Potsdam beendet Minikrise, Islacker erlöst Duisburg

Von am 11. März 2012 – 17.13 Uhr 24 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam ist am 14. Spieltag der Frauenfußball Bundesliga mit einem Auswärtserfolg in Freiburg auf die Siegerstraße zurückkehrt. Doch auch die Verfolger aus Duisburg, Frankfurt und Wolfsburg gaben sich keine Blöße und landeten Dreier.

Nach zuletzt zwei Unentschieden kamen die Potsdamerinnen zu einem 2:0 (1:0)-Auswärtserfolg beim SC Freiburg und verteidigten somit die Tabellenspitze.

Ergebnisse und Tabelle

Anzeige

Gelungene Generalprobe
Genoveva Anonma brachte die Gäste mit ihrem 16. Saisontreffer in Führung, mit einem Drehschuss aus zehn Metern ließ sie Freiburgs Torhüterin Laura Benkarth keine Chance (12.). Patricia Hanebeck sorgte in der Schlussphase nach Vorarbeit von Yuki Nagasato für die Entscheidung (80.). „Wir sind natürlich zufrieden, dass wir das Spiel gewonnen haben“, zog Potsdams Trainer Bernd Schröder ein positives Fazit der gelungenen Generalprobe für das Viertelfinal-Hinspiel der UEFA Women’s Champions League am Mittwoch gegen den russischen Meister WFC Rossiyanka (Mittwoch, 14. März, live ab 17.45 Uhr auf Eurosport). „Das Spiel war bis zu unserem 2:0 offen, der SC hätte in einigen Aktionen den Ausgleich machen können.“

Duisburg zieht Kopf aus der Schlinge
Mit einem späten Treffer hat der FCR 2001 Duisburg den zweiten Tabellenplatz verteidigt. Doch beim 1:0-(0:0)-Auswärtserfolg gegen Bayer 04 Leverkusen tat sich das Team von Marco Ketelaer schwer, denn die Duisburgerinnen ließen zu viele Torchancen aus. Mandy Islacker, die erst vor wenigen Wochen einen neuen Dreijahresvertrag unterzeichnete, gelang in den Schlussminuten der Treffer des Tages, Kozue Ando lieferte mit einem präzisen Pass die Vorarbeit (85.). „Natürlich war das am Ende glücklich, aber dieses Glück haben wir absolut verdient, schließlich lag das Chancenverhältnis bei sechs oder sogar sieben zu eins für uns“, so Ketelaer über den Erfolg. Torschützin Islacker zollte dem Gegner ein Kompliment: „Leverkusen ist eine Mannschaft mit sehr guter Ordnung, das war schwer für uns.“

Frankfurt gewinnt in Jena
Auch der 1. FFC Frankfurt tat sich beim FF USV Jena alles andere als leicht, am Ende stand dennoch ein 2:0 (1:0)-Erfolg. Kerstin Garefrekes brachte die Gäste in Führung (31.), Dzsenifer Marozsán beseitigte die letzten Zweifel (86.). Für Frankfurt war es der Auftakt in zwei englische Wochen, denn Mittwoch tritt das Team im Viertelfinal-Hinspiel der UEFA Women’s Champions League bei LdB Malmö an (Donnerstag, 15. März, live ab 17.00 Uhr auf Eurosport).

Mandy Islacker

Mandy Islacker erlöste ihr Team in der Schlussphase © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Schlagwörter:

Wolfsburg hält Anschluss an Spitzentrio
Der VfL Wolfsburg bleibt nach einem 3:0 (2:0)-Sieg gegen den FC Bayern München auf Tuchfühlung zu den Top 3 der Liga und hat zudem noch zwei Spiele weniger ausgetragen. Anna Blässe sorgte im VfL-Stadion am Elsterweg im ersten Pflichtspiel der Wolfsburgerinnen seit dem 11. Dezember für die frühe Führung (4.), ein Eigentor von Sandra de Pol (16.) spielte den Niedersachsen zudem in die Karten. Conny Pohlers erzielte den dritten Treffer der Gastgeberinnen (68.), die somit den siebten Sieg in Folge feierten und ihre Ambitionen auf einen Champions-League-Startplatz untermauerten.

