zietz dafür ins Mittelfeld gerückt ist…?

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  • waiiy sagt:

    @Mika:

    Cramer ging auf die linke Abwehrseite, Singer nach rechts, Zietz ins defensive Mittelfeld. Nominell war Schmidt Staubsauger vor Peter. Aber sie war fast nur im offensiven Mittelfeld zu finden, da sich auch Hanebeck noch weiter nach vorn verschob (Vidarsdottir nach Einwechslung wie Hanebeck). Alles in allem hat man deutlich gesehen, dass man taktisch umgestellt hat, um den Sieg zu erzwingen. Das fand ich schon gut. Dass bei weitem nicht alles geklappt hat, habe ich ja oben bereits erwähnt.

    Aber in Potsdam wissen die Spielerinnen auf jeden Fall, wenn sie reinkommen, welche Aufgabe sie erfüllen sollen. Das merkt man, auch wenn das System damit geändert wird.

    waiiy

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  • Guido sagt:

    Was für Wolfsburg spricht:
    – Im Gegensatz zur gesamten Konkurrenz bisher keine unerwarteten Punktverluste gegen Mannschaften aus dem mittleren/unteren Tabellenbereich => Wenn man das Schlussprogramm mit derselben Souveräntität abspult, dann ist Platz 2 mindestens drin.
    – Beide Auswärts-Niederlagen in Pokal und Liga gegen den FFC waren denkbar knapp; da ist zu Hause ein Sieg sicher möglich.

    Was für Potsdam spricht:
    – Einzige Mannschaft, die als aktueller Tabellenführer aus eigener Kraft Meister werden kann

    Was für Duisburg spricht:
    – Platz 2 ist aus eigener Kraft drin (Siege gegen Potsdam und Frankfurt vorausgesetzt), was dem Team zusätzliche Motivation geben sollte
    – Die Verletztensituation, die sicher einen Teil des kleinen Zwischen-Tiefs ausgemacht hat, entspannt sich gerade

    Was für Frankfurt spricht:
    – Die Mannschaft spielt noch gegen sämtliche Teams auf den Plätzen 1 bis 3 und kann in den direkten Duellen in der Tabelle klettern
    – Frankfurt hat in der wahrscheinlich die beste Qualität auf der Bank, was im Saisonfinale den Unterschied ausmachen könnte.

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  • Guido sagt:

    Was gegen Wolfsburg spricht:
    – Wolfsburg ist auf einen Ausrutscher der Turbinen angewiesen; Sieg gegen Frankfurt ist kein Selbstläufer

    Was gegen Potsdam spricht:
    – Die Mannschaft agiert nicht mehr auf dem hohen Niveau der Hinrunde und gerät dieses Jahr selbst gegen „kleine“ Gegner in Schwierigkeiten

    Was gegen Duisburg spricht:
    – Schweres Restprogramm bei schmalem Kader
    – Mannschaft muss Rückschläge (Niederlagen in Wolfsburg in der Liga und in Frankfurt im Pokal) verarbeiten

    Was gegen Frankfurt spricht:
    – Ungünstigste Ausgangsposition
    – Extrem schweres und kräftezehrendes Restprogramm (Liga-Spiele gegen Potsdam, Wolfsburg und Duisburg, dazu Halbfinals und ggf. Finale der CL, deutsches Pokalfinale)

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  • Sheldon sagt:

    @Guido: In Frankfurt hat Wolfsburg gewonnen mit 1:0.

