DFB-Elf holt Pflichtsieg in der Türkei

Von am 15. Februar 2012 – 17.58 Uhr 57 Kommentare

Die deutsche Frauen-Nationalelf hat trotz einer durchschnittlichen Leistung das Qualifikationsspiel zur UEFA Women’s EURO 2013 gegen die Türkei in Izmir klar gewonnen.

Beim 5:0 (2:0)-Erfolg erzielten Dzsenifer Marozsan (10.), Célia Okoyino da Mbabi (11.), Linda Bresonik (71.) und Melanie Behringer (76., 90.) die Treffer.

Highlights Türkei – Deutschland anschauen

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Kapitänin Saskia Bartusiak sah in der Nachspielzeit die Gelb-Rote Karte und wird somit im so wichtigen EM-Qualifikationsspiel gegen Spanien am 31. März in Mannheim fehlen.

Ohne Quintett
Auch ohne Nadine Angerer, Fatmire Bajramaj, Inka Grings, Kim Kulig und Simone Laudehr nahm die DFB-Elf das Heft von Beginn an die Hand und wurde schnell belohnt: Marozsans Aufsetzer in ihrem ersten Länderspiel in der Startformation brachte der DFB-Elf die schnelle Führung (10.). Und als Célia Okoyino da Mbabi nur Augenblicke später nach schöner Vorarbeit von Linda Bresonik per Volleyschuss zum 2:0 erhöhte (11.), schien alles auf einen trefferreichen Nachmittag hinzudeuten.

Mangel an Kaltschnäuzigkeit
Doch dann dauerte es eine ganze Stunde, ehe die Elf von Bundestrainerin Silvia Neid erneut jubeln durfte, als Linda Bresonik nach einem Lattenschuss der eingewechselten Anja Mittag am schnellsten reagierte und den dritten deutschen Treffer erzielte (71.). „Ärgerlich, dass wir in der ersten Halbzeit so viele Chancen haben liegen lassen. Das hat mich schon ein bisschen an das Spiel in Spanien erinnert“, so eine wenig zufriedene Neid, die wegen ihrer Sperre das Geschehen von der Tribüne aus verfolgte. Und fast wäre der Türkei sogar der Anschlusstreffer gelungen, doch die umsichtige Almuth Schult verhinderte bei ihrem Debüt in der Nationalmannschaft einen Gegentreffer, als Arzu Karabulut plötzlich allein vor ihr auftauchte. „Sie hat viel Ruhe ausgestrahlt und ein gutes Spiel gemacht“, erntete sie ein Lob von Neid.

Frauenfußball - Dzsenifer Marozsan

Dzsenifer Marozsan stand erstmals in der Anfangsformation der DB-Elf © Nora Kruse / ff-archiv.de

Behringer trifft doppelt
Marozsan, Da Mbabi, Viola Odebrecht und Alexandra Popp hatten in der ersten Halbzeit weitere gute Torchancen ausgelassen. In der Schlussphase schraubte die deutsche Elf das Ergebnis aber dann doch noch in die Höhe: Melanie Behringer mit einem von Popp abgefälschten Schuss (76.) erzielte Treffer Nummer vier, in der Schlussminute gelang der Frankfurter Spielerin ein zweites Tor, als sie einen Freistoß aus 20 Metern direkt verwandelte (90.).

Bartusiak fehlt gegen Spanien
In der Nachspielzeit musste Saskia Bartusiak, die für die verletzte Nadine Angerer die Kapitänsbinde trug, mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz, sie wird das wichtige Qualifikationsspiel am 31. März in Mannheim gegen Spanien somit nur von der Tribüne aus verfolgen können.„ Das war überflüssig. Ich war plötzlich in einer 1:1-Situation und habe die Gegenspielerin berührt“, so Bartusiak.

Pässe und Flanken kommen nicht an
Neid bilanzierte: „Wir haben sehr gut angefangen, aber viele Chancen liegen lassen. Es ist absolut ärgerlich dass Saskia die Gelb-Rote Karte bekommen hat. Heute ist der letzte Pass auf die Mitspielerin nicht angekommen, auch die Flanken von außen nicht, obwohl wir gute Ideen hatten. Daran müssen wir arbeiten.“

Neuer Tabellenführer
Mit dem Sieg hat die DFB-Elf in der Gruppe 2 das punktgleiche Spanien dank des besseren Torverhältnisses überholt und ist neuer Spitzenreiter.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

57 Kommentare »

  • sol1711 sagt:

    was heisst ihr durchschnittliche leistung, aber der spirit der gezeigt wurde, das unbedingte anrennen und das nicht verlieren können, das war doch hervorragend.

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  • Lucy sagt:

    Welch ein „Einstand“ von Sassi…tzzz 😮 😉

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  • Krissi sagt:

    So, schon mal vorab: @Sheldon: “[…] es wird so oder so ein zweistelliger Sieg werden.” – das war wohl nix…tja, man sollte niemanden unterschätzen – wobei, habe das Spiel leider nicht sehen können. Wie hat denn die Türkei so gespielt?

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  • karl sagt:

    @sol1711 : Ganz genau !!!! So wars. da wird schon wieder viel zuviel dran rumgemaekelt.

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  • Markus Juchem sagt:

    @sol1711 und karl

    Zitat Neid: „Ich muss schon sagen, dass hier nicht alles rund lief heute.“

    Wie war denn die Leistung der DFB-Elf heute? Überdurchschittlich gemessen am Potenzial? Dann habe ich wohl ein anderes Spiel gesehen. 😉

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  • karl sagt:

    Markus: sol1711 hat in seinem Beitrag sicher auf Kommentare zum Spiel USA – Neuseeland angespielt , wo sol1711 bei der amerikanischen Berichterstattung den deutschen Hang zur starken Selbstkritik vermisst und versucht nun den Part der amerikanischen Berichterstattung fuer das Spiel der deutschen Mannschaft zu kreieren. ich hab eigentlich nur den da 🙂 vergessen.

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  • Sheldon sagt:

    @Krissi: Tut mir leid, aber ich habe nicht die türkische Mannschaft unterschätzt, sondern vielmehr die deutsche Mannschaft überschätzt! Glaub mir, du hast absolut nix verpasst.

    Dass Bartusiak vom Platz gestellt wurde, passte irgendwie zum Spiel, obwohl sie noch eine der besseren war.

    Offensiv ging einfach gar nichts, da gab es kaum einen zu Ende gespielten Angriff…
    Die Tore fielen dann doch eher durch Einzelaktionen, wie bei Maroszan und Behringers zweitem Tor.
    Bezeichnend für die fehlende Offensivstärke zeigte Bresonik sehr gut in der 1. Halbzeit, als sie, anstatt freistehend ins Tor zu schießen, den Ball nochmal querlegte zu Celia, die aus einer viel schlechteren Position nur hauchdünn das Tor verpasste. Das war neben Celias Tor aber auch der einzige vernünftig zu Ende gebrachte Angriff.

