Zwangspause für Inka Grings

Von am 7. Februar 2012 – 11.02 Uhr 44 Kommentare

Hiobsbotschaft für Bundestrainerin Silvia Neid: Stümerin Inka Grings muss sich einer Operation an der Achillessehne unterziehen und wird mehrere Wochen ausfallen.

Grings wird somit nicht nur für das EM-Qualifikationsspiel in der Türkei am Mittwoch, 15. Februar, 16 Uhr (live in der ARD) ausfallen, sondern vermutlich auch im vorentscheidenen Spiel gegen Spanien am 31. März in Mannheim fehlen.

OP notwendig
Die 33-Jährige plagen seit Monaten Achillessehnenprobleme im linken Fuß, am kommenden Dienstag wird sie sich in der Baseler Rennbahnklinik bei Dr. Bernhard Segesser einer Operation unterziehen, nachdem eine Blockade einer Verbindungssehne als Ursache für die Probleme ausgemacht wurde.

Mindestens sechs Wochen Pause

„Ich fühle mich erleichtert, dass die Ursache für meine Probleme erkannt worden ist“, so Grings. „Ich hoffe, dass die Operation und der Genesungsprozess gut verlaufen und ich schnell wieder spielen kann.“ Grings wird jedoch mindestens sechs Wochen pausieren müssen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

44 Kommentare »

  • laasee sagt:

    Best wishes for Inka.

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  • Sheldon sagt:

    Pech für Inka, gut für Neid! Wäre das nach hinten losgegangen und man hätte irgendwo wichtige Punkte liegen lassen für die EM, weil Inka zu langsam ist, dann hätte es aber extrem gekracht!

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    Inka is blessed with a super football talent.
    You are afflicted with a pathetic knowledge of football!

    C’est la vie.

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  • Sheldon sagt:

    Wer Inka nach der WM hat spielen sehen in der N11, weiß, dass sie dem internationalen Niveau nicht mehr gewachsen ist…
    Gerade durch ihren Aufenthalt in der Schweiz und das niedrige Niveau dort hat ihre Fitness extrem nachgelassen!
    Sie sollte Platz machen für die neue Fußballerinnengeneration: Popp, Bajramaj, Celia, Huth, Maroszan, Simic, Mittag, Islacker, Weichelt und andere!

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  • laasee sagt:

    Rumpelstilzchen.

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  • homer-simpson sagt:

    Als Hiobsbotschaft für Frau Neid würde ich das nicht gerade bezeichnen. Da ist der Ausfall von Laudehr + Kulig wesentlich schwerwiegender. Aber egal, gegen die Türkinnen muss auch mit dem zweiten Anzug gewonnen werden und der Algarve-Cup dient eh zu Experimenten. Wichtig ist das Spanien-Spiel Ende März. Da sollte die Mannschaft wieder in Bestbesetzung antreten, also wieder mit Laudehr und/oder Kulig und von mir aus auch wieder mit Inka.

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  • Salamander sagt:

    Bitte bitte schreibt nicht immer BasEler oder ZürIcher. Es heisst die Basler und die Zürcher =)))

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  • Markus Juchem sagt:

    @Salamander: In der Schweiz heißt es Basler, in Deutschland kann man auch Baseler schreiben, ähnliches gilt für Zürcher/ZÜricher.

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  • tomdo sagt:

    Typisch Sheldon: (zu Grings)“ihre Fitness hat extrem nachgelassen“.
    Das, was er vermutet, wird als Tatsache behauptet.

    „neue Fußballerinnengeneration“: Weichelt wird dieses Jahr 29 Jahre! Und bei aller Würdigung ihrer Leistung, auf die Idee, sie für die N11 in Betracht zu ziehen kommt wohl sonst keiner.

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  • labrys sagt:

    Sheldon, wann hast du Inka zuletzt beim Fussballspielen gesehen? Ist nähmlich wichtig, denn es nimmt mich wunder, wie du beurteilen kannst, dsa sie langsam geworden ist?
    Liegt es am Fondue? Am Schoggi?