    Gehen wir mal davon aus, dass an den nächsten drei Spieltagen nix passieren wird, dann steht es in der Tabelle vor den letzten 3 Spielen wie folgt:

    Turbine 47
    Wolfsburg 46
    Duisburg 45
    Frankfurt 43

    Dann wird es an den letzten 3 Spieltagen zur Sache gehen:

    20. Spieltag
    Turbine – Frankfurt
    Wolfsburg – Freiburg
    Bayern – Duisburg

    21. Spieltag
    Duisburg – Turbine
    Wolfsburg – Frankfurt

    22. Spieltag
    Frankfurt – Duisburg
    Essen – Wolfsburg
    Turbine – Lok

    Auch Freiburg und Essen dürften keine allzu leichten Aufgaben für Wolfsburg sein, zumal Essen mit einem Punktgewinn gegen Wolfsburg Duisburg zum Meister schießen könnte.
    Die spannendste Konstellation würde es mit Sicherheit geben, wenn am Frankfurt gegen Potsdam und Wolfsburg gewinnt und Potsdam auch gegen Duisburg verliert, dann steht die Tabelle vor dem letzten Spieltag auf einmal wie folgt:

    Duisburg 51
    Frankfurt 49
    Wolfsburg 49
    Potsdam 47

    Denn dann wird die Meisterschaft aller Voraussicht nach in Frankfurt entschieden, wo sowohl Frankfurt als auch Duisburg Meister werden könnten!

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  • waiiy sagt:

    @Guido: Treffend analysiert.

    Aber die Aussagen bei Potsdam, dass sie sich auch gegen kleine Gegner schwer tun, trifft im gleichen Maße auch auf Duisburg und Frankfurt zu. Überzeugender war da zuletzt nur Wolfsburg.

    Der „schmale“ Kader trifft nicht nur in Duisburg zu. Auch Frankfurt (Sturm) und Potsdam (Abwehr) haben damit zu kämpfen. Hier kenne ich mich in Wolfsburg nicht so aus.

    Das „schwere Restprogramm“ ist bei Frankfurt richtig. Danach folgt sicher Potsdam, die „nur noch“ auf Frankfurt und Duisburg treffen und ggf. das gleich Restprogramm in der CL haben. Aber Frankfurt hat natürlich das Pokalfinale, das ja nicht am Ende der Saison ist.

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Ich glaube, es fällt vielen Mannschaften einfacher in Potsdam zu gewinnen als Frankfurt und das liegt vor allem nicht an irgendwelcher Spielstärke. Frankfurt tut sich einfach in Potsdam schwer und kann wenig Akzente setzen.

    waiiy

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  • Marcel sagt:

    Schöner Bericht von waiiy ohne schönfärberei da kann man eigentlich nichts mehr hinzufügen.

    Das einzige wäre da vielleicht noch der Rasen im Karli oder zutreffender wäre wohl „Kartoffelacker“.
    Wirklich in einem erbärmlichen Zustand und darauf soll dann ein CL-Halbfinale stattfinden ? Mein Optismus hält sich zumindest in Grenzen das es bis dahin besser aussieht.
    Naja aber vielleicht ist es ja zum Vorteil gegen Lyon.

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  • waiiy sagt:

    @Marcel: Ich denke, dass man damit erreichen will, dass sich Thomis auf der Außenbahn im tiefen Sand festrennt. Wenn sie Pech hat, sinkt sie so tief ein, dass sie nur noch mit den Schultern rausschaut… 😉

    waiiy

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  • Detlef sagt:

    Sehr guter Spielbericht von waiiy!!!
    Meine Eindrücke waren ähnlich!!!
    INKA sah man deutlich ihre fehlende Spielpraxis in Liga Eins an!!!
    Das äußerte sich vor allem in der „Geschwindigkeit“, in der sie die Bälle verarbeitete!!!
    Desweiteren fehlte ihr die Gelassenheit und Schnelligkeit von SCHMIDTI!!!
    Aber ich habe auch Positives bei ihr gesehen!!!
    Sie hatte gestern in Hälfte Eins die absolute Lufthoheit, und hat (soweit ich mich erinnern kann) alle Kopfballduelle gewonnen!!! (auch gegen CARO SCHIEWE!!!)
    Sie stand zwar einige Male im USV-Strafraum, wurde aber leider nicht gezielt angespielt!!!
    In Hälfte Zwei (als INKA nicht mehr da war) kippte die Lufthoheit zu CAROS Gunsten, und mir stockte bei jeder hohen Flanke in den TURBINE-Strafraum der Atem!!!

