Deutschland gewinnt Algarve Cup

Von am 7. März 2012 – 16.35 Uhr 85 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball Nationalelf hat zum zweiten Mal nach 2006 den Algarve Cup gewonnen. Im Finale setzte sich die DFB-Elf nach hartem Kampf und spannendem Spielverlauf knapp gegen Weltmeister Japan durch.

Beim 4:3 (2:1)-Sieg im Estádio Algarve in Faro hatte es vor allem die Schlussphase in sich, in der sich die Ereignisse mit drei Treffern binnen drei Minuten überschlugen.

Auch Bresonik fehlt
Die deutsche Mannschaft, die ohne die verletzten Nadine Angerer, Fatmire Bajramaj und Linda Bresonik auskommen musste, eroberte sich in der Anfangsphase optische Vorteil, doch die erste gute Torchance hatten die Japanerinnen, die ihrerseits ohne Weltfußballerin Homare Sawa antraten. Yuki Nagasato fand bei ihrem Schuss von der Strafraumgrenze aber ihre Meisterin in Almuth Schult, die den Ball mit einer Glanzparade über die Latte drehte (17.).

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Deutscher Doppelschlag
Doch ins Tor trafen zunächst die deutschen Spielerinnen: Nach einer Flanke von Kapitänin Melanie Behringer vom rechten Flügel, reagierte Dzsenifer Marozsán am schnellsten und beförderte den Ball volley zur Führung ins Netz (20.). Und nach Ecke von Marozsán erhöhte Célia Okoyino da Mbabi nur zwei Minuten später per Kopf zum 2:0 (22.). „Wir haben sehr gut begonnen und Japan in den ersten zwanzig Minuten gut im Griff gehabt“, so Bundestrainerin Silvia Neid.

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Die DFB-Elf gewinnt zum zweiten Mal nach 2006 den Algarve Cup. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Japan findet ins Spiel zurück
Doch wer gedacht hätte, das wäre die halbe Miete, sah sich getäuscht. „Nach 25 Minuten haben wir nachgelassen und hatten nicht mehr so viel Druck auf dem Ball“, resümiert Neid. Die Japanerinnen fanden nach und nach besser in die Partie, mit einem schönen Schlenzer gelang Nahomi Kawasumi aus halblinker Position im Strafraum der Anschlusstreffer – das erste Gegentor für die DFB-Elf im Turnier (35.). Kurz vor der Pause wäre Nagasato fast der Ausgleich gelungen, doch ihr Schuss war zu zentral und bereitete Schult keine Probleme (42.).

Wechsel in der DFB-Elf
Mit Alexandra Popp für Marozsán ging es in Halbzeit zwei, Japan brachte unter anderem Asuna Tanaka für Kozue Ando ins Spiel und die Einwechselspielerin führte sich gleich gut ein, denn nach einer Ecke gelang ihr aus kurzer Distanz der Ausgleich (55.). Saskia Bartusiak für Lena Goeßling und Svenja Huth für Anja Mittag sollten für neue Impulse sorgen, doch es waren die Japanerinnen, die am Drücker waren, in der zweiten Halbzeit durfte auch die Frankfurterin Saki Kumagai ran.

Elfmetergeschenk
Zunächst fielen keine weiteren Treffer, da sich beide Teams weitgehend neutralisierten, doch es sollte eine atemberaubende Schlussphase folgen. Nach einem vermeintlichen Foul an Schmidt, die ins Stolpern geriet, gab es Foulelfmeter für die DFB-Elf, Da Mbabi verwandelte sicher zur 3:2-Führung (88.). Doch fast im Gegenzug war der Vorsprung schon wieder dahin, Nagasato nutzte einen Fehler von Schult, die einen Ball nicht festhalten konnte, eiskalt aus und glich zum im japanischen Lager viel umjubelten 3:3 aus (90.).

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Da Mbabi im Torrausch
Erneut dachte das Publikum, dass das Spiel in der regulären Spielzeit keinen Sieger mehr sehen würde, doch weit gefehlt. Da Mbabi, die für ihre „hervorragende Leistung“ von Neid ein Extralob erhielt, war noch einmal zur Stelle und erzielte in der Nachspielzeit den nicht mehr für möglich gehaltenen Siegtreffer (91.) – somit erzielte die Stürmerin des SC 07 Bad Neuenahr im zweiten Spiel hintereinander drei Treffer.

Deutschland – Japan 4:3 (2:1)

Deutschland: Schult – Schmidt, Krahn, Henning, Peter – Odebrecht, Goeßling (56. Bartusiak) – Mittag (63. Huth), Marozsán (46. Popp), Behringer – Okoyino da Mbabi

Japan: Kaihori – Ariyoshi, Iwashimizu (46. Kumagai), Utsugi, Sameshima (46. Kinga) – Sakaguchi, Miyama, Ohno (90. Kiryu) – Ando (46. Tanaka, 90. Takase), Kawasumi, Nagasato

Tore: 1:0 Marozsán (20.), 2:0 Okoyino da Mbabi (22.), 2:1 Kawasumi (36.), 2:2 Tanaka (55.), 3:2 Okoyino da Mbabi (88. Elfmeter), 3:3 Nagasato (90.), 4:3 Okoyino da Mbabi (90.)

Gelbe Karten: Keine

Schiedsrichterin:
Margaret Domka (USA)

Zuschauer: 500

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Eine Halbzeit hielt die walische Abwehr um Chefin Jayne Ludlow (li.) dem Druck von Isabell Herlovsen und Co stand. © Nora Kruse, ff-archiv.de

USA erreichen Platz drei
Im Spiel um den dritten Platz setzten sich die US-Amerikanerinnen mit 4:0 gegen Schweden durch. Der fünfte Rang ging nach einem 3:1-Erfolg gegen Island an Dänemark.

Die Norwegerinnen beenden den Algarve Cup auf dem siebten Rang. Im abschließenden Spiel setzten sich die Skandinavierinnen mit 3:0 gegen Wales. Bis zur Halbzeit konnten die hochmotivierten und aufopferungsvoll kämpfenden Waliserinnen das 0:0 halten, nach dem Seitenwechsel ließen langsam Kondition und Konzentration nach.

Durch einen 1:0-Erfolg gegen Gastgeber Portugal landen die Chinesinnen auf dem neunten Platz. Die Republik Irland revanchierte sich für die Niederlage gegen Ungarn in der Gruppenphase und gewann diesmal mit 2:1. Dadurch landete die Mannschaft von Trainerin Sue Ronan auf dem elften Platz.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

85 Kommentare »

  • karl frank sagt:

    also es war ein foul an schmidt, augen auf und wenn der torhüter den ball in der hand hat , dann hat er ihn sicher und man darf ihr denn ball nicht aus der hand stossen.
    aber egal deutschland hat gewonnen und herr juchem muss seinem hass auf das deutsche team freien lauf lassen. ekelhaft

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ja, es war ein strafstosswürdiges Foul an Bianca! Aber leider rempelt sie Schult später dermassen, dass diese den Ball wieder verliert und prompt ein Treffer drauß wird. Von daher kann die Schiri auch nur auf weiterspielen und eben nicht Foul an Schult plädieren.

