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Nationalspielerinnen verlassen Potsdam

Von am 27. Februar 2012 – 10.32 Uhr 107 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Turbine Potsdam wird zum Saisonende gleich drei aktuelle Nationalspielerinnen verlieren. Viola Odebrecht, Babett Peter und Bianca Schmidt erklärten dem Verein, das vorgelegte Vertragsangebot nicht annehmen und den Deutschen Meister am Ende der Saison verlassen zu wollen.

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Dies gab der Verein auf der gestrigen Pressekonferenz nach dem 1:1 gegen Tabellenschlusslicht Bayer 04 Leverkusen bekannt. Ansonsten fiel das Statement der Potsdamer eher knapp aus.

Kein Herzblut
„Wenn Spielerinnen nicht mehr mit Herzblut beim Verein und bei den Fans sind, muss man sich trennen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen“, so Turbine-Trainer Bernd Schröder, der nach dem neuerlichen Unentschieden gegen einen Abstiegskandidaten sichtlich bedient war. „Wir haben uns heute alles kaputt gemacht, was wir das letzte halbe Jahr aufgebaut haben.“ Potsdams Vorsprung auf Verfolger FCR 2001 Duisburg beträgt nur noch drei Punkte; der FCR hat allerdings noch ein Spiel in der Hinterhand.

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107 Kommentare »

  • Michele sagt:

    So gut wie sicher ist der Wechsel von Bianca Schmidt zum FFC Frankfurt. Sie hat bestätigt, dass es Gespräche gab, aber entschieden ist noch nichts. Das haben ja schon viele gesagt und sind dann nach Frankfurt gegangen. Auch an Peter und Odebrecht soll der FFC dran sein. Ausserdem sind der VFL Wolfsburg und Vereine aus Schweden an den beiden dran. Ich stelle mir immer mehr dei Frage, warum verlassen bloss immer wieder die besten Spielerinnen Potsdam? Dort gibt es doch erstklassige Trainingsbedinungen und man verdient bestimmt nicht schlecht. Warum also immer die Massenflucht?

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  • Fußballmama sagt:

    Schade für den Verein und die Bundesliga, da ich davon ausgehe dass sie ins Ausland wechseln !

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  • Rainer sagt:

    „Trouble in Paradise“ fällt mir da ein und das schmerzt schon zu sehen und zu lesen, dass drei weitere Leistungsträgerinnen den Verein verlassen werden. Ich hatte die Nachricht schon am frühen Morgen auf Twitter gelesen.
    Kann jemand der näher an Potsdam ist erklären, was im Verein los ist oder sind das ganz normale Wechsel? Nach beginn der Rückrunde hat Turbine vier Punkte gegen Teams liegen lassen, die man eigentlich souverän schlagen muss, wenn man oben bleiben will. Zwei Wochen vor der ersten Begegnung mit dem aufrüstenden russischen Meister Rossiyanka alles andere als gute Nachrichten.
    Wohin zieht es Babett Peter, Bianca Schmidt und Viola Odebrecht? Nur weg von Potsdam oder gibt es schon tendenziell neue Adressen? Wolfsburg etwa.

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  • Ramona Lippoldt sagt:

    es scheint ein bissel so das sie unter schröder nicht trainieren wollen. was ich daran nicht verstehe sie trainieren unter ihm seit 10 jahren warum ist plötzlich alles so anders.. und auch wenn viele gegen ihn sprechen der erfolg ist seins und ob potsdam mit jemand anderen so erfolgreich wäre mag ich bezweifeln

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  • xXx sagt:

    Laut MAZ wird Schmidt nach Frankfurt wechseln. Odebrecht und Peter sollen wohl nach Wolfsburg, Frankfurt oder Schweden wechseln. Der „Kicker“ meldet hingegen, dass es Odebrecht wohl nach Wolfsburg zieht.

    Die 3 werden sich sicherlich auf Frankfurt und Wolfsburg aufteilen.

    Nach Duisburg zerfällt also auch (wieder mal) Turbine Potsdam, während sich fast alle Nationalspielerinnen dann in Wolfsburg und Frankfurt tummeln. Statt 4 Vereinen (oder wie in der Vergangenheit wenigstens 3) kämpfen dann mit Frankfurt und Wolfsburg hauptsächlich 2 Mannschaften um die Meisterschaft.

    Die Bundesliga wird immer einseitiger und mit Wolfsburg steht dann auch noch nen Verein mit oben, für dessen Erfolg sich schon im Männerfußball kein Schwein interssiert.

    Die Bundesliga wird langweilig und manövriert sich, damit das sich derzeit so viel auf den schon beim Männerfußball für die Medien uninteressanten VFL Wolfsburg konzentriert, immer mehr ins mediale Abseits.

    Gar nicht gut …

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  • Jennifer sagt:

    Hier noch die Pressekonferenz Potsdam – Leverkusen:

    Dass Trainer Schroeder nach den letzten beiden Spielen angefressen ist, kann ich verstehen. Aber dass er sich nicht zu den drei Abgängen äußert sondern mit beschämenden Bemerkungen nachritt, das ist mir unverständlich.

    Der Abgang von Anja Mittag wurde hier auch nur sehr wenig kommentiert (außer Glückwünschen). Ich finde es sehr schade, dass sie ins Ausland gegangen ist, aber wenn es für sie eine (aus ihrer Sicht) gute Entscheidung war, dann muss man das so stehen lassen. Schade ist dennoch, dass sie diese Saison nicht Champions League spielen kann. Anfang der Saison dachte ich noch, dass sie sich dieses Jahr die Krone holen wird! Tja, so kann man sich irren …

    Zu Schmidt, Peter und Odebrecht: Es ist natürlich schade, dass sie TP verlassen, aber man kann bei dem Potenzial nur hoffen, dass sie der Bundesliga erhalten bleiben. Wohin sie auch gehen mögen, meinen Respekt und meine besten Wünsche für ihre Zukunft haben sie.

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  • caro sagt:

    bianca schmidt und babett peter gehen nach frankfurt viola odebrecht beendet wohl karierre im ausland.

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  • Winter sagt:

    An Schröder´s Stelle würde ich überlegen, wen ich aufstelle. Man kann ja fast unterstellen, dass manche Wolfsburg oder Frankfurt in die Hände spielen.
    Ansonsten bin ich bei ihm, wer weggehen will, den soll man ziehen lassen!
    Traurig wird es für den deutschen Fussball, wenn sich alles insbesondere auf Frankfurt konzentriert. Eigentlich ist deren Verhalten nur peinlich, Nachwuchs mäßig nicht´s leisten und nur kaufen. Frankfurt wird irgendwann in seiner eigenen Selbstzufriedenheit und an mangelnder Innovationskraft stolpern!

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  • sascha sagt:

    Ich verstehe dieses Beleidigte-Leberwurst-spielen von Herrn Schröder und manchen Potsdamer Fans nicht, Tenor: „Bei uns ist es doch so schön, wenn ihr das nicht wahrhaben wollt, zieht Leine! Und außerdem können wir euch ab sofort nicht mehr leiden.“

    Was ist denn schlimm daran, wenn sich Spielerinnen woanders neue Herausforderungen suchen wollen?

    „Mit Herzblut beim Verein“, ha! Was wollt ihr denn? Das eine Spielerin immer nur dort spielt, wo sie eben zufällig großgeworden ist, und das bis zum Karriereende? Das kann’s ja wohl nicht sein. Wir leben in einem freien Land und in einer freien Welt.

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  • Michele sagt:

    @Winter

    Ich frage mich eher, warum niemand in Potsdam bleiben will? Jede Spielerin darf wohl selbst entscheiden wohin sie wechseln möchte. Wenn das Angebot aus Frankfurt oder einem anderen Verein besser ist, bitteschön. Du kannst keiner Spielerin unterstellen, dass sie extra schlecht spielt.

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  • xXx sagt:

    @ Winter

    Jo, sehe ich ähnlich. Wenn das Potential das einige Spielerinnen bei Turbine Potsdam nur so mangelhaft abgerufen wird, dass man den HSV oder Leverkusen nicht mal mehr schlagen kann, muss man jene Spielerinnen eben aus der Mannschaft entfernen. Eine Verstärkung sind sie so ohnehin nicht. Da kann man dann lieber auf die jüngeren Spielerinnen bauen. Zumal diese eh Spielzeit zur Entwicklung brauchen und dann in der neuen Saison ja ohnehin nachrücken müssen.

    Spielerinnen die schon jetzt wissen, dass sie in der neuen Saison woanders spielen wollen und ihre Leistung nur noch unzureichend abrufen gehören nicht nicht mehr in den Kader.

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  • Michele sagt:

    @Sascha

    Großartig! Du hast das geschrieben, was ich mir denke!

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  • speedy75 sagt:

    Nach den neuesten Gerüchte gehen Schmidt und Peter wohl zum FFC.
    Wo es Odebrecht hinzieht wird man sehen.

    Ob es nur am Geld liegt dass die 3 wechseln kann ich nicht beurteilen dazu bin ich zu weit weg.

    Potsdam sollte sich jetzt frühzeitig nach Ersatz umsehen und vielleicht können die ja dann nächste Saison ähnliches leisten wie im Moment in Duisburg.

    Das Titelrennen wird auf jeden Fall noch mal spannend.

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  • Pauline sagt:

    Acht Abgänge (alle Top-Spieleinnen) vom März 2011- März 2012
    —das hat nichts mehr mit Herzblut oder Leidenschaft zu tun—- da sollten sich die Herrschaften mal Gedanken machen–

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  • Ballerina sagt:

    @ Winter

    Kann man das Unterstellen?
    Diese Aussage entbehrt jeglicher Grundlage und empfinde ich, auch als Potsdam-Fan, als eine Frechheit!
    Das Verhalten von Frankfurt und Wolfsburg ist sicherlich in vielerlei Hinsicht fragwürdig. Aber jetzt Spielerinnen zu unterstellen, sie würden diesen Vereinen bewusst in die Hände spielen, ist eine unmögliche Verleumdung. Und ganz besonders, wenn Diese mutmaßlich auf Spielerinnen bezogen ist, an deren Integrität ich keine Sekunde zweifele und die sich für den Verein aufgeopfert haben und maßgeblichen Anteil am Erfolg der letzten Jahre haben. Wenn diese Spielerinnen, und es sind ja nicht die Ersten, sich jetzt nach Jahren entscheiden den Verein zu verlassen. Jahren in denen man sich akklimatisiert, das Umfeld lieb und Freunde gewonnen hat, ist das sicherlich keine leichte Entscheidung. Und eine Entscheidung, die auf verschiedenen Urachen fußt. Von denen Eine, wahrscheinlich auch der Umgang des Vereins mit den Spielerinnen ist. Aber hier müssen sich die Verantwortlichen auch mal an die eigene Nase fassen und nicht mit dem Finger auf die Spielerinnen zeigen.

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  • Kay sagt:

    Ich sehe das alles nicht so tragisch, wenn die drei weg wollen, auch weil Sie woanders vieleicht 1-2 Tausend im Monat mehr bekommen ist das Ihr gutes Recht, als Fussballerin muss man in der kurzen Karriere das mitnehmen was man bekommt. Ich jedenfalls DANKE den dreien für das was Sie Turbine bis dato gegeben haben.