    Markus hat das Spiel schon sehr richtig geschildert, die Pässe kamen nicht an, die Flanken kamen nicht an, die Schüsse aufs Tor gingen in Richtung Eckfahne oder in die Wolken.
    Dabei hatte man gerade in der 1. Halbzeit an die 90% Ballbesitz, ohne etwas daraus zu machen.
    Das Spiel war darüber hinaus besserer Standfußball, kaum Rotation, allein Celia ging immer wieder auf rechts und auf links, mühte sich ab und schoss ein Tor, um dann grundlos in der Halbzeit ausgewechselt zu werden, Popp hingegen war fast ganz abgemeldet.

    Von bedingungslosem Ankämpfen habe ich nichts gezeigt, die deutsche Mannschaft war heute nur physisch auf dem Platz anwesend. Zur Halbzeit hätte es, bei allem Respekt für die türkische Torhüterin, die meines Erachtens die überragende Spielerin ihres Teams war und ein paar Mal Weltklasse gehalten hat, minimum 7:0 oder 8:0 stehen müssen, aber die deutschen Spielerinnen konnten heute mal wieder nix mit dem Ball anfangen.
    Positiv aufgefallen sind mir Celia, wenn sie am Ball war, war immer Gefahr im Spiel, Odebrecht, die eine unglaubliche Ruhe ausgestrahlt hat, Maroszan im defensiven Bereich, Bresonik mit Abstrichen und Goeßling, allerdings alles im Rahmen, dass sie noch die besseren einer desolaten Mannschaft waren!
    Almuth Schult war einmal gut zur Stelle, war aber ansonsten wie erwartet, vollkommen unterbeschäftigt!

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  • Steffen sagt:

    Saskia Bartusiak foult einfach zu viel, weil sie sich sonst nicht durchsetzen kann (klein, kurze Beine)! Wenn sie in der Startelf ist und durchspielt, wird es eng mit Gelb-Rot (obwohl sie die kleinste ist und so zierlich aussieht). Eine etwaige Verlängerung in Endspielen habe ich da jetzt gar nicht betrachtet! Als Einwechselungspielerin wie früher, da würde sie mit Gelb hinkommen. Aber für große Turniere sollte sie nie für die Startelf in Betracht gezogen werden. Da hat Silvia Neid einen Denkfehler. Ich bin eigentlich zufrieden mit ihr. Nach der WM sah das anders aus, aber jetzt, wo man die schlechte Leistung bei der WM schon fast wieder vergessen hat, ist wieder alles in Butter. Aber solange Saskia Bartusiak in der Innenverteidigung steht, werden wir kein großen Turnier mehr gewinnen. Ich habe nichts gegen sie, sie ist mir sogar sehr symphatisch, vielleicht deshalb auch Kapitän, aber in der Startformation unserer Auswahl darf sie keine Rolle spielen, weil wenn das so wäre/ist, haben wir ein Problem mit unserer Abwehr, nicht nur dann wegen ihr, sondern auch ohne sie. Ich würde sie eher so wie Sonja Fuss einsetzen, die als Auswechselspielerin unsere Mannschaft immer von der Seitenlinie aus motiviert hat!

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  • sol1711 sagt:

    karl, so ist es,hervorragend analyziert, ich wollte nur noch mal zeigen welche unterschiede gemacht werden.
    aber jetzt mal ehrlich, 5-0 gewonnen und viele torchancen vergeben.
    das heisst, es haette auch 11-0 ausgehen können, bei einer türkischen chance.
    und das noch winterpause ist und die spielpraxis fehlt, ist doch klar.
    bajramaj, laudeher,kulig fehlten ja auch.

    herr juchem, wie ist den das potenzial der usa gegen neuseeland, da haetten die usa, die nicht so gut gespielt haben wie deutschland heute, ja mindestens 6-1 gewinnen muessen.

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  • sol1711 sagt:

    sheldon
    sehr negativ, spiel ueberhaupt gesehen, aber natürlich nach dem grandiosen spiel der usa gegen neuseeland, mit dem 8-0 sieg der usa, ist man besseres gewöhnt.

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  • Michele sagt:

    @Sheldon

    Celia wurde grundlos ausgewechselt? Gut, sie hat ein Tor erzielt, aber ansonston war sie wie viele: SCHLECHT! Man hätte jeden austauschen können.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Steffen: Bartusiak ist auch nicht wesentlich kleiner als die anderen Abwehrspielerinnen und schon gar nicht die kleinste Spielerin im Team.

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  • Markus Juchem sagt:

    @sol1711: Mit dem kleinen, feinen Unterschied, dass Neuseeland WM-Teilnehmer war und eine Klasse höher anzusiedeln ist als die Türkei. Als Anhaltspunkt mal die Weltranglisten-Position: Neuseeland (24.), Türkei (67.).

    Es sagt ja auch keiner, dass das 5:0 ein schlechtes Ergebnis ist, aber so richtig zufrieden wird man im DFB-Team zumindest mit der Leistung nicht gewesen sein. Pflichtsieg halt, drei Punkte, abhaken und ab an die Algarve. Das Ärgerlichste ist die Gelb-Rote Karte für Bartusiak, unnötig wie sonst noch was.

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  • sol1711 sagt:

    markus juchem
    stimmt alles, mir geht nur dieses ewige kritisieren auf den keks, wenn deutschland 12-0 gewonnen haette, dann haetten die selben die jetzt so am kritisieren sind gesagt, die armen türkinnen, haette deutschland nicht beim 8-0 aufhören muessen tore zu schiessen.
    denn man muss ja einen schwächeren gegner nicht demütigen.

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  • sol1711 sagt:

    na michele auch usa fan, na das war ein toller usa sieg, 6-1 gewonnen gegen neuseeland.
    da kann deutschland 5-0 und chancen für ein 12-0 nur von träumen.
    und das die türkinnen nur eine chance hatten, weil eine gute abwehrleistung geboten wurde, und nochmal, nach der winterpause und der fehlenden spielpraxis war das eigentlich nicht schlecht.

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  • sodalith7 sagt:

    Highlights: Türkei vs. Deutschland

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  • Markus Juchem sagt:

    @sodalith7: Danke, im Spielbericht ist der Link auch schon. 😉

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  • Sheldon sagt:

    @Michele: Ich erinnere bei Celia nur daran, dass sie ein zweites Tor eigentlich ideal herausgespielt hat, dass Bresonik nur verwandeln hätte müssen.

    Da hätte man Popp lieber auswechseln können, die in der 1. Halbzeit öfter gefoult hat als sie am Ball war!

    @Steffen: Saskia Bartusiak spielt sehr gut zur Zeit in der Nationalelf und das war heute einfach dumm, ansonsten hat sie sich aber nichts zu Schulden kommen lassen.