    Achja, welche fulminate Wirkung hatten denn die beiden Wechsel von Huth und Popp? Ich sah nämlich keine…

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  • Michele sagt:

    Ich bin stolz auf euch Mädels! Ihr habt bis zum Umfallen gekämpft und seit dafür belohnt worden.
    Das Turnier hat aber auch andere Erkenntnisse gebracht. Ich denke, dass sich die Bundestrainerin auf bestimmten Positionen schon entschieden hat. So wird Behringer wohl in Zukunft weiter auf der linken Aussenbahn gesetzt sein. Sie wird nicht umsonst Angerer als Spielführerin vertreten haben. Schwer wird es auch für Kulig und Laudehr, nach ihren Verletzungen, zurück in die Startelf zu finden. Besonders Viola macht auf der „6“ einen bärenstarken Eindruck. Auch Lira wird kämpfen und kratzen müssen, um wieder in die Elf zukommen. Vakant ist die rechte Aussenbahn. Ist das wirklich die richtige Position für Bresonik und wie schnell kann sich Huth an das tempo gewöhnen. Auch Anja sollte man wieder mehr auf dem Zettel haben. Ich bin sicher, von ihr werden wir in Zukunft wieder mehr sehen.
    Jetzt kommt erstmal wieder gesund nach Deutschland! Danke, für ein tolles Turnier!!!!

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  • pinkpanther sagt:

    Also von „Hass“ kann ich in dem Artikel nicht mal ansatzweise etwas erkennen!
    Die Szene vor dem 3:3 habe ich leider nicht gesehen, aber beim Elfmeter hatte ich den Eindruck, dass da gar keine Berührung stattgefunden hatte – ich dachte mir nur: „Einem gschenkten Gaul …“
    Ich fand es ein tolles Spiel mit starken (und natürlich auch schwächeren) Phasen auf BEIDEN Seiten. Deutschland hat gezeigt, dass sie mit den Weltmeisterinnen mithalten können und das Spiel nicht unverdient gewonnen. (wie bereits im anderen Artikel geschrieben fehlen mir leider die letzten Minuten nach dem 3:2)

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  • karl frank sagt:

    ja,deutschland hat gewonnen, und die tollen schwedinnen, was war denn da los.
    gegen die usa so zu verlieren, das ist traurig.
    und noch einmal für alle und auch für herrn juchem, deutschland hat gewonnen.

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  • karl frank sagt:

    also schmidt wurde an der schulter gezogen und ging zu boden, dies kann man als 50-50 foul auslegen und der schiri kann pfeifen muss er aber nicht.
    so zu berichten wie es herr juchem es getan hat, geschenkter elfmeter, dies geht gar nicht.
    pinkpanther lies dir bitte noch mal den kommentar genau durch, der elfmeter und das 3-3 wo schult der ball aus der hand geschlagen wurde.
    diese berichtsform ist einseitig.

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  • hanah sagt:

    @ Michele: Ich glaube nicht dass es für Lira schwer wird da sie mit ihrem Spielstil einzigartig ist und eine der wichtigsten Spielerinnen der Natio!!!!:-D Für Angerer
    wirds schwerer 😛 Ach und Glückwunsch<3

    GGlückwunschfür die großartige Leistung der

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  • Jennifer sagt:

    Das war endlich mal wieder eine starke Leistung der Deutschen. Glückwunsch an das gesamte Team! Es war meiner Meinung nach aber auch ein sehr ausgeglichenes Spiel indem sich beide Seiten nichts geschenkt haben. Zum Schluss hatte jedes Team die Möglichkeit zu gewinnen. Die letzten Minuten waren eh an Spannung nicht mehr zu überbieten. Ganz tolle Leistung! Auch super, dass sich die Mädels nie aufgegeben haben und einfach nicht verlieren wollten. So stark wie in der Schlussphase des Spiels habe ich das Team schon lange nicht mehr gesehen. Wirklich gut!

    Fairerweise muss man sagen, dass sich auch die Japanerinnen nie aufgegeben haben. Deswegen ist das Spiel zum Schluss auch so spannend gewesen. Ein Sieg wäre für beide Mannschaften möglich gewesen.

    Zum Elfmeter: Ich habe während des Spiels schon geglaubt, dass das wirklich ein Elfmeter war. Die Japanerin reisst B. Schmidt doch glatt an der Schulter um. Im Strafraum m. M. nach schon ein Elfmeter.

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  • Markus Juchem sagt:

    @karl frank: Doch, das geht. Es ist meine Meinung, dass es ein Elfmetergeschenk war. Ich habe kein Problem damit, wenn andere die Situation anders bewerten. Wenn ein solcher Mini-Kontakt (wenn überhaupt einer vorlag) einen Elfmeterpfiff auslöst, haben wir in jedem Spiel 5 bis 10 Elfmeter und wir können uns alle gleich zukünftig einer kontaktfreien Sportart zuwenden. Ungeachtet dieser Situationen hat die deutsche Mannschaft verdient gewonnen und man muss schon viel Fantasie mitbringen, um aus diesem Spielbericht „Hass“ herauszulesen.

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  • Aimar sagt:

    Also ich habe bei dem Elfmeter auch kein Foul gesehen. Warum man jemanden „Hass“ – ein Wort das im Sport wie auch anderswo nun mal gar nichts zu suchen hat – unterstellen kann, wenn er seinen Eindruck widergibt ist schon sehr fragwürdig und sagt viel über denjenigen aus.

    Beim 3:3 hatte man zumindest das Gefühl das da auch ein Foull vorgelegen hat.

    Der Sieg ist etwas glücklich aber geht ok. Was ich wieder mal beeindruckend fand war die Ballsicherheit und das Aufbauspiel – selbst beim dt. Pressing – der Japanerin. Das hat schon klasse.

    Nette Standortbestimmung aber man sollte das Ganze auch nicht zu hoch hängen. Aber denke das macht auch keiner.

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  • karl frank sagt:

    herr juchem, das reissen an der schulter ist kein foul, haben sie das spiel überhaupt gesehen, ich schon, zwar hat der japanische kommentar schwer genervt aber sonst war das hd bild sehr gut und es war kostenlos.
    und wenn man das foul gesehen hat, dann war es ein foul, denn das reissen an der schulter ist strafbar und wird mit elfmeter geandet.

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  • Winter sagt:

    Also, Hut ab vor den Japanern! Das war technisch aller erste Sahne und auf dem Niveau von Barcelona. Die deutsch NM konnte durch ihr Kraftspiel dagegen halten, aber es schien so, als ob ihnen in der 2. HZ die Luft ausgeht. Der glücklichere hat gewonnen, nicht der bessere.

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  • sodalith7 sagt:

    In der Offensive sind wir wirklich gut besetz und das System mit einer Stürmerin und drei weiteren offensiven Spielerinnen lässt sich endlich umsetzten.
    Der Spielaufbau nach vorne hat sich auch verbessert.
    Die Gewinnerin ist sicherlich Celia.

    Der große Schwachpunkt ist immer noch die Innenverteidigung. Die Verliererin für mich ist Krahn, sie hat ihre technischen Mängel nicht aufgeholt und ist ein ständiger Unsicherheitsfaktor.

    Insgesamt ein gelungenes Turnier.

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  • H2O sagt:

    @Markus Juchem

    Also so wie du das schreibst geht es meiner Meinung nach nicht.
    Wenn du schon so massiv subjektiv die Situation beschreibst, dann sorge dafür dass deine Kommentare und Artikel bewertbar sind.
    Ansonsten ist das ärgerlich für alle, die sich hier auch mit ihren subjektiven Meinung der Bewertung stellen.

    Eine weitere Möglichkeit ist ,und das würde ich dir empfehlen, solltest du gerade strittige Spielsituationen oder Berichte von Spielen neutral formulieren, was ja nicht schwer ist.
    Deine persönliche Meinung könntest du dann in einem Artikel mit Überschrift „Meinung“ extra beschreiben. Wird ja in den meisten Zeitungen ebenso gemacht.

    Grüße,
    H2O

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  • wrack sagt:

    Weil sie 6 Tore in vier Spielen geschossen hat, weil sie drei Tore gegen den Weltmeister geschossen hat und weil mein erstes Posting in diesem Forum damals lautete:
    „Ich bin Celia-Fan – Wer ist mehr ?“

    Ein Hoch auf die Matchwinnerin Celia Okoyino da Mbabi aus Bad Neuenahr !

