Marisa Brunner beendet ihre Karriere

Von am 14. März 2012 – 16.13 Uhr 4 Kommentare

Die Schweizerin Marisa Brunner tritt mit sofortiger Wirkung vom Spitzenfußball zurück. Die Torhüterin in Diensten des SC Freiburg hat seit drei Jahren Beschwerden in Knie- und Fußgelenk, die Leistungssport nicht länger zulassen.

Seit 2006 steht Marisa Brunner zwischen den Freiburger Pfosten, für die Schweizer Nationalmannschaft hat sie 78 Länderspiele absolviert.  „Wir verlieren nicht nur große fußballerische, sondern auch menschliche Klasse, denn Marisa ist auf und neben dem Spielfeld eine sehr wichtige Teamstütze. Doch ich kann ihre Entscheidung auch nachvollziehen“, so die Schweizer Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg.

Ausbildung zur Torwarttrainerin
Nach dem Cyprus Cup teilte Marisa Brunner der Nationaltrainerin mit, nicht länger zur Verfügung zu stehen, auch beim SC Freiburg tritt sie zurück. Die 29-Jährige erklärt ihren Schritt damit, dass „die täglichen Schmerzen und  die Kaschierung meiner Beschwerden mir so viel Energie geraubt haben,  dass ich zu dem Schluss  gekommen bin, dass ich einen anderen Weg einschlagen muss.“ Sie wird sich nun auf ihre Ausbildung zur Torwarttrainerin konzentieren.

Vereinstrainer Milorad Pilipovic kommentiert ihren Schritt: „Wir wissen alle, dass Marisa immer wieder mit Knieproblemen zu kämpfen hatte. Aber dass ihre  gesundheitlichen Probleme so gravierend sind, ist natürlich schlimm. Ihr Rücktritt ist für uns nicht nur eine sportliche Schwächung, da sie unserer jungen Mannschaft nicht nur auf dem Platz in  entscheidenden Situationen Halt und Sicherheit gegeben hat. Sie hat ihre Leidenschaft für den Fußball nicht nur auf die jüngeren Torhüterinnen übertragen, sondern auf die gesamte Mannschaft. Es ist sehr schade, dass sie die Saison nicht mehr mit uns zu Ende spielen wird.“

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4 Kommentare »

  • Krissi sagt:

    Schade um Marisa – die Frauenbundesliga (und natürlch die Schweiz) verlieren eine großartige Torhüterin! Alles Gute für deine weitere Zukunft Marisa!!!

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  • FFFan sagt:

    Schade. Mit Marisa Brunner verliert der SC nicht nur eine gute Torhüterin, sondern auch eine wichtige ‚Führungsspielerin‘.

    Jetzt lastet große Verantwortung auf Laura Benkarth.

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  • Speedy75 sagt:

    Schade, ist eine sehr sympathische Torspielerin. Wünsche ihr weiterhin alles gute.
    Schön auch, daß sie dem Sport weiterhin verbunden bleibt mit ihrer Ausbildung zur Torwarttrainerin.

    Damit ist das nun die Chance für Laura Benkarth sich von Dauer zu beweisen, das nötige Talent dazu hat sie zweifelsohne.

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  • Speedy75 sagt:

    Wo wir übrigens gerade schon beim Thema sind auch Bérangère Sapowicz beendet ihre Karriere als Torhüterin. Viele dürften Sie ja u.a. noch aus dem WM-Spiel gegen Deutschland kennen als Sie die rote Karte erhielt.

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