    Und wir sollten nicht vergessen das diese Situation nicht erstmalig ist, ich begrüße jetzt auch die Chance wieder bei Null anzufangen. Die Chance das neue unverbrauchte Talente, oder auch jene die schon da sind jedoch bis hierher an einer Peter, Schmidt oder Odebrecht nicht vorbei kamen, das genau diese, welche sich noch formen und entwickeln lassen in die am Saisonende noch vorhandene Mannschaft integriert werden können und so etwas neues aufgebaut werden kann.

    Ich glaube auch das Bernd Schröder dafür genau der richtige Mann ist, durch seine Autorität eher „junge“ Spielerinnen anzusprechen als jene die schon ein paar Jährchen beim Verein sind und nicht mehr so ganz genau zuhören was er hier und da von Ihnen will.

    Ich für meinen Teil sehe den Rest der Saison entspannt und nehme mit was noch zu holen ist, zudem freue ich mich schon jetzt auf eine Saison 2012/2013 unter vermutlich komplett neuen Vorzeichen.

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  • H2O sagt:

    @xXx
    „Die Bundesliga wird immer einseitiger und mit Wolfsburg steht dann auch noch nen Verein mit oben, für dessen Erfolg sich schon im Männerfußball kein Schwein interssiert.“

    Da steckt aber viel Bitterkeit drin. 🙂
    Die Mär vom leeren und stimmungslosen Stadion in WOB… ich empfehle einen Besuch um sich vom Gegenteil zu überzeugen.
    In der Region interessiert es übrigens auch viele wie es beim VfL so läuft.

    Aber wenn sich ein Klischee einmal eingeschliffen hat, dann wird es zum geflügelten Wort. 😉

    Mal allgemein zum Thema:

    „speedy75“ hat es gut getroffen. Positiv ist dass das Titelrennen wieder spannend wird.
    Negativ ist die momentane (fehlende) Leistung in Potsdam.
    Gerade in CL kann das ganz böse enden, aber auch der anderen Seite ist fast keine Teamsportart so anfällig für außenseiter Siege wie Fußball. Die zwei Unentschieden sind sehr schlecht, aber Potsdam hat immer noch den momentan besten (meiner Meinung nach) Kader der Liga. Jetzt liegt es halt am Potsdamer Umfeld wieder zusammen zu finden.

    In der Männer-Bundesliga wird die Ansage zu so einem frühen Zeitpunkt, einen Vertrag nicht zu verlängern in der Regel positiv gesehen. So hat der Verein viel Zeit sich nach alternativen umzusehen. Dazu gehört neben der Möglichkeit für neue Talente auch, Spieler von anderen Vereinen von seinem Konzept zu überzeugen.

    Mit dem Auftritt auf der Pressekonferenz hat er sich aber sicher keinen Gefallen getan.
    Es ist halt heutzutage so, das Spitzenkräfte (hier Spitzenfußballerinnen) Respekt und eine faire Behandlung als eine selbstverständlichen Bestandteil bei ihrem Arbeitgeber (Verein) erwarten. Es geht nicht darum vom Trainer Nutellabrote ans Frühstücksbett gebracht zu bekommen, sondern professionell als Sportler wahrgenommen zu werden.

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  • laasee sagt:

    FCR get the chaos and now Turbine also get the chaos.
    For Turbine it is the second time they get chaos.

    The two top independent clubs are in turmoil.
    1.FFC never get this chaos.
    Is this a coincidence – I think not!!

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  • waiiy sagt:

    Vielleicht ist Duisburg ein gutes Omen, wenn man denn die Chance zum Umbau nutzt. Wenn man ehrlich ist, war die Spielweise schon 2010/2011 nicht so prall. Diese Saison ist man gut gestartet, am Ende ging aber auch ein wenig die Puste aus. Aber in Duisburg hat man auch ein neues Konzept reingebracht… mit neuem Trainer…

    Bei Babett Peter braucht man nicht nachtreten. Sie hat frühzeitig (WM)gesagt, dass sie neue Herausforderungen sucht nach der Saison. Ich hoffe für sie, dass es nicht Frankfurt wird. Viel eher würde ich ihr wünschen, nach Lyon zu gehen. Sie ist die einzige deutsche Spielerin, die überhaupt das Potential auf ihrer Position hat, dort zu spielen. Und das wäre dann auch eine „Herausforderung“.

    Bei Bianca Schmidt scheint es schon sehr durch, dass es Frankfurt wird. Ich bin gespannt, wie sie es sich vorstellt dort. Dass Alex Krieger ihr den Platz überlässt? Oder hört Garefrekes auf und sie hat sich mit der rechten Seite angefreundet? Auf jeden Fall könnte ich ihren Weg nach Frankfurt nachvollziehen.

    Bei Viola Odebrecht bin ich auch echt überrascht. Aber vielleicht hat sie so die Chance, wirklich noch einmal richtig zu verdienen. Für sie wäre Frankfurt (mit Kulig und Laudehr im Verein) natürlich Käse. Sie würde gut nach Wolfsburg passen. Da kann sie dann, wie schon 2 Spielzeiten lang, Kessy den Rücken freihalten.

    Insgesamt muss man einfach sagen, dass die Chance im FF so gering ist, vernünftig zu verdienen, dass man es keiner Spielerin vorhalten kann, dass sie geht, wenn ein gutes Angebot winkt. Das muss man einfach respektieren. Von Liebe und Ruhm kann im Nachhinein keiner leben. Und diese Abgänge (auch dazu Anja und Lira) bestätigen, was man vermutet, dass Potsdam in Deutschland bei weitem nicht der Verein ist, der am meisten bezahlt, sondern eher in einer Größenordnung mit Duisburg spielt, was das angeht. Also muss man sich damit abfinden, dass auch Spielerinnen gehen. Dass das zuerst die gefragtesten (die deutschen Nationalspielerinnen) sind, ist doch klar.

    Man sollte sich auch nicht so sicher sein, dass eine Stürmerin, die vielleicht 30 Tore in der Saison schießt (Anonma), ewig lange bleiben wird. Sie hat die besten Verdienstchancen von allen auf dem Markt, zumal in anderen Vereinen (Frankfurt) die Stürmerinnen nur Durchschnitt sind oder Ladehemmung haben.

    waiiy

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  • Rainer sagt:

    Wenn Babett und Bianca nach Frankfurt gehen, wer wird dann Frankfurt verlassen? Mit Bartusiak, Kumagai, Thunebro, Weber, Perceval und Lewandowski hat der FFC doch Abwehrspielerinnen satt und genug. Bianca Schmidt könnte sicher auch Mittelfeld spielen.

    Wenn alle drei im Sommer wechseln, dann ist Schweden höchstens für die zweite Saisonhälfte eine Alternative. Und die Topvereine hier gehen schon jetzt an die Grenze der Belastbarkeit, was die Budgets angeht.

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  • Antje sagt:

    Kay, sicher hast du die entspanntere Einstellung dazu. Auf längere Sicht wird es möglicherweise auch so sein. Ähnliche Situation hatten wir schon 2007.

    Dennoch bin ich gerade sehr traurig darüber. Und wo, wenn nicht hier, kann man sich darüber äußern. Ich finde es nicht richtig, wenn Sascha beleidigend wird, dass Fans ihren Frust noch etwas ungefiltert zum Besten geben. Fußball ist sehr emotional, da tun nicht nur Niederlagen sondern auch Verluste weh.

    Ich habe keine Ahnung welche Hintergründe dafür stehen bzw. wer wieder einmal Schuld sein soll. Für mich bleibt das immer sehr spekulativ. Ich hoffe nur, das BS dieses Mal besser mit der Situation umgehen kann als vor fünf Jahren.

    Ich für meinen Teil werde sicherlich einige Wochen brauchen, um diesen Weggang der drei Damen, ausgerechnet der DREI (hinzu Anja), zu verkraften.

    … musste ich mal los werden …

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  • paule sagt:

    @Kay
    Schröder der richtige Mann für einen Neuaubau? Das ist so ziemlich das gleiche als wenn eine Pyromane zur Feuerwehr geht.

    Schröder ist D A S Problem. Seinetwegen flüchten die Spielerinnen. Lies die Kommentare von Ballerina, ich will das nicht alles wiederholen.

    Und dann sag mir mal, wen Du mit neuen unverbrauchten Talenten meinst. In Deutschland ist der Markt leer.

    Du hast recht, dass ein Neuanfang reizvoll sein kann. Dann aber komplett incl. Trainerteam.

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  • Zonk sagt:

    @waily Glaube nicht,dass Alex Krieger vorhat den Verein zu wechseln. Ihr Vertrag endet ja erst Ende nächster Saison und ich denke die einzige Ernst zu nehmende Alternative, die es für sie gäbe ist die WPS, die ja momentan eher ein Scherbenhaufen ist als eine professional league.

    Soweit ich mich erinnere läuft der Vertrag von Lewandowski aus,vielleicht ist Bianca Schmidt statt ihr eingeplant? Da sie aber auch im Mittelfeld agieren kann, bleibt abzuwarten ob Behringer wirklich verlängert oder nicht.

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  • defense2 sagt:

    @waiiy: „Oder hört Garefrekes auf und sie hat sich mit der rechten Seite angefreundet?“

    Sieht nicht so aus:

    edit: okay – die Meldung steht jetzt auch hier auf ws – da war ich wohl zu langsam…

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  • Sheldon sagt:

    @paule: Der Markt ist voll wie lange nicht mehr:

    Fangen wir mal bei Freiburg an, dort haben wir mit Isabella Schmid und Melanie Leupolz zwei extrem junge, talentierte Spielerinnen für das Mittelfeld bzw. die Offensive.

    Auch Essen hat die Klauen voll, da sind es zum Beispiel Sharon Beck (16), Isabelle Wolf (17) oder Katharina Leiding (17).

    Bayern hat Schöne oder Puntigam, der HSV Carolin Simon, Leipzig Lysann Schneider oder Leverkusen Elsig.

    Klar, keine Erstbesetzung, aber braucht man die in Potsdam?

    Wie wird die Mannschaft aussehen?

    Tor: Naeher/Sarholz (die zur Zeit besten beiden Keeperinnen der Bundesliga)
    Abwehr: Kemme, Demann, Zietz (Demann hat gute Chancen, Peter zu beerben, das Talent dazu hat sie jedenfalls)
    Mittelfeld: Göransson, Wesely, Hanebeck, Cramer (wie in dieser Saison quasi)
    Sturm: Anonma, Vidarsdottir, Nagasato (der beste Sturm der Liga)

    Wenn man dann gute Ergänzungsspielerinnen hat, die man an die Mannschaft heranführen kann, dann ist doch alles wunderbar!

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  • Eric sagt:

    Viola und Babett gibt es nur im Doppelpack und da in Frankfurt das Mittelfeld mehr als gut besetzt ist… kommt bei einem Wechsel innerhalb der Bundesliga eigentlich nur WOB in Frage, da andere Vereine die Spielerinnen kaum bezahlen können.
    Bei Bianca wird der Weg wohl nach Frankfurt gehen.