    Nach VIOLAS Auswechslung wurde dies noch dramatischer!!!
    Sie ging ja mit Bauchmuskel-Problemen ins Spiel, und konnte wohl deshalb nicht wie gewohnt auftrumphen!!!
    Als die Schmerzen zu groß wurden, ging sie vom Feld!!!

    ALEX spielte gestern erneut übernervös, und wahr schon ein gewisses Sicherheitsrisiko!!!
    Sie verspekulierte sich oft beim Stellungsspiel, und produzierte viele Fehlpässe!!!
    Auch offensiv zeigte sie kaum Verwertbares!!!
    Ihr Plus gegenüber INKA ist ihre Schnelligkeit!!!

    Schröder ist also nicht zu beneiden, denn er muß Vor- und Nachteile beider Spielerinnen abwägen, um dann in Lyon das Optimum zu erreichen!!!
    Er muß dabei außerdem heute schon berücksichtigen, daß er nächste Saison zwei Top-Abwehrspielerinnen weniger im Kader hat!!!

    Der große Lichtblick war gestern eindeutig ISY!!!
    War das jetzt der letzte Versuch bei TURBINE doch wieder Stammspielerin zu werden, oder war das schon die Bewerbung bei ihrem zukünftigen Verein???
    Bei TURBINES derzeitiger Sturmflaute, machte ISY gestern mächtig viel Dampf!!!
    Wenn man die letzten Leistungen von YUKI und MAGGIE zum Vergleich nimmt, wäre ISY durchaus nicht chancenlos, könnte sie solche Leistungen öfters abrufen!!!
    Auch AYOMA ist immer noch nicht bei ihrer Lockerheit der Hinrunde angekommen, und spielte doch mächtig verkrampft, und wirkte beim Abschluß sogar unsicher!!!

    Positiv muß man auch wieder TONI herausheben, die sich gestern endlich mal selber belohnen konnte!!!

    Alles in allem war es jetzt das 5. Spiel, wo man gegen einen Underdog große Probleme bekam, und erneut die erste Halbzeit total verschlief!!!
    Es war das 4. Spiel, wo man gegen ein „Kellerkind“ in Rückstand geriet!!!
    Erst nach einer (wahrscheinlich) saftigen Halbzeitansprache, konnte der deutsche Meister gestern in Ansätzen seine Qualitäten andeuten!!!
    Schröder sollte so langsam seine Arbeit kritisch überdenken, wenn er (wie in Essen) selber feststellt, daß im Moment kaum eine Spielerin ihre Normalform erreicht!!!

    Auch weil Frankfurt und Duisburg zur Zeit ganz ähnliche Probleme haben, ärgert mich diese Formkrise unser Mannschaft um so mehr!!!
    Die Rückrunde war eigentlich immer TURBINES Schokoladenseite, aber bis jetzt ist es eher ein Alptraum!!!

    Wolfsburg kommt jetzt wohl so langsam in Fahrt!!!
    Aber wenn ich an ihre schwache Vorstellung im KARLI denke, wo sie eigentlich eine ordentliche Klatsche verdient gehabt hätten, bin ich noch nicht überzeugt, daß sie diese Leistung konstant zu Ende bringen werden!!!

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  • Womensoccer sagt:

    waiiy schreibt:

    @Sheldon: Ich glaube, es fällt vielen Mannschaften einfacher in Potsdam zu gewinnen als Frankfurt und das liegt vor allem nicht an irgendwelcher Spielstärke. Frankfurt tut sich einfach in Potsdam schwer und kann wenig Akzente setzen.

    waiiy

    Kommentar auf Womensoccer.de vom Dienstag, 10. April 2012 um 16.08 Uhr

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  • FFFan sagt:

    @ waiiy & Detlef:

    Danke für eure instruktiven Analysen zum Spiel Potsdam-Jena! Da ich das Spiel nicht gesehen habe, bin ich auf die Eindrücke von Augenzeugen angewiesen, um mir ein Bild von der Leistung der Mannschaft und der einzelnen Spielerinnen zu machen.

