Turbine Potsdam holt Alex Singer

Von am 25. Januar 2012 – 11.20 Uhr 31 Kommentare

Frauenfußball Bundesligist  1. FFC Turbine Potsdam hat seinen Kader mit der Amerikanerin Alex Singer verstärkt. Die Verteidigerin kommt vom schwedischen Erstliga-Absteiger Dalsjöfors GoIF.

Die 24-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014, noch wartet der Verein allerdings auf die notwendige Spielberechtigung, weswegen eine offizielle Verlautbarung der Verpflichtung seitens des 1. FFC Turbine Potsdam bisher ausgeblieben ist.

Einmalige Chance
„Als das Angebot aus Potsdam kam, wusste ich, dass ich mir das nicht entgehen lassen darf“, so Singer gegenüber Womensoccer. „Ich habe mich in Schweden sehr wohl gefühlt, mein ursprünglicher Plan war dort zu bleiben, denn ich hatte ein paar gute Angebote von starken Teams, aber am Ende bin ich zur Überzeugung gekommen, dass das jetzt das Beste für meine Karriere ist.“

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Reichlich Auslandserfahrung
Am Samstag unterstützte sie ihr Team bereits im Turbine-Mannschaftsoutfit von der Tribüne aus beim DFB-Hallenpokal in Magdeburg, nachdem sie am Freitag eine sportmedizinische Untersuchung durchlaufen hatte. Vor ihrer Verpflichtung in Schweden hatte die 1,75 Meter große Spielerin in der australischen W-League für Perth Glory gespielt. In der US-Profiliga WPS war die offensivstarke Abwehrspezialistin davor zwei Spielzeiten lang für Washington Freedom aktiv. In Potsdam soll sie die Defensive in der Breite verstärken, zumal die Verträge von Babett Peter und Bianca Schmidt zum Saisonende auslaufen und bisher nicht verlängert wurden.

Alex Singer soll die Abwehr verstärken © Nadine Bieneck / 1. FFC Turbine Potsdam

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

31 Kommentare »

  • Joerg Lattke sagt:

    Welcome to Germany!

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  • Lakshmi sagt:

    Willkommen in Potsdam Alex. 🙂

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  • Toni sagt:

    Interessant, ich bin ja sehr gespannt, auf welcher Position sie in der Rückserie im Defensivbereich zum Einsatz kommen wird und für wen? Oder ob der Transfer langfristig zu sehen ist…….

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  • Harry Apel sagt:

    Sehr schön 🙂 Hab Sie schon lange auf meiner Freundesliste

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  • speedy75 sagt:

    Der Transfer dürfte wohl auch schon langfristig zu sehen sein schliesslich haben wie oben erwähnt Peter und Schmidt ihre Verträge noch nicht verlängert.

    Auf jeden Fall erstmal herzlich Willkommen an Alex Singer und viel Erfolg hier in Deutschland.

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  • frosti sagt:

    Eine Verstärkung hinten war und ist ja dringend nötig.

    Da deutet sich zudem ja auch Bedarf nach dem zu erwartenden Abgang von Peter und Schmidt an, die bekanntermaßen Freundinnen sind und sicherlich wird sich da ein Verein finden, der mehr an Gehalt für beide bietet als Turbine bieten kann.

    Dies auch für alle diejenigen, die jetzt wieder mit der alten Leier über Potsdam den Ausbildungsverein beginnen, der ja deshalb auch in finanziell guten Jahren keine fertigen Spieleinnen einkaufen darf. Turbine wird noch früh genug auf Leute aus der Schule zurück greifen müssen, denn ohne die letzten Erfolge wären die aktuellen finanziellen Möglichkeiten und Einkäufe kaum denkbar. Mit der Aufrüstung von Wolfsburg, mit deren finanziellen Geboten Turbine schon bei dem Wechsel von Keßler und Henning nicht mithalten konnte bzw. wollte, wird sich die Liga weiter verändern. Es bleibt abzuwarten, ob sich da nicht noch ein weiterer Bundeligaverein findet, der für die Frauen tiefer in die Tasche greift, denn 2 Mio, die im FF ein riesiger Etat sind, entsprechen bei den großen Vereinen mal so eben einem Jahresgehalt für einen Bundesligaspieler von allenfalls leicht überdurchschnittlicher Qualität.

