Voss-Tecklenburg wird Nationaltrainerin der Schweiz

Von am 29. Januar 2012 – 15.35 Uhr 35 Kommentare

Martina Voss-Tecklenburg wird neue Nationaltrainerin der Schweiz. Die 44-jährige Fußballlehrerin und ihr momentaner Arbeitgeber, Bundesligist FF USV Jena, haben ihren Vertrag mit sofortiger Wirkung aufgelöst.

Martina Voss-Tecklenburg wechselt zum 5. Februar zum Schweizer Fußballverband (SFV) und wird Nachfolgerin der zurückgetretenen Béatrice von Siebenthal. Der Wechsel wurde möglich, da Martina Voss-Tecklenburg im Vertrag mit dem FF USV Jena eine Ausstiegsklausel hat für den Fall eines Angebots von einem Nationalverband, für diesen als Nationaltrainerin zu arbeiten.

Ab August auch für den Nachwuchs verantwortlich
Die Möglichkeit, diese Berufung noch zeitweise mit der Trainertätigkeit in Jena zu verbinden, hat der SFV mit Hinweis auf die Fülle der anliegenden Aufgaben und der laufenden Qualifikation zur Europameisterschaft abgelehnt. Ab dem 1. August wird Martina Voss-Tecklenburg auch die Leitung der Credit Suisse Academy für Mädchenfussball von Béatrice von Siebenthal übernehmen.

Erste Station als Nationaltrainerin
Für Martina Voss-Tecklenburg ist die Schweiz ihre erste Station als Nationaltrainerin. In ihrer aktiven Zeit bestritt sie 125 Länderspiele für die DFB-Auswahl und wurde viermal Europameisterin. Als Trainerin arbeitete sie bislang für den Fußballverband Niederrhein, ehe sie mit dem FCR 2001 Duisburg sowohl den DFB-Pokal als auch den UEFA-Cup gewann. Beim FF USV Jena hatte Martina Voss-Tecklenburg erst vor der laufenden Saison einen Einjahresvertrag unterschrieben. Ein/e Nachfolger/in in Jena steht noch nicht fest.

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35 Kommentare »

  • Postel sagt:

    Tja,es bleibt weiter spannend in Jena. Ich wünche dem Verein ein glücklicheres Händchen bei der Trainersuche als bisher.

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  • franksquasher sagt:

    Oha…da ist sie aber ganz knapp dem Abstieg entronnen…jede Wette, Inka Grings beantragt Montag den Schweizer Pass…

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  • NRHZ sagt:

    Nichts ist beständiger als der Wandel. Der FF USV Jena steht im Abstiegskampf. Der Nachfolger oder die Nachfolgerin von Martina Voss-Tecklenburg braucht viel Glück – auch in der Abstiegszone bleibt die Liga bis zum Schluss spannend. Immerhin der FF USV Jena besiegte im DFB Hallenpokal 2012 in Magdeburg in der Vorrunde SC 07 Bad Neuenahr mit 2:1 und den VFL Wolfsburg mit 3:2. Erst im Viertelfinale schied man gegen den FCR 01 Duisburg mit einer Niederlage 3:1 aus. Also die Fußballerinnen in Jena spielen einen attraktiven Fußball. Die neue Geschäftsführerin Anja Kunick erhält den ersten Prüfstein noch vor Arbeitsbeginn in knapp drei Tagen.
    Warum nicht der in Leipzig beurlaubten Trainerin Claudia von Lanken eine Chance geben. Sie ist resolut und ehrgeizig genug. Sicherlich werden viele Leser anderer Meinung sein. Die Spielerinnen des FF USV Jena sind zur Zeit in bester sportlicher Verfassung. Jena sollte schnell handeln und nicht zögern. Die neue Geschäftsführerin und der gesamte Vorstand sind gefordert.

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  • Speedcell sagt:

    Der USV kann einem langsam wirklich leidtun. Da verpflichtet man eine trainerin,von der man denkt,dass sie eine mannschaft formen kann und diese dann auch in die mittlere tabellenhälfte führen sollte und dann wird man doch wieder, ja ich sag es einfach wie es ist, verarscht.
    Claudia von lanken wäre eine gute option. In leipzig hat sie keine schlechte arbeit geleistet. Und so ein theater mit dem DFB wie im letzten jahr will man sich in jena hoffentlich nicht schon wieder antun.