    PS: Seltsamerweise fiel ihr Name in den 10 Postings zuvor gar nicht ?! Sind drei Tore gegen den WM so selbsverständlich ?

    Und noch ein Hoch auf Dzennifer Marozsan, die hoffentlich „zurück“ ist nach ihrer Verletzung !

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  • Markus Juchem sagt:

    @H20: Ach, ich darf die Situation nicht beschreiben, wie ich sie bewerte? Für mich lag nicht mal eine ernsthafte Berührung vor, warum soll ich das nicht sagen oder schreiben dürfen? Für mich fällt die Szene nicht einmal unter „strittig“. Ist mir auch recht wurscht, wie irgendwelche Zeitungen das handhaben.

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  • wrack sagt:

    Zur Elfmeter-Diskussion noch einmal die alter Fußballweisheit, die alles klärt:

    Elfmeter ist es, wenn der Schiri Elfmeter pfeift. Basta.

    Und zur Diskussion verdient oder nicht eine ebenso klassische Weisheit:

    Deutschland: 4 Tore
    Japan: 3 Tore

    (Das galt schon bei der WM: Deutschland 0, Japan 1. U.a. deswegen betiteln wir Japan als Weltmeister)

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  • karl frank sagt:

    über ein spiel schreiben, das man nicht gesehen hat, ist eine journalistische bankrott erklaerung herr juchem.
    die hand der japanischen abwehrspielerin war auf der schulter von bianca schmidt, die japanerin hat an der schulter gezogen und schmidt somit zufall gebracht und das heisst elfmeter.

    ich würde ihnen raten, schauen sie sich das spiel und diese strittige szene noch einmal an.

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  • Markus Juchem sagt:

    Ich würde Ihnen gerne einen anderen Tonfall ans Herz legen und Sie bitten, unwahre Behauptungen zu unterlassen.

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  • H2O sagt:

    @Markus Juchem

    Natürlich darfst du sie beschreiben. 🙂
    Was mich stört, ist aber dass du sie auch gleich subjektiv bewertest und man diese Situation auch anders sehen kann.

    Nun kann man im Sport ja sehr unterschiedliche Ansichten haben was auch ganz toll ist. Unfair ist es aber wenn deine subjektiven Ansichten von der Bewertung ausgenommen sind, die der anderen aber nicht.
    Daher mein Vorschlag dies zu ändern oder neutral zu schreiben.
    In meinen Augen würde dass die Qualität der Artikel erhöhen.

    Das es dir „wurscht“ ist, wie andere Zeitungen das handhaben steht dir natürlich zu. Trotzdem trennt es objektive und subjektive Meinung besser und erhöht damit die Qualität der Artikel.

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  • karl frank sagt:

    jetzt habe ich angst, haben sie das spiel den live gesehen, waren sie in portugal live dabei oder haben sie es als live uebertragung auf einer internetseite gesehen.
    ich schon

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  • Markus Juchem sagt:

    @H20: Es steht doch jedem frei, in den Kommentaren seine Sichtweise der Dinge darzulegen, wo ist das Problem? Jeder Artikel hat naturgemäß auch eine subjektive Färbung, das ist auch ein Wesensmerkmal eines Blogs, sonst könnte ich ja auch gleich unkommentiert dpa- oder sid-Meldungen einfließen lassen (und selbst die sind subjektiv gefärbt). Deine Bewertung, ich hätte die Szene „massiv subjektiv“ beschrieben, ist ebenfalls eine subjektive Beurteilung Deinerseits, weil Du anderer Ansicht bist.

    Wenn ich jetzt geschrieben hätte, es wäre ein „strittiger Elfmeter“, wäre das dann weniger subjektiv gewesen? Nein, denn es gibt ja wie man hier sieht eine ganze Reihe, die sogar einen klaren Elfmeter gesehen haben wollen. Hätte ich neutral geschrieben, es wurde ein Foulelfmeter gepfiffen, wäre es meines Erachtens ungenügend, weil es aus meiner Sicht der Dinge eine möglicherweise spielentscheidende Entscheidung bzw. zumindest den Spielverlauf stark beeinflussende Entscheidung war. Doch auch das ist nur eine subjektive Meinung und wir fangen an, uns im Kreis zu drehen.

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  • Markus Juchem sagt:

    @karl frank: Sie haben Angst, weil Sie nicht wissen, ob sie das mit dem anderen Tonfall oder der Unterlassung von Behauptungen hinkriegen, die sie nicht belegen können?

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  • sodalith7 sagt:

    Meine Güte:
    Jeder Bericht, Kommentar oder Meinung ist subjektiv bzw. persönlich.

    Es war kein Elfmeter = subjektiv
    Die Entscheidung ist strittig = subjektiv
    Es war ein klarer Elfmeter = subjektiv

    Der Elfmeter wurde verwandelt = objektiv, da es eine Tatsache ist

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  • Markus Juchem sagt:

    @karl frank: Ihre Meinung ist falsch, das ist eine Tatsache.

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  • hapl27 sagt:

    Ich schlage vor,die Diskussion zu beenden und sich einfach nur über den Sieg unserer DFB-Mädels zu freuen!!

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  • Ballerina sagt:

    Zur Elfmetersituation:
    Nach wiederholtem Anschauen muss ich definitiv sagen, wer hier keinen Elfmeter sieht, hat entweder Tomaten auf den Augen oder keine Ahnung.
    Schmidt wird nicht nur an der Schulter zurückgezogen, sie bekommt bei vollem Lauf auch noch einen Kick gegens Standbein. Hinzu kommt, dass die Japanerin keine Chance hat an den Ball zu kommen und nur auf die Frau geht. Glasklarer Elfmeter!

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  • karl sagt:

    @hapl27 Seh ich auch so. Das ganze Spiel war viel zu gut um es nur auf diese Scene zu reduzieren.

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  • defense2 sagt:

    ich schlage vor, dankbar dafür zu sein, dass Markus Juchem diesen Blog überhaupt so aufwändig betreibt.

    Jeder Hausherr würde einen Gast der ihn derart massiv persönlich angreift, wohl rausschmeißen…

    Und allen, denen die Inhalte und Meinungen nicht gefallen, bleibt ja noch die Möglichkeit, sich woanders zu informieren, oder es in einem eigenen Blog „besser“ zu machen.

    Ach ja: Glückwunsch an die DFB-Auswahl! (Vielleicht sollte man mal wieder zum Thema zurückkehren…)

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  • Krissi sagt:

    @defense2: Vollkommen deiner Meinung. Man sollte Markus wirklich für die ausführlichen Berichte dankbar sei – ist aber auch von mir nur subjektiv 😉 Wie man sich an solchen Kleinigkeiten wie dem Wort „vermeintlich“ aufgeilen kann, ist mir schleierhaft – wir sollten uns wirklich alle über das wirkliche schöne und sehr spannende Finale freuen. Und ich denke, dass heute die Mannschaft (verdient) gewonnen hat, die es ein ganz klein wenig mehr wollte – Deutschland! 😉

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  • Krissi sagt:

    Schweden ist mir ein Rätsel – wie man innerhalb von 3 Tagen 2 Mal so unter die Räder kommen kann, für mich unverständlich. Na wenigstens haben meine Norwegerinnen noch ein Spiel gewonnen…*freu* 😉

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  • karl sagt:

    @defense2 : Volle Zustimmung. Zurueck zum Thema , das 4:3 sieht nach Tor des Monats aus, wirds aber wohl nicht in die Auswahl schaffen weil ja im Moment auch ne Menge Maennerfussball laeuft, schade.

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  • B. Manning sagt:

    Ich bin nach einem „Mini-Kontakt“ selten so gestolpert. 🙂

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  • TomS sagt:

    @karl
    genau die scene zum 4:3 war für mich die wo man am meisten drüber reden sollte, einfach genial von Celia.