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Da bin ich bei Dir. Nur dass ich Wesely und Demann tauschen würde. Demann sehe ich eher in der Rolle von Odebrecht, wobei man (wie schon geschrieben) auch mal über ein 4-4-2 nachdenken sollte. Im Mittelfeld kann man auch beobachten, wie sich Ulla Draws entwickelt. Und im Sturm hoffe ich noch darauf, dass der Knoten bei Chantal de Ridder platzt, wenn sie wieder fit ist in der nächsten Saison. Körperlich würde sie dem Sturm gut tun.

    waiiy

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  • Katerli sagt:

    ich habe mich am gestrigen Tag im Karlie auch über meine „Turbinen“ geärgert. Nach der heutigen Hiobsbotschaft wurde einiges klarer. Ich war verwundert wie entsetzlich schlecht Zietz gespielt hat, bei der doch – bei allen Fehlern die sie in letzter Zeit auch oft gemacht hat – der unbändige Siegeswille immer zu spüren war und der auch auf die Mannschaft ausstrahlte. Nun, es lag wohl an ihrem Frust, was aus dieser Mannschaft wird. Und bitte verdammt nicht die Spielerinnen so wie es Schröder macht. Eine der wenigen auf dem Platz gestern, die Siegeswille und Herzblut auf dem Rasen gezeigt hat, war Viola, der Schröder Minuten später unterstellt, dass genau das fehlt. Ich finde es einfach empörend, wie der Trainer mit seinen Spielerinnen umgeht.
    Und wieder bestätigt sich eine These, die ich schon erstmals beim ersten großen Aderlass von Turbine (Wimbersky, Pohlers, Omilade …) aufgestellt hatte. Schröders Art mag bei jungen Spielerinnen, die in ihm so was wie einen Vater sehen können, der dann auch manchmal harsch und oft sehr fordernd sein darf, passen – auf die Dauer und schon gar bei gestandenen Spielerinnen und Nationalspielerinnen geht das einfach nicht. Daran wird er immer wieder scheitern. Ja, ich bin auch für Nachwuchsarbeit (und auch da wäre bei Turbine noch viel zu machen, denn so viel kommt aus eigenem Nachwuchs ja wirklich nicht in der 1. an), aber es bedarf auch einer gesunden Mischung aus jung und „alt“ und dazu wiederum bedarf es eines Trainers, der das kann!
    Ich bin auch ziemlich deprimiert im Augenblick, was meine Turbinen betrifft. Und als Letztes: Viola war schon mal weg von Turbine, hat das damals bereut. Wenn sie heute wieder weg geht, dann nicht wegen Geld oder so was …. (wie ich auch bei allen anderen fest glaube, das Geld höchstens tertiärer Grund für den Wechsel ist)

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  • Chris sagt:

    Eins vorne weg, ich finde es sehr schade das die drei Potsdam verlassen werden. Ich glaube aber nicht das eine von den dreien das Herzblut fehlt, da hat Herr Schröder wieder einen rausgehauen, was nicht hätte sein gemusst.

    Zurück zum eigentlich:

    Man sollte auch mal folgendes bei der Ganzen Diskussion bedenken. Das alle drei auf einen Schlag gehen, ist unglücklich aber auch damit zu erklären, dass eben alle Verträge in diesem Jahr auslaufen.

    Babett Peter wollte immer mal noch wo anders spielen, am liebsten im Ausland. Das wußte man. Da ihre Ausbildung/Studium in diesem Jahr endet ist der Schritt gerade jetzt mehr als günstig.

    Ähnlich bei Bianca Schmidt. Sie will ja bei der Bundeswehr aufhören. Und wenn sie jetzt in Potsdam eine Ausbildung anfängt, ist sie wiederum mindestens für 3 Jahre gebunden, was sie vielleicht auch nicht will, weil sie diese auch wo anders machen kann, und somit auch bei einem anderen Verein spielen kann. Auch sie meinte immer das sie nicht für immer in Potsdam bleiben will.

    Viola Odebrecht wird hingegen denke ich, ihren letzten großen Vertrag unterschreiben. Da sie auch gerade wieder in die Nationalmannschaft gekommen ist, wird ihr Marktwert vielleicht gerade so hoch sein wie lange nicht mehr. Wer mag es da jemanden verdenken, auch noch mal woanders Geld zu verdienen.

    Wie man also sieht, alle drei haben einen Zeitpunkt gewählt der auch günstig ist. Es gibt natürlich auch andere Faktoren, über die wir nichts erfahren werden und warum sie den Verein verlassen.

    Aber ich wollte damit einfach nur einmal klar stellen, dass es nicht immer eine Katastrophe sein muss oder vorgefallen sein muss für solche Schritte. Außerdem ist es bestimmt auch für eine Spielerin reizvoll, Titel mit nicht nur einem sondern auch mehreren Vereinen zu holen oder andere Länder/Regionen/Trainer/Mitspielerinnen kennen zu lernen und mit ihnen zu arbeiten.

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  • paule sagt:

    @ sheldon

    1. Nette Aufzählung. Ich glaube allerdings, dass ein Großteil dieser Spielerinnen sicher nicht zu Potsdam wechseln würde.

    2. Der beste Sturm der Liga? Da habe ich gestern wohl was verpasst.

    3. Zietz in der ersten Elf? Bitte nicht!

    4. Wesely ist Abwehrspielerin, daher eher Kandidatin für die Peter-Position.

    5. Demann spielt eher im Mittelfeld, Vertrag läuft aus.

    In einem hast Du recht. Man braucht nicht immer Erstbesetzung. Auf einer Position aber ganz bestimmt, auf dem Trainerposten. Und da hat sich Schröder nicht erst seit gestern disqualifiziert.

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  • Zonk sagt:

    @Eric wieso bist du dir so sicher,dass sie unbedingt gemeinsam wechseln?

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  • Eric sagt:

    Ja!!!

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  • frosti sagt:

    Ich denke, dass hier viel zu viel über Schröder philosophiert wird.

    Die Gehälter, die Potsdam in den letzten Jahren gezahlt hat und die Potsdam anbietet, sind an den Einkünften des Vereins orientiert und diese Gehälter sind eben nicht so hoch, dass man davon vernünftig leben und noch was zurück legen kann. Da versteht es sich von selbst, wenn ich ein Angebot einer attraktiven Mannschaft wie Frankfurt oder aus einer 2-Autostunden von Potsdam/Berlin entfernt gelegenen Provinzstadt mit bester Zahlungssicherheit annehme, mit dem ich dann das Doppelte verdiene.

    Schade nur, dass Turbine zwischenzeitlich so viele Spielerinnen aus allen Gegenden dieser Welt eingekauft hat. Es wäre zu schön zu sehen, ob nochmals ein solches Husarenstück wie 2009 mit jungen hungrigen Spielerinnen gelänge.

    Man mag sich an Schröder reiben und er mag nach einer gewissen Zeit auch die Spielerinnen „verbrauchen“. Aber man kann seine Verdienste nicht wegdeuteln. Noch heute komme ich ins Schwärmen, wenn ich an die Saison 2009/2010 denke – und auch damals wurde nur das System Schröder gespielt.
    Auffällig ist auch, dass die Spielerinnen, die den Verein gewechselt haben, danach nicht größer rausgekommen oder erheblich besser geworden sind. Ganz im Gegenteil!( Sheldon kann sich ja mit den einzelnen an diesem Thema mal wieder abarbeiten, sofern es gefällt.)
    Also kann das Training bei Schröder doch nicht so schlecht sein.

    Bekannt ist ja auch, dass er in einer anderen Welt lebt – denn wer arbeitet heute noch umsonst. Leider verkennt er, dass er diese Messlatte nicht an die Enkelgeneration anlegen kann. Dies mag verständlich machen, dass er jedes Mal quasi beleidigt ist, wenn sich eine Spielerin für das doppelte Geld entscheidet ( was dann immer noch mit den “ besseren späteren beruflichen Aussichten und dem zukunftsträchtigen Konzept des neuen Vereins“ verklärt wird).

    So, da es nun mal raus ist, was alle – ausgenommen bei Viola und vorher Anja – erwartet haben, kann man nur auf das Ehrgefühl der Spielerinnen hoffen und dass sie unserem „Opa“ 🙂 seinen Frust verzeihen und sich nochmals reinhängen. Ein Titel ist ein Titel – und den darf man sich auch selbst umhängen und da schafft man auch für sich ein Denkmal, selbst man schon eine/n neue/n Freier/in hat.

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  • Rainer sagt:

    Im Augenblick gibt es ja nicht so viele gute Nachrichten aus dem Frauenfußball. Die WPS stellt ihren Ligabetrieb ein. Anja Mittags neuer Verein LdB FC Malmö hat enorme Finanzprobleme. Turbine Potsdam laufen die Leistungsträgerinnen weg. Die schwedische Frauenfußballseite http://www.damfotboll.com kündigt für Mitte der Woche das Ende ihrer Tätigkeit an.
    Ok, Marta kommt zurück nach Schweden und Tyresö hat den auf dem Papier wohl stärksten Kader Europas mit neun Nationalspielerinnen in der Startelf.

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  • Sheldon sagt:

    Okay, mir sind mittlerweile ein paar Dinge klarer und es scheint sich hier weder um sportliche Gründe noch um Fehden mit Bernd Schröder handeln!

    Von daher das gleiche Spielchen wie letztes Jahr mit Bajramaj, Keßler und Henning.
    Und auch hier wird Schröder Ersatz finden!

    Von daher sollten wir hier mal die Trainerdebatte einstellen!

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  • Zonk sagt:

    @Eric: die Frage war wieso und nicht ob, aber macht nichts 😉

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Was sich Einige, frosti mal ausgenommen, hier erlauben, ist absolut grenzwertig und teilweise völlig überzogen und unangemessen!
    Ich meine den Umgang mit dem erfolgreichsten FF-Trainer mit einer über 40-jährigen überaus erfolgreichen Tätigkeit mit dem Gewinn der prestigeträchtigsten Titel, die es im Vereinsfussball überhaupt gibt.
    Es ist eine Schande wie Dinge nicht nur pauschal geäußert werden, sondern auch in unterstellenden Aussagen münden, die z.B. das Trainer-Spielerinnen-Verhältnis betreffen. Ja, man könnte meinen, hier diskutieren ausschliesslich Insider, was aber lächerlich ist.
    Habt Ihr Euch mal annähernd Gedanken darüber gemacht, wie jemand mit dieser Situation, wie sie sich momentan bei Turbine darstellt, klarkommt, wenn er seine vielen Jahre ehrenamtliche Tätigkeit mit literweise investierten Herzblut, Lebenswerk- und traum etc. so vor die Hunde gehen sehen muss? Und das eigentlich von einer Woche zur darauffolgenden.
    Da ist Frust zwar kein treffendes Wort, weil noch stark untertrieben, aber mir fällt da nichts besser geeigneteres ein, weil auch ich am Boden zerstört bin.
    Also bitte etwas mehr Respekt und Sachlichkeit, anstelle von Draufhauen und -rumhacken!
    Es wird, wenn überhaupt, Jahre bzw. gar Jahrzehnte dauern, bis in unserem so geliebten Sport eine ähnlich Koryphäe seine gewaltigen Fußtapfen auszufüllen vermag!