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  • Speedy75 sagt:

    Na das ist aber jetzt schon mal ne Überraschung.

    Mal sehen wer in Jena Nachfolger/in wird. Da dürfte auf die
    neue Geschäftsführerin Frau Kunick gleich viel Arbeit warten.

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  • Postel sagt:

    @NRHZ
    Genau meine Gedanken im Moment.

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  • sitac sagt:

    Schon extrem heftig. MVT weg, viele Verletzte, vor allem die Nr.1 im Tor!
    Jetzt ist Anja Kunick sofort massiv gefordert. Und Daniel Kraus muss mal wieder den Abstieg verhindern!
    Ich gehe davon aus, dass die neue Geschäftsführerin bei ihrer Unterschrift bereits um die Personalie MVT wusste.

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  • Postel sagt:

    Wer den Vertrag kannte musste vom ersten Arbeitstag mit so einem Szenario rechnen. Bei einem überschaubaren 1 Jahresvertrag mit solcher Klausel. Wenn man den FF ausserhalb des eigenen Vereins etwas im Blick hat. Zumal das geschehen in der Schweiz ja auch schon hier einen Beitrag wert war. Ein Wechselbad der Gefühle durchlebe ich gerade. Mannschaftsleiter weg; Geschäftsführe weg; Mit Anja Kunick eine neue junge ehrgeizige Geschäftsführerin mit Sachverstand gekommen. Die Meldungen noch nicht zuende gedruckt da ist die Trainerin weg. Ich möchte mich eigentlich an nichts mehr erfreuen, weil ich ja nie weiss wann der nächste Nackenschlag kommt. Hoffentlich schafft die Mannschaft den Klassenerhalt. Dann wünsche ich dem Verein Beständigkeit. Bisher wird oder kann man in Jena nur Träumen. Träumen von……….

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Manche der Schreiber scheinen weder die Gesetze im Profigeschäft, ja, auch Frauenfussball gehört dazu, zu kennen, noch sind sie in der Lage, jeden nach gleichen Maßstäben zu bewerten!
    Was ich damit sagen will, ist, dass die Mehrheit die Transferpolitik der letzten Tage nicht nur toleriert, sondern regelrecht mit viel Verständnis für die wechselwilligen Spielerinnen verteidigt hat.
    Jetzt, wo eine Trainerin, eine einmalige Chance erhält und eine Vertragsoption zieht, scheint dies alles vergessen und ein Wehgeklage wird angestimmt.
    Einfach ausgedrückt, ich verstehe nicht, weshalb hier scheinbar mit zweierlei Maß gemessen wird, denn ich für meinen Teil, bin absolut begeistert, dass MVT diese Wertschätzung eines aufstrebenden Verbandes erfährt, dort ihre unbestrittenen fachlichen Qualitäten auf Topniveau einzubringen. Ich bin froh, dass sie so weitblickend war, diese Vertragsklause sich hineinschreiben zu lassen!
    Also, auch wenn´s schwerfällt, etwas weniger Wehgeklage für den USV, dafür mehr Freude und Begeisterung für MVT! Bin sicher, Schröder hat ihr bereits gratuliert und alles Gute mit auf dem Weg gegeben.

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  • prinz9 sagt:

    Bravo MVT! You SHOULD be a national team trainer! Viel Glück und alles Gute!

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  • Mika sagt:

    Gut für MVT und die Schweiz. Schade für Jena.

    Aber das schaffen sie in Jena schon. Auch von mir alles Gute, und dass sie einen guten Nachfolger finden.

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  • FFFan sagt:

    Dem USV Jena bleibt auch nichts erspart! Erst die finanzielle ‚Schieflage‘ (angeblich fehlen 150.000 €), dann Verletzungssorgen, und jetzt muss man sich erneut auf Trainersuche begeben. Abzuwarten bleibt, ob der DFB dabei auf der erforderlichen A-Lizenz besteht oder bereit ist, bis Saisonende erneut eine Übergangslösung zu akzeptieren.