    @sol: Hier hätte niemand auch nur ein Ton des Mitleids für Türkei verloren, wenn Deutschland 20:0 gewonnen hätte. Das wäre heute mit ein bisschen besseren Stürmerinnen auch locker drin gewesen!
    Hätte man Martina Müller aufs Feld geschickt, hätte sie wahrscheinlich mal eben in 10 Minuten 3 Tore beigesteuert!

    […]

    @Markus: Natürlich ist Türkei ein anderes Kaliber als Neuseeland oder andersrum. Dennoch hast du selbst den Terminus Blamage gewählt für dieses Spiel. Dementsprechend hättest du eine Niederlage der USA für eine Blamage gehalten und diese hätten sie auch locker verdient gehabt!

    Und ein 5:0, jedenfalls ein derartiges 5:0 kann man gut und gerne auch schon mal als ein kleines Desaster ansehen. Selbst Kasachstan hat gegen die Türkei ein 2:0 hingekriegt! Und da darf man ja wohl was anderes erwarten, auch wenn Laudehr und Bajramaj fehlten…

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • sol1711 sagt:

    ja sheldon, da merkt man , das viele leute keine ahnung von fussball haben, so wie du.
    ein 5-0 als disaster zu bezeichnen ist eine beleidigung der deutschen und türkischen spielerinnen.
    deutschland hatte chancen für ein 12-0 und hat sie nicht genutzt, hat aber auch durch eine gute abwehr arbeit nur eine torchance zugelassen.
    die türkinnen haben das beste aus ihrer situation gemacht.

    ist das ein disaster, nein ein erschummeltes 2-1 der usa gegen nz das ist ein disaster, das ist eine blamage für den amerikanischen ff.

    und bitte dran denken, winterpause und die daraus resultierende fehlende spielpraxis.

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  • laasee sagt:

    All will be better for N11 when Inka returns from injury.

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  • Krissi sagt:

    @Sheldon: Danke für die Schilderung des Spiels – na, dann kann es ja wohl wirklich nicht so dolle gewesen sein, schade…

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  • Jennifer sagt:

    Das Spiel in voller Länge gibt es hier:

    Enjoy!

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  • Mini sagt:

    Wo war jetz das 2-stellige Ergebnis ,das von so vielen angekündigt wurde?? Immer diese Überheblichkeit und Arroganz der dtsch. Fans.

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  • Steffen sagt:

    @Sheldon

    Ja, Saskia Bartusiak spielt zur Zeit ihren besten Fussball, aber meiner Meinung nach reicht das vielleicht nicht einmal für den FFC! (Man muss bedenken, wie lange sie aufgebaut worden ist, mit welchen großen Verteidigerinnen sie spielen durfte, wieviel Zeit Frankfurt und die Bundestrainerin investiert haben, und das soll das beste sein? – meiner Meinung nach hätten wir heute das gleiche Ergebnis, wenn wir eine andere gute Bundesligaspielerin aufgebaut hätten, auch eine, die nicht in Frankfurt geboren worden ist, mir fallen da mindestens eine Hand voll ein!)

    @Markus

    Ich habe gehofft, dass das keiner anspricht, aber wenn du es so haben willst! Sie ist laut dfb 1,70m. Meiner Meinung nach ist sie kleiner, aber selbst 1,70m ist für eine Innenverteidigerin für eine deutsche Mannschaft zu klein. Sie ist kein Fabio Cannavaro oder keine Ariane Hingst, sie ist viel zierlicher gebaut, sie kann ihre Größe also nicht durch Robustheit kompensieren, nur durch Foul. Und das bringt einer Mannschaft überhaupt nichts.

    Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die schmerzhafte 0:1 Pleite gegen die Amis in Augsburg. Sie stand neben Wambach, aber Wambach intessierte das überhaupt nicht, Angerer sah das Unheil kommen, versuchte noch was zu retten, sah dann im nachhinein dabei auch nicht glücklich aus, und Deutschland verlor. (Meiner Meinung nach wird dadurch ein Torhüter auch schlechter, wenn er schlechtere Innenverteidiger hat, weil er dann in Fehler getrieben wird – das ist mir bei Angerer aufgefallen, seit Ariane Hingst nicht mehr dabei ist) Und wenn jetzt einer fragt, was ich mir so für eine Innenverteidigerin vorstelle, z.B. Charlotte Rohlin. Die hat die richtigen Voraussetzungen! Man muss auch die kleinen Dinge erwähnen, Saskia Bartusiak stand besser zum Ball als Wambach, aber Wambach hat sich durch ihre körperlichen Voraussetzungen in eine bessere Position gebracht. Meiner Meinung nach, aus deutscher Position heraus, muss eine deutsche Abwehrspielerin, gerade wenn sie in einer schlechteren Position ist, das Duell gewinnen. Sonst verlierst du so ein Spiel, dieses Spiel war ein Paradebeispiel! Und damals habe ich schon gewarnt. Und hoffte vergeblich, denn im Viertelfinale gegen Japan war es dann soweit! Die Japanerin Maruyama setzte sich gegen Saskia Bartusik durch und Deutschland schied aus (eine Fußlänge fehlte für das Blocken des Balls)!

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  • Frieda sagt:

    @Steffen
    Was du ansprichst hat allerdings nicht viel mit ihrer Statur zu tun, sondern damit, wie sie ein spiel lesen bzw nicht lesen kann und wie sie ihren Körper einsetzt. Das ist Trainingssache. Ich habe jedoch das Gefühl, dass im deutschen Frauenfußball zu wenig trainiert wird, sich auch körperlich gegen robust spielende Mannschaften durchzusetzen (vgl Spiele gegen Australien, USA, Nigeria). Da wird dann gemeckert, geschwalbt oder gefoult. Dabei müssten Spielerinnen wie Bartusiak und Laudehr einfach ihren Körper anders zum Gegner stellen und an der Körperspannung arbeiten (vgl viele Aussagen von Schröder).
    Bartusaik müsste aus ihrer Größe eigentlich Profit schlagen, in dem sie sich flink und mobil verhält.

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  • waiiy sagt:

    Also im Großen und Ganzen wurde ja schon viel Richtiges geschrieben. Generell will ich dazu noch einmal hervorheben, dass wir uns in einem Jahr befinden, in dem es für unsere N11 kein großes Turnier hat. Das heißt, man in diesem Jahr natürlich viele Sachen probieren und vor allem auch automatisieren, die man vor einem solchen Turnier eher nicht wagt. Das sollte genutzt werden, dass wir vor der EM dann wieder eine Stabilität im Spiel haben, die wir seit dem letzten Jahr vermissen.

    Das ist die eigentliche Erkenntnis von gestern, dass diese Stabilität einfach nicht da ist, dass man nicht 90 Minuten Druck machen kann. Das kann man der Jugend der Mannschaft schulden, das kann aber auch daran liegen, dass die Strukturen einfach noch nicht da sind, wie man sie sich wünschen würde.