    Ergänzung:
    Bzgl. der u.U. harschen Aussage, dass abwanderungswillige Spielerinnen ihren Noch-Verein bewußt schädigen oder auch nicht, möchte ich mal vorsichtig daraufhinweisen, dass es durchaus ein Diskussionsgrund darstellt, ob mein zukünftiges Team CL-Spiele spielen darf oder ob das für meinen Ex-Verein, wo ich bis zur letzten Minute alles raushaue und 100% gebe, zutrifft.
    Zumindest bei der gegenwärtigen Konstellation vielleicht gar nicht so abwegig, solche Gedanken zu haben…

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  • laasee sagt:

    @Rainer

    Why does damfotboll.com stop?

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  • Sheldon sagt:

    @SF: Ich hätte es kaum noch für möglich gehalten, aber heute einmal 100% Zustimmung von mir! Dem wäre nichts mehr hinzuzufügen!

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  • kleinschwarz sagt:

    Mir wäre es lieber, wenn sich die Nationalspielerinnen auf mehrere Mannschaften verteilen würden (und dann auch alle spielen und nicht auf der Bank sitzen). Bernd Schröder wird dieses Jahr 70. Er kann den Trainerjob in Potsdam auch nicht mehr ewig machen.

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  • Pauline sagt:

    kleinschwarz@
    das meinst du — ich meine er hat es verpasst den Staffelstab weiterzugeben — es ist echt schade um das Trio —

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  • Emmi sagt:

    @ SF,

    hätte dein Beitrag nur aus dem oberen Teil bestanden, dann hätte ich dir vollkommen zugestimmt. Jedoch hat der letzte Absatz alles zerstört.

    Dass du Spielerinnen, die seit Jahren alles für den Verein gegeben haben, sich täglich im Training und bei jedem Spiel den A…. aufgerissen haben und sämtliche besser dotierte Angebote abgelehnt haben, nun charakterliche Defizite vorwifst, in dem du von Gedanken bezüglich des absichtlichen Verlieren sprichst, ist wirklich unter aller Sau. Auf der einen Seite forderst du mehr Respekt gegenüber der Arbeit von BS, aber auf der anderen Seite ist es okay Spielerinnen zu diffamieren und ihnen listige Hintergedanken nach schlechter Leistung vorzuwerfen??
    Wo ist da denn bitte die Logik!

    Keinem der Spieler kann man etwas vorwerfen. Sie haben ihren Vertrag eingehalten und ihrem aktuellen Team rechtzeitig darauf hingewiesen, dass das Angebot zur Vertragsverlängerung nicht wahrgenommen wird.

    Was ich jedoch nicht verstehe, ist weshalb Potsdam dies nun an die Öffentlichkeit weitergibt. Es müsste doch bewusst sein, dass nun bei jeder schlechten Leistung gleich die Ratten aus ihren Löchern kriechen und von Absicht anfangen. Dadurch bringt man doch eine unnötige Unruhe ins Team.
    Wäre es nicht geschickter, so etwas am Ende der Saison zu machen?! Oder wenigstens, nach einem Sieg, damit keiner von Absicht sprechen kann…

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  • Ballerina sagt:

    @ Emmi

    Da das Ganze jetzt so konzertiert veröffentlicht wurde, nehme ich an, dass von Seiten des Vereins die Masgabe an die Spieler bestand, sich bis zum Algarve-Cup über das vorgelegte Angebot zu äußern. Und da alle drei abgesagt haben, gehe ich auch davon aus, dass die entsprechenden Verträge bei den anderen Vereinen bereits unterschrieben sind. Und was hält diese Vereine davon ab mitzuteilen, wen man für die kommende Saison verpflichtet hat. Ich denke Turbine Potsdam hat nur reagiert und die Trennung zum Saisonende folgerichtig öffentlich gemacht. Von daher glaube ich auch, dass in den nächsten Tagen eine Pressemitteilung von den gemutmaßten Vereinen herausgehen wird, in denen man verkündet, wer da nächstes Jahr für wen aufläuft. Denn jetzt wo die Katze aus dem Sack ist, kann man den Spekulationen auch ein Ende setzen.

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  • icke07 sagt:

    Ich weiß nicht, wie jemand, der das Spiel gesehen hat, ernsthaft auf die Idee kommen kann, Babett Peter oder Viola Odebrecht könnten mutwillig der Konkurrenz in die Hände (oder Füße?) gespielt haben. Viola hat gebissen und gekämpft und immer wieder geholfen, Angriffe einzuleiten. Sie war es, die das Tor gemacht hat. Babett Peter war ein sicherer Rückhalt wie immer.
    Diejenigen, die haarsträubend fahrlässig tolle Torchancen vergeigt haben, hießen Vidarsdottir und Nagasato, besonders in der ersten Halbzeit.

    Schlimm genug, was Schröder vom Leder gelassen hat (diese Herzblutaussage) – ich finde das absolut ungerecht und regelrecht fremdpeinlich. Ich kann freilich nur beurteilen, was auf dem Platz zu sehen war, aber ausgerechnet diesen dreien da Blutleere vorzuwerfen, finde ich vollkommen daneben.
    Traurig, hier dann auch noch so etwas lesen zu müssen.

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  • Mia31 sagt:

    @emmi
    Ich finde auch, dass der Zeitpunkt schlecht war. Viola hat geäußert (ich glaube, es steht in der MAZ), dass sie sich bis zur Abreise zum Algarve-Cup entscheiden mussten. Das war nicht klug,ich finde es völlig unprofessionnell, nicht wenigstens bis nach dem Spiel zu warten, auch um es der Mannschaft mitzuteilen. Jetzt kommen 2 freie Wochen, da hätte sich das Team sammeln können und wäre nicht in die Lage gebracht worden, sich am Sonntag so zu präsentieren. So sind die Punkte weg, die Fans frustriert über das merkwürdige Spiel mit Spielerinnen, die teilweise blass und geschockt aussahen (Yuki, Jenny). Schön ist, dass Bianca von 6 wunderbaren Jahren in Potsdam spricht, und dass sie den Verein liebgewonnen hat. Würde mir wünschen, dass Babett und Viola auch noch irgendeine Botschaft an die Fans geben und nicht so sang- und klanglos verschwinden wie manche andere.

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  • uwe sagt:

    @H20
    Kleine Episode aus der letzten Saison

    Meisterschaftsspiel VFL-FCR 3:2 3500 Zuschauer, Wolfsburg macht wohl das beste Saisonspiel.
    2 Wochen später, Pokalspiel Virtelfinale! VFL-FCR 1:5 250 Zuschauer davon 100 aus Duisburg!
    Es ist mir klar das VW im ersten Spiel sehr viele Freikarten verteilt hat. Nur man könnte meinen das es den ein oder anderen gefallen hat und wiederkommt. Aber ein klarer Fall von denkste. In Wolfsburg intressiert sich keiner für Frauenfussball und das ist nun mal Fakt.

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  • Marcel sagt:

    Ziemlich bedenkliche Entwicklung und nicht nur für Turbine sondern für die ganze Liga wenn sich die Nationalspielerinnen nur auf ein zwei Vereine verteilen.

    Bei Viola hats mich auch überrascht imerhin moderiert sie auch das Fanmagazin „Turbine zum anfassen“ jetzt muss Anna wohl alleine weiter machen 🙁

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  • necibfan01 sagt:

    ….ich würde trotzdem gerne wissen ,ob die „Amis“ bei
    Potsdam wesentlich mehr verdienen ,als die Stammspieler und
    vielleicht deshalb die Stimmung so schlecht ist .

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  • Zonk sagt:

    http://www.rbb-online.de/sportplatz/archiv/sportplatz_vom_26/turbine_frauen_mit.html

    Bei diesen Ausschnitten bin ich ganz froh drum, dass das Spiel nicht auf DFB.tv übertragen wurde 🙁

    (0)
  • H2O sagt:

    @Schenschtschina Futbolista

    Sei doch mal so nett und erkläre was deiner Meinung nach grenzwertig und unangemessen ist.

    Kritik wurde hier doch fast nur an der PK und den direkten Äußerungen zu den Spielerinnen geübt. Das sollte man meiner Meinung nach auch tun dürfen.
    Weiterhin ist ja bekannt, dass Schröder andere Trainer weniger im Bereich der zwischenmenschliche Motivation aussticht als in anderen Bereichen.
    Von daher kann ich deine Ärger nicht nachvollziehen.

    Generell ist es meiner Meinung nach immer auch ein schlechtes Zeichen aktuelle Probleme / negative Verhaltensweisen mit Leistungen aus der Vergangenheit rein zu waschen.

    Zum Thema draufhauen, das hat er ja gerade da gemacht.

    Generell geht es doch auch um die Frage, dass beim FF die Ansprüche immer weiter gestiegen sind. Natürlich an die Spielerinnen aber auch an die Trainer. Und neben Takik kommt rückt auch der Faktor Mensch/Trainer mehr in den Mittelpunkt.

    Vielleicht braucht heutzutage ein Spitzentrainer auch in dieser Hinsicht mehr Fähigkeiten als Hr. Schröder es manchmal in der öffentlichkeit bisher verlauten lässt. Gerade , wie oben schon angesprochene, langjährige Spitzenspielerinnen haben halt auch bzgl. des Teamspirits höhere Ansprüche.
    Vielleicht entwickelt sich Herr S. ja weiter, bei Frau Neid hat sich ja auch schon was getan.

    Das ganze sieht man ja übrigens auch im Männerfußball, kauzige Typen gibt es fast nicht mehr. Und der eine in WOB geht hoffentlich auch bald in Rente. 🙂

    (0)
  • H2O sagt:

    Zum Thema (verbalen) draufhauen möchte ich noch anmerken, dass dies häufig auch ein Symptom von Überforderung und Kontrollverlust ist.

    Natürlich streut er traditionel eckige Aussagen auch öfters bewusst…

    ich lass das aber trotzdem mal als Diskussionskatalysator hier stehen 🙂

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  • jochen-or sagt:

    Ja, das mit dem Nachkarten von Schröder ist leider eine Unsitte von ihm und auch ungeschickt. Statt an die Spielerinnenehre zu appellieren, alles nochmals für eine gute Saison zu geben – jetzt das.
    Ich verstehe jetzt auch das schlechte Spiel vom Sonntag. Mit so vielen Abgängen – auch im Bewußtsein der verbleibenden Spielerinnen – kann es mental in der Mannschaft eigentlich nicht mehr stimmen. Aber mit der „Herzblutattacke“ wird alles nur noch schlimmer, zumal es am Einsatzwillen bei Babett und Viola am Sonntag tatsächlich nicht fehlte.

    So ist Schröder eben. Dennoch finde ich, dass Schröders Leistungen hier zu Unrecht von einigen schlecht geschrieben werden. Wer kann derartige Erfolge vorweisen – und dies immer wieder nach dem Verlust der besten Spielerinnen.
    Da sollte man hoffen, dass in 2-3 Jahren junge Talente – verstärkt durch einige erfahrene Spielerinnen – wieder den frischen Fussball aus den ersten beiden Meisterjahren nach dem Umbruch 2006/7 zeigen.

    Gegen das Geld von Frankfurt und Wolfsburg wird man sowieso dauerhaft nicht ankommen.

    Es sei Viola (zum geeigneten Moment und mit der wohl letzten Chance, wie hier auch zutreffend festgestellt wurde), Babett und Bianca gegönnt, mal richig Geld zu verdienen. Dies kann man aber im deutschen FF aktuell nur bei 2 Vereinen.