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  • labrys sagt:

    ach und noch was:
    Auch in der Schweiz dauert ein Fussballspiel 90 Minuten. Grings kann nicht einfach neben der Gegnerischen Torhüterin stehen und auf den Ball warten. Dazu ist sie lange genüg im Geschäft um zu wissen, wie sie sich fit hält…

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  • Sheldon sagt:

    @labrys und tomdo: Ich habe Grings im Spiel gegen Schweden im Herbst 45 Minuten ertragen müssen. Egal, gegen wen, ob Thunebro, Rohlin, Larsson oder Nilsson, Grings gewann kein einziges Laufduell!
    Und bis auf Nilsson sind die auch schon alle über 30!

    Kein einziger ernst zunehmender Schuss aufs Tor, kaum ein gewonnener Zweikampf, das, was Grings bei diesem Spiel abgeliefert hat, das schrie ja förmlich nach der Note 6!
    Vollkommen richtig wurde sie in der Halbzeit dann auch rausgenommen nach dem wohl schlechtesten Spiel ihrer gesamten Laufbahn!
    Und das sah nicht so aus, als wäre das nur ein schlechter Tag gewesen, das sah sehr danach aus, dass Grings nicht besser konnte!

    Komischerweise bekam direkt nach der Halbzeit der deutsche Sturm gehörigen Auftrieb durch die Einwechslung von Alex Popp, die dann ja auch das Tor erzielte! Weichen gestellt, würde ich sagen!

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  • Schnufti sagt:

    Sheldon würde wohl lieber Schlagzeilen lesen wie z.B. „Inka Grings verunglückt schwer bei einem Verkehrsunfall….“

    Ich persönlich wünsche ihr eine gute Genesung!!!!

    Man kann meine Antwort jetzt als geschmacklos werten, allerdings sind mir die Beiträge von Sheldon nicht zum ersten mal negativ aufgefallen.

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  • FFFan sagt:

    Ein herber Rückschlag für Inka. Gleichzeitig aber auch die Chance für andere Stürmerinnen, sich in den Vordergrund zu spielen. Gerade der Algarve-Cup ist dafür eine gute Gelegenheit.

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  • Till sagt:

    Also ich wünsche Inka eine schnelle und gute Besserung, auf das sie schnell wieder zurück kommt.

    Was ihre Fitness angeht, keine Ahnung wie die ist, aber sie ist/kann auch unheimlich wichtig für eine Mannschaft durch ihre Art sein – den unbedingten Willen zum Sieg. Ich erinnere mich da ganz deutlich an ein EM-Spiel 2009, wo sie erst draussen saß und mit ihrer Einwechslung auf einmal ein Ruck durch die Mannschaft ging und das Spiel der deutschen Damen deutlich schwungvoller und zielstrebiger geworden ist.

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  • defense2 sagt:

    ja, wir wissen es doch alle:
    laasee vergöttert Inka und Sheldon wettert um jeden Preis dagegen…

    Letztendlich ist so eine Verletzungspause für JEDE Spielerin ärgerlich, da man – egal, wie gut oder schlecht gerade die Form ist – um einiges zurückgeworfen wird.

    Ich wünsche Inka, dass die OP gut verläuft und sie schnell wieder fit wird – da sie eher in die Kategorie „Stehaufmännchen“ gehört, habe ich da auch keine Bedenken.

    Und dieses ewige „den Jüngeren Platz machen“ habe ich an anderer Stelle schon mal kommentiert – ich denke nach wie vor, eine Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen ist sinnvoll. Und da ja einige Erfahrene aus der N11 zurückgetreten sind, sollte man jetzt nicht noch versuchen, die „übrigen“ wegzudiskutieren – es hat doch schon eine ziemliche „Verjüngung“ der Mannschaft stattgefunden.

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  • waiiy sagt:

    Eigentlich gibt es da doch gar nichts zu diskutieren. Bei einer Verletzung wünscht man der Spielerin immer, dass sie schnell wieder fit wird.

    Und in der N11 sollen die Besten spielen. Wenn also Inka Grings leistungsmäßig einen Vorteil gegenüber Alexandra Popp hat, soll sie spielen. Darüber zu entscheiden, wer besser ist, hat die Bundestrainerin und sie hat mit ihrem Trainerstab durch vergleichendes Training auch als Einzige die Möglichkeit dazu.

    waiiy

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  • laasee sagt:

    @defense2

    I agree with your comments.

    In addition to being a supreme football talent and the best goalgetter ever (only players such as Gerd Muller and Jimmy Greaves compare with her), she is also blessed with an immense mental strength. Her record of recovering from serious injuries is well known. Also, she has had to overcome many ’strange‘ setbacks that would have destroyed a lesser person (40 months exile, FIFA 2009 World Player Award robbery, WM Berlin humiliation, FCR exile).