    Speziell will ich noch einmal zur Kreativität im gestrigen Spiel ansprechen. In den ersten ca. 20 Minuten wurde Druck gemacht. Das lag daran, dass Marozsan deutlich vor Odebrecht gespielt hat und dass ihr der Rücken freigehalten wurde. Das System kennt Odebrecht von Potsdam mit Hanebeck. Wir spielten, wie ich es gestern schon vermutet hatte, mit „Raute“ (auch wenn es anders bezeichnet wird). Davor ist Da Mbabi deutlich vorgerückt, wodurch ordentlich Druck auf der türkische Tor ausgeübt wurde, weil mit ihr und Popp 2 Spielerinnen direkt anspielbar waren. Da will ich Popp auch keinen Abfall zu Da Mbabi unterstellen. Sie hatten beide ihre Chancen. Dazu kam, dass in dieser Phase von außen (vor allem über rechts) viel Druck ausgeübt wurde.

    Warum Marozsan sich dann hat fallen lassen, kann ich nicht verstehen. Aber vielleicht war es Maßgabe, dass ein Wechsel zwischen ihr und Odebrecht stattfindet. Vielleicht war Marozsan auch physisch nicht stark genug dafür und musste sich Auszeiten nehmen. Generell fand ich bei ihr aber (im Gegensatz zu den letzten Spielen von Laudehr) gut, dass sie in der Mitte blieb und den Außenbahnen nicht den Platz wegnahm.

    Ich denke aber, dass man dieses System weiter trainieren muss. Dabei finde ich auch, dass Da Mbabi vorn das unterstützende Element im Sturm sein sollte und Marozsan dahinter als „vorgezogene 6-erin“ oder als „Zwischenspielerin“ oder „10-erin in der Raute mit 2 Stürmerinnen“.

    Differenzierte sehe ich Lira Bajramaj in dem System, da sie im Prinzip alle 5 offensiven Positionen (links, rechts, offensive 6, 10 und 9) bekleiden kann. Sie sollte wirklich so eingesetzt werden, wie es der Gegner erfordert. Sie kann bei schwachem Gegner, um noch mehr Druck machen und bei einem starken Gegner die Außen besetzen, weil sie sehr schnell ist.

    Generell fand ich generell gestern Behringer wieder schwach. Ja, sie hatte Distanzschüsse. Aber die hat sie aus Positionen abgezogen, wo sie nicht hätte sein dürfen. Dieser Druck auf außen zur Grundlinie, wie ihn Bresonik zumindest anfangs im Wechselspiel mit Peter gut gezeigt hat, war nicht da. Das fehlt mir, weil so das Spiel „nach rechts hinkt“. In der Form verliert sie den Platz an Bajramaj.

    Faißt ist in meinen Augen noch zu blass. Ich kann es nur mit Kemme im Verein oder Peter bei der WM vergleichen. Da kommt sie noch nicht mit. Vielleicht sollte Peter doch auf links und Schmidt rechts auflaufen (wenn Peter schon nicht in der Mitte ran darf, wo sie in meinen Augen am besten ist).

    Bartusiak habe ich gestern auch ganz gut gesehen, war aber auch nicht doll gefordert, da es ja kein Anrennen der Türkinnen gab. Umso dümmer war das Foul für die gelb-rote Karte. Es war keine überhitzte Spielsituation, sodass man es als Überreaktion bezeichnen könnte. Das Spiel war entschieden. Warum macht man das dann? Das ist einfach Dummheit. Ich wünsche mir, dass Peter und Goeßling gegen Spanien innen spielen (ich weißt –> Wunschtraum) und das so gut, dass Bartusiak Probleme kriegt, wieder in die Stammelf zu rutschen.

    waiiy

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  • isi sagt:

    Ich fand gestern sehr erstaunlich, dass nach den ersten guten 20 min, in denen sich Peter und Bresonik auf der rechten Seite immer wieder durchsetzten und damit Chancen und Tore produzierten, das deutsche Spiel so verflachte. In der 2. Halbzeit wurde dann fast nur noch über links gespielt. Aus meiner Sicht kam mit der Einwechslung von Anja Mittag mehr Spielwitz und Zweikampfstärke in das Team. Celia und A. Popp fand ich gestern nicht so stark. Gut, dass es noch ein 5:0 wurde, schade, dass dem Reporter nicht einfiel, dass Tabea Kemme die ganze Zeit neben Frau Neid auf der Tribüne saß.

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  • Fnuxi sagt:

    Man könnte ja jetzt unken, dass die Siegchancen gegen Spanien durch den Platzverweis von Bartusiak zumindest nicht schlechter geworden sind… vielleicht sogar eher besser… ^^

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  • Fuxi sagt:

    Huch – ein Typo im Namen ist mir auch lange nicht mehr passiert … 😯

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  • Uwe sagt:

    @Frieda schrieb:
    „Das ist Trainingssache. Ich habe jedoch das Gefühl, dass im deutschen Frauenfußball zu wenig trainiert wird, sich auch körperlich gegen robust spielende Mannschaften durchzusetzen (vgl Spiele gegen Australien, USA, Nigeria“

    Ja, das Gefühl habe ich auch. Viele Spielerinnen entwickeln sich nicht genügend weiter, spielen immer denselben Stiefel herunter und arbeiten nicht genügend an ihren Schwächen. Gute Trainer lassen immer auch scheinbar einfache Dinge üben, z.B. die Genauigkeit im Passpiel, welche bei vielen deutschen Spielerinnen immer noch mangelhaft ist. Dazu gehört auch das Zweikampfverhalten in Offensive und Defensive.

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  • Andreas sagt:

    @waiiy
    Sehr gute Analyse, das deckt sich mit meinen Beobachtungen. Trotz ihrer beiden Tore war Behringer ein der beiden Schwachpunkte im Team. Standards, die wieder mal nahezu ausschließlich beim Gegner gelandet sind und eine Fehlpassquote, die nicht mehr feierlich war. Ich hoffe, sie wird demnächst endlich dauerhaft durch Bajramaj ersetzt. Dann kann Maroszan nämlich drinbleiben und muss nicht für Bajramaj weichen. Maroszan hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn nicht alles gklappt hat und sie sich Auszeiten genommen hat. Man konnte aber schon gut sehen, wie wertvoll sie für das Team werden kann. Der zweite große Schwachpunkt war Faisst. Bei ihr kam in der Vorwärtsbewegung auch fast kein Zuspiel an. Insgesamt war gut zu sehen, dass es am häufig am kreativen Potential gefehlt hat. In meinen Augen hat eine Spielerin wie Bajramaj sehr gefeht, die auch mal ein Dribbling wagt und den Gegner auseinanderzieht. Da war (bis auf die Anfangsphase) einfach zu wenig.

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  • speedy75 sagt:

    Wäre wohl wesentlich mehr drin gewesen allerdings sollte man ja nicht erwarten dass unsere Mannschaft die anderen immer haushoch gegen die Wand spielt.