    Hoffentlich setzt Turbine dann in der nächsten Saison wieder mal vermehrt auf Nachwuchskräfte.

    Aktuell ist im deutschen Frauenfußball sowieso nicht viel los.
    Auf Anhieb fällt mir jedenfalls niemand ein, dem ich das Prädikat Weltklasse oder auch nur Führungsspielerin internationaler Qualität zubilligen würde.

    Da kann es auch interessant werden und man vielleicht konkurrenzfähig sein oder werden, wenn man mal wieder auf erfolgshungrige junge (deutsche) Spielerinnen setzt.

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  • Krissi sagt:

    Also ich finde es schon schade und hoffe, dass Babett und Bianca nicht nach Frankfurt gehen – so lange Jahre für Turbine aktiv gewesen udn dann ausgerechnet zum größten Rivalen, nee (geht mE gar nicht!), ich persönlich fände es schön, wenn sich die beiden eine neue Herausforderung im Ausland (Frankreich, Schweden, Russland etc.) suchen würden, denn dort ist sicherlich auch ganz gut Geld zu verdienen – ist aber nur meine persönliche Meinung. 🙂

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Emmi

    Deine obigen Aussagen sind genau nichts anderes als das was Du mir vorwirfst, eine schamlose Unterstellung!
    Ich hätte Spielerinnendiffamierungen absichtlich als Gedankenspiel formuliert, um unter diesem Deckmantel zu fungieren – das ist definitiv genauso falsch wie an den Haaren herbeigezogen! Es ist einzig, wie ich oben schrieb, ein vorsichtiger Hinweis, den man diskutieren kann. Und genau das war meine Absicht und dabei bleibe ich!
    Selbst wenn eine bereits in Gedanken gewechselte Spielerin sich nicht mehr zu 100% mit dem Noch-Verein indentifiziert vermag, was z.B. in einem zerrütteteten Verhältnis zum Trainer begründet sein kann, wird das Leistungsvermögen auch nicht bei 100% liegen. Ob das nun Absicht ist oder nicht, wird von Fall zu Fall sicher unterschiedlich sein und dann kursiert der Begriff vom sog. unprofessionellen Verhalten.

    Und noch was:Wenn Dir nur der als Nachtrag hinzugefügte letzte Absatz nicht gefällt, weshalb findet dann plötzlich der gesamte Beitrag nicht mehr Deine Akzeptanz? Das erschließt sich mir nicht!

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  • berggruen1 sagt:

    @SF: Das mag ja sein, dass man sich unbewußt dann vielleicht nicht mehr so reinhängt, aber: die Aussagen, die Bernd Schröder in der Pressekonferenz getroffen hat, sind dann doch eher kontraproduktiv. Ein gelassenerer Umgang mit dem Thema Wechsel eines Spielers stünde selbst Bernd Schröder gut zu Gesicht! Es liegt dann auch (und ich sage extra: auch und nicht ausschließlich) an ihm, die wechselnden Spielerinnen noch so in das System einzubinden, dass selbst vielleicht nur 90% ausreichen mögen, gute Spiele abzuliefern! Das stellt ja weder seine Leistungen noch seine Trainingsmethoden als solche in Frage. Als Nicht-Turbine- und Nicht-Bernd-Schröder-Fan bekommt man schon ein wenig den Eindruck, er lebe in dem gut biblischen Glauben „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich“ und dass er Abgänge, gleich wohin die Spielerin auch wechselt, persönlich nimmt. Das kann ich bei ihm als Privatperson akzeptieren, nicht aber als Trainer, der in der Öffentlichkeit steht und dieselbige mit der PK auch sucht! Man muß einen Trainer, unabhängig von seinen vergangenen Erfolgen, ja selbst von seinem geflossenem Herzblut, wie hier immer wieder betont wird, auch kritisieren und hinterfragen dürfen!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @berggruen1

    Die angesprochene Reaktion von BS ist doch für ihn keine atypische, die hat er doch immer in solchen Situationen gezeigt! Ich denke da zu allererst an Liras Entscheidung und sein Verhalten.
    Ich würde von daher jede andere als die genannte Reaktion für merkwürdig einstufen, denn die Geballtheit drohender Einbuße von drei Teamsäulen ist selbst für einen Schröder an Dosis zu hoch!
    Er hat nie aus seinem Herzen eine Mördergrube gemacht und tut es auch an dieser Stelle nicht – auch eine Art von Konsequenz, aber auch Wesenzug eines Menschen, der sich auch nur über seine grauen Zelle definiert. Selbst die von ihm ureigenst entwickelte Formulierung, dass der FF eine Wundertüte ist, beinhaltet Skurriles.
    Trotzallem hat die Schrödersche Reaktion für mich keinerlei cholerische Anzeichen, sondern sie sind für mich durchaus nachvollziehbar. Ja, ich würde sogar von mir behaupten, ganz ähnlich reagiert zu haben, wenn ich an seiner Stelle wäre.
    Ich sehe eigentlich unter all den genannten Aspekten keine Alternativreaktion, wenn sich 3 seiner Spielerinnen, die unter ihm zu Nationalspielerinnen wurden und nun das erklärte Ziel, den 4. DM-Titel in Folge und CL-Quali zu erringen, mit der aufgekommenden Unruhe gefährden, unisono zum Vereinswechsel entschliessen. Bernd Schröder hat jedenfalls mein vollstes Verständnis und mein ganzes Hoffen, dass er samt Team/Verein aus der Misere binnen Kurzem gestärkt wieder rauskommt, getreu dem Motto:Jetzt erst recht!

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  • Winter sagt:

    Der deutsche Frauenfussball wird in seiner eigenen Lethargie und Selbstzufriedenheit versinken. Noch unterstützt von den Nationalmannschaftsverantwortlichen. Die Konzentration auf zwei geldgebende Vereine wird den deutschen FF über Jahre hemmen.
    Ich sehe die Chancen der anderen Vereine durchaus positiv, da der Biss ein ganz anderer sein wird. Die ersten beiden Plätze für Wolfsburg und Frankfurt sind in der kommenden Saison nimmer so sicher, wie viele glauben mögen.
    In Potsdam sollte man auf jeden Fall sein eigenes Ding machen!!!

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  • Karli sagt:

    Offensichtlich ist es doch kein normaler Vorgang, was bei Turbine passiert. Schmidt und Peters Weggang zwar keine Überraschung, Odebrechts schon, aber das ist nicht der Punkt, sondern, wie das kommuniziert wird. Wenn selbst der Hofberichterstatter Morgner im Dunkeln tappt (s. Artikel heute in der MAZ: , dann scheint es wirklich schlecht zu stehen. Ich erwarte einfach, dass von den Verantwortlichen Ross und Reiter genannt werden. Was ist passiert zwischen dem 2:0 in Frankfurt und den jetzigen Auftritten?. Wenn von offizieller Seite nix kommt, vielleicht kann mal ein Insider aus dem Forum spekulieren.
    Und noch ein Hoffnungsschimmer nach dem abgang der großen Drei: Stefanie Draws war Sonntag richtig gut.

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  • Sheldon sagt:

    @Karli: Laut meinen Informationen dürfte – was den Wechsel von Odebrecht angeht – Eric am besten informiert sein! Und daher ist es kein Wunder, sondern ist nach Peters Abgang fast schon selbstverständlich!

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  • speedy75 sagt:

    Wenn man sieht wer beim FFC Frankfurt nun alles verlängert hat dürfte der Weg der „3 Abgängerinnen“ wohl eher nicht dorthin führen, im Moment deutet mich für vieles auch auf WOB hin oder vielleicht ja doch ins Ausland.

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  • Zonk sagt:

    Eric scheint aber nicht besonders daran interessiert zu sein,sein Wissen mit uns zu teilen. Ich habe es 2mal versucht und bin kläglich gescheitert 😉

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  • Michele sagt:

    Laut hr online ist SiDi sehr opimistisch, dass Babett und Bianca zum FFC Frankfurt kommen. Viola ist wohl laut Kicker auf dem Weg nach Wolfsburg.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Michele: Hast Du Links zu den Artikeln auf HR Online + Kicker?

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  • Michele sagt:

    @Markus

    Leider noch nicht. Ich hab es im HR Videotext gelesen.

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  • Dirk sagt:

    vielleicht müssen die Insider aber auch etwas vorsichtig sein, mit dem, was sie hier zum Besten geben?

    (0)
  • Winter sagt:

    Eines bleibt mal festzuhalten:
    Um Titel zu gewinnen spiele ich in Potsdam, um Geld zu verdienen in Frankfurt oder Wolfsburg!

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  • Chris sagt:

    Weil es hier angesprochen und nachgefragt wurde, hier mal der Wortlaut aus dem Teletext des HR.

    FFC HAT INTERESSE AN PETER UND SCHMIDT

    Der 1.FFC Frankfurt hat seine Fühler
    nach zwei weiteren Nationalspielerinnen
    ausgestreckt. Auf der Wunschliste des
    Vizemeisters stehen Babett Peter und
    Bianca Schmidt, die Spitzenreiter Pots-
    dam nach der Saison verlassen werden.
    „Wir haben großes Interesse“, so FFC-
    Manager Dietrich zu hr-online.

    Beide Spielerinnen weilen derzeit mit
    dem Nationalteam beim Algarve Cup in
    Portugal. „Wir haben gute Gespräche ge-
    führt“, sagte Dietrich und zeigte sich
    optimistisch, dass die Transfers schon
    bald perfekt sein könnten. Als erster
    Neuzugang für die neue Spielzeit steht
    bereits Simone Laudehr (Duisburg) fest.

    http://www.hr-text.hr-online.de/ttxHtmlGenerator/index.jsp?page=203

    (0)
  • Zonk sagt:

    @Markus habe hier noch etwas Interessantes gefunden:
    http://www.hr-online.de/website/rubriken/sport/index.jsp?rubrik=27258&key=standard_document_44090754

    Zitat Dietrich: “ „Wir haben zwei offene Positionen. In der Abwehr hinten links, weil sich Ally Krieger verletzt hat, und im Sturm.“ Er sei mit herausragenden Spielerinnen im Gespräch.“

    Krieger wird wohl zu Beginn der Saison noch etwas geschont werden müssen, daher würde die linke Aussenverteidiger-Position von Babett Peter gut abgedeckt werden. Die Suche nach einer neuen Stürmerin gibt Hinweise auf einen eventuellen Abgang von Jessica Landström. (was ich nicht hoffe!).

    (0)
  • Zonk sagt:

    Sorry,etwas vergessen:
    Läuft Nadine Angerer’s Vertrag nicht auch diese Saison aus? Dazu gab es bisher weder Spekulationen noch offizielle Meldungen.