    I think that when Inka eventually stops playing that she will have an Olympic Gold Medal in her possession. That prediction will upset the Rumpelstilzchen cold hearted people.

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  • wrack sagt:

    @ laasee: Die übernächste Olympiade ist 2016… Warum also vergißt du den WM-Titel 2015 für Inka. Der ist doch auch nicht unwichtig ?! 😉

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  • waiiy sagt:

    @wrack: Daumen hoch für Dich. Ich stimme Dir zu.

    Trotzdem kann ich Dir schon die Antwort von laasee geben: „Selbst mit knapp 38 Jahren wird Inka immer noch die weltbeste Fußballerspielerin sein und kann mühelos 4 andere Spielerinnen in der deutschen Offensive ersetzen. Dann ist doch 2016 kein Problem… 😉

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    @defense: Es ist aber auch eine erfahrene Spielerin mit Viola Odebrecht dazu gekommen, die auch keiner wegzudiskutieren versucht.
    Zudem, nur weil eine Spielerin alt ist, ist das noch kein Grund, sie zwangsläufig in der Nationalelf zu haben.

    Wir haben in Deutschland sehr viel bessere Stürmerinnen zur Zeit als Grings, zum Beispiel Mandy Islacker, Conny Pohlers, Celia oder Popp, in der Tat auch Weichelt. Wir brauchen keine Inka Grings!

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • defense2 sagt:

    @sheldon: „Zudem, nur weil eine Spielerin alt ist, ist das noch kein Grund, sie zwangsläufig in der Nationalelf zu haben.“

    Du verdrehst die Argumentation – das Alter sollte nicht allein Grund dafür sein, eine Spielerin aus der N11 auszuschließen.

    Sicher sollte die Leistung ausschlaggebend für den N11-Einsatz sein – aber vielleicht hast Du ja auch überlesen, dass IG „seit Monaten Achillessehnenprobleme“ plagen.
    Ich habe mal gehört, dass so etwas die Leistungsfähigkeit tatsächlich beeinträchtigen kann…

    Jedenfalls finde ich es unmöglich, die Verletzung einer Spielerin als „gut“ zu kommentieren, da es ja hier wohl bitte zunächst um das Wohl der Spielerin geht. Und dieses „gut“ dann noch mit Mutmaßungen („wäre nach hinten losgegangen“ „man hätte wichtige Punkte verloren“)zu begründen, schlägt dann doch dem Fass den Boden aus.

    Da schmunzel ich lieber über – übertriebene – Lobhudelei eines innigen Fans 🙂

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  • Sheldon sagt:

    @defense: Mir ging es nicht darum, dass ich die Verletzung gutheiße, sondern nur den Fakt, dass Silvia Neid nun zu einer Entscheidung gezwungen wird, die sie sonst nicht getroffen hätte.
    Aus leistungstechnischen Gründen hätte Grings nicht nominiert werden dürfen – das ist das Desaster, was jetzt leider Gottes erst durch eine Verletzung wieder richtig gebogen wurde.

    Außerdem frage ich mich, wo der FC Zürich doch hier so hochgelobt wurde von einigen, wieso es ein solcher Verein, über Monate keine vernünftige Diagnose zu stellen, sondern die Verletzung über ein halbes Jahr verschleppt?!

    Ich finde es ja auch gut, dass die Verletzung jetzt endlich gefunden wurde und Grings in 6 Wochen wieder ihr volles Leistungspotential ausschöpfen kann und ich wünsche ihr ja auch gute Besserung, dennoch sollte man bedenken, dass hier vom DFB mit der Nominierung Mist gebaut wurde und dass Neid mal wieder Inkonsequenz hat walten lassen!
    Und jetzt überlegt mal, Grings hätte gegen Türkei oder gegen Spanien gespielt und ihr wäre die Achillessehne oder sonst etwas gerissen oder sie hätte sich noch viel, viel schlimmer verletzt, weil sie nicht fit ist, was wäre wohl die Konsequenz gewesen?! 6 Monate Pause, 1 Jahr Pause, nie wieder Fußball spielen?