    Wie waiiy schon richtig geschrieben hat sollte man in Jahren in denen kein grosses Turnier ansteht auch mal die Zeit zum testen finden.
    Außerdem muss sich die Mannschaft auf jeden Fall weiterentwickeln wenn Sie langfristig vorn dabei bleiben will.

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  • Zonk sagt:

    Für mich war die Aufstellung einfach nicht das Gelbe vom Ei.
    Eine Lena Goeßling zB gefällt mir viel besser im Mittelfeld als in der Abwehr.

    Positiv überrascht war ich von Dszenifer Marozsan,vor allem in der ersten Hälfte hat sie sehr gut mit Viola harmoniert. In der zweiten Hälfte kam dann der Einbruch,was aber meiner Ansicht nach nicht nur an einzelnen Spielerinnen gelegen hat.

    Ich hoffe doch sehr, dass Neid ihre Ankündigung mit Lena Goeßling und Annike Krahn in der Abwehr noch einmal stark überdenken wird! Gerade Annike Krahn hat schon länger nicht mehr das gezeigt,was sie eigentlich kann und gegen einen Gegner wie Spanien sollten wir mit unserer besten Abwehr agieren!

    Im Sturm hat mich Alex Popp gestern leider nicht wirklich überzeugt. Nach der Einwechselung von Anja Mittag bekam das Spiel wieder eine positive Wendung,ich würde sie gerne mal in der Start-11 sehen (auch wenn die Chancen darauf leider eher gering stehen!)

    Melanie Behringer’s Fernschüsse sind toll,ansonsten war ich nicht begeistert gestern.

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  • Andreas sagt:

    In Sachen Lena Goessling finde ich die Aufstellung von Lene Goessling in der IV richtig. Im Mittelfeld haben wir ja eher zu viele Spielerinnen, während in der Abwehr eher Notstand ist. Und hier kann sie ihre Qualitäten in der Spieleröffnung positiv einbringen. Mir hat sie gestern gut gefallen. Und dass jetzt wieder über Annike Krahn diskutiert wird, liegt ja an der Sperre für Bartusiak. Und als reine Abwehrspielerin ist Krahn ja so schlecht nicht, wenn sie auch keinen Ball vernünftig nach vorne bringt. Das kann sie ja dann Lena Goessling überlassen. Gäbe es denn überhaupt sinnvolle Alternativen zu Krahn, die auf dem Niveau über ausreichend Erfahrung verfügen?

    Und zu Anja Mittag muss ich leider sagen, mir hat sie keinen Grund geliefert, warum man sie mal von Anfang an bringen sollte. M.E. ist sie zwar keine schlechte Fussballerin, aber viel zu ungefährlich. Dann lieber Martina Müller.

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  • Andreas sagt:

    Sorry für den grauenhaften 1. Satz. Habe ich erst gemerkt, nachdem ich den Post abgesetzt habe. Leider kann man hier nicht editieren, sonst hätte ich es geändert.

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  • waiiy sagt:

    @Andreas: DIE Alternative in der IV ist und bleibt Babett Peter. Mit Ihr ist da Ruhe in der gesamten Verteidigung, weil sie das einfach aus ausstrahlt. Auf außen können auch andere (Schmidt, Kemme) ran.

    waiiy

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  • sodalith7 sagt:

    Ich vermisse nach wie vor eine klare Struktur und ein Spielsystem.
    Im Prinzip läuft doch alles darauf hinaus, mit Laudehr und Kulig eine Doppel-Sechs zu spielen.
    Und damit hat man ein 4-2-3-1. Im Moment kann man anhand der Aufstellung nur raten, was für ein Spielsystem das sein soll. Abspielfehler und verlorene Zweikämpfe haben auch damit etwas zu tun.

    Was passiert, wenn Laudehr und/oder Kulig bei einem Turnier ausfallen, wie wir es bei der WM hatten. Wird dann wieder auf mehreren Positionen umgestellt? …

    Ich denke, dass bei dem Spielerpotential ein 4-4-2-System das beste ist. Vorallem ist es im FF besser mit zwei Stürmerinnen zu spielen.

    Der Ausfall von Bartusiak ist in sofern ärgerlich, da die Abwehr sich dadurch neu einspielen muss.
    Kontinuität und Stabilität ist irgendwie etwas anderes!!!

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  • Andreas sagt:

    @waiiy
    Du magst wohl recht haben mit den Stärken von Babett Peter in der IV. Auf der Außenbahn kann sie allerdings ihre Stärken nach vorn gut einbringen. Da gefällt sie mir (hoffentlich noch) viel besser als Verena Faisst auf der anderen Seite, die erkennbar noch nicht so weit ist. Grundsätzlich ist es aber ok, Faisst spielen zu lassen, da sie als Linksfuß für diese Position natürlich prädestiniert ist. Wäre schön, wenn sie bis zur EM auf dem benötigten Level ist.
    Meine primärer Wunsch ist aber ohnehin, dass SN endlich mal die Schwächen von Behringer erkennt und sie aus der Startelf herausnimmt. Seit dem WM-Spiel gegen Japan ist sie mir echt ein Greuel und in den Spielen seitdem habe ich auch keinen Grund gefunden, diese Ansicht zu revidieren.

    In einem 4-2-3-1 System wäre mein Wunschmittelfeld (zu gegebener Zeit) Kulig und Laudehr als Doppelsechs und hinter Popp Celia, Maroszan und Bajramaj. In dieser Konstellation stünden dann Viola Odebrecht, Linda Bresonik und lfr. noch Svenja Huth als Alternativen zur Verfügung.

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  • Pauline sagt:

    warum nicht Frau Behringer mal auf der IV — sie ist eine robuste Spielerin— da kommt keiner so schnell vorbei 🙂

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  • Detlef sagt:

    „Scheiße gespielt und hoch gewonnen“, mit diesen Worten von Dirk Heinrichs, nach einem früheren Sieg von TURBINE in Essen, könnte man das gestrige Spiel wohl am besten beschreiben!!!

    Gegen einen derart schwachen Gegner, konnte der große Favorit nur in den ersten 15-20 min wirklich überzeugen!!!
    Dann verloren sie plötzlich vollkommen den Faden, und das gute Spiel über die Flügel (hauptsächlich über Linda und BABBS) verebbte in einem grauenhaften Gebolze (meistens durch die Mitte)!!!
    Kaum noch Flügelspiel, Fehlpässe ohne Ende, und absolut ideenlos agierten die deutschen Kickerinnen!!!

    Gegen Ende der Partie wurde es dann wieder etwas besser, vor allem ANJA brachte noch mal ordentlich Schwung rein!!!
    Leider klebte ihr auch gestern wieder das Pech an den Sohlen, aber zum Glück traf Linda im zweiten Versuch!!!
    Svenja hätte man eher bringen müssen, vielleicht hätte sie dann mit ihren Dribblings mehr erreichen können!!!

    Verena erwischte gestern keinen sehr guten Tag, denn ihr gelang so gut wie nix!!!
    Aber sie kann es wesentlich besser (siehe WM-Vorbereitung), und ist in Normalform (und erst recht in Bestform) eigentlich die Idealbesetzung auf dieser Position!!!