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  • Ballerina sagt:

    Ganz ehrlich, diese ganze Glorifizierung eines Trainers, eines jeden Trainers, halte ich für äußerst kurzsichtig.
    Man kann natürlich den Erfolg von Turbine Potsdam nicht wegdiskutieren. Und auch ein Bernd Schröder als Trainer hat seinen Anteil daran. Aber wie groß dieser Anteil letztlich ist, kann man doch nur mutmaßen.
    Nur weil Herr Schröder seit Jahren im Verein ist und damit zwangsläufig zum Gesicht Selbigen geworden ist, heißt doch noch lange nicht, dass der Erfolg ihm zu verdanken wäre. Denn nicht er steht auf dem Platz, sondern die Spielerinnen. Die gewinnen die Spiele, die gehen ohne Rücksicht auf Verluste dazwischen, riskieren ihre Gesundheit. Der Trainer ist dabei doch nur schmückendes Beiwerk, der hin und wieder mal einen guten oder eben einen schlechten Ratschlag gibt, letztlich nivelliert sich sein Einfluss wahrscheinlich.
    Und daher finde ich die Sichtweise Einiger hier, dass die Spielerinnen ihm den Erfolg der letzten Jahre zu verdanken hätten, wirklich, wirklich traurig und schlichtweg falsch. Andersherum wird ein Schuh draus! Im Grunde, müsste Herr Schröder seinen Spielern wöchentlich auf Knien danken, dass sie ihm zu dem gemacht haben als was er sich heute präsentieren darf: Ein mit zahlreichen Titeln geschmückter, von Vielen geschätzter Fussballlehrer. Wohingegen die, die die Schlachten für ihn geschlagen haben, in Vergessenheit geraten.
    Und dann, gegen Diese auch noch nachzutreten, ist für mich der Gipfel der Unverschämtheit und vollkommen unverständlich und würdelos. Und ist auch nicht mit „kauzig“ oder „das ist halt so seine Art“ zu verharmlosen. Meiner persönlichen Meinung nach, müsste er sich dafür bei den entsprechenden Spielerinnen entschuldigen, wenn nicht sogar beim Verein und bei den Fans!

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  • Karli sagt:

    @Sheldon u.a.
    Ich finde es relativ uninteressant, wo die 3 hingehen. Mich ineressiert, was Schröder zu dieser Reaktion geführt hat. Hält er den ihm wohl schon vorher bekannten Abgang für die Ursache des Leistungsknicks oder ist es umgekehrt: Die 3 hauen ab, weil sie mit der Truppe keine sportliche/menschliche was immer Perspektive mehr sehen. Fagen über Fragen

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  • waiiy sagt:

    Wie oben schon beschrieben, würde es in meinen Augen sehr viel Sinn machen, wenn Viola nach Wolfsburg ginge. Da wäre sie sehr wertvoll im Zusammenspiel mit Kessy und würde der Mannschaft noch mehr Stabilität geben.

    @Emmi: Das hat letztes Jahr auch nicht geklappt, dass man die Fans gegen Lira hätte aufbringen können. Sie hat sich damals nach ihrer Bekanntgabe gut verhalten und das ist auch von den Rängen honoriert worden. Und ich kenne noch heute viele Fans, die Lira immer alles Gute wünschen, auch wenn sie in Frankfurt spielt. Ich denke, sie wird nicht mit Pfiffen empfangen, wenn sie zum Ende der Saison ihr Punktspiel in Potsdam haben wird. Übrigens, wenn Frankfurt jetzt neuer Vertragspartner für eine oder mehrere der Drei wird, verhalten sie sich genauso fair wie letzte Saison bei Lira, wo SiDi auch still war, bis es in Potsdam (damals von Lira) verkündet wurde.

    Das Gleiche erwarte ich mir auch von den Dreien jetzt, zumal sie (vor allem Babett und Viola) ja das Herz von Turbine sind (mit Jenny und bis vor kurzem Anja). Da werden die Fans auch nichts Böses nachsagen.

    Von daher denke ich auch, dass eine deutliche Reaktion der Mannschaft kommen wird. Wie auch schon zuvor erwähnt, kann der 1 Punkt vom Wochenende noch enorm wichtig sein.

    waiiy

    PS: Hier der Link von HR Online:

    http://www.hr-online.de/website/rubriken/sport/index.jsp?rubrik=27258&key=standard_document_44124384

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Karli

    Es sind im Minimum 4 Spielerinnen, denen man nachsagt, „wie die Ratten das sinkende Schiff zu verlassen“! Und, der Kapitän ist der Letzte, der von Bord geht!

    @Ballerina

    Nach den gegen mich gerichteten Unterstellungen trägt der nächstfolgende Anti-Schröder-Beitrag bereits Rufmordcharakter mit deutlichen Phrasen, die anderenorts das gleichnamige Schwein sehr schnell füllen würden, über den generellen Sinn und Anteil von Trainern beim Fussball.

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  • Andreas sagt:

    Also ich verstehe den ganzen Zirkus hier wieder nicht. Erst mal ist doch das ein ganz normaler Vorgang. Da sind 3 Spielerinnen, deren Vertrag ausläuft und die sich zu einem Wechsel entschieden haben. Das kann man schade finden, aber doch nicht verteufeln. Und ihnen vorzuhalten, sie würden nicht mehr 100% geben, ist auch nicht redlich, es sei denn es gibt konkrete Anhaltspunkte dafür. Und wie im Männerfussball auch gibt es Vereine mit tieferen Taschen und solche, die über nicht so hohe Mittel verfügen. Das kann man diesen Vereinen doch aber nicht vorwerfen. Ich jammere als Hannoveraner ja auch nicht darüber, dass 96 sich nicht dieselben Spieler leisten kann, wie die Bayern, Dortmund, Schalke, Leverkusen oder andere. Auch im Fußball herrscht nun mal kein Kommunismus. Das ist auch nicht der Untergang des Frauenfußballs. Im Gegenteil bräuchten wir mehr Vereine mit professionellen Strukturen, damit sich der Frauenfußball weiter entwickeln kann. Das bedeutet nicht, dass diese Vereine nicht auch eine gute Nachwuchsarbeit machen sollten, aber andere Vereine sind dann vielleicht stärker darauf angewiesen.

    Mir geht auch diese Glorifizierung gegen den Strich. Auf der einen Seite das Gute in Form von Turbine Potsdam und auf der anderen Seite das Böse, vor allem in Form von Frankfurt und Wolfsburg. Das hilft doch alles nichts. Der deutsche Frauenfußball braucht jeden gut geführten Verein.

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  • Zonk sagt:

    @SF wer ist die Vierte? Kerschowski?

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  • Markus Juchem sagt:

    Die FAZ online vermeldet den Wechsel von Peter und Schmidt nach Frankfurt als perfekt: http://www.faz.net/aktuell/sport/frauenfussball-1-ffc-deutschland-11665603.html

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  • Zonk sagt:

    Ladies and Gentlemen, please welcome deeeeeen 1.FFC DEUTSCHLAND!

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  • fisch sagt:

    Fest steht, Wechselentscheidungen von Spielerinnen hat man unabhängig von ihrer vielfältig möglichen Motivation dazu zu respektieren. Seinem verständlichen Ärger darüber so öffentlich auch noch auf dem Rücken der betreffenden Spielerinnen Luft zu machen ist nicht sehr professionell, wie man heute so dazu sagt. Das wird BS a la Otto R. (mir kann man meine Reputation nicht mehr nehmen, die hab ich) nicht sehr kratzen, auch diese hier im Forum mit viel spekulativem Inhalt geführte Diskussion nicht. Wohl nur die Wenigsten hier sind so nahe und tiefgründig am diesbezüglichen Turbine-Innenleben dran, um hier die allseitigen, wahren Hinter-gründe für den gerade ablaufenden Exodus bei TP benennen zu können.
    Wenn ich nun aber zum wiederholten Mal über die Aktivitäten des Herrn SD und seine „sehr guten Gespräche“ mit Babett und Bianca und die aus WOB mit Viola lesen muss, kommt mir doch gleich wieder ein übles Geschmäckle hoch. Erneut versuchen vermutlich diese mit CB- bzw. VW-Geld üppig ausgestatteten Herren den Wettbewerb mittels Konkurrentenschwächung verzerrend zu gewinnen. @Winter hat schon völlig recht, dagegen kommt niemand an. Und dass sich darüber ein Bernd Schröder nicht grundsätzlich darüber ärgern dürfen soll, ist schon diskutabel, das wie natürlich auch.
    Zur Frage, ob ich als Trainer die betreffenden Spielerinnen bei den noch ausstehenden Spielen gegen Ffm bzw. WOB, sofern diese als Neu-Vereine feststehen, einsetzten würde, wäre ich schon zum psychologischen Schutz dieser Spielerinnen dagegen. Das hätte m.E. auch garnichts mit Rache des Trainers oder fehlender Professio-nalität der Spielerinnen sondern nur mit deren normalem menschlichen Gemüt zu tun. Lira war beim letzten Pokalfinale in Köln auch in gleicher Situation und hat ihre 100%igen Chancen auch nicht nutzen können, mit Sicherheit ohne Vorsatz.

    PS: Die hoch-und-runter-Buttons kratzen mich persönlich nicht. Ich finde sie aber für eine sachliche und ungezwungene Diskussion nicht förderlich und nicht motivierend. Bloß wieder weg damit endlich!

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  • H2O sagt:

    @Markus:
    Danke für den Artikel.

    „Neun-Frauen-Chor des FFC“
    Naja, die müssen auch erstmal die gleiche Tonlage treffen. 😉

    Unabhängig vom Erfolg finde ich es immer schwierig mich mit solchen Nationalmanschaften zu identifizieren. Die Nationale Komponente ist da doch sehr wichtig und fehlt mir dann.

    Ich vermute mal, dass dies auch noch ein ganz anderes Problem mit sich bringt. Gerade für Sponsoren sind die aktuellen Stars der Nationalmanschaft sehr wichtig und wenn alle aktuellen „Stars“/“Medienlieblinge“ jetzt in Frankfurt spielen, wirds für die anderen nicht leichter Aufmerksamkeit und damit Sponsoren zu finden.

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  • H2O sagt:

    Na gut Popp und Celia spielen nicht bei Frankfurt…war vielleicht doch etwas vorschnell…

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  • TomS sagt:

    ein tick zu spät sorry

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  • H2O sagt:

    @fisch

    Generell kann ich die Gleichstellung des Geschäftsgebarens von WOB und Frankfurt nicht nachvollziehen. Meiner Meinung nach hat Frankfurt über viele Jahre viele der zum jeweiligen Zeitpunkt besten Spielerinnen verpflichtet.

    Wob hat nur wenige als allgemein „sehr gute“ Spielerinnen verpflichtet. Ansonsten auch viele die andere nicht mehr wollten (z.B.: Pohlers) , bzw. die sich langsam auf den Spätsommer/Herbst ihrer Karriere hin zu bewegen.

    Ich denke man sollte das nicht pauschalisieren.
    Zu deinem Einwand VW Geld. Ja, das ist es ganz sicher. Das ist nämlich das was viele Sponsoren vor der WM für den FF zugesagt haben und VW belässt es halt nicht nur bei nem Lippenbekenntnis.