    Von daher ist es doch gut, dass sie jetzt ausfällt, dann kann sie wenigstens irgendwann wieder Fußball spielen, auch wenn ich bezweifle, dass sie leistungstechnisch jemals wieder an die Nationalelf anknüpfen kann…

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  • wrack sagt:

    SN hat Grings nominiert, weil sie der Ansicht war, dass sie tauglich für die Natio war. Ich habe Grings in Zürich nicht spielen sehen und habe auch sonst keine Daten von ihr, die der Trainerin sicher vorlagen, inklusive Bilder.
    Also muss ich SN vertrauen, dass Grings für die Natio taugte.
    Insgesamt meine ich, dass wir als Zuschauer umdenken müssen: Kein Spiel ist mehr ein Spaziergang. Selbst Test-Turniere wie an der Algarve sollten erfolgreich sein, was noch mehr für die deutsche Manschaft gilt, die dort eine Standort-Bestimmung machen muss. Grings Ausfall ist aus dieser Perspektive ein Verlust, offensichtlich aber ein unvermeidlicher. Also sind – wie bereits oben vermerkt – Diskussionen eiegntlich „akademisch“ bzw. überflüssig.

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  • Sheldon sagt:

    @wrack: Grings ist in der Natio aus demselben Grund wie es Prinz und Hingst waren: Weil sie nicht selbständig zurückgetreten sind und Neid keinen Mumm hat, die von sich aus zu Hause zu lassen, wie Löw bei Ballack!
    Und ich sehe es nicht ein, dass eine Spielerin, nur weil sie immer dabei war und nicht zurücktreten will, immer noch mit rumzuschleppen, obwohl die Leistung nicht stimmt!

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  • laasee sagt:

    @wrack

    Yes, Inka also gets a WM2015 win.
    I predict about Olympic Gold Medal win as being her last game for N11.

    @waiiy

    DFB, „gentlemen“ at FCR, Sheldon and you are the best motivation that Inka can have!
    The special girl with the super goal talent has never had an easy journey – that acts as a very strong motivation for her.

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  • Schnufti sagt:

    @ Sheldon,

    in einem Punkt gebe ich dir recht. Wenn die Sehne bei einem Spiel wirklich gerissen wäre, dann wäre das Geschreie natürlich groß.

    Allerdings weiß ich nicht, ob nun unbedingt die Schuld beim FCZ zu suchen ist. Immerhin hatte sie ja seit der WM Probleme damit, und sie dachte ja mal, (so habe ich das in einem Interview mit ihr gelesen) dass das Problem durch die neuen Schuhe kam.

    Sie war ja auch bei der DFB Untersuchung. Da könnte man auch den Spieß umdrehen und in Frage stellen, warum das da nicht erkannt wurde.

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  • wrack sagt:

    @ Sheldon: Korrektur deines Satzes: „Kein einziger ernst zunehmender Schuss aufs Tor…“ von Grings im Spiel gegen Schweden. In der 41. Minute gab eine Gelegenheit von Inka Grings, die bei dem Versuch, Lindahl zu überlobben, leider um ca. einen Meter scheiterte. Der Ball war meiner Erinnerung nach nicht leicht zu nehmen. Da Fußball deiner Meinung nach ein „strikt mathematisches Spiel“ ist, kann ich das Wort „Kein einziger“ nicht tolerieren. 1 ist 1 und 0 ist 0.
    Aus den 45 Minuten gegen Schweden am 26.10. 2011 zu schließen, Grings wäre nicht für einen Einsatz gegen die Türkei geeignet gewesen, muß man nicht kommentieren. Von den meisten Experten sicher unbestritten ist, dass Inka Grings von ihrem Potential her eine (Nein, laasee, nicht DIE Ausnahmespielerin) Ausnahmespielerin ist (Was auch für Ballack gilt). Diesem Potential verdankt sie meiner Ansicht nach in erster Linie ihre Nominierung gegen die Türkei.

    Übrigens ist Prinz zurückgetreten. Den „richtigen“ Zeitpunkt zu erwischen, war unmöglich. Denn was für ein Geheul, wenn sie das vor der WM gemacht hätte !