    Den Spielerinnen sei es recht herzlich gegönnt möglichst viel zu verdienen. Aber da wird sich – wie bei den Männern in der 3. und 4. Liga, mit denen die FF-Bundesliga allenfalls vergleichbar ist, – eine natürliche Grenze für die Etathöhe ergeben, weshalb gerade dort so viel Vereine sich übernehmen.
    Auch wenn die Bundestrainerin und andere jetzt diese „Professionalisierung“ begrüßen, können selbst 5.000 € brutto pro Monat für die paar Jahre Fußball einen Verzicht auf eine berufliche Ausbildung und/oder Karriere nicht rechtfertigen.
    Dies haben bei den Männern schon massenhaft Spieler – selbst mit noch spürbar höheren Gehältern – nach dem Ende der Karriere bemerken müssen.

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  • Jennifer sagt:

    Unerhört! Sollte man den TP-Fans (besonders Sheldon) glauben schenken, werden doch gar keine Spielerinnen gekauft. Na so etwas und das jetzt schon zum wie vielten wiederholten Male? Darf TP denn das? Und jetzt auch noch von einem Verein, der gerade abgestiegen ist die Spielerin wegkaufen, na dann wird der Verein ja noch zusätzlich geschwächt. Das geht doch gar nicht!

    Wo sind denn die Spielerinnen aus dem Internat? Wurden die bei Nacht und Nebel von den FF/Wob Scouts etwa entführt?

    Dieser Spielerinnen-Kauf schildert meiner Meinung in eindrücklicher Weise, dass es absolut Quatsch ist immer wieder auf den gleichen Vereinen rumzuhacken. Das bringt überhaupt nichts und bringt den Frauenfussball auch nicht voran. Das wollte ich damit unterstreichen.

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  • Sheldon sagt:

    @Jennifer: Du kannst dann rumheulen, wenn Frankfurt oder Wolfsburg in ihrem Stammteam 7 Eigengewächse haben! Die hat Turbine nämlich:

    Sarholz, Peter, Schmidt, Kemme, Odebrecht, Zietz, Cramer

    Und diese setzen sich nach wie vor gegen die anderen Spielerinnen durch!

    Außerdem hat man im Kader noch Spielerinnen wie Kulis, Demann oder Draws, die immer wieder Spielpraxis bekommen.

    Und Andonova, Starke, Mehring, Wiedner, Wiegand stehen auch noch im Erstligakader!

    15 eigens ausgebildete Spielerinnen also, dazu noch 6 Abgänge in den letzten zwei Jahren von vielversprechenden Nachwuchstalenten, das sind 21 Spielerinnen aus dem eigenen Stall!

    Gar nicht davon zu reden, wieviele Spielerinnen bei anderen Vereinen in der Bundesliga noch dazu spielen, die bei Turbine ihre Ausbildung genossen haben!
    Mittlerweile setzt sich 80 % der Liga aus Spielerinnen von Duisburg oder Potsdam zusammen, sofern es denn deutsche Spielerinnen sind!

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  • Fee sagt:

    „Mittlerweile setzt sich 80 % der Liga aus Spielerinnen von Duisburg oder Potsdam zusammen, sofern es denn deutsche Spielerinnen sind!“
    Blödsinn

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  • minimize sagt:

    @jennifer:
    Zähl mal auf wer von den aktuellen Frankfurterinnen Eigengewächse sind..

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  • Frauenfussball-Info Frauenfussball-Magazin sagt:

    Ich dachte in Potsdam wachsen die Spielerinnen nach? 🙂

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  • bneidror sagt:

    Peter und Schmidt sind Eigengewächse? Beide sind in anderen Vereinen ausgebildet worden (Leipzig respektive Gera). Draws ist ebenfalls kein Potsdamer Produkt. Und das mit Kulis und Andonova will mir auch nicht in den Sinn.

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  • Dirk sagt:

    Na ja, Kulis und Andonova als Eigengewächs zu bezeichnen zeugt auch nicht gerade von viel Kompetenz, Sheldon 😉

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  • Sheldon sagt:

    Hier mal die harten Zahlen, wieviele Spielerinnen die jeweiligen Vereine ausgebildet haben oder ausbilden!

