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Frankfurt gewinnt Testspiel und verliert Bajramaj

Von am 9. Februar 2012 – 9.19 Uhr 6 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt hat am Mittwoch ein Testspiel gegen den norwegischen Vizemeister Stabæk FK gewonnen. Der FFC siegte bei eisigen Temperaturen und schneebedecktem Spielfeld mit 2:1.

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Die Frankfurterinnen hatten im türkischen Trainingslager bereits Testspiele gegen Kopparbergs/Göteborg (4:1) sowie den FC Staad (13:1) bestritten. Der Temperaturunterschied zwischen der türkischen Riviera und Frankfurt war jedoch beträchtlich. -5 Grad zeigte das Thermometer bei der Partie gegen die Norwegerinnen, die auf dem Kunstrasenplatz im Stadtteil Kalbach ausgetragen wurde.

Gehirnerschütterung bei Bajramaj?
„Das war auf diesem schwierigen Platz eine sehr ordentliche Leistung meiner Mannschaft“, so FFC-Trainer Sven Kahlert nach der Partie, in der die Gäste eine gute Leistung boten und vor allem in der Defensive gut arbeiteten. In der 20. Minute gingen die Frankfurterinnen aber dennoch in Führung, Fatmire Bajramaj verwertete ein Zuspiel von Kerstin Garefrekes zum 1:0. Noch vor der Halbzeit musste Bajramaj allerdings verletzungsbedingt vom Feld. Nach einem Zweikampf war die Nationalspielerin unsanft mit dem Kopf aufgekommen und wurde mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausgewechselt. Eine genaue Diagnose steht noch aus.

Smisek trifft
Nach dem Seitenwechsel war es erneut Garefrekes, die den nächsten Treffer auflegte. Ihren Schuss konnte Torhüterin Marte Stenersen zunächst noch entschärfen, gegen den Nachschuss von Sandra Smisek (78.) war sie schließlich machtlos. Kurz vor dem Abpfiff gelang den norwegischen Gästen noch der Anschlusstreffer durch Caroline Hansen.

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6 Kommentare »

  • Michele sagt:

    Ich hatte noch nie eine Gehirnerschütterung. Angenommen Lira hat eine, wie lange würde sie dann ausfallen?

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Eine exakte Prognose ist dazu aus dieser Entfernung nicht machbar, aber i.d.R. ist mit einigen Tagen der völligen Ruhe bis hin zum Minimum von einer Woche wohl zu rechnen. Für den FFC und Lira selbst also nichts sonderlich Dramatisches, wenn sie sich an die ärztlichen Anweisungen hält!
    Egal wie, jedenfalls von mir gute Genesung an Lira!

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  • waiiy sagt:

    Ich denke, dass so ein Test auf Schnee nicht sehr viel bringt. Dafür macht der Ball zu oft Dinge, die nicht gewollt sind. So kann man keine Laufwege und Angriffs- bzw. Verteidigungssituationen testen. Selbst die Athletik kann nicht zu 100% ausgereizt werden. Das einzige, was so richtig geprüft wird, ist der Wille. Dazu kommt die Verletzungsgefahr, die erhöht ist…

    Das Ergebnis sieht man dann bei Lira: hoher Einsatz, hohe Gefahr für Verletzungen. Gute Besserung!

    @Michele: Ich denke, sie wollte nach 1 Woche kaum noch Komplikationen haben und nach 2 Wochen wieder voll belastbar sein. Die ersten 48 Stunden sind vor allem wichtig nach Gehirnerschütterung (keine ruckartige Bewegung, keine Anstrengung wie Lesen oder Fernsehen für die Augen).

    waiiy

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  • Sant sagt:

    Hier einige Bilder:

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  • Detlef sagt:

    Dann wünsche ich LIRA eine gute Besserung!!!

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  • Sant sagt:

    Michele, wahrscheinlich mehr als zwei Wochen, wie waiiy schrieb. Lira passierte ähnlich .. im vergangenen Sommer zog sich auch die Norwegerin Andrine Stolmso Hegerberg im U19-Testspiel gegen Schweden eine leichte Gehirnerschütterung zu und musste über drei Wochen pausieren, so erinnerte ich mich.
    Gute Besserung an Lira!

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