    Und verdammt spannende Partie…schade das es nicht im TV übertragen wurde, wäre bestimmt gute Werbung für den FF gewesen.

    geglückte Revance 😉

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  • Steffen sagt:

    @ Fr. Fussball

    Huth und Popp waren unauffällig

    @ Michele

    Ich fand auch, dass Odebrecht genau die Richtige für Japan war/ist!

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  • H2O sagt:

    @Markus Juchem

    Mein letzter Post zu dem Thema, versprochen… 😉

    Ja, jeder kann subjektiv Posten und bewertet werden. Das ist das, worüber ich in beiden Postings schreibe. Außer dir und das was micht stört. Nicht weil ich dich nicht mag, sondern weil es halt ein wenig in meinen Augen die Diskussion verzerrt.

    Zu: „Deine Bewertung, ich hätte die Szene “massiv subjektiv” beschrieben, ist ebenfalls eine subjektive Beurteilung Deinerseits, weil Du anderer Ansicht bist.“

    Weißt du doch garnicht ob ich das anders sehe. 🙂 Ich spreche nur, dass du das zu sehr aus deiner Persönlichen sicht beschreibst. Außerdem ist die Aussage (tut mir leid) nicht korrekt.
    Es ist dann subjektiv, wenn man mehr hineininterpretiert als man messen und sehen kann. Und an dem Wort „geschenkt“ hängt ziemlich viel anderes dran und ja 😉 „strittiger Elfmeter“ wäre neutraler.

    Du kannst, und ich bin sicher du machst es auch, so wie du magst bloggen. Hast ja auch die ganze Arbeit die da hinter steht und mir gefällt die Seite gut.

    Klar, aber ich denke es auch mal ein paar Hinweise von den Usern zu bekommen. Ich behaupte ja auch nicht die Mehrheit zu repräsentieren. Ist aber ein Thema was mir in den letzten Wochen öfter aufgefallen ist:

    Mehr Neutralität in den Artikeln oder deine Artikel auch bewertbar zu machen fände ich persönlich gut. 😉

    Wenn nicht ist auch ok. Kann aber sein, dass du dann immer mal wieder ein Post zu dem Thema lesen musst. 🙂

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  • H2O sagt:

    Mal was zum Spiel…

    Ich hätte es dieser Mannschaft nicht zugetraut.
    Ich war heute einfach nur positiv über dieses Resultat der (B)-Elf überrascht.

    Noch besser als diesen schönen, aber im Prinzip auch nur hübschen und motivierenden Sieg finde ich, dass nun die Frauenbundesliga wieder ordentlich laufen kann und jede Woche im spannenden Titelkampf passiert.

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  • FFFan sagt:

    Gratulation an die Mannschaft und an das Trainerteam! Dieses Finale war der perfekte Abschluss eines gelungenen Turniers. Muss ja en Wahnsinnsspiel gewesen sein: sieben Tore, davon drei in den letzten fünf Minuten – schade, dass nur wenige es sehen konnten.

    Zum Glück gibt es die Zusammenfassung auf DFB-TV:

    Der Elfmeter sieht für mich berechtigt aus, da Schmidt von ihrer Gegenspielerin klar umgerissen wird.

    Das Ausgleichstor zum 3-3 war regulär. Die Torfrau wird von ihrer eigenen Mitspielerin leicht behindert, muss den Ball aber eigentlich festhalten.

    Der Siegtreffer in der Nachspielzeit ist natürlich ein herrliches Tor, neben der akrobatischen Vollendung durch Celia ist auch die Vorarbeit von Mel Behringer lobend zu erwähnen, die überhaupt ein ganz starkes Turnier gespielt hat und derzeit die effektivste Torvorbereiterin in der Natio ist.

    P.S.: hat mal jemand schon ausgerechnet, wie sich die Ergebnisse auf die Weltrangliste auswirken?

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  • intersoccer sagt:

    hier eine Zusammenfassung:

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  • Lusankya sagt:

    FFFan schrieb:
    „P.S.: hat mal jemand schon ausgerechnet, wie sich die Ergebnisse auf die Weltrangliste auswirken?“

    Hätte ich mit Freuden gemacht, aber leider versorgt die FIFA einen nur mit unzureichenden und fehlerhaften Informationen. Aber es reicht zum Abschätzen.
    Die Siege gegen Türkei, Island und China waren jeweils ca. 0 Punkte wert. Der Sieg gegen Schweden war ca. 10-11 Punkte wert und der Sieg gegen Japan ca. 8 Punkte.

    Das Problem ist, dass man für die genaue Berechnung den „Erwartungswert des Sieges“ braucht. Leider ist die Funktion zur Berechnung in der Anleitung erstens falsch und zweitens wird verschwiegen, was der „scaling factor“ ist, der da mit einfließt.

    Allerdings geben sie 3 Beispielwerte für eine Rangpunktedifferenz von 100, 200 und 300 Punkten an. Diese Werte benutze ich für die Abschätzung.

    Wenn z.B Deutschland 100 Punkte besser als der Gegner ist, dann haben sie einen Erwartungswert von 0,64 (der Gegner logischerweise 1 – 0,64 = 0,36). Wenn beide Mannschaften den gleichen Punktewert hätten, läge der Erwartungswert für beide bei 0,5.

    Die Unterschiede im Ranking zu Japan und Schweden kann man ebenfalls nur abschätzen, da sie sich ja vor dem Spiel mit Deutschland im Vegrleich zum letzten Ranking verändert haben. Bei Japan waren es vermutlich weniger als 30 Punkte Differenz. Da wählt man dann einen Erwartungswert von etwas größer als 0,5 (bedenke, dass die Funktion nicht linear ist) und berechnet damit die Punktzahl.

    Ob Deutschland mit den ca. +18-19 Punkten an den USA vorbeiziehen kann ist fraglich. Die haben zwar Punkte gegen Japan verloren, aber fast genausoviele wieder gegen Schweden gewonnen. Dazu kommt noch, dass sie das Olympiaqualiturnier mit ner 100% Siegquote gewonnen haben. Alleine der Finalsieg gegen Canada (Auswärtsspiel in Canada) war da über 15 Punkte wert.

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  • Paula sagt:

    @ Markus Juchem
    Natürlich gestehe ich Jedem zu, das Geschehen auf dem Platz anhand von Fernsehbildern falsch einzuschätzen. Alles geht sehr schnell und nicht immer werden die entsprechenden Bilder nachgeliefert.
    Umsomehr sollte man danach ein Mindestmaß an journalistischer Sorgfaltspflicht walten lassen. Auch ihr Anspruch sollte eine fehlerfreie Informationsweitergabe sein. Und nach Auswertung der Fernsehbilder (siehe Beitrag von Ballerina)kann weder von „Elfmetergeschenk“, noch von „vermeintlichem Elfmeter“ und schon gar nicht von „Mini-Kontakt“ oder „Stolpern“ die Rede sein. Der Beitrag wird weder den Spielerinnen noch Ihnen gerecht. Aber, wie gesagt, Jeder kann sich mal irren. Von daher halte ich ein Erratum für angebracht.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Paula: Ich habe auch nach wiederholter Ansicht der TV-Bilder eine andere Meinung als Sie.

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  • Aimar sagt:

    Jeder hat doch entweder hier die Möglichkeit seine Sichtweise gewisser Szenen reinzuschreiben oder wen ihm/ihr das nicht reicht selbst einen Blog zu erstellen, wenn ihm der Autor hier nicht passt. Also machmal muss man sich doch schon wundern.

