Champions League: Deutsche Teams optimistisch

Von am 21. März 2012 – 0.00 Uhr

Am Mittwoch beginnen die Rückspiele im Viertelfinale der UEFA Women’s Champions League und der 1. FFC Frankfurt ist zuversichtlich, den 0:1-Rückstand gegen LdB Malmö wettzumachen, während der 1. FFC Turbine Potsdam am Donnerstag mit einem Zwei-Tore-Vorsprung zum Spiel beim WFC Rossiyanka antritt.

Wie schon im Sechzehntelfinale gegen Stabæk Fotball steht der 1. FFC Frankfurt in der UEFA Women’s Champions League vor dem Rückspiel mit dem Rücken zur Wand. Am Mittwoch (ab 15 Uhr live im HR) gilt es gegen LdB Malmö einen 0:1-Rückstand aus dem Hinspiel am vorigen Donnerstag aufzuholen.

Beendet der 1. FFC Frankfurt seine Ladehemmung?
Frankfurts Trainer Sven Kahlert trauert zwar den vergebenen Chancen aus dem Hinspiel hinterher, doch er glaubt: „Besonders in den zweiten 45 Minuten waren wir die eindeutig stärkere Mannschaft. Genau da wollen wir im Rückspiel ansetzen und vor eigener Kulisse die sich bietenden Chancen auch wirklich nutzen.“

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Lyon hat alles unter Kontrolle
Wohl nur noch rechnerische Chancen auf ein Weiterkommen hat ab 18.30 Uhr (live auf Eurosport 2) der dänische Meister Brøndby, der sein Hinspiel bei Titelverteidiger Olympique Lyonnais mit 0:4 verlor. Lyons Trainer Patrice Lair erklärt: „Bis jetzt läuft alles nach Plan und ich hoffe, das geht so weiter. Im Halbfinale würde dann Potsdam oder Rossiyanka warten, beides sind sehr gute Teams.“

Arsenal erwartet Ansturm der Schwedinnen
Für Kopparbergs/Göteborg FC gilt es ab 19 Uhr einen 1:3-Rückstand aus dem Hinspiel bei Arsenal LFC aufzuholen und das Auswärtstor lässt die Schwedinnen hoffen, denn ein 2:0-Sieg wäre genug, um ins Halbfinale aufzusteigen. Bei den Engländerinnen ist man gewarnt: „Wir wissen, wie schwer es werden wird, sie werden alles nach vorne werfen“, so Arsenal-Trainerin Laura Harvey. „Wir müssen vorbereitet sein, großen Kampfgeist und ein bisschen Spielkultur zeigen, dann sollte es klappen.“

Frauenfußball - 1. FFC Turbine Potsdam

Der 1. FFC Turbine Potsdam tritt mit einem Zwei-Tore-Polster zum Rückspiel an © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Potsdam mit Zwei-Tore-Polster
Am Donnerstag gilt es dann für den Deutschen Meister 1. FFC Turbine Potsdam beim WFC Rossiyanka (ab 12 Uhr live auf Eurosport) den Zwei-Tore-Vorsprung vom 2:0 aus dem ersten Duell nicht aus der Hand zu geben.

„Das war seit Monaten das beste Spiel von uns“, freute sich Turbine-Trainer Bernd Schröder nach dem Erfolg. „Wir haben mit Herz und Leidenschaft gespielt.“ Doch der Gegner wirft die Flinte noch nicht ins Korn. „Auch wenn es schwer wird, ist für uns noch alles möglich“, so die Schwedin Sofia Jakobsson.

UEFA Women’s Champions League, Viertelfinale, Rückspiele

Mittwoch, 21. März

15 Uhr: 1. FFC Frankfurt – LdB Malmö (live auf Eurosport), Hinspiel 0:1
18.30 Uhr: Brøndby IF – Olympique Lyonnais (live auf Eurosport 2), Hinspiel 0:4
19 Uhr: Kopparbergs/Göteborg FC – Arsenal LFC, Hinspiel 1:3

Donnerstag, 22. März

12 Uhr: WFC Rossiyanka – 1. FFC Turbine Potsdam (live auf Eurosport), Hinspiel 0:2

UEFA Women’s Champions League, Halbfinale (14./15. und 21./22. April)

1. Halbfinale: Olympique Lyonnais/Brøndby IF – 1. FFC Turbine Potsdam/WFC Rossiyanka
2. Halbfinale: Arsenal LFC/Kopparbergs/Göteborg FC – LdB Malmö/1. FFC Frankfurt

UEFA Women’s Champions League, Finale (17. Mai, Olympiastadion, München)
Sieger 1. Halbfinale – Sieger 2. Halbfinale

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.