    Du meinst ja auch „diese hier im Forum mit viel spekulativem Inhalt geführte Diskussion“ und weißt dann aber genau:

    „Erneut versuchen vermutlich diese mit CB- bzw. VW-Geld üppig ausgestatteten Herren den Wettbewerb mittels Konkurrentenschwächung verzerrend zu gewinnen.“

    Was ist denn, wenn halt doch noch andere Punkte ausschlaggebend waren? Wie z.b.: Teamspirit, mal was anderes zu sehen und so weiter… 😉

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  • bratseth sagt:

    Generell verstehe ich ja die Schärfe in dieser Debatte nicht so ganz: Dass Peter und Schmidt sich wahrscheinlich anderweitig umsehen, war ja bekannt und Viola Odebrecht kann man auch verstehen, dass sie die Gelegenheit nutzt, noch einmal einen gut dotierten Vertrag zu bekommen. Es ist schade für Turbine, aber nicht zu ändern und sie haben viel zu den Erfolgen der letzten Jahre beigetragen.
    Turbine ist damit ja auch nicht am Ende, das hat sich mehr als einmal gezeigt.
    Auch die herausragende Verdienste von Schröder als Trainer stehen für mich außer Zweifel, aber es war sicher nicht nötig in dieser Art zu reagieren. Da steht ihm wohl manchmal sein Idealismus und sein etwas weltfremder Gedanke, so ne Art Vaterfigur für die Spielerinnen zu sein, im Wege.
    Was ich nun allerdings auch nicht mehr verstehe ist, warum es die beiden nun ausgerechnet nach Frankfurt zieht. Bei dem Überangebot von herausragenden Spielerinnen hat man ja schon den (bayermünchen-mäßigen) Gedanken, dass es darum geht, „wer bei uns auf der Bank sitzt kann uns wenigstens nicht schaden“. Ob das aber im Sinne der Spielerinnen ist ?? – mal abgesehen davon, dass ea auch passen muss in der Mannschaft …

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  • NRHZ sagt:

    Eine Spielerinnenkonzentration in Frankfurt – als 1. FFC Deutschland von Daniel Meuren in der FAZ online treffend bezeichnet – bedeutet eine Methamorphose in Richtung Europa-Liga. Da der DFB dem Treiben von Manager Siegfried Dietrich und seinen fünf bis sechs Handelsvertretern (Berater, Vermittler) rein juristisch wenig Einhalt bieten kann und auch in den FF Statuten des DFB keine Limitierung von Nationalspielerinnen pro Bundesligaverein vorgesehen sind (in der alten US-WPS gab es ein ähnliches Konstrukt) schlage ich vor, dass die UEFA umgehend eine FF EuropaLiga gründet mit mindestens zwei Vereinen aus F, SWE, D sowie sechs anderen Vereinen,um die Professionalisierung des europäischen Frauenfußballs fortzuschreiben. Damit würde man den Wettbewerb in den Nationalligen wieder FAIR gestalten können, ohne das Geld von Auto- und Chemiekonzernen sowie teilverstaatlichten Banken (Commerzbank) oder übrigen Finanzdienstleistern. Weiterhin sollte noch umgehend durch ein Eilantrag beim DFB Kongress die 1. Frauenbundesliga von 12 auf 14 Vereinen erweitert werden. Hierfür gäbe es vielerlei sportliche und hinsichtlich regionaler Strukturen ( FF in Ostdeutschland Leipzig, Jena) organisatorische Lösungsansätze. Die Zeit ist reif für Reformen in die richtige Richtung, um den deutschen Frauenfußball mit seiner 1. Bundesliga national nicht zu einer „öden“ Liga verkommen zu lassen. Ich verspreche mir von einer UEFA Euro Liga einen Schub für eine attraktivere TV Berichterstattung. Die dabei erwirtschafteten Finanzen sollten aber weitgehend den nationalen Ligen, die die Grundsubstanz liefern (gut ausgebildete Spielerinnen) damit eine sinnvolle und sportlich attraktive Weiterentwicklung des europäischen FF zu gewährleisten, zur Verfügung gestellt werden. (Lastenausgleich) Damit wäre auch neben dem 1. FFC Deutschland auch ein Olympique France lebensfähig. Die alten Männer in den Vorständen (wo aber bleiben die Lingors usw. in den Vorstandsetagen) könnten sich dann europaweit verbünden. Übrigens dies ist keine Satire, sondern ernst gemeint. Nur so weiter machen wie bisher, lohnt sich nicht – nicht für die Zuschauer, nicht für die Spielerinnen, nicht für die Medien, nicht für die Berater. Wenn nichts passiert, gehen spätestens fünf Jahren die Lichter aus – dann gibt es nämlich keine Commerzbank mehr. Der VfL Wolfsburg wird wohl Deutscher Meister werden in spätestens einem Jahr und Vereine wie der 1. FFC Turbine Potsdam oder FCR 01 Duisburg wären die beiden nach dem Wechsel des VFL Volkswagen Germany und des 1. FFC Deutschland in eine EuropaLiga die nationalen Platzhirsche.

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

    (0)
  • Zonk sagt:

    Noch ist nichts entschieden,ich denke bei Babett Peter steht Wolfsburg auch noch zur Debatte!

    (0)
  • Marcel sagt:

    Naja mit der Ansicht „der böse Papa Schröder ist wieder am allen Schuld“ kann ich mich auch nicht anfreunden.
    Manche haben hier ein ziemliches Kurzzeitgedächtnis, ohne Schröder wäre Turbine heute nicht das was es ist oder gar nicht mehr existent.
    Der Mann ist seit über 40 Jahren im Verein und das ehrenamtlich und er ist auch nicht nur Trainer sondern vor allem hinter den Kulissen für vieles verantwortlich. Ohne seinen guten Kontakte hätte Turbine garantiert nicht so viele Sponsoren hinter sich.
    Auch zum Verständnis der gute Herr kommt aus der DDR und ist dazu noch ein Idealist und wer dann seinem Weg nicht mehr folgen will ist die Entäuschung natürlich gross bei ihm,die heutige Fussballwelt ist nunmal nicht die Welt von Herr Schröder.
    Wenn er dann mal aus der Emotion raus nach der Enttäuschung von der Entscheidung der Spielerinnen und dem schlechten Spiel mal wieder ein paar harsche Worte raus haut sollte man das zwar nicht gut heissen aber zumindest nachvollziehen können(Obwohl ich ja fast noch glaube das er damit die Spielerinnen ein bisschen am Ehrgeiz kitzeln wollte).
    Hier hat ja jemand von Glorifizierung gesprochen das ist sicher auch nicht mein Ding aber wenn es einen Trainer gibt in der Frauen-Bundesliga dem das annnähernd gebührt dann wohl Bernd Schröder, 40 Jahre mit Herzblut dabei das kann man ihm wirklich nicht wegreden.

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  • H2O sagt:

    @NRHZ

    Wurden die Ironie Tags auch wegeditiert? 😉

    Wen würde denn eine solche Euroleague interessieren?
    Meiner Meinung nach kaum jemanden.

    Was hätten denn die Vereine davon?
    Die Teilnehmer müssten enorm viel in die Bezahlung der besten spielerinnen Stecken, wie soll sich das rechnen?

    Wer entscheidet, welcher Verein an einer Solchen Liga teilnimmt?

    Wieso ist der Wettbewerb in den aktuellen Ligen nicht fair? Dürfen doch alle mit 11 Spielerinnen antreten und die Regeln gelten für alle.

    Warum sollten die von der Europaliga erwirtschafteten Finanzen weitgehend an die Nationalligen gehen? Wovon leben dann die europäischen Clubs?

    Die von dir beschriebenen „Auto- und Chemiekonzernen sowie teilverstaatlichten Banken“ sind sponsoren. Sponsoren sind schon im Freizeitbereich nötig. Im Semiprofessionellen bis Professionellen Sport erst recht.
    Außerdem ist der Frauenfußball in der gleichen Lage wie Basketball, Handball und Leichtathleten. Er darf sich freuen wenn sich mal ein unternehmen für sie interessiert und nicht nur für den Männerfußball.

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  • fisch sagt:

    @H2O
    Nun müssen wir aber mal den Tatsachen ins Auge sehen. SD hat Turbine
    seit 2006 8 (acht) hier fertig ausgebildete Nationalspielerinnen ausgespannt (Ausnahme Bajramaj, die war es schon), WOB 4. In diesem Jahr haben diese Vereine der sportlichen Konkurrenz in Potsdam und Duisburg wohl endgültig den Garaus gemacht. Zufall? Schlechtes Teamspirit in P und DU ? Wer’s glaubt wird selig. Nun ist der FFC Deutschland fast komplett in Ffm, WOB steuert den Rest dazu bei. Den Spielerinnen sei es wirklich gegönnt, dem deutschen FF ….?

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  • Antje sagt:

    … ich könnte heulen!
    Wenn ich mein Näschen geschnäuzt habe, wünsche ich den Dreien auch Glück. Ganz ehrlich.

    Brauche aber noch ein bissel.

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  • H2O sagt:

    @fisch

    Ja, über eine bessere Verteilung der Spielerinnen würde ich mich auch freuen. 🙂
    Aber sportlich auch nächstes werden bei Turbine wieder viele gute Spielerinnen auf dem Platz stehen.
    Und zwar genauso viele wie in Frankfurt und beim Rest der Liga.

    Ich würde das mal ganz entspannt abwarten.

    Wie auch schon oben geschrieben: Jetzt weiß man woran man ist und nun kann sich nach Ersatz umgeschaut werden.

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  • karl sagt:

    Ich weis garnicht warum hier so viele so schwarz sehn fuer Turbine Potsdam in der naechsten Saison. Ich bin mir ziemlich sicher dass Potsdam auch in der naechsten Saison eine Konkurrenzfaehige Mannschaft in den Wettbewerb schickt. Ich kann mir nicht vorstellen dass Frankfurt und Wolfsburg der Liga entruecken. Ich halte es zwar fuer moeglich dass Wolfsburg und Frankfurt und vielleicht auch Duisburg und eventuell noch die ein oder andere Ueberaschungsmannschaft Turbine Potsdam mehr zusetzen als in den letzten 3 Saisons , aber am Ende werden die trotzdem wieder Meister , trotz all der Abgaenge. Die Potsdamer Turbinen waren nie wegen ueberragender Spielerinnen so stark , sondern immer immer weil sie excellente Mannschaften hatten. Warum also sollte sich das in Zukunft aendern. Irgendwie sieht es manchmal fast so aus als wuerden sie ihre ausgelaugten Spielerinnen an Frankfurt und Wolfsburg abgeben um dann noch staerker zu werden :).

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  • be sagt:

    @ NRHZ:

    Deine Idee einer europa“übergreifenden“ Liga ist nicht unproblematisch.

    Zum einen ist die Leistungsdichte/das Niveau innerhalb Europas weiterhin sehr inhomogen. Das sieht man ja an der Champions League, wo zumindest bis zum Achtelfinale kaum Überraschungen zu erwarten sind. Zum anderen aber auch innerhalb der Nationalligen. Würdest du der Bundesliga zwei der derzeit vier Topmannschaften entziehen, würde das Niveau dort mitnichten steigen. Darüber hinaus würde eine solche „Superliga“ auch die CL ersetzen oder abwerten, was wiederum den internationalen Erfahrungsaustausch und Vergleich erschwert.

    Was fehlt, ist die finanzielle Breite für eine ausgegliche(ne)re Liga. Und mit einer weiteren „unterklassigen“ Liga wirst du auch in dieser Hinsicht nichts erreichen.

    Darüber hinaus ist eine Liga wie von dir vorgeschlagen extrem anfällig in Sachen Sponsoring. Was, wenn nach zwei..drei Jahren sich der eine oder andere Sponsor zurückzieht? Ich halte auch nichts von Ligen, in die man weder sportlich auf- noch aus ihnen absteigen kann.