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  • Sheldon sagt:

    @wrack: Wow, eine mickrige Torchance… Soll ich jetzt Beifall klatschen?
    Ja, ich bestreite auch nicht, dass Grings eine Ausnahmespielerin WAR! Jede Zeit ist einmal um. Grings hatte ihre großen Jahre und hat sich alles selbst verbaut, indem sie sich bei Neid disqualifiziert hat und somit die beiden großen Weltmeisterschaften verpasst hat!
    Und letztlich muss man sich doch fragen: Grings war 1999 und 2011 bei der WM dabei, beide Male schied man im Viertelfinale aus, während man bei den beiden anderen Weltmeisterschaften jeweils gewann!
    Könnte vielleicht da ein Zusammenhang bestehen?

    Und man kann schon den „richtigen“ Zeitpunkt erwischen, Prinz hat ihn annähernd erwischt, indem sie sofort nach der WM den Schlussstrich gezogen hat und sich auch weder von Dietrich noch von sonst jemandem hat umentscheiden lassen!
    Grings hätte die Möglichkeit gehabt, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, genau zu dem Zeitpunkt, als auch Prinz ihre Karriere beendete. Zumindest in der Nationalelf, weil man gegen Japan sehen konnte, wie desolat sie doch in wichtigen Spielen im Sturm spielt, nimm alleine den Schuss, den sie freistehend in die Wolken schoss!

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  • berggruen1 sagt:

    @Sheldon: Nach der Definition dürfte Anja Mittag aber nie wieder in der NM spielen, bei den Großchancen, die sie schon ausgelassen hat (in der NM)…

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  • Sheldon sagt:

    Habe ich je gesagt, dass ich Anja Mittag als Nationalspielerin sehe? Ich denke nein, das waren ganz andere, die das gesagt haben. Und ich fand es auch richtig, sie bei der WM zu Hause zu lassen.

    Eine Conny Pohlers wäre eher was für die N11, sie ist zwar genauso alt wie Grings, aber sie zeigt wenigstens im Gegensatz zu Grings, was sie drauf hat!

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  • berggruen1 sagt:

    @Sheldon: Ja, hast Du! Am 7.2. um 14.03 Uhr wurde folgender Kommentar von Dir freigeschaltet:
    „Sie sollte Platz machen für die neue Fußballerinnengeneration: Popp, Bajramaj, Celia, Huth, Maroszan, Simic, Mittag, Islacker, Weichelt und andere!“
    Da steht eindeutig Anja Mittag sogar als Vertreterin einer „neuen Fußballergeneration“!

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  • Sheldon sagt:

    @berggruen: Nur, dass Mittag im Vergleich zu Grings 6 Jahre jünger ist und damit durchaus noch zur Jugend gehört. Im Gegensatz zu Grings hat Mittag ihren Zenit eben noch nicht überschritten!

    Aber letztlich war sie nur eine von 9 (!!!) potentiellen Kandidatinnen, für die Grings ihren Platz räumen soll!

    Ich könnte jetzt auch noch andere nennen, die in spätestens 3-4 Jahren auch in diesem Niveau sein könnten, Cengiz, Leupolz, Cramer, Wolf, mit ihnen klopft schon wieder die nächste Generation an die Türe der Nationalelf!

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  • laasee sagt:

    The ability to score goals at the highest level is a talent that is blessed to very few players.
    It is better to appreciate a goal genius that already exists rather than wishing for some magical new talent to just appear from thin air.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Du willst also lieber Grings bis 50 in der Nationalmannschaft haben als die Jugend zu fördern? Tore zu erzielen ist kein Talent. Das muss man sich erarbeiten. Und gerade im Sturm sind Fitness und Schnelligkeit unverzichtbar. Und Grings besitzt nunmal mit 33 keine internationale Klasse mehr in diesen Prädikaten. Klar, für die Schweizer Liga ist es noch ausreichend, aber mehr geht einfach nicht. Sie ist kein Stanley Matthews und Pele rekrutierst du ja auch nicht mehr, weil er irgendwann einmal der beste Spieler der Welt war.
    Selbst ein Zinedine Zidane, einst mehrfacher Weltfußballer, hätte heute keine Chance mehr auf einem solchen Niveau!

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  • Speedy75 sagt:

    Kann man das Thema hier nicht mal schliessen?

    Wenn sich laasee und Sheldon hier nur wieder „bekriegen“ bringt das zum Thema rein gar nix.

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  • Schnufti sagt:

    Zita Sheldon: „Und Grings besitzt nunmal mit 33 keine internationale Klasse mehr in diesen Prädikaten.“

    Mal gut, dass du das nicht entscheidest.^^

    Ich verstehe nicht was du immer hast. Kaum geht es um Grings, bist du an vorderster Front mit dabei und meckerst was das Zeug hält.

