Bundesliga beendet die Winterpause

Von am 24. Februar 2012 – 17.05 Uhr 3 Kommentare

Nach dem Nachholspiel zwischen dem Hamburger SV und dem 1. FFC Turbine Potsdam am vergangenen Mittwoch startet die Frauenfußball-Bundesliga am Sonntag mit dem 13. Spieltag nun regulär aus der Winterpause. Auf die neu formierte Mannschaft des 1. FC Lok Leipzig wartet beim 1. FFC Frankfurt gleich ein erster Härtetest, die Partie in Bad Neuenahr wurde abgesagt.

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Dabei sieht auch Trainer Jürgen Brauße die Partie am Main vor allem als Standortbestimmung nach den personellen Veränderungen. Richtungsweisend werden erst die folgenden Spiele gegen die Tabellennachbarn aus Hamburg und Leverkusen werden.

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Frankfurt in der Favoritenrolle
„Wir sind natürlich krasser Außenseiter, wollen uns dieser Herausforderung aber stellen und müssen versuchen, den Kampf anzunehmen“, so Brauße. Allerdings haben die Frankfurterinnen, die den Vertrag mit Trainer Sven Kahlert verlängert haben, schon häufiger bewiesen, gerade in den ersten Spielen nach der Sommer- bzw. Winterpause Anlaufschwierigkeiten zu haben. Doch Kahlert ist positiv gestimmt. „Seit Beginn unserer Vorbereitung spüre ich, dass die Mannschaft wieder voller Tatendrang ist und hochkonzentriert in jedem Training und Testspiel zu Werke geht. Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft zum Wiederbeginn der Bundesliga körperlich auf einem Top-Level und bestens vorbereitet ist.“ Drei Punkte sind für den FFC Pflicht, denn am Main hat man, auch beflügelt durch das 1:1 der Potsdamerinnen in Hamburg, den Kampf um die Meisterschaft noch nicht aufgegeben.

Leverkusen vor Mammutaufgabe
Daher ist auch der 1. FFC Turbine Potsdam am Sonntag gegen Bayer 04 Leverkusen unter Druck, nicht erneut Punkte gegen ein Team aus der unteren Tabellenregion zu verlieren. Die Leverkusenerinnen sind mit nur drei Punkten aus zwölf Partien Tabellenschlusslicht. Die Werkself von Trainerin Doreen Meier hat sich in der Winterpause unter anderem mit der australischen Nationalspielerin Sally Shipard verstärkt.

Marie-Louise Bagehorn jubelt

Kann Hamburg erneut einen Spitzenclub ärgern? © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

HSV in Duisburg zu Gast
Fünf Punkte Vorsprung auf Leverkusen hat der Hamburger SV, der momentan auf dem neunten Rang liegt. Beflügelt vom Punktgewinn gegen Potsdam und dem guten Einstand von Neuzugang Aylin Yaren reist der HSV zum FCR 2001 Duisburg. Der Tabellenzweite ist naturgemäß favorisiert, will die Gäste allerdings nicht unterschätzen. „Der Hamburger SV gehört auf keinen Fall auf einen Abstiegsplatz, sie haben einige sehr gute Spielerinnen und können jederzeit ein Spiel gewinnen; darauf sind wir vorbereitet“, sagt Torhüterin Christina Bellinghoven, und Trainer Marco Ketelaer fügt an: „Der Teilerfolg des HSV am Mittwoch sollte nun wirklich Warnung genug sein für uns.“

HSV-Trainer Achim Feifel meint: „Wenn wir in Duisburg etwas holen wollen, müssen wir mindestens die gleiche Leistung bringen wie gegen Potsdam.“

Pilipovic warnt vor München
Um die Champions League geht es für den SC Freiburg nicht, aber der Aufsteiger war eine der positiven Überraschungen der Hinrunde und belegt momentan den fünften Tabellenplatz. Damit sind die Breisgauerinnen zehn Punkte besser als der FC Bayern München, bei dem sie am Sonntag gastieren. Der FCB findet sich nach einer schwachen Hinrunde im Abstiegskampf wieder, doch Freiburgs Trainer Milorad Pilipovic ist sich sicher, dass die „Leistungsstärke keinesfalls dem Tabellenplatz entspricht.“ Der Tabellenachte habe eine „sehr gut besetzte Mannschaft, die mich bei unserem 3:1-Sieg im Hinspiel sehr beeindruckt hat und alles daran setzen wird, mit einem Sieg aus der Winterpause zu kommen“.

SGS reist nach Jena
Nach dem Wechsel von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg in die Schweiz tritt der FF USV Jena gegen die SG Essen-Schönebeck an. Während die Essenerinnen in der Hinrunde zu überzeugen wussten und von den Trainern zur Überraschungsmannschaft gewählt wurden, stehen die Jenaerinnen mit neun Punkten mitten im Abstiegskampf.

Bad Neuenahr gegen Wolfsburg abgesagt
Die Partie zwischen dem SC 07 Bad Neuenahr und dem VfL Wolfsburg musste an Freitagmittag wegen Unbespielbarkeit des Platzes im Apollinarisstadion abgesagt werden.

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3 Kommentare »

  • uwe sagt:

    Bad Neuenahr-Vfl Wolsburg fällt aus. Quelle: dfb.de

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  • Jennifer sagt:

    Abgesagt wurde bereits das Spiel Bad Neuenahr – Wolfsburg.

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  • kleinschwarz sagt:

    Juhu, endlich geht es wieder los!

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