    An der Leistung von Saskia Bartusiak gab es gestern nicht viel auszusetzen, wenngleich diese Aktion die zu Gelb-Rot führte nicht sehr clever von ihr gelöst wurde!!!
    Allerdings war die erste Gelbe gegen sie ein ganz schlechter Witz der ebenso schlechten Schiedsrichterin!!!
    Ich habe sie früher hart kritisiert als sie schlecht spielte, und nun muß ich ihren Leistungsanstieg auch würdigen!!!
    In ihrer momentanen Form ist diese Zwangspause ganz klar als Schwächung des Teams zu bewerten!!!
    Wenngleich es natürlich Alternativen gäbe!!!
    Ob sie jetzt nur 1,70m oder doch nur 1,69m ist, spielt doch keine Rolle!!!
    Was ein gutes Stellungsspiel und enorme Sprungkraft bewirken können, haben die Töchter Nippons bei der WM eindrucksvoll aufgezeigt (auch gegen eine Abby Wambach)!!!

    Warum Frau Bundesgöttin sich strikt weigert, endlich das Optimum aus der IV herauszuholen, und endlich BABBS auf diese (ihre) Position zu stellen, wissen wohl nur die (anderen) Götter!!!
    Lena fand ich (im Vergleich zu ihren letzten Spielen) recht schwach!!!
    Obwohl die türkische Offensive kaum existent war, verursachte sie fast den Ehrentreffer für die Gastgeberinnen!!!
    Nach vorne ging bei ihr fast nix, da war Bartusiak wesentlich besser drauf!!!
    Der Gedanke, daß die ungelenke Annike Krahn gegen die beweglichen Spanierinnen wieder in die IV rücken soll, bereitet mir arge Bauchschmerzen!!!

    Ansonsten wurde hier ja schon alles geschrieben!!!
    Es ist noch genügend Zeit bis zur EM, denn ich glaube nun nicht wirklich, daß sich Deutschland dafür nicht qualifizieren wird!!!
    Das Spiel in Mannheim wird ihnen noch einmal alles abverlangen, aber bis dahin läuft ja auch die BuLi wieder, und beim Algarve-Cup kann man sich ja auch noch weiter einspielen!!!

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  • laasee sagt:

    Where is the progress since EM2009?

    The basic problems are many……lack of a positive football philosophy, lack of creativity, lack of structure, lack of intelligence, lack of integrity – the list is very long.

    FF in Germany is going backwards. Yesterday the Coach had to sit in the stands and the new Captain got a red card. That is indicative of far, far deeper problems.

    I think it is very probable that at the Algarve Cup it will be the same old story…….and the same lame excuses.
    Then comes the Spain game and another very embarrassing moment?

    After the debacle at WM, it was time for big changes to happen but nothing changed……so the consequence is that more negatives are very likely to occur. It is simple logic!

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  • Detlef sagt:

    @laasee,
    So negativ würde ich die Situation jetzt auch wieder nicht sehen!!!
    Das Angebot an jungen Spielerinnen ist schier überwältigend, und trotz der vielen Hindernisse ist die BuLi die wahrscheinlich beste FF-Liga der Welt!!!

    Die Natio ist noch in einer Findungsphase, und wird wohl noch sehr lange an dieser vermurksten WM zu knabbern haben!!!

    Frau Bundesgöttin muß nun zeigen, daß sie aus den gemachten Fehlern gelernt hat, und Spielerinnen und Spielsystem besser aufeinander abstimmt als bisher!!!
    Ich hätte gerne mal ihre Meinung dazu gehört, warum die Mannschaft nach einer schnellen 2:0 Führung (noch dazu gegen so einen schwachen Gegner) plötzlich die Konzentration verliert!!!

    Solche mentalen Fehler kannte man früher von deutschen FF-Natios eigentlich kaum!!!
    Es gab sicher auch früher Begegnungen, in die man erst spät (oder gar nicht) hinein fand, aber wenn es einmal lief, dann lief es!!!

    Auf diesem Gebiet muß man sicherlich noch sehr viel arbeiten (siehe WM)!!!
    Denn was machen ihre Spielerinnen denn sonst, wenn sie mal (gegen Top-Mannschaften) in einen Rückstand geraten???

    PS: Eigentlich ist der „Pandora-Part“ doch meiner!!! 😉

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  • Mika sagt:

    Warum saß Kemme eigentlich auf der Tribüne? Habe ich da was verpasst? Hat sie sich etwa wieder verletzt? Ist es nicht langsam Zeit, dass sie mal spielen darf?

    Damit wäre auch das Problem in der Abwehr gelöst. Peter in die Mitte, Kemme links, und Bresonik (hat zwar gut gespielt, aber) finde ich rechts in der Defensive eh besser. Für Lena könnte man sich dann eventuell auch noch eine Alternative überlegen.

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  • laasee sagt:

    @Detlef

    There are many negatives – there are few positives.
    That is an indication that there are big problems.

    The fault is with the people at the very top of German football.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Das Ganze hat doch bereits nach dem Rücktritt der großen Spielerinnen 2007 aus der Nationalmannschaft angefangen. Die EM 2009 war schon längst kein Selbstläufer mehr.

    Was ich, im Gegensatz zu Detlef, in Deutschland sehe, ist, dass es kaum echte junge Stützen für die N11 gibt. Das Angebot ist sehr rar und die aktuellen Misserfolge der U-Natios bestätigen den Trend, dass man in der Nachwuchsarbeit einfach nichts mehr tut.
    Noch haben wir eine Mannschaft, in der es Spielerinnen gibt, die Führungsqualitäten mitbringen, auch junge Spielerinnen wie Peter, Marozsan, Celia und Schult.
    Aber diese Generationen sterben aus. Bajramaj, Popp, Schmidt, Huth, das mögen alles Spielerinnen mit hervorragenden Fähigkeiten sein, aber keine von denen ist auch nur annähernd in der Lage, ein Team zu führen. Sie können nur glänzen, wenn andere ihnen den Rücken freihalten.
    Nur dass solche Spielerinnen in 3-5 Jahren nicht mehr nachkommen. Und sich nur auf die genannten Spielerinnen zu verlassen, ist sehr bedenklich: Schult ist im Tor und hat dadurch auf dem Platz leider nur beschränkte Möglichkeiten, Peter spielt ebenso auf einer für Führungsspieler ungünstigen Position, was man nicht zuletzt an Philipp Lahm sieht und Celia und Marozsan sind einfach ZUUU oft verletzt!

    Man sollte wieder anfangen, zu arbeiten, anstatt die Füße hochzulegen und hochmütig zu versuchen, die Früchte zu ernten. Das konnte man ein paar Jahre lang tun, aber jetzt ist es wieder an der Zeit, etwas für den Erfolg zu tun!
    Ansonsten sind wir in der N11 in zwei bis drei Jahren da, wo wir heute bei den U-Natios sind, nämlich im grauen Mittelmaß!