    Aber auch wenn der Zeitpunkt zweifellos ungünstig ist: wer eine Ausstiegsklausel in den Vertrag aufnehmen lässt, muss damit rechnen, dass von dieser auch Gebrauch gemacht wird. Vorwürfe an die Adresse von Martina Voss-Tecklenburg sind deshalb fehl am Platz. Zumal sie schon vor ihrem Amtsantritt in Jena in einem Interview erklärt hat, sie würde gern eine Nationalmannschaft trainieren (wobei sie -um Silvia Neid nicht ‚in den Rücken zu fallen‘- damals schon hinzufügte, dies müsse nicht Deutschland sein). Man war also gewarnt.

    @ sitac:
    „Ich gehe davon aus, dass die neue Geschäftsführerin bei ihrer Unterschrift bereits um die Personalie MVT wusste.“

    Was macht dich da so sicher?

    Nur zwei Monate nach MVTs Amtsantritt in der Schweiz kommt es am 5.April in Aarau zum Duell mit Deutschland (vorher steht für die Schweiz noch ein Spiel gegen die Türkei an); es wird interessant sein zu sehen, inwieweit das Team dann bereits die ‚Handschrift‘ von MVT trägt.
    Die Eidgenossinnen haben freilich nur noch geringe Chancen, sich für die EM-Endrunde zu qualifizieren. Das Engagement von MVT dürfte also vermutlich längerfristig angelegt sein.

    Am erstaunlichsten finde ich allerdings, dass Voss-Tecklenburg ab August auch die Leitung der Fußball-Akademie übernimmt. Hatte sich von Siebenthal nicht mit der Begründung vom Traineramt zurückgezogen, sich ganz auch ihre Aufgabe an der Akademie konzentrieren zu wollen?

    P.S.: weiß jemand von euch, ob MVT neben ihrer neuen Aufgabe als Nationaltrainerin der Schweiz auch weiterhin Chefredakteurin des ‚FF-Magazins‘ bleibt?

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  • Winter sagt:

    Also, ich war immer Fan von MVT, die jetzige Vorstellung finde ich allerdings ein bisschen schwach. Nach den großen Worten am Anfang der Saison, der Stadt und den tollen Bedingungen muss man auch mal so ein Ding in Jena eine Zeit lang durchziehen.
    Da hätte ich mehr Rückrad von ihr erwartet! Keine Glanzvorstellung!
    Für mich hat sie durch diesen schnellen Schritt und das eigene Abtreten nach einem halben Jahr an Glaubwürdigkeit verloren, also kurz gesagt mit ihrem Verhalten enttäuscht!

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  • waiiy sagt:

    So etwas nennt man wohl „eigene Ideale mit Füßen treten“…

    Damit braucht sich MVT nicht mehr über die Art und Weise von Duisburg bei ihrer „Verabschiedung“ zu beschweren. Sie hat sich gut eingereiht…

    waiiy

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  • Winter sagt:

    @waiiy
    Da stimme ich Dir voll und ganz zu!

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  • sitac sagt:

    @FFFan: 2 Gründe lassen mich stark vermuten, dass Anja Kunick es wusste. 1. So eine Entscheidung wie die Berufung zur Nationaltrainerin fällt nicht vom Himmel. Bis alles geklärt ist, werden Gespräche und Verhandlungen über einige Wochen erforderlich sein (auch Vermutung, aber doch realistisch). 2. So, wie ich MVT in Jena und davor bei Interviews und öffentlichen Auftritten wahrgenommen habe, muss ich annehmen, dass sie den Verein sofort informiert hat und auf dem Laufenden gehalten hat. Ich halte sie wirklich für eine Persönlichkeit mit Format und Charakter auf höchstem Niveau. Das zeigt sich auch daran, dass sie versucht hat, eine parallele Weiterbetreuung von Jena bis Saisonende mit der Schweiz auszuhandeln, wenn auch ohne Erfolg.
    Ich wünsche ihr das Allerbeste und freue mich für sie, dass sie diese Chance wahrnehmen kann.

