Der Frauenfußball-Jahresrückblick 2011 – November

Von am 17. Januar 2012 – 23.07 Uhr 2 Kommentare

Womensoccer lässt das Frauenfußball-Jahr 2011 noch einmal Revue passieren, diesmal den Monat November, in dem der 1. FFC Frankfurt eine schmerzhafte Niederlagenserie verkraften musste und der FCR 2001 Duisburg die Meisterschaft offen halten konnte.

Der Monat begann mit den Auftritten der deutschen Top-Clubs, 1. FFC Frankfurt und 1. FFC Turbine Potsdam, in der Champions League. Die Frankfurterinnen kamen gegen Paris Saint-Germain zu einem 3:0-Hinspielerfolg, Turbine setzte gegen Glasgow City noch einen drauf und gewann mit 10:0. Neben den beiden deutschen Mannschaften zeigten sich auch die schwedischen Vertreter erfolgreich.

Frankfurter Niederlagenserie
Doch nach dem Sieg gegen Paris begann für die Frankfurterinnen eine Negativserie. Zunächst unterlagen sie in der Bundesliga Aufsteiger SC Freiburg, es folgte eine Niederlage gegen Paris im Champions-League-Rückspiel, die die Hessinnen allerdings nicht ums Viertelfinale brachte. Dort stehen sie ebenso wie Potsdam, die auch im zweiten Spiel gegen Glasgow als Sieger vom Platz gingen. Im Bundesligaduell behielten die Potsdamerinnen später in Frankfurt die Oberhand.

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Der 1. FFC Frankfurt um Kerstin Garefrekes musste im November die Meisterschaftsambitionen nahezu begraben. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Spitzenspiel zwischen Potsdam und Duisburg
Für Potsdams Stürmerin Genoveva Anonma lief die Saison bis dato optimal. Wir sprachen mit dem treffsicheren Turbine-Neuzugang. Ihr Trainer Bernd Schröder sorgte mit Kritik an Steffi Jones und Theo Zwanziger für Wind. Für seinen Duisburger Kollegen Marco Ketelaer verlief die Bundesliga-Hinrunde fast ebenso gut wie für Schröder. Wir sprachen vor dem Spitzenspiel der beiden Clubs mit Ketelaer, dessen Mannschaft kurz darauf mit einem Sieg in Potsdam die Meisterschaft wieder offener gestaltete.

Bundestrainerin streicht Linda Bresonik
Die Weltmeisterschaft lag im November schon einige Monate zurück, in Nordrhein-Westfalen wurden die Landeskinder, die zum Erfolg der Titelkämpfe beitrugen, mit dem Landesverdienstorden ausgezeichnet. Für die Nationalmannschaft standen im November die weiteren EM-Qualifikationsspiele gegen Kasachstan und Spanien auf dem Programm. Bundestrainerin Silvia Neid sorgte für einen Paukenschlag und strich Linda Bresonik aus dem Kader, Inka Grings musste verletzungsbedingt passen.

Licht und Schatten im Nationalteam
Seit dem WM-Viertelfinale ist Nationalspielerin Kim Kulig verletzt. Die Neu-Frankfurterin musste sich im November einem zweiten Eingriff am Knie unterziehen. Ihre Kolleginnen waren im EM-Qualifikationsspiel gegen Kasachstan gut aufgelegt – mit 17:0 gelang ein neuer Rekordsieg, der vor allem Balsam für die Seele war. Wenige Tage später lief es gegen Spanien weit weniger gut. Trotz 2:0-Führung kam die DFB-Elf nicht über ein 2:2 hinaus. Gegen Kasachstan und Spanien war Célia Okoyino da Mbabi nach überstandener Verletzung wieder auf dem Platz, doch im darauf folgenden Bundesligaspiel zog sie sich einen Muskelfaserriss zu.

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2 Kommentare »

  • djane sagt:

    Zitat „….es folgte eine Niederlage gegen Paris im Champions-League-Rückspiel, die die Hessinnen allerdings ums Viertelfinale brachte“

    wohl eher ins Viertelfinale, ansonsten klingt es ja so, als wären sie bereits ausgeschieden 😉

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  • Markus Juchem sagt:

    Danke, djane, ist korrigiert.

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