    Die Kriterien hierfür: Die Spielerinnen müssen bei dem Transfer zu dem jeweiligen Verein unter 17 gewesen sein (also U17-tauglich) und müssen mindestens 1 Jahr beim Verein gespielt haben, damit ein Ausbildungsnachweis erbracht wurde.
    Hier nur einmal die Rangliste der Bundesligavereine:

    Duisburg 27, Potsdam 24, Freiburg 17, Bad Neuenahr 12, HSV 12, Essen 11, Bayern 11, Jena 10, Leverkusen 9, Frankfurt 5, Leipzig 4, Wolfsburg 2

    Auffälligkeiten:
    Am Rande war wahrzunehmen, dass der FSV Frankfurt seinerzeit sehr stark an der Ausbildung junger Talente beteiligt war! Deren Konkurs könnte mit dafür verantwortlich sein, dass die Zahl der jungen deutschen Talente sehr stark zurückgegangen ist!

    Dazu wird deutlich: Bis auf Frankfurt und Wolfsburg spiegelt diese Aufzählung annährend das wieder, was die Tabelle zeigt. Setzt man Frankfurt und Wolfsburg an die jeweilige Stelle in der Tabelle und berechnet man die Nachholspiele mit ein, dann ergibt sich daraus mit eins, zwei Ausnahmen genau die momentane Tabelle!
    Daher lohnt sich Ausbildung von Spielerinnen, mit welchen Mitteln auch immer, doch!

    3. Punkt: Es zeigt sich, auch Vereine, die bei den Männern aktiv sind, können Nachwuchsarbeit betreiben und profitieren sogar von den Möglichkeiten der Männer!
    Gerade Freiburg zeigt, wie schnell man mit effektiver Nachwuchsarbeit in die obere Hälfte der Tabelle vorstoßen kann!

    Schlußfolgerung: Sollte es den kleineren Vereinen gelingen, ähnliche Mittel wie Wolfsburg und Frankfurt aufzubringen, dann hätten sie gegenüber diesen einen riesigen Vorteil, da sie seit Jahren auf sehr effektive Nachwuchsarbeit setzen.
    Andersrum könnte ein Konkurs dieser Teams gerade für den deutschen Frauenfußball den Verlust einer Talentschmiede bedeuten!

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  • Frieda sagt:

    Sheldon:
    Schwachsinn! Peter ist nach Potsdam gekommen, da hat sie schon in der U19 gespielt, das ist kein Eigengewächs. Auch Schmidt war schon in der Jugendnatio…

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  • Sheldon sagt:

    @Dirk und Frieda: Ich weiß und in Bezug auf Kulis, Peter und Andonova habt ihr recht. Diese sind auch in meiner Statistik rausgerechnet!

    Schmidt und Draws kamen allerdings noch im U17-fähigen Alter und können damit noch als Auszubildende bei Potsdam bezeichnet werden!

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  • Marcel sagt:

    Ob die gute Frau Springer so ne gute Verstärkung wird ? Ihr letzter Verein ist ja abgestiegen und hatte ne schöne Minusstatistik.Da halte ich meine Erwartungen lieber zurück.

    @Frieda

    Nichtsdestotrotz bleiben Duisburg und Turbine die Mannschaften wo junge Spielerinnen die grösste Chance haben auf ganz hohen Niveau zu spielen,da spielts keine Rolle ob sie schon seit Bambini Zeiten im Verein sind.Was auch der seltenste Fall sein wird bei fast jedem Verein.

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  • Frieda sagt:

    @ Sheldon und Marcel
    Ich sehe das ein wenig anders, vor allem bei Potsdam. Die Sportschule wird nicht von Turbine finanziert, also profitiert der Verein von den Gegebenheiten der Stadt (wie Wolfsburg und Frankfurt auch) und macht sich dies geschickt zum Nutzen (wie Wolfsburg und Frankfurt auch).
    Hoffenheim hat beispielsweise ein Mädchenförderzentrum aufgebaut, ohne bestehende Sportschule.

    Zurück zu Potsdam: Ich finde die Arbeit im Jugendbereich gut, nur ist es zum einen nicht nur ein Verdienst des Vereins und zum anderen auch nicht mehr so, dass der Hauptteil der Spielerinnen aus der eigenen Jugendarbeit angeworben wird, es werden viele Jugendnationalspielerinnen aus In- und Ausland verpflichtet, aber eben auch viele Spielerinnen, die nicht mehr in die Rubrik „Jugend“ passen (Anonma, Göransson, Nagasato, Vidarsdottir, Bajramaj, Naeher, Singer).
    Ist ja auch in Ordnung, nur schade, dass einige Anhänger einer Doppelmoral hinterher hecheln, die uA. von Schröder mit vorgegeben wird.