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  • Speedcell sagt:

    @Winter genau so sehe ich es auch. Wenn man etwas anfängt,sollte man es auch zuende bringen. Wenn man sich als trainerin solch eine klausel in den vertrag schreiben lässt, zeugt dies nicht gerade von überzeugung den verein weiterbringen zu wollen. Mir kommt es eher vor,als ob sie eine übergangslösung gesucht hat bis etwas ‚besseres‘ kommt.

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  • susifan sagt:

    Tja, als Jenafan(in) ist man die emotionale Achterbahn ja inzwischen gewohnt… Jetzt hatte man sich gerade etwas entspannt, da der Verein trotz Finanznot in der Winterpause transfertechnisch auf die Personalnot reagiert hat und dazu mal wieder eine neue Geschäftsführerin in den Startlöchern steht und dann sowas…
    Wie frau hörte, sind bei den Spielerinnen durchaus Tränen geflossen, aber mal ganz ehrlich unter uns Fans war schon am Anfang der Saison einige Meinung, das MVT nur nach Jena kommt um ein Sprungbrett zu besseren Jobs zu haben und für ein Jahr nicht komplett aus dem Geschäft zu sein. Alles andere ist doch naiv ! Das sie trotzdem hier einen guten Job gemacht hat, zeigt ihre professionelle Einstellung und Qualität, dass man aber im Verein nun „geschockt“ ist, beweist einmal mehr das Gegenteil.
    Mal sehen was für eine Lösung nun wieder aus dem Hut geholt wird, aber bitte nicht wieder so ein Gegurke wie letztes Jahr…

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ach herrje, das kleinkarierte Denken reisst nicht ab!
    Jeder wäre ein Volldepp, wenn er die Riesenmöglichkeit, die sich für MVT ergeben hat, in den Wind geschlagen hätte, und was macht ihr, ihr drescht auf sie ein! Völlig konträr zum Tenor der Wechsel von Laudehr, Popp und Wensing wird hier förmlich eine super FF-Fachfrau nach Strich und Faden niedergemacht.

    Über einige Kommentierungen bin ich daher sowas von enttäuscht, zumal ich mir sicher bin, das genau diejenigen, ein Angebot hätten auch nicht sausen lassen! Sowas läuft dann bei mir unter „mit gespaltener Zunge“ reden!

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  • Vossifan sagt:

    Ihr ist es sicher nicht leicht gefallen Jena zu verlassen!
    Aber so eine Chance gibt es nicht oft im Leben!
    So ist es halt in dieser Fussballwelt!

    Ein gehen und ein kommen!

    Viel Glück in der Schweiz!

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  • frekazoid sagt:

    Ich finde man sollte bei allem Für und Wider nicht vergessen, dass Jena durch Sie durchaus ein neues Gesicht bekommen hat.
    Sie war quasi das Zugpferd um Jena aus dem Niemansland herauszuholen und hätte sicherlich auch dazu beigetragen, dass auch bekannte Gesichter einen Weg nach Jena gefunden hätten.

    Sie ist eine Persönlichkeit wie man Sie selten sieht.

    Sieht grüßt auch Menschen / Fans die sie vielleicht nur einmal gesehen hat und erkennt sie wieder, das war für mich beispielweise ein sehr interessantes Erlebnis.

    Wer will es ihr verdenken, dass Sie ein besseres Angebot angenommen hat. Jeder in der gleichen Situation hätte Ähnliches getan. Sie kam nicht von hier, als dass Sie jetzt sehr an Jena hängen würde und deshalb hier bleiben würde. Wenn du hier verwurzelt bist mag das etwas Anderes sein, aber da kommt es auch immer wieder auf den Typ an. Einen Traum erfüllt man sich, wenn er an die Tür klopft.

    Und nun Kopf hoch.

    Ich rechne ihr es sehr hoch an, dass sie versucht hat noch das Jahr zu beenden. Sie weiß sicher um das Problem, was es für eine Mannschaft bedeutet innerhalb der Saison einen Trainer zu verlieren.

    Die Mannschaft muss stark sein, sie hat das Zeug dazu.
    Es bleibt nur eine erfahrene Trainerin oder Trainer zu finden.