    Sollten die drei abgehenden Startelf-Spielerinnen sich (wieder einmal) auf Wolfsburg und Frankfurt verteilen, wäre das sportlich schon sehr schade. Schröder hat nach eigenen Angaben Probleme, aus dem eigenen Nachwuchs hinreichend „brauchbare“ Spielerinnen zu gewinnen, und er betrachtet den Markt deutscher Spitzenspielerinnen als leergefegt. Ich habe die starke Zunahme ausländischer Spielerinnen in dieser Saison auch als Zeichen an die Konkurrenz gesehen, ruhig auch einmal außerhalb der Bundesliga nach guten Spielerinnen zu suchen und nicht „immer nur“ bei Liganachbarn zu plündern. Die Zeichen der Zeit deute ich so, dass es bei Turbine eher noch internationaler werden könnte mittelfristig. (und daher möglicherweise auch bei den Frauen irgendwann mal ein Brandenburger Verein die erste Startelf ohne deutsche Spielerin aufstellen könnte.) Das macht die Sache natürlich nicht einfacher.

    Interessant wird auch sein, was die Bundestrainerin aus der Verteilung der Nationalspielerinnen auf praktisch nur zwei Vereine für Konsequenzen bei der Kaderzusammenstellung ziehen wird. Der FAZ nach sieht sie das kritisch, und die Konsequenz wäre dann ja eigentlich die Auslistung einiger Spielerinnen dieser Vereine…

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  • laasee sagt:

    @NRHZ

    I applaud and agree with your comments.
    Something dramatic and revolutionary needs to happen…..and fast!
    Otherwise the Buli is going to become a total farce.
    Now is the second occassion that Turbine have a chaos situation.
    FCR are still in a chaos situation.
    I do not think that all this chaos just suddenly happens – more probable is that it is engineered and orchestrated.

    Your ides of a Europa League is good.
    In addition, the organisation of this League should be independent of UEFA.
    Then the League would have the chance to be very successful.

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  • FFFan sagt:

    Drei deutsche Nationalspielerinnen, deren Verträge auslaufen, haben ein Angebot zur Vertragsverlängerung abgelehnt und suchen -nach etlichen überwiegend erfolgreichen Jahren bei Turbine Potsdam- nun woanders eine neue sportliche Herausforderung. Eigentlich ein ganz normaler Vorgang, auch wenn es vielleicht so nicht zu erwarten war.

    Am überraschendsten ist es sicherlich bei Viola Odebrecht. Gerade bei ihr hatte man den Eindruck, dass Turbine für sie mehr als nur ein Verein ist; ihr Engagement ging über das rein Sportliche hinaus, u.a. moderierte sie die Sendung „Turbine zum Anfassen“ bei Hitradio Babelsberg. Dennoch ist es ihr nicht zu verdenken, wenn sie mit 29 Jahren die Chance wahrnimmt, woanders noch einen letzten ‚großen‘ Vertrag zu unterschreiben, evtl. verbunden mit einer beruflichen Perspektive für die Zeit nach dem Fußball. Wolfsburg ist dazu gut geeignet; da gibt es für Odebrecht, die perfekt Englisch spricht und über nachgewiesene Medienkompetenz verfügt, bestimmt entsprechende Möglichkeiten.

    Bei Babett Peter und Bianca Schmidt hätte ich eher gedacht, dass sie vielleicht zum FCR Duisburg gehen (dessen Trainer Ketelaer hatte in einem Interview Andeutungen gemacht, dass er Verstärkungen für die Außenpositionen der Viererkette sucht und in diesem Zusammenhang auch mit deutschen Nationalspielerinnen verhandelt). Aber das war anscheinend nie ein Thema. Während Schmidt nun wohl in Richtung Frankfurt tendiert, wird Peter offenbar sowohl von Frankfurt als auch von Wolfsburg umworben. Wenn Eric mit seiner Theorie Recht hat, müsste es sie in die Autostadt ziehen.

    Mir ist auch nicht ganz wohl bei dem Gedanken, dass sich die deutschen Nationalspielerinnen mehr und mehr auf nur noch zwei Vereine verteilen, aber das ist kein Grund, sich schon wieder in Verschwörungstheorien oder apokalyptischen Phantasien zu ergehen.
    Die vom ‚Aderlass‘ betroffenen Vereine (Turbine Potsdam und FCR Duisburg) haben jetzt immerhin frühzeitig Klarheit und noch genügend Zeit, zur neuen Saison die Lücken im Kader wieder zu schließen. Wenn der deutsche Markt (angeblich) nichts hergibt, muss eben im Ausland nach Verstärkungen gesucht oder selbst ausgebildet werden.

    Eine Bitte an alle: erklärt noch nicht die Meisterschaften der Jahre 2013ff für entschieden, denn noch schreiben wir die Saison 2011/12 und der Titelkampf ist spannend wie selten zuvor!

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  • waiiy sagt:

    Ich finde die Aussagen von Silvia Neid im Bericht der FAZ sehr interessant. Das birgt wirklich Gefahren.

    Was passiert, wenn sich die Nationalspielerinnen in einem Team wie Frankfurt nicht so entwickeln wie erhofft (weil vielleicht die Konkurrenzsituation in der Liga nicht mehr da ist)? Dann entwickelt sich auch die Nationalelf dementsprechend zurück.

    Die Konsequenz daraus ist, dass man nicht mehr als ein bestimmtes Gerüst aus Frankfurt in die N11 nehmen dürfte und stattdessen auf Spielerinnen anderer Vereine setzen müsste, um so einen Fall zu vermeiden.

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    Eigentlich hoffe ich ja, dass Anfang der nächsten Saison die Erwartungshaltung in Potsdam dann ähnlich ist wie nach dem letzten Aderlass oder jetzt diese Saison in Duisburg. Dann könnte die Mannschaft mal richtig aufatmen, weil der Druck geringer wird.

    Denn seit 3 Jahren steht die Mannschaft ständig unter Strom und muss sich immer an sich selbst oder Lyon messen lassen. Ich würde gern sehen, dass sie mal wieder befreit aufspielen kann. Dann ruft sie vielleicht auch wieder mal 100% ab. Und damit kann sie (auch dann ohne die 3) jeden schlagen.

    Aber die Chance wie in Duisburg wird es aus dem Grund nicht geben, weil man nach der letzten Weggangswelle auch sofort wieder top war. Das wird jetzt wohl auch wieder erwartet. Leider…

    waiiy

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  • Karli sagt:

    Ich möchte doch nochmal meinen Senf dazu geben und über das Potsdamer Dilemma spekulieren.
    1. der Trainer. Schröder ist sicher einer der, wahrscheinlich DER profilierteste Kenner des Frauenfußballs. Er kennt jede U 15 Natio Spielerin in Europa und Übersee, unermessliche Erfahrung. Aber: Er ist nur in Potsdam denbar. Oder könntet Ihr Euch vorstellen, dass er in Frankreich oder Schweden trainiert? Von seiner Kompetenz her könnte er das, ist aber undenkbar: Er ist Turbine und kann nur Turbine. Das Problem ist, dass auch ein Umkehrschluss gilt: welcher renommierte FF Trainer könnte sich im Schröderschen Reich durchsetzen?Irgenwann, nicht so weit weg, muss es aber eine Nachfolge geben und eine interne Lösung kommt ja wohl kaum in Frage.
    2. der Hauptsponsor
    Gleichwertiges zur Commerzbank/VW steht nicht zur Verfügung, aber mehr und besser als ZAL ginge es schon, wenn nicht der Alleinvertetungsanspruch von ZAL wäre. Mal ehrlich, wer von den Nicht Potsdamern kennt ZAL oder weiß, was die machen. Das ist einfach Provinz und im Zuge der Professionalisierung des FF kann ich mir nicht vorstellen, dass diese „Familienidylle“ weitere erfolgreiche Jahre für Turbine beschert

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  • Ballerina sagt:

    Schmidt wird jetzt auf der Frankfurt-Homepage als Neuzugang vorgestellt.

    Mit Viola in Wolfsburg, fehlt nur noch Babett.

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  • waiiy sagt:

    @Karli: Zu 1. denke ich auf der einen Seite wie Du. Auf der anderen Seite kommt eigentlich NUR eine interne Lösung in Frage, wenn man davon ausgeht, dass Schröder als Manager vielleicht noch weiter macht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass „Manager Schröder“ einen besseren Trainer findet, als den, den er seit vielen Jahren an seiner Seite züchtet (Dirk Heinrichs). Aber da bin ich echt gespannt.

    waiiy

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  • speedy75 sagt:

    So der Nebel bzw. die Gerüchteküche wer von den 3en wohin wechselt lichtet sich immer mehr, jetzt fehlt nur noch Babett Peter. Wobei ich mir bei ihr vorstellen könnte dass Sie den Sprung ins Ausland wagt.

    Bin sehr gespannt wie sich Turbine für die Zukunft aufstellen wird auch hier wird sich ja in nächster Zeit sicher einiges ergeben.

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  • Antje sagt:

    Bei allem Wohlwollen, aber ein Wechsel zu Frankfurt am Main ist maximal eine finanzielle Verbesserung, aber keine sportliche oder persönliche.

    Das haben doch viele Beispiele zuvor bewiesen.

    … oder liege ich da falsch?

    Kennt jemand von euch ein positives Beispiel? Ganz ehrlich. Würde mich echt mal interessieren. Auch über Turbine-Ex-Spielerinnen hinweg.

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  • FFFan sagt:

    @ waiiy:
    „Auf der anderen Seite kommt eigentlich NUR eine interne Lösung in Frage, wenn man davon ausgeht, dass Schröder als Manager vielleicht noch weiter macht.“

    Kannste knicken. Schröder hat unlängst in einem Interview erklärt, dass er, wenn er irgendwann mal aufhört, eben nicht als Manager oder Präsident weitermacht, sondern sich komplett zurückzieht. Nicht mal als Zuschauer will er dann mehr im Karl-Liebknecht-Stadion auftauchen!

    Eine „interne Lösung“ ist eher unwahrscheinlich. Heinrichs wird es wohl nicht werden, ihm fehlt nicht zuletzt die erforderliche Lizenz.

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  • PeterPan sagt:

    @Karli zu 2. Dein Problem mit dem „proviziellem“ Hauptsponsor erledigt sich ja nach dem Ende dieser Saison, da der Sponsorenvertrag ausläuft. Eventuell braut sich da eine ganz andere Baustelle zusammen…aber das ist natürlich reine Spekulation. Da mit Sicherheit unendlich viele Megasponsoren an die Tür klopfen. Wenn der von Karli beschriebene Alleinvertretungsanspruch wegfällt.

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  • karl sagt:

    @Antje : Ob sich jemand irgendwo persoenlich verbessert hat kann wohl ein aussenstehender nicht beurteilen. Aber die einzige Ex Turbine Spielerin die durch den Wechsel von Potsdam nach Frankfurt sportlich eher noch besser geworden ist war Conny Pohlers. Allerdings hat ihr das in bezug auf die N11 auch wenig geholfen. Bei den Spielerinnen die von anderen Vereinen kamen hat sich Kerstin Garefrekes ganz sicher verbessert und ich denk auch Dzenifer Marozsan und sicher auch andere.

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