    Inka ist noch immer sehr, sehr wichtig für die Mannschaft, da sie eine unwahrscheinliche Ruhe ausstrahlt und die Mannschaft zusammen hält. Und bevor jetzt wieder dieses „Inka verhält sich unmöglich auf dem Platz“ aufkommt. Ja, zum Fußball gehört es nun mal dazu, seinen Mitspielerinnen auf dem Platz zusammen zu stauchen. Genauso wie es sich gehört, seinen Mitspielerinnen auch mal zu loben. Ich habe sie ein Paar mal live spielen sehen und mir sind beide Seiten aufgefallen. Sie ist nun mal sehr ehrgeizig und spielt mit Herz und Leidenschaft.

    Beispiel:

    Bei Spielerinnen wie Lira, die ja als zukünftige Führungsspielerin bezeichnet wird, ist mir z.B. aufgefallen, dass sie wirklich einen auf C.Ronaldo macht. Verstolpert die Bälle, spielt eigensinnig und hat meiner Meinung nach null Ausstrahlung auf dem Platz. Dann lieber eine Grings, die zwar nicht mehr die schnellste ist, als eine wie Lira und Co. die noch zu grün hinter den Ohren sind.

    P.S. ich werde mir Inka bezüglich ihrer Schnelligkeit, nachdem sie ihre Verletzung auskuriert hat, mal genau anschauen.

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  • laasee sagt:

    „Kann man das Thema hier nicht mal schliessen?“

    That is your contribution? I am sorry for you!!

    At least Sheldon has the balls to write what he believes – even if he is misguided.
    I would prefer to read what someone actually believes, rather than someone writing ’shut up‘.
    Telling people to ’shut up‘ is not good.

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  • defense2 sagt:

    @schnufti:
    Danke, das ist genau das, was ich meine!

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  • wrack sagt:

    Lieber eine Grings UND eine Bajramaj als KEINE Grings und KEINE Bajramaj.

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  • Sheldon sagt:

    @wrack: Zunächst einmal hat Deutschland gezeigt, dass man sehr wohl OHNE Grings UND Bajramaj auskommen kann und zwar im Eröffnungsspiel der WM. Das Spiel kam erst aus dem Rhythmus, als Bajramaj und Grings eingewechselt wurden.

    @laasee: In diesem Punkt muss ich dir in jedem Fall zustimmen. Mir ist es lieber, auf deine […] Beiträge zu antworten und mich mit dir zu streiten, als dir nen Riegel vor den Mund zu schieben. Gerade in der Kritik anderer Meinungen entwickelt man sich weiter.

    @Schnufti: Vor 2 bis 3 Jahren konnte man diese Ruhe bei Inka Grings feststellen und damals hätte ich auch noch nichts gegen sie gesagt, […].
    Doch man hat gesehen, wie dominant und herrisch sie sein kann, wenn es mal nicht läuft auf dem Platz. Und dann wird sie genau wie Lira, dann verstolpert sie Bälle, geht Pässen erst gar nicht nach und sieht den Nebenmann nicht.
    Gerade in der letzten Saison konnte man das beachten, da spielte sie viel zu eigensinnig, noch viel eigensinniger als Lira. Beispielsweise legte Grings in der letzten Saison ihren Mitspielerinnen nur 5 Treffer auf, während Lira nach der Hälfte dieser Saison bereits 8 Treffer aufgelegt hat.
    Gerade Maes, Laudehr oder Popp standen in der vergangenen Saison oft sehr viel besser als Grings und sie hat den direkten Abschluss gesucht.
    Außerdem habe ich sie gerade in wichtigen Spielen wie den CL-Halbfinalspielen sehr unangenehm erlebt, in denen sie zwar ein Tor geschossen hat, aber im Rückspiel von der Dreier-Kette vollkommen abgemeldet war.
    Dafür fiel sie vor allem durch Frustfouls auf, wo sie der Gegenspielerin von hinten in die Beine ging und dann beim Pfiff auch noch meckerte.