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  • karl sagt:

    Ich finde nicht dass die heutige Nationalmannschaft schlechter ist als fruehere. Ich darf daran erinnern dass auch die schlechte Spiele gemacht haben. Das Problem der aktuellen ist viel mehr dass die anderen Laender seit Jahren mit Siebenmeilenstiefeln aufholen.
    Bei frueheren WMs waren doch meist die USA, Deutschland, Norwegen, Schweden und vielleicht noch China, Kanada und Brasilien unter sich. Alle anderen fuhren mehr oder weniger dorthin um dabei gewesen zu sein. Das hat sich drastisch geaendert, nicht nur in Europa. Diesen gewissen Vorsprung verdankten die USA einer erstklassigen Jugendarbeit an den Colleges und der Tatsache dass man es besser fand die Frauen Soccer spielen zu lassen statt football. In Deutschland verdankte man es der Tatsache frueher und intensiver als andere Laender mit der Foerderung angefangen zu haben. In den siebzigern begann damals fast jeder B Klasse Verein auch ne Frauenabteilung zu gruenden. Und nach Jahren des Aufbaus hatte man dann auch Erfolg und es kamen Talente an die Oberflaeche , wie Birgit Prinz, Renate Lingor, Maren Meinert, Inka Grings und andere .

    Die heutige deutsche Mannschaft hat im Prinzip eigentlich als solche kein Problem, ausser dass die Konkurenz staendig staerker wird und wenn man schon ziemlich weit oben ist ist es einfach viel schwerer sich noch zu verbessern als wenn man von unten aufholen muss.

    Das was heute die Jugendauswahlen durchmachen ist ein ganz normaler Prozess , der zu erwarten war wenn die anderen Laender mit der Jugendarbeit auch ernst machen.

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  • laasee sagt:

    The previous success of the N11 has been primarily the result of superior power (physical and mental) over other nations.
    Other countries are now improving and the gap is closing.

    In the area of tactical awareness and decision making, Germany is not in a good position.
    U17 have shown that they can win easily against lesser opponents but struggle against teams that are clever and tactically astute (U17 WM against N Korea is a valid example).
    If young German players are not encouraged and developed to be tactically aware and to ’solve problems‘ then the future at senior level is not going to be successful.
    Look at the development of Spanish junior football and that is very progressive.

    Being able to run faster and longer than the opponents is in itself not enough. In the past it was but not any longer.

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    The solutions are simple –

    1. N11 needs a ‚talisman‘ figure, a ‚leader on the field‘. There is only one candidate – the girl that you do not like.

    2. Zwanzigger to have no input on FF – he is a liability and a proven negative.

    3. Neid out immediately. The principle of rewarding failure is stupid.

    4. Either Schroder or MVT as new Coach – with additional powers to totally reorganise/restructure FF.

    5. DFB to have equality of finance for men and women – so equal financial awards for DFB Pokal, N11 etc. (it is 2012 and we should be living in a modern world).

    6. DFB sponsors to cover MF and FF and not separate sponsors (united football family and not gender apartheid)

    Those 6 points would be a good start forward.

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  • Sheldon sagt:

    @karl: Wer so argumentiert, der geht davon aus, dass die Frauen in Deutschland bereits jetzt auf dem höchstmöglichen Niveau spielen. Das sehe ich nicht so.
    Ich denke, die Arbeit bei den Frauen gerade im Jugendbereich, was Taktik und Technik anbelangt, lässt deutlich nach.
    Und ich muss laasee da unbedingt recht geben, dass gerade dort vom DFB die falschen Trainer eingesetzt werden.

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • karl sagt:

    @Sheldon : Sie spielen schon auf nem relativ hohen niveau. Das hoechstmoegliche ist wohl eher unerreichbar(rein theoretisch natuerlich nicht, aber in der Praxis) . Die Analyse von Lassee find ich durchaus richtig, aber die vorgeschlagenen Loesungen sind irgendwie nicht so gut , bis auf punkt 5 und 6 , aber die sind utopisch , aber traeumen darf man ja. Ob das mit anderen Trainern besser waere kann ich nicht beurteilen. Wie ich das sehe muss man kurzfristig zumindest die Abwehr deutlich verbessern und moeglichst jedes Gemecker und Gehader mit Schiedsrichterentscheidungen auf dem Spielfeld einstellen.

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  • H2O sagt:

    @laasee

    Also ich kann dir da nur partiell zustimmen.

    Den einen Anführer braucht man im heutigen Fußball meiner Meinung nach nicht mehr.
    Ob Zwanziger da ist oder nicht, finde ich ist auch nicht so wichtig. Allgemein hat er meiner Meinung nach viel für den FF geleistet, und ohne ihn stünde es um die Liga wohl nicht so gut.

    Das Neid weg muss sehe ich auch so. Garnicht mal weil ich ich sie dolle unsympathisch finde, sondern weil ich sie als eine höchstens durchschnittliche Trainerin empfinde.
    Wie hat sie denn die NM in den letzten Jahren spielerisch und taktisch weiterentwickelt?
    Welche Spielerinnen hat sie neu entdeckt und gefördert?
    Ist sie auch mal risiken eingeganen um Spieler auszuprobieren, die nicht in der öffentlichkeit gehypt wurden?

    In all diesen Punkten ist mein Eindruck, dass da wenig bis nichts kam. Natürlich gibt es dafür jeweils zuständige Co Trainer und Assistenten, aber als Cheftrainerin muss sie die richtigen Leute für diese Positionen finden und im Notfall auch mal austauschen. Ist halt auch ein Management Beruf.
    Es fehlt ihr halt eine Vision wohin sie „ihren“ Fußball entwickeln möchte und in der Praxis sehen wir stagnation. Und wer sich nicht weiterentwickelt wird eingeholt. Das wurde bereits sehr gut in einigen Kommentaren beschrieben.

    Zu dem Punkt
    „4. Either Schroder or MVT as new Coach – with additional powers to totally reorganise/restructure FF.“
    habe ich auch ne andere Meinung. Die beiden sind gute Vereinstrainer. Teilweise schon ewig im Geschäft, aber vielleicht sollte man mal überlegen eine art Doppelgespann aufzubauen. Einen/Eine fähige Figur aus der FF welt und eine Trainer der schon im MF gezeigt hat, dass er Manschaften führen und weiterentwickeln kann. Genug Geld scheint ja für die NM Führung dazu sein.
    Beispielsweise Hr. Stanislawski oder Hr. Rangnickwürden selbst wenn sie nur ein oder zwei Jahre da währen dem FF ganz neue Impulse geben.