    Frauenfußball wird professioneller, es gibt immer mehr Talente und damit erhöht sich auch die Bewegung von Spielerinnen von A nach B.

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  • Sheldon sagt:

    @Frieda:

    Es ist immer schön zu sehen, wie Professionalität mit Profitgier gleichgesetzt wird!

    Und nochmal zu Potsdam: Diese Sportschule wurde vom Verein mitaufgebaut und es fließt auch enorm viel Geld vom eigenen Verein da hinein!
    Außerdem habe ich auch nix gegen Wolfsburg oder Frankfurt oder Hoffenheim in der Hinsicht gesagt, dass sie Geld haben, sondern nur, wie sie ihr Geld anlegen!
    Und wenn Hoffenheim das mit diesem Mädchenzentrum durchzieht und das Erfolg abwirft und sie jedes Jahr 5-10 Talente daraus gewinnen, dann gönne ich ihnen von Herzen jeden Meistertitel!
    Aber ich gönne keinem Verein den Meistertitel, der alle zwei Jahre seinen Kader komplett erneuert, weil er, sobald die Spielerinnen da sind, nix mit ihnen anfangen kann und absolut kein Vertrauen in sie setzt!

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  • Dirk sagt:

    ich kann gerade gar nicht mit Gewissheit sagen, ob Stefanie Draws und Bianca Schmidtauch nur ein einziges Mal das Trikot der U17 getragen haben. Ich glaube aber, nein, ich bin mir sicher, dass nicht… Also lass mal die Kirche im Dorf, Sheldon…

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  • Emmi sagt:

    @ Sheldon,

    In den aktuellen U-17, U-16 und U-15 Kader des DFB stehen in jedem Jahrgang mindestens eine Frankfurter Spielerin… Scheinbar tut sich beim 1. FFC Frankfurt also etwas…

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  • Sheldon sagt:

    @Emmi: U17, U16 oder gar U15 sind was ganz anderes als Bundesliga!

    Aber wollen wir es mal hoffen, dass sich was tut beim FFC, der ja sogar immerhin 10. in der Ausbilderrangfolge zur Zeit ist!

    @Dirk: Auch die A-Mannschaft kann ausbilden, nicht nur die U-Jahrgänge! Dass man schon gut genug für die A-Mannschaft ist, heißt ja noch lange nicht, dass man schon in seiner Reife abgeschlossen hat!

    Generell seien aber klare Differenzen zwischen den Ausbildungserfolgen von Duisburg und Potsdam zu denen von Wolfsburg und Frankfurt vermerkt!

    Das war nicht immer so!

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  • Emmi sagt:

    @ Sheldon, soll Frankfurt ihre U-15 Nationalspielerin in den Bundesliga Kader nehmen?? Oder was willst du damit aussagen?!

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  • waiiy sagt:

    Um mal zum Thema zurückzukommen: Die Verpflichtung macht Sinn, da Babett Peter schon angekündigt hat, andere Kulturen kennen lernen zu wollen (sie ist übrigens eine der wenigen Spielerinnen, der ich das auch voll abnehme). Sie wird also sicher gehen.

    Bianca Schmidt hat noch nicht verlängert, könnte also auch gehen.

    Inka Wesely überzeugt nicht wie gewollt. Wer weiß, ob sie sich den Konkurrenzkampf in Potsdam noch antut oder doch eher einen Stammplatz in einem anderen Verein vorzieht (siehe auch Coco Schröder letzte Saison).

    Bleibt also nur 1 Spielerin in der Abwehr, die regelmäßig Spielpraxis hat – Tabea Kemme. Dazu kommt Jenny Zietz, die aus dem Mittelfeld ausgewichen ist und partiell Jennifer Cramer, die aber nur hinten spielt, wenn Not da ist.

    Und ich finde gut, dass man mit Alex Singer keine fertige Spielerin geholt hat. Sie kann sich entwickeln. Ich bin gespannt, wie sie sich entwickeln wird und glaube, dass sich auch Sandra Wiegand mit an ihr hochziehen kann.