    Aufgefallen ist mir, dass auf fast jede Position eingegangen wurde, nur nicht auf die, die doch eigentlich für den meisten Gesprächsstoff sorgen müsste: im Tor stand erstmals seit September wieder Ann-Katrin Berger! Wie ist ihre Leistung am Montag zu beurteilen? Und was ist eigentlich mit Alyssa Naeher? Verletzt? Oder ‚abgestraft‘ für die vielen Fehler beim Spiel in Essen? Die Amerikanerin stand ja nicht mal im Kader! Stattdessen überraschend auf der Ersatzbank: Anna Felicitas Sarholz (trotz Trainingsrückstand nach langer Verletzungspause). (Hintergrund-)Informationen zu diesem Thema wären hilfreich!

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  • Mika sagt:

    Danke, Detlef, für deine Meinung. Ich will trotzdem optimistisch bleiben und hoffe, dass Potsdam trotzdem zur alten Willenskraft zurück findet. Noch einmal Meister, das schaffen sie.

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  • Render sagt:

    @FFFan: Alyssa wurde geschont wegen eines Muskelfaserrisses, soll für Lyon wieder fit sein:
    @Waiiy, Detlef: Kabas Leistung würde mich auch interessieren, konnte Sonntag leider nicht im Stadion sein. Hat mich aber für Sie und Inka gefreut, dass sie mal wieder spielen durften.

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  • waiiy sagt:

    @FFFan: Ann-Kathrin Berger ist echt nicht zu beneiden in Potsdam. Sie ist wirklich eine gute Torhüterin und war auch am Montag sicher. Auf sie kann man sich echt verlassen. Da habe ich auch keine Magenschmerzen, sollte Alyssa Naeher gegen Lyon ausfallen. Aber sie steht halt eben auch hinter Alyssa Naeher. Und im Block um mich herum stieg die Spannung auch merklich, als sie vor dem Spiel erstmals in diesem zusammen mit Anna-Felicitas Sarholz zum Warmmachen auf den Platz kam und dann Sarholz auch wirklich warmgeschossen wurde. Da hielt wohl jeder für einen kurzen Augenblick den Atem an. Daran sieht man aber auch, dass diese ganze Beziehung zwischen Verein, Publikum und Sarholz noch etwas ganz Besonderes ist und dass Berger schon sehr viel besser sein müsste, um zwischen den Pfosten zu stehen, wenn Sarholz fit ist.

    Ich sehe Berger sehr gern in Potsdam und habe bei ihr ein absolut gutes Gefühl. Aber wenn ich in ihrer Haut stecken würde, würde ich ein wenig verzweifeln, da sie wohl nicht über den Status Nr. 3 rauskommen wird und auf Ausfälle von Sarholz und Naeher „hoffen“ muss.

    waiiy

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  • speedy75 sagt:

    Tja um ihre Position bei Turbine ist Ann-Kathrin Berger wirklich nicht zu beneiden, hat ja mit Sarholz und Naeher 2 wirkliche Topleute vor sich. Wenn Sie im Tor steht liefert sie aber immer sehr gute Leistung ab.

    In Sindelfingen wo sie ja zuvor gespielt hat steht mit Simone Holder schon das nächste Talent im Tor. Holder ist dort u.a. ein Garant dafür dass Sindelfingen in der 2. BL Süd unangefochten an der Spitze steht und wohl in die 1. BL aufsteigen wird.

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  • Janine sagt:

    Naja, als „Talent“ ist Simone Holder mit ihren 23 Jahren nun sicher nicht mehr zu bezeichnen, wenn man bedenkt, dass z.B. eine Sarholz oder Lisa Schmitz in Leverkusen mit 17 Jahren Stammkeeperinnen waren 😉

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  • FFFan sagt:

    @ Render:

    Danke für den Link! Hätte mich auch gewundert, wenn sie gleich zur Nr.3 degradiert worden wäre.

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  • Jennifer sagt:

    Hier noch der Link zur Spielzusammenfassung Bad Neuenahr – Wolfsburg:

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