    Zu
    „5. DFB to have equality of finance for men and women – so equal financial awards for DFB Pokal, N11 etc. (it is 2012 and we should be living in a modern world).“ diesem Punkt sehe ich das auch anders. Wenn sie genausoviel Geld bekommen, was soll das bringen? Wer einmal spielt gibt sowieso alles um zu gewinnen. Das Problem ist doch nicht die mangelnde Motivation, sondern jeweils mangelnde Fähigkeiten. Außerdem bringen die Männer im DFB das Geld auch ein, dass sie ausgezahlt bekommen. Bei den Frauen ist das wohl anders. Gleichberechtigung bedeutet meiner Meinung nicht gleichmacherei. Wenn sie es schaffen überragenden Fußball zu spielen und so viele in ihren Bann zu ziehen (und es vermarkten zu können) ist auch mehr Geld drin.

    Und Punkt 6 versucht der DFB schon umzusetzen, soweit ich weiß. 🙂
    Wenn das immer ginge würde das natürlich dem FF viel bringen.

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  • Sheldon sagt:

    @karl: Ich denke, die Frauen sind noch lange nicht auf dem Zenit. Da ist noch durchaus mehr möglich. Gerade im taktisch-technischen Bereich ist noch bedeutend Spielraum, wenn man auch bedenkt, dass das Spiel immer schneller wird.
    Die Schnelligkeitswerte bei Frauen sowie auch die zurückgelegte Distanz in 90 Minuten sind noch deutlich verbesserungswürdig. Beides kann auf 90% der Männer gesteigert werden (siehe Weltrekorde in den Laufdisziplinen).
    Wenn man dann sieht, dass bei den Männern zum Teil 13 bis 15 Kilometer während eines Spiels zurückgelegt werden, während bei den Frauen die Spitzenwerte bei 6 bis 8 Kilometer liegen, dann ist das noch um gute 5 Kilometer steigerungsfähig.

    Daneben ist insbesondere auch das Kurzpassspiel und die Kombinationen ausbaufähig.
    Technisch ist das auch zumeist noch Mangelware. Akrobatik wie beispielsweise Fallrückzieher, Kunstschüsse etc. sind fast gar nicht vertreten.
    Und selbst eine Bajramaj oder eine Marta kommt beim Dribbling nicht an die Besten bei den Männern heran.

    Dazu kommt eine äußerst steife taktische Formierung. Rotationen wie bei Japan während der WM gibt es in Deutschland kaum. Daneben ist das Doppelpassspiel, die neueste Erwerbung bei den Männern, noch vollkommen unausgeprägt!
    Dazu kommt mangelnde Ballkontrolle, ungenaues Passspiel und zu wenig Antizipation.

    @H2O: Es braucht keine einzige Führungsspielerin, es braucht dennoch Spielerinnen, die die Mannschaft führen können. Und die sind zur Zeit Mangelware, da hat laasee recht. Dennoch weiß er, was ich von seiner Lösung halte^^
    Zu Neid: Muss ich mittlerweile leider wieder zustimmen 🙁 Hatte echt gedacht, sie ändert sich.

    Ich würde nicht unbedingt Rangnick oder Stanislawski befürworten, weil das sehr spezielle Trainer sind, wo ich nicht weiß, ob sie den Anforderungen an einen FF-Trainer gewachsen sind!
    Da gäbe es wahrscheinlich andere Möglichkeiten. Generell ist das aber ne gute Idee!

    Punkt 5 ist nichts mehr hinzuzufügen, das ist genau mein Standpunkt!

    Punkt 6 sehe ich anders: Kein Sponsor sollte dazu gezwungen sein, eine Randsparte in einem Verein mitfinanzieren zu müssen. Frauenfußball und Männerfußball sind zwei verschiedene Sportarten und sollten auch als solche verhandelt werden!

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  • wrack sagt:

    Vielleicht kann es nicht schaden, ein kurzen Blick auf die bisherigen Ergebnisse der Türkei zu werfen:

    Türkei – Spanien 1 : 10
    Kasachstan – Türkei 2 : 0
    Türkei – Kasachstan 0 : 0
    Rumänien – Türkei 7 : 1
    Türkei – Rumänien 1 : 2
    Türkei – Deutschland 0 : 5

    Ich halte das ERGEBNIS der deutschen Mannschaft für passabel, weil ich eine Steigerung der Türkei vermute (Übrigens ein Lob für die Türkei, die VERMUTLICH mit minimalen Mitteln Vorbereitung betrieben müssen – Weiter so in dieser Tendenz !). Dazu die Terminierung des Spiels und die zu kompensierenden Ausfälle und meine Enttäuschung hält sich in Grenzen. Aber:
    Ich habe das Spiel nicht gesehen. Der Auftritt der Deutschen mag für den Fernsehzuschauer ärgerlich gewesen sein. Aber:
    Wie kann ein Spiel gegen die Türkei zu grundlegenden Beurteilungen über die Zukunft der Natio führen ?
    Ich halte mich in meinem Urteil jedenfalls noch bis zum Algarve-Cup zurück. Der ist nämlich nach der WM und der EM-Quali DIE Standortbestimmung und Ausreden gelten da nicht mehr. Wenn die Natio große Probleme hat oder bekommt, dann wird man das dort sehen.
    Und dann werden wir sehen, ob die Fußball-Eschatologie, die von einigen betrieben wird, zutrifft. Vielleicht werden wir dann alle zu Zeugen laaseehovas werden und um die Goldene Grings tanzen 😉

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  • Sheldon sagt:

    @wrack: Erstmal Top für deinen letzten Satz, nur vermute ich mal, dass hier 95% der Forumsmitglieder nichts mit dem Wort „Eschatologie“ anfangen werden können 😀

    Ansonsten muss man schon sagen, dass Türkei zwar mit ihren Mitteln dagegen gehalten hat, aber die Deutschen nach vorne hin einfach viel effizienter sein müssen. Da kam gar nix. Hätte man ein bisschen abgeklärter gespielt, dann hätte man deutlich mehr Tore erzielen können, allein in der 1. Halbzeit wären noch 5-6 mehr drin gewesen.

    Nichtsdestotrotz ist das Lob natürlich, gerade an die Keeperin, berechtigt, die sich ein ums andere Mal auszeichnen konnte!

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  • laasee sagt:

    @H20

    I certainly agree with your comment about quality coaches from MF being involved in FF (at all levels).

    I also think that the Ajax Amsterdam youth coaching philospohy is perfect for developing FF.

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  • Mika sagt:

    Meine Frage war übrigens keine rhetorische. Ich verstehe nicht, warum Kemme in die Türkei fliegt, um dann auf der Tribüne zu sitzen. Weiß jemand dazu mehr?

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  • Markus Juchem sagt:

    @Mika: In der EM-Quali dürfen ja nur 18 Spielerinnen auf den Spielberichtsbogen, für das Türkei-Spiel waren aber 20 Spielerinnen nominiert. Ich denke, das war im Vorfeld so abgesprochen und es war klar, dass jemand beim Spiel mit dem Tribünenplatz Vorlieb nehmen musste. Man wollte nach der Winterpause einfach mehr als 18 Spielerinnen begutachten.

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