    Was ich allerdings für keine Option halte ist, wie in der TLZ http://www.tlz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Martina-Voss-Tecklenburg-verlaesst-FF-USV-Jena-760123463
    geschrieben, den Co-Trainer auf lange Sicht zu engagieren. Dies kann meiner Meinung nach nur ein Notlösung sein.

    Ich wünsche ihr viel Glück bei den neuen Aufgaben.

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  • sitac sagt:

    Na ja, dieser Artikel in der TLZ lässt meine Vermutung, der Verein habe zumindest schon 2-3 Wochen vorher Bescheid gewusst, zerbröseln.
    Danke für den Link.

    Hoffentlich helfen jetzt möglichst viele Leute effizient beim „Auffangen“ mit.

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  • sitac sagt:

    Irgendwie ist mein Beitrag gerade eben verschwunden auf dem Weg zum Thread.
    Deshalb neuer Versuch:

    Na ja, dieser Artikel in der TLZ lässt meine Vermutung, der Verein habe zumindest schon 2-3 Wochen vorher Bescheid gewusst, zerbröseln.
    Danke für den Link.

    Hoffentlich helfen jetzt möglichst viele Leute effizient beim „Auffangen“ mit.

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  • sitac sagt:

    Irgendwie möchte ich das jetzt schon noch hier reinstellen. 3. Versuch:

    Na ja, dieser Artikel in der TLZ lässt meine Vermutung, der Verein habe zumindest schon 2-3 Wochen vorher Bescheid gewusst, zerbröseln.
    Danke für den Link.

    Hoffentlich helfen jetzt möglichst viele Leute effizient beim „Auffangen“ mit.

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  • sitac sagt:

    4. Versuch mit Bitte an die Forenaufsicht, alle doppelten und dreifachen Postings rauszunehmen, falls sie auf geheimnisvolle Weise doch noch auftauchen.

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  • franksquasher sagt:

    @Schenschtschina: hast Du überhaupt eines der FCR-Spiele unter MVT gesehen ? Damit meine ich nicht die letzten 2 oder 3…die Super-FF-Fachfrau hat ihre Nationalspielerinnenversammlung nicht erreicht…die Trennung war konsequent und folgerichtig auch wenn eine solche Aktion vielleicht nicht jedem schmeckt.

    MVT kennt die Mechanismen im Fussballgeschäft und nutzt sie selber für sich…ihre Bekenntnisse Richtung Jena sind genauso viel wert…wie…seiner zum FCR.

    Und was die Riesenehre die aufstrebende Schweiz zu trainieren angeht…hierbei handelt es sich um das Jena des europäischen FF-Fussballs…nicht mehr und nicht weniger…

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @franksquasher

    Ich sehe keinen Zusammenhang ziwschen dem Posten als Nati-Trainerin und irgendeinem FCR-Spiel. Hier geht es auch nicht grundsätzlich um ein BL-Team, welches von MVT gecoacht wurde, sondern einzig und allein um MVT und die Chance einer 2. Deutschen sich als Trainerin eines Nationalteams mit Zukunft zu beweisen.
    > MVT kennt die Mechanismen im Fussballgeschäft und nutzt sie selber für sich…
    Richtig, alles andere wäre auch naiv! Jena hätte MVT ja auch nicht verpflichten bzw. auf die Vertragsklausel eingehen müssen. Haben sie aber ohne wenn und aber, d.h. nun müssen sie auch mit den Konsequenzen leben!

    Du steigerst Dich da in was rein, was das Normalste für jeden Berufstätigen ist, nämlich die Gelegenheit beim Schopf zu packen, sich in mehrerlei Hinsicht, nicht nur jobmäßig, zu verbessern, die Karriereleiter nicht nur um eine, nein, gleich um mehrere Sprossen höher zu kommen. Es hat sich mit diesem Angebot eine so große Chance für MVT aufgetan, deren Entwicklung und Bandbreite noch gar nicht richtig zu überschauen ist. Allein schon die Anfrage des schweiz. Verbandes zeugt doch davon, welchen Respekt man MVT entgegenbringt. Und das man dann Prioritäten setzt, ist doch allzu menschlich und verständlich, und das da nicht alle Hurra schreien eben leider auch!

