Wolfsburgs Frauenfußball erhält eigenes Logo

Von am 22. März 2012 – 10.18 Uhr 7 Kommentare

Die Abteilung Frauenfußball des VfL Wolfsburg präsentiert sich ab sofort mit einem eigenen Logo.

Dieses soll zwar nicht das Vereinsemblem ersetzen, aber die Marke Frauenfußball innerhalb des Clubs noch besser positionieren.

So wird sich das neue Markenzeichen in den VfL-Medien, zum Beispiel dem Stadionmagazin „Unter Wölfen“, der Spieltagsinformation „Wölfinnen“ sowie auf der Internetseite wiederfinden.

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Es dient aber auch der verbesserten Darstellung von Sponsoren der Frauen-Bundesligamannschaft.

Frauenfußball - Logo des VfL Wolfsburg Frauenfußball

Der Frauenfußball des VfL Wolfsburg erhält ein eigenes Logo © VfL Wolfsburg

Nächster Schritt in der Professionalisierung
„Dieses Logo ist eine weitere, konsequente Maßnahme zur eigenständigen Darstellung des Frauenfußballs in der VfL-Familie. Diese Entscheidung ist der nächste Schritt in der Professionalisierung dieser Sportart“, so Thomas Röttgermann, Geschäftsführer des VfL Wolfsburg.

Ästhetisch und dynamisch
„Mir gefällt das neue Logo. Es stellt den Sport so dar, wie er ist: ästhetisch und dynamisch“, freut sich Cheftrainer und Sportlicher Leiter Ralf Kellermann. Das neue Logo wurde analog der aktuellen VfL-Typographie entwickelt. Es zeigt eine Fußballerin in Aktion.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

7 Kommentare »

  • Kenner sagt:

    Sorry, aber nach meinem Empfinden, ähnelt das Logo einer
    “ Osterhäsin “ ?

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  • intersoccer sagt:

    gute Idee, wie ich finde!

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  • waiiy sagt:

    Also ich finde das Logo auch richtig hübsch.

    Die Frage ist, ob die Idee, die dahintersteht, aufgehen wird oder ob es marketingtechnisch eher nach hinten losgehen wird. Immerhin will man unter eine Marke eine neue Marke platzieren. Wie wird sich die Werbewirkung (auf Sponsoren und Öffentlichkeit) präsentieren?

    Falls das schief geht, wirft es die Frauen eher zurück. Das wäre ärgerlich.

    Kennt jemand von Euch ähnlich gelagerte Vorgänge und wie sie ausgegangen sind?

    waiiy

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  • xXx sagt:

    Kann ich nichts mit Anfangen und finde diese Idee mit der Andeutung einer „Fußballerin in Aktion“ auch nicht gut. Solche „Figuren“ sind eher etwas für große Fußball- und Sportwettbewerbe, wie einer WM/EM oder den Olympischen Spielen etc., aber nicht für ein Wappen eines Fußballvereins.

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  • waiiy sagt:

    Ketzerisch könnte man sagen, dass man verstehen kann, dass sich die Frauen nicht mehr mit der Mannschaft der Männer identifizieren können, so wie es bei den Männern teilweise drunter und drüber geht… 😉

    waiiy

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  • Nora Kruse sagt:

    @waiiy:

    Einer Abteilung – oder auch einer Abteilung in einer Abteilung – ein eigenes Logo zu geben, ist bei Vereinen nichts Außergewöhnliches. Negative Erfahrungen kenne ich nicht, denn in den mir bekannten Fällen wird das Logo des Gesamtvereins auch immer aufgegriffen (im Fall des VfL ja auch). Es geht in der Darstellung (auch seinem eigenen Verein gegenüber) schließlich nicht darum, in Konkurrenz zu treten, sondern darum, seiner Abteilung zu einer „eigenen Identität“ zu verhelfen. Und gerade in Mehrsparten-Vereinen kann das wichtig sein. Oftmals ist es ja auch so, dass das Vereinslogo vornehmlich mit der prominentesten Abteilung in Verbindung gebracht wird, weil dort in der Bundesliga gespielt wird, die Sportart populärer ist,… o.ä.

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  • frosti sagt:

    Das Logo gefällt mir!

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