    Ich habe nichts gegen eine Spielerin, die auch mal Reaktionen zeigt und andere Spielerinnen anschnauzt. Nur gerade im letzten Jahr ist das eigentlich bei ihr die Dauerregel gewesen, wenn ich sie habe spielen sehen.
    Und das ist einfach unprofessionell, gerade weil es persönlich war. Da wurden auch Spielerinnen angemeckert, die eigentlich gar nichts falsch gemacht hatten. Da wurde aus einem Fehlpass eine riesige Szene gemacht. Da wurde die Passspielerin angeschnauzt, wenn sie im Abseits stand, anstatt sich selbst zu kritisieren.
    Und gerade nach der Entlassung MVTs fing das an. Da wurden persönliche Emotionen in das Spiel eingeschleppt.

    Und deswegen bin ich da bei ihrer Personalie derart empfindlich, weil ich es selbst miterlebt hat, welche zerstörerischen Wirkungen eine dominante Persönlichkeit in einem Team haben kann, die sich von persönlichen Gefühlen leiten lässt.
    Einer meiner besten Kumpels wurde in meinem Team von seinem Bruder, der Trainer des Teams war, zum Libero degradiert, weil er zu eigensinnig gespielt hat und keine Selbstkritik üben konnte, sondern immer im Mittelpunkt stehen musste und dadurch schon einige Mitspieler den Verein verlassen hatten.
    Dadurch hat er gelernt, mannschaftsdienlich zu spielen und das Team in den Vordergrund zu stellen und nicht immer sich selbst.
    Das scheint Grings auch noch lernen zu müssen, dass es beim Fußball nicht um sie geht, sondern nur um das Team, egal, wie gut man ist.

    Prinz, Lingor, Garefrekes, Pohlers, Müller, Popp, alle Top-Offensivkräfte wissen das, dass man sich gerade auf dem Platz professionell geben muss und kriegen das von Anfang an eingeimpft, nur für Grings ist das noch ein Platz, wo sie meint, sich verhalten zu können, wie sie will.
    Wäre sie Torhüterin, wäre das ja kein Problem, weil sie da auch tatsächlich für sich selbst spielt und ihre Fehler verantworten muss. Sie ist aber nunmal Feldspielerin und da gilt das Team mehr als jede einzelne Spielerin!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Schnufti sagt:

    Ok aber was Frustfouls betrifft steht Bajramaj auch auf’m Treppchen. 😉

    Jeder hat seine eigene Meinung über Grings. Die einen mögen sie, die anderen nicht. Wie schon geschrieben, wünsche ich Inka das die OP gut verläuft und hoffe, dass sie schnell wieder vollständig fit wird. Denn Verletzungen hat keiner verdient.

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  • Sheldon sagt:

    @Schnufti: So sehe ich das auch, doch scheint nunmal die Verletzung in diesem Fall etwas Positives zu bewirken.
    Allgemein finde ich es völlig normal, dass man der Spielerin natürlich alles Gute wünscht und ich sehe diesen Blog auch nicht als bloße Plattform, um „Alles Gute zum Geburtstag“ und „Gute Besserung“ zu sagen. Wer das machen will, der soll Grings persönlich auf Facebook hinzufügen und wird dann schon sehen, ob Grings etwas mit ihm zu tun haben will oder nicht!
    Und dann kann er ihr die Glückwünsche persönlich schicken!

    Ich sehe das hier als rein trockenes Forum an, in dem man sich über Folgen und Wirkungen bestimmter Sachverhalte sowie Zukunftsprognosen unterhält, wie man es nunmal tut, wenn man den FF professionalisieren will.

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  • Schnufti sagt:

    @ Sheldon:

    „Doch scheint nunmal die Verletzung in diesem Fall etwas Positives zu bewirken.“

    Was ist an einer Verletzung positiv? Das die Person ausfällt, wohlmöglich mit Schmerzen zu kämpfen hat?

    „Und ich sehe diesen Blog auch nicht als bloße Plattform, um “Alles Gute zum Geburtstag” und “Gute Besserung” zu sagen.“

    Also nutzt Du diese Plattform eher dazu, um auf eine Person einzuschlagen und ihr die Pest zu wünschen? Du kannst sie ja dazu bei Facebook hinzufügen, um ihr deine Gedankengänge zu übermitteln.

    „Wer das machen will, der soll Grings persönlich auf Facebook hinzufügen und wird dann schon sehen, ob Grings etwas mit ihm zu tun haben will oder nicht!“

    Vielen Dank für den Tipp. Ich habe ihr bereits die besten Wünsche persönlich zukommen lassen.

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