HSV feiert wichtigen Heimsieg
Der Hamburger SV kam in einem Duell zweier abstiegsbedrohter Team zu einem 2:0 (1:0)-Sieg gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig. Marie-Louise Bagehorn gelang bereits nach 87 Sekunden die Führung (2.), die eingewechselte Maike Timmermann machte nach starker Vorarbeit von Aferdita Kameraj Mitte der zweiten Halbzeit den Erfolg perfekt (68.). HSV-Trainer Achim Feifel erklärte: „Wir konnten nicht das zeigen, was wir uns vorgenommen hatten, sind aber durch zwei gelungene Aktionen zu einem wichtigen Heimsieg gekommen.“

Okoyino da Mbabi weiter in Torlaune
Am Mittwoch machte Célia Okoyino da  Mbabi mit drei Treffern den 4:3-Sieg der deutschen Nationalelf gegen Japan im Finale des Algarve Cups perfekt, vier Tage später sorgte sie mit ihren beiden Treffern für einen 2:0 (1:0)-Sieg ihres Vereins SC 07 Bad Neuenahr bei der SG Essen-Schönebeck. Mit einem verwandelten Foulelfmeter erzielte sie die frühe Führung (14.), nach einer knappen Stunde stellte sie den Endstand her (59.).

Tags:

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

24 Kommentare »

  • hanah sagt:

    Frankfurt is back:-P

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Naja, 2:0 gegen Jena, dazu erst in der 86. Minute die Entscheidung… Ziemlich dürftig, würde ich sagen!

    Interessant ist eher, dass Bad Neuenahr im 6. Spiel in Folge ohne Gegentor bleibt und Schult damit in der Saisonwertung Nadine Angerers Wert von 491 Minuten mit 560 Minuten in Folge ohne Gegentor nun überboten hat und es keine Anzeichen gibt, wieso diese Serie im Spiel gegen Jena reißen sollte!

    (0)
  • H2O sagt:

    Schönes Spiel der Wolfsburgerinnen. 🙂
    Ich hatte ja ein wenig Angst nach der langen Pause, aber das war souverän.

    Jetzt müssen noch die Nachholespiele gewonnen werden und nächste Woche 3 Punkte in Potsdam abstauben.

    Na gut, in Potsdam ist auch ein Unentschieden ok.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @H2O: Gewinnen in Bad Neuenahr? Wie denn, wenn die kein Tor reinlassen? 😀

    (0)
  • H2O sagt:

    @Sheldon

    🙂 hmmm, ich hoffe auf Conny 🙂
    Aber stimmt schon, ein Sieg muss hart erkämpft werden.
    Leverkusen gegen Duisburg hätte ja auch ohne ein wenig Glück ganz anders ausgehen können.

    (0)
  • Detlef sagt:

    Markus schrieb;
    „Gelungene Generalprobe“
    „zog Potsdams Trainer Bernd Schröder ein positives Fazit der gelungenen Generalprobe für das Viertelfinal-Hinspiel der UEFA Women’s Champions League am Mittwoch gegen den russischen Meister WFC Rossiyanka“

    Das war alles andere als eine gelungene Generalprobe!!!
    Potsdam spielte heute kein bisschen besser als gegen HH und LEV!!!
    Uns half heute nur die Tatsache, daß die Breisgauerinnen kaum etwas nach vorne zu Stande gebracht hatten!!!
    Beide Teams überboten sich gegenseitig mit Fehlpassorgien und Stockfehlerfestspielen!!!
    Alle Zuschauer im Mösle-Stadion hatten heute Anspruch auf Schmerzensgeld!!!

    Wenn Rossiyanka am Mittwoch nicht ähnlich schwach ist wie Freiburg heute, dürften da bereits alle CL-Ambitionen für uns ausgeträumt sein!!!

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @Detlef: Gelungen heißt „drei Punkte“, nix anderes zählt in so einem Spiel.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Markus,
    die drei Punkte halten vielleicht die Spannung in der Liga weiter hoch!!!

    Aber wenn Du in die Gesichter der TURBINEN (nach dem Spiel) geblickt hättest, da war kein Anzeichen von „gelungen“ zu erblicken!!!

    Andererseits wäre wohl ein erneuter Punkteverlust noch deprimierender gewesen, sodaß der heutige Sieg zumindest ein kleines Erfolgserlebnis darstellt!!!

    (0)
  • Michele sagt:

    Frankfurt hat heute auch nicht gut gespielt, genauso wenig wie Duisburg. Aber Potsdam spielt zurzeit unterirdisch. Ich gebe Detlef recht, wenn sie am Mittwoch ähnlich schlecht spielen, ist die CL für sie beendet. Irgendwas stimmt in der Mannschaft nicht. Auch wenn es jetzt Schelte von allen Potse-Fans gibt: In dieser Verfassung können sie die Punkte gleich nach Frankfurt, Duisburg und Wolfsburg schicken.