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  • WalesGER sagt:

    okay..ganz kurz zu einem leidigen Thema, dass hier ca. 50% oder mehr der vorherigen Postings einnimmt…. ob es ein Elfmeter war (also berechtigt) oder nicht ist insofern EGAL.. (überhaupt immer diese Diskussionen hinterher!) denn ich schliesse mich da einem/r Vorredner/in an : „Elfmeter ist, wenn die Schiri pfeift“
    Entscheidend war die Situation im Nachhinein auch nicht, da unmittelbar nach dem 11er der Ausgleich der Japanerinnen fiel und somit dieser womöglich irreguläre 11er und der Treffer quasi NEUTRALISIERT wurde 🙂

    zur Angeblichen nicht-objektivität des BLOGbetreibers wollte ich erst auch noch meinen Salmon dazugeben, aber ich denke es reicht! wem die Artikel hier nicht passen, der soll sich einen anderen Blog suchen oder selbst einen Schreiben…ausserdem sollten die, die jetzt am lautesten von HASS-Artikel (was ist das bitte schön??) schrei(b)en, sich an die eigene Nase fassen….objektiv sind hier doch die wenigsten der Personen, die Kommentare veröffentlichen….und da nehme ich mich selbst auch nicht von aus 😉

    und nun zurück zum Wesentlichen!! 🙂
    das Spiel erinnerte mich streckenweise an das Finale des WWC -Japan hat wieder einmal gezeigt, warum die Mannschaft zur RECHT Weltmeisterinnen sind. Mit 0-2 in die Halbzeitpause gehen und zurück kommen. Auch nach dem Elfmetertor der Deutschen unmittelbar wieder den Ausgleich zu erzielen….niemald aufgeben und vorallem -immer das EIGENE Spiel spielen -Hut ab!!

    Und Deutschland hat hoffentlich mit diesem Turnier das WM-Trauma überwunden. Natürlich darf man den Algarve-Cup als Einladungs- sprich Freundschaftsturnier nicht überbewerten aber es ist der erste Schritt in die Richtige Richtung. Zumal einige Spielerinnen sich wirklich für die anstehende EURO-Quali empfohlen haben..allen voran selbstverständlich Celia!!! Absolut hervorragende Leistungen gezeigt!! 🙂

    und was die Rangliste betrifft….ich befürchte, dass sich trotz diesem Sieg nicht sehr viel ändern wird, da die merkwürdige Wissenschaft der FIFA-Herren auch die Wertigkeit des Turniers mit berücksichtigt..neben dem Erwartunsgquotienten (was auch immer das sein soll) und allerlei anderen für mich und viele andere nicht nachvollziehbaren Quotienten etc….

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  • jochen-or sagt:

    Leute! Leute!
    Könnt ihr nicht mal die unselige Diskussion über diesen Elfmeter beenden.

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  • Lusankya sagt:

    WalesGER schrieb: „und was die Rangliste betrifft….ich befürchte, dass sich trotz diesem Sieg nicht sehr viel ändern wird, da die merkwürdige Wissenschaft der FIFA-Herren auch die Wertigkeit des Turniers mit berücksichtigt..neben dem Erwartunsgquotienten (was auch immer das sein soll) und allerlei anderen für mich und viele andere nicht nachvollziehbaren Quotienten etc….“

    Was ist daran merkwürdig, wenn die Wertigkeit des Spiels mit in die Berechnung einfließt? Wäre es nicht eher merkwürdig, wenn es das nicht täte? 😉

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  • Steffen sagt:

    @ Wales

    Deutschland lag nur 2:1 zur Halbzeit vorn.

    Das war kein Freundschaftsspiel, Japan wollte unbedingt gewinnen. Wir aber auch!

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  • WalesGER sagt:

    …die Wertigkeit des Turniers!!! 🙂
    Freundschaftsturnier ist weniger „wert“ als Europameisterschaft, Weltmeisterschaft und ganz oben an Wertigkeit steht OLYMPIA!!!
    das meinte ich damit… und Auswärts oder Heimspiel zählt auch unterschiedlich…
    und was ist der Erwartungsergebnisquotient? -wir erwarten alle das eine Mannschaft von ranglistenplatz 2 eine niedriger rangierente Mannschaft besiegt und das mit +soundsoviel Toren??

    aber wenn Du die WIssenschaft der Fifa mir kurz und prägnant erklären könntest..also wie die FIFA auch welche Punkte bei welchem Spiel kommen, dann wäre ich Dir sehr dankbar.. 😉

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  • Karli sagt:

    war ein spannendes Spiel, schöner Erfolg, aber…
    Die spielerische Überlegenheit der Japanerinnen war doch sehr beeindruckend. Erinnerte mich an den Männerfußball vor 10-20 Jahren, wo die Deutschen nur durch Robustheit und Willen Erfolge erzielten. Mir wird ein wenig Bange trotz des Erfolges.

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  • Sheldon sagt:

    Ich muss sagen, dass mir hier einige Dinge zu kurz kommen:

    Zum einen hat für mich diesen Algarve-Cup der SC 07 Bad Neuenahr gewonnen! Celia vorne und Schult hinten haben vollkommen ausgereicht. Für mich sind das die einzigen, die ordentlich punkten konnten.

    Ansonsten kaschiert dieses Ergebnis die Realität schon ein ganzes Stück: Zunächst einmal spielte man auch im Endspiel nur gegen eine japanische B-Elf, bei der zunächst einmal Sawa, Kumagai und Kinga draußen waren und damit gerade im Mittelfeld rotiert werden musste, was ich an der Stelle der Japanerinnen nicht gemacht hätte.
    Zum Anderen hat man sich gerade gegen vermeintliche Aufbaugegner wie China und Island mal wieder sehr schwer getan. Hätte man dort beide Male nur Unentschieden gespielt, wäre die Chance aufs Endspiel weg gewesen.

    Desweiteren ergibt sich aus den Spielen eine erworbene Erkenntnis: Spielt Celia auf der 10 (Spiel 1 und 2), dann ist sie abgemeldet. Spielt Celia als Mittelstürmerin, ist sie nicht zu bremsen. Das hat zur Folge, dass gerade auch vor dem Hintergrund einer erstarkten Marozsan Popp hier um ihren Stammplatz in der Nationalmannschaft wohl oder übel bangen muss.
    Hier wäre ihr die Umschulung in Duisburg auf eine linke Flügelspielerin recht gekommen, da dies – gehen wir davon aus, dass Bajramaj in Zukunft weiterhin auf rechts gesetzt ist – der einzig verbleibende Platz im Team wäre.

    Generell zeigt sich aber mal wieder ganz deutlich, dass gerade die Spielerinnen, die eine Wechselabsicht besitzen – Peter und Schmidt – deutlich nachlassen. Das kann Zufall sein, aber vielleicht stimmen die Worte Schröders auf der Pressekonferenz vergangene Woche ja doch und bei der ein oder anderen Spielerin ist hier eine mentale Blockade. Das wäre allerdings spekulativ.

    Zu der anderen lästigen Diskussion kann ich nur soviel sagen: Es ist müßig, darüber zu spekulieren, der Elfmeter wurde gegeben, fertig! Genauso wie das Tor zählte. Meines Erachtens war beides korrekt, was aber nicht zählt, weil ich nicht der Schiedsrichter war.
    Und Markus kennt meine Meinung über diesen Blog sowieso schon zur Genüge und er weiß auch, was ich von seinen (nicht zu bewertenden) Kommentaren halte. Das soll hier aber nicht im Vordergrund stehen!