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  • NRHZ sagt:

    Der Anreiz für Martina Voss-Tecklenburg in die Schweiz zu gehen hat nicht nur Karrieregründe. Es sind auch die Arbeitsbedingungen und die Zielplanung des Schweizerischen Fußballverband. Seit Beginn der Saison 2004/05 besteht mit der Credit Suisse Football Academy ein Ausbildungszentrum für Mädchen. Rund Zehn talentierte Spielerinnen pro Jahrgang werden dort während zweier Jahre gezielt auf ihre spätere Karriere vorbereitet. Neben der Schule mit Stützunterricht trainieren die Talente mindestens einmal pro Tag unter der Aufsicht von Nationaltrainerinnen. Martina Voss-Tecklenburg übernimmt die Gesamtverantwortung.

    Solch eine Einrichtung auf Bundesebene gibt es in Deutschland noch nicht. Die sechs wöchentlichen Trainings sind aufgeteilt in dreimal Technik, zweimal Kondition und einmal Taktik. Neben dem Fussballerischen geht es aber auch um Persönlichkeitsentwicklung, Schulabschluss und persönliche Karriereplanung, schliesslich sollen die Mädchen später einmal im Nationalteam spielen.

    Bei der Auswahl der Spielerinnen wird auch nichts dem Zufall überlassen. Aus den U-14 Regionalauswahlen wird eine Auswahl zu Selektionstagen zusammengezogen. Getestet werden hier Grundlagentechnik, koordinative Fähigkeiten, Schnelligkeit und Verhalten im Spiel, zudem geben ein medizinischer Check und ein Eignungsgespräch Aufschluss über die Kandidatinnen. Damit stellt der SFV sicher, dass nur die talentiertesten Spielerinnen mit dem besten Entwicklungspotential den Sprung in die Credit Suisse Football Academy schaffen.

    Man sollte anerkennen und verstehen, welche Chancen sich auch für den deutschen Frauenfußball langfristig ergeben werden.Denn eine Martina Voss-Tecklenburg wird sicher nach Hause zurückkehren.In Jena sollte man nicht weinen, sondern rasch Ersatz schaffen und vielleicht die guten Kontakte in die Schweiz nutzen, um in Zukunft
    attraktive Schweizer Spielerinnen zum FF USV Jena zu ziehen.

    Jenas Vorteile liegen auf der Hand: Studienmöglichkeiten und eine vortreffliche sportliche Infrastruktur – was fehlt, ist ein neuer zusätzlicher Sponsor aus dem Bereich der Finanzdienstleistungen, um die Finanzknappheit zu mildern.

    Martina Voss-Tecklenburg wird fürwahr eine exzellente Botschafterin des deutschen Frauenfußballs und auch der Universitätsstadt Jena in der Schweiz sein. Martina Voss-Tecklenburg erlebt nun in ihrem leben das Gefühl das persönliche Niederlagen wie die Entlassung in Duisburg auch neue Wege eröffnen. Im Leben haben die Dinge und Umstände meist mehrere Aspekte. Und nun wünschen wir ihr alle Glück
    und den Frauen in Jena ebenso.

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  • laasee sagt:

    It is not good for Jena!
    It is not good for the Buli!
    It is not good for German football – another eigentor!!

    BUT WHO CARES?????????

    Just look at events during the last 12 months and it is only honest to write that : German football is becoming a big mess – but NOBODY CARES!!!!

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Back in town?! Glad to see you writing 😉

    It’s very interesting, do you read this article about her:

    I think you will enjoy this, look at the statement of the judge^^

    Maybe another reason MVT want to get out of Germany 😉 But it’s funny to see you talking about her, very funny!

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  • Detlef sagt:

    @laasee,
    Ganz so schwarz wie Du würde ich es nun nicht sehen!!!