    (0)
  • SGS sagt:

    Sehr zähes Spiel heute in Essen. Insgesamt war es relativ ausgeglichen, was die Spielanteile angeht, allerdings hat Bad Neuenahr seine wenigen Torchancen im Gegnsatz zur SGS halt genutzt. Der Stadionsprecher wußte in der Beziehung allerdings eine positive Neuigkeit zu verkünden: Kyra Malinowski hat in der zweiten Mannschaft erstmal wieder 90 Minuten gespielt, und wohl auch direkt 4 Buden gemacht.

    (0)
  • Postel sagt:

    Wie ich das hier lese profitierte das Spitzentrio gestern von der Angriffsschwäche ihrer Gegner. Auch in Jena war es so. Amber Hearn als einzige Jenaer Spitze war fast immer auf verlorenen Posten. Trotzdem hat sich Jena gut Präsentiert. Mit etwas mehr Durchschlagskraft wäre vieleicht auch in diesem Spiel ein Punkt möglich gewesen. Bei etwas entäuschenden Frankfurterinnen war die Taktik nur auf Konter zu Spielen gestern vieleicht doch nicht so richtig. Aber wenn man bedenkt welche Ergebnisse bei den Frankfurter Fans gehandelt wurden, war das 0:2 für Frankfurt schmeichelhaft. Die Jenaer defensive stand fast immer ordentlich. Einzig Marozsan war ein ständiger Unruheherd. Es war einfach fantastisch anzusehen wie sie mit dem Ball Zauberte. Fazit: Jena hat mich durch ihr diszipliniertes und kämpferisches Auftreten überzeugt. Bei dieser jungen Truppe braucht einem nicht bange werden. Obwohl die nächsten Spiele nicht leichter werden als das gestrige. Frankfurt hat sicher unter ihren Möglichkeiten gespielt.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    @Michele: Schätze, Frankfurt, Potsdam und Duisburg nehmen sich zur Zeit alle nix in ihrer miserablen Spielweise. Wie das mit Wolfsburg aussieht, weiß ich nicht.
    Ich denke, Frankfurt und Wolfsburg müssen in Potsdam auch erstmal ein Tor zustande bringen.
    Was ich gerade in Duisburg bezeichnend fand, war, dass Luisa Wensing und Alex Popp weit unter ihren Möglichkeiten geblieben sind. Gerade Popp hat vorne nix auf die Reihe bekommen und wenn man fies sein wollte, könnte man es so auslegen, dass sie sich keine Tore zu schießen mehr traut, um Wolfsburg nicht aus der CL zu schießen.

    Hoffen wir nur, dass Potsdam gegen Frankfurt nicht mit 8 Spielerinnen gegen 14 Spielerinnen und Duisburg gegen Wolfsburg mit 9 gegen 13 spielen muss.

    (0)
  • JotZee sagt:

    Duisburg hat gestern hochverdient, aber dennoch glücklich gewonnen. Das Spitzenquartett siegt also geschlossen, allerdings kaum überzeugend, aber darum geht´s nicht im Fußball. Dadurch, dass wir inzwischen vier statt nur zwei Titelkandidaten haben, wird es noch eine Menge spannender, direkter Duelle geben, die den Ausschlag geben werden. Klar schmerzen auch Punktverluste gegen andere Teams, aber die eigentliche Qualität bzw. die entscheidenen Schläge wird man in den direkten Duellen sehen. Für die CL drücke ich den deutschen Teilnehmern sowieso die Daumen. Da muss man von internationaler Verbandsseite endlich mal checken, dass man die weltweite stärkste Liga nicht mit zwei Startplätzen abspeisen darf. Man sollte Platz 3 und 4 zumindest zu CL-Quali-Rängen machen, z.B. gegen die französische und schwedische Liga.

    (0)
  • ruhri sagt:

    @SGS:
    Ich weiß ja nicht, welches Spiel Du gesehen hast, aber ich habe eine überlegene Manschaft aus Bad Neuenahr gesehen.
    @Markus:
    In deinem Text fehlt noch ein weiteres Kopfballtor von CELIA, das die Schiedsrichterin nicht gegeben hat und ein Schuss von CELIA an die Unterkante der Latte, der vor die Linie zurücksprang. Das Experiment mit Sharon Beck als Linksaußen ist voll daneben gegangen und wurde nach 45 min. beendet (ich weiß sowieso nicht, wie Markus Högner diese Spielerin, die auf den ersten 5 Metern gegen jede! Gegenspielerin 3 Meter verliert überhaupt berücksichtigen kann. Dagegen nur eine klare Chance für die SGS (Vorlage: Hartmann). Der Spielbericht in der WAZ-Essen beschreibt es ganz gut: http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/essen/sgs-blickt-wieder-nach-unten-id6448843.html