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  • Spocky sagt:

    Gratulation an das ganze Team 🙂 Ich konnte das Endspiel leider nicht sehen – aber die Ausschnitte beim DFB-TV zeigen, dass es mit Sicherheit ein echt spannendes Spiel gewesen ist – das 4:3 war wirklich superklasse … Aber auch der Paß von Mel war wirklich sehenswert … Ich hoffe, dass wir dieses tolle positive „Feeling“ vom Algarve-Cup mit rübernehmen können zum wichtigen Quali-Spiel gegen Spanien … Alles Gute dafür …

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  • Lusankya sagt:

    @WalesGER:
    Hier ist die Anleitung. Wie schon gesagt etwas fehlerhaft, aber ausreichend, um das allgemeine Prozedere zu verstehen.
    http://www.fifa.com/mm/document/fifafacts/r&a-wwr/52/00/99/fs-590%5f06e%5fwwr-new.pdf

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  • waiiy sagt:

    Einträge ins Notizbuch von SiDi:

    1. „Kahlert sagen, dass Stürmerin für 2012/2013 gefunden ist…“

    2. „Dringend Celia anrufen!“

    3. „Commerzbank anrufen wg. Ablösesumme, da Vertragslaufzeit noch bis 2013“

    🙂

    waiiy

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  • Krissi sagt:

    @Sheldon: Ich finde nicht, dass nur Celia und Almuth „gepunktet“ haben. Letztendlich war der Erfolg einer geschlossenen, sehr kämpferischen Mannschaftsleistung zu verdanken (wo Celia natürlich mit wieder 3 Treffern glänzen konnte). Du hast angeführt, dass bei Japan lediglich 3 der etatmäßigen Stammkräfte nicht von Anfang an spielten – da kann man meines Erachtens nicht von einer B-Elf sprechen – bei uns dagegen schon, da ja gleich 8 Stammspielerinnen fehlten! Und unverdient war der Erfolg ganz sicher nicht, weil wir eventuelle spielerische Nachteile auf jeden Fall durch Kampfgeist und Willenskraft wettgemacht haben… 😉

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  • Sheldon sagt:

    Es ist immer eine B-Elf, wenn man auf die Weltfußballerin verzichtet verzichten muss. Das ist bei Japan so und das war auch bei USA, Deutschland und Brasilien so.

    Vielleicht ist das Geheimnis auch einfach nur, dass bei uns die falschen Spielerinnen Stammspielerinnen sind?!
    Schult sehe ich vor Angerer, auch Odebrecht, Marozsan oder Celia sehe ich gesetzt, Goeßling wird dies sowieso sein.
    Das heißt, mit Behringer, Schmidt und Peter wären das ebenfalls 8 Stammspielerinnen.
    Popp sehe ich persönlich nicht als Stammspielerin, sollte sie nicht woanders als im Sturmzentrum einsetzbar sein.
    Auch Laudehr wird nach ihrer Verletzung stark zu kämpfen haben, in die Nationalelf zurückzukommen.
    Hinten sehe ich allerdings Faißt vor Schmidt, sonst fehlte dort nur Bartusiak.

    Und @waiiy: Celia hat schon mehrmals Angebote vom Main abgelehnt und die waren auch damals schon nicht schlecht!

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  • karl sagt:

    @waiiy Das probieren Sidi und Schroeder schon seit Jahren laut dieser page : http://www.soccerdonna.de/de/der-star-des-sc-bad-neuenahr/news/anzeigen_1339.html

    Koennte teuer werden. 🙂

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  • Krissi sagt:

    @Sheldon: Sorry, aber deine Meinung kann ich so nicht teilen – nur wegen einer fehlenden (zugegeben Weltklasse-) Spielerin von einer B-Elf zu sprechen, finde ich – Entschuldigung – Schwachsinn. Ich sehe Japan eher so wie jetzt Deutschland angesiedelt – eine Mannschaft, die als großes Ganzes funktioniert und nicht von einer Spielerin abhängig ist.

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  • kleinschwarz sagt:

    Mir wäre es lieber sie hätten letztes Jahr die WM gewonnen und nicht dieses Jahr den Algarve Cup. Aber wenigstens ist die Revanche gelungen!

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  • Krissi sagt:

    @kleinschwarz: Ich glaube, da sprichst du allen hier aus der Seele – der WM Titel wäre natürlich schöner gewesen, aber ich denke, dass der Algarve Cup unseren Mädels wieder Selbstbewußtsein gegeben hat, welches vorher nicht vorhanden war. Also lasst uns (positiv) nach vorne schauen.

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  • Sheldon sagt:

    @Krissi: Auch Barca ist ohne Messi nur eine B-Elf. Sie gehören zwar immer noch zu den weltbesten Teams, aber sind halt eben nur eines von mehreren.

    Wer alle Spiele der Japanerinnen bei der WM gesehen hat, der weiß, wie ungeheuer wichtig Sawa ist, sie ist der Geist des Teams auf dem Feld, sie ist für die extravaganten Momente wie gegen Deutschland verantwortlich!

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  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:
    „Hier wäre ihr [A.Popp] die Umschulung in Duisburg auf eine linke Flügelspielerin recht gekommen, da dies – gehen wir davon aus, dass Bajramaj in Zukunft weiterhin auf rechts gesetzt ist – der einzig verbleibende Platz im Team wäre.“

    Gehen wir davon aus, dass Behringer in Zukunft weiterhin auf links gesetzt ist!

    Und Celia hatte in den Spielen, in denen sie angeblich „abgemeldet“ war, eine Vielzahl von Torchancen; Sie hätte auch in diesen Spielen jeweils drei Tore erzielen können. Ob sie nun auf der „9“ oder auf der „10“ eingesetzt wird, ist m.E. nicht entscheidend.

    @ waiiy:

    Wenn SiDi wirklich eine Verpflichtung von Celia Okoyino da Mbabi ins Auge gefasst haben sollte, wird er ihre ‚Torgala‘ beim Algarve-Cup eher mit gemischten Gefühlen verfolgt haben. Die Stürmerin des SC Bad Neuenahr gehört ohnehin seit Jahren zu den ‚blue chips‘ des deutschen Frauenfußballs, nun dürfte ihr Marktwert nochmals deutlich gestiegen sein. Und spätestens jetzt sind auch andere europäische Spitzenvereine auf sie aufmerksam geworden, ich denke da z.B. an Olympique Lyon – da Celia perfekt französisch spricht, gäbe es nicht mal Integrationsprobleme!

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  • Sheldon sagt:

    @FFFan: Ich frage mich, wieso Behringer in den nächsten Spielen weiterhin gesetzt sein sollte. Ihre letzten Leistungen waren mehr als nur dürftig!
    Außerdem hat sie Konkurrenz bekommen und wird dies auch weiterhin tun! Ich denke da an Mittag, nicht zuletzt an Popp, der mE nichts anderes übrig bleiben wird, da ich auf kurz oder lang Marozsan gesetzt sehe, oder an andere aufstrebende Spielerinnen! Interessant fände ich eine Variante mit Islacker auf links, die dort ihre stärksten Spiele gemacht hat.

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  • wrack sagt:

    Achtung: IRONIE !
    Frauen-Fußball ist ein Spiel, bei dem 22 Spielerinnen einem Ball hinterher jagen und Deutschland am Ende unverdient, unattraktiv, unter Auslassung vieler Torchancen, von den Schiris begünstigt und / oder glücklich gegen eine B-Elf von woher auch immer ein völlig unbedeutendes Spiel gewinnt.
    Ausnahmeregel: Verliert Deutschland am Ende, wird der Gegner Weltmeister.
    IRONIE Ende

    Ich hoffe, ihr anderen amüsiert euch in diesem Blog genauso wie ich 🙂

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  • Lusankya sagt:

    @Wrack, ich amüsiere mich immer sehr beim Lesen der Kommentare hier. 😉
    Bei vielen hat man den Eindruck, dass sie eigentlich gar kein Fan der Mannschaft sind, sondern sie hassen. Sicherlich kommt immer von der eigenen Anhängerschaft die größte Kritik, aber was hier manchmal abgelassen wird, ist schon nicht mehr feierlich.