    Also herzlich willkommen Alex!

    waiiy

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  • Dirk sagt:

    @Sheldon

    es fliesst Geld vom Verein in die Sportschule??? Der Verein hat die Sportschule mit aufgebaut??

    In welcher Welt lebst Du??

    Gefährliches Halbwissen…

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Dirk
    > Gefährliches Halbwissen…

    Maßlose Übertreibung!

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  • Mika sagt:

    Laut TP Website ist der Transfer eher kurzsichtig gedacht, für den Fall, dass Peter oder Schmidt wieder ausfallen.

    Von daher ist das ein Vertrauensentzug gegenüber Wesely, was schade ist, da ich ihr viel zugetraut hätte, wenn sie nur mehr Spielpraxis hätte.

    Auf Singer freue ich mich aber auch schon. Wenn sie sich durchsetzt, könnte es ja nach dem eventuellen Abgang von Peter/Schmidt auch etwas langfristiges werden…

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  • Detlef sagt:

    @Mika,
    ich weiß jetzt nicht wie Du von dem Wort „kurzfristig“ welches auf der TP-HP benutzt wird, auf „kurzsichtig“ kommst???
    Letzteres ist ja eher negativ besetzt, und könnte auch heißen, daß sich TURBINE diesen Schritt nicht gründlich genug überlegt hat!!!

    Ich werte die Verpflichtung von ALEX durchaus nicht als Vertrauensentzug gegenüber INKA, eher als Ansporn!!!
    TURBINES Erste hattte bisher eigentlich nur zwei reine Abwehrspielerinnen, nämlich BABBS und INKA!!!
    Alle anderen sind eher Mittelfeldspielerinnen (KRISTIN, ULLA, JENNY Z & C) oder sogar Stürmerinnen (TABEA, BIANCA)!!!
    SANDRA WIEGAND ist zwar nominell auch Abwehrspielerin, aber dort hat sie wohl in der Ersten noch nie gespielt!!!

    Mit ALEX hat TURBINE nun seine dritte Abwehrspezialistin!!!
    Allerdings bin ich noch etwas skeptisch, ob sie wirklich die große Verstärkung sein wird!!!
    Schröder meinte;
    „„Wir haben nach einer relativ erfahrenen Spielerin im defensiven Bereich gesucht, die uns kurzfristig weiterhelfen kann“
    Erfahren ist hier relativ!!!
    Sie spielte zwar schon in Australien, Schweden (und in den USA selbstverständlich), aber besonders erfolgreich war sie dort wohl noch nicht!!!
    INKA hat dagegen schon eine komplette BuLi-Saison gespielt, wo sie sehr oft in der Startelf stand, und somit ihren Beitrag zum Meistertitel geleistet hat!!!
    Sie hat etliche CL-Spiele bestritten (incl. Finale) und sie ist U-20 Weltmeisterin geworden!!!
    Die Statistik spricht eigentlich klar für INKA, aber Statistiken sagen halt oft nur die halbe Wahrheit!!!

    Ich gebe Dir recht, daß sie mehr Spielpraxis bräuchte!!!
    Im Pokalspiel gegen Frankfurt bekam sie ganz deutlich ihre Schwächen aufgezeigt!!!
    Wenn sie wieder (dauerhaft) auf diesem hohen Niveau spielen möchte, wird sie daran arbeiten müssen!!!

    ALEX meinte ja selber;
    „Ich bin hier, um mich weiterzuentwickeln und dazuzulernen. Das ist eine große Herausforderung und ein großer Schritt für mich, aber ich denke, für meine persönliche Entwicklung ein sehr guter Schritt.“

    Also wird es wohl einen interessanten Zweikampf zwischen ALEX und INKA geben!!!

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  • Lakshmi sagt:

    Wieso eigentlich kurzfrstig? Sie hat einen Vertrag bis 30.06.2014, das ist doch eher mittelfristig.

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  • Detlef sagt:

    @Lakshmi,
    mit kurzfristig ist hier wohl eher „kurz vor der (Wechsel-)Frist“ gemeint!!! 😉

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  • Mika sagt:

    @Detlef: Ja, das Word ‚kurzsichtig‘ war falsch gewählt. Ich wollte dadurch ausdrücken, dass Singer auf kurzfristige Sicht in die Plannung passt, statt auf Mittelfristige oder Langfristige…

    Stammt, wie gesagt, nicht von mir, sondern von Schröder selbst. (Siehe TP Website)

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