    (0)
  • Blumig sagt:

    Der RBB berichtete in „Brandenburg aktuell“ über das Spiel in Freiburg:
    1. Teil ca. 7 sek. : Genoveva Anomna erzielt volley ein Tor.
    2. Teil ca. 5 sek. : Anja Mittag trabt über den Rasen …

    (0)
  • SGS sagt:

    @ruhri
    Also klar überlegen ist für mich etwas anderes. Speziell in der zweiten Hälfte der 1.HZ und in der 2.HZ bis zum 2:0 habe ich pink mehr fürs Spiel tun sehen als weiß. Das Neuenahr am Ende verdient gewonnen hat, steht außer Frage, schon allein weil sie halt in Tornähe wesentlich geradliniger und abgezockter agiert haben. Außer den bereits angesprochenen Situationen gab es noch eine Chance, als Rolser frei durch war, und Holl phantastisch reagiert. Aber viel mehr war auch nicht. Wir hatten außer der angesprochenen Chance von Hamann nach Querpass Hartmann in der 1.HZ noch zwei Chancen von Carole jeweils nach Standards. Außerdem gab es noch eine Situation, wo Schult im eigenen Sechzehner, aber außerhalb des Fünfers eine Essenerin (ich glaube Dörpinghaus) umrammt, und – für mich unverständlich – Freistoß für sich bekommt. Die fehlende Torgefahr ist momentan wohl das größte Essener Problem. Caro Hamann rackert zwar unermütlich, ist aber definitiv keine Torjägerin. Ich hoffe auf Kyras Comeback.

    (0)
  • Blumig sagt:

    Sorry, der Bericht bezog sich auf die Championsliga!

    (0)
  • waiiy sagt:

    Angesicht der vor der Mannschaft aus Potsdam liegenden Aufgaben und des Fakts, dass es auch zum Ende der Hinrunde der Meisterschaft schon lange nicht mehr so rund lief wie gewünscht, ist es für mich keine „Minikrise“ und sie ist auch noch nicht „beendet“. Davon kann man sicherlich erst sprechen, wenn man sich durch das Viertelfinale der CL „durchgewurstelt“ und dabei wieder die Form gefunden hat, um dann evtl. gegen Lyon überhaupt als ernst zu nehmender Gegner aufzutreten.

    Richtig ist, dass in der jetzigen Phase nur die Ergebnisse zählen. Jeder Sieg ist wichtig, auch wenn er wenig glanzvoll ist.

    Um etwas Positives aus den letzten 3 Spielen zu ziehen: Man hat nicht verloren. Potsdam kann Duisburg aus eigener Kraft hinter sich halten.

    Und mir ist auch positiv aufgefallen, dass eine Spielerin, von der man sich noch mehr Akzente gewünscht hat, jetzt Verantwortung übernimmt und einige der wichtigen Treffer erzielt hat – nämlich Patricia Hanebeck. Ich hoffe, sie kann etwas daraus machen.

    waiiy

    (0)
  • Marcel sagt:

    Als Fan von Turbine kann man nur sagen Hauptsache 3 Punkte,spielerisch war das wieder …puh sagen wir mal das waren die schweren Beine von der Algarve.
    Wie das aber bis Mittwoch wesentlich besser werden soll ist wohl die große Frage.Ich weiss ja nicht wie stark Rossiyanka ist aber als Turbine-Fan sollte man wohl die CL-Ambitionen drosseln das Finale wird wohln Wunschtraum bleiben man muss ja jetzt schon damit rechnen das es mit der nächsten Runde nichts wird zumindest mit der aktuellen Leistung.Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Stimmt, Marcel, das Ganze ist und bleibt mir momentan auch ein einziges Rätsel!
    Wie kann man bloss faktisch von einem Tag zum anderen, alles vorher Gekonnte und teilweise traumwandlerisch Beherrschte so vergessen und eine solche Grütze ohne Ende spielen?
    Nur, wenn ich das DFB-TV-Spiel von gestern heranziehe, ist das aber auch nicht grundlegend anders o. besser gewesen.
    Für Mittwoch habe ich auch so meine Bedenken, und es täte mich echt wundern, wenn es Turbine dort gelänge, eine andere Leistung abzurufen.
    Denn dann wäre auch ich mit meinem FF-Latein am Ende!;)

    (0)
  • waiiy sagt:

    Ganz so schwarz sehe ich es nicht, gerade weil diese Saison auch schon anders gespielt wurde. Ich denke, an so einem gerade so geschafften Sieg wie gestern kann man sich auch ein wenig hochziehen und dann kommt so ein Spiel wie Mittwoch gerade recht, um sie richtig aufzubauen. Flutlichtspiele liegen Potsdam. Das Stadion wird hoffentlich trotzdem voll sein. Und dann ist vielleicht die Konzentration und Motivation noch einen Tick höher. Wenn dann eine der ersten Aktionen noch klappt, dann kann es ein Leichtes sein, dass sie wieder komplett in die Spur finden.