    Natürlich darf man nie selbstzufrieden werden und auch nach Siegesserien gegen gute Gegner nicht einfach alles in den Himmel loben. Man muss sich immer verbessern wollen und für Kritik offen sein.
    Trotzdem darf man als Fan auch mal anerkennen, dass man wegen der eigenen guten Leistung gewonnen hat und nicht nur weil rein zufällig gegen uns der Gegner seinen schlechtesten Tag hatte.
    Zusätzlich muss man auch akzeptieren, dass immer mehr Teams oben mitspielen können und dass man eine 100% Siegquote in Qualispielen nicht als selbstverständlich ansehen kann.
    Auch wird es irgendwann (vielleicht schon 2013?) vorkommen, dass Deutschland mal nicht die EURO gewinnen wird. Es sollte jedem klar sein, dass Niederlagen zum Spiel gehören und sie nicht automatisch den absoluten, unaufhaltsamen Niedergang des Frauen-Fußballs in Deutschland zur Folge haben.

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  • Sheldon sagt:

    @Lusankya: Es wird auch irgendwann einmal vorkommen, dass Deutschland nicht zu Olympia fährt, vielleicht 2012 schon? :O
    Es wird auch irgendwann einmal vorkommen, dass Deutschland sich nicht für eine WM qualifiziert, 2015 schon? :O
    Es wird auch irgendwann einmal vorkommen, dass Deutschland sich nicht für eine EM qualifiziert, 2013 schon? :O

    Die Liste kann man noch weiter führen. Ich weiß nicht, wieso man sich in den Erfolg bei einem FREUNDSCHAFTSTURNIER so hineinsteigert. Es suggeriert zu diesem Zeitpunkt genau das Falsche. Man sieht sich bereits wieder ganz oben, dabei muss man erstmal die Spiele gegen Schweiz und Spanien gewinnen, um sich überhaupt für die EM 2013 zu qualifizieren. Verliert man gegen Spanien und gegen Schweiz und die Schweiz gewinnt zuhause gegen Spanien, dann ist man nur noch 3. in der Gruppe! Und damit wäre man ausgeschieden.

    Auch im Falle einer Niederlage gegen Spanien müsste man in die Relegation, falls Russland das Rückspiel gegen Italien gewinnt.
    Dort würden dann zwar mit Mannschaften wie Belgien/Nordirland, Tschechien/Österreich, Weißrussland/Slowakei und Irland/Schottland zum großen Teil machbare Gegner, wenn mans aber dicke erwischt, bekommt man England als Los! Und die haben – wir erinnern uns – Japan überlegen geschlagen bei der WM.

    Möglich ist also noch alles und die Quali wird in keinem Fall ein Selbstläufer!

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  • karl sagt:

    @wrack : Ja, wir amuesieren uns genauso wie du. Du triffst die Situation mit deinen Beitraegen immer auf den Punkt genau und deshalb macht es auch ne Menge Spass deine Beitraege zu lesen.

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  • Lusankya sagt:

    Übrigens weiß ich auch endlich die exakte Formel, die die FIFA benutzt, um das erwartete Ergebnis zu berechnen. Es ist schlicht und ergreifend die Elo Formel. Keine Ahnung wieso sie eine Falsche Funktion in ihr .pdf reinschreiben.

    Glücklicherweise hat mir jemand die Arbeit abgenommen, alles selbst auszurechnen. 😉
    http://www.football-rankings.info/2012/03/fifa-womens-ranking-usa-still-top.html

    So sieht das nächste Ranking aus (Auszug):

    1 USA 2165 0 17
    2 Germany 2162 0 19
    3 Japan 2114 0 8
    4 Brazil 2093 0 0
    5 Sweden 2059 0 -14
    6 France 2019 0 29
    7 Canada 1970 0 -19
    7 Korea DPR 1970 2 3
    9 England 1966 -1 -17
    10 Australia 1956 0 0

    Hätten wir Japan mit 2:0 oder bei Gegentoren mit min. drei Toren Unterschied geschlagen, wären wir jetzt Erster. 😉

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  • Krissi sagt:

    @Lusankya: Besser hätte ich es nicht ausdrücken können… 😉

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  • Lusankya sagt:

    Jo Sheldon, du hast offensichtlich nicht verstanden, was ich eigentlich gesagt habe.

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Krissi sagt:

    @Sheldon Freitag, 9. März 2012 um 12.19 Uhr: Jetzt wirst du aber – sorry – komisch – ich glaube nicht, das irgendwer hier den Stellenwert des Algarve-Cups überschätzt. Vielmehr wird der DFD-Elf, soweit ich gelesen habe, Selbstvertrauen bescheinigt, und so sollten unsere Mädels doch die weitere EM-Quali angehen, oder nicht?! Du kannst doch nicht ernsthaft wollen, das unsere Mannschaft in die Relegation muss (auch wenn ich weiß, das du Japan-Fan bist – siehe Algarve-Cup-Finale!!)??? Ich denke mal Sheldon, dass unsere Mädels dir schon die richtige Antwort geben werden in der Quali… 😉

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  • Sheldon sagt:

    @Krissi: Gegen Selbstvertrauen habe ich auch nichts, und ich denke, dass gerade Almuth Schult, Dzsenifer Maroszan oder Celia da wirklich die richtige Einstellung für die anstehenden Spiele mitnehmen!

    Wovor ich ernsthaft Angst habe, dass sich aus diesem Ergebnis das gleiche Resultat wie bei der WM aus den Vorbereitungsspielen entsteht: Übertriebene Selbstzufriedenheit und Selbstsicherheit!

    Ich habe die Befürchtung, dass man sich jetzt sagen wird nach diesem Turnier: Jetzt ist alles wieder richtig gestellt, keiner kann uns schlagen und wir sind wieder die beste Mannschaft der Welt!
    Und man lehnt sich wieder zurück und hört wieder das Arbeiten auf!

    Und wenn ich eine Mannschaft kenne, die solche Nachlässigkeiten auszunutzen weiß, dann sind das die Spanierinnen, die ja schon im Hinspiel nur darauf gewartet haben, bis Deutschland aufgehört hat, Fußball zu spielen und sich in Selbstsicherheit wog, um dann einen 2:0-Rückstand noch aufzuholen!

    Ein Heimspiel, ein gewonnenes Turnier, eine gute Ausgangslage (man muss ja nur Unentschieden spielen), das sind alles Faktoren, die dazu führen könnten, Spanien wieder zu unterschätzen.
    Und dann wirds eng. Also lieber mal vorher meckern und klein reden und sie geben dann auf dem Platz die richtige Antwort als andersrum!

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  • Pauline sagt:

    Die Spanierinnen wird von den Spielerinnen keiner unterschätzen ,denn diejenigen die in Portugal auf den Platz standen sind am wenigsten erfolgsverwöhnt, die Mädels haben sich diesen Erfolg erarbeitet und werden damit auch ordentlich umgehen.

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  • Sheldon sagt:

    Hm, achja? Ein 4:0 gegen Schweden mit ner B-Elf zu erreichen? Den Weltmeister schlagen? Das ist also nicht erfolgsverwöhnt…

    Ich denke, dieses Trainingsturnier darf man einfach nicht ernst nehmen! Und genau das sehe ich als Problem, dass die Spielerinnen dieses Turnier als Wiedergutmachung einstufen!
    Natürlich kann das gut genutzt werden! Aber mal im Ernst, wann hat das die deutsche Mannschaft schon in den letzten Jahren geschafft?

    Ich muss zugeben, einige Spielerinnen haben sich angeboten. Das macht die Situation aber nur noch komplizierter:
    Wie wird Neid sich beispielsweise in der Torwartfrage entscheiden? Angerer ist die Kapitänin, Schult hat in ihren ersten 4 Spielen in der N11 kein einziges Tor kassiert (erst gegen Japan) und wird in der Bundesliga Angerers Leistungen vom Saisonstart noch überflügeln!