    Der Weggang von Martina ist sicher nicht gut für den USV Jena!!!
    Sie hat wohl einiges bewegt in der Optik-Stadt, Türen geöffnet, die vorher verschlossen blieben!!!
    Da sie sich so eine Klausel in ihren Vertrag schreiben ließ, mußte man in Jenas Vorstand schon länger von ihren Kontakten in die Schweiz gewußt haben!!!
    Der „Nachruf“ auf der USV-HP klingt auch dementsprechend milde und versöhnlich, ganz anders als in Duisburg!!!
    Jetzt muß man halt wieder auf Trainer/innensuche gehen, worin man ja so einige Erfahrungen gesammelt hat!!!
    Ich hoffe und wünsche mir, daß die Thüringerinnen den Klassenerhalt auch ohne Martina schaffen!!!
    Den Grundstein dafür hat sie ja gelegt!!!

    Für die BuLi ist es unerheblich, daß Martina in die Schweiz geht!!!
    Selbst wenn Jena am Ende absteigen sollte, wird das die Liga nicht jucken, denn 2 müssen am Ende auf jeden Fall in den sauren Apfel beißen!!!
    Vielleicht hat NRHZ sogar recht, und Martina kann einige schweizer Supertalente in die BuLi vermitteln!!!

    Das einzig Tragische für den deutschen FF ist dabei nur, daß Martina nicht Zuhause Nationaltrainerin wird!!!
    Für die schweizer FF-Nati könnte es einen gewaltigen Entwicklungsschub bedeuten!!!
    Außerdem könnte auch Vanessa Bürki wieder mitmischen!!!

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    I have had to stay silent and be patient……letting events unfold.
    Now events in Duisburg and Germany are clearly heading in a negative direction (as I predicted).

    The article about driving is very similar to a UK Court Case with Alex Ferguson of Man Utd – he also was acquitted. Great coaches can manage to avoid driving convictions (hehe).

    So now MVT goes to the Alps. Switzerland is where Duisburg soccer refugees find soccer asylum. Who will be next to join the exodus?

    @Detlef

    I agree with your analysis.

    Germany has only TWO world class coaches – Bernd Schroder and MVT.
    Now she goes to work in another country (a big gain for Swiss football – a big loss for German football).

    Switzerland also appears to have a plan for development and progress – Germany does not.

    A long time ago I wrote on this forum that FF in Europe needed Germany to be the role model for progress.
    Sadly, during the past 12 months, Germany has not been a good role model.

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  • wrack sagt:

    Ich wage zu behaupten, dass der Einfluss von Fußballtrainern auf den Erfolg eines Teams überschätzt wird, ähnlich wie der Wert einzelner Spielerinnen. Dagegen wird der Einfluss von Psychologie, öffentliche Stimmung subsummiert, auf das Spiel von Mannschaften meiner Meinung nach unterschätzt.
    Das von MVT und anderen „Emigrantinnen“ „verlassene“ FFF-Deutschland würde wohl mehr Schaden nehmen, wenn man ihren Weggang allgemein als Niedergang begreifen würde. Letzteres nützt nur selbsternannten Propheten.

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  • Krissi sagt:

    @Schenschtschina Futbolista: Ich würde mich dir im Großen und Ganzen anschließen – wenn MVT so eine Chance, welche man wahrscheinlich wirklich nur EINMAL im Leben bekommt, nicht nützt, dann weiß ich auch nicht. Ich denke mal, dass der größte Teil derer, die hier im Thread vertreten sind, so ein Angebot auch annehmen würden – auch wenn sie es hier nicht zugeben (wollen) 😉 Für Jena ist es natürlich schade, aber es wird schon weitergehen, so schlechten Fußball spielen die Mädels ja nicht! Viel Glück in der Schweiz Martina Voss-Tecklenburg und viel Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt an den USV Jena! 🙂

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  • laasee sagt:

    @wrack

    MVT is a world class coach. She now works in Switzerland – that is not good for German football!
    Birgit Prinz was forced to retire early because of the WM debacle – that is not good for German football!
    Sonja Fuss is one of the best Buli players of all time but she was forced out of FCR and she now works in Switzerland – that is not good for German football!
    Liebling nummer 9 was ’screwed over‘ by FCR and now works in Switzerland – that is not good for German football.
    Frau Neid is still N11 coach – that is not good for German football.
    Her boss is also still at the DFB – that is not good for German football.

    Lots of negatives is not good for German football.

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