    Am liebsten wäre mir ein Fernschuss von Viola oder Schmidti, der in der 2. Minute gerade so zur Ecke abgelenkt werden kann und dann ein Kopfballtor von Babs. Dann wäre auch das Publikum wieder voll begeistert. *träum*

    waiiy

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Ganz ehrlich: Es ist genauso wie SF sagt, man hat von dem einen auf den anderen Tag ALLES verlernt.

    Ich versuche mal ein paar Dinge aufzuzählen, die in der Kombination dafür als Auslöser betrachtet werden könnten:

    Zunächst einmal hatte man nach dem 9. Spieltag alles erreicht: Frankfurt im eigenen Stadion dominiert wie seit dem 7:2 nicht mehr, 5 Punkte Vorsprung auf Duisburg und 6 auf Kontrahent Frankfurt und die Liga wollte Potsdam eine Woche später zum vorzeitigen Meister krönen, falls man zuhause gegen Duisburg gewönne.
    Von der eigenen Dominanz ein bisschen volltrunken hat man es die kommenden Spiele ein bisschen ruhiger angehen lassen, was bis auf das Spiel gegen Duisburg auf gut gegangen ist.
    In der CL hatte man so hoch wie kein anderes Team gewonnen und ist locker-flockig durch den Wettbewerb stolziert.

    Ohne ernsthafte sportliche Konkurrenz zu sein, kamen dann die Gerüchte auf, dass die Stützen dieses Jahrhundertteams den Verein verlassen wollen, dazu die Verletzung von Felix, die immer noch nicht wieder fit ist.
    Wie reagiert man, wenn drei der wertvollsten Spielerinnen eines Potsdamer Teams, dass so dominant wie lange nicht auftrat, plötzlich dem Verein den Rücken kehren, weil sie keine Lust mehr auf dieses System haben?

    Ich denke, da ist es, desillusioniert von den vielen Erfolgen, durchaus verständlich, wenn man in ein tiefes Loch fällt, aus dem man sich auch nicht so schnell wieder erholt.
    Angenommen, Bayern hätte weiterhin so dominant gespielt wie zu Saisonbeginn, was meint ihr, wäre wohl losgewesen, wenn Ribery, Schweinsteiger und Gomez zum Start der Rückrunde geschlossen verkündet hätten, dass sie den Verein verlassen würden?
    Und was hätte das mit der Mannschaft gemacht?!

    (0)
  • Kenner sagt:

    Michele -“ Frankfurt hat heute auch nicht gut gespielt, genauso wenig wie Duisburg. Aber Potsdam spielt zurzeit unterirdisch.“

    Als bekennender Frauenfussballfan muss ich leider konstatieren, dass derzeit ein Vollprofitum der Fussballerinnen, wie es einige Vereine anstreben und forcieren, in keinster Weise durch die gezeigten sportlichen Leistungen gerechtfertigt ist. Das werden die Sponsoren auf Dauer nicht finanzieren, und nicht wenige Vereine werden wirtschaftlich ausbluten.

    Daher sind die finanziellen Kraftakte seitens Frankfurt und Wolfsburg der pure Wahnsinn und nach steuerlichen Regeln als Liebhaberei zu betrachten. Ausschließlich der DFB kann sich das Verbancespiel durch Koppelung von Vereinbarungen mit Medien und Sponsoren leisten, aber nicht normal wirtschaftlich arbeitende Vereine, natürlich außer Dietrich, für den andere Gesetzmäßigkeiten zu gelten scheinen.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Der Druck am/ab Mittwoch ist immens, und ich möchte nicht in der Haut so mancher Turbine stecken, denn, wenn das in die Hose geht, ist für den Rest der BL-Saison Schluß mit lustig, dann geht der Fahrstuhl nur noch nach unten. Immerhin wartet ja am WE der VfL als echter Gradmesser auf uns, und wenn das dann keine Stunde der Wahrheit wird, na, ich weiß nicht.
    Lieber schwarzmalen und irren, als schönreden und anschliessend böse erwachen! 🙂

    (0)