    Wie geht man mit der Situation im Mittelfeld/Sturm um? Odebrecht und Marozsan haben sich hervorgetan, gesetzt sind aber Laudehr, Kulig, Behringer, Celia, Bajramaj und Popp. Auch Mittag hat sich wieder ins Geschäft gebracht!
    Wem gibt Neid da ihr Vertrauen, gerade auch auf der 9 und der 10?

    Das sind alles so Fragen, die die Lage in der N11 eher an- als entspannen werden. Eigentlich hätten die Spielerinnen es ja schon verdient, weiter so zusammenspielen zu dürfen, schließlich haben sie in Algarve gewonnen!
    Das würde aber bedeuten, dass mit Angerer, Bartusiak, Bajramaj, Kulig und Laudehr gleich 5 Frankfurterinnen aus der Stamm-N11 gestrichen würden!

    Die Situation ist für Neid keinesfalls einfacher geworden und damit muss sie jetzt erstmal umgehen!

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  • Pauline sagt:

    scheldon@
    Ich würde hier nicht von einer B-Elf sprechen, denn diese Generation ist nun mal unsere Elf. Die du alle aufgezählt hast, müssen erst mal ihre Leistung auf den Platz bringen ,was deine sogenannte B-Elf schon eindrucksvoll gezeigt hat.

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  • Sheldon sagt:

    Ja, und da sehe ich das Problem: Neid wird Kulig, Bajramaj, Angerer und co. solange aufstellen, solange die Spielerinnen es wollen. Auf sie zu verzichten, würde einen medialen Eklat auslösen, den Neid sich nicht erlauben darf.
    Eine Bresonik oder auch eine Grings kann man schon mal zuhause lassen, aber nicht DIESE Spielerinnen!

    Deswegen werden Spielerinnen wie Schult, Marozsan oder Odebrecht auch in Zukunft nur minimale Spielpraxis bekommen, weil mediale Wirkung vor sportlichem Erfolg kommt!

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  • Pauline sagt:

    Glaub ich nicht, sollten diese — den Karren an die Wand fahren muss SN Ihre Gespann ändern — und eine Marozsan seh ich vor Kulig

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  • Sheldon sagt:

    @Pauline: Schön wärs… Dass sie das nicht muss und auch nicht tut, hat man bei der WM gesehen. Wenn man jetzt feststellt, dass man eine wie Odebrecht gegen Japan braucht, dann kann man sich doch fragen, warum eine Odebrecht nicht mit zur WM gefahren ist, obwohl sie von allen defensiven Mittelfeldspielerinnen die mit Abstand Formstärkste zu dem Zeitpunkt gewesen ist?

    Doch Neid darf sich alles erlauben, wenn der Karren dann an die Wand gefahren wird, dann heißt es nur wieder: Das war die Tagesform, die anderen Mannschaften holen nunmal auf, es war einfach Pech usw.

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  • Wrack sagt:

    Wie ich eben erst entdeckt habe, kommt es ab 1. April in Japan zu einer weiteren Mini-WM mit Japan, USA und Brasilien, die im Rahmen eines Dreiländerturniers gegeneinander spielen.
    Hier der Link:

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  • waiiy sagt:

    @Pauline: Wieso sollte Marzsan vor oder hinter Kulig sein? In meinen Augen sollten beide auf völlig anderen Positionen spielen. Wenn es für eine Marozsan Konkurrenz gibt, dann ist es Bajramaj. Und für Kulig sind die Konkurrentinnen: Laudehr, Odebrecht, Goeßling, Bresonik. Wenn man Marozsan auf der 6 einplant, ist die Planung in meinen Augen sowieso schon völlig verkehrt, weil man dort kampf- und laufstarke, körperlich betonte und von der Körpersprache her dominant auftretende Spielerinnen braucht und keine Künstlerin. Diese sollte davor spielen.

    waiiy

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  • karl sagt:

    @waiiy : Aber mit ner Kuenstlerin hat man auf der doppelsechs doch 2007 in China sehr gute Erfahrungen gemacht, ich fand Renate Lingor jedenfalls hervorragend auf der Position. Also ich koennte mir sehr wohl auch Bajramaj auf der doppelsechs vorstellen und Marozsan auch. Hat nicht bei der letzten WM mit Sawa bei der japanischen Mannschaft da auch eine Kuenstlerin auf dieser Position brilliert ?

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  • FFFan sagt:

    @ waiiy:

    Du machst einen Riesenfehler, wenn du Marozsan auf die „Künstlerin“ reduzierst. Sie beherrscht nämlich auch das kampf- und körperbetonte Spiel und bringt auch sonst alle Voraussetzungen für die Position „6“ mit. Ungeachtet dessen sehe auch ich sie eher auf der „10“, weil dort ihre Torgefährlichkeit besser zur Geltung kommt. Konkurrenz hat sie aber auch dort, nicht nur von Lira Bajramaj, sondern auch von Celia Okoyino da Mbabi und von Julia Simic, die gerade ihr Comeback bei Bayern gefeiert hat.

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  • waiiy sagt:

    Ich bin bei weitem beruhigter, wenn ich zwei der anderen genannten Spielerinnen auf der 6 sehe. Da ist mir Maro zu ruhig, nicht körperlich dominant genug und in meinen (nicht geschulten) Augen auch nicht fit genug. Es fehlt Schnelligkeit und Ausdauer. Mir hat sie die Qualitäten einer defensiven Mittelfeldspielerin noch nicht bewiesen.

    Außerdem gibt es in meinen Augen viel zu wenige richtig gute offensive Mittelfeldspielerinnen in Deutschland (Maro, Lira, Celia [wobei sie zur Zeit im Sturm effektiver ist]). Von daher ist Maro so weit hinten einfach verschenkt.

    Aber es ist nur meine Meinung. Und die Aufstellung in der N11 wird von Silvia Neid und bei Frankfurt von Sven Kahlert gemacht… 🙂

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    Generell wird es im Mittelfeld und Sturm in der deutschen N11 zur Zeit doch sehr eng, bei dem, was Neid nominiert:

    Kulig, Laudehr, Odebrecht, Marozsan, Bajramaj, Popp, Celia auf 6 Positionen! Wer soll da denn bitteschön Platz machen?

    Außerdem sind dann da ja noch Behringer, Huth, Bresonik, Müller, Lotzen oder Mittag. Und nicht zu vergessen die lange Liste der Spielerinnen, die neuerdings in naher oder etwas fernerer Zukunft in der N11 anklopfen werden: Islacker, Yaren, Nicole Rolser, Cengiz, Keßler, Dallmann, Wolf, Petzelberger, Doorsoun-Khajeh, …

    Das sind insgesamt 22 Spielerinnen erstmal, die sich um 6 Plätze in der N11 bewerben.

    Da ist es umso besser, wenn eine Marozsan auch auf der „6“ spielen kann.
    Der Vergleich zu Lingor ist in diesem Sinne sehr passend, allerdings hat man 2007 da auch eher in einem System mit Raute, ähnlich den Japanerinnen dieses Jahr gespielt!

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  • wrack sagt:

    Vielleicht von Interesse: Japan gewann in Japan den sogenannten Kirin Cup. Die Ergebnisse:

    Japan – USA 1:1
    USA – Brasilien 3:0
    Japan – Brasilien 4:1

    Die Mehrzahl der geschossenen Tore gegenüber den USA entschied den Cup für Japan. Das entscheidende Tor zum Cup-Sieg fiel – wie immer zwischen den beiden Nationen 😉 – in der letzten Minute. Auch Yuki Nagasato traf einmal gegen Brasilien. Brasilien übrigens ohne Marta.

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  • Lusankya sagt:

    Erschreckend wie schwach Brasilien ohne Marta ist, kurz davor haben sie auch bereits gegen Kanada verloren. Dadurch hat Brasilien im FIFA Ranking viele Punkte verloren und könnte